Gestern abend habbich mal wieder Markus Fugmann (Boersen|Finanz|Weltpolitikgedoens auf youtube) geguckt, da hat er (so bei 12:00) was von stark gestiegenen RAM-Preisen erzaehlt.
https://www.youtube.com/watch?v=plPaS7pH8Y4
Daraufhin und weil ich erst vor kurzem beim Pollin mir einen DDR5-RAM Riegel (Art.Nr.:705160) gekauft hatte, mal nachgeschaut und tatsaechlich, sapperlott:
Das Ding hatte noch im September EUR 41.95 gekostet, momentan liegts bei EUR 209.95.
Fuer Computerzeugs, was normalerweise in dem Moment, wo man's kauft, schon nur noch die Haelfte wert ist, ist so ein Bonusmultiplier x5 schon mal eine etwas ungewoehnliche Preisentwicklung. Ist ja nichtmal irgendeine Fabrik fuer IC-Plastik abgebrannt, gab auch keine Ueberschwemmung in der Festplattenmine.
Nur eine leichte KI-Equipment-Blase...
Diese Blase kann allein nicht dazu beitragen dass die Preise so stark angestiegen sind. Ich vermute eher dass die Sanktionen gegen Russland und China, gestiegene Zölle und die Gegenmaßnahmen der jeweiligen Staaten sich auf die Rohstoffverfügbarkeit seltener Erden ausgewirkt haben.
Man hat hoch gepokert und so getan als ob diese anderen Länder keinerlei Druck auf einen selbst ausüben könnten, nur hat man jetzt sein (Poker-)Gesicht verloren.
Es wurden ja nicht nur die RAM-Preise teurer, sondern auch die der SSD, HDD usw.
Es gibt eine Blase, die durch KI angetrieben wird. Die mit Ki generierten Daten verbrauchen das Vielfache der Jahresproduktion an Speicherkapazität.
Bei RAM, aber eben auch bei HDD (die mit den drehenden Scheiben), weil die RZ-Betreiber stark nachfragen. Es gibt ja auch nur noch 3 Hersteller (Seagate, Toshiba und WD), die ihre Produktion kaum ausweiten wollen, weil das teuer ist und niemand sagen kann wie lange der Goldrausch anhält.
In ihrer "Not" kaufen die RZ jetzt den Markt für die SSD leer. Dieser ist jedoch viel kleiner und daher steigen die Preise massiv. Das merkt auch der Endkunde, da diese auch in seinen Produkten stecken.
Hinzu kommt, daß das Ende von Windows 10 zu einem fühlbaren Anstieg der Hardwareersatzkäufe geführt hat, weil Windows 11 erhöhte Hardwareanforderungen hat, so daß auch hier mehr SSD gebraucht werden.
BTT: Anfrage nach DDR3-ECC Speicherriegel 8 x 64 GB = 512 GB - Angebot für rund 4.700€. Da wird einem schon schwindelig...
Bei RAM, aber eben auch bei HDD (die mit den drehenden Scheiben), weil
die RZ-Betreiber stark nachfragen. Es gibt ja auch nur noch 3 Hersteller
(Seagate, Toshiba und WD), die ihre Produktion kaum ausweiten wollen,
weil das teuer ist und niemand sagen kann wie lange der Goldrausch
anhält.
habe ich auch gemerkt, weder kann man preiswert sein NAS aufrüsten mit RAM noch mit geeigneten HDDs. Es ist jetzt einfach ein schlechter Zeitpunkt. Kann wieder besser werden wenn die Blase vorbei ist oder die Firmen wieder mehr produzieren weil es immer noch hohen Bedarf gibt.
Gegen Jahresende war immer eine Computerkaufzeit, weil z.B. noch "Geld da war für dieses Jahr". Dieses "Restgeld" wird jetzt wahrscheinlich durch KI und hohen Marktpreis abgeschöpft?
Gegen Jahresende war immer eine Computerkaufzeit, weil z.B. noch "Geld
da war für dieses Jahr". Dieses "Restgeld" wird jetzt wahrscheinlich
durch KI und hohen Marktpreis abgeschöpft?
