Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 28,5 V 4W aus 230V AC - HLK5LS24


von Christoph K. (chriskuku)



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Ich suche nach einer Lösung (Kleinserie für den Hobbybereich), um ca. 
28,5V DC (ca. 4W) aus 230 V Netzspannung auf einer kleinen Platine zu 
erzeugen. Kartentrafos sind mir für die Anwendung zu groß und schwer.

Ich stieß auf ein Platinenmodul (Bild anbei), was noch extern zu 
beschalten ist. Schaltung selbst liegt mir noch nicht vor. Ich erhoffe 
mir, daß ich durch Änderung vielleicht von 2 Widerständen das Teil von 
24V auf die gewünschten 28,5V hochtrimmen kann.

Neben ein paar Dioden, Brückengleichrichter und Ferrit-Trafo ist ein 
Chip drauf, dessen Bezeichnung schwer zu entziffern ist:
1
 P.  LIC2305
2
    A24302
3
    HF

glaube ich erkennen zu können. Konnte auch noch eine 
Produktspezifikation vom Hersteller der Platine erhalten (s. Anlage). 
Wie gesagt, Gesamtschaltplan fehlt, aber vielleicht gibt es zu dem Chip 
eine AN.

Kennt jemand den Regler-Chip oder kann andere sachdienliche Hinweise zur 
Identifizierung geben?

: Verschoben durch Moderator
von Klaus F. (klaus27f)


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Christoph K. schrieb:
> auf einer kleinen Platine

Ja, sieht putzig aus, das Ding.
Aber 4mm Isolationsabstände sind da nicht eingehalten.
Und nach Prüfzeichen frage ich besser auch nicht.

Ich würde das Teil KEINESFALLS irgendwo verwenden, wo die Sekundärseite 
zugänglich, also irgendwie berührbar ist.
Natürlich würde dazu auch 'ne Kabelverbindung (Schnittstelle) zu PC o.ä. 
zählen.

von Mark S. (voltwide)


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Klaus F. schrieb:
> Aber 4mm Isolationsabstände sind da nicht eingehalten.
Könnte gerade noch durch gehen.

von H. H. (hhinz)


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Klaus F. schrieb:
> Ja, sieht putzig aus, das Ding.

Es fehlen ja wesentliche Bauteile.

von Gerd E. (robberknight)


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Das Ding hat anscheinend keine Rückkopplung über einen TL431 + 
Optokoppler.

Das kann funktionieren, wenn der Regler die Pulse auf der Hilfswicklung 
genau auswerten kann. Manche auf Stromsparen getrimmte Regler können das 
ganz gut.

Aber gerade an den Leistungsgrenzen - also (so gut wie) keine Last oder 
Vollast kann es gut sein dass die Spannung davonläuft - nach oben wie 
nach unten. Diesen Aspekt würde ich (neben den genannten 
Sicherheitsaspekten) unbedingt untersuchen bevor ich so ein Teil 
einsetzen würde.

Mein Vorschlag statt dessen wäre ein gängiges Modul von einem als gut 
und zuverlässig bekannten Hersteller zu verwenden. Recom, Traco, 
Meanwell etc.
Das dann in der nächst höheren gängigen Spannung, also z.B. 36V. Und 
dann einen kleinen Buck-Wandler dahinter um auf die 28,5V zu kommen.

Denn diese kleinen Module sind aus gutem Grund meist vergossen und innen 
sehr eng integriert und verschachtelt aufgebaut. Da was dran anzupassen 
ist fummelig und nicht wirklich "serientauglich". Du weißt nicht wie 
sicher das dann hinterher noch ist.

von Lu (oszi45)


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Statt das Rad zum x-ten Mal zu entwickeln würde ich ein fertiges 
28V-Steckernetzteil suchen. Reichelt und Conrad haben z.B. so viele 
geprüfte, dass sie welche verkaufen müssen.

von Gerald B. (gerald_b)


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Standardmodul mit 24V verwenden und dann mittels StepUp die geforderte 
Spannung erzeugen, wäre keine Option?

von Nick (b620ys)


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Und warum genau 28,5 V statt der üblichen 24 V?
Da gäbe es Fertiges wie Sand am Meer. Z.B. von Traco.

von Christoph K. (chriskuku)


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Lu schrieb:
> Statt das Rad zum x-ten Mal zu entwickeln würde ich ein *fertiges*
> 28V-Steckernetzteil suchen. Reichelt und Conrad haben z.B. so viele
> geprüfte, dass sie welche verkaufen müssen.

