Forum: PC Hard- und Software Komponenten für Low Power Fileserver?


von Bauform B. (bauformb)


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Hallo miteinander,

nachdem hier bei mir gelegentlich Files verloren gegangen werden und die 
10GByte Gratis-"Cloud" voll ist, muss endlich ein Gerät für Backups her. 
Was ich nicht haben will, ist spezielle Backup- oder NAS-Software oder 
Deduplizierung oder ein komplettes Image oder sowas, "rsync -a" muss 
reichen; ja, scp für einzelne Files muss auch sein.

Dafür reicht eigentlich jede Hardware mit Netzwerk, 1 Festplatte und 
USV. Momentan würde ich einen RPi 3B (nicht 3B+) nehmen; die Platte 
würde also mit USB 2 ausgebremst. Was aber mit 100MBit Netzwerk egal 
sein sollte. Weiß man, wie viel schneller der RPi 4 in dieser 
Anwendung wäre? Platte und Netzwerk teilen sich einen USB-Port und der 
Rest ist sowieso zu schnell und frisst nur unnötig Strom.

Aber jetzt kommt's: kann man zur Zeit überhaupt noch gute Festplatten 
kaufen? Bei den kompletten USB-Platten weiß man nie, was drin steckt. 
Normale Notebook-Platten in einem USB-Sata-Gehäuse sind wohl auch 
Glückssache. Gibt es dafür etwas empfehlenswertes?

Und dann das Netzteil: Mean Well wird inzwischen auch kopiert und ist 
sowieso verdächtig billig. Sowas wie CP5 von Puls, nur als 
Steckernetzteil mit 9V wäre nett ;)

von Alexander S. (alesi)


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Hallo,

"Fileserver" (im Titel) und "Gerät für Backups" sind zwei 
unterschiedliche Geräte. Als "Gerät für Backups" sollte doch eine 
externe USB-Disk reichen.

von Klaus R. (klausro)


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Du willst keinen File-Server mit "nur" 100-MBit/s, wenn mit wenig 
Aufwand mehr auch 1 GBit/s ginge. Selbst eine USB2 HD bringt idR mehr 
als 20 MByte/s, ein 100 MBit/s bremst die HD i.A. deutlich(!) aus.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ich würde nicht unbedingt einen RPi nehmen, sondern z.B. was von ODroid.
Da gibt es auch Versionen mit echtem SATA oder USB3, trotzdem günstig 
und einfach.
Da ein Dietpi drauf, und Speichersoftware nach Wahl.

von Bauform B. (bauformb)


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Alexander S. schrieb:
> "Fileserver" (im Titel) und "Gerät für Backups" sind zwei
> unterschiedliche Geräte.

Ja, aber wie nennt man sowas? Formal fällt es unter NAS, aber das wird 
erst recht falsch verstanden. Unter "Backup-Server" kann man sich auch 
etwas viel größeres vorstellen...

> Als "Gerät für Backups" sollte doch eine externe USB-Disk reichen.

Zusätzlich meinetwegen, alleine niemals. Ein Platte, die am Desktop 
immer read-write gemountet ist, taugt doch nicht für Backups. Außerdem 
bin ich vom dem externen Server total verwöhnt. Ich kann jederzeit ohne 
stöpseln oder mounten einfach scp benutzen.

von Bauform B. (bauformb)


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Klaus R. schrieb:
> Du willst keinen File-Server mit "nur" 100-MBit/s

Es soll ja kein File-Server für viele Benutzer werden. Vielleicht eher 
eine Festplatte mit Ethernet?

Jens M. schrieb:
> Ich würde nicht unbedingt einen RPi nehmen, sondern z.B. was von ODroid.

Du stimmst mich nachdenklich. Ich hätte sogar einen Odroid M1 da und war 
von dem mal total begeistert, gerade was Massenspeicher angeht. Für den 
geplanten Zweck passte der dann doch nicht und ist in Vergessenheit 
geraten. Vielleicht brauche ich beide?

Jens M. schrieb:
> Da ein Dietpi drauf

Der M1 verträgt auch ein originales Debian.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Ich nutze einen Fujitsu Esprimo Q956. Hat < 100€ Euro gekostet.

Es ist ein Intel(R) Core(TM) i5-6500T CPU @ 2.50GHz mit 16GB Ram 
verbaut.

Da hab ich eine M2 SSD als Systemplatte reingesteckt und noch eine 2,5" 
SSD mit 2TB (reicht mir).

Es läuft Open Media Vault (als NAS SW) + 7 Docker Container auf dem 
Gerät. Der Stromverbrauch wenn die HDD sich schlafen legt beträt ca. 7W.

Der läuft durch, macht eigentlich nie Probleme. Ich nutze den auch als 
RSync Backup Server und auch Borg Backup. Samba (CIFS/SMB) und SSH 
Zugriff geht natürlich auch. Man kann natürlich genauso ein "normales" 
Linux drauf laufen lassen.

Dann hat mein ein kleines Gerät mit einem schönes Gehäuse und nicht so 
ein "fliegendes etwas". Da ist sogar schon das Netzteil mit drin, keine 
externe Kiste. Lüfter läuft auch im Sommer nicht oder ich höre ihn 
nicht.

Und so leistungsfähig wie ein RPi3 ist der wohl auch ;)

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Ob wohl der gute alte Beaglebone (Black) dafür taugt? Hat kein SATA und 
nur USB, aber dediziertes Ethernet wodurch der USB immerhin voll für die 
HDD genutzt werden kann. Die CPU ist zwar alt und langsam aber ziemlich 
sparsam, insgesamt angeblich < 2,5W bei Vollast. Braucht jedenfalls 
keinen Kühlkörper 😉

: Bearbeitet durch User
von Harry L. (mysth)


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Bevor ich mir so ein Gefrickel antue, würde ich eher sowas kaufen:

https://www.amazon.de/UGREEN-DH2300-Pers%C3%B6nliche-Einsteigerfreundliches-Heim-NAS-Server/dp/B0FNWWDGSX/ref=sr_1_4

Der Selbstbau mit allem Drum undf Dran (Gehäuse, Netzteil etc.) wird 
auch nicht signifikant billiger.

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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900ss schrieb:
> Da hab ich eine M2 SSD als Systemplatte reingesteckt und noch eine 2,5"
> SSD mit 2TB (reicht mir).

Das wäre genau richtig für den Odroid M1. Aber das

> Es läuft Open Media Vault (als NAS SW) + 7 Docker Container auf dem
> Gerät.

ist genau das, was ich nicht will.

> Der Stromverbrauch wenn die HDD sich schlafen legt beträt ca. 7W.

also ca. 4 mal so viel wie RPi 3b oder Odroid M1 :)

Harry L. schrieb:
> Bevor ich mir so ein Gefrickel antue, würde ich eher sowas kaufen:
>
> AI Photo Album, 4K Personal Video Library, Beginner-Friendly NAS System

ja, es gibt immer eine Steigerung. Sowas würde ich nicht einmal 
geschenkt nehmen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Bei mir laeuft dazu ein Nano Pi Neo2 mit 1-Bay NAS Kit. Dazu noch eine 
1GB SATA SSD.

von 900ss (900ss)


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Bauform B. schrieb:
> also ca. 4 mal so viel wie RPi 3b oder Odroid M1 :)

Kann ich mir mit einer M2 SSD und einer herkommlichen 2,5" Platte kaum 
vorstellen. Das es 1-2W günstiger geht damit, ok. Aber dafür ist das 
auch schnarch lahm. Der Esprimo hat auch 1GBit Ethernet.