Auch wenn Du vorsichtshalber ein Fragezeichen ans Ende gesetzt hat, ist das im Kontext dieses Threads purer Unsinn.
Computermagazine bewerben SODIMM Adapter als Sparfuchsvariante. Die
SODIMM werden natürlich auch teurer. Nicht dass es mich interessiert.
Welche seriösen Quellen sollen das sein? Der Heise-Verlag schrieb in seiner letzten Ausgabe der ct‘, dass man das lassen soll…
Und die Frage wäre auch, ob das mechanisch überhaupt reinpasst…
Das Ding hatte noch im September EUR 41.95 gekostet, momentan liegts bei
EUR 209.95.
Das dumme ist dass es dafür keine handelbaren ETF gibt.
Meine silber ETF haben 117% gemacht und sind jederzeit einfachst verkaufbar. Und ja, ich weiss ETF taugen bei SHTF nichts, das ist nur spekulation, gold für SHTF habe ich physisch.
Ausserdem war es schon immer einfacher, nachher zu wissen, was man vorher hätte tun sollen. Hej, sich vor einem Jahr die Bude mit RAMs vollzustopfen wie anno Corona mit Klopapier...
nachher zu wissen, was man
vorher hätte tun sollen.
Die ram preise hätte man sich anhand der entstehenden massen an AI hardware eigentlich ausmalen können.
Was brauchts ausser nvidia prozessoren und ram noch für den aufbau von AI clustern?
Die nächste Stufe kannst du zünden, wenn du den Zeitpunkt korrekt vorhersagst, an dem die Blase platzt. Das hat hinterher nämlich auch jeder vorher gewusst.
Letztes Jahr gab es ältere Dell Server mit 512GB Ram für unter 1k€ jetzt kostet so einer 3k€ wie gut das meine wichtigen Arbeitsplätze mindestens 32Gb bis 128GB haben und mehrere Server 256gb und 512Gb. SSDs sind auch genug da.
Die werden hoffentlich alle von grünem Strom betrieben. :-)
Ja! Solarstrom im Sommer, Windstrom im Winter und im Frühjahr gibts den BilligeWasserStrom dazu! Bisschen Braun- und Steinkohle und zur Würze noch Fracking-Gas und Kernenergie!
Von 16 Ram kann man 8 Ram verkaufen. Preis jetzt bekommt man 500% von ehemaligen EK! In 2 Jahren sind die Priese wieder bei 100% und man kauft die 8 Ram zurück.
Macht einen Bargewinn von 400% in 2 Jahren!
Ein weiteres Puzzleteil wird der massive Einsatz von Drohnen im Ukraine Krieg sein. In jeder Drohne steckt ein kleiner Computer auf Pi-Nivau. Das ist im Einzelstück nicht viel, aber die Masse machts! Die Dinger sind ja im wahrsten Sinne des Wortes Einwegtechnik und das täglich zu Hunderten.
Hatte mir vor 4 Wochen ein Aufrüst-Set gekauft.
Gigabyte Mainboard mit Intel I5 + Kühler.
14x 3,5Ghz mit 32Gb RAM für 500 Euro.
DDR5 PC5600.
Kostet jetzt das doppelte.
War wohl mein Weihnachtsschnäpchen.
das was gerade passiert, ist dem urplötzlichen Ausstieg von Micron aus der DDR5-Produktion (Marke Crucial) geschuldet. Irgendwo habe ich gelesen, dass Micron einen Marktanteil von (WIMRE) ca. 25% hat (den Link finde ich gerade nicht mehr). Wenn dieses Tortenstück so "mir nichts dir nichts" vom Markt verschwindet, ist diese momentan (seit Anfang Dezember 2025) beobachtete Preisentwicklung nachzuvollziehen.
Den Rest macht, wie wie alle wissen, die KI, allerdings ist auch in diesem aktuellen Ausstieg die KI "schuld", denn Hochleistungs-Speicher für die KI verspricht scheinbar eine viele höhere Marge als der popelige DDR5-Speicher...