Das kommt aus Gesamtdesigngründen nicht in Frage. Es wird dem Gerät 
Netzspannung zugeführt, die im Gerät geschaltet und an einen 150VA 
Verbraucher weitergeleitet wird.
Baugröße des Geräts läßt auch nicht zu, das Steckernetzteil ins Gerät 
einzubauen.

von Christoph K. (chriskuku)


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Nick schrieb:
> Und warum genau 28,5 V statt der üblichen 24 V?
> Da gäbe es Fertiges wie Sand am Meer. Z.B. von Traco.

Netter Vorschlag, aber 28,5 V ist die Vorgabe. Die Frage, warum nicht 
24V, stellt sich hier nicht.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Die meiner Meinung nach zielführende Lösung ist ein 48V 5W Modul 
(gängig) und dann z.B. darunter als Sandwich eine Wandlung auf die 
Wunschspannung. Zum Beispiel mit einem LMR51610, sehr günstig und 
einfach.
https://www.lcsc.com/product-detail/C20539658.html

von Gerald B. (gerald_b)


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Will er ja nicht.
Hatte ja weiter oben bereits 24V und Stepup vorgeschlagen.
Der TO will das Einhorn :P

von Harald A. (embedded)


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Naja, der Clou sollte das Sandwich sein, dann bleibt es "ein" Modul.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Christoph K. schrieb:
> Schaltung selbst liegt mir noch nicht vor.

Dem kannst Du abhelfen. Das Modul liegt vor Deiner Nase. So kompliziert 
ist das ja nun auch wieder nicht.
Dann wirst Du vermutlich auch selbst sehen, welcher Spannnungsteiler da 
angepasst werden muß.
Falls nicht: Schaltplan posten.

von Harald A. (embedded)


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Andreas B. schrieb
> Dann wirst Du vermutlich auch selbst sehen, welcher Spannnungsteiler da
> angepasst werden muß.

Dazu schrieb Gerd:
Beitrag "Re: 28,5 V 4W aus 230V AC - HLK5LS24"

von Andreas B. (bitverdreher)


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da kann man drueber diskutieren wenn der Schaltplan vorliegt.

von Christoph K. (chriskuku)


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Andreas B. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Schaltung selbst liegt mir noch nicht vor.
>
> Dem kannst Du abhelfen. Das Modul liegt vor Deiner Nase. So kompliziert
> ist das ja nun auch wieder nicht.
> Dann wirst Du vermutlich auch selbst sehen, welcher Spannnungsteiler da
> angepasst werden muß.
> Falls nicht: Schaltplan posten.

Vom Lieferanten erhalte ich keinen Schaltplan. Und auch keine 
Informationen zum verwendeten IC.
Das war ja die ursprüngliche Intention.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerd E. schrieb:
> Das Ding hat anscheinend keine Rückkopplung über einen TL431 +
> Optokoppler.

Könnte sein, das die Regelung über die AUX Speisung gelöst wird. Ist 
nicht supergenau, kann aber in einem gewissen Lastbereich funktionieren.

H. H. schrieb:
> Es fehlen ja wesentliche Bauteile.

So isses. Der Ladekondensator, Inrush Current Limiter, Sicherung sind 
alle weggelassen. Ein Entstörfilter sucht man auch vergeblich. Fügt man 
das alles hinzu, ist das Modul auch nicht kleiner als ein hochgetrimmtes 
24V Netzteil mit z.B. 200-300mA.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Christoph K. schrieb:
> Vom Lieferanten erhalte ich keinen Schaltplan. Und auch keine
> Informationen zum verwendeten IC.
> Das war ja die ursprüngliche Intention.

man kann einen Schaltplan nach dem Board zeichnen

von Harald A. (embedded)


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Das ist er, LIC2305 von Lii Semi
https://en.liisemi.com/pro_detail/11.html

von Gerd E. (robberknight)


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Harald A. schrieb:
> Das ist er, LIC2305 von Lii Semi
> https://en.liisemi.com/pro_detail/11.html

und hier gibts nen ausführlicheres Datenblatt:
http://file03.up71.com/File/CorpDownFile/2022/08/11/0_dcs-led_2014_20220811192401.pdf

Wie ich oben schon vermutet habe wertet der den Puls auf der 
Sekundärwicklung aus um auf die Ausgangsspannung rückzuschließen. Die 
Formel zur Berechnung der Widerstände ist im DaBla.