Aber am schlimmsten finde ich das "Gebastel" mit dem Netzteil, dem RPi, 
den per USB angebundenen Platten u.s.w. Ein Kabelverhau. Klar kann man 
auch in ein Gehäuse stecken. Un dgünstiger ist das auch nicht. Also ich 
lasse es dann lieber mit 7W laufen. ;)

Dass du da keine "besondere" NAS SW drauf laufen lassen wolltest, das 
hatte ich schon verstanden. Ich hab auch nur geschildert, wie es bei mir 
ist und dabei auch angegeben, dass es ein "übliches" Linux auch tut.

von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T

Braucht im Idle 5-6 Watt an der Steckdose. Netzteil ist im Gehäuse 
integriert.
Viel billiger wird eine RasPi Bastellei (Gehäuse, Netzteil, ...) auch 
nicht.
Debian drauf, und es fühlt sich wie "Raspbian" an.

Und falls dann doch Lust auf mehr kommt, hat das Teil Leistungsreserven 
ohne Ende.

von Harry L. (mysth)


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Bauform B. schrieb:
> ja, es gibt immer eine Steigerung. Sowas würde ich nicht einmal
> geschenkt nehmen.

Jaja...beratungsresistente ewig Gestrige sind ja in diesem Forum eher 
die Regel als die Ausnahme...

1. kann man alle diese Gimmicks auch abschalten, und 2. kann man auf 
dieser Hardware auch ein beliebiges Linux seiner Wahl installierten.

von 900ss (900ss)


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Εrnst B. schrieb:
> Viel billiger wird eine RasPi Bastellei (Gehäuse, Netzteil, ...) auch
> nicht.
> Debian drauf, und es fühlt sich wie "Raspbian" an.
>
> Und falls dann doch Lust auf mehr kommt, hat das Teil Leistungsreserven
> ohne Ende.

Sagte ich ja oben schon. Finde es auch um längen besser als dieses RPi 
Gefrickel. Nichts gegen den RPi, aber für so eine Anwendung find ich so 
einen Esprimo besser geeignet.

von Nemopuk (nemopuk)


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Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Nemopuk schrieb:
> Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen.

Spart zumindest die USV. ☺

Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen
in der Lage ist, spare ich mir auch weitere Antworten.

Ausser, dass in bestimmten Kombinationen, eine echte Backupsoftware
den Unterschied zwischen bequemer Nutzung, und totalem Versagen 
ausmacht.

von 900ss (900ss)


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Nemopuk schrieb:
> Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen.

Ginge auch. Aber ich fürchte der braucht mehr Leistung. Es sei denn, der 
legt sich schlafen und man weckt ihn erst per WOL.

von (prx) A. K. (prx)


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900ss schrieb:
> Aber ich fürchte der braucht mehr Leistung.

Weshalb? Gleiche Technik wie solche Zwerg-PCs, wenn ungefähr gleiches 
Alter.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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(prx) A. K. schrieb:
> Weshalb? Gleiche Technik wie solche Zwerg-PCs, wenn ungefähr gleiches
> Alter.

Ich vermute nur.....
Da ist immer noch die Elektronik vom Bildschirm drin. Und die Tastatur. 
Gut das Display kann man abschalten. Inwieweit der Rest der Elektronik 
auch abgeschaltet wird? Keine Ahnung.

Ansonsten stimmt das natürlich. Gleiche Technik wenn gleiches Alter. Es 
käme auf einen Versuch an.

Klar: Welten mehr Leistung wird der Laptop nicht brauchen.

: Bearbeitet durch User
von J. H. (neanderthaler)


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Ich plädiere hier (wieder mal) für einen gebrauchten ThinClient.
Gutes P/L-Verhältnis z.B. mit dem Fujitsu Futro S920, der hat mit dem 
AMD GX-415 genügend Power, ist sparsam (ohne Grafik unter 8W), etwas 
ausbaufähig dank einem zusätzlichen SATA Anschluss, passiv gekühlt und 
ab 30€ mit 4GB RAM und 8GB mSATA zu kriegen.
ThinClients mit Intel J4105 sind zwar noch etwas sparsamer und 
leistungsfähiger, aber auch deutlich teurer.
Hat bei mir nach und nach die Raspberrys abgelöst. Läuft jedes Linux 
drauf, je nach Wahl mit Samba, NFS, DLNA, Audioserver, ...
Oder eben doch mit OMV: Zuverlässiger geht's nicht.

von Alexander S. (alesi)


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Εrnst B. schrieb:
> https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T

So etwas wäre auch meine Wahl. Nur dürfte der 7 - 8 Jahre alt sein und 
man kennt die Anzahl der Betriebsstunden nicht. Der kann noch ein paar 
Jahre seinen Dienst tun oder morgen den Geist aufgeben.

von (prx) A. K. (prx)


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900ss schrieb:
> Da ist immer noch die Elektronik vom Bildschirm drin. Und die Tastatur.
> Gut das Display kann man abschalten.

Die Tastatur kannst du vernachlässigen und der Bildschirm schaltet ab. 
Rest ähnlich. Merke: Laptops sind auf Sparsamkeit getrimmt. :)

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Alexander S. schrieb:
> Der kann noch ein paar
> Jahre seinen Dienst tun oder morgen den Geist aufgeben.

Ein Neugerät ebenso. Akkus altern, Lüfter verdrecken, das kann relevant 
sein. Den Storage wird man in solcher Rolle vmtl sowieso wechseln.

Es geht letztlich darum, ob man evtl einen alten Laptop rumliegen hat, 
oder dank miesen Stromnetz die USV Funktion brauchen kann. Auch ein 
ausgelutschter Akku für nur noch eine Stunde kann da helfen.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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(prx) A. K. schrieb:

> Die Tastatur kannst du vernachlässigen und der Bildschirm schaltet ab.
> Rest ähnlich. Merke: Laptops sind auf Sparsamkeit getrimmt. :)

Ein mobiler i5 taktet im Idle auf 400 MHz herunter, und braucht 
dann < 1 W.
Und zwei Speicherriegel dazu, noch einmal 300 mW mehr.
Kann aber leider kein WOL mehr. Oder man muss Intels ME benutzen.


> ist sparsam (ohne Grafik unter 8W)

Das ist schon nicht mehr so sparsam, wenn 365,25*24*7.

von 900ss (900ss)


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(prx) A. K. schrieb:
> Merke: Laptops sind auf Sparsamkeit getrimmt. :)

Das ist auch mir bekannt. :)

von (prx) A. K. (prx)


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Cartman E. schrieb:
> Ein mobiler i5 taktet im Idle auf 400 MHz herunter, und braucht
> dann < 1 W.

Und wenn er im Zerg-PC steckt, dann auch. Mobile und stationäre 
Prozessoren unterhalb der Oberklasse unterscheiden sich schon lange nur 
noch im Gehäuse. Eher blüht einem eine Optimierung der UEFIs stationärer 
Geräte auf Performance statt Sparsamkeit.

von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Ist ein Intel N100 heute noch State of the Art in Sachen Low Power?
Hat AMD was gleichwertiges zu bieten?

von Simon (simonberlin)


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900ss schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Weshalb? Gleiche Technik wie solche Zwerg-PCs, wenn ungefähr gleiches
>> Alter.
>
> Ich vermute nur.....
> Da ist immer noch die Elektronik vom Bildschirm drin. Und die Tastatur.
> Gut das Display kann man abschalten. Inwieweit der Rest der Elektronik
> auch abgeschaltet wird? Keine Ahnung.
>
> Ansonsten stimmt das natürlich. Gleiche Technik wenn gleiches Alter. Es
> käme auf einen Versuch an.
>
> Klar: Welten mehr Leistung wird der Laptop nicht brauchen.

Mal als Messwert so zum nachdenken:
Ich hab seit über einem Jahr ein ausgesonderten Laptop Dell 7490 als 
Ersatz für mein Pihole am laufen.

Der Pi3b+ hat sich mit 2,5W Durchschnitt zufrieden gegeben (gemessen 
primärseitig am RPi mit original Netzteil), darauf lief nur dass 
originale PiHole sonst nix.

