Ich suche nach einer Lösung (Kleinserie für den Hobbybereich), um ca.
28,5V DC (ca. 4W) aus 230 V Netzspannung auf einer kleinen Platine zu
erzeugen. Kartentrafos sind mir für die Anwendung zu groß und schwer.
Ich stieß auf ein Platinenmodul (Bild anbei), was noch extern zu
beschalten ist. Schaltung selbst liegt mir noch nicht vor. Ich erhoffe
mir, daß ich durch Änderung vielleicht von 2 Widerständen das Teil von
24V auf die gewünschten 28,5V hochtrimmen kann.
Neben ein paar Dioden, Brückengleichrichter und Ferrit-Trafo ist ein
Chip drauf, dessen Bezeichnung schwer zu entziffern ist:
1
P. LIC2305
2
A24302
3
HF
glaube ich erkennen zu können. Konnte auch noch eine
Produktspezifikation vom Hersteller der Platine erhalten (s. Anlage).
Wie gesagt, Gesamtschaltplan fehlt, aber vielleicht gibt es zu dem Chip
eine AN.
Kennt jemand den Regler-Chip oder kann andere sachdienliche Hinweise zur
Identifizierung geben?
Christoph K. schrieb:> auf einer kleinen Platine
Ja, sieht putzig aus, das Ding.
Aber 4mm Isolationsabstände sind da nicht eingehalten.
Und nach Prüfzeichen frage ich besser auch nicht.
Ich würde das Teil KEINESFALLS irgendwo verwenden, wo die Sekundärseite
zugänglich, also irgendwie berührbar ist.
Natürlich würde dazu auch 'ne Kabelverbindung (Schnittstelle) zu PC o.ä.
zählen.
Das Ding hat anscheinend keine Rückkopplung über einen TL431 +
Optokoppler.
Das kann funktionieren, wenn der Regler die Pulse auf der Hilfswicklung
genau auswerten kann. Manche auf Stromsparen getrimmte Regler können das
ganz gut.
Aber gerade an den Leistungsgrenzen - also (so gut wie) keine Last oder
Vollast kann es gut sein dass die Spannung davonläuft - nach oben wie
nach unten. Diesen Aspekt würde ich (neben den genannten
Sicherheitsaspekten) unbedingt untersuchen bevor ich so ein Teil
einsetzen würde.
Mein Vorschlag statt dessen wäre ein gängiges Modul von einem als gut
und zuverlässig bekannten Hersteller zu verwenden. Recom, Traco,
Meanwell etc.
Das dann in der nächst höheren gängigen Spannung, also z.B. 36V. Und
dann einen kleinen Buck-Wandler dahinter um auf die 28,5V zu kommen.
Denn diese kleinen Module sind aus gutem Grund meist vergossen und innen
sehr eng integriert und verschachtelt aufgebaut. Da was dran anzupassen
ist fummelig und nicht wirklich "serientauglich". Du weißt nicht wie
sicher das dann hinterher noch ist.
Statt das Rad zum x-ten Mal zu entwickeln würde ich ein fertiges
28V-Steckernetzteil suchen. Reichelt und Conrad haben z.B. so viele
geprüfte, dass sie welche verkaufen müssen.
Lu schrieb:> Statt das Rad zum x-ten Mal zu entwickeln würde ich ein *fertiges*> 28V-Steckernetzteil suchen. Reichelt und Conrad haben z.B. so viele> geprüfte, dass sie welche verkaufen müssen.
Das kommt aus Gesamtdesigngründen nicht in Frage. Es wird dem Gerät
Netzspannung zugeführt, die im Gerät geschaltet und an einen 150VA
Verbraucher weitergeleitet wird.
Baugröße des Geräts läßt auch nicht zu, das Steckernetzteil ins Gerät
einzubauen.
Nick schrieb:> Und warum genau 28,5 V statt der üblichen 24 V?> Da gäbe es Fertiges wie Sand am Meer. Z.B. von Traco.
Netter Vorschlag, aber 28,5 V ist die Vorgabe. Die Frage, warum nicht
24V, stellt sich hier nicht.
