Forum: PC Hard- und Software Eigenes (WLAN) Netz für "Smart"-Geräte?


von Sven (elitron)


Lesenswert?

Hi.

Es gibt ja mittlerweile immer mehr "smarte" Geräte. Neben Shellys und 
co, was man sich selbst ins Haus geholt hat, haben ja mittlerweile sehr 
viele Haushaltsgeräte WLAN.

Anfangs hatte ich den "Smart" Kram ganz normal im WLAN. Dann hab ich es 
in das "Gast WLAN" der Fritzbox verfrachtet, weil ich festgestellt habe, 
dass mein Solarwechselrichter ein eigenes offenes WLAN Netz mit Hidden 
SSID und ohne DHCP aussendet. Allerdings kommt man darüber trotzdem ins 
Internet, wenn man etwas googelt und die SSID/IP/Gateway usw am Laptop 
manuell eingibt.

Nun habe ich festgestellt, dass der ganze Smart Kram auch noch die WLAN 
Performance ganz schön kaputt macht, weil die Geräte oft gar kein WIFI 6 
können und wegen schlechtem Empfang oft mit langsamen Geschwindigkeiten 
den Kanal dicht machen.

Deswegen überlege ich, ob es sinnvoll ist, für den smarten Kram ein 
komplett autarkes WLAN Netz auf einem anderen Kanal zu haben.
Dafür wollte ich einen 2,4 GHz AP mit externen Antennen nutzen, da die 
Smarten Geräte eh schon schwache Verbindungen haben.

von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

Frage beantwortet?

von Nevs (noname_user)


Lesenswert?

Sven schrieb:
> weil ich festgestellt habe,
> dass mein Solarwechselrichter ein eigenes offenes WLAN Netz mit Hidden
> SSID und ohne DHCP aussendet. Allerdings kommt man darüber trotzdem ins
> Internet, .....

Oh geil, so einen Wechselrichter brauch ich auch, dann kann ich meinen 
DSL-Anschluß endlich kündigen, ohne die ganzen Nachteile dazu, wie heißt 
denn das Teil so?
Heute ist aber schon Samstag?

von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

und dann musst mal kurz was an den smarten Geräten ändern, also auch mit 
dem PC ins andere Netz

Irgendwann ist dann aus Bequemlichkeit alles im anderen Netz

von Sebastian W. (wangnick)


Lesenswert?

Heinz R. schrieb:
> und dann musst mal kurz was an den smarten Geräten ändern, also auch mit
> dem PC ins andere Netz

Das ist eine Sache der Firewall-Konfiguration des heimischen Routers. 
Bei mir zuhause spannen der Haus-Router und zwei weitere APs für die 
diversen VLANs auch jeweils die dazu nötigen WLANs auf, und die Firewall 
des Haus-Routers erlaubt vom PC-VLAN initiierte Verbindungen in das 
IoT-VLAN, nicht aber andersherum. Natürlich werden beide VLANs vom 
Haus-Router über den Provider-Router ins Internet geroutet.

Ist etwas Aufwand, bis man OpenWrt soweit hat. Wird aber AFAIK genauso 
vom BSI für Heimnetzwerke empfohlen.

LG, Sebastian

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

und wie machst das dann mit Deinem Notebook im Urlaub?

Da darf es dann wieder in Flughafen- und Hotelnetze?

Für mich muss das Endgerät abgesichert sein, also Notebook und Handy

Alles andere ist - sorry - Liebhaberei

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Sebastian W. schrieb:
> Ist etwas Aufwand, bis man OpenWrt soweit hat. Wird aber AFAIK genauso
> vom BSI für Heimnetzwerke empfohlen.

Wobei auch die Variante einer Trennung von Edge-Router (zB Fritz) für 
den Anschluss und innerem Router (zB OpenWrt)  für die Netze infrage 
kommt. Hat den Vorteil, dass der innere Router von der Technik des 
Internet-Anschlusses (DSL, Kabel, ...) unabhängig ist, und eine 
Provider-Kontrolle des Edge nicht weiter stört.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Heinz R. schrieb:
> Alles andere ist - sorry - Liebhaberei

Dem TE geht es primär um Trennung der WLANs in verschiedene Funkbänder 
damit Smart-Kram mit schnachlangsamer Technik ihm nicht sein 
Highdpeed-WLAN blockiert. Mit Sicherheitsverfahren hat das zunächst 
nichts zu tun, auch wenn sich entsprechende weitere Gedanken anbieten.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Sven schrieb:
> Deswegen überlege ich, ob es sinnvoll ist, für den smarten Kram ein
> komplett autarkes WLAN Netz auf einem anderen Kanal zu haben.

Klar, wenn dein Heim derart smart ist, dass die Funkbelegung davon 
wirklich stört. In der einfachsten Form ist das ein zusätzlicher reiner 
Access Point im LAN, mit eigener SSID, der auf einem anderen Band funkt. 
Die Konnektivität aller deiner Geräte untereinander wäre davon nicht 
eingeschränkt, egal mit welchem AP sie sich verbinden.

Heinz R. schrieb:
> alles im anderen Netz

Bei einem WLAN-AP - keinem WLAN-Router(!) – wäre das nur funktechnisch 
ein anderes Netz. Zu hier bereits aufgeführten Sicherheitsaspekten trägt 
das dann in keiner Weise bei. Wollte man die auch betrachten, würde es 
deutlich komplizierter.

: Bearbeitet durch User
von Rolf M. (rmagnus)


Lesenswert?

Heinz R. schrieb:
> und wie machst das dann mit Deinem Notebook im Urlaub?

Es geht um IoT-Geräte im Heimnetz. Was hat das mit dem Notebook im 
Urlaub zu tun?

> Da darf es dann wieder in Flughafen- und Hotelnetze?
>
> Für mich muss das Endgerät abgesichert sein, also Notebook und Handy

Was willst du damit sagen? Dass das Heimnetz keinerlei Sicherheit 
braucht, da ja die Geräte schon abgesichert sein müssen? Gerade bei 
IoT-Geräten ist diese Absicherung oft mangelhaft bis gar nicht 
vorhanden.

von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

Da es die meisten TP-Link, Netgear und Linksys als Router zu kaufen 
gibt, kann man das LAN auch gleich in die WAN-Buchse des Geräts stecken, 
um den WR zu isolieren. Die Nutzung des Internets verhindert man 
allerdings wohl nur indem man gar nichts reinsteckt.

von Nemopuk (nemopuk)


Lesenswert?