Der Laptop braucht 3,5W Durchschnitt mit dem originalen Dell 65W 
Netzteil, nicht im Standby, nur standard Stromsparfunktionen des OS mit 
Deckel zugeklappt also Monitor/Backlight (größter Stromverbraucher) aus. 
Darauf läuft ein normales Debian mit Docker und in dem Docker ein Pihole 
Container. Ansonsten tut er nix anderes als vorher der Pi. Ehrlich 
gesagt ein extra Watt ist mir allein die sozusagen integrierte USV des 
Laptops wert...

Das ist beides gemessener Mittelwert über mindestens ein paar Tage mit 
dem Energy Logger 4000. Nein ich hab das nicht selbst mit teurem 
Laborequipment nachgeprüft sondern mich auf die Tests der c't verlassen 
dass der Logger 4000 auch im Kleinleistungsbereich hinreichend genau 
ist. Den Test kann man im Archiv nachschlagen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Simon schrieb:

> Der Pi3b+ hat sich mit 2,5W Durchschnitt zufrieden gegeben (gemessen
> primärseitig am RPi mit original Netzteil), darauf lief nur dass
> originale PiHole sonst nix.

Es gibt durchaus ARM-Boards, die bei vollem Takt, z.B. 1,3 GHz,
weniger als 1 W brauchen.
Bei denen taucht aber kein Pi im Namen auf. ☺
Darauf kann sich jeder dann seinen eigenen Reim machen...

> Der Laptop braucht 3,5W Durchschnitt mit dem originalen Dell 65W
> Netzteil,

Etwas Info zur Hardware hätte nicht geschadet.
Aber ich bin ja auch sparsam. ☺

von Bauform B. (bauformb)


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900ss schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> also ca. 4 mal so viel wie RPi 3b oder Odroid M1 :)
>
> Kann ich mir mit einer M2 SSD und einer herkommlichen 2,5" Platte kaum
> vorstellen.

naja, da stand auch "wenn die HDD sich schlafen legt". Bei Low Power 
geht's vor allem um eine 5-Volt-USV für den RPi. Bei allen anderen 
Boards ist das ja nicht ganz so einfach bzw. es ist nicht nötig, weil 
keine SSD, SD-Karte o.ä. im Spiel ist.


J. H. schrieb:
> Oder eben doch mit OMV: Zuverlässiger geht's nicht.

OMV? Was das? Meinten Sie: OVH?

https://en.wikipedia.org/wiki/OVHcloud#Certificates


Cartman E. schrieb:
> Nemopuk schrieb:
>> Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen.
>
> Spart zumindest die USV. ☺

Sehr guter Plan! Aber wer hat schon überzählige Laptops?

> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen
> in der Lage ist

Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt?

> Ausser, dass in bestimmten Kombinationen, eine echte Backupsoftware
> den Unterschied zwischen bequemer Nutzung, und totalem Versagen
> ausmacht.

Bequem ist z.B., wenn ein Befehl auf der Kommandozeile reicht. Bequem 
ist auch, wenn man jederzeit auch ohne echte Backupsoftware an die 
Daten kommt. Von mehr potentiellen Fehlerquellen garnicht zu reden.


Alexander S. schrieb:
> Εrnst B. schrieb:
>> https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T
>
> So etwas wäre auch meine Wahl. Nur dürfte der 7 - 8 Jahre alt sein und
> man kennt die Anzahl der Betriebsstunden nicht. Der kann noch ein paar
> Jahre seinen Dienst tun oder morgen den Geist aufgeben.

Zum Ausgleich ist echtes RAM dabei! In der heutigen Zeit leider ein 
echtes Argument.

von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> OMV? Was das?

OpenMediaVault

Beitrag #7985733 wurde vom Autor gelöscht.
von Simon (simonberlin)


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Cartman E. schrieb:
> Etwas Info zur Hardware hätte nicht geschadet.

Steht doch da: Dell 7490. Ok, genauer kann ich aber auch liefern - nicht 
dass die genaue Ausstattung an CPU, RAM oder SSD ein Unterschied machen 
wird bei einem System das 99% im Leerlauf verbringt (alle original 
verbaute Hardware wird keine Energiefresser beinhalten). Da ist die 
Effizienz vom Netzteil vermutlich ein größerer Einfluss...

Im von mir gemessenen Fall: Dell Latitude 7490 mit i5-6200U, 16GB Ram, 
256GB NVME SSD, Netzteil Modell HA65NM130.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Simon schrieb:
> dass die genaue Ausstattzug an CPU, RAM oder SSD ein Unterschied machen
> wird bei einem System das 99% im Leerlauf verbringt

Intels Core i CPUs nahmen gerade beim Leerlaufverbrauch eine ziemliche 
Entwicklung, besonders in den ersten Generationen.

: Bearbeitet durch User
von Simon (simonberlin)


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Bauform B. schrieb:
> Sehr guter Plan! Aber wer hat schon überzählige Laptops?

Ja, stimmt - und bei den aktuellen Preisen... ich hab für den 
refurbished 7490 vor 3 Jahren tatsächlich weniger gezahlt als einer 
heute kostet. Ok, der heute ist ein aktuellerer Prozessor, aber trotzdem 
sind die Preise verrückt. Ich glaub ich verbuddel besser eine 
Schatztruhe voll Computerteile im Garten als voll Goldbarren...

von Cartman E. (cartmaneric)


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Bauform B. schrieb:

> Cartman E. schrieb:
>> Nemopuk schrieb:
>>> Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen.
>>
>> Spart zumindest die USV. ☺
>
> Sehr guter Plan! Aber wer hat schon überzählige Laptops?
>
>> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen
>> in der Lage ist
>
> Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt?

Ach.

Du hast nur RPis im Einsatz? ☺
Merkste selber, Oder?

>> Ausser, dass in bestimmten Kombinationen, eine echte Backupsoftware
>> den Unterschied zwischen bequemer Nutzung, und totalem Versagen
>> ausmacht.
>
> Bequem ist z.B., wenn ein Befehl auf der Kommandozeile reicht. Bequem
> ist auch, wenn man jederzeit auch ohne echte Backupsoftware an die
> Daten kommt. Von mehr potentiellen Fehlerquellen garnicht zu reden.

Bequem ist es, wenn man ein synthetisches Vollbackup, als Image
mounten kann, und sich daraus auch Einzelversionen herauspicken kann.
Das geht ja nach Backupsoftware sowohl mit GUI, als auch mit Befehlen.
(Ein synthetisches Vollbackup, setzt sich auch einem Vollbackup ☺
und seinen Inkrementen/Differenzen zusammen.)

Und es dann noch eine einfache Möglichkeit für ein Bare-Metal-
Recovery des Systems gibt.

Du darfst aber gerne ohne Backupsoftware weiterarbeiten.
Da ksnnst du dann mit den einzelnen Dateien selber herumwursteln.
Auf den bequemen Luxus musst du dann halt verzichten.
Unter dem Strich, wirst du vermutlich länger brauchen, und
es werden (Datei-)Versionen fehlen.

von Frank K. (fchk)


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von Bauform B. (bauformb)


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Frank D. schrieb:
> Ist ein Intel N100 heute noch State of the Art in Sachen Low Power?
> Hat AMD was gleichwertiges zu bieten?

Wahrscheinlich, aber wo kann man solche Boards kaufen? Früher war AMD 
konkurrenzlos, der AMD Geode LX800 brauchte nicht einmal einen 
Kühlkörper!


(prx) A. K. schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> OMV? Was das?
> OpenMediaVault

Danke!


Cartman E. schrieb:
> Du darfst aber gerne ohne Backupsoftware weiterarbeiten.
> Da ksnnst du dann mit den einzelnen Dateien selber herumwursteln.

Danke, sehr großzügig von dir.

