Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bauteilbestimmung - Trafo


von Lars (agent_gibbs)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Moin,

wir haben einen Kamin mit elekt. Abbrandsteuerung. Bis letzte Woche 
funktionierte diese und war von einen auf den anderen Tag tot. Offenbar 
bekommt die Steuerung kein Strom mehr. Habe die Steuerung mal von der 
Wand genommen und rudimentär durchgemessen (bin kein Elektriker o.ä.). 
Was sich feststellen konnte, dass bis zum Trafo 220V anliegen (PIN 1 und 
6). An den Ausgangspins kommt aber nichts mehr an. An der Oberseite des 
(vergossenen bzw. geschlossenes Plastikgehäuse) ist eine gelbliche / 
bräunliche Verfärbung sichtbar. Sieht aus, als wäre diese durchgebrannt. 
Ich könnte diesen auslöten und einen neuen einlöten, das bekomme ich 
hin. Aber mit der Beschaffung eines Ersatz bin ich aber überfordert.

Die Steuerung ist aus dem Jahr 1994, also schon etwas betagter. Auf dem 
Trafo kann ich folgendes erkennen:

Philips 4012 020 13251 |
PRI 230V 50Hz PIN 1-6 |
SEC 17,0V 4,0VA PIN 7-8 |
SEC 17,0V 4,0VA PIN 9-10 |
SEC 11,7V 2,7VA PIN 11-12 |
115° - ta70/E

Die 17V scheinen allerdings gar nicht genutzt zu werden. Der Trafo ist 
auf der Platine durchgesteckt und die Pins verlötet. Aber außer PIN 1+2 
und 11+12 sind die anderen auf der Platine nicht belegt (verbunden oder 
genuntzt).

Hab mir jetzt schon die Finger wund gesucht um einen Ersatz zu bekommen. 
Aber die Vielfalt überfordert mich einfach. Kann mir ggf. jemand ein 
Teilenummer / o.ä. nennen zu einem Trafo mit gleichen oder wenigstens in 
Bezug auf die 11,7V Schiene.

Wäre für jeden Hinweis dankbar ;)

VG Lars

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


Lesenswert?

Deinen Angaben zufolge misst Du Netzspannung an Pin 1 und 2 des Trafos, 
gibst aber im "Trafoaufdruck" zu lesen: Pin 1-6.(für die Primärwicklung)

Nachmessen per Ohmmeter Pin 1-6, selbstverständlich ohne jede 
Netzverbindung, abklemmen!

Der Trafo wird wohl eine Thermosicherung enthalten, die rudimentäre 
Angabe 115⁰ könnte darauf hinweisen. Auch die "braune Verfärbung" passt 
ins Fehlerbild.

Trafo auslöten bringt Gewissheit über unter dem Trafo verborgenen 
Leiterbahnen, die dann mögliche Einspeisung einer einzigen 12 Volt 
Wechselspannung an den 11,7Volt-Pins Gewissheit über den Rest der 
Schaltung.

von Michael J. (jogibaer)


Lesenswert?

Hallo,

da 3 Gleichrichter und 3 größere Kondensatoren auf der Platine sind,
habe ich die Vermutung, daß doch alle Sekundärspannungen genutzt werden.
Das würde ich noch mal untersuchen.
Mache bitte mal ein Foto der gesamten Platine.

Jogibär

von Heinrich K. (minrich)


Lesenswert?

Der Witz ist: TO schreibt Startpost und editiert eine halbe Stunde 
später erst ein Foto hinein...

von Thomas B. (thombde)


Lesenswert?

Scheint irgendwas Spezielles zu sein.
Der Trafo ist nicht von der Stange.
Fotos machen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Lesenswert?

Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:

"Der Transformator auf der Leiterplatte ist ein
Philips Modell mit der Teilenummer 4012 020 13251. Es handelt sich um 
einen vergossenen Transformator, der in verschiedenen elektronischen 
Baugruppen, häufig in Netzteilen für Haushaltsgeräte wie 
Dampfbügelstationen oder industrielle Steuerungen, verwendet wird.
Hier sind die auf dem Etikett sichtbaren Spezifikationen:

    Hersteller: Philips
    Teilenummer: 4012 020 13251
    Primär (PRI): 230 V, 50 Hz
    Sekundär (SEC):
        17,0 V bei 4,0 VA (Pins 7-8)
        17,0 V bei 2,7 VA (Pins 9-10)
        17,0 V bei 2,7 VA (Pins 11-12)
    Sicherheits-/Temperaturklasse: ta 70/E, 115°C

Suchen Sie spezifische Ersatzteile für die Dampfbügelstation GC7635/30, 
in der diese Platine vorkommen könnte?"

Also ein Dampfbügeleisen ist es schon mal nicht, und die 11,7V konnte 
die KI nicht lesen.

von Heinrich K. (minrich)


Lesenswert?

Immerhin ist jetzt das Symbol für integrierte Thermosicherung 115⁰C 
eindeutig zu sehen, wie auch "doppelseitige Platine". Das gestattet denn 
auch, zu sagen:"Alle Sekundärwicklungen werden benutzt".

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:

Wilde zusammengereimte Phantasien...

von Michael J. (jogibaer)


Lesenswert?

