Über den Varistor steht im Rothammel's Antennenbuch, das man diese wegen ihrer hohen Eingangskapazität nur bis 30 kHz einsetzen könnte.
Im Automobilbereich mit den Risiko der Entstehung von zündfähigen (Benzin-)dämpfen ausserhalb des Motors ist Schutz vor statischer Entladung wohl angebracht.
Ausserhalb dieses Bereiches könnte man überlegen, ob man die diesbezügliche Schutzbeschaltung entfernt um die Eigenschaften des Empfängers zu verbessern. Deshalb findet sich wohl in den Empfängerschaltungen ausserhalb des Automobilen Bereiches nichts dergleichen.
Das Ganze ist aus der automotiv-Branche, also eher "mobiler Ground" ;-)
Hm. Also bei automotive finde ich jetzt aber einen 335p(wo das p irgendwie aussieht wie µ, aber dann noch bizarrer waere) Drehkondensator noch eigenartiger als irgendwelche Varistoren...
Hm. Also bei automotive finde ich jetzt aber einen 335p(wo das p
irgendwie aussieht wie µ, aber dann noch bizarrer waere) Drehkondensator
noch eigenartiger als irgendwelche Varistoren...
Pico-Farad in Empfänger-Eingangskreisen sind IMHO gängig,
Natuerlich sind Drehkondensatorwerte von 500pF gaengig. Aber nicht in Autoradios. Da wurde zu der Zeit (vor Varicap) eigentlich viel lieber induktiv abgestimmt, also mit einer Spule, wo per Seilzug ein Ferritkern mehr oder weniger weit reingeschoben wurde. War wohl so ein Erschuetterungsding.
Darum gings mir.
was auch ein "ausgefranztes" -ϑ wie bei Thermistoren sein könnte ...
Da muss bei einem dann aber schon die Phantasie etwas durchgehen, wenn
man das da erkennen will.
Nicht mehr als ohnehin nötig um aus einem alten, Handgezeichneten und eingescannten Schaltplann etwas herauszu lesen. "-v" als Bestandteil eines Schaltzeichens ist auch nicht gerade standard; "ϑ" oder "U" dagegen schon.
Deswegen fragt man ja, der Varistor macht aus Empfangstechnischen Gründen dort auch keinen Sinn. Und als Uberspannungsschutz nimmt man (heute) eher TVS-dioden oder Funkenstrecken, das sind aber andere Symbole.
Natuerlich sind Drehkondensatorwerte von 500pF gaengig. Aber nicht in
Autoradios. Da wurde zu der Zeit (vor Varicap) eigentlich viel lieber
induktiv abgestimmt, also mit einer Spule, wo per Seilzug ein Ferritkern
mehr oder weniger weit reingeschoben wurde.
Autoradio- Abstimmung mit Variometern, richtig, in den 70ern Alltag.
Drehkondensatoren gab es eher in Autoradios der frühen Jahre, und die bewährten sich nicht- vor allem Feuchtigkeitsdichtheit, Korrosionsfestigkeit und Stabilität ließen zu wünschen übrig.
Drehkos im Empfängereingang gab es aber dennoch- allerdings meist kleiner und als Trimmer ausgeführt- zur Antennenanpassung an die verschiedenen Autoradio- Antennen- beim Einbau des Autoradios wurde der Trimmer einmalig eingestellt.
was auch ein "ausgefranztes" -ϑ wie bei Thermistoren sein könnte ...
Da muss bei einem dann aber schon die Phantasie etwas durchgehen, wenn
man das da erkennen will.
Nicht mehr als ohnehin nötig um aus einem alten, Handgezeichneten und
eingescannten Schaltplann etwas herauszu lesen. "-v" als Bestandteil
eines Schaltzeichens ist auch nicht gerade standard; "ϑ" oder "U"
dagegen schon.
Und an irgendwelche Standards halten sich alle? Und es gibt nur einen Standard? Neben U und V halten sich auch noch Z und MOV in freier Wildbahn auf. Es ist also nicht zu erwarten, dass man nur Varistor-Symbole mit einem U antrifft ...
Und an irgendwelche Standards halten sich alle? Und es gibt nur einen
Standard? Neben U und V halten sich auch noch Z und MOV in freier
Wildbahn auf. Es ist also nicht zu erwarten, dass man nur
Varistor-Symbole mit einem U antrifft ...
Ehrlich, das interessiert mich nicht im Geringsten ...
Im Automobilbereich mit den Risiko der Entstehung von zündfähigen
(Benzin-)dämpfen ausserhalb des Motors ist Schutz vor statischer
Entladung wohl angebracht.
irrelevant - es geht nicht um Benzin. Die statische Aufladung erfolgte zweierlei:
zwischen KfZ und Straßenbelag. Die Reifengummimischungen waren damals schlecht. Später gabs bessere Reifen und die Antistatikbänder für Kfz hatten ausgedient. Heute obsolet.
zwischen Insasse und einigen Bodengummimatten. Das gibt es noch und ist unangenehm. Abhilfe war, über ein Metallstück - Autoschlüssel oder Münze - die Karosserie zu kontaktieren. Der Trick war damals schon bekannt und manche nutzten dazu die Autoantenne. War Schlecht für die Eingangsstufe.
Ehrlich, das interessiert mich nicht im Geringsten ...
Ach. Haste Deinen Thread hier vollkommen umsonst und aus Langeweile
aufgemacht?
Der thread wurde auf Suche nach einer Information bzgl Schaltungstechnik eröffnet, die wenige Minuten später dankenswerter Weise eintrudelte.
Jetzt ist die Frage ob man mit der gegebenen Information die Schaltung verbessern kann. Dabei interessiert herzlich wenig welchen Zeichen man "auf freier Wildbahn" antrifft.
Jetzt ist die Frage ob man mit der gegebenen Information die Schaltung
verbessern kann. Dabei interessiert herzlich wenig welchen Zeichen man
"auf freier Wildbahn" antrifft.
Im Prinzip ja- mit dem erwähnten Drehkondensator/ Trimmer im Eingang.
(C001, 15- 60 pF)
Siehe angehängte Bilder.