>>> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen
>>> in der Lage ist
>> Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt?
> Du hast nur RPis im Einsatz? ☺

Ach so. Ich hatte nicht geahnt, dass das die Hardware-Auswahl von diesem 
"Fileserver" beeinflussen könnte und das darf es auch nicht. Aber ok: 
zur Zeit gibt es nur amd64 und evt. taucht nochmal ein i386 auf, alles 
original Debian. Es gibt auch noch Geräte mit Android, Fritz!OS, iOS und 
RutOS.


Frank K. schrieb:
> Vorschlag:
> https://www.hardkernel.com/shop/odroid-hc4/

Danke, aber hier liegt ein Odroid M1 rum. Der HC4 wäre auch 
überdimensioniert.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Bauform B. schrieb:

> Cartman E. schrieb:
>> Du darfst aber gerne ohne Backupsoftware weiterarbeiten.
>> Da ksnnst du dann mit den einzelnen Dateien selber herumwursteln.
>
> Danke, sehr großzügig von dir.
N.z.d.

>>>> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen
>>>> in der Lage ist
>>> Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt?
>> Du hast nur RPis im Einsatz? ☺
>
> Ach so. Ich hatte nicht geahnt, dass das die Hardware-Auswahl von diesem
> "Fileserver" beeinflussen könnte und das darf es auch nicht.

Ja, ach so...
Ach... mit dem dürfen ist es so eine Sache.

Dann reicht ja ein schnödes NFS. Am besten natürlich auf einem ZFS.
Damit kann man die ganzen "Sonderlocken", die man ausserdem möchte,
erschlagen.
Und es sollte dann auch, so wäre es zumindest bei mir, ein Sun-ZFS
sein. Dieser Umstand beeinflusst dann sehr wohl die Hardwareauswahl.
Leider nicht in Richtung extrem sparsam, was Energie und Kosten angeht.
Man wird auch einiges bzgl. ZFS lesen müssen.
Hat man kein ZFS darunter, bleibt dann nur ein NFS-Share übrig.
Mit ohne all den netten Extras.

Kann ein Linux mit seinen Standardfilesystemen extN, eigentlich
überhaupt schon ein konsistentes Baclup online schreiben?

> ... Aber ok:
> zur Zeit gibt es nur amd64 und evt. taucht nochmal ein i386 auf, alles
> original Debian. Es gibt auch noch Geräte mit Android, Fritz!OS, iOS und
> RutOS.

Bei denen wäre ich mal gespannt, wie du da auf Filebasis Backups
machen willst. Für Android gibt es glücklicherweise den Totalcommander
und das nicht minder schlechte X'plore. Ein richtiges Backup
können aber beide nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Cartman E. schrieb:
> Kann ein Linux mit seinen Standardfilesystemen extN, eigentlich
> überhaupt schon ein konsistentes Baclup online schreiben?

Snapshots als konsistente Grundlage von Backups gibt es nicht nur bei 
ZFS, sondern auch beim Filesystem btrfs, und darunter im Störage Layer 
LVM.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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(prx) A. K. schrieb:
> Snapshots als konsistente Grundlage von Backups gibt es nicht nur bei
> ZFS, sondern auch beim Filesystem btrfs

Damit lassen sich schicke Sachen anstellen.
"snapper" legt stündlich Snapshots an, lässt konfigurierbar viele 
stündliche, wöchentliche, monatliche davon stehen und räumt die anderen 
wieder auf.

samba mit "vfs_snapper" kann diese Snapshots Windows-Clients 
bereitstellen, IT-Tickets mit "Hab meine Datei überschrieben, bitte aus 
Backup wiederherstellen" werden nur noch mit einem Link zur 
Dokumentation beantwortet, wie man mit ein paar Mausklicks im Explorer 
auf die letzten Versionen zugreifen kann.

"btrfs send" kann die Unterschiede zwischen zwei Snapshots effizient 
exportieren, auf dem Backup-Server per "btrfs receive" in ein 
identisches Dateisystem integrieren. (ZFS kann das auch, ist nicht 
btrfs-spezifisch)

Wenn der primäre Server komplett ausfällt, kann der Backup-Server direkt 
übernehmen, und ist maximal eine Stunde hinten dran.

Für den TE natürlich komplett overkill, der braucht nur rsync+scp.

von Bauform B. (bauformb)


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Cartman E. schrieb:
> Es gibt auch noch Geräte mit Android, Fritz!OS, iOS und RutOS.
>
> Bei denen wäre ich mal gespannt, wie du da auf Filebasis Backups
> machen willst.

Macht man das? Macht überhaupt irgendwer Backups von Fritzboxen oder 
Telefonen? Und dann wieder: Fotos von der Telefonkamera per scp kopieren 
wäre schon nett.

> Und es sollte dann auch, so wäre es zumindest bei mir, ein Sun-ZFS
> sein. Dieser Umstand beeinflusst dann sehr wohl die Hardwareauswahl.
> Leider nicht in Richtung extrem sparsam, was Energie und Kosten angeht.

Gut, dass es in diesem Altbau schon Drehstrom gibt :)


Εrnst B. schrieb:
> "btrfs send" kann die Unterschiede zwischen zwei Snapshots effizient
> exportieren, auf dem Backup-Server per "btrfs receive" in ein
> identisches Dateisystem integrieren. (ZFS kann das auch, ist nicht
> btrfs-spezifisch)
>
> Wenn der primäre Server komplett ausfällt, kann der Backup-Server direkt
> übernehmen, und ist maximal eine Stunde hinten dran.

Das geht doch auch mit ext4 und rsync alleine. Nachdem ihr mich 
überredet habt, etwas größeres als den RPi zu nehmen, könnte ich den 
Backup-Server auch identisch zum Arbeitsrechner installieren. Wenn ich 
meine Gewohnheiten nicht ändere, wären max. einzelne Files max. einen 
halben Tag hinten dran.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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(prx) A. K. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Kann ein Linux mit seinen Standardfilesystemen extN, eigentlich
>> überhaupt schon ein konsistentes Baclup online schreiben?
>
> Snapshots als konsistente Grundlage von Backups gibt es nicht nur bei
> ZFS, sondern auch beim Filesystem btrfs, und darunter im Störage Layer
> LVM.

In diesem Zusammenhang fehlt noch ein Hinweis auf truenas und ggf. 
Proxmox
Zusammen mit dem oben erwähnten OpenMediaVault wären das die gängigsten 
fertig Lösungen.

Zur Hardware... Fujitsu ist bekannt für recht sparsame Systeme. Zu 99% 
ideln die ja nur. RPi usw würde ich mit nicht holen.

Dagegen ab 6. Generation Intel core mit 16+GB RAM und truenas wäre meine 
Empfehlung.

Hdds sind auch nicht der Renner im idle...teilweise brauchen die da ganz 
schön... Das Problem mit SMR ist auch nicht ohne. Gerade wenn du nicht 
viele Daten hast, würde ich da ein paar SATA SSDs mit raidz1 
verwenden... raidz2 läuft bei mir aus purer Paranoia...

Hardware RAID oder ein soft-raid Controller kommt mir nicht mehr ins 
System
1. Braucht so ein Hardware RAID Controller doch rech viel Saft (die 
gebrauchten sind für 8 oder 16 SAS Laufwerke und richtig Durchsatz 
getrimmt).
2. Kannst du die Platten nicht einfach "siedeln" weil die Daten nur vom 
verwendeten Controller mit der richtigen Firmware Version lesbar sind.


Dann das allerwichtigste zum Schluss: scrubbing muss sein! Regelmäßig!!! 
Ansonsten wird dir jedes raid irgendwann kaputt! Das ist kein Märchen!

Also ZFS, brtfs odgl!

von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> Das geht doch auch mit ext4 und rsync alleine.

