Hi, soweit ich weiss gibt’s (zumindest) drei Implementierungen für FM Empfänger: balanced bzw. quadrature discriminator und PLL. Welche ist am meisten eingesetzt?
Gemeint ist Demodulation von frequenzmodulierten Signal ? Da könnte man auch dort fragen: https://www.mikrocontroller.net/forum/hf Spontan fällt mir noch die Kapazitätsdiode als Demodulator ein, ist aber wohl eher historisch. * https://www.elektroniktutor.de/signalkunde/fm_demod.html Komplexfertige Modulation, diverse QAM's, könnte man auch betrachten, obwohl die eher eine Mischform AM/FM sind. > Welche ist am meisten eingesetzt? Kommt wohl ganz auf die Branche an und was grad am billigsten ist/war.
Jo T. schrieb: > soweit ich weiss gibt’s (zumindest) drei Implementierungen für FM > Empfänger Wie immer bietet die englische Wikipedia hier eine bessere Übersicht: https://en.wikipedia.org/wiki/Detector_(radio)#Frequency_and_phase_modulation_detectors Am weitesten verbreitet dürften Quadraturdemodulatoren sein. Gruß Jobst
> Wie immer bietet die englische Wikipedia hier eine bessere Übersicht: > https://en.wikipedia.org/wiki/Detector_(radio)#Frequency_and_phase_modulation_detectors > > Am weitesten verbreitet dürften Quadraturdemodulatoren sein. QAM wird zu den digitalen Modulationsverfahren gezählt, der "klassische" Empfänger (Sprachfunk, audio-Brudcast (Rundfunk)) arbeitet eher analog. Mit dem Ende des analogen terrestrischen Fernsehens dürften hunderte Millionen FM-Empfänger verschrottet wurden sein.
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Bradward B. schrieb: > Mit dem Ende des analogen terrestrischen Fernsehens dürften hunderte > Millionen FM-Empfänger verschrottet wurden sein. Nicht verschrottet, sondern dem Rohstoffkreislauf der Elektronikindustrie wieder zur Verfügung gestellt ...
Moin, Bradward B. schrieb: > QAM wird zu den digitalen Modulationsverfahren gezählt, der "klassische" > Empfänger (Sprachfunk, audio-Brudcast (Rundfunk)) arbeitet eher analog. Hm. Und wozu zaehlst du dann die QAM, mit der bei PAL und NTSC der Farbhilfstraeger moduliert wurde? Das war schon ziemlich analog, find' ich. scnr, WK PS: Frueher, als das Bier noch dunkel und die Deandl sittsam waren, wurde wohl sehr oft FM mittels eines A und eines halben B in einer EABC80 demoduliert :-)
Bradward B. schrieb: > Mit dem Ende des analogen terrestrischen Fernsehens dürften hunderte > Millionen FM-Empfänger verschrottet wurden sein. Wobei FM da nur für den Ton Unterträger benutzt wurde. Der Hauptträger war AM moduliert.
> ... wozu zaehlst du dann die QAM, mit der bei PAL und NTSC der > Farbhilfstraeger moduliert wurde? Das war schon ziemlich analog, "Die Quadraturamplitudenmodulation, oder Quadratur-Amplituden-Modulation (Abkürzung QAM, englisch quadrature amplitude modulation), ist ein Modulationsverfahren in der elektronischen Nachrichtentechnik, das die Amplitudenmodulation und Phasenmodulation kombiniert. Sie wird in der Fachliteratur überwiegend zu den digitalen Modulationsverfahren gezählt, wenngleich auch Formen der analogen Quadraturamplitudenmodulation unter der Bezeichnung Quadraturmodulation existieren. " aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Quadraturamplitudenmodulation
Dergute W. schrieb: > Frueher, als das Bier noch dunkel und die Deandl sittsam waren, Zuviel "Königlich Bayrisches Amtsgericht" geschaut ;-))
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>> Frueher, als das Bier noch dunkel und die Deandl sittsam waren, > > Zuviel "Königlich Bayrisches Amtsgericht" geschaut ;-)) Für die wortgenaue Wiedergabe gerne nochmal: https://youtu.be/d7TP0ViKuk0?t=27
Bradward B. schrieb: > QAM wird zu den digitalen Modulationsverfahren gezählt, der Ich hatte bei "Empfänger für FM" eher daran gedacht, dass das Modulationsverfahren vom Sender unbeeinflussbar vorgegeben ist und es um UKW Rundfunk geht, den man empfangen will. Aber wer weiss schon was der TO fragen wollte...
Bradward B. schrieb: > Rainer D. schrieb: >> Dergute W. schrieb: >>> Frueher, als das Bier noch dunkel und die Deandl sittsam waren, > Zuviel "Königlich Bayrisches Amtsgericht" geschaut ;-)) > Für die wortgenaue Wiedergabe gerne nochmal: > https://youtu.be/d7TP0ViKuk0?t=27 Noch mehr alte Säcke im Forum :-)))
> Ich hatte bei "Empfänger für FM" eher daran gedacht, dass das > Modulationsverfahren vom Sender unbeeinflussbar vorgegeben ist und es um > UKW Rundfunk geht, den man empfangen will. > > Aber wer weiss schon was der TO fragen wollte... Vielleicht präzesiert er mal das Signal, im Amateurfunk kennt man ja ein Klassifikations-Schema dafür: https://www.oevsv.at/funkbetrieb/betriebsarten/ Ober der TO F3E meint? Ich hätte da auch zuerst an UKW-Broadcast gedacht, wie er in .de nach WW20 weit verbreitet war. SDR für UKW-Broadcast dürfte erst seit ein paar Jahren im Einsatz sein, beim Militär früher. Bei den Olivgrünen liebt man wohl frequency-hopping, das verwendet dann aber mehr als nur einen Träger der moduliert wird.
Bradward B. schrieb: > Für die wortgenaue Wiedergabe gerne nochmal: > https://youtu.be/d7TP0ViKuk0?t=27 Bei t=41 mal die untere linke Ecke beachten. Da ist ihnen damals ein moderner PKW ins Bild geraten.
Jo T. schrieb: > drei Implementierungen für FM > Empfänger Scheinbar geht es in der bruchstückhaften Frage um Demonulation von FM. Man kann auch an der Flanke eines Schwingkreises demodulieren. vom Meister erklärt: http://edi.bplaced.net/?Grundlagen___Was_ist_eigentlich..._Flankendemodulation_%3F Ob das auch mit Topfkreisen und darüber hinaus in anderer Technik im GHz-Bereich noch funktioniert, mag gerne jemand anderes ausführen. mfg
Bradward B. schrieb: >> Am weitesten verbreitet dürften Quadraturdemodulatoren sein. > > QAM wird zu den digitalen Modulationsverfahren gezählt, der "klassische" > Empfänger (Sprachfunk, audio-Brudcast (Rundfunk)) arbeitet eher analog. QAM ist zunächst einmal analog, kann auch digital genutzt werden (wie auch bei AM, FM, PSK oder SSB). hat aber auch nichts mit FM und einem Quadraturdemodulator zu tun. Bradward B. schrieb: > Sie wird in der > Fachliteratur überwiegend zu den digitalen Modulationsverfahren gezählt, > wenngleich auch Formen der analogen Quadraturamplitudenmodulation unter > der Bezeichnung Quadraturmodulation existieren. " Stimmt. Existiert. Der Begriff wird so genutzt. Aber mit einem Quadraturdemodulator wird man QAM nicht demodulieren können. Der kann nur FM und evtl. PSK. Den Namen hat der Quadraturdemodulator von seiner Eigenschaft, dass die Quadraturspule (eigentlich ein Schwingkreis) eine frequenzabhängige Phasenverschiebung bei 90° erzeugt. Im Vergleich mit dem Originalsignal erhält man eine Spannung, die von der Frequenz abhängig ist. Also eine FM-demodulation. Beispiele von Quadraturdemodulatoren: MC3361, KA22441, TDA1576, LA1235, LA1266, LA1836, NE/SA614, SA639 ... Bei QAM hat man zwei Signale, die mittels um 90° verschobener Träger selber Frequenz amplitudenmoduliert und dann addiert werden. Hier geht es um: Jo T. schrieb: > FM Empfänger Gruß Jobst
Christian S. schrieb: > Man kann auch an der Flanke eines Schwingkreises demodulieren. Jepp. Durch die sich bei Frequenzänderung ändernde Amplitude, hat man die FM in eine AM überführt, welche dann mit einer Diode demoduliert werden kann. Ist aber nicht linear und wird eigentlich gar nicht mehr eingesetzt. Die Schaltbilder in Röhrentechnik sind nicht besonders anschaulich und zeigen auch, wie veraltet dieses Prinzip ist. Christian S. schrieb: > GHz-Bereich ... kann man herunter mischen und dann demodulieren. Macht man bei FM auch um das Verhältnis zwischen Träger und Hub zu verbessern. Siehe Überlagerungsempfänger oder Superhet. Gruß Jobst
> QAM ist zunächst einmal analog, kann auch digital genutzt werden (wie > auch bei AM, FM, PSK oder SSB). hat aber auch nichts mit FM und einem > Quadraturdemodulator zu tun. > Bei QAM hat man zwei Signale, die mittels um 90° verschobener Träger > selber Frequenz amplitudenmoduliert und dann addiert werden. > > > Hier geht es um: >> FM Empfänger Erst mal Danke für die Beteiligung, FM-Empfänger ist nun aber nicht sonderlich scharf abgerenzt, außer das FM eben "Frequenz moduliert" heisst. Und da ja bekanntlich ein Mischer ("frequenzaddition" oder eher "Schwingungs-Überlagerung" ) auch neue Frequenzen erzeugt (auch unerwünschte (Intermosulationsprodukte) die unterdrückt werden müßen) ist Mischer auch ne Art FM. "Phasen-Modulation" haben sie an der Hochschule auch zu den Frequenzmodulationen gezählt ... Am Autoradio wie an der Handfunke steht "FM receiver", und mit SDR (software defined Radio) ist ja regelrecht eine "Buchse der Pandora" eröffnet wurden in der x verschiedene Demodulationsverfahren drinstecken können, denen auch noch verschiedene Mischstufen vorgesetzt werden, um das Abtasttheorem zu befriedigen. > Aber mit einem Quadraturdemodulator wird man QAM nicht demodulieren > können. Der kann nur FM und evtl. PSK. Ja das ist dann wohl eine Verwechslung. Eine Verwechslung, die man eigentlich nur vermeiden kann, wenn man statt umgangsspachlichen Begriffen Blockbilder o.ä. in die Diskussion stellt. Letzlich geht es um Schaltungstechnik. Aber da einen "häufigsten" festzumachen ist IMHO nahezu unmöglich, weil sich das eben nach den verfügbaren Bauteilen richtet und den Fähigkeiten des Schaltungsentwicklers und da hat sich über die Jahrzehnte der "FM-Übertragung" einiges getan, über mehrere Generationen Schaltungstechnik (Röhre, diskrete Transistor (Si, Ge,...), IC, DSP, ...) hinweg. Ganz abgesehen, das auch der "FM" im Broadcastbereich dem Signal immer mehr Informationen aufgeprägt wurden (Stereo, RDS, ...) die zur vollen Nutzung Erweiterungen in der Schaltungstechnik des Empfängers nötig machen.
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Auch wenn ich zwar "vom Fach" bin und etwas dazu sagen könnte, ist eine Diskussion wenig nutzbringend, solange der TO nicht etwas präziser schreibt, was er meint. Das Wort "Implementierungen" ist auch irgendwie seltsam an der Stelle. Oder ist es gar nur ein Troll?
Bradward B. schrieb: > Und da ja bekanntlich ein Mischer ("frequenzaddition" oder eher > "Schwingungs-Überlagerung" ) auch neue Frequenzen erzeugt KEINE Modulationsart kommt mit dem rohen Träger aus. Es entstehen IMMER zusätzliche Frequenzen. Trotzdem werden nicht alle Modulationsarten unter "FM" zusammengefasst. Bradward B. schrieb: > ist Mischer auch ne Art FM Nein. Das ist 100% AM! Bradward B. schrieb: > SDR [...] in > der x verschiedene Demodulationsverfahren drinstecken können Is' halt Software ... da kann man alles machen. Ändert aber nichts an den Modulationsarten. Bradward B. schrieb: > denen > auch noch verschiedene Mischstufen vorgesetzt werden, um das > Abtasttheorem zu befriedigen. Nö, ist unabhängig. Es gibt einerseits SDR-Lösungen, die direkt samplen und es gibt SDR-Systeme, wo gemischt und dann entweder I und Q gesamplet werden oder wo vorab am Eingang die Spiegelfrequenzen herausgefiltert werden und nach der Mischung einfach gesamplet wird. Letzteres ist aber auch bei nicht-SDR-Systemen so. Bradward B. schrieb: > Eine Verwechslung, die man > eigentlich nur vermeiden kann, wenn man statt umgangsspachlichen > Begriffen Blockbilder o.ä. in die Diskussion stellt. Ich finde "FM" im Zusammenhang mit den Demodulatortypen "quadrature discriminator" und "PLL" eigentlich ziemlich eindeutig. Gruß Jobst
Jobst M. schrieb: > KEINE Modulationsart kommt mit dem rohen Träger aus. Es entstehen IMMER > zusätzliche Frequenzen. Nicht den schlafenden Kurt wecken! Der hyperpotiliert sonst gleich wieder.
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