Also jammert nicht über 200 Euro für satte 16GB! ;-)
Ich weiß was du meinst, ja, ist eigentlich lustig wenn man es so betrachtet.
Aktuell ist mein Arbeitsspeicher schon mit 6,8GByte belegt, nur mit LibreOffice, Firefox und Thunderbird, DeltaChat offen. Jetzt noch STM32CubeIDE öffnen und es sind 8,2GByte.
das was gerade passiert, ist dem urplötzlichen Ausstieg von Micron aus
der DDR5-Produktion (Marke Crucial) geschuldet
die steigen nur aus dem Geschäft mit der Consumer-Marke Crucial aus, nicht aus der DDR5-Produktion generell - auch Module werden weiterhin gefertigt, nur nicht mit dem Branding Crucial
die steigen nur aus dem Geschäft mit der Consumer-Marke Crucial aus
da habe ich jedoch ne komplett andere Lesart. Wäre den Kunden doch scheißegal (vor allem jetzt bei den explodierenden Preisen), was da für ein Branding drauf steht! Ich las das so, dass die "normale" DDR5-Produktion eingestellt und die Anlagen innerhalb eines Jahres auf eine andere Technologie, diejenige, die die KI-Unternehmen bevorzugen, und die deutlich höhere Margen bietet, umstellen. Stand aber leider nicht in dem von mir verlinkten Artikel.
Also ein einfacher Wechsel des Brandings dürfte es wohl eher nicht sein, das dauert sicher nicht bis zu einem Jahr, und würde die Märkte nicht derart spinnen lassen. Kurzfristig 25% Wegfall der Produktionskapazität ist da schon ein echtes Erdbeben. Dazu passt die Preisentwicklung schon eher.
Ich darf nur an die Plattenpreise erinnern, als eine Taiwanische Firma mal für ein paar Tage unter Wasser stand!
Ich hab mal 110 DM für 0,0005GB DRAM für den Amiga bezahlt, anno 1991
na und ich zahlte 50,- DM pro 2Kx8 SRAM 14 Stück 28KByte für den PC1500 1984 und 50,- DM pro 1Mbitx1 DRAM 16 Stück 2MByte für den Atari mega ST 1990, die günstigen DRAM 1Mbit aus der DDR kamen ja nie in den Handel, am teuersten waren 2004 die 1GB (2x 512MByte aus USA mit Luftfracht eingeschickt 77,-DM, der RAM 700,-DM zu Corsair weil unselektierte Corsiar mir 3x das MB schrotteten)
Also jammert nicht über 200 Euro für satte 16GB! ;-)
Soviel habe ich nicht mal für den Raspi 500+ 16GB RAM ausgegeben. Der war damit ja ein echtes Schnäppchen im Vergleich zu den Preisen. Werde ich jetzt damit den Schnäppchenjäger-Award hier verliehen bekommen? ;)
die steigen nur aus dem Geschäft mit der Consumer-Marke Crucial aus
da habe ich jedoch ne komplett andere Lesart
da liegst du komplett falsch - es wird nur das Endkunden (Consumer)-Geschäft beendet, B2B läuft weiterhin mit großen Stückzahlen für Kunden wie Dell, Lenovo, HP etc
mein ehem. Arbeitgeber setzt z.B. weiterhin Micron-Module ein in 5-stelligen Stückzahlen pro Jahr - das geht direkt über Micron incl. Cross-Validation
Nein, die DJI Dinger kommen höchstens mit DDR4 RAM daher.
Die Mavic 2 Pro mit 2x512MB DDR4 oder die Air 2 mit 1GB LPDDR4.
Die "Baba Yaga" ist auch nur eine modifizierte DJI Matrice.
Also ich glaub die Kamikaze Drohnen sind nicht das Problem.
Prinzipiell hast du natürlich recht, aber das ist nur eine Seite der Medallie. RAM Hersteller produzieren nicht nur ausschließlich ein Produkt, sondern neben den aktuellen Bausteinen auch deren Vorläufer, wenn dafür Badarf am Markt ist. Und wenn die Linie mit 100% Auslastung läuft, dann steigt halt der Preis in allen Sparten.