Das Nadelöhr ist das Funknetz, insbesondere das 2,4 GHz Band, das du für 
die Reichweite brauchst. Wenn du nun ein weiteres Netz aufspannst, teilt 
es sich die gleichen Frequenzen mit dem bestehenden Netz - blockiert es 
also ebenso lange.

von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

Ich denke nicht dass das 2.4 GHz Band das 5 GHz/ 6 GHz Band beeinflussen 
kann.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


Lesenswert?

Nemopuk schrieb:
> Wenn du nun ein weiteres Netz aufspannst, teilt es sich die gleichen
> Frequenzen mit dem bestehenden Netz -

Nö, 5GHz sollten die anderen Geräte schon können.

Sven schrieb:
> Deswegen überlege ich, ob

Haben andere Leute aus denselben Gründen erfolgreich gemacht.

Oder man schmeißt halt das sinnlose smart home Zeugs wieder raus.

Das haben die anderen nach der Rumspiel-Phase auch gemacht.

von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

Rolf M. schrieb:
> Was willst du damit sagen? Dass das Heimnetz keinerlei Sicherheit
> braucht, da ja die Geräte schon abgesichert sein müssen?

ma nliest doch ständig darüber das angeblich chinesiche billig-Kameras 
nach hChina kommunizieren, man sich so Schädlinge ins eigene Netz holt?

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Darüber sollte man sich bei einem Smart Home in Klaren sein. Will man 
die einfache Lösung per Access Point, oder darf es auch mehr Sicherheit 
sein? Sicherheit bedeutet zunächst Verständnis der 
Kommunikationsstrukturen aller Geräte und kann in einige Arbeit 
ausarten.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Michael B. schrieb:
> Oder man schmeißt halt das sinnlose smart home Zeugs wieder raus.
> Das haben die anderen nach der Rumspiel-Phase auch gemacht.

Dann aber bitte mitsamt des Smart-TV. Diese Dinger sind ziemlich 
verdächtig. Ob deine "anderen" alle so konsequent waren?

: Bearbeitet durch User
von Sven (elitron)


Lesenswert?

Mein Hof ist ziemlich groß, da wird es mit einer performanten WLAN 
Abdeckung schon eng. Vor Allem mit Fritzbox/Fritz Repeater.
Ein separater WLAN AP auf dem Dachboden mit externen, guten Antennen 
könnte da schon Abhilfe schaffen.
Eine bessere Sicherheit wäre ein weiterer Aspekt.
Vielleicht kann man den Shellys und dem Solarwechselrichter sogar das 
Internet sperren und das Zeug lokal betreiben. Ich mache die 
Eigenverbrauchsoptimierung sowieso hauptsächlich über Home Assistant und 
nicht über die Cloud.
Bei den Überwachungskameras müsste man schauen ob die lokal 
funktionieren oder auf die Cloud angewiesen sind.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Nemopuk schrieb:
> Wenn du nun ein weiteres Netz aufspannst, teilt
> es sich die gleichen Frequenzen mit dem bestehenden Netz

Selbst innerhalb des 2,4ers lassen sich getrennte Funkbänder finden.

Allerdings kann es bei WLANs mit solchen Problemen notwendig werden, in 
dünn besiedelte Pampa umzuziehen. Etwaige Nachbarn stören nämlich die 
eigenen Kreise auch.

Sven schrieb:
> Mein Hof

Das klingt so, als ob du diesen Schritt schon hinter dir hast. ;)

: Bearbeitet durch User
von Sven (elitron)


Lesenswert?

Ich wohne in der Pampa, bei mir ist die Belegung nicht so hoch. Fast 
alles von mir selbst oder Familie.
Jedenfalls, auf 2,4 GHz kann ich froh sein, wenn ich 10-15 Mbit/s im 
Speedtest mit dem Smartphone schaffe. Auf 5 GHz geht natürlich mehr, 
aber da ist die Reichweite noch schlechter.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Sven schrieb:
> Fast alles von mir selbst oder Familie.

So? "Jüngelchen, hör bitte mal einen Moment auf zu zocken, damit der 
Rolladen runter fahren kann!" 😆

: Bearbeitet durch User
von Rolf M. (rmagnus)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> "Jüngelchen, hör bitte mal einen Moment auf zu zocken, damit der
> Rolladen runter fahren kann!"

Ist halt wie in den 90ern: "Kannst du mal aus dem Internet gehen? Ich 
müsste telefonieren". Nur der Grund ist ein anderer.

von Christian (trimatik-chris)


Lesenswert?

Sven schrieb:
> Mein Hof ist ziemlich groß, da wird es mit einer performanten WLAN
> Abdeckung schon eng. Vor Allem mit Fritzbox/Fritz Repeater.
> Ein separater WLAN AP auf dem Dachboden mit externen, guten Antennen
> könnte da schon Abhilfe schaffen.
Meine Empfehlung wäre zusätzlich PowerLine einzusetzen. Eine 
AVM1260E-Box, z.B., hat Powerline und WLAN 2,4 + 5 eingebaut. Die würde 
ich an eine passende Stelle (weit entfernt) auf dem Hof platzieren. Ein 
simpler AVM1000E PL-Adapter kommt an deine Fritzbox. Die Daten laufen 
über Ethernet und "verstopfen" nicht dein WLAN, wie es ein Repeater tut. 
Die MESH-Funktion der Fritzbox wird das ganze zusätzlich verbessern.

So ganz trivial ist das natürlich nicht und man muss prüfen, und evtl 
etwas tricksen, damit Powerline nicht das neue Nadelöhr wird.

von Gerald B. (gerald_b)


Lesenswert?