Die meiner Meinung nach zielführende Lösung ist ein 48V 5W Modul
(gängig) und dann z.B. darunter als Sandwich eine Wandlung auf die
Wunschspannung. Zum Beispiel mit einem LMR51610, sehr günstig und
einfach.
https://www.lcsc.com/product-detail/C20539658.html
Christoph K. schrieb:> Schaltung selbst liegt mir noch nicht vor.
Dem kannst Du abhelfen. Das Modul liegt vor Deiner Nase. So kompliziert
ist das ja nun auch wieder nicht.
Dann wirst Du vermutlich auch selbst sehen, welcher Spannnungsteiler da
angepasst werden muß.
Falls nicht: Schaltplan posten.
Andreas B. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Schaltung selbst liegt mir noch nicht vor.>> Dem kannst Du abhelfen. Das Modul liegt vor Deiner Nase. So kompliziert> ist das ja nun auch wieder nicht.> Dann wirst Du vermutlich auch selbst sehen, welcher Spannnungsteiler da> angepasst werden muß.> Falls nicht: Schaltplan posten.
Vom Lieferanten erhalte ich keinen Schaltplan. Und auch keine
Informationen zum verwendeten IC.
Das war ja die ursprüngliche Intention.
Gerd E. schrieb:> Das Ding hat anscheinend keine Rückkopplung über einen TL431 +> Optokoppler.
Könnte sein, das die Regelung über die AUX Speisung gelöst wird. Ist
nicht supergenau, kann aber in einem gewissen Lastbereich funktionieren.
H. H. schrieb:> Es fehlen ja wesentliche Bauteile.
So isses. Der Ladekondensator, Inrush Current Limiter, Sicherung sind
alle weggelassen. Ein Entstörfilter sucht man auch vergeblich. Fügt man
das alles hinzu, ist das Modul auch nicht kleiner als ein hochgetrimmtes
24V Netzteil mit z.B. 200-300mA.
Christoph K. schrieb:> Vom Lieferanten erhalte ich keinen Schaltplan. Und auch keine> Informationen zum verwendeten IC.> Das war ja die ursprüngliche Intention.
man kann einen Schaltplan nach dem Board zeichnen
Andreas B. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Vom Lieferanten erhalte ich keinen Schaltplan. Und auch keine>> Informationen zum verwendeten IC.>> Das war ja die ursprüngliche Intention.>> man kann einen Schaltplan nach dem Board zeichnen
Weiß ich, werde ich auch machen. Man sucht ja immer den Weg des
geringsten Widerstands.
Danke an Harald A. und Gerd E. für das Herausfinden des Chips.
Andreas B. schrieb:> Jetzt ist es ja einfach
Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes
SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen. Ob das eine einfache
Lösung ist darf bezweifelt werden.
Harald A. schrieb:> Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes> SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen.
Solange man ein relativ sauberes Netz hat, wo kaum Störungen und
Oberwellen drauf rumgeistern, mag es auch ohne Überspannungsableiter und
Netzfilter gehen. Ich hab einen Fritz-Repeater, wo es das interne SNT so
gründlich zerlegt hat, das ich das alte SNT entkernt habe ein ein Hi
Link Modul, was von der empfohlenden Außenbeschaltung vergleichbar ist,
seit über einem Jahr im Dauerbetrieb. Aus Platzgründen ist die
Außenbeschaltung auf eine Glasrohrsicherung am Eingang und einen
Gel-Elko am Ausgang reduziert. Funktioniert wunderbar.
Wenn das Modul "platzt", wird es getauscht.
Gerald B. schrieb:> Harald A. schrieb:>> Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes>> SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen.>> Solange man ein relativ sauberes Netz hat, wo kaum Störungen und> Oberwellen drauf rumgeistern, mag es auch ohne Überspannungsableiter und> Netzfilter gehen.
Bei diesem Modul ist es aber eben nicht nur der Filter und
Überspannungsableiter der fehlt.
Es fehlen auch so essentielle Dinge wie der Zwischenkreiskondensator
oder die Kondensatoren am Ausgang. Ohne die Außenbeschaltung läuft
dieses Ding einfach nicht.