Backups auf Basis von Snaphot-Deltas sind sehr sehr viel schneller. 
RSync muss das ganze Filesystem scannen, die Deltas hingegen erfassen 
direkt die Änderungen. Sowohl beim erzeugen, als auch später beim 
löschen.

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Hans W. schrieb:
> In diesem Zusammenhang fehlt noch ein Hinweis auf truenas und ggf.
> Proxmox. Zusammen mit dem oben erwähnten OpenMediaVault...
> ...ein paar SATA SSDs mit raidz1... raidz2

ja, schön langsam haben wir alles beisammen, was ich nicht mag :) Aber 
denkt denn keiner an die Stromversorgung? Wenigstens redundante 
Netzteile. Und Diesel mit Schwungrad? Braucht man da wirklich gleich 4? 
Ja, einer wird gewartet und 2 müssen dann noch laufen, aber der vierte 
erscheint mir dann doch ein wenig übertrieben ;)

> Hardware RAID oder ein soft-raid Controller kommt mir nicht mehr ins
> System

Da sind wir uns allerdings einig!

von 900ss (900ss)


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Bauform B. schrieb:
> Fotos von der Telefonkamera per scp kopieren wäre schon nett.

Für Android gibt es Termux (mit FDROID installierbar). Einmal 
installiert hat man eine Linuxkonsole mit all Ihren Tools, die sich per 
pkg oder auch apt installieren lassen.
Ich nutze das um z.B. meine Fotos und andere Dateien per rsync auf dem 
NAS zu sichern. Ob auch cron für automatische Sicherung funktioniert, 
hab ich nicht getestet.
Man könnte für diese Zwecke zumindest auch Syncthing nutzen.
Aber die Termux Console gefällt mir.

von 900ss (900ss)


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Bauform B. schrieb:
> Aber denkt denn keiner an die Stromversorgung? Wenigstens redundante
> Netzteile.

Ich mache von meinem NAS regelmäßig ein Backup. Stecke eine USB-Platte 
rein und automatisch läuft ein Backup der Datenplatte. Die Systemplatte 
wird hin und wieder per Clonezilla gesichert.
Und besonders wichtige Daten wandern verschlüsselt in die Cloud. Davon 
gibt es also 2 Backups.

Wenn der Strom ausfällt und das NAS dann steht, geht für mich die Welt 
nicht unter. Falls es das NAS dann doch "zerschießt" dabei, hab ich ein 
Backup.

Aber in 20 Jahren gab es solch ein Problem nicht. Ich brauchte nur ein 
einziges Mal ein Backup weil sich die Datenplatte im NAS verabschiedete.

Alles andere ist mir für den privaten Bereich zuviel Aufwand. Wenn 
jemand Spaß daran hat, OK.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Bauform B. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> In diesem Zusammenhang fehlt noch ein Hinweis auf truenas und ggf.
>> Proxmox. Zusammen mit dem oben erwähnten OpenMediaVault...
>> ...ein paar SATA SSDs mit raidz1... raidz2
>
> ja, schön langsam haben wir alles beisammen, was ich nicht mag :) Aber
> denkt denn keiner an die Stromversorgung? Wenigstens redundante
> Netzteile. Und Diesel mit Schwungrad? Braucht man da wirklich gleich 4?
> Ja, einer wird gewartet und 2 müssen dann noch laufen, aber der vierte
> erscheint mir dann doch ein wenig übertrieben ;)
>
>> Hardware RAID oder ein soft-raid Controller kommt mir nicht mehr ins
>> System
>
> Da sind wir uns allerdings einig!

Du wolltest doch etwas, das einfach ist und "einfach geht", oder?

Truenas installiert, das volume für smb/nfs,... freigegeben und geht.
Ich kopiere selbst teilweise daten (meist CD/DVD images die bei 
irgendwelchen Geräte dabei sind) einfach per rsync auf das entsprechende 
backup volume.

Dass heute Hdds ein Problem sein können, hast du doch im eingangspost 
schon selbst erklärt.

Wenn du wirklich nur das absolute minimum haben willst, dann gibts da 
z.B. sowas zum kleinen Preis:

https://www.pollin.de/p/fujitsu-pc-esprimo-q556-mini-i5-8gb-256gb-win11pro-gebraucht-752773

Das wäre so ein system, das eigentlich schon i.O. ist, wenn du kein 
automatisches dedup, kompression usw willst.

8GB Ram ist zwar nicht viel, aber in dem Fall locker ausreichend.... im 
Grunde wird das aller meiste davon ohnehin als Cache genutzt.

Das Ding hat einen nvme slot und 2 SATA anschlüsse. Also eine kleine 
nvme für das system und 2 SATA für daten. Passt also, wenn du mit einem 
mirror-setup schon zufrieden bist.

Eine einzelne Platte ohne redundanz würde ich aus sehr vielen Gründen 
übrigens nicht machen!
"Bit rot" gibt's wirklich und mit einem regelmäßigem scrub werden 
sporadisch auftretende Fehler vermieden/korrigiert.

Mit so einem System hast du wesentlich mehr als mit einem RPi.
Netzteil, Gehäuse,... sind ja auch nicht gratis.

Noch etwas günstiger und erweiterbar wäre auch so ein lenovo: 
https://www.pollin.de/p/lenovo-pc-thinkcentre-m910s-i5-8gb-256gb-coa-gebraucht-752736

Übrigens sind solche systeme bei einigen Verwertern auch auf ebay 
gelistet bevor sie endgültig recyclet werden. Da lassen sich teilweise 
noch bessere Systeme finden.

73

von Ein T. (ein_typ)


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Bauform B. schrieb:
> nachdem hier bei mir gelegentlich Files verloren gegangen werden und die
> 10GByte Gratis-"Cloud" voll ist, muss endlich ein Gerät für Backups her.
> Was ich nicht haben will, ist spezielle Backup- oder NAS-Software oder
> Deduplizierung oder ein komplettes Image oder sowas, "rsync -a" muss
> reichen; ja, scp für einzelne Files muss auch sein.

Tipp: rsnapshot -- sichert ganz normale Dateien in ganz normale 
Verzeichnisse mittles rsync(1), spart dabei aber clever Speicherplatz 
mit Hardlinks auf die Dateien, die nicht verändert worden sind; dadurch 
werden aus 307 GB Daten auf einem meiner Cluster nur 355 GB Backupdaten. 
Das kann mehrere Generationen, bei mir werden je 24 stündliche, 7 
tägliche, 4 wöchentliche und 6 monatliche Backups aufbewahrt. Gesteuert 
wird das Ganze über Cron, systemd.timer gehen auch, für erweiterte 
Bedürfnisse wie DB-Dumps, etckeeper und Ähnliches können diverse Skripte 
aufgerufen werden.

Es gehen Push- und Pull-Backups, auch mit sudo(8) für einen User, der 
sudo(8) mit NOPASSWD ausführen darf, so daß kein externer 
SSH-Root-Zugang zugelassen werden muß. Die Dat(ei)en werden dabei in der 
Verzeichnisstruktur der Backup-Quelle abgelegt, wie mit rsync(1) 
gewohnt. Einziger kleiner -- und für Dich wohl unwichtiger -- 
Wermutstropfen: ein verschlüsseltes Backup ist leider nicht ohne 
Verrenkungen möglich, da greife ich mittlerweile zu Borg Backup, das das 
sehr schön mit GPG macht.

> Dafür reicht eigentlich jede Hardware mit Netzwerk, 1 Festplatte und
> USV. Momentan würde ich einen RPi 3B (nicht 3B+) nehmen; die Platte
> würde also mit USB 2 ausgebremst. Was aber mit 100MBit Netzwerk egal
> sein sollte. Weiß man, wie viel schneller der RPi 4 in /dieser/
> Anwendung wäre? Platte und Netzwerk teilen sich einen USB-Port und der
> Rest ist sowieso zu schnell und frisst nur unnötig Strom.