Ich habe zunächst erstmal alle schnellen Geräte, die 5 GHz können, auf 
das 5 GHz Netz geschoben, wie Mobiltelefone, Laptop und Amazon TV-Stick.
Das restliche Gedöns darf dann das 2,4 Ghz Netz zuspammen. Da tummeln 
sich dann so Dinge, wie ESP basierte WLED-Controller und anderer Kram, 
der nicht viel Datendurchsatz hat, bzw. nicht mehr kann.
Wenn das irgendwann immer noch nicht reichen sollte, dann kommt für n 
knappen Zwanni eine Wandwarze von TP-Link dazu. Die wird auf 5 GHz 
Backbone als Repeater angebunden. Die Dinger sind besser, als man 
zunächst denken mag.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Es gibt dabei auch zu beachten, dass zu viele IoT-Geräte vom WLAN-Router 
nicht akzeptiert werden. Bis zu 253 gingen theoretisch, aber einige 
Router haben deutlich niedrigere gesetzte Limits.

Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt. 
Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des 
Internets.

von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Es gibt dabei auch zu beachten, dass zu viele IoT-Geräte vom WLAN-Router
> nicht akzeptiert werden.

Das hat nichts mit IoT-Geräten zu tun, sondern mit WLAN-Clients, und 
zwar pro AP.

Dieter D. schrieb:
> Bis zu 253 gingen theoretisch

Das ist das Limit eines /24-Netzes, aber es hält einen (abgesehen von 
irgendwelchen Billigroutern) nicht davon ab, intern ein grösseres zu 
verwenden.

Dieter D. schrieb:
> Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt.
> Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des
> Internets.

Völliger Quatsch.

von Ein T. (ein_typ)


Lesenswert?

Heinz R. schrieb:
> und wie machst das dann mit Deinem Notebook im Urlaub?

Was hat das mit dem Thema zu tun?

> Da darf es dann wieder in Flughafen- und Hotelnetze?

Was hat das mit dem Thema zu tun?

> Für mich muss das Endgerät abgesichert sein, also Notebook und Handy

Was hat das mit dem Thema zu tun?

> Alles andere ist - sorry - Liebhaberei

Was hat das mit dem Thema zu tun?

https://youtu.be/rq68A07CDcM?t=29

Danke.

von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

Ein T. schrieb:
> Was hat das mit dem Thema zu tun?

was hast Du von dem Thema verstanden?

Ein T. schrieb:
> Was hat das mit dem Thema zu tun?

was hast Du von dem Thema verstanden?

Ein T. schrieb:
> Was hat das mit dem Thema zu tun?

was hast Du von dem Thema verstanden?

Ein T. schrieb:
> Was hat das mit dem Thema zu tun?

was hast Du von dem Thema verstanden?

Bitte, und ja, schau Dir das Video am Besten 10 mal an, vielleicht 
merkkst dann was :-)

: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


Lesenswert?

Hmmm schrieb:

> Dieter D. schrieb:
>> Bis zu 253 gingen theoretisch
>
> Das ist das Limit eines /24-Netzes, aber es hält einen (abgesehen von
> irgendwelchen Billigroutern) nicht davon ab, intern ein grösseres zu
> verwenden.

Genau. Schon die Fritzboxen, obwohl in vielerlei Hinsicht arg limitiert, 
können problemlos ein /16-Netz bereitstellen. Allerdings bezweifele ich 
ernsthaft, dass sie auch tatsächlich gleichzeitig 65534 WLAN-Clients 
verwalten könnten. Es sind aber definitiv mehr als nur 253.

> Dieter D. schrieb:
>> Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt.
>> Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des
>> Internets.
>
> Völliger Quatsch.

Dem ist wohl nix hinzuzufügen. Man fragt sich, woher Dieter D. immer 
diese "Informationen" bezieht...

Was allerdings wahr ist: die NAT-Tabelle dürfte bei den allermeisten 
Routern durchaus auch irgendwie begrenzt sein, was effektiv die Zahl der 
gleichzeitig nutzbaren Verbindungen in's Internet limitiert. Diese 
Beschränkung ist aber bei heutigen Routern frühestens irgendwo in der 
Größenordnung 10^3 zu erwarten. Sprich einige Hundert gleichzeitige 
Verbindungen sollten kein Problem sein.

von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Ob S. schrieb:
> Diese
> Beschränkung ist aber bei heutigen Routern frühestens irgendwo in der
> Größenordnung 10^3 zu erwarten. Sprich einige Hundert gleichzeitige
> Verbindungen sollten kein Problem sein.

Ich glaube, bei der Digitalisierungsbox Premium waren es 4000, bei der 
Standard 2000. Die Fritzboxen haben kein festes Limit, aber irgendwas 
bei 6000 Verbindungen sind wohl schon erfolgreich getestet worden.

Alles lässig ausreichend für unzählige IoT-Devices, die i.d.R. nicht 
viel mehr als eine einzige TCP-Connection für MQTT o.dgl. offenhalten. 
Da kann ein einziger PC, der in Spielen wie Half-Life die Serverliste 
aktualisiert (mit UDP-Queries an mehrere 1000 Server), schon eher die 
State Table überlaufen lassen.

Hat aber natürlich nichts mit Dieters herbeiphantasierten "7-17 
Verbindungen" beim Provider zu tun, abgesehen von CGNAT-Szenarien kennt 
der ohnehin gar keine "Verbindungen", sondern routet stumpf Pakete.

von Rene K. (xdraconix)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt.
> Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des
> Internets.

So nen Quark hab ich ja noch nie gehört. Aktuell im Subnetz meiner 3D 
Drucker:

~780 einzelne Verbindungen ins Internet
71 aktive Clients, davon gerade 10 mit aktiver Verbindung zum I-Netz
228 Clients, davon haben 17 Stück Internetzugriff.

Aber auch wenn alle 200 Clients Internetzugriff hätten - der Provider 
sieht ausschließlich das Gateway und nicht wieviele Geräte dahinter sind 
- der sieht: ~780 Verbindungen zum Netz.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


Lesenswert?

Rene K. schrieb:

> So nen Quark hab ich ja noch nie gehört.

Dafür gibt's ja wohl Dieter D.: immer mal wieder Fakenews posten und 
sich dran erfreuen, was daraus wird...

Man muss aber zugeben, dass er immerhin ein intelligenter Troll ist.