Wie gut das funktioniert würde ich aber unbedingt ausprobieren bevor ich 
auf diesen Wandler setzen würde, siehe mein Kommentar oben.

von Christoph K. (chriskuku)


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Andreas B. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Vom Lieferanten erhalte ich keinen Schaltplan. Und auch keine
>> Informationen zum verwendeten IC.
>> Das war ja die ursprüngliche Intention.
>
> man kann einen Schaltplan nach dem Board zeichnen

Weiß ich, werde ich auch machen. Man sucht ja immer den Weg des 
geringsten Widerstands.
Danke an Harald A. und Gerd E. für das  Herausfinden des Chips.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Jetzt ist es ja einfach: 12.6 mit R5/R6
Die beiden mußt Du jetzt nur noch finden und anpassen.

von Harald A. (embedded)


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Andreas B. schrieb:
> Jetzt ist es ja einfach
Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes 
SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen. Ob das eine einfache 
Lösung ist darf bezweifelt werden.

von Gerald B. (gerald_b)


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Harald A. schrieb:
> Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes
> SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen.

Solange man ein relativ sauberes Netz hat, wo kaum Störungen und 
Oberwellen drauf rumgeistern, mag es auch ohne Überspannungsableiter und 
Netzfilter gehen. Ich hab einen Fritz-Repeater, wo es das interne SNT so 
gründlich zerlegt hat, das ich das alte SNT entkernt habe ein ein Hi 
Link Modul, was von der empfohlenden Außenbeschaltung vergleichbar ist, 
seit über einem Jahr im Dauerbetrieb. Aus Platzgründen ist die 
Außenbeschaltung auf eine Glasrohrsicherung am Eingang und einen 
Gel-Elko am Ausgang reduziert. Funktioniert wunderbar.
Wenn das Modul "platzt", wird es getauscht.

von Gerd E. (robberknight)


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Gerald B. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes
>> SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen.
>
> Solange man ein relativ sauberes Netz hat, wo kaum Störungen und
> Oberwellen drauf rumgeistern, mag es auch ohne Überspannungsableiter und
> Netzfilter gehen.

Bei diesem Modul ist es aber eben nicht nur der Filter und 
Überspannungsableiter der fehlt.

Es fehlen auch so essentielle Dinge wie der Zwischenkreiskondensator 
oder die Kondensatoren am Ausgang. Ohne die Außenbeschaltung läuft 
dieses Ding einfach nicht.

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


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Gerd E. schrieb:
> Gerald B. schrieb:
>> Harald A. schrieb:
>>> Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes
>>> SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen.
>>
>> Solange man ein relativ sauberes Netz hat, wo kaum Störungen und
>> Oberwellen drauf rumgeistern, mag es auch ohne Überspannungsableiter und
>> Netzfilter gehen.
>
> Bei diesem Modul ist es aber eben nicht nur der Filter und
> Überspannungsableiter der fehlt.
>
> Es fehlen auch so essentielle Dinge wie der Zwischenkreiskondensator
> oder die Kondensatoren am Ausgang. Ohne die Außenbeschaltung läuft
> dieses Ding einfach nicht.

Das habe ich auch nie in Frage gestellt. Ich habe ja sogar das 
Datenblatt gepostet, in dem die externen Komponenten aufgeführt sind. 
Bin mir völlig im klaren, daß das noch extern beschaltet werden muß.

von Christoph K. (chriskuku)


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Mal eine grundsätzliche Frage: dürfen Reverse Engineering Erkenntnisse 
beliebiger Produkte und Hersteller, zum Beispiel "Erstellen eines 
Schaltplans nach Layout", hier gepostet werden? Oder auch Seiten des 
Datenblatts eines chin. Chipherstellers, die z.B. das Wasserzeichen 
"ACME Semiconductor Confidential" tragen? Oder Layout einer Platine 
etc., etc. ?

Ein Frohes Neues Jahr zusammen,

Christoph

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


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Andreas B. schrieb:
> Jetzt ist es ja einfach: 12.6 mit R5/R6
> Die beiden mußt Du jetzt nur noch finden und anpassen.

Was ist 12.6 ?

von Nemopuk (nemopuk)


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Christoph K. schrieb:
> Mal eine grundsätzliche Frage: dürfen Reverse Engineering Erkenntnisse
> beliebiger Produkte und Hersteller, zum Beispiel "Erstellen eines
> Schaltplans nach Layout", hier gepostet werden?