Hallo,

wenn genügend Platz im Gehäuse ist, dann kann man auch
2 einzelne Trafos einbauen.
Wenn Platz ist.. Wie sieht es damit aus?
Trotzdem sollte man mal den Sekundärstrom messen...
und die Leistung ausrechnen.
Die Verfärbung sieht nicht gesund aus -> wahrscheinlich Überlast.
Leistung oder Temperatur.


Jogibär

von Heinrich K. (minrich)


Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:

Worin liegt der Sinn Deines Beitrags?

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Heinrich K. schrieb:
> Immerhin ist jetzt das Symbol für integrierte Thermosicherung 115⁰C
> eindeutig zu sehen,

Und man kann die Primärwicklung ja in eingebautem Zustand auf ihren 
ohmschen Widerstand prüfen. Die Prognose ist "Sicherung hat ausgelöst".

von Michael J. (jogibaer)


Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:
>
> "Der Transformator auf der Leiterplatte ist ein
> Philips Modell mit der Teilenummer 4012 020 13251. Es handelt sich um
> einen vergossenen Transformator, der in verschiedenen elektronischen
> Baugruppen, häufig in Netzteilen für Haushaltsgeräte wie
> Dampfbügelstationen oder industrielle Steuerungen, verwendet wird.
> Hier sind die auf dem Etikett sichtbaren Spezifikationen:
>
>     Hersteller: Philips
>     Teilenummer: 4012 020 13251
>     Primär (PRI): 230 V, 50 Hz
>     Sekundär (SEC):
>         17,0 V bei 4,0 VA (Pins 7-8)
>         17,0 V bei 2,7 VA (Pins 9-10)
>         17,0 V bei 2,7 VA (Pins 11-12)
>     Sicherheits-/Temperaturklasse: ta 70/E, 115°C
>
> Suchen Sie spezifische Ersatzteile für die Dampfbügelstation GC7635/30,
> in der diese Platine vorkommen könnte?"
>
> Also ein Dampfbügeleisen ist es schon mal nicht, und die 11,7V konnte
> die KI nicht lesen.

Na wenn das die Zukunft mit der fortschrittlichen KI ist...

Dann Helm ab zum Gebet!

Jogibär

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Lesenswert?

Man kann es ja mal probieren. Aber aus einem teilweise verdeckten 
Etikett kann die KI auch nicht mehr weissagen. Wenigstens kann sie das 
in ordentlichem Deutsch formulieren, das fällt hier manchem auch schon 
schwer.

Einen Trafo, der ungefähr 11,7V mit 2,7 VA abgeben kann sollte sich noch 
finden lassen.

Reichelt hat z.B. den hier "Netztrafo, offene Bauform, 13VA, 2x 12V":
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/netztrafo_offene_bauform_13va_2x_12v-24628
etwas überdimensioniert.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Thomas B. schrieb:
> Der Trafo ist nicht von der Stange.

Vermute mal, dass das auf zwei Trafos hinauslaufen dürfte. Also ein 
weiteres Gehäuse, wenn kein Nachbau bestellt würde.

Aber schaue mal in die pdf per Klick auf die "Produktdetails" im 
Hinblick auf die Maße vom Trafo und Lage der Pins:
https://www.weiss-trafo.de/transformatoren/printtrafo/

Was dort ein Nachbau kostet, kann ich Dir nicht sagen. Wenn die Firma 
nur an Firmen liefern, findet sich vielleicht im Forum jemand, der Dir 
weiterhelfen kann, weil er ein Gewerbe hat.

von Thomas B. (thombde)


Lesenswert?

Ist der Trafo denn wirklich defekt?
Ich würde ihn auslöten und durchmessen.
PS:
Vorher noch mal an der Platine messen.
Muss ja nicht der Trafo defekt sein.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Thomas B. schrieb:
> Vorher noch mal an der Platine messen.

Auch nach dem Auslöten sollte die Platine geprüft werden. Der Trafo kann 
ja auch durch einen Defekt auf der Platine tödlich überlastet worden 
sein.

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Einen Trafo, der ungefähr 11,7V mit 2,7 VA abgeben kann sollte sich noch
> finden lassen.

Wenn die Primärwicklung oder der Überhitzungsschutz durch ist, sollte 
man erst einmal nach der Ursache schauen, bevor man sich bemüht, einen 
Ersatz für den Trafo zu suchen.

Je nachdem, ob die Gleichspannungen auf eine gemeinsame Masse gehen oder 
nicht, könnten 2 oder 3 LNG gute Hilfe leisten, um erst einmal die 
Steuerung selber zu prüfen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Lesenswert?

Lars schrieb:
> Die 17V scheinen allerdings gar nicht genutzt zu werden.
> SEC 11,7V 2,7VA PIN 11-12"

Wenn das so stimmt, ist die Suche doch wesentlich einfacher. Der Trafo 
muss nur noch reinpassen. Der von Block ist etwas groß.

von Marci W. (marci_w)


Lesenswert?

Lars schrieb:
> Philips 4012 020 13251 |
> PRI 230V 50Hz PIN 1-6 |
> SEC 17,0V 4,0VA PIN 7-8 |
> SEC 17,0V 4,0VA PIN 9-10 |
> SEC 11,7V 2,7VA PIN 11-12 |
> 115° - ta70/E

woher hast Du die Daten?

