Ich würde gern einen ESP8266 so flashen, daß er als Repeater eingesetzt werden kann. Es gibt dazu eine Anleitung auf github und 3 bin Dateien als Firmware. Hier der Link: https://github.com/martin-ger/esp_wifi_repeater Es gibt ähnliche Anleitungen wo mal die erste .bin Datei weggelassen wird oder auch mal die Dritte von oben in der Liste. Ich habe sämtliche Kombinationen ausprobiert und bekomme den Repeater nicht zum Funktionieren. Er spannt kein eigenes wlan namens Myap auf. Um das Ganze besser zu testen und Hardwarefehler auszuschliessen, habe ich die Airrohrfirmware hochgeladen und es hat sofort funktioniert. Am Board liegt es also nicht, sondern an dem der davor sitzt. Was habe ich übersehen oder mache ich gänzlich falsch? https://tutorials-raspberrypi.de/esp8266-access-point-guenstigen-wlan-repeater-selber-bauen/
:
Bearbeitet durch User
Ich hatte mal genau diesen "ESP-Router" in meiner Wohnung als RangeExtender. Ging so lala, häufige Abbrüche, geringe Reichweite. Ich habe mir dann einen TL-WA850RE von TP-Link geholt, seitdem keine Probleme mehr
Dann mache dich doch mal schlau, welche Dateien bei den ESPs wohin müssen in Abhängigkeit von der Flashgrösse. Und dann merkst du, dass du nur zwei davon brauchst. An welche Stelle die müssen, steht doch in der Beschreibung!
Ich habe mittels CMD bzw. Linux-bash geflasht. Da kann man ein wohin nicht einstellen. Mit der Software wo genau das geht, gibt es für mich keinen funktionierenden Comport. Auf meinem Debian 13 System weiß ich nicht, wie ich den Comport erkenne und zuweise.
Dirk schrieb: > Ich habe mittels CMD bzw. Linux-bash geflasht. Da kann man ein wohin > nicht einstellen. Mit der Software wo genau das geht, gibt es für mich > keinen funktionierenden Comport. Auf meinem Debian 13 System weiß ich > nicht, wie ich den Comport erkenne und zuweise. Unter Linux gibt es keinen Comport. Mikrocontroller flasht man im Allgemeinen (Proprietäres mal aussen vorgelassen) über /dev/ttyUSBx bzw. über /dev/ttyACM0. Beim ESP8266 sollte das /dev/ttyUSBx sein. Also /dev/ttyUSB0, wenn da nix anderes am PC hängt. Du brauchst noch die Berechtigung auf das Device, also entweder normalerweise ist Dein User in derselben Gruppe wie die Schnittstelle oder als root. Und geflasht wird mit esptool. esptool kannst Du genau angeben, welche Daten wohin geflasht werden sollen. Einfach mal esptool ohne Parameter aufrufen. Hier der entscheidende Parameter:
1 | write-flash Write a binary blob to flash. The address is followed by binary filename, separated by space. |
Du kannst mehrere blobs jeweils mit Adresse in einem Aufruf angeben.
Eine interessante Software, insbesondere das Automesh! Ein paar Hinweise zum generellen Repeater-Einsatz hätte ich noch. Ich habe das gleiche mit einem Shelly gemacht, dort ist diese Betriebsart ebenfalls in der SW enthalten (und funktioniert).( Das wäre auch etwas verlässliches womit du erstmal generelle Repeater-Test machen könntest?) Deine Erwartungen solltest du nicht zu hoch ansetzen. Das genaue Ausrichten und Platzieren ist extrem tricky, und auch immer grenzwertig. Wenn dein Haupt-AP den Remote-Client nicht mehr sieht dann sitzt auch dein Repeater auf der Signal-Kante. Ein wichtiger Grund dafür sind die bescheidenen, winzigen Antennnen. Ich habe mir gleichzeitig den RSSI des Repeaters und des Client anzeigen lassen. Und dann die Repeater-Position optimiert. In meiner Konstellation machten ein Zentimeter und jedes Grad Verdrehung einen grossen Unterschied. Ohne die RSSI zu beobachten bekommst du das nur durch puren Zufall korrekt ausgerichtet.
Dirk schrieb: > Ich habe mittels CMD bzw. Linux-bash geflasht. Da kann man ein wohin > nicht einstellen. Mit der Software wo genau das geht, gibt es für mich > keinen funktionierenden Comport. Auf meinem Debian 13 System weiß ich > nicht, wie ich den Comport erkenne und zuweise. Benutze das Python Script esptool.py, es wird auch für andere Anwendungen empfohlen. z.B http://www.stefanfrings.de/esp8266/index.html#fwupdate Gebe direkt nach dem Anstecken des USB Kabels den Befehl > sudo journalctl -kn 20 ein (oder ohne sudo als root User), dann siehst du den Namen der virtuellen seriellen Ports.
:
Bearbeitet durch User
Danke für die tollen Antworten, wieder enorm dazu gelernt. Ihr seid klasse. ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit und eine gute Ankunft in 2026. p.s. Ich mache das mit dem Repeater hauptsächlich als Fingerübung. Es dient alles zur Vorbereitung für das Internet der Dinge (Lorawan, etc.). Ich arbeite mich in das Thema Mikrocontroller grade erst ein und finde es spannend. Gewissermaßen als Ersatz für die elektrische Eisenbahn der Kindheit.
:
Bearbeitet durch User
Unter Windows lässt sich die Firmware einwandfrei flashen, siehe Bild. Der ESP meldet sich sofort als "MyAP". Target ist ein ESP-01S. Der "Prog.-Adapter" ist ein Minimal-Adapter mit USB/UART-Modul und 2 Tastern.
Alles gut! Es hat geklappt. Ich habe https://esptool.spacehuhn.com/ diesen Link benutzt. Alles super einfach und dann funktioniert es auch noch. Keine kryptischen Konfigurationen, völlig selbsterklärend und super genial!!!! Das hat mir gefallen.
Dirk schrieb: > Alles gut! Es hat geklappt. Ich habe https://esptool.spacehuhn.com/ > diesen Link benutzt. Your browser doesn't support Web Serial, Try using Chrome, Edge, or Opera
Die ESP32 sind besser geeignet. Ich habe im Test schnellere Datenraten hinbekommen. Es ist aber streng genommen kein "Repeater". Letztlich ist es nur ein NAT-Router, der ein neues Netzwerk aufspannt. Man kommt von seinem herkömmlichen Netzwerk z.B. von der Fritzbox nicht auf die Weboberflächen der Geräte hinter dem "Repeater". Jedenfalls nicht ohne Portgehampel. Broadcasts kommen prinzipbedingt auch nicht durch.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