Da gibt es sicher Grenzen, aber derart simple Schaltpläne sind 
vermutlich nicht verboten. Schließlich kann sie jeder von der Platine 
ablesen.

von H. H. (hhinz)


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Christoph K. schrieb:
> Oder auch Seiten des
> Datenblatts eines chin. Chipherstellers, die z.B. das Wasserzeichen
> "ACME Semiconductor Confidential" tragen?

Das sind keine Chinesen, sondern Kanadier.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Christoph K. schrieb:
> Was ist 12.6 ?

Das Kapitel des oben zitierten Datenblatts. R5/R6 beziehen sich auch auf 
das DB.

von Christoph K. (chriskuku)


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H. H. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Oder auch Seiten des
>> Datenblatts eines chin. Chipherstellers, die z.B. das Wasserzeichen
>> "ACME Semiconductor Confidential" tragen?
>
> Das sind keine Chinesen, sondern Kanadier.

ACME sollte Platzhalter sein wie es in den USA ja mal den Hersteller 
ACME gab, der in jedem Tom&Jerry Film vorkam.

von Christoph K. (chriskuku)


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Andreas B. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Was ist 12.6 ?
>
> Das Kapitel des oben zitierten Datenblatts. R5/R6 beziehen sich auch auf
> das DB.

Ach so. Ja, danke, übersehen. Die Formel sah ich wohl. :-)

ACME - könnte auch in Roadrunner oder Bugs Bunny vorgekommen sein.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Christoph K. schrieb:
> ACME sollte Platzhalter sein wie es in den USA ja mal den Hersteller
> ACME gab, der in jedem Tom&Jerry Film vorkam.

Da wär ich ja niemals nie gar nicht drauf gekommen...

von Harald A. (embedded)


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Berichte doch bitte nach der Modifikation wie gut es funktioniert hat, 
würde mich sehr interessieren.

: Bearbeitet durch User
von Arno H. (arno_h)


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ACME war meines Wissens die Abkürzung für "A Company Manufacturing 
Everything".

Arno

von Christoph K. (chriskuku)


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Arno H. schrieb:
> ACME war meines Wissens die Abkürzung für "A Company Manufacturing
> Everything".
>
> Arno

ACME stand in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (muß 
man ja jetzt schon sagen) für "American Company Manufacturing 
Everything".

Fange gerade an, den realen Schaltplan zu entziffern. Die Cs muß ich 
wohl echt nachmessen.

Auf einem Bauelement (Widerstand) steht 1R74, auf zwei Dioden 
(Doppelstrich als Polaritätsanzeige) steht
1
|| GK B15
2
   F7
und eine weitere Diode:
1
|| GK B48
2
   SS120F

(Sieht man auch auf dem initial geposteten Foto der Bestückung.)

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


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Laßt mal. Bauelemente finde ich schon raus. Gibt ja genügend Tabellen. 
Der Widerstand ist 1,74 Ohm (wunderte mich nur über diesen "krummen" 
Wert, steht allerdings in der E96-Normreihe).

Die Sicherheit der Platine wurde ja moniert bzw. in Frage gestellt. Der 
Sekundärkreis hat zwar auf der Platine eine deutliche Trennung vom 
Primärkreis, aber der kleinste Abstand zwischen Primär- und 
Sekundärkreis beträgt nur 3,5mm. Wo findet man die Toleranzangaben 
dieser Art für Platinenlayouts?

von Christoph K. (chriskuku)


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Beim Versuch, die verwendeten Bauelemente, insbesondere der zwei Dioden, 
die in der Schaltung verwendet werden, ausfindig zu machen, bin ich nur 
teilweise fündig geworden. Die eine Diode hat neben GK B48 die 
Bezeichnung SS120F und ich glaube, sie 
[http://www.h-diode.com/upload/202009/27/202009271058568861.pdf hier] 
gefunden zu haben. Die andere, mit "GK B15 F7" bezeichnete, habe ich 
noch nicht gefunden.

Anm.: bin schon lange in µC.net aber es ist jedesmal wieder eine 
Herausforderung, ein Wort im Text (hier: "hier") mit einem Link dahinter 
zu versehen. Die Anleitung dazu (Externer Link), man solle ' ' als 
Trenner zwischen URL und Text verwenden, funktioniert aber nicht.

: Bearbeitet durch User
von Peter K. (chips)


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von H. H. (hhinz)


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GK = Goodwork Microelectronic Technology

von Harald A. (embedded)


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Wozu eigentlich die ganze Analyse der einzelnen Bauteile? Man kann auf 
dem Foto erkennen, dass da ein Teiler 43k/16k eingesetzt ist. Wenn man 
ein wenig mit Normwerten rechnet, solltest Du den 43k gegen einen 51k 
ersetzen und den 16k gegen einen 15k. Dann sollten sich rein rechnerisch 
28.6V am Ausgang ergeben. Das Kriterium der maximalen VCC wird dabei 
locker eingehalten. Geht auch sicher anders, aber so bleibt man in der 
E24-Reihe.

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


Angehängte Dateien:

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Danke, Peter K. für die Bauteilrecherche. Und Harald A. danke für die 
zündende Idee, einfach mal nachzurechnen. Komme auch zu dem Ergebnis, 
wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.

Ich war jetzt erst mal auf dem Wege, den Schaltplan in KiCad aufzunehmen 
und dort auch die exakten Bauelemente einzutragen. Bei der Gelegenheit 
wollte ich etwas KiCad üben, weil ich zuvor in EAGLE gearbeitet hatte.
Bin jetzt hin- und hergerissen, den schnellen Test zu machen, aber dazu 
muß ich erst mal die externe Beschaltung vornehmen. Und da fehlen mir 
wieder Bauelemente (L1 4,7µH/60mOhm).

Noch ein Nachtrag: im Datenblatt des Modulherstellers steht folgende 
Schaltung abgebildet (s. Bild). Der MOV da quer zur 
Zwischenkreisspannung? Der muß doch in Serie.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Christoph K. schrieb:
> Noch ein Nachtrag: im Datenblatt des Modulherstellers steht folgende
> Schaltung abgebildet (s. Bild). Der MOV da quer zur Netzspannung? Der
> muß doch in Serie.

Oh weh! Das ist ein VDR kein NTC!

von Christoph K. (chriskuku)


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H. H. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Noch ein Nachtrag: im Datenblatt des Modulherstellers steht folgende
>> Schaltung abgebildet (s. Bild). Der MOV da quer zur Netzspannung? Der
>> muß doch in Serie.
>
> Oh weh! Das ist ein VDR kein NTC!

Ok. Soll der bei Überspannung die Sicherung feuern?

von H. H. (hhinz)


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Christoph K. schrieb:
> Soll der bei Überspannung die Sicherung feuern?

Nötigenfalls.

von Harald A. (embedded)


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Christoph K. schrieb:
> Komme auch zu dem Ergebnis,
> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.

VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19 
höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt 
das auch für den Teiler.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Harald A. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Komme auch zu dem Ergebnis,
>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.
>
> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19
> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt
> das auch für die VCC.

Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...

von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Christoph K. schrieb:
>>> Komme auch zu dem Ergebnis,
>>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.
>>
>> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19
>> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt
>> das auch für die VCC.
>
> Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...

Erkläre mal bitte. Mir ist die „Regelung“ ohne aktives Feedback sowieso 
schleierhaft.

von Christoph K. (chriskuku)


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Harald A. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Komme auch zu dem Ergebnis,
>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.
>
> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19
> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt
> das auch für den Teiler.

Nein, so einfach ist das nicht. Überprüfe mal Deine Mathematik. Der 
Bruch steht in einer Klammer mit + 1.

von Harald A. (embedded)


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Christoph K. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Christoph K. schrieb:
>>> Komme auch zu dem Ergebnis,
>>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.
>>
>> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19
>> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt
>> das auch für den Teiler.
>
> Nein, so einfach ist das nicht. Überprüfe mal Deine Mathematik. Der
> Bruch steht in einer Klammer mit + 1.

Schon klar. Aber dann rechne doch mal nach, ob das passen könnte und 
wenn nicht wo mein Fehler liegt.

von H. H. (hhinz)


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Harald A. schrieb:
>> Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...
>
> Erkläre mal bitte. Mir ist die „Regelung“ ohne aktives Feedback sowieso
> schleierhaft.

Schau dir doch mal die am Schalttransistor anliegende Spannnung über der 
Zeit an. Zunächst mal ganz ohne Streuinduktivität.

http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/spw_hilfe.html

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


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Im Folgenden R in kOhm und Annahme, VD sei 0,3V (Schottky-Diode).
$$ {V}_{out} = (\frac{R_U}{R_D} + 1)\cdot k + V_D $$
$$ 24-V_D = (\frac{43}{16} + 1) \cdot k $$
$$ 28.5 -V_D = (\frac{R_x}{15} + 1 ) \cdot k $$
$$ 24 - 0.3 = (\frac{43}{16} + 1) \cdot k $$
$$ 28.5 - 0.3 = (\frac{R_x}{15} + 1 ) \cdot k $$
$$ 23.7 = (\frac{43}{16} + 1) \cdot k $$
$$ 28.2 = (\frac{R_x}{15} + 1 ) \cdot k $$
$$ \frac{28,2}{23,7} = \frac{(\frac{R_x}{15}+1)}{(\frac{43}{16}+1)}$$
$$ 1 + 1.19 \cdot 3.69 = \frac{R_x}{15}$$
$$ R_x = 80.87$$

R_x = 80.87 kOhm

Ach, jetzt sah das in der Vorschau alle schön LaTeX-formatiert aus und 
die Endfassung so.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/spw_hilfe.html

Hilfreicher Link! Ob es hier noch alles passt ist dann die Frage. Ich 
würde es sowieso anders lösen, aber das habe ich ja oben schon 
dargelegt. Zugekaufte Bauteile umwandeln käme für mich nicht in Frage. 
Aber das muss Christoph natürlich für sich selbst entscheiden.

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


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Christoph K. schrieb:
...
> Ach, jetzt sah das in der Vorschau alle schön LaTeX-formatiert aus und
> die Endfassung so.

Das ist ja mal wieder verrückt. Im Mobilphone werden die LaTeX-Formeln 
schön expandiert, wie's sein soll. Im Browser (Firefox, macBook, 
Windows) nicht.

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Baue es auf und berichte. Bei 81k käme ich auf Vout ca. 42V. Aber vlt. 
liege ich falsch.

von Christoph K. (chriskuku)


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Harald A. schrieb:
> Baue es auf und berichte. Bei 81k käme ich auf Vout ca. 42V. Aber vlt.
> liege ich falsch.

Hatte noch einen Rechenfehler drin.

  

: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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H. H. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>>> Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...
>>
>> Erkläre mal bitte. Mir ist die „Regelung“ ohne aktives Feedback sowieso
>> schleierhaft.
>
> Schau dir doch mal die am Schalttransistor anliegende Spannnung über der
> Zeit an. Zunächst mal ganz ohne Streuinduktivität.
>
> http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/spw_hilfe.html

So, wieder etwas gelernt, ich habe mir das jetzt (nicht nur auf der 
Seite) mal erarbeitet. War mir in diesem Detail nicht bewusst. Zur 
Einschätzung bräuchte man also das Windungsverhältnis. Was sind denn so 
typische Windungsverhältnisse in solchen Designs?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Harald A. schrieb:
> Zur
> Einschätzung bräuchte man also das Windungsverhältnis.

Rechne es doch einfach aus den vorhandenen Spannungsteiler und den 24V 
zurück.

von Harald A. (embedded)


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Andreas B. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Zur
>> Einschätzung bräuchte man also das Windungsverhältnis.
>
> Rechne es doch einfach aus den vorhandenen Spannungsteiler und den 24V
> zurück.

Verhältnis Naux / Nsec ist einfach, es geht um Npri/ Nsec

von Harald A. (embedded)


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Aus vergleichbaren fertigen Trafos kann man ein Windungsverhältnis 
NPri/Nsec von ca. 5-7 vermuten. D.h. die Flybackspannung würde sich um 
25..35V erhöhen.

Beitrag #7988721 wurde vom Autor gelöscht.
von Christoph K. (chriskuku)


Angehängte Dateien:

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Harald A. schrieb:
> Aus vergleichbaren fertigen Trafos kann man ein Windungsverhältnis
> NPri/Nsec von ca. 5-7 vermuten. D.h. die Flybackspannung würde sich um
> 25..35V erhöhen.

Habe den Trafo mal folgendermaßen beschickt (hatte leider keine
höherfrequente Quelle als ca. 33KHz mit 600 Ohm Innenwiderstand). Ging
dann ziemlich in die Knie, als ich sie anschloß, sei's drum.

Noch mal im Klartext, 800mV, 2750mV und 500mV. Im Bild ist Sekundär 
links.
Windungsverhältnisse ergeben sich dann entsprechend.

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (chriskuku)


Angehängte Dateien:

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Habe die Messung noch mal mit 100kHz wiederholt.

von H. H. (hhinz)


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Dann ist das Übersetzungsverhältnis klein genug, um dem Vorhaben 
Erfolgsaussichten zu geben.

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