Mich irritieren die Pinnummern. Bei vergossenen Printtrafos gibt es auf 
der Unterseite zwei parallele "imaginäre" Stiftleisten, die von 1-6 und 
9-12 durchnummeriert werden. Normalerweise liegt die Primärwicklung auf 
den Anschlüssen 1 und 6 der ersten Leiste. Die Anschlüsse 2, 3, 4 und 5 
sind gar nicht vorhanden.
Auf der Sekundärseite sind es WIMRE bei zwei Spannungen z.B. Pin 6 und 7 
für die erste und Pin 11 und 12 für die zweite Spannung. Dein Trafo 
hätte also laut Deiner Beschreibung 3 Ausgangsspannungen sekundärseitig. 
Ist das tatsächlich so? Dann musst Du nach einem identischen Trafo als 
Ersatzteil suchen, denn es handelt sich um ein Spezialanfertigung. Ich 
denke nicht, dass Du einen solchen Trafo als Standard im normalen 
Elektronikversand findest.

ciao

Marci

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Wenn die Primärwicklung oder der Überhitzungsschutz durch ist,

Die Ursache kann auch extern liegen. Z.B. die Solaranlage auf dem Dach 
treibt lokal die Netzspannung häufig nahe an die obere Toleranzgrenze. 
Was auch nicht so gut für Trafo ist, dass einige Anlagen ungefähr im 
Abstand von ungefähr zwei Sekunden während einer Halbwelle die Leistung 
stärker schwanken lassen um irgendwelche Netzparameter zu messen.

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Marci W. schrieb:
> woher hast Du die Daten?
>
> Mich irritieren die Pinnummern.

Meine Güte, schau einfach auf das nachträglich eingefügte Bild im EP.
Ob nun auf der Platine die beiden Eingänge für die Primärwicklung nun 
mit 1 und 2 oder auch gar nicht beschriftet sind, oder Fehler des TE, 
spielt doch überhaupt keine Geige.

von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:
>
> "Der Transformator auf der Leiterplatte ist ein ...

Ist es nicht genug, was Du hier täglich an BI* absonderst und brauchst 
noch zusätzlich KI?

*) Begrenzte Intelligenz

von Marci W. (marci_w)


Lesenswert?

Nachtrag: jetzt sehe ich es gerade: die Infos stammen von einer KI. Dann 
denke ich nicht, dass die KI hier Recht hat. ;-)

Und anscheinend wird ja laut deiner weiteren Infos nur eine Spannung 
genutzt. Schau doch bitte mal auf der Unterseite der Platine, wie viele 
Anschlüsse der Trafo auf der Sekundärseite hat. Dann kannst Du sicher 
einen Standardtrafo verwenden. Die gibt es relativ fein abgestuft mit 
verschiedenen Leistungen. Schau dich einfach mal bei Reichelt, Mouser, 
Digikey etc. um. Da gibt es sicher welche, die genau reinpassen.
Wichtig: kaufe unbedingt einen Trafo, der wie das Original eine 
Temperatursicherung enthält! Sonst erfüllt der neue Trafo nicht die an 
der Stelle notwendigen Sicherheitsanforderungen.
Wenn der Trafo Verfäerbungen am Gehäuse aufweist, dann ist entweder die 
Temperatursicherung defekt und/oder eine der Wicklungen hat einen 
Windungsschluss (Kurzschluss zwischen zwei oder mehr Windungen).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Marci W. schrieb:
> Ich denke nicht, dass Du einen solchen Trafo als Standard im normalen
> Elektronikversand findest.

Daher auch mein obiger Link auf eine Firma (weiss-trafo.de), die 
Printtransformatoren nachbaut. Im Nachhinein habe ich die Seite mit der 
Produktanfrage nachgesehen und dort steht auch eine Email für die 
Anfrage von Privatpersonen.

Jetzt ist erst mal angesagt das Lineal oder Geodreieck herauszuholen um 
alle Abmessungen des Trafos zu ermitteln.

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Wenn die Primärwicklung oder der Überhitzungsschutz durch ist,
>
> Die Ursache kann auch extern liegen. Z.B. die Solaranlage auf dem Dach
> treibt lokal die Netzspannung häufig nahe an die obere Toleranzgrenze.

Klar, da brennen bei manchen so einige Windungen und Sicherungen durch.
Gerade der Dezember ist so eine Zeit..

Es kann ja auch passieren, dass so ein Trafo einfach so nach 30 Jahren 
einen Fehler aufweist.
Aber bevor man darüber grübelt, ob man seine PV oder das ganze Haus 
abreisst, oder sich überhaupt um die AC-Versorgung kümmert, würde 
zuminstest ich erst einmal wissen wollen, ob die eigentliche 
Steuerung/Elektronik noch intakt ist.

von Marci W. (marci_w)


Lesenswert?

Hallo, ich bin's nochmal:

falls tatsächlich die Temperatursicherung ausgelöst hat, soltest Du vor 
der Inbetriebnahme des neuen Trafos schauen, ob es sekundärseitig einen 
Kurzschluss gibt! Sonst geht der neue Trafo auch wieder recht schnell 
kaputt.
Sind den auf der Primärseite oder Sekundärseite Sicherungen vorhanden?

ciao

Marci

von Marci W. (marci_w)


Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Es kann ja auch passieren, dass so ein Trafo einfach so nach 30 Jahren
> einen Fehler aufweist.

