WiFi Temperatursensor

OP #7983676
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Hier mal ein Projekt, dass inzwischen seit ca 1 Jahr bei mir problemlos läuft, ein Temperatursensor mit ESP32-C3 Supermini und einem Dallas DS18B20 Temperatursensor. Wird bei mir mehrfach für die Heizungssteuerung verwendet, deshalb wollte ich keinen Batteriebetrieb. Das Netzteil ist ein billiges USB Steckernetzteil, deshalb sieht man auch noch die USB Buchse vom Netzteil.

Die eigentliche Herausforderung war das Gehäuse, weil der ESP und das Netzteil zwar wenig Strom brauchen aber auch der wird eben in Wärme umgesetzt. Nach vielen Tests ist dann dieses Design herausgekommen, der ESP meldet nur alle Minute die Temperatur und schläft sonst tief.

Die Programmierung habe ich in ESPHome gemacht, da das ganze in Home Assistant eingebunden ist. Gemeldet werden die Werte per MQTT. Die komplette Projektbeschreibung gibt es hier: https://makerworld.com/de/models/2139727-wifi-temperature-sensor#profileId-2317801

Frohe Weihnachten und fröhliches Basteln!

Angehängte Dateien:
#7984028
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Stefan schrieb:

aber auch der wird eben in Wärme umgesetzt

Wie um wieviel Grad höher ist das Ergebnis durch die Wärme des Netzteils?

In der .txt Datei steht: board_build.f_cpu: 800000000L

Also 800MHz ? Da steht wohl eine Null zu viel.

Damit der Stecker nicht raus gezogen werden kann, da hätte ich wohl noch eine 1mm Schicht mit zwei Löchern für den Stecker hinzu gefügt, so dass es da wirklich eine Begrenzung gibt und er drin bleibt.

(Firma: Technischer Bereich) #7985973
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Ich sehe den Verweis auf fertige Produkte wie Shelly etwas zwiegespalten. Klar, das ist bequem und sofort einsetzbar, aber der Eigenbau erlaubt eben genau solche Anpassungen bei Gehäuse, Taktung und Integration. Gerade wenn man mehrere Sensoren braucht, kann das durchaus Sinn machen. Nicht jedes Projekt muss kaufbar sein.

#7986755
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Ich sehe den Verweis auf fertige Produkte wie Shelly etwas zwiegespalten.

Da stimme ich zu. Ich selbst hab sogar mehrere Shelly. Die waeren aber unbrauchbar weil sie nur alle paar Stunden einmal einen Messwert uebertragen. Sonst koennte die eh schon relativ fette Batterie darin nicht ein Jahr halten.

Gleichwohl ist die Frage nach der Falschmessung durch die Abwaerme des Netzteils berechtigt. Ich hab mal aehnliches mit einem Sonoff TH10 gemacht. Da liegt der Messfehler immer so bei 3-5Grad wenn man den Sensor nicht ausserhalb des Gehaeuses platziert.

Ja, WLAN ist herrlich bequem, aber auch maximal Energie verschwendend.

Vanye

(Firma: Q3) #7986885
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Vanye R. schrieb:

Er hat zumindest einen Netzstecker, keine Batterie.

Klar, aber ist trotzdem doof wegen der Aufheizung. Der T-Fuehler muss dann ausserhalb des Gehaeuses sein. Ausserdem immer so ein Stecker belegen und jedesmal wenn man staubsaugen will faellt mal kurz die Uebertragung aus? :) Vanye

Für Schaltuhren, Powerlan-Adpter oder manche WLAN-Repeater gibt es so Gehäuse, die die Steckdose quasi "durchreichen". Man müsste mal recherchieren, ob es sowas auch leer zu kaufen gibt. Oder den 3D-Drucker bemühen ...

Man kann den Temperaturfühler unterhalb des Netzteiles anbringen (Konvektion) und durch eine Trennwand die Strahlung abhalten. Das dürfte für die Heimnutzung völlig ausreichen, ist schließlich kein Laborinstrument.

@TO: Die Technik des drahtlosen Ethernet heissst übrigens WLAN. "Wifi" ist die Bezeichnung des Konsorziums (Firmen, Unis, Institute), die diese Technik erforschen und zu Standards entwickeln.

#7987250
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Frank E. schrieb:

Gehäuse, die die Steckdose quasi "durchreichen". Man müsste mal recherchieren, ob es sowas auch leer zu kaufen gibt.

Schon Reichelt hat mehrere, ist aber zu teuer. Ich empfehle eine Funksteckdose auszuschlachten. Wenn der Temperatursensor intern bleibt, kann man vielleicht sogar die Kondensatornetzteilplatine wiederverwenden. 3€ https://www.pollin.de/p/dayhome-ersatz-funksteckdose-55205x10-590926

#7987277
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Wäre statt WLAN nicht Zigbee die bessere Alternative? Wegen Stromverbrauch?

Mit ESP ist es über WLAN natürlich sehr einfach aber der Stromverbrauch nervt zumindest mich etwas. Zugegeben, der Verbrauch ist gering aber bei einem Zigbee-Sensor deutlich geringer. Und ESP mit Batterie? Finde ich unelegant. 4 AA-Zellen in dem oben genannten Sonoff.

In dem oben gezeigten Projekt ist das ja schon schön gelöst und Batterien sind kein Problem aber....

Und es gibt ja das zigbee2mqtt Projekt. Damit lassen sich Zigbee-Sensoren u.s w. leicht integrieren. Hab es aber auch noch nicht probiert.

Bei Bluetooth hapert es wohl an Reichweite wenn man sich nicht nur in einer 40m² Wohnung bewegt.

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