Und wenn die Linie mit 100% Auslastung läuft, dann steigt halt der Preis
in allen Sparten.
Werden DDR4/5 mit den selben Straßen produziert? Über den Produktionsprozess bei Bauteilen bin ich nur wenig informiert.
Im Prinzip läuft's bei den Ukrainern darauf hinaus das sie hauptsächlich die Steuerungen kaufen und die Rahmen selbst mit 3D Druck herstellen.
Ob die aber zusätzlich die Steuerungen mit mehr RAM ausstatten, wird wohl Geheimniss sein.
Was ich weiß, das GPRS wird zwar genutzt aber durch eine FW mit deaktivierten "No Flight Zones" lassen sie sich überall Fliegen.
Bei meiner "Wohnzimmerdrohne" für die Kids muss ich das seperat deaktivieren sonst startet das Teil hier nicht.
Und die Verwendung von Vape Akkus für den "Drop Mechanismus" ist mir bekannt. In manchen Videos von Dronen Fabriken sieht man sie, häufig ein Karton voll irgendwo rumstehen.
Theoretisch sollten also die preise für kleine Akkus (550mAh und größer) auch Steigen. Der Bedarf ist so hoch, können die überhaupt nicht alles aus Vapes Rupfen.
Da kannst du eher ne null dranhängen. Alleine der Ausfall durch EW/Jammer liegt in dem Bereich pro Einheit und Tag. Manche von denen verlieren (laut den berichten die ich so schaue) pro Pilot so um +10 Stück am Tag. Wie viele droneneinheiten haben die aktuell, wie viele Piloten pro Einheit?
Und das dürfte nur die "geschönte" Berichterstattung sein.
Und neue Waffen wie Seababy usw. die vermutlich sogar noch mehr Bedarf an RAM und Akkus haben noch gar nicht einberechnet.
Außerdem werden die nicht dumm sein. Jedes Elektrogerät vom SA (Drohnenerkennung, Video Capture ect..) bis hin zum Funkgerät das die Zellen unter Umständen benötigen könnte wird garantiert auch damit geflickt. Es wäre Schwachsinn nicht zu improvisieren, muss ja alles fix gehen.
Die DJI-Drohnen werden in der Ukraine eigentlich nicht als Kamikaze-Drohnen eingesetzt, sondern zur Aufklärung oder um irgendwas abzuwerfen. Die Kamikaze-Drohnen sind einfache FPV-Drohnen mit entsprechend einfachen Flugreglern und Bildübertragung, heute oft per Glasfaser, damit man die Verbindung nicht stören kann. Also da ist nicht viel RAM drauf, das sind irgendwelche ASICs für die Bild- und Datenübertragung und sowas wie ein ARM-Prozessor für den Flugregler. Die Preise für solche FPV-Flugregler oder Akkus, wie man sie für FPV-Drohnen brauchen kann, sind auch nicht explodiert. Das beim RAM liegt eher an irgenwelchen KI-Blasen oder künstlicher Verknappung - und an Idioten, die bereit sind, solche Wucherpreise auch wirklich zu bezahlen. Würde nicht immer jeder auf Krampf den neuesten Scheiß "brauchen" und sowas dann einfach nicht kaufen, hätten wir das Problem nicht.
die steigen nur aus dem Geschäft mit der Consumer-Marke Crucial aus
da habe ich jedoch ne komplett andere Lesart
da liegst du komplett falsch - es wird nur das Endkunden
(Consumer)-Geschäft beendet, B2B läuft weiterhin mit großen Stückzahlen
für Kunden wie Dell, Lenovo, HP etc
ups, ja, sorry, da hatte ich die Artikel echt falsch interpretiert. Mea Culpa!
Aber was im Chart
Irgend W. schrieb im Beitrag #7983849:
seit 4.12. passiert, ist schon bemerkenswert. Diese extreme Volatilität kann ja kaum von Prognosen herrühren. Oder es war irgend ein "Kipppunkt" erreicht...
Die 24GB meines gerade gekauften Schlepptopp sind genauso viel wert wie
das ganze Gerät 😂
Super Geschäftsmodell: Einen Schleppto0p mit 24GB kaufen, den Speicher downgraden, gut verkaufen und schon hat man ein Schlepptop für quasi umsonst oder bekommt noch Geld heraus. 😂
Spannend ist aber nun, ob die KI-Blase lange genug aufgeblasen wird, um erhebliche Produktionssteigerung zu rechtfertigen und zu finanzieren. Oder ob die RAM-Hersteller das Risiko nicht eingehen werden, beim Platzen der Blase auf unfertigen Fabs sitzen zu bleiben, die niemand braucht.
Wie kann man diese feste Sättigungsgrenze bei 680 Teuronen erklären?
Versagt da der Erfassungsalgorithmus von geizhals oder was?
Von hochpreisigen Lieferanten ist proshop.de mit den 680 Euros der "Dauerpreiswertestete", zwischendurch meldet irgendwer zwischendurch einen billigeren Tageskurs, ob der dann stimmt und lieferbar ist, wäre die Frage.
Die Preise werden sich schon relativ schnell "einschwingen".
Jede IT oder für die IT zuständiger Dienstleister hat ein Budget für "Neuanschaffungen". Da wird sehr schnell die Ampel auf Rot springen, wenn zum im 1. Quartal das Jahres-Budget für "IT-Spielzeug" zu 80% aufgebraucht ist.
Dann gibt`s halt mal keine neuen Workstations und der Vertriebler muss halt noch mit der ollen Nudel weiter seine Scheinumsätze darstellen.
Ökonomie ist einfach: Steigen die Preise, nimmt die Nachfrage ab. Hohe Preise lassen die Gewinnmargen "explodieren", was dazu führt, das Angebot auszuweiten. Steigendes Angebot führt zu sinkenden Preisen, was wieder das Angebot langsamer wachsen lässt.
Jede IT oder für die IT zuständiger Dienstleister hat ein Budget für
"Neuanschaffungen".
Geplante Anschaffungen jenseits von Kleinkram werden im Vorjahr einzeln budgetiert. Das allerdings wird der IT nun um die Ohren fliegen, was interessante Diskussionen zur Folge haben kann.
Virtualisierungsfarmen etwa enthalten viel RAM und haben vielleicht gerade erst den VMware/Broadcom-Preisschock durch. Nun kommt der nächste, wenn das bestehende Inventar eigentlich abgelöst werden soll. Da wird wohl manches Inventar 1-2 Jahre Lebenszeit dranhängen.
Manche Institutionen dürften ja wohl wie üblich erst letztes Jahr gemerkt haben, dass Win10 ausgelaufen ist und sie neue PCs brauchen. Und sich mit kostenpflichtiger Hilfe von MS ins neue Jahr gerettet haben. Weder planerische noch finanzielle Flexibilität gehört zu deren Gewohnheiten.
Nun werden die PCs aber ausgerechnet jetzt teurer und die schönen neuen Pläne zu Makulatur. Liefert also Microsoft noch ein paar weitere Jahre kostenpflichtige Pflege, oder darf sich der Steuerzahler endlich auf ein Sondervermögen für notleidende Verwaltungen freuen?
Spannend ist aber nun, ob die KI-Blase lange genug aufgeblasen wird,
Elon, Earl of Musktard, hat ja schon angekündigt KI-Rechenzentren in der Erd-Umlaufbahn zu platzieren. Er faselt ... sorry ... ist sich sicher, dass dort GW-Solarpanels installiert werden. Und im Weltall ist es ja so kalt, da bringt er die Wärme locker weg. Er fantasiert ... sorry ... weiß, dass das ein Billionen-Geschäft ist. Egal ob die Billionen im US-Zahlensystem sind oder einem der gebildeten Welt.
Wenn er merkt, dass er die Wärme doch nicht weg bringt, ist nur das Vakuum schuld. Aber soweit kommts nicht. Er findet keinen der ihm das Zeug auch in Umlaufbahn schickt.
Aber sicherlich kann er die KI-Blase so noch 5 Jahre lang weiter aufpusten. Bis entweder er oder die andere Dampfblase platzt.
Wird wahrscheinlich so enden wie die Internetblase 2001.
Stichwort Neuer Markt.
Hat kein Spaß gemacht.
Wenn es dann passiert, haben es alle schon vor gewusst.
Wird wahrscheinlich so enden wie die Internetblase 2001.
Unterschied: Die damalige Blase war praktisch nur über Schulden
finanziert. Das ist heute anders.
Aber die Aktien sind völlig fernab von der Realität überteuert.
Eine kleine Zuckung und die nehmen alle Gewinn mit.
Das gibt dann den Lawineneffekt.
Die Stoppkurse laufen per Software.
In einem Schuldgeldsystem steht hinter jedem Guthaben ein Kredit. Sofern Du nicht gerade Besitzer einer Zentralbank bist ist alles über Schulden finanziert.
Wirtschaftswissenschaftler haben aber durchaus Humor. Zum Moment, in dem die Blase platzt: "The current technical term for this phenomenon is a “Wile E. Coyote moment” — the moment when the cartoon character, having run several steps off the edge of a cliff, looks down and realizes that there’s nothing supporting him. Only then, according to the laws of cartoon physics, does he fall." (Paul Krugman)
Wenn, dann bitte thunderf00t!
Ich schau mir den schon immer wieder an. Auch wenn man seine Aussagen in 10% der Zeit unterbringen könnte. Sozusagen der Dave Jones der Physik. :-))
Und ja, ich weiss ETF taugen bei SHTF nichts, das ist nur
spekulation, gold für SHTF habe ich physisch.
Blöd nur, dass in einer ECHTEN SHTF-Situation Gold auch nichts mehr wert ist.
Dann sind Lebensmittel, Medikamente und Brennstoff das wirkliche Gold.
Und sollte Gold doch etwas wert sein, dann hast du das Problem, dass du umetwas zu erwerben gegenüber Dritten ja offenbaren musst, dass du Gold hast. Und da könnte man dann schnell in die Situation kommen, dass jemand, der in Blei investiert hat, dir anbietet, dich von deiner Goldlast zu befreien – wenn du kooperierst, auch ohne zu tauschen...
Wo Gold, Schmuck oder andere Wertgegenstände vielleicht noch helfen würden, ist eine echte Versorgungskrise mit Zusammenbruch des Finanzsystems, aber bei der eine staatliche Ordnung zumindest rudimentär noch vorhanden ist.
Eine Situation wie kurz nach Ende des WKII, wo die Stadtmenschen in Scharen aufs Land gefahren sind und dort für Gold und andere Wertgegenstände im Gegenwert (vor dem Krieg) eines Monats Arbeit dann Essen für drei Tage bekommen haben...
Lustig ist da garnichts mehr.
Siehe aktuelle c't, gedruckt im Dezember '25.
Mein Gott, was für Luxusprobleme! Als ob die Welt untergeht, wenn ein SPOTTBILLIGER 16GB Riegel statt 50 jetzt 200 Euro kostet! Wer den neuen Rechner WIRKLICH braucht, kauft trotzdem und wird dadurch nicht in der Gosse landen! Wir sind nur maximal verwöhnt mit Ramschpreisen für alle Art von Elektronik, von den allerneusten Smartphones für 1000++ Euro vielleicht mal abgesehen.
Das Problem ist doch längst, daß die Elektronik incl. PCs viel zu gut sind und zu lange halten und man sie KÜNSTLICH altern lassen muss (z.B. exorbitante Win11 Anforderungen), damit der Hardwaremarkt nicht absackt.
Was bin ich doch für ein armer Hund - bei mir zuhause ist DDR3 die neueste Generation.
In der Arbeit stellte ich im September auf einen DDR5 PC mit 32GB um. Da hatte noch kein Mensch eine Ahnung was ein paar Monate später mit Der Bezugsmöglichkeit solcher Riegel passieren würde.
Das Problem ist doch längst, daß die Elektronik incl. PCs viel zu gut
sind und zu lange halten und man sie KÜNSTLICH altern lassen muss (z.B.
exorbitante Win11 Anforderungen), damit der Hardwaremarkt nicht absackt.
Aber selbst auf einem Lenovo-Notebook W510 aus dem Jahr 2011 funktioniert Windows 11 in der Version 25H2 einwandfrei und sehr flott.
Da sind's dann noch SO-DiMM's DDR3. Lach schlapp...
aufs Land gefahren sind und dort für Gold und andere
Wertgegenstände im Gegenwert (vor dem Krieg) eines Monats Arbeit dann
Essen für drei Tage bekommen haben...
Was während des Krieges sehr nachgefragt war, das waren Handtücher ohne Initialen. Handtücher mit Initialen gab es genug, die stammten ind er Regel von Menschen die gestorben sind. Man wollte aber quasi welche die ohne schlechtem Karma sind.
Und gut riechende Seife war auch sehr begehrt. Es gab zwar Seife, aber eben nur die billigste und einfachste Sorte, also Kernseife.
Lustig ist da garnichts mehr.
Siehe aktuelle c't, gedruckt im Dezember '25.
Wenn ich sowas im ersten Satz lese, höre ich auf: Wegen der hohen Verkaufspreise stellt ein Hersteller die Produktion ein. Obwohl das Produkt weiterhin gekauft wird. Ja klar...
Mal davon abgesehen, daß Ursache und Wirkung ignoriert wird.
Wir werden uns von der Vorstellung trennen müssen, daß sinerfassendes
Lesen zu den grundlegenden Kulturfertigkeiten gehört.
Das fällt mir leider schon länger auf.
Besonders bei Texten ab zehn Wörtern scheint das Verständnis rasant abzunehmen. Zuerst dachte ich noch, das sei Absicht – ein absichtliches Missverstehen. So langsam bin ich aber eines Besseren belehrt worden.
Aber hey – wir haben ja jetzt einfache Sprache und ChatGPT, das uns die Texte notfalls dorthin übersetzt.
Also habe ich mal versucht, den Sinn wiederherzustellen:
Schwierig schrieb:
Wenn ich sowas im ersten Satz lese, höre ich auf: Wegen der hohen
Verkaufspreise
--FÜR SERVER-RAM--
stellt ein Hersteller die Produktion
--VON GÜNSTIGEM DESKTOP CONSUMER RAM--
ein.
--UM KAPAZITÄTEN FÜR MEHR PRODUKTION VON SERVER RAM FREI ZU HABEN--
Die Kamikaze-Drohnen sind einfache FPV-Drohnen mit entsprechend
einfachen Flugreglern und Bildübertragung, heute oft per Glasfaser,
damit man die Verbindung nicht stören kann.
D.h. Russland treibt den Glasfaserausbau in der Ukraine voran?
und wieder hat mein leicht auf dem Schoß wackelndes Notebook
zugeschlagen
Diktieren ist angesagt. Muss man nicht für schreiben können. Bei Orthografie ist KI direkt gut. Das Wort mag grottenfalsch erkannt sein, ist aber wahrscheinlich korrekt geschrieben.
Diktieren ist angesagt. Muss man nicht für schreiben können. Bei
Orthografie ist KI direkt gut. Das Wort mag grottenfalsch erkannt sein,
ist aber wahrscheinlich korrekt geschrieben.
Bei Boris würden die Texte dann immer zehnmal so lang, wie gewollt..:-)
Manche Institutionen dürften ja wohl wie üblich erst letztes Jahr
gemerkt haben, dass Win10 ausgelaufen ist und sie neue PCs brauchen. Und
sich mit kostenpflichtiger Hilfe von MS ins neue Jahr gerettet haben.
Nein, es ist noch schlimmer: Ich kenne eine Institution, die erst in der letzten Woche vor dem Ende des Mainstreamsupportes die Verlängerung gekauft hat. Es hat halt gedauert bis auch der letzte eingesehen hat, daß die 1,33€ pro Rechner und Jahr eine gute Investition sind.
;-)
Ökonomie ist einfach: Steigen die Preise, nimmt die Nachfrage ab. Hohe
Preise lassen die Gewinnmargen "explodieren", was dazu führt, das
Angebot auszuweiten. Steigendes Angebot führt zu sinkenden Preisen, was
wieder das Angebot langsamer wachsen lässt.
In der Theorie der BWLer stimmt das, aber in der Realität ist die Sprungantwort der Regelung, nämlich der Bau einer neuen Fabrik, ein Unterfangen, welches Jahre dauert. Und in DE dauert es wahrscheinlich schon Jahre, um die Genehmigung für die Anlage einer Baustellenzufahrt zu bekommen...
Ich mache meine Fehler lieber selbst, als mir auch nur irgendwie von
KI-Gülle helfen zu lassen.
Ist doch ganz witzig, sich Foren-Beiträge in die unterschiedlichsten Sprachstile umformulieren zu lassen, in Varianten zwischen formal gestelzt und sozial media gequake (Samsung).
Leider hebt niemand alle Artikel auf. Letztes Jahr war noch ein Artikel im Netz, dass die Speicherhersteller den Markt gegen die fallenden Preise konsolidieren wollten und keine Produktionserhöhungen planten. Also keine neuen Produktionsstätten, aber Umstellung auf der bestehenden Standorte. Den Artikel finde ich zwar mit der Hilfe der Suchmaschine nicht mehr, aber im Titel spielt der Autor vermutlich darauf an.
So schnell können Prognosen in einem Jahr vollkommen hinfällig werden.
Das ist mit Sicherheit ein Teil eines solchen Studiums, also in der Theorie schon berücksichtigt. Der Begriff kommt sogar aus der Ecke: "Der Name stammt von dem früheren Ökonom Arthur Hanau, welcher 1928 in seiner Doktorarbeit die Schweinepreise prognostizierte."
Nur lässt sich der Lebenszyklus von Schlachtschweinen leichter prognostizieren, als der Zeitpunkt des Platzens der KI-Blase. In Letzterem steckt ein Stück Heisenberg drin: Die Prognose des Zeitpunkts kann den Zeitpunkt verändern.
Allerdings weiß man immer erst hinterher, daß es eine Blase war. Man konnte es bei der dot.com-Blase vermuten oder der Schuldenkrise, aber sicher war das nicht.
Ebenso kann der KI-Hype eine Blase sein, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht bleiben schließlich eine handvoll Firmen übrig, deren KI - in Rechenzentren umringt von Atomkraftwerken - 50% der Weltwirtschaftsleistung erbringt.
Beim RAM/SSD/HDD ist das Problem, daß sich das Angebot kurzfristig halt nur erhöhen läßt, wenn freie Produktionskapazitäten bestehen. Dieser Puffer scheint aber derzeit aufgebraucht zu sein. Dann kann auf der Nachfrageseite halt nur mit höheren Preisen reagiert werden (die man bereit ist zu akzeptieren), um an die benötigten Produkte zu kommen.
Den Spruch hätte mal einer in den 1990er lassen sollen. Comedy pur! 8-)
Das sind "SAGENHAFTE" 16,11 Euro/GB! So billig waren damals nicht mal Festplatten!
Das mit dem Speichermangel scheint sich ja zu manifestieren. M. Fugmann erwaehnte gestern abend, dass Nintendo (Switch2) und sogar Nvidia selbst (Graphikkarten) Probleme in der Produktion wegen fehlendem DRAM haben, bei Intel schieben Analysten die nicht so toeften Zahlen auch auf PC-Produktionsprobleme durch Speichermangel:
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/intel-kapazitaets-engpaesse-bremsen-wachstum-15431218
Der Artikel ueber RAM-Preise in jeder neuen c't wird auch laenger und beim Pollin gingen der Preis fuers SO-Dimm zwischendurch mal auf EUR 249, jetzt isser wieder bei EUR 209.95 - aber mehr als 4 Stk kann man nicht kaufen...
Na, solange hier nix kaputtgeht, komm ich mit meinem bisherigen IT-Geraffel wohl auch noch so ueber die Runden.
Vielleicht sollte ich mal ueber die Portierung von LLMs auf attiny13a nachdenken... ;-)