Die Dumm-Trolle mit der Intelligenz einer Scheißhausfliege kommen mit 
ihrem Solms nur durch immer neue Benutzeranmeldungen durch.

von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

Sven schrieb:
> Nun habe ich festgestellt, dass der ganze Smart Kram auch noch die WLAN
> Performance ganz schön kaputt macht, weil die Geräte oft gar kein WIFI 6
> können und wegen schlechtem Empfang oft mit langsamen Geschwindigkeiten
> den Kanal dicht machen.

ist Dein Problem evtl. eher das irgendwelche Smart-Sachen eigene APs 
aufmachen, dadurch den Kanal stören?

Im 2,4GHz-Bereich kann man eigentlich nur 4 Kanalbereiche gleichzeitig 
nutzen

Ich kenne das Problem, da macht so ein kleiner ESP zusätzlich ein Netz 
auf, schon ist der Frequenzbereich gestört

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Ob S. schrieb:
> Dem ist wohl nix hinzuzufügen. Man fragt sich, woher Dieter D. immer
> diese "Informationen" bezieht...

Das sind Ergebnisse aus Tests am Internetanschluss. Wenn man mehr 
gleichzeitige Verbindungen als diese Zahl benötigt, dann wird "gepumpt" 
oder mit anderen Worten beschrieben zusätzlich noch nach einer weiteren 
Strategie zeitmultiplexed der Traffik abgearbeitet.
D.h. es geht schon, aber mit kleinen Nachteilen für alle Verbindungen. 
Das geht aber zu weit in die Details und zu weit weg von dem 
eigentlichen Thema des TO.

von Rene K. (xdraconix)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Das sind Ergebnisse aus Tests am Internetanschluss...

Völliger Schwachsinn - dann hast du einfach nur einen absolut 
beschissenen Router, der absolut beschissen eingestellt ist und mit noch 
beschissenerem Traffic-Shaper an Board!

Das liegt nicht am ISP, das liegt an dir.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Am Router liegt das sicherlich nicht,  weil dessen Form ist nicht von 
der "Tageszeit" der Vielsurfer abhaengig. Zu finden waere es in der 
Fachliteratur zur modernen Vermittlungstechnik, wenn man wollte.

von Christian (trimatik-chris)


Lesenswert?

Oh man, so ein mieses Forum wie hier habe ich schon lange nicht mehr 
erlebt. Ständig übelste Beschimpfungen und Formulierungen, überall 
"Hater" und Gemecker. Behauptungen an Stelle von Diskussionen.

In anderen Foren gibt es "War Rooms" für sowas, aber hier ist das ja 
überall..

von Rene K. (xdraconix)


Lesenswert?

Christian schrieb:
> Oh man, so ein mieses Forum wie hier habe ich schon lange nicht mehr
> erlebt.

Willkommen in der Realität der alten, weißen Männer - die zu 90% 
mindestens Ingenieure sind.

DAS ist hier in diesem Forum aber noch ein humaner Umgangston. Dies ist 
das "Forum-from-hell" - das ist auch der Grund warum dieses Forum hier 
über kurz oder lang aussterben wird - weil das braucht kein Mensch mehr. 
;-)

von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Wenn man mehr gleichzeitige Verbindungen als diese Zahl benötigt,
> dann wird [...] zeitmultiplexed der Traffik abgearbeitet.
> D.h. es geht schon, aber mit kleinen Nachteilen für alle Verbindungen.

Was ja der völlig normale Zustand ist, schon ab der 2. Verbindung. Also, 
ihr müsst euch schon das Körnchen Wahrheit aus den Fake News raus 
picken.

von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

Christian schrieb:
> In anderen Foren gibt es "War Rooms" für sowas, aber hier ist das ja
> überall..

Dann ist doch alles gut. Es fehlt nur die Kennzeichnung. Die könnte man 
als Warnung bei der Registrierung hinterlegen.

Achtung! Sie betreten ein deutsches Forum!

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Was ja der völlig normale Zustand ist, schon ab der 2. Verbindung. Also,
> ihr müsst euch schon das Körnchen Wahrheit aus den Fake News raus
> picken.

Und wenn das Limit von 7...17 erreicht wird, dann schaltet sich eine 
weitere Methode, zusätzliche andere Methode des Zeitmultplexing hinzu, 
die über gewisse Effekte erkennbar wird. Daher sind das keine Fake News, 
sondern ganz triviale Realitäten. Dahinter stehen technische 
Kompromisslösungen.

von Rene K. (xdraconix)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> über gewisse Effekte erkennbar

So ein absoluter Blödsinn! WAS sind denn diese "gewissen Effekte"? 
Wieder mal kommt dann: "Das kann man sich erlesen" oder irgend so ne 
Schwurbelscheiße aber nie ein: "Mit dem Geräte misst du dann das!". 
Bitte lass es einfach!

von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Und wenn das Limit von 7...17 erreicht wird, dann schaltet sich eine
> weitere Methode, zusätzliche andere Methode des Zeitmultplexing hinzu,
> die über gewisse Effekte erkennbar wird.

Dieterchen, Du hast nicht die geringste Ahnung von Netzwerktechnik, es 
scheitert schon am Verständnis, wie paketvermittelte Daten 
funktionieren.

Es gibt kein Limit von "7-17 Verbindungen", schon gar nicht beim 
Provider und noch weniger abhängig davon, wie ausgelastet "das Internet" 
(dessen Funktionsweise Dir offenbar auch fremd ist) ist.

Du kannst Dich auf den Kopf stellen und stundenlang wie ChatGPT im 
Horoskop-Tonfall brabbeln, Deine Aussage bleibt Blödsinn.

Dieter D. schrieb:
> Zu finden waere es in der Fachliteratur zur modernen
> Vermittlungstechnik, wenn man wollte.

Wenn es DICH (denn DU bist hier der Unwissende) interessiert, kannst DU 
Dich informieren und danach ggf. hier im Forum Fragen dazu stellen.

Was hier vielen Trollen nicht klar ist, ist die Tatsache, dass es hier 
oft viele gibt, die in der Thematik, zu der getrollt wird, deutlich 
tiefer drinstecken als irgendein Dieter, der aus ein paar 
Download-Messungen die falschen Rückschlüsse zieht.

Und jetzt wirst Du wie üblich weiter ablenken, indem Du immer weiter von 
Thema entfernt brabbelst. Daher zur Erinnerung, es geht um diese 
Behauptung:

Dieter D. schrieb:
> Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt.
> Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des
> Internets.

von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

Vielleicht meint er die Begrenzung von gleichzeitigen Downloads im 
Browser? Da gab es in HKCU MaxConnectionsPerServer das konnte man auf 
7..17 erhöhen. Dann gab es noch diese Downloadmanager die heute keiner 
mehr nutzt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Alexander schrieb:
> Da gab es in HKCU MaxConnectionsPerServer ...

Da bist Du schon recht nahe dran. Es gibt ähnliche Limits im Netzwerk an 
den Übergabestellen nach unten zu den Endstellen, intern und nach 
extern.
Es gibt dazu Strategien, wie der Traffik abgearbeitet wird. Das ist 
alles fix und fertig in den Komponenten, sowie deren Betriebssystemen 
vorhanden.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Doku-Links für in hiesigem Zusammenhang relevante Limits wären 
hilfreich, wenn das mehr werden soll als sinnloser Streit. Besonders 
auch zu den von dir erwähnten Strategien.

Vielleicht wird dann auch deutlicher, was von dir gemeint sein könnte. 
Abgesehen von Firewalls und NAT aller Art gibt es im Networking 
ausserhalb der beiderseitigen Endstellen einer TCP-Verbindung ja keine 
Verbindungen zu verwalten.

: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:

> Alexander schrieb:
>> Da gab es in HKCU MaxConnectionsPerServer ...
>
> Da bist Du schon recht nahe dran. Es gibt ähnliche Limits im Netzwerk an
> den Übergabestellen nach unten zu den Endstellen, intern und nach
> extern.

So ein Unsinn. Innerhalb des Providernetzes weiß kein Router was von 
irgendwelchen Verbindungen. Da werden nur Pakete transportiert und bei 
denen interessiert auch nur genau eins: die Zieladresse des jeweiligen 
Paketes.

Die einzige Stelle bei einem Provider, wo irgendwelche Verbindungen eine 
Rolle spielen, ist CGNAT. Aber so einen Provider wählt man eh' nur, wenn 
es garnix anderes gibt.

Naja, und das Handling der Verbindungen an dieser Stelle dürfte das 
übliche NAT-Verhalten sein. Bei vielen dieser ohnehin beschissenen 
Provider ist das dann allerdings noch mit weiteren Restriktionen 
nicht-technischer Natur angereichert. Man muß ja schließlich irgendwie 
den heftigen Aufpreis für die "Business"-Anschlüsse durchsetzen...

Beitrag #7986585 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Ob S. schrieb:
> Man muß ja schließlich irgendwie
> den heftigen Aufpreis für die "Business"-Anschlüsse durchsetzen...

Man muss vor allem genug IPv4 Ranges dafür haben. Die Telekom hatte sich 
wohl früher genug reserviert. Andere haben da weniger Glück. Die können 
nicht anders.

: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:

> Man muss vor allem genug IPv4 Ranges dafür haben. Die Telekom hatte sich
> wohl früher genug reserviert. Andere haben da weniger Glück. Die können
> nicht anders.

Die künstlichen Einschränkungen einiger Mobilfunk- und Kabelbetreiber 
bekommst du damit nicht erklärt.

Da geht es nicht darum, ob feste IPv4 oder wenigstens dynamische IPv4, 
nö da ist durchweg CGNAT angesagt. Aber es gibt da so lustige 
Restriktionen wie etwa: IPSEC (natürlich mit NAT-Traversal über UDP) 
geht nicht im Customer-Tarif, geht aber problemlos im drei Mal so teuren 
"Business"-Tarif. Das sind eindeutig künstliche Restriktionen.

von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Es gibt ähnliche Limits im Netzwerk an
> den Übergabestellen nach unten zu den Endstellen, intern und nach
> extern.

Das ist logisch; für Palantir müssen Deine Daten geordnet zu DENEN 
ausgeleitet werden. Und damit DIE nicht überfordert werden, ist da ein 
harter Rate-Limiter nach Mil-Std 555 bzw. Смерш-0815 eingebaut.

Das weiß doch jedes Kind!

/s

(Kompletter Schwachsinn, wie so oft bei unserem Fachbeauftragten für 
wirres Zeug)

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> nach Mil-Std 555 bzw. Смерш-0815 eingebaut

Sowie ETSI Arbeitsgruppe SA3LI. "Dadurch ist Europa nur einige 
Mausklicks von Zuständen wie im Iran entfernt."
https://www.golem.de/news/etsi-ueberwachungsstandards-fuer-den-5g-polizeifunk-2512-203657.html

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

Guten Rutsch ins Jahr 1984!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Besonders auch zu den von dir erwähnten Strategien.

Es reicht, wenn die dafür zuständigen Entwickler der Netzwerkkomponenten 
der Telekommunikationsnetzen (ATM und IP) das drauf haben. Daher 
vollkomen egal, was hier im Forum dazu gemeint wird. Erwähnt habe ich es 
um zu sehen, ob es zufällig anderen bekannt waere. Als normale 
Publicationen (chip, ct, heise, usw.) findet sich sowas nicht sondern in 
Papers zu IEEE ICC Konferenzen.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Telekommunikationsnetzen (ATM

Gibts ATM irgendwo noch? Vielleicht in alten ADSL-Resten. Ist schon eine 
Weile her, so Richtung 3 Jahrzehnte, als es als das Protokoll einer 
brillianten Zukunft galt.

Tja, das waren noch Zeiten, als man IP-Datentechnik auf Telko-Technik 
setzte, sich an der Quadratur des Kreises versuchte. Das ist aber längst 
geklärt. IP gewann und heute läuft isochrone Kommunikation über dafür 
nicht eben optimale Datentechnik. Die alten Telekommunikatoren fluchen 
und zetern, aber es hilft nichts. Tempi passati.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Gibts ATM irgendwo noch?

Das Protokoll von ATM wurde auch immer weiter entwickelt um den 
Anforderungen des Internets TCP/IP und VoIP gerecht zu werden. Daher 
gibt es das weltweit.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Aber danke. Nun weiss ich, woher deine Idee stammt. Im damaligen ATM bin 
ich sowas in der Art begegnet. Nur dem ATM an sich, dem bin ich schon 
lange nicht mehr begegnet. Alle WANs, mit denen ich zu tun habe, sind 
anderer Bauart. Sogar die Telefonie nutzt SIP, das aus der IP-Ecke 
stammt. Das H.323 aus der Telko-Ecke ist auch schon Geschichte.