Najaaa... mit dem Szenario, das Du angedacht hast, begrenzen die 300 
MBit des Raspi3 den Datentransfer, während ein Raspi4 echtes Gigabit 
Ethernet hat. Die Frage ist also: möchtest Du Energie einsparen oder 
lieber mehr Performance?

Bei meiner Liebsten läuft für solche Zwecke ein Raspi5 mit der unten 
genannten USB-Disk und einer kleinen NVMe, aber der macht natürlich mehr 
als nur Backup.

> Aber jetzt kommt's: kann man zur Zeit überhaupt noch gute Festplatten
> kaufen? Bei den kompletten USB-Platten weiß man nie, was drin steckt.
> Normale Notebook-Platten in einem USB-Sata-Gehäuse sind wohl auch
> Glückssache. Gibt es dafür etwas empfehlenswertes?

Ich nutze seit längerem diese USB-Disk [1] und bin zufrieden, die ist 
von Samsung und hat demzufolge eine Samsung-HDD verbaut.

[1] https://www.amazon.de/dp/B08ZJFH7Y1

> Und dann das Netzteil: Mean Well wird inzwischen auch kopiert und ist
> sowieso verdächtig billig. Sowas wie CP5 von Puls, nur als
> Steckernetzteil mit 9V wäre nett ;)

Für die Raspis benutze ich die originalen Netzteile, seit es sie gibt, 
und hatte bisher keinerlei Ausfälle. Aber "works for me" sagt natürlich 
wenig.

von Stephan S. (uxdx)


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Bei mir läuft seit längerem ein MB mit N100-CPU, 16 GB RAM  und M.2-SSD. 
Als OS Ubuntu Server. ALs Netzteil ein Pico-PSU-Clone der von einem 
alten Netbook-Netzteil gespeist wird. Zieht im Leerlauf 8-9 Watt und bei 
Volllast 23 Watt - gemessen an der Steckdose.

von Ein T. (ein_typ)


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Jens M. schrieb:
> Ich würde nicht unbedingt einen RPi nehmen, sondern z.B. was von ODroid.
> Da gibt es auch Versionen mit echtem SATA oder USB3, trotzdem günstig
> und einfach.
> Da ein Dietpi drauf, und Speichersoftware nach Wahl.

Bei den Geräten von Odroid frage ich mich immer, wie es denn da mit der 
Pflege des Betriebssystems aussieht. Kannst Du dazu vielleicht etwas 
sagen, bitte?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Bauform B. schrieb:
> Macht überhaupt irgendwer Backups von Fritzboxen oder
> Telefonen?

Hier.
Alle Konfigurationen meiner Switche, Router und sonstiger IP ist 
exportiert und weggelegt.
Die Androids synchen wichtige Ordner (Backups, Fotos) via Syncthing 
auf's NAS.

900ss schrieb:
> Aber die Termux Console gefällt mir.

Ist das auf einem 6-Zoll-Touchgerät nicht eher was für Masochisten?

Hans W. schrieb:
> mit einem regelmäßigem scrub werden
> sporadisch auftretende Fehler vermieden/korrigiert

Was macht "scrub" und wie oft ist regelmäßig?
Auf meinem QNAP wird regelmäßig gescrubbt, dauert mehrere Tage (4x 10TB 
HDD im R5), bringt laut Log nix ("Found no problems") und lässt sich 
nicht wirklich abschalten.

Ein T. schrieb:
> Bei den Geräten von Odroid frage ich mich immer, wie es denn da mit der
> Pflege des Betriebssystems aussieht.

Ich nutze die mit Dietpi, da gibt's so oft Updates das es schon nervt.
Wenn so ein System das macht was es soll und im internen Netz hinter 
einem normalen Haushaltsrouter steht ist es für mich auch reichlich 
sekundär, ob es da Lücken gäbe. Wer soll die nutzen, und Wie?

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Jens M. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> mit einem regelmäßigem scrub werden
>> sporadisch auftretende Fehler vermieden/korrigiert
>
> Was macht "scrub" und wie oft ist regelmäßig?
> Auf meinem QNAP wird regelmäßig gescrubbt, dauert mehrere Tage (4x 10TB
> HDD im R5), bringt laut Log nix ("Found no problems") und lässt sich
> nicht wirklich abschalten.

puh...kommt mir wirklich lang vor!

Last Scan Duration: 2 hours 33 minutes 50 seconds
bei 6x 2TB und rennt bei mir sonntags ab 4 in der früh.

ist aber bei weitem nicht voll. Mehr als ein paar stunden sollte es aber 
nie dauern.

Der Scrub liest einfach alle daten zurück und schaut, ob die checksummen 
noch passen. Durch das regelmäßige lesen haben deine Speichermedien die 
Möglichkeit ggf abnehmende Magnetisierung oder gekippte Bits im flash 
selbst zu reparieren.

Im idealfall gibts nie probleme weil das regelmäßg rennt.

73

von Ein T. (ein_typ)


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Jens M. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Bei den Geräten von Odroid frage ich mich immer, wie es denn da mit der
>> Pflege des Betriebssystems aussieht.
>
> Ich nutze die mit Dietpi, da gibt's so oft Updates das es schon nervt.
> Wenn so ein System das macht was es soll und im internen Netz hinter
> einem normalen Haushaltsrouter steht ist es für mich auch reichlich
> sekundär, ob es da Lücken gäbe. Wer soll die nutzen, und Wie?

Das ist ein, aber nichtmal mein wichtigster Punkt. Aber ich entwickle 
Software und nutze häufig neue Features von Infrastrukturkomponenten und 
Bibliotheken, dabei würde mich ein schlecht gepflegtes System behindern.

von (prx) A. K. (prx)


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Hans W. schrieb:
> Durch das regelmäßige lesen haben deine Speichermedien die
> Möglichkeit ggf abnehmende Magnetisierung oder gekippte Bits im flash
> selbst zu reparieren.

Oder das RAID regeneriert sie aus der Redundanz.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Oder das RAID regeneriert sie aus der Redundanz.

Wenn es so weit kommt, ist der Datenträger aber als defekt anzusehen. 
Die "selbstheilenden Kräfte" des Scrubbings setzen aber viel früher an 
und verhindern den Ausfall einzelner Datenträger. Bei RAID wird nach dem 
Lesen und Korrigieren auch kein Schreibversuch der rekonstruierten Daten 
unternommen.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ein T. schrieb:
> Aber ich entwickle
> Software und nutze häufig neue Features von Infrastrukturkomponenten und
> Bibliotheken

Ja gut, dann könnte das ein Problem sein.
Aber wie geagt, Dietpi wird m.E. recht häufig aktualisiert, und das ist 
ja ein Debian dahinter, auch da also alles ok.
In wie weit die sich auf Binaries von Raspberry oder Odroid verlassen 
müssen kann ich nicht beurteilen.
Und ob das neueste immer gleich das beste ist....

von 900ss (900ss)


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Jens M. schrieb:
> Ist das auf einem 6-Zoll-Touchgerät nicht eher was für Masochisten?

Ich habe mir am PC Skripte geschrieben und auf das Telefon kopiert. In 
Termux rufe ich die jetzt nur mit der Cursor Up Taste wieder auf. Das 
ist alles.

Find ich ok für mich.

Um unter Termux Skripte zu schreiben braucht es schon eine gewisse 
Toleranz und Leidensfähigkeit ;)

von Bauform B. (bauformb)


Angehängte Dateien:

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Erstmal vielen Dank für alle eure Beiträge! Fazit: Solide kleine Low 
Power Rechner sind z.Zt. nicht angesagt. Niemand hat ein gutes Netzteil 
vorgeschlagen und vor allem finde ich keine passende Festplatte. Digikey 
hat noch 5 uralte 1TB Toshiba, Mindfactory keine einzige, SMB IT 
Solution eine 1TB mit widersprüchlichen Daten für 132€ und Reichelt hat 
auch nur SMR-Modelle.