Es passiert aber sehr selten, dass ein komplett vergossener Printtrafo 
nach schlappen 30 Jahren defekt wird. Ich vermute eher einen Kurzschluss 
auf der Sekundärseite.

ciao

Marci

von Marci W. (marci_w)


Lesenswert?

Marci W. schrieb:
> Sind den auf der Primärseite oder Sekundärseite Sicherungen vorhanden?

sorry, ich sehe gerade, dass es auf der Sekundärseite ne Sicherung gibt.

Noch etwas zum Nachbau des Trafos: vermutlich wird so eine 
Sonderanfertigung teuer sein. Bin mal gespannt, wie das Angebot aussehen 
wird. Hast Du schon mal in den Ersatzteilshops geschaut, ob es dort den 
Trafo gibt?
Ich denke mal, wenn auf dem Typenschild die drei Spannungen angegeben 
sind, werden diese auch vorhanden sein. Wie gesagt, ein Bild von der 
Unterseite der Platine würde das klären...

ciao

Marci

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Marci W. schrieb:
> sorry, ich sehe gerade, dass es auf der Sekundärseite ne Sicherung gibt.

Meinst Du Witzbold die Glassicherung?

von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Wennn ich das Typenschild sehe, ist eine Thermosicherung verbaut. Das 
heißt:
1. Stromlos Primärwicklung Widerstand messen R=?
2. Ursache für Überlastung suchen
3. Foto vom Rest wäre interessant (falls Elkos dicke Backen haben).
4. Evtl. mit Labornetzteil Spannungen einspeisen und messen?

von Gerald B. (geraldb)


Lesenswert?

Lars schrieb:
> Aber außer PIN 1+2
> und 11+12 sind die anderen auf der Platine nicht belegt (verbunden oder
> genuntzt).

Wie kommst du darauf? Die Platine ist doppelseitig. Neben dem Trafo 
befinden sich drei Brückengleichrichter - möglicherweise für jede 
Sekundäspannung einer.

von Marci W. (marci_w)


Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Meinst Du Witzbold die Glassicherung?

Ja, ich meinte natürlich die Primärseite!

ciao

Marci

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Vor endlosen Wiederholungen, sollten wir mal abwarten, ob und wann 
"agent_gibbs" noch einen zweiten Kommentar oder Antwort auf eine Frage 
abgibt.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Lesenswert?

Moch wundert vor allem, dass der Trafo drei Wicklungen hat, aber nur 
eine benutzt sein soll. Es ist ja kein Bastelgerät, wo man einfach 
irgendeinen vorhandenen Trafo benutzt hat, sondern ein in Serie gebautes 
Gerät.

Ist das eine doppelseitige Platine, auf der einige Leiterbahnen nicht zu 
sehen sind? Ich würde mal alles mit dem Ohmmeter "durchklingeln". Über 
die Nummerierung sollte man so auch genaueres herausfinden können.

Zur Not würden sicher auch zwei kleine Printtrafos funktionieren, für 
z.B. 2*18V und 1*12V. Wie das ins Gehäuse passt wäre noch zu klären, 
z.B. einen davon irgendwo seitlich anbauen.

von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Marci W. schrieb:
> Ja, ich meinte natürlich die Primärseite!

Geh' schlafen und lese morgen alle Kommentare, wenn Du wieder 
aufnahmefähig bist.

Christoph db1uq K. schrieb:
> Moch wundert vor allem, dass der Trafo drei Wicklungen hat, aber nur
> eine benutzt sein soll.

Das gilt auch für Dich, unbenutzt ist schon lange widerlegt.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Lesenswert?

Manfred P. schrieb:
> schon lange widerlegt

Wo steht das?

Lars hat sich seit seinem Eingangspost nicht mehr gemeldet, seine 
Angaben lassen sich nicht überprüfen. Natürlich kann die Thermosicherung 
durchgebrannt sein, aber wir können das nicht testen. Warten wir mal ab, 
was er schreibt.

von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Beim nächsten Mal bitte gescheiten Betreff wählen, damit die 
Suchmaschine später was findet. Wenn man keinen originalen Trafo findet, 
könnten evtl. auch 2 verschiedene Trafos als Ersatz verbaut werden, wenn 
sie Thermosicherungen haben. Ohne Thermosicherung würde ich ungern 
Geräte dauerhaft am Netz betreiben (Brandgefahr).

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7983306 wurde vom Autor gelöscht.
von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Ein Foto von der Leiterbahnseite bitte!

Beitrag #7983319 wurde vom Autor gelöscht.
von Roland F. (rhf)


Lesenswert?

Hallo,
Christoph db1uq K. schrieb:
> Wo steht das?

Michael J. schrieb:
> da 3 Gleichrichter und 3 größere Kondensatoren auf der Platine sind,
> habe ich die Vermutung, daß doch alle Sekundärspannungen genutzt werden.

rhf

von Lars (agent_gibbs)



Lesenswert?

Moin,

vielen Dank erst Mal für die regen Antworten. War jetzt nicht davon 
ausgegangen das derart viele Antworten auf einmal kommen. Konnte gestern 
leider keine direkte Antwort (weil erst frisch registriert) mehr 
erstellen sondern nur das Bild noch am bestehenden Eintrag einfügen.

Wie schon erwähnt - bin was das angehet Laie. Man möge mir verzeihen 
wenn ich "vermute" oder das ein oder andere nicht mit den korekten 
Fachbegriffen tituliere. ;)

Ich habe mal Detailbilder des gesamten Aufbaus angefügt. Letztlich sind 
zwei Platinen gestapelt. Die eine scheint der Controller für die 
Frontplatte zu sein (Anzeige Temperatur und aktuelle Heizstufe, Tür 
offen/zu usw.), welche auf die Frontplatte geschaubt ist und die 
"Netzteilplatine" huckepack trägt. Die Verbindung zum Controller wird 
nur über Steckpinverbindung (am unteren Rand der Platinen) hergestellt. 
Zudem ist ein Anschluss für eine 9V Blockbatterie vorhanden. Diese ist 
für einen möglichen Stromausfall während des Betriebs, um die Luftzufuhr 
zum Kamin zu schließen. Die Luftklappe selbst besitzt seinen 
Schrittmotor.

Die Kaminsteuerung hat einen eigene Stromleitung, welche mit 16A im 
Sicherungskasten versehen ist (nicht ausgelöst). Damit lässt sich aber 
die Steuerung bzw. die Anschlüsse sehr gut stromlos machen zur 
Demontage. Die Frontplatte wir einfach auf einen Unterputzkasten 
geschraubt. Platz ist begrenzt, aber wir sanieren derzeit, daher wären 
bauliche Änderungen möglich.

Im Februar musste ich (hatte das Haus erst im Januar gekauft, 
Vorbesitzer war 2021 verstorben) den Thermosensor austauschen (fehlte 
bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch 
liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war. Danach hatten wir den 
Kamin noch vielleicht 3-4 an. Seit letzter Woche nutzen wir Ihn wieder 
(täglich) bis jetzt zum Ausfall. Es gibt keine Schaltpläne seitens 
Brunner (zumindest geben sie diese nicht raus), lediglich 
Bedienungsanleitung. Hatte hier schon nach einer Reparatur angefragt, 
allerdings reparieren sie diese Steuerung nicht, sondern bieten einen 
Umrüstsatz auf die aktuelle Steuerung an, was mit satten 1800,- zu Buche 
schlägt. Glaube da muss man nicht weiter drüber nachdenken.

Also, ich habe mit einem Multimeter mal den Trafo gemessen (stromlos, 
auf Einstellung 0-200 OHM):
PIN 1 -> 6 = OL |
PIN 7 -> 8 = 6,9 OHM |
PIN 9 -> 10 = 5,9 OHM |
PIN 11 -> 12 = 3,3 OHM

Mein Verständnis ist dabei, die Primärseite ist tot (Thermosicherung?). 
Die drei anderen Sekundären erstmal ok. Elkos sehen gut aus (nicht 
aufgebläht o.ä.) auch sonst erstmal keine offensichtlich beschädigten 
oder farblich veränderte Bauteile.

Weil ich auf der Unterseite keine Leiterverbindung zu den PIN´s 7 bis 10 
erkennen konnte, bin ich der Annahme erlegen, dass die 17V nicht weiter 
von Bedeutung sind. Offenbar ein Irrglaube. Hab die Platine mit einer 
Leuchte "durchleuchtet" ;) auf der Oberseite scheinen diese in Richtung 
Elkos zu gehen, aber der Trafos verdeckt dieses. Würde man wohl erst 
nach dem Auslöten wirklich erkennen. Wofür diese genutzt werden...kann 
ich nicht sagen. Angeschlossen sind an das Netzteil die Anschlüsse 
(siehe Bild Belegung) des Schrittmotors für die Luftklappe, zwei 
Türkontakte und das Themoelement.

Hoffe das bringt etwas mehr Licht in die ganze Geschichte. :)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Der erste Test wäre mit einer kleinen Batterie zwischen 1,5....3V 
parallel der Brückengleichrichterausgänge angeschlossen zu schauen, ob 
dahinter ein Kurschschluss sein könnte,

Auf dem Bild zwischen Brückengleichrichter und Trafo sind so Bauteile 
als Scheibe. Solche hatte ich auch mal als Varistoren (also nicht als 
Kondensatoren) in einer Schaltung gefunden. Vielleicht ist davon einer 
durch.

von Thomas R. (thomasr)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Der erste Test wäre mit einer kleinen Batterie zwischen 1,5....3V
> parallel der Brückengleichrichterausgänge angeschlossen zu schauen, ob
> dahinter ein Kurschschluss sein könnte,
>
> Auf dem Bild zwischen Brückengleichrichter und Trafo sind so Bauteile
> als Scheibe. Solche hatte ich auch mal als Varistoren (also nicht als
> Kondensatoren) in einer Schaltung gefunden. Vielleicht ist davon einer
> durch.

Da steht eindeutig "R" dran, also eine Art Widerstand. Und nach der 
Platzierung zu urteilen sind das NTCs zur Anlaufstrombegrenzung auf der 
Sekundärseite vor den beiden Gleichrichterbrücken. Der linke "R36" sieht 
etwas angekokelt aus, kann vom Trafo kommen oder weil der unter 
ständigem (Kurzschluß)Strom stand. In diesem Zweig könnte man also einen 
Kurzschluß vermuten.

Links die beiden TO220 werden Spannungsregler für +/- 12 oder 15 Volt 
sein, ganz unten ist der 7805 für die Digitalversorgung. Das erklärt 
zumindest die drei erforderlichen Trafoausgangsspannungen.

: Bearbeitet durch User
von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


Lesenswert?

Lars schrieb:
> Moin,

> Also, ich habe mit einem Multimeter mal den Trafo gemessen (stromlos,
> auf Einstellung 0-200 OHM):
> PIN 1 -> 6 = OL |
> PIN 7 -> 8 = 6,9 OHM |
> PIN 9 -> 10 = 5,9 OHM |
> PIN 11 -> 12 = 3,3 OHM
>
> Mein Verständnis ist dabei, die Primärseite ist tot (Thermosicherung?).
> Die drei anderen Sekundären erstmal ok.

Moin,
ja sieht erst einmal so aus. Aber messe sicherheitshalber Pin 1-6 
nochmal im Bereich 2kOhm und 20 kOhm aus. So ein kleiner Trafo kann 
schon einmal über 200 Ohm auf der Primärseite haben.

Und ansonsten hier nicht verrückt machen lassen. Zu 99% ist es der 
Trafo, bei dem nach vielen Jahren die interne Thermosicherung einfach so 
ohne äußere Überlast gestorben ist. Außerden habe wir anstatt 220V 
inzwischen oft 236..238VAC im Netz. Auch das kann die Ursache sein. die 
neuen Trafos sind wenigstens für 230 VAC ausgelegt.

Versuch einen original Neuen zu bekommen oder auf die Ratschläge 
hinsichtlich zweier Trafos einzugehen. Eine leichte Überdimensionierung 
von der Leistung her ist für die Lebensdauer immer vorteillhaft.
also z-B. 2 x 12VAC 6VA anstat 4VA.

Auf der Platine sind 4 Graetzbrücken, also werden wohl alle drei 
Spannungen sicher benutzt und Du wirst sehr sicher alle drei Spannungen 
brauchen.

Wenn Du bestellst, könntest Du sicherheisthalber und vorbeugend auch die 
beiden orangefarbenen Relais tauschen. Irgenwann sind auch deren 
Kontakte abgebrannt und da Du einmal dabei bist, ist es ein leichtes, 
das gleich vorbeugend mit zu machen.

von Mario M. (thelonging)


Lesenswert?

Thomas R. schrieb:
> Der linke "R36" sieht
> etwas angekokelt aus, kann vom Trafo kommen oder weil der unter
> ständigem (Kurzschluß)Strom stand.

Der zugehörige Brückengleichrichter sieht auch dunkler aus, als die 
anderen beiden. Möglicherweise ist der Endschalter kaputt und der 
Dauerstrom hat den Trafo überlastet.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Lars schrieb:
> Thermosensor austauschen (fehlte
> bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
> liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.

Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.

von Thomas R. (thomasr)


Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Lars schrieb:
>> Thermosensor austauschen (fehlte
>> bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
>> liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
>
> Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.

"K" wäre weiß/grün?

von H. H. (hhinz)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Thomas R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Lars schrieb:
>>> Thermosensor austauschen (fehlte
>>> bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
>>> liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
>>
>> Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.
>
> "K" wäre weiß/grün?

Andersrum: rot/grün ist "K". "K" kann aber auch andere Farbkombinationen 
haben.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Zur Not fädele ich den Draht für die Sekundärwicklung noch händisch 
rein.
Voraussetzung ein Trafo mit für Primär und Sekundärwicklung getrennten 
Kammern. Bei der geringen Amperezahl dürfte der 0,5 CuL völlig 
ausreichen.
So ein Theater um einen Minitrafo.

ciao
gustav

P.S: Der Originaltrafo hat 70° Temperturklasse.
Wird von Hause aus echt warm.
Über das Thema hatten wir uns schon ausgelassen.
Der Konstrukteur hat auf Biegen und Brechen einfach "miniaturisiert".
TE 40  alles andere kommt mir nicht in die Tüte.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Karl B. schrieb:
> P.S: Der Originaltrafo hat 70° Temperturklasse.
> Wird von Hause aus echt warm.

Ganz im Gegenteil, der wird weniger warm, und deshalb darf der bei 70°C 
Umgebungstemperatur noch voll belastet werden.

von Karl B. (gustav)


Lesenswert?

Aber er wird dann auch - gerade bei Wärmestau im Gehäuse - dann auch so 
warm. Hier offenbar so stark, das die 115°C Einbau-Thermosicherung 
auslöste.
Lieber etwas großzügiger in der Kernauslegung sein, dann gibt es solche 
Probleme weniger.

ciao
gustav

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Oder aber der Trafo wurde überlastet...

von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Danke für die schönen Fotos!

Darauf sieht man als erstes gleich 3 Gleichrichter, also auch
3 Wicklungen...

Und es ist ganz einfach:

Primärwicklung ohne Durchgang = Trafowicklung oder Thermosicherung
durchgebrannt...

von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Mani W. schrieb:
> Danke für die schönen Fotos!
> Darauf sieht man als erstes gleich 3 Gleichrichter, also auch
> 3 Wicklungen...

Na Mani, auch schon wach? (direkt zweiter Beitrag)

Michael J. schrieb:
> da 3 Gleichrichter und 3 größere Kondensatoren auf der Platine sind,
> habe ich die Vermutung, daß doch alle Sekundärspannungen genutzt werden.
> Das würde ich noch mal untersuchen.

von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Ist mir vielleicht entgangen...