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> sondern in
> Papers zu IEEE ICC Konferenzen.

Ja dann! HER DAMIT! Hast nicht? Gibts nämlich nicht!

Bitte Dieter, geh in deine Telegram Gruppen oder an deinen 
(wahrscheinlich Sächsichen oder Bayrischen) Stammtisch zurück und 
verbreite doch bitte dort deine kruden Verschwörungs- und Abhörtheorien. 
Du solltest dir wirklich Hilfe holen, ernsthaft!

von Re D. (re_d272)


Lesenswert?

Nevs schrieb:
> Oh geil, so einen Wechselrichter brauch ich auch, dann kann ich meinen
> DSL-Anschluß endlich kündigen,

Wolltest du und allen beweisen, dass du selbst einfachste Texte nicht 
verstehst?

von Re D. (re_d272)


Lesenswert?

Rene K. schrieb:
> wahrscheinlich Sächsichen oder Bayrischen

Dieter bewohnt das S-Bahn-Zimmer in Haar.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

ATM steht fuer Asynchron Transfer Mode. D.h. das Protokoll arbeitet 
heute das asynchronene Aufkommen des Datenverkehrs ab. Leider klickt ja 
niemand synchron im Browser. Also Dieter die erste Sekunde jeder Minute, 
A K jede zweite, Heinz jede dritte usw.

von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> ATM steht fuer Asynchron Transfer Mode

und galt vor über 30 Jahren als DAS zukünftige Übertragungsverfahren für 
Daten UND Sprache, bevor es kurz danach in der Versenkung verschwand.

Dieter D. schrieb:
> D.h. das Protokoll arbeitet heute das asynchronene Aufkommen des
> Datenverkehrs ab.

Nein, das tut es gerade nicht mehr.

Und das könnte jeder nachlesen, dessen Aufnahmefähigkeit für einen 
kompletten Wikipedia-Artikel reicht. Also leider nicht für Dieter.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Aber danke. Nun weiss ich, woher deine Idee stammt.

Man muss aber wissen, dass das ATM-Protokoll zum Endkunden das 
umfangärmste ATM-Protokoll der Beschreibung nach ist.

ATM ist keine reine Übertragungstechnik, sondern eine Netztechnik, die 
ursprünglich als Switching-Technik für Weitverkehrsnetze konzipiert war. 
ATM steht für Asynchronus Transfer Mode. Heute wird der asynchrone 
Demand darüber abgewickelt.

Zum Beispiel liefert Dein DSL oder LWL-Modem seine Daten an einer 
Gegenstelle ab. Aus Effizienz- und Latenzzeitgründen wird dabei der 
lange Header in ein kürzeres  Label umgewandelt und somit die folgenden 
Datenpakete effizienter durch das weitere Leitungsnetz übertragen. Die 
ganzen Konzepte hängen daher auch mit dem Labelling zusammen.

von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Dieter, du musst nicht erneut beweisen, dass du von nichts eine Ahnung 
hast. Das wissen wir alle schon.

Aber ich wiederhole mich auch ab und zu: Wie heißt denn die 
Persönlichkeitsstörung, die bei dir diagnostiziert wurde?

von Nemopuk (nemopuk)


Lesenswert?

Klaus schrieb:
> Wie heißt denn die Persönlichkeitsstörung, die bei dir diagnostiziert
> wurde?

Nicht jede Eigenschaft ist eine medizinische Krankheit. Manche Menschen 
sind einfach nur doof  andere assi, nicht wahr?

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Klaus schrieb:
> Dieter, du musst nicht erneut beweisen, dass du von nichts eine Ahnung
> hast.

Was er über ATM sagt ist fachlich nicht falsch, und ADSL setzte 
ursprünglich auf ATM. Allerdings ist das eine längst vergangene Zukunft.

Manches wurde von MPLS abgelöst, anderes banal von Ethernet/IP, 
natürlich mit Protokollen oben drauf. Mag sein, dass man ATM in 
einzelnen Sparten noch findet, aber als Mass für ein Limit von 
Client-Server Verbindungen über das allgemeine Internet taugt es nicht.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Was er über ATM sagt ist

erkennbar nicht aus seinerm Gehirn, sondern von irgendwo abgeschrieben, 
ohne es zu verstehen.

von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

copy & paste aus einer KI (LLM)

von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Alexander schrieb:
> copy & paste aus einer KI (LLM)

Gibt's LLMs mit Trainigsdaten von Dieters gesammelten Werken?
Oder wie sonst erklärt sich ein Satz wie

Dieter D. schrieb:
> Heute wird der asynchrone
> Demand darüber abgewickelt.

?

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Doch doch, die KIs verstehen es:

​„... schwankende Datenmengen (den Bedarf), die unregelmäßig anfallen, 
effizient zu verarbeiten.“

Allerdings gibt es keine KI, die zu alt wäre, um auch das zu wissen:

​"Ein kleiner Hinweis zur Aktualität:
In der modernen IT ist ATM weitestgehend durch IP (Internet Protocol) 
und Ethernet ersetzt worden, da diese einfacher und schneller sind. Wenn 
du diesen Satz in einem aktuellen Lehrbuch liest, geht es wahrscheinlich 
um die historischen Grundlagen der Netztechnik.
Soll ich dir erklären, warum man heute eher auf Ethernet statt auf ATM 
setzt?"

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Was er über ATM sagt ist fachlich nicht falsch, und ADSL setzte
> ursprünglich auf ATM. Allerdings ist das eine längst vergangene Zukunft.

Dazu kommt, dass an ATM-basierten DSL-Anschlüssen keineswegs 
TCP-Connections auf einzelne ATM-VPCs/VCCs umgesetzt wurden, sondern 
alle PPPoE-Frames im ATM-Netz stumpf zum (oft zig Kilometer entfernten) 
AC getunnelt wurden, erst der hatte dann überhaupt mit IP zu tun.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will, das hier:

Dieter D. schrieb:
> Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt.
> Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des
> Internets.

...war damals wie heute Blödsinn. Aber Dieter denkt sich lieber laufend 
neues Geschwätz aus, als einen Fehler zuzugeben.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Hmmm schrieb:
> war damals wie heute Blödsinn

War mir bewusst. Aber immerhin ist es gelungen, seinem Gedankengang 
näher zu kommen, so falsch er auch war.

Die Abbildung von IP auf ATM im LAN wirkte auch auf mich nicht eben 
elegant. Mehr wie "Was nicht zusammen passt, wird mit Hammer und Meissel 
passend gemacht."

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> "Was nicht zusammen passt, wird mit Hammer und Meissel passend gemacht."

Hauptmerkmal von LLM - Kontext hat Vorrang; da werden auf biegen und 
brechen kontextschwangere Dialoge konstruiert.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Ansich war der Gedankengang nicht verkehrt.

Bereits 2005 sollte ATM abgelöst werden:
https://www.eetimes.com/eine-vielversprechende-zukunft-fur-atm/

"Dank der Switching-Technologie ist MPLS zudem skalierbar, ermöglicht 
ausgefeiltes Traffic-Shaping, reduziert das Crosstalk-Aufkommen in 
Netzwerken und sorgt dafür, dass die Management-Kosten für die 
Abwicklung verschiedener Protokolle sinken. MPLS, IP und ATM sind somit 
entscheidende Voraussetzungen für das Zusammenwachsen von Access-, Edge- 
und Core-Ausrüstungen der nächsten Generation."

Der Artikel wurde 2025 aktualisiert:
https://www.flixhost.de/it-ratgeber/netzwerk/atm-asynchronous-transfer-mode-in-der-netzwerktechnik/

"Trotzdem: ATM-Konzepte haben in MPLS und SD-WAN Einzug gefunden. So ist 
etwa das Label-Switching-Prinzip bei MPLS stark von ATM inspiriert."

Es gibt noch mehr, was bei MPLS und SD-WAN übernommen wurde für 
QoS-Verbindungen und geringe Zeitverzögerung. Realisiert wird sowas über 
Multiprotocol over ATM.

SD-WAN und Hybrid-WAN gibt es auch noch.

Die Firmenanschlüsse (Provider) über LWL zum Beispiel:
https://www.rfwireless-world.com/terminology/stm-capacity-speed-comparison

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Die Firmenanschlüsse (Provider) über LWL zum Beispiel:

Bloss sind die Internet-Anschlüsse in der Praxis dann einfach nur 
langweiliges Ethernet/LWL. In komplexeren Fällen läuft es seit Jahren 
darauf hinaus:
https://geschaeftskunden.telekom.de/magenta-business-networks/netzwerke-fuer-standorte-und-clouds/konnektivitaet/ergaenzende-produktinformationen-ethernet-connect-2-0-deutsch

Der Grund ist banal: Das basiert auf Massenware aus dem Ethernet-Bereich 
und ist entsprechend günstig.

STM/SDH habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Google anzuwerfen 
bringt nichts. Da kriegst du raus, was theoretisch sein könnte, nicht 
was real ist.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Trotzdem, die Änderungen des Verhaltens bei mehreren gleichzeitigen 
Verbindungen bestehen. Der Wechsel des Verfahrens aufgrund von Limits 
führt zu einer Änderung im zeitlichen Verlauf. Es ist ja nicht so, dass 
eine weitere Verbindung erst geht, wenn eine wieder frei geworden wäre. 
Es ist schließlich kein hartes Limit und die meisten Nutzer merken davon 
in der Regel nichts.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Das besagt eigentlich nur, dass Pakete über eine serielle Verbindung 
nacheinander statt parallel übertragen werden. Das Limit ist also 1. 😆

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> STM

Bei dem Gewerbegebiet, wo ich die Anschlüsse kenne, sind alle Firmen am 
LWL über STM nach extern angebunden. Bei Ausfällen oder Mehrbedarf 
werden LWL-Fasern auf eine höhere und schnellere STM-Version 
hochgezogen.

von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Bei dem Gewerbegebiet, wo ich die Anschlüsse kenne, sind alle Firmen am
> LWL über STM nach extern angebunden.

Waren sie vielleicht früher mal, als die Erwähnung einer STM-1-Anbindung 
mit satten 155Mbps noch beeindruckte Blicke auslöste.

Heute ist das (ggf. gedrosseltes) 1Gbps- oder 10Gbps-Ethernet, teilweise 
auch GPON.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> sind alle Firmen am LWL über STM nach extern angebunden.

Gab es hier bis vor etlichen Jahren auch, wenn ich die damaligen 
Komponenten richtig interpretiere. Sind aber längst alle abgebaut und 
durch die oben genannten Verfahren ersetzt. IIRC spielte dabei auch 
End-of-Life dieser Komponenten eine Rolle.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> wo ich die Anschlüsse kenne

Aktuell kennst, oder vor Jahren kanntest? Wenn man aus der Branche eine 
Weile raus ist, veraltet das Wissen. Aber wär schon denkbar, dass es 
abhängig vom Ort und Anbieter auch jetzt noch so ist. Weil noch nicht 
abgelöst.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Das Limit ist also 1. 😆

Bei mehr Verbindungen kommen die Pakete nacheinander. Machst Du 
nacheinander 2, 3 oder 4, dann kannst Du schon ahnen, wie das 
weitergeht, wenn Du das grafisch aufträgst.

Dann passiert es irgendwo, häufig zwischen 7...17, ein Knick, und was 
sagt Dir dann der Knick?
Ganz klar Deine grafische Darstellung vorher war verkehrt. 😆

In den IEEE-Dokumenten von Doktorarbeiten zu irgendwelchen neuen 
Algorithmen und Strategien bei Netzwerken sind Diagramme drin, deren 
Ablage zu den Standardlinien (die auch nicht knickfrei sind) 
irgendwelche Verbesserungen darstellen sollen. Wobei das oftmals als 
dreidimensionele Histogramme dargestellt wird.

Und ist das für irgendwen in dem Thread hier von irgendeiner Relevanz?
Nicht die Bohne.

von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Und ist das für irgendwen in dem Thread hier von irgendeiner Relevanz?
> Nicht die Bohne.