Die Idee, nicht nur die Daten, sondern den kompletten Arbeitsrechner als 
Backup zu haben, gefällt mir jetzt am besten. Also wird ein Rechner vom 
"PC für Experimente und Abenteuer" zum "Hot Standby Arbeitsrechner" 
befördert ;) Neubau geht ja auch nicht, mangels RAM.

Immerhin habe ich ein fast brauchbares Netzteil gefunden, Traco TPP30 
oder TPP40. "Fast", weil es ein Modul ist und ich ein Gehäuse basteln 
muss. Außerdem hat es keinen PE-Anschluss; egal, die EMV-Daten kann ich 
immer nur glauben.

Beim TPP30 verspricht die Werbung sogar eine integrierte USV ;)
1
EMS (Immunity)
2
- Voltage Dips & Interruptions, 230 VAC / 50 Hz: EN 61000-4-11
3
  30%, 25 periods, perf. criteria A
4
  60%, 1 period, perf. criteria A
5
 >95%, 1 period, perf. criteria A
6
 >95%, 250 periods, perf. criteria A  <<<---!!!

von Nemopuk (nemopuk)


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Bauform B. schrieb:
> Niemand hat ein gutes Netzteil vorgeschlagen

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass alle Marken-Laptops gute 
Netzteile haben.

> vor allem finde ich keine passende Festplatte

Die wäre dann schon drin. Ich kann dir einen HP Omen 15-ax005ng mit 128 
GB SSD und 1 TB HDD für 100 Euro verkaufen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Bauform B. schrieb:
> und vor allem finde ich keine passende Festplatte.

Warum sollte man so etwas haben wollen? Du hast nicht die Anforderung 
"so viel Speicherplatz wie nur irgend möglich" gestellt, die 
mittlerweile die einzige Berechtigung für den Einsatz von Festplatten 
ist.

Wenn es nur um 1 TB geht, nimmt man eine SSD. Die ist lautlos, 
stromsparend, schnell und zuverlässig, sofern man nicht irgendeinen Rotz 
von einem besonders schlechten 3rd-Party-Assemblierer verwendet.

Die Zeiten, zu denen man es geschafft hat, SSDs "totzuschreiben", sind 
schon recht lange vorbei; und bei einer in einem über langsames Netzwerk 
angebundenen Rechner befindlichen SSD wirst Du selbst bei "Dauerbetrieb" 
etliche Jahre dafür brauchen.

Man sollte SSDs nicht über Aliexpress & Co. beziehen.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Bauform B. schrieb:
> Fazit: Solide kleine Low
> Power Rechner sind z.Zt. nicht angesagt. Niemand hat ein gutes Netzteil
> vorgeschlagen und vor allem finde ich keine passende Festplatte.

Ähm... Ich habe dir oben Fujitsu und Lenovo Rechner verlinkt.

Oben hat ernst dir sogar 5-6W an der Steckdose für einen esprimo 
geliefert!

Diese SBCs sind nicht wirklich sparsam.
Jeder Laptop knackt die 5W in idle.
Schlimmstenfalls darf man das Display eben nicht mit voller Helligkeit 
betreiben....

Das wäre übrigens auch eine gute und günstige Quelle für "Server" incl. 
"Usv" (wenn der Akku nicht komplett platt ist).

Wenn du dir das Leben schwer machen willst und unnötiv viel Geld in 
versenken möchtest - bitte...

Im übrigen... PC Hardware kauft man nicht bei digikey!
Schau mal zb bei Geizhals rein. Da kannst du sogar nach CMR filtern! Ich 
würde das aber in entsprechenden Datenblatt verifizieren...WD ändert 
gerne Mal irgendeinen Buchstaben bei der Modellbezeichnung und schon 
passt das Listing nicht mehr.

Zusätzlich zu CMR würde auch noch bei der Sektor größe aufpassen... 
Nachdem du alles selber frickeln willst, wirst du wahrscheinlich mit der 
512byte Emulation auf Dauer wenig begeistert sein....wobei mit 100mbit 
isst es auch wurscht.

Dem Kommentar oben bzgl SSDs kann ich mich übrigens nur anschließen!

Bei mir rennen 6x2tb (kein Hersteller doppelt; alle eher günstige Serien 
von bekannten Herstellern) im raidz2 24/7 mit wöchentlichem Scrub und 
täglichen snapshots. Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe 
leselast...laut smart Daten sind alle noch (bis auf die uptime) quasi 
neu.

73

von Harald K. (kirnbichler)


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Hans W. schrieb:
> Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe
> leselast...

Und die ist SSDs komplett egal. Die können gelesen werden, sooft man 
will.

von Bauform B. (bauformb)


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Harald K. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe
>> leselast...
>
> Und die ist SSDs komplett egal. Die können gelesen werden, sooft man
> will.

Unter "NAND read disturbance" findet man z.B.:

https://www.cactus-tech.com/wp-content/uploads/2019/03/Read-Disturb-Handling-of-Cactus-Tech-Flash-Storage-Devices.pdf

von Harald K. (kirnbichler)


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Bauform B. schrieb:
> Unter "NAND read disturbance" findet man ...

Und welche Relevanz hat das in Bezug auf eine SSD, wie sie heutzutage 
üblich ist? Da steckt ein Controller drin, der sich um die Ansteuerung 
der Flash-ROMs kümmert, der das Wear-Leveling und natürlich auch 
sonstige Fehlerkorrektur übernimmt.

Schon mal irgendwo was über totgelesene SSDs gelesen, oder schon mal ein 
einem SSD-Datenblatt etwas über "read endurance" gesehen?

Vergleichbare Informationsfragmente wie Deine Appnote findet man auch 
über die Haltbarkeit von Festplatten ...

In der Praxis sind SSDs nicht kleinzukriegen, sofern nicht der 
Hersteller gezielte Zuarbeit leistet, wie z.B. durch fehlerhafte 
Firmware oder minderwertige Flash-Bausteine. Letzteres kann man durch 
Vermeiden von 3rd-Party-Assemblierern vermeiden, ersteres gelingt auch 
vermeintlichen "Größen" wie WD. Sogar Samsung hat schon fehlerhafte 
Firmware ausgeliefert, die aber recht schnell und sehr öffentlich 
korrigiert.

Fehlerhafte Firmware hat aber auch schon Festplatten dahingerafft, Angst 
davor ist also kein Grund, deswegen auf SSDs zu verzichten.

von Rene K. (xdraconix)


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Es tut mir ja ganz schrecklich im Herzen weh, aber tatsächlich muss ich 
Harald recht geben. 😅

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Harald K. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe
>> leselast...
>
> Und die ist SSDs komplett egal. Die können gelesen werden, sooft man
> will.

Ja, schon... aber ich wollte damit auch nicht sagen, dass die SSDs 
dadurch abgenützt werden.

Vielmehr, dass dadurch Fehler erst überhaupt entdeckt werden würden.

Einerseits auf der SSD wenn z.B der Flash Controller drauf kommt, dass 
es da defekte Pages/Chips gibt weil die einfach so tot wurden.

Und anderseits im System wenn Kabel schlechte Kontakte hat/bekommen, die 
CPU bzw der SATA Controller warm wird,...
Das wäre dann z.B. die CRC Error Rate bei den SMART tests.

Zuverlässigkeit ist ja nicht unbedingt von nur einer komponente 
abhängig.

Und nochwas zur tatsächlichen "Abnutzung"...
In meiner Arbeitsmaschine steckt so eine 2TB nvme SSD. Smart sagt 50TB 
written bei 100% verfügbaren spares und das bei 440TB endurance. Ich 
muss also den rechner so noch gute 7 Jahre durchquälen, damit's 
interessant wird.