Gerd E. schrieb:> Gerald B. schrieb:>> Harald A. schrieb:>>> Wie hhinz schon schrieb, bei diesem speziellen Typ muss er ein halbes>>> SNT ergänzen, da wesentliche Komponenten fehlen.>>>> Solange man ein relativ sauberes Netz hat, wo kaum Störungen und>> Oberwellen drauf rumgeistern, mag es auch ohne Überspannungsableiter und>> Netzfilter gehen.>> Bei diesem Modul ist es aber eben nicht nur der Filter und> Überspannungsableiter der fehlt.>> Es fehlen auch so essentielle Dinge wie der Zwischenkreiskondensator> oder die Kondensatoren am Ausgang. Ohne die Außenbeschaltung läuft> dieses Ding einfach nicht.
Das habe ich auch nie in Frage gestellt. Ich habe ja sogar das
Datenblatt gepostet, in dem die externen Komponenten aufgeführt sind.
Bin mir völlig im klaren, daß das noch extern beschaltet werden muß.
Mal eine grundsätzliche Frage: dürfen Reverse Engineering Erkenntnisse
beliebiger Produkte und Hersteller, zum Beispiel "Erstellen eines
Schaltplans nach Layout", hier gepostet werden? Oder auch Seiten des
Datenblatts eines chin. Chipherstellers, die z.B. das Wasserzeichen
"ACME Semiconductor Confidential" tragen? Oder Layout einer Platine
etc., etc. ?
Ein Frohes Neues Jahr zusammen,
Christoph
Christoph K. schrieb:> Mal eine grundsätzliche Frage: dürfen Reverse Engineering Erkenntnisse> beliebiger Produkte und Hersteller, zum Beispiel "Erstellen eines> Schaltplans nach Layout", hier gepostet werden?
Da gibt es sicher Grenzen, aber derart simple Schaltpläne sind
vermutlich nicht verboten. Schließlich kann sie jeder von der Platine
ablesen.
Christoph K. schrieb:> Oder auch Seiten des> Datenblatts eines chin. Chipherstellers, die z.B. das Wasserzeichen> "ACME Semiconductor Confidential" tragen?
Das sind keine Chinesen, sondern Kanadier.
H. H. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Oder auch Seiten des>> Datenblatts eines chin. Chipherstellers, die z.B. das Wasserzeichen>> "ACME Semiconductor Confidential" tragen?>> Das sind keine Chinesen, sondern Kanadier.
ACME sollte Platzhalter sein wie es in den USA ja mal den Hersteller
ACME gab, der in jedem Tom&Jerry Film vorkam.
Andreas B. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Was ist 12.6 ?>> Das Kapitel des oben zitierten Datenblatts. R5/R6 beziehen sich auch auf> das DB.
Ach so. Ja, danke, übersehen. Die Formel sah ich wohl. :-)
ACME - könnte auch in Roadrunner oder Bugs Bunny vorgekommen sein.
Christoph K. schrieb:> ACME sollte Platzhalter sein wie es in den USA ja mal den Hersteller> ACME gab, der in jedem Tom&Jerry Film vorkam.
Da wär ich ja niemals nie gar nicht drauf gekommen...
Arno H. schrieb:> ACME war meines Wissens die Abkürzung für "A Company Manufacturing> Everything".>> Arno
ACME stand in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (muß
man ja jetzt schon sagen) für "American Company Manufacturing
Everything".
Fange gerade an, den realen Schaltplan zu entziffern. Die Cs muß ich
wohl echt nachmessen.
Auf einem Bauelement (Widerstand) steht 1R74, auf zwei Dioden
(Doppelstrich als Polaritätsanzeige) steht
1
|| GK B15
2
F7
und eine weitere Diode:
1
|| GK B48
2
SS120F
(Sieht man auch auf dem initial geposteten Foto der Bestückung.)
Laßt mal. Bauelemente finde ich schon raus. Gibt ja genügend Tabellen.