Dein ahnungsloses Geschwätz über Netzwerktechnik ist für Leute, die 
täglich damit zu tun haben, in der Tat irrelevant. Und dank Deiner 
Arroganz (Woher kommt die? Münchner Tradition?) noch nicht mal amüsant.

Damit es in Deinem Nebelkerzen-Gebrabbel nicht untergeht, es ging um 
diese Behauptung:

Dieter D. schrieb:
> Auch die Zahl der gleichzeitgen Verbindungen ist beim Provider begrenzt.
> Das können häufig 7...17 sein, je nach aktueller Auslastung des
> Internets.

Die ist auch nach unzähligen Ausflüchten immer noch falsch, ohne dass Du 
bis jetzt auch nur ansatzweise einen Fehler zugegeben hättest.

von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Dieter, dein Gefasel ist unerträglich.
Halt einfach mal deine Finger still.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Dann passiert es irgendwo, häufig zwischen 7...17, ein Knick, und was
> sagt Dir dann der Knick?

Sowas in der Art blüht einem schon bei einer einzelnen Verbindung, wenn 
die Window Size einer TCP-Verbindung erreicht ist. Aber auch das war 
eher früher ein Problem, als TCP Stacks noch nicht auf die Bitkapazität 
schneller Fernleitungen eingerichtet waren (Latenz x Bitrate).

"For example, in Microsoft Windows 2000 on Ethernet networks, the 
default value is 17,520 bytes, or 12 MSS segments of 1,460 bytes each."
Damit landet man genau in deinem Bereich.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Vorhanden sind diese Artifakte durchaus. Es wird bei den höheren 
Geschwindigkeiten ein Modem-Router Gerät der höheren Preisklasse 
benötigt, wie es diese zum Beispiel von Lancom gibt.

Das von mir bezeichnete weiche "Limit" scheint demnach eine Maßnahme für 
Reducing Routing Oscillations in the Internet zu sein. Nachdem man wohl 
nur weiter als Mitglied suchen kann ("Access through your 
Organization"), wird alles weitere offen bleiben müssen. So wichtig ist 
das hier sowieso nicht.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Reducing Routing Oscillations

Ach herrje.... Routing Oszillationen aufgrund von zu vielen TCP 
Verbindungen in Internet Provider- oder Backbone Routern. Darauf muss 
man erst einmal kommen. Respekt. :)

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


Lesenswert?

Dieter quasselt sich wirr um Kopf und Kragen, statt einfach das 
Offensichtliche zuzugeben: Dass er vom Thema nicht die geringste Ahnung 
hat.

von Christian (trimatik-chris)


Lesenswert?

Hmmm schrieb:
> Dieter quasselt sich wirr um Kopf und Kragen, statt einfach das
> Offensichtliche zuzugeben: Dass er vom Thema nicht die geringste Ahnung
> hat.

Wird er aber nicht.

Aber das Schlimmste in diesem Thread seid "ihr". Jeder will auf Biegen 
und Brechen Recht bekommen und flippt aus wenn das nicht klappt. Und 
muss unbedingt noch eine Antwort nachschieben die niemanden mehr 
interessiert.

Was ist denn mit euch los? Könnt ihr es nicht einfach mal gut sein 
lassen? Ihr versaut das ganze Forum, das Thema ist nicht mehr lessbar.

von (prx) A. K. (prx)


Lesenswert?

Christian schrieb:
> Jeder will auf Biegen und Brechen Recht bekommen

Das kann das auch anders darstellen. Etwa dass es nichts mit "Recht 
bekommen" zu tun haben muss. Das ist kein politischer Thread, in dem 
Meinungsfreiheit über allem steht, auch über technischen Aspekten.

Wenn man etwas nicht versteht, oder für Unsinn hält, kann man es 
reflexhaft für Unsinn erklären - oder rauszufinden versuchen, was er 
damit wirklich meint. Kann ja sein, dass man selbst irrt, etwas nicht 
kennt.

Man kann freilich auch alles unkommentiert stehen lassen. Das sorgt für 
Frieden und Schrott. Ist das in einem technischen Forum wirklich 
sinnvoller?

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Man kann freilich auch alles unkommentiert stehen lassen. Das sorgt für
> Frieden und Schrott. Ist das in einem technischen Forum wirklich
> sinnvoller?

ja

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

(prx) A. K. schrieb:
> Darauf muss man erst einmal kommen.

Danke und für mich war der Hintergrund auch ein klein wenig 
überraschend.

(prx) A. K. schrieb:
> Man kann freilich auch alles unkommentiert stehen lassen.
> Das sorgt für Frieden und Schrott.

In manchen Fällen ist es sinnvoller etwas stehen zu lassen.
Letzteres ist durchaus das Risiko, welches damit einher geht.

> Ist das in einem technischen Forum wirklich sinnvoller?

Das hängt auch vom Einzelfall ab. Es kommt auch auf die Art und Weise 
an, wie die Kritik geäußert wird. Zum Beispiel bei Dir war alles gut und 
in Ordnung in dem Thread.

von Rene K. (xdraconix)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> In manchen Fällen ist es sinnvoller etwas stehen zu lassen.
> Letzteres ist durchaus das Risiko, welches damit einher geht.

Nein, einfach NEIN! Falschaussagen, Verschwörungstheorien und 
fehlerhafte Informationen gehören einfach nicht unkommentiert stehen 
gelassen.

Jemand der hier völlig unbedarft aufschlägt glaubt den absoluten 
Blödsinn den du hier vom Stapel lässt auch noch. Ergo: Nein, sowas 
gehört korrigiert.

Das hier ist ein technisches Forum und kein Planschbecken für 
Verschwörungstheorien, damit kannst du gerne auf Telegramm oder in 
irgend so ein Esoterisches Forum hausieren gehen - aber nicht hier.

von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Rene K. schrieb:
> Jemand der hier völlig unbedarft aufschlägt glaubt den absoluten
> Blödsinn den du hier vom Stapel lässt auch noch. Ergo: Nein, sowas
> gehört korrigiert.

Solange es vom Dieter kommt, ist es meist erkennbar und lustig.

Viel schlimmer sind andere Leute, die hier notorisch ihr Halb- oder gar 
Nichtwissen demonstrieren. Wollte man das korrigieren, müsste man quer 
über alle Threads 25% der Beiträge löschen, in einzelnen 90%.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.