Am "NAS" habe ich übrigens in der selben Zeit in etwa 10% 
schreibaktivität.

Allein schon wegen dem Stromverbrauch kommt mir bei meinen geringen 
Kapazitätsanforderungen keine SSD mehr ins "NAS". Preislich ist's ja 
auch ziemlich wurscht.


Daher würde ich wie oben beschrieben einfach eine günstige Workstation 
(ca 100.-) nehmen, dort noch 2 SSDs reintun (ca 150.- bei 1TB) und schon 
hat man ein verhältnis mäßig sicheren Ablageort für seine Daten.

Dann noch in gelegentlicher push vom letzten snapshot auf ein USB 
backupmedium oder einen off-site-server (mein Vorsatz für 2026 :) und 
schon gibts zusätzliche eine halbwegs brauchbare backup strategie. 
Kostet halt nochmal 70-100.- für eine Platte mit ausreichend Platz.

Aber spätestens beim USB-Backup will man min usb 3.0...eher auch eine 
SSD, um die 6gbit sata bus auszulasten...sonst ist ein 1TB backup 
langweilig :)

Das ist übrigens auch ein Grund für mich Truenas mit ZFS zu nutzen.
Dort sind einfach viele praktische Probleme für's backup in einer für 
mich passenden Form schon gelöst :)

73

von (prx) A. K. (prx)


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Hans W. schrieb:
> Allein schon wegen dem Stromverbrauch kommt mir bei meinen geringen
> Kapazitätsanforderungen keine SSD mehr ins "NAS".

Was für Glühkerzen von SSDs hattest du denn bei diesem Satz im Sinn???

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Man nehme einen USB-Hub mit 10 Anschlüssen und stecke dort 10 
512GB-Speichersticks an. Fertig ist der Low Power Fileserver.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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(prx) A. K. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Allein schon wegen dem Stromverbrauch kommt mir bei meinen geringen
>> Kapazitätsanforderungen keine SSD mehr ins "NAS".
>
> Was für Glühkerzen von SSDs hattest du denn bei diesem Satz im Sinn???

UPPS... hirndreher...meinte natürlich HDDs :D

73

von Bauform B. (bauformb)


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Harald K. schrieb:
> Wenn es nur um 1 TB geht, nimmt man eine SSD.

Der Ausgangspunkt war ja ein vorhandener RPi mit DC-USV (der ist nur 
noch nicht in Betrieb). Dem fehlt für's Backup nur eine USB-Platte, 
alles andere gibt's gratis. Für die kWh/Jahr zählt natürlich nur der 
Idle-Verbrauch. Aber wegen der USV ist hier (und nur hier) auch die 
maximale Stromaufnahme interessant. Dabei sind SSDs eher schlechter als 
Notebook-HDDs, oder garnicht spezifiziert. Wie gesagt, das war die 
Grundlage für meine Frage, jetzt gelten etwas andere Randbedingungen.


Hans W. schrieb:
> Diese SBCs sind nicht wirklich sparsam.
> Jeder Laptop knackt die 5W in idle.

Der RPi 3B (ohne +) und der Odroid M1 kommen mit 1 bis 1.5 Watt aus.

> Im übrigen... PC Hardware kauft man nicht bei digikey!
> Schau mal zb bei Geizhals rein. Da kannst du sogar nach CMR filtern!

OK, 1:0 für Geizhals :) Im Ernst, man braucht beides. Geizhals kennt 
z.B. die Hersteller ATP und Swissbit garnicht oder Pseudo-SLC. Digikey 
hat z.B. 1450 SLC-SSDs gelistet, davon 241 M2, Geizhals gerade mal 3. 
Dagegen, dass man die meisten davon nicht kaufen kann, hilft Geizhals 
auch nicht. Was nützen mir 3 Dutzend Händler, einer dubioser als der 
andere? Gerade bei SSDs!

> Ich würde das aber in entsprechenden Datenblatt verifizieren...

Natürlich -- wenn ich eins finde. Bei kompletten USB-Platten scheint das 
ziemlich aussichtslos zu sein.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Man nehme einen USB-Hub mit 10 Anschlüssen und stecke dort 10
> 512GB-Speichersticks an.

In irgendeiner Bastelkiste findet sich vielleich noch eine Handvoll 
USB-Diskettenlaufwerke. Daraus könnte unser Spezialdieter sich ein 
Floppy-Raid bauen ...

USB-Sticks sind deutlich unzuverlässiger als SSDs. Selbst die von 
"Markenherstellern".

von (prx) A. K. (prx)


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Hat er schon: It’s RAID. With Floppy Drives.
https://hackaday.com/2022/06/30/its-raid-with-floppy-drives/

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Also die drei namhaften KI's finden einen Fileserver aus 8 USB-Sticks zu 
bauen eine interessante DIY-Idee. Sofern die Anforderungen an die 
Leistung, also die Geschwindikgkeit, nicht hoch wären und auch an die 
Zuverlässigkeit, also Schreibbedarf gering wäre, wäre das eine 
realisierbare Lösung. Als SW werden Linux-Distributionen wie 
OpenMediaVault, TrueNAS, und ähnliche, vorgeschlagen. Als Host-Computer 
wäre ein Raspi-Nano ein Option. Wenig Schreibbedarf wären Bilderarchive, 
Sammlungen von pdf-Dokumenten, Videosammlungen (HD aber nicht 4k) usw., 
die man einmal abspeichert und bei Bedarf nur noch abruft.

von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Also die drei namhaften KI's finden einen Fileserver aus 8 USB-Sticks zu
> bauen eine interessante DIY-Idee.

Ja, das künstliche Gelumpe fände bestimmt auch ein RAID aus PTP/PTR** 
eine interessante DIY-Idee.

**: Paper Tape Punch/Reader

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es gibt Projekte mit kleinen µC als Fileserver:

Micro-SD File Server mit D1 Mini:
https://www.az-delivery.de/blogs/azdelivery-blog-fur-arduino-und-raspberry-pi/micro-sd-file-server-mit-d1-mini-8in-arbeit9

ESP32 Web Server Hosting Files from MicroSD Card:
https://randomnerdtutorials.com/esp32-web-server-microsd-card/

Es gab auch einen Beitrag, wo jemand mehr als eine SD-Card an so einen 
µC angeschlossen hatte.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Es gibt Projekte mit kleinen µC als Fileserver:

Eine von Dir offensichtlich nicht geschätzte Eigenschaft eines 
Fileservers ist Stabilität und Zuverlässigkeit. Dagegen scheinst Du 
allergisch zu sein; jedenfalls deuten Deine diversen Vorschläge darauf 
hin, daß Du das vermeidest wie der Teufel das Weihwasser.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Harald K. schrieb:
> Wenn es nur um 1 TB geht, nimmt man eine SSD. Die ist lautlos,
> stromsparend, schnell und zuverlässig, sofern man nicht irgendeinen Rotz
> von einem besonders schlechten 3rd-Party-Assemblierer verwendet.

Bei mir läuft eine 1TB WD red im schon erwähnten NanoPI Neo2. Das Ding 
läuft schon 5 Jahre 24/7 und braucht im Idle 3W, max. 6W (Fileserver, 
SVN, MariaDB und MQTT).
Wenn man den Accesspoint und (China-)UPS mitrechnet, sind es 6.5W im 
Idle.

Harald K. schrieb:
> Eine von Dir offensichtlich nicht geschätzte Eigenschaft eines
> Fileservers ist Stabilität und Zuverlässigkeit.

Er ist ein Fan vom WOMs.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der TO braucht nur mehr als:

Bauform B. schrieb:
> und die 10GByte Gratis-"Cloud" voll ist

An die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit sind keine Forderungen 
gestellt worden. Auch nicht 24/7 Betrieb wurde zwingend genannt.

Zuletzt wollte er den alten Arbeitsrechner dafür verwenden. D.h. