Guten Morgen! Ich möchte Linux als zweites System auf meinem Rechner installieren. Dafür hab ich ca. 100GB Plattenspeicher frei gemacht. Ich starte mit dem Livesystem und der PC bootet wie erwartet und nutzt auch meine beiden monitore. Nun installiere ich das System auf die Platte, kann mit Grub das gewünschte OS auswählen und Ubuntu startet nicht komplett, sondern schaltet den PC in Standby oder schaltet sogar ganz ab. Das scheint zu passieren wenn der 2. Monitor aktiviert werden soll. Zumindest komme ich nicht bis zum Anmeldebildschirm. Das einzige was nun hilft ist bei Grub mittels "e" Taste den Parameter nomodeset einzutragen, damit ich booten kann und nach dem Anmelden auf dem Desktop lande. Meine Grafikkarte: Intel Alder Lake-P GT1[HD Graphics], Kennung: 46a3. Im Ubuntu live-System wird offenbar der i915-Treiber verwendet. ich habe nun versucht das Problem mit KI-Hilfe (ChatGPT und Grok) zu lösen, aber hier dreht sich alles nur im Kreis. - Angabe von Parametern (z. B. DC=0, DC=1, PCL(?)=0 usw. - Anlegen einer config-datei unter /etc/modprob.d/i915.conf mit verschiedenen Inhalten - Erzwingen dass der neue XE-Treiber statt i915 verwendet wird. - Linux Mint zeigt das gleiche Verhalten - Fedora funktioniert, ist aber glaube ich eine andere Distribution weil die Commandos im Terminal anders sind. Kann jemand Quellen nennen, die zur Lösung des Problems beitragen? Kann evtl. sogar jemand aus der Erfahrung heraus zur Problemlösung beitragen? Danke im Voraus!
Mir hat mal eine "HI" bei einem Treiber-Problem sehr geholfen: Daniel A. (daniel-a)
Wolfgang H. schrieb: > Nun installiere ich das System auf die Platte, kann mit Grub Das habe ich vor Jahren auch mal gemacht. Seitdem weiß ich, dass 2 verschieden Systeme auf einer Festplatte eine weniger gute Idee sind. Nun werden einige das Gegenteil behaupten .... bis der 1. Fehler auftritt. Rat Nr. 1 jetzt mindestens ein Backup!!! Ansonsten würde ich mal ins Ubuntu-Forum sehen.
Die Stichworte für Linux sind cheat-codes beim Start und die Grub Config Datei des Bootmenüs. https://manual.siduction.org/cheatcodes_en.html http://pclosusers.com/wiki/index.php?title=Cheat_Codes,_Boot_Codes https://linuxwiki.de/KNOPPIX/CheatCodes https://pendrivelinux.com/category/cheatcodes/ https://www.computerweekly.com/de/tipp/Probleme-mit-GRUB-beim-Boot-von-Linux-loesen
Wolfgang H. schrieb: > Das einzige was nun hilft ist bei Grub mittels "e" Taste den Parameter > nomodeset einzutragen, damit ich booten kann und nach dem Anmelden auf > dem Desktop lande. Wenn dir das so reicht, pack das "nomodeset" in /etc/default/grub in "GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT" Weniger "Harte" Alternative, die du testen könntest: GRUB_GFXMODE=800x600 (Oder welche Auflösung auch immer gut funktioniert) Plus GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=keep Dann versucht Linux den Grafikmodus von Grub (der ja zu gehen scheint) beizubehalten. "update-grup" nach Ändern der Datei nicht vergessen.
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Die Datei /etc/default/grub enthält eine Beispiel-Zeile für den CONSOLE Modus. Der Beschreibung nach kann das helfen, wenn Grub den Grafikmodus nicht richtig nutzen kann. Ich habe allerdings viel häufiger die Erfahrung gemacht, daß es Grafikprobleme löst, die erst später nach dem Bootloader auftreten. Meist in dem Moment, wo der Grafische Anmelde-Dialog erscheinen müsste, manchmal auch erst nach der Anmeldung wenn Gnome oder KDE startet. Nach dem Editieren der Datei muss man den Befehl update-grub ausführen.
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Und danach kannst Du anfangen das Problem zu lösen. Nämlich wie Du den XE‑Treiber installiert bekommst.
Wolfgang H. schrieb: > Das einzige was nun hilft ist bei Grub mittels "e" Taste den Parameter > nomodeset einzutragen Das ist doch schon die halbe Lösung. Jetzt musst du nur noch dafür sorgen, dass das automatisch geschieht. Dazu muss man wissen, dass man per Grub-Konfiguartionsdatei festlegen kann, welche Parameter an einen zu startenden Kernel übergeben werden. Also: erstmal nach der manuellen Methode booten und eine Konsole aufmachen. Dann eintippen: sudo nano /etc/default/grub Dort die Zeile lokalisieren, die mit "GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=" beginnt. Nach dem "="-Zeichen stehen dann in Anführungszeichen die zu übergeben Kernel-Paramter. Da fügst du einfach, ggf. durch ein Leerzeichen abgetrennt, das Wörtchen nomodeset hinzu. Dann das Ergebnis speichern und Editor schließen (Tastenkombis Strg+O, Enter, Strg+X). Jetzt muss die neue Konfiguration noch aktiviert werden. Das geht mit: sudo update-grub Dann einfach neue booten und schauen, ob das Erwartete passiert.
Lu schrieb: > Das habe ich vor Jahren auch mal gemacht. Seitdem weiß ich, dass 2 > verschieden Systeme auf einer Festplatte eine weniger gute Idee sind. > Nun werden einige das Gegenteil behaupten .... bis der 1. Fehler > auftritt. Wann passiert das denn deiner Meinung nach üblicherweise? Warum frage ich? Weil ich seit nunmehr fast 30 Jahren Dual-Boot mache...
Danke erstmal für die vielen Beiträge. Leider hat bisher nichts zur Lösung des Problems geführt. Das booten mit dem parameter nomodeset führt zwar dazu, dass das system verwendet werden kann, aber eben nur mit einem statt mit zwei Monitoren. Ich denke ich werde mich mit dem Problem an das Ubuntu form wenden. Ich kann ja nochmal rückmeldun geben falls sich das Verhalten beheben lässt. Grüße
Das könnnte auch am Wayland als neues Grafiksystem anstelle von X11 liegen. Vielleicht gibt xrandr noch weitere Informationen aus, die vielleicht weiterhelfen könnten.
Wolfgang H. schrieb: > Ich möchte Linux als zweites System auf meinem Rechner installieren. > Dafür hab ich ca. 100GB Plattenspeicher frei gemacht. Das erste System ist Windows? Wenn ja, dann ist mein nächste Frage "Warum"? Dual-Boot mit Grub und so kann man natürlich machen. Habe ich jahrelang gemacht. Mittlerweile ist das bei Windows nicht mehr meine erste Wahl, sondern ca. meine vierte. Meine Präferenzen wären in etwa: 1. Wenn es ein Windows 10 oder neuer ist: WSL2 (Windows Subsystem for Linux). Zur Installation eines Ubuntu (Ubuntu ist der Default bei WSL) in einer Powershell mit Adminrechten "wsl --install" eingeben. Das ist es dann schon. 2. Wenn es ein älteres Windows ist oder die lightweigt VM von WSL2 nicht reicht: Eine klassische VM wie VirtualBox mit Windows als Hostsystem und Linux als Gast. 3. Ein Hypervisor wie Hyper-V (ich meine der braucht Windows Pro oder Windows Server) oder Proxmox. 4. Dual Boot
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Wolfgang H. schrieb: > Ich starte mit dem Livesystem und der PC bootet wie erwartet und nutzt > auch meine beiden monitore. Nun installiere ich das System auf die > Platte, kann mit Grub das gewünschte OS auswählen und Ubuntu startet > nicht komplett, sondern schaltet den PC in Standby oder schaltet sogar > ganz ab. Das ist schon sehr ungewöhnlich, sowas hab ich jetzt noch nie erlebt. Insbesondere, dass das Live System geht, aber die Installation nicht, aber auch das er sich ganz abschaltet. Bei einem vollen Crash das Systems / einer Kernel Panic, sollte es eigentlich einfrieren, nicht abschalten oder neu starten. Wobei, das ist einstellbar. Wenn sich das System einfach ausschaltet, würde ich normalerweise eher auf ein Hardware Problem oder Überhitzung oder sowas in der Art tippen. Manchmal kann es auch schwierig sein herauszufinden, in welchem Zustand das System tatsächlich ist. Ist es wirklich im Standby, oder ist es nur Eingefroren, oder vielleicht sogar nur der Bildschirm schwarz? Als erstes würde ich mal alles rückgängig machen, was du bisher versucht hast. Wenn man mehrere Sachen auf einmal probiert, weiss man nachher nie so genau, was wirklich hilft, oder ob etwas eigentlich gegangen wäre aber was anderes eine andere Stelle kaputtgemacht hat. Dann würde ich nachsehen, ob es nur mit einem Bildschirm geht. Falls es ein Laptop ist, versuch ihn mal aufgeklappt zu lassen. Wenn der Bildschirm dann schwarz wird, gibt es auch noch einiges, was man ausprobieren kann. Wenn man mit z.B. Ctrl+Alt+F1 von Grafik auf ein TTY wechselt, oder umgekehrt, von einem TTY auf eine Grafische Session, versucht es nochmal das modesetting zeugs. Wenn man dann was sieht, dann geht vermutlich beim modesetting was schief, oder beim hdmi/dp link training. Wenn man nach dem Ctrl+Alt+F1, also von einem TTY aus, Ctrl+Alt+Del eingibt, und etwas wartet, und das System nicht abgeschmiert ist, startet es in der Regel neu. Wenn nicht, ist es vermutlich abgestürzt. Man kann auch schauen, ob das System noch anpingbar ist, oder man sogar per SSH oder Serieller Konsole noch drauf kommt. Dann hat man besonderes Glück, weil man sich dann mit `dmesg` die Kernel Logs anzeigen lassen kann. Mit dmesg ins Kernel Log zu schauen ist immer eine gute Idee, auch wenn scheinbar noch nichts Abgestürzt ist. Wenn man darin irgend welche Stacktractraces, Segfault Meldungen, oder andere Fehler, z.B IO Lesefehler sieht, kann einem das auch schonmal auf die richtige Fährte bringen. Man sieht darin aber auch Sachen wie z.B. ob irgendwelche Firmware fehlt usw. Ich verwende selbst Systemd nicht, aber mit `journalctl -b -1` müsste man sich glaub ich die kernel logs des letzten Bootvorgangs anzeigen lassen können. Mit etwas Glück sieht man vielleicht dort dann das Problem. Aber es kann auch sein, dass journald es gar nicht mehr ins Logfile schreiben kann, falls das System komplett abstürtzt. Manchmal hilft einem dann /sys/fs/pstore weiter, sofern es gemountet ist und die EFI Firmware das auch irgendwo persistiert, aber meistens hat man da kein Glück. (Systemd macht da mit systemd-pstore auch noch Zeugs, aber damit hab ich mich noch nicht auseinander gesetzt). Was es sein könnte kann ich momentan nicht sagen, aber vielleicht findet man so ja einen Hinweis. Was man auch noch machen könnte, ist die Kernelversion und die Firmware von der Installation mit dem des Livesystem zu vergleichen. Das Livesystem geht ja. `uname -a` zeigt unter anderem auch die Kernel Version an. Firmware ist in der regel unter /usr/lib/firmware/, oder zumindest unter debian ist sie dort. Eventuell mal die Partition vom Livesystem aus mounten, und mit `diff` vergleichen.
Wolfgang H. schrieb: > Ich möchte Linux als zweites System auf meinem Rechner installieren. > Dafür hab ich ca. 100GB Plattenspeicher frei gemacht. Schöne Sache, aber: Ist das alles ordentlich vorbereitet - und welches ist überhaupt das zweite OS? Darf man das nicht wissen? Wäre aber schon wichtig. Fang am besten nochmal von vorne an, und nimm zum Installieren vielleicht erstmal eine Netz-CD - also wo fast nix drauf ist, und der Rest aus dem Internet läd. Bei Fedora hatte ich am Anfang auch das Repair-OS einmal an - wofür weiß ich nicht mehr, aber ich wollte dieses diesmal wieder Updaten (also auf den neuesten Stand bringen), das kann schon mal sehr hilfreich sein. Darüberhinaus ist noch wichtig zu klären, wie das mit UEFI aussieht.
Daniel A. schrieb: > Das ist schon sehr ungewöhnlich, sowas hab ich jetzt noch nie erlebt. > Insbesondere, dass das Live System geht, aber die Installation nicht, > aber auch das er sich ganz abschaltet. Doch, hatte ich auch schon mal gehabt mit Kubuntu 20.4., 21.10 ging besser, aber auch nicht ohne Handauflegen. Manjaro 21 dagegen völlig problemlos, hatte aber auch schon einen leicht aktuelleren Kernel. War auch ein Alder Lake System, allerdings auf einem damals ziemlich aktuellen Board (ist schon wieder drei/vier Jahre her). Dafür war wohl das Kubuntu bzw. dessen Kernel wohl noch nicht gemacht. Trotzdem komisch, dass es sich als Live-System starten und benutzen ließ (gut, "benutzen" ist eigentlich etwas übertrieben - WLAN ging nicht mit dessen Kernel-Version damals, fühlte sich aber ansonsten gut an). Also kurz: wenn die Live-DVD funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass damit auch die Installation funktioniert, oder gar dessen Start/Nutzung danach.
Rbx schrieb: > welches ist überhaupt das zweite OS? Darf man das nicht wissen? Wäre > aber schon wichtig. Rbx schrieb: > Darüberhinaus ist noch wichtig zu klären, wie das mit UEFI aussieht. Ich sehe keinen Zusammenhang zum Problem des TO. Sein Linux ist installiert und bootet. Er hat ein Problem mit der Grafikausgabe.
Aber warum sollte das Livesystem einen neueren Kernel haben als die daraus entstandene Installation? Man könnte mal den Mainline-Kernel testen.
Jens G. schrieb: > Daniel A. schrieb: >> Das ist schon sehr ungewöhnlich, sowas hab ich jetzt noch nie erlebt. >> Insbesondere, dass das Live System geht, aber die Installation nicht, >> aber auch das er sich ganz abschaltet. > > Doch, hatte ich auch schon mal gehabt mit Kubuntu 20.4., 21.10 ging > besser, aber auch nicht ohne Handauflegen. Ja, hatte ich auch schon. Aber eben nur, wenn aus dem laufenden Livesystem heraus installiert wurde und nur, wenn irgendwelche non-standard Hardwarekombinationen bespaßt werden sollten. Also ähnlich wie beim TE mit seinen 2 Monitoren. Was dann aber immer funktioniert hat, war die Installation vom üblichen Installationsimage per Stick. Daher teste ich allenfalls mit einem Livesystem, installiere dann vom von der Distri vorgegebenen Installationsimage.
Nemopuk schrieb: > Ich sehe keinen Zusammenhang zum Problem des TO. Sein Linux ist > installiert und bootet. Er hat ein Problem mit der Grafikausgabe. Na, wenn es nur das ist, kann man ja immer startx eingeben, prinzipiell sehe ich da noch kein Problem. Problematisch sind wohl noch Wayland und x .. oder sagen wir mal so: rein Ampeltechnisch (umgekehrt gedacht) ist Wayland wohl noch im Bereich gelb? Da kann es dann schon mal Irritationen geben. Darüberhinaus kann Grub auch alles andere als unproblematisch sein - so sollte man nicht so tun, als wäre alles einfach, wie so oft in dieser Zeit. In meinem Skript zum Abschalten des Touchpads und damit die Steuertasten beim Spielen (z.B. nach vorne gehen) auch abrupt enden, wenn ich die loslasse bekomme ich neuerdings die Meldung "was willste??" Nur wenn ich das Skript nicht starte, habe ich genau die angesprochenen Probleme: Touchpad ist an und die Vorwärts-Taste denkt ich will 4 Sekunden lang vorwärts laufen. Da denke ich dann aber ?? ("Voreinträge für x zum Spielen.. unable to find device 17 unable to find device 16" )
Danke Daniel für die ganzen Hinweise. Ich bin jetz kein Linux-Profi, bilde mir aber ein dass ich die ganzen Punkte schon durch habe... ich hab ja auch schon mehrmals neu installiert, indem ich die Grub-Einträge entfernt und die Linux-Partition platt gemacht hab. Jedes mal das gleiche Verhalten Das Ding ist so ein Mini-Desktop-PC. Überhitzung würde ich ausschließen, da es ja mit der Live-Umgebung einwandfrei klappt. Da kann ich auch feststellen, dass der i915-Treiber geladen ist.
Alle anderen. Ja. Es gibt nur ein Problem mit der Grafik. Sobald nomodeset angegeben ist startet es einwandfrei.
da gibt es noch etwas anderes, nämlich.... http://jtxp.org/tech/bootswitch.htm ich habe den seit Jahren im Einsatz und erst kürzlich noch einen weiteren für einen anderen Rechner gebaut. Und wie hier schon angemerkt wurde, sind 2 unterschiedliche Betriebssysteme auf einer Platte aus verschiedenen Gründen keine gute Idee, auch wenn es machbar ist.
Wolfgang H. schrieb: > ich hab ja auch schon mehrmals neu installiert, indem ich die Grub-Einträge > entfernt und die Linux-Partition platt gemacht hab. Jedes mal das > gleiche Verhalten Wovon installiert? Vom offiziellen Installationsimage oder aus dem Livesystem heraus? Ein Monitor funktioniert nicht? Wie sind denn die Monitore angebunden? > Das Ding ist so ein Mini-Desktop-PC. Welcher?
Wolfgang H. schrieb: > Leider hat bisher nichts zur Lösung des Problems geführt. Das booten mit > dem parameter nomodeset führt zwar dazu, dass das system verwendet > werden kann, aber eben nur mit einem statt mit zwei Monitoren. Was passiert denn, wenn du das Tool zur Konfiguration der Anzeige startest? Wird der zweite Monitor darin erkannt? Dann einfach in der gewünschten Betriebsart aktivieren. Geht das? Dann bestätigen und zusätzlich als systemweite Konfiguration speichern und gut isses. Man glaubt es kaum: für die Konfiguration der grapfischen Anzeige existiert doch tatsächlich auch ein GUI-Tool. Und das tut auch tatsächlich, was es soll. Jedenfalls meistens. Wenn es scheitert, dann schon beim Versuch, den zweiten Monitor in Betrieb zu nehmen. Kehrt dann nach einem Timeout einfach zur vorigen Konfiguration zurück. Und im Log kann man sehr schön sehen, was schief gegangen ist, wo also konkret die Säge klemmt.
Wolfgang H. schrieb: > Danke Daniel für die ganzen Hinweise. Ich bin jetz kein Linux-Profi, > bilde mir aber ein dass ich die ganzen Punkte schon durch habe... Sehr schön, und welche Erkenntnisse hast du daraus gewonnen? Geht nur der Bildschirm nicht, aber ansonsten läuft es noch, oder ist es teilweise oder voll abgestürzt? Sieht man in den Logs etwas? Momentan ist ja unklar, was genau eigentlich schief läuft, und solange man das nicht herausfindet, ist es auch schwierig, das Problem zu beheben.
Ja genau das ist das Problem. Es ist unklar was genau passiert. Der Monitor an sich funktioniert, weil der ja unter Windows oder bei Ubuntu live auch geht. Sollte der 2.monitor aktiviert werden durch irgendeinen Parameter, dann geht das System und standby oder schhaltet sich aus. Somit kann ich nicht sagen was im log steht, denn der nächste Start mit benutzeranmeldung kann ja nur unter Verwendung von nomodeset erfolgen.
Vielleicht geht er einfach nur aus weil die Auflösung oder Frequenz nicht passt?
Alexander schrieb: > Vielleicht geht er einfach nur aus weil die Auflösung oder Frequenz > nicht passt? Wer ist "er"? Am besten nochmal alles durchlesen ....
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Mal die Kernel-Versionen verglichen, die das Live-System und das installierte verwenden? Firmware-Versionen für die iGPU (unter /usr/lib/firmware/i915/) sind identisch? Fehlt evtl. ein Paket wie "linux-firmware" oder "firmware-intel-graphics"? Wenn die Grafik bei dir mit dem legacy "xf86-video-intel"-Treiber funktioniert, aber mit dem modernen KMS nicht, wär's interessant zu wissen, was denn deine Hardware ist. Bei CPUs älter als 15-20 Jahre wäre das zu erwarten, aber "Alder Lake" sollte eigentlich problemlos sein. Notebook mit Grafik-Sonderlocken wie zuschaltbarer NVIDIA?
Jens G. schrieb: > Alexander schrieb: >> Vielleicht geht er einfach nur aus weil die Auflösung oder Frequenz >> nicht passt? > > Wer ist "er"? Na der Monitorin ihr sein Bruder. :-)
Wolfgang H. schrieb: > - Fedora funktioniert, ist aber glaube ich eine andere Distribution weil > die Commandos im Terminal anders sind. Mein Ansatz wäre, die Unterschiede zwischen Fedora und Ubuntu zu suchen: Kernelversionen und -logs, Grafiktreiber und -logs, und so weiter.
Ein T. schrieb: > Wolfgang H. schrieb: >> - Fedora funktioniert, ist aber glaube ich eine andere Distribution weil >> die Commandos im Terminal anders sind. > > Mein Ansatz wäre, die Unterschiede zwischen Fedora und Ubuntu zu suchen: > Kernelversionen und -logs, Grafiktreiber und -logs, und so weiter. Eigentlich wären die Unterschiede zw. Live System und einem damit installierten System viel interessanter. Denn deren unterschiedlichen Verhaltensweisen trotz gleicher Quelle (worum es hier geht) sind ja sicherlich überraschender und interessanter als zw. unterschiedlichen Distris ...
Jens G. schrieb: > Eigentlich wären die Unterschiede zw. Live System und einem damit > installierten System viel interessanter. Ja, die Fehlfunktionen bei den Unixen (Maus, Grafik, Internet..) auf deren Live-CDs können schon ganz schön abschrecken. Nun gibt es aber auch für Windows Live-Cds, die würden eher gar nicht für eine Installation taugen.
Wolfgang H. schrieb: > Ja genau das ist das Problem. Es ist unklar was genau passiert. ... Dann schaue doch mal in die Logs. Linux legt für jeden Krempel einen Eintrag an. Ich bin auch gerade am umsteigen, bin aber auch noch nicht so tief in die Materie eingestiegen. Bin froh dass es aktuell läuft. Es sieht ganz danach aus, als wenn dein Linux den falschen Grafiktreiber verwendet. Informiere dich doch mal im Ubuntu-Forum, welcher für deine Hütte der richtige ist und installiere ihn notfalls manuell. Manchmal hilft es auch, den falschen Treiber erst mal zu deinstallieren und die Kiste mit dem Standard-Universaltreiber laufen zu lassen. nach einem Reboot dann über die Treiberverwaltung den richtigen suchen lassen. Manchmal klappts... Jens G. schrieb: > Daniel A. schrieb: >> Das ist schon sehr ungewöhnlich, sowas hab ich jetzt noch nie erlebt. >> Insbesondere, dass das Live System geht, aber die Installation nicht, >> aber auch das er sich ganz abschaltet. > > Doch, hatte ich auch schon mal gehabt mit Kubuntu 20.4., 21.10 ging > besser, aber auch nicht ohne Handauflegen. > Manjaro 21 dagegen völlig problemlos, hatte aber auch schon einen leicht > aktuelleren Kernel. > ... Ich habe den umgekehrten Spaß hier mit einem X58-Chipsatz. Mint <=21 geht, Mint 22 geht nicht. Das Live-System startet sauber durch, der erste Boot nach der Installation scheitert. Dazu noch ganz viel Freude mit NVIDIA-Grafik und dem Nuveau-Treiber oder veralteten Nvidia-Treibern. Sah anfangs ähnlich aus wie beim OP. Noch mehr Freude macht das alte Notebook. Man brauche ja den Aufwand nicht mehr, die alten Treiber in den Kernel zu bauen, weil man den tollen Nuveau hat. Der crasht halt nach 5 Minuten.
Roland E. schrieb: > Ich bin auch gerade am umsteigen, > > Es sieht ganz danach aus, als wenn dein Linux den falschen Grafiktreiber > verwendet. Informiere dich doch mal im Ubuntu-Forum, welcher für deine > Hütte der richtige ist und installiere ihn notfalls manuell. Manchmal > hilft es auch, den falschen Treiber erst mal zu deinstallieren und die > Kiste mit dem Standard-Universaltreiber laufen zu lassen. nach einem > Reboot dann über die Treiberverwaltung den richtigen suchen lassen. So läuft das nicht, und wenn Du ein bisschen Erfahrung mit Linux gesammelt hast, wirst bestimmt auch Du das feststellen. > Ich habe den umgekehrten Spaß hier mit einem X58-Chipsatz. > [...] > Noch mehr Freude macht das alte Notebook. Wenn Du dazu ein oder zwei separate Threads eröffnest, dann könnten wir Dir womöglich helfen. Allerdings... so ein X58-Chipsatz ist ja schon sehr betagt, und wenn das Notebook ähnlich alt ist... Du solltest keine Wunder erwarten, wenn Du solche Antiquitäten mit aktueller Software benutzen willst.
Ein T. schrieb: > Roland E. schrieb: >> ... Manchmal >> hilft es auch, den falschen Treiber erst mal zu deinstallieren und die >> Kiste mit dem Standard-Universaltreiber laufen zu lassen. nach einem >> Reboot dann über die Treiberverwaltung den richtigen suchen lassen. > > So läuft das nicht, und wenn Du ein bisschen Erfahrung mit Linux > gesammelt hast, wirst bestimmt auch Du das feststellen. > Hat im Fall der Karte im X58 System aber funktioniert. Der hat im Zuge der Aktion tatsächlich einen anderen (aktuelleren) Treiber installiert, den er bei installiertem Alttreiber aus dem Installationsmedium ums verrecken nicht wollte. Weder finden, noch manuell installieren. Kann Zufall gewesen sein, oder wieder so ein 'konkurrierendes/zu altes/zu neues Paket Problem' in den Abhängigkeiten. Hatte ich öfter, wenn installierte Pakete aktualisiert werden sollten. Deinstallieren und neu installieren hat dann funktioniert. >> Ich habe den umgekehrten Spaß hier mit einem X58-Chipsatz. >> [...] >> Noch mehr Freude macht das alte Notebook. > > Wenn Du dazu ein oder zwei separate Threads eröffnest, dann könnten wir > Dir womöglich helfen. Allerdings... so ein X58-Chipsatz ist ja schon > sehr betagt, und wenn das Notebook ähnlich alt ist... Du solltest keine > Wunder erwarten, wenn Du solche Antiquitäten mit aktueller Software > benutzen willst. Nein, Wunder nicht. Aber für das was ich mit der Hütte machen möchte brauche ich keine moderne Kiste. KiCAD, FreeCAD, TeX brauchen keine moderne HiEnd Kiste. Slicer auch nicht. Da ich aber gern aktuelle Stände nutzen möchte, man bei Python aber der Meinung ist, W7 ist ganz doll furchtbar böse, bleibt nur Linux. Und ja, das LM21 löst bei der Kiste gefühlt die Handbremse. Selbst ggü W7, was ja gemessen an 10 oder 11 wirklich flüssig geht. Das Problem von LM22 habe ich schon eingekreist, ich muss dem Kernel wohl manuell sagen, dass ich ACPI brauche, das macht der standardmäßig nach der Installation wohl nicht an. Aber never touch a running system. So lange mich die Software nicht nötigt, auf 22 aufzusteigen ist das ein unwichtiger Nebenkriegsschauplatz. Danke für das Angebot. Bis dahin wühle ich mich durch Mint-Forum und weitere. Kernel selber bauen mag ich mich aktuell nicht abmühen. Hat sich ja doch ne Menge getan, seit 1995...
Da das Thema dieses Threads offensichtlich eingeschlafen zu sein scheinen und Du keine(n) eigenen Thread(s) eröffnen magst, antworte ich hier. Roland E. schrieb: > Hat im Fall der Karte im X58 System aber funktioniert. Der hat im Zuge > der Aktion tatsächlich einen anderen (aktuelleren) Treiber installiert, So etwas wie eine "Treiberinstallation" ist unter Linux mehr als unüblich, soetwas gibt es nur für proprietäre Hardware wie -- bisher -- zum Beispiel Grafikkarten von NVidia. Üblicherweise bringt der Linux-Kernel selbst die allermeisten Treiber bereits als Kernelmodule mit. Außerdem gilt der X58-Chipsatz unter Linux bis heute als sehr gut unterstützt, insofern wäre es ungewöhnlich, wenn Deine Probleme daran gelegen hätten. > Nein, Wunder nicht. Aber für das was ich mit der Hütte machen möchte > brauche ich keine moderne Kiste. KiCAD, FreeCAD, TeX brauchen keine > moderne HiEnd Kiste. Slicer auch nicht. Da ich aber gern aktuelle Stände > nutzen möchte, Alle von Dir genannten Programme bedürfen aber zunächst eines so genannten Betriebssystems, und zumindest KiCad und FreeCAD brauchen eine grafische Benutzeroberfläche, die auch für (La)TeX sinnvoll ist. > man bei Python aber der Meinung ist, W7 ist ganz doll > furchtbar böse, bleibt nur Linux. Das meint man nicht bei Python, sondern bei Microsoft und deswegen auch bei anderen Projekten -- aktuelle Versionen von KiCad und FreeCAD unterstützen Win7 auch schon seit langer Zeit nicht mehr. Allerdings erhärtet sich mein Eindruck, daß Linux für Dich nur einen Ausweg darstellt, um Deine Antiquitäten weiterhin nutzen zu können. Dorthin weisen auch Deine Ausführungen über Treiberinstallationen. Soetwas ist nach meiner Erfahrung nach keine gute Voraussetzung für eine sinnvolle und erfolgreiche Migration auf ein gänzlich anderes, zuvor unbekanntes Betriebssystem. YMMV. > Das Problem von LM22 habe ich schon eingekreist, ich muss dem Kernel > wohl manuell sagen, dass ich ACPI brauche, das macht der standardmäßig > nach der Installation wohl nicht an. Normalerweise tut er das auch.
Ein T. schrieb: >> Das Problem von LM22 habe ich schon eingekreist, ich muss dem Kernel >> wohl manuell sagen, dass ich ACPI brauche, das macht der standardmäßig >> nach der Installation wohl nicht an. > > Normalerweise tut er das auch. Das ist meiner Meinung nach ein bissel missverständlich ausgedrückt. Eindeutiger ist wohl: ACPI ist (heutzutage) nach der Installation normalerweise natürlich von Hause aus eingeschaltet.
So... nach einigem rumprobieren ohne Erfolg, Fragen in Linux-Foren die sich immer im Kreis gedreht haben hier die Rückmeldung wie es denn nun doch geklappt hat: Externe Festplatte angeschlossen, Ubuntu 24.04 drauf installiert und im bootmanager gewählt wo gestartet werden soll. Jetz klappt es auch mit 2 Monitoren ohne irgendwas ändern zu müssen. So wie ursprünglich erhofft/gewünscht. Trotzdem danke Für Euere Beiträge, auch wenn ich nicht gleich drauf geantwortet hab.
Wolfgang H. schrieb: > Externe Festplatte angeschlossen, Ubuntu 24.04 drauf installiert und im > bootmanager gewählt wo gestartet werden soll. > > Jetz klappt es auch mit 2 Monitoren ohne irgendwas ändern zu müssen. So > wie ursprünglich erhofft/gewünscht. Für weitere Mitleser, man kann auch einfach Debian installieren und aus dem Systemmenü-Hardware-Bildschirm auswählen und all seine angeschlossenen Monitore nach Belieben arrangieren. Das kann das. Out of the Pappkästchen.
Hi... Ja.. Das könnte man tun... Und interessanterweise ging es ja auch in Ubuntu... Aber eben nicht dauerhaft. Egal. Jetz. Geht's so wie gewünscht.
Macht zwar keinen Sinn, dass das Installieren auf einem anderen Datenträger geholfen haben soll. Linux ist es doch egal, wo es liegt. Solange die selben Dateien dort liegen, sollte es sich auch gleich verhalten. Vielleicht ist was mit der internen HDD nicht in Ordnung. Oder ich hab auch schon gehört, dass "Intel Rapid Storage Technology" Probleme machen kann, und man das im Bios deaktivieren soll.
Wolfgang H. schrieb: > Externe Festplatte angeschlossen, Ubuntu 24.04 drauf installiert und im > bootmanager gewählt wo gestartet werden soll. > > Jetz klappt es auch mit 2 Monitoren ohne irgendwas ändern zu müssen. Und Du bootest jetzt immer von der externen Festplatte anstatt von der internen?
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