Manfred P. schrieb:
> Na Mani, auch schon wach? (direkt zweiter Beitrag)

Schadet aber nicht...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Mani W. schrieb:
> Schadet aber nicht...

Dann beschwer Dich zukünftig nicht mehr, wenn es anderen auch passiert.

von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Dann beschwer Dich zukünftig nicht mehr, wenn es anderen auch passiert.

Jawohl! Sir!

von Heinrich K. (minrich)


Lesenswert?

Es weihnachtet sehr!🎄

von Silvester (Gast)


Lesenswert?

Lars schrieb:
> funktionierte diese und war von einen auf den anderen Tag tot.

Wer redet ist nicht tot. Am Vorabend kanns noch zappeln, muß nicht.

Lars schrieb:
> bin was das angehet Laie. Man möge mir verzeihen

TLDR, alles gut - alle Laien.

Lars schrieb:
> Mein Verständnis ist dabei, die Primärseite ist tot (Thermosicherung?).

Freisezieren & überbrücken. Kann noch Jahrzehnte halten, hier z.B. auch.

Karl B. schrieb:
> Voraussetzung ein Trafo mit [...] getrennten
> Kammern. [...].
> So ein Theater um einen Minitrafo.

dito, ein komisches Theater um getrennte Betten wo eh keiner Lacht.

Karl B. schrieb:
> Hier offenbar so stark, das die 115°C Einbau-Thermosicherung
> auslöste.

Schmunzeln reicht. Manche übertreibens mit den mehrfachen Absicherungen. 
BTW- hab vorgestern einem Dimmer den durchgewichsten 
Sicherungswiderstand überbrückt. Funktioniert wieder einwandfrei. War 
Blind & arm. Viele Entstörkondensatoren in Staubsaugern usw. sind auch 
Überflüssig wie ein Kropf.

Raus und gut ist.

von Roland F. (rhf)


Lesenswert?

Hallo,
Silvester schrieb:
> Freisezieren & überbrücken. Kann noch Jahrzehnte halten, hier z.B. auch.

und

Silvester schrieb:
> BTW- hab vorgestern einem Dimmer den durchgewichsten
> Sicherungswiderstand überbrückt. Funktioniert wieder einwandfrei.

und

Silvester schrieb:
> Viele Entstörkondensatoren in Staubsaugern usw. sind auch
> Überflüssig wie ein Kropf.

Du solltest ironische Beiträge kennzeichnen. Sonst könnten Unerfahrene 
das für bare Münze nehmen.

rhf

von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Silvester schrieb:
> Lars schrieb:
>> Mein Verständnis ist dabei, die Primärseite ist tot (Thermosicherung?).
>
> Freisezieren & überbrücken. Kann noch Jahrzehnte halten, hier z.B. auch.


Das ist wirklich ein toller Tipp!

Besonders bei vergossenen Trafos!


Es wird eine Ursache geben wegen Überlastung, die sollte
gefunden werden...

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


Lesenswert?

Ordentlich durchmessen täte schon helfen.

Wenn die Elkos goldene Frakos wären, wäre es klar. Weil genau so einen 
Fall mit Kurzschluß im Elko und einem dadurch zerstörten Trafo (sogar 
unvergossen, dafür aber ohne Thermosicherung) hatte ich mal.

Blöde Idee bezüglich durchgebrannter Primärwicklung: Wenns wirklich an 
einer Thermosicherung liegt und kein Windungsschluß vorliegt, sollte man 
doch durch Einspeisen der passenden Wechselspannung auf einer 
Sekundärwicklung auch die anderen Sekundärspannungen einigermaßen genau 
bekommen.

Ist hier zwar nicht sinnvoll, weil der Fachmann nimmt halt ein bis 
mehrere Labornetzteile, und der Laie der kein Labornetzteil hat, hat 
auch keinen passenden Trafo für die Wechselspannung. Und wenn er ihn 
hätte würde er damit den Rest der Schaltung rösten.

Thermosicherung freilegen ist mir schonmal geglückt bei einem Sony 
CD-Wechsler. Hat allerdings nichts geholfen, weil da hatte jemand 220V 
an den 110V-Trafo angelegt. Die Thermosicherung war noch intakt, weil 
die Sekundärwicklung schneller verdampft war. :) Der Trafo war nicht 
vollvergossen, sondern nur alles in Blätterteig aus harzgetränkten 
Papierschichten gewickelt.

In der heutigen Zeit ists wahrscheinlich einfacher, die 4 Spannungen mit 
DCDC-Wandlern abzubilden, als beim Hufschmied einen neuen Trafo klöppeln 
zu lassen. Wobei die Relais wohl vor den Reglern sitzen, und noch so ein 
paar Merkwürdigkeiten.

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Lars schrieb:
>>>> Thermosensor austauschen (fehlte
>>>> bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
>>>> liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
>>>
>>> Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.
>>
>> "K" wäre weiß/grün?
>
> Andersrum: rot/grün ist "K". "K" kann aber auch andere Farbkombinationen
> haben.

Genormt sind aber diese. Und mir sind rot/grüne Leitungen auch bei den 
abertausend selbst verarbeiteten Thermoelementen noch nie untergekommen. 
Allerdings bei uns meist von der großen Trommel, speziell selektiertes 
Qualitätsmaterial.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Thomas R. schrieb:
> Und mir sind rot/grüne Leitungen auch bei den
> abertausend selbst verarbeiteten Thermoelementen noch nie untergekommen.

Die DIN 43713 wurde so Mitte der '90er zurückgezogen, der Ofen stammt 
noch von davor.

von Thomas R. (thomasr)


Lesenswert?

Trafo ablöten und durch eine Huckepackplatine ersetzen die neue SMPS 
Netzteile trägt. Eines/zwei für die +/- 15 Volt (vermutlich) und eines 
für die vermutlich 12 Volt. Da reichen schon die kleinen Meanwell IRM 
Module.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Thomas R. schrieb:
> Trafo ablöten und durch eine Huckepackplatine ersetzen...

Wenn der Kaminkehrer den Umbau bemerken sollte, dann wird eventuell der 
Ofen stillgelegt. An diese Moeglichkeit dachte ich vorher auch nicht.

von Thomas R. (thomasr)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Trafo ablöten und durch eine Huckepackplatine ersetzen...
>
> Wenn der Kaminkehrer den Umbau bemerken sollte, dann wird eventuell der
> Ofen stillgelegt. An diese Moeglichkeit dachte ich vorher auch nicht.

Kaminkehrer? Seit wann sind das Elektroniker?

Und vorher (ohne Thermoelement) war das ok?

von Karl B. (gustav)


Lesenswert?

Thomas R. schrieb:
> Kaminkehrer

Er meinte wohl den "Innungsschornsteinfegermeister". Oder 
"Bezirksschornsteinfegermeister"...
Der Typ, der die Überprüfungen macht.

ciao
gustav

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Karl B. schrieb:
> Er meinte wohl den "Innungsschornsteinfegermeister". Oder
> "Bezirksschornsteinfegermeister"...
> Der Typ, der die Überprüfungen macht.

Der sämliche Öfen zur Prüfung in alle Einzelteile zerlegt.
Oder haben die mittlerweile mobile Röntgengeräte?

Oder es ist einfach wieder eine Spezialidee unseres Oberspinners.

von Karl B. (gustav)


Lesenswert?

Kann mich erinnern, dass die Gastherme jedes Jahr auf CO- bzw. 
CO2-Ausstoß überprüft wurde. Tatsächlich waren die Werte einmal zu hoch, 
und da musste etwas repariert werden. Für mehr Durchzug gesorgt werden. 
Und Einstellungen am Brenner nachjustiert.

ciao
gustav

von Thomas B. (thombde)


Lesenswert?

Der TO hat noch nicht mal den Fehler gefunden und alle reden
schon von dem Kaminkehrer.
Dem Kaminkehrer ist das scheißegal wie die Platine mit Strom versorgt 
wird.
Der soll froh sein wenn er Aufträge bekommt.
Ich habe hier einen alten Kachelofen, 30 Jahre alt.
Da wird dann mal reingeschaut,…oben auf dem Dach mal durchgekratz.
Und im Keller mal in die Klappe am Schornstein geschaut.
Ja gut er fegt noch etwas durch.
Ist aber ein netter Kerl.

Ich würde das auch mit der Huckepackplatine machen.
Wie Thomas R schon schrieb.
Wenn Platz vorhanden ist auch zwei Printtrafos nebeneinander.

von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Thomas B. schrieb:
> alle reden
> schon von dem Kaminkehrer.

Nö.

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Thomas B. schrieb:
> Ich würde das auch mit der Huckepackplatine machen.
> Wie Thomas R schon schrieb.
> Wenn Platz vorhanden ist auch zwei Printtrafos nebeneinander.

Kann man ja alles machen und auch noch anders.
Aber nochmal und etwas deutlicher:
Um die Dauerersatzversorgung kümmert man sich doch erst, wenn jeder 
andere Scheiss geklärt ist!

Läuft die Steuerung ordnungsgemäss bei Ersatzversorgung aus drei 
Ersatzquellen?
Welche Leistung wird dauerhaft oder temporär über welche der drei 
Versorgungen angefordert?
Ist die Potenzialtrennung der Versorgung notwendig?

edit: natürlich auf der Niederspannungsseite

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Karl B. schrieb:
> Der Typ, der die Überprüfungen macht.

Zum Bleistift. Oder die Wartungen.

Musst bloss aufpassen, dass dabei nicht H zugegen waere und dem das auf 
die Augen bindet, weil er über ein Forenmitglied vor dem herziehen muss.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Aber erst mal sollte nach den Fehlerursachen gesucht werden, wie Ralf 
und einige anderen schon schrieben.

Der TO wird dafuer ein paar genauere Hilfestellungen brauchen.

von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Wenn der Kaminkehrer den Umbau bemerken sollte, dann wird eventuell der
> Ofen stillgelegt.

Sicher nicht, der hat mit Elektronik und deren Verbesserungen
nichts zu tun!

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Mani W. schrieb:
> Sicher nicht, der hat mit Elektronik und deren Verbesserungen
> nichts zu tun!

Dafür scheinbar aber Du, völlig unbegründet das Forum vollzumüllen.
Alkohol oder andere Drogen?

von Mani W. (e-doc)


Lesenswert?

Gehts Dir nicht gut?

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.