Der Widerstand ist 1,74 Ohm (wunderte mich nur über diesen "krummen"
Wert, steht allerdings in der E96-Normreihe).
Die Sicherheit der Platine wurde ja moniert bzw. in Frage gestellt. Der
Sekundärkreis hat zwar auf der Platine eine deutliche Trennung vom
Primärkreis, aber der kleinste Abstand zwischen Primär- und
Sekundärkreis beträgt nur 3,5mm. Wo findet man die Toleranzangaben
dieser Art für Platinenlayouts?
Beim Versuch, die verwendeten Bauelemente, insbesondere der zwei Dioden,
die in der Schaltung verwendet werden, ausfindig zu machen, bin ich nur
teilweise fündig geworden. Die eine Diode hat neben GK B48 die
Bezeichnung SS120F und ich glaube, sie
[http://www.h-diode.com/upload/202009/27/202009271058568861.pdf hier]
gefunden zu haben. Die andere, mit "GK B15 F7" bezeichnete, habe ich
noch nicht gefunden.
Anm.: bin schon lange in µC.net aber es ist jedesmal wieder eine
Herausforderung, ein Wort im Text (hier: "hier") mit einem Link dahinter
zu versehen. Die Anleitung dazu (Externer Link), man solle ' ' als
Trenner zwischen URL und Text verwenden, funktioniert aber nicht.
Wozu eigentlich die ganze Analyse der einzelnen Bauteile? Man kann auf
dem Foto erkennen, dass da ein Teiler 43k/16k eingesetzt ist. Wenn man
ein wenig mit Normwerten rechnet, solltest Du den 43k gegen einen 51k
ersetzen und den 16k gegen einen 15k. Dann sollten sich rein rechnerisch
28.6V am Ausgang ergeben. Das Kriterium der maximalen VCC wird dabei
locker eingehalten. Geht auch sicher anders, aber so bleibt man in der
E24-Reihe.
Danke, Peter K. für die Bauteilrecherche. Und Harald A. danke für die
zündende Idee, einfach mal nachzurechnen. Komme auch zu dem Ergebnis,
wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.
Ich war jetzt erst mal auf dem Wege, den Schaltplan in KiCad aufzunehmen
und dort auch die exakten Bauelemente einzutragen. Bei der Gelegenheit
wollte ich etwas KiCad üben, weil ich zuvor in EAGLE gearbeitet hatte.
Bin jetzt hin- und hergerissen, den schnellen Test zu machen, aber dazu
muß ich erst mal die externe Beschaltung vornehmen. Und da fehlen mir
wieder Bauelemente (L1 4,7µH/60mOhm).
Noch ein Nachtrag: im Datenblatt des Modulherstellers steht folgende
Schaltung abgebildet (s. Bild). Der MOV da quer zur
Zwischenkreisspannung? Der muß doch in Serie.
Christoph K. schrieb:> Noch ein Nachtrag: im Datenblatt des Modulherstellers steht folgende> Schaltung abgebildet (s. Bild). Der MOV da quer zur Netzspannung? Der> muß doch in Serie.
Oh weh! Das ist ein VDR kein NTC!
H. H. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Noch ein Nachtrag: im Datenblatt des Modulherstellers steht folgende>> Schaltung abgebildet (s. Bild). Der MOV da quer zur Netzspannung? Der>> muß doch in Serie.>> Oh weh! Das ist ein VDR kein NTC!
Ok. Soll der bei Überspannung die Sicherung feuern?
Christoph K. schrieb:> Komme auch zu dem Ergebnis,> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.
VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19
höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt
das auch für den Teiler.
Harald A. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Komme auch zu dem Ergebnis,>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.>> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt> das auch für die VCC.
Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...
H. H. schrieb:> Harald A. schrieb:>> Christoph K. schrieb:>>> Komme auch zu dem Ergebnis,>>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.>>>> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19>> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt>> das auch für die VCC.>> Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...
Erkläre mal bitte. Mir ist die „Regelung“ ohne aktives Feedback sowieso
schleierhaft.
Harald A. schrieb:> Christoph K. schrieb:>> Komme auch zu dem Ergebnis,>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.>> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt> das auch für den Teiler.
Nein, so einfach ist das nicht. Überprüfe mal Deine Mathematik. Der
Bruch steht in einer Klammer mit + 1.
Christoph K. schrieb:> Harald A. schrieb:>> Christoph K. schrieb:>>> Komme auch zu dem Ergebnis,>>> wenn man VD vernachlässigt oder mit 0.7V ansetzt.>>>> VD ist ja völlig irrelevant, Du willst einfach eine um Faktor 1,19>> höhere Ausgangsspannung und da alle anderen Faktoren gleich bleiben gilt>> das auch für den Teiler.>> Nein, so einfach ist das nicht. Überprüfe mal Deine Mathematik. Der> Bruch steht in einer Klammer mit + 1.
Schon klar. Aber dann rechne doch mal nach, ob das passen könnte und
wenn nicht wo mein Fehler liegt.
Harald A. schrieb:>> Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...>> Erkläre mal bitte. Mir ist die „Regelung“ ohne aktives Feedback sowieso> schleierhaft.
Schau dir doch mal die am Schalttransistor anliegende Spannnung über der
Zeit an. Zunächst mal ganz ohne Streuinduktivität.
http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/spw_hilfe.html
H. H. schrieb:> http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/spw_hilfe.html
Hilfreicher Link! Ob es hier noch alles passt ist dann die Frage. Ich
würde es sowieso anders lösen, aber das habe ich ja oben schon
dargelegt. Zugekaufte Bauteile umwandeln käme für mich nicht in Frage.
Aber das muss Christoph natürlich für sich selbst entscheiden.
Christoph K. schrieb:
...
> Ach, jetzt sah das in der Vorschau alle schön LaTeX-formatiert aus und> die Endfassung so.
Das ist ja mal wieder verrückt. Im Mobilphone werden die LaTeX-Formeln
schön expandiert, wie's sein soll. Im Browser (Firefox, macBook,
Windows) nicht.
H. H. schrieb:> Harald A. schrieb:>>> Und dummerweise auch für die Flybackspannung primär...>>>> Erkläre mal bitte. Mir ist die „Regelung“ ohne aktives Feedback sowieso>> schleierhaft.>> Schau dir doch mal die am Schalttransistor anliegende Spannnung über der> Zeit an. Zunächst mal ganz ohne Streuinduktivität.>> http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/spw_hilfe.html
So, wieder etwas gelernt, ich habe mir das jetzt (nicht nur auf der
Seite) mal erarbeitet. War mir in diesem Detail nicht bewusst. Zur
Einschätzung bräuchte man also das Windungsverhältnis. Was sind denn so
typische Windungsverhältnisse in solchen Designs?
Harald A. schrieb:> Zur> Einschätzung bräuchte man also das Windungsverhältnis.
Rechne es doch einfach aus den vorhandenen Spannungsteiler und den 24V
zurück.
Andreas B. schrieb:> Harald A. schrieb:>> Zur>> Einschätzung bräuchte man also das Windungsverhältnis.>> Rechne es doch einfach aus den vorhandenen Spannungsteiler und den 24V> zurück.
Verhältnis Naux / Nsec ist einfach, es geht um Npri/ Nsec
Aus vergleichbaren fertigen Trafos kann man ein Windungsverhältnis
NPri/Nsec von ca. 5-7 vermuten. D.h. die Flybackspannung würde sich um
25..35V erhöhen.
Harald A. schrieb:> Aus vergleichbaren fertigen Trafos kann man ein Windungsverhältnis> NPri/Nsec von ca. 5-7 vermuten. D.h. die Flybackspannung würde sich um> 25..35V erhöhen.
Habe den Trafo mal folgendermaßen beschickt (hatte leider keine
höherfrequente Quelle als ca. 33KHz mit 600 Ohm Innenwiderstand). Ging
dann ziemlich in die Knie, als ich sie anschloß, sei's drum.
Noch mal im Klartext, 800mV, 2750mV und 500mV. Im Bild ist Sekundär
links.
Windungsverhältnisse ergeben sich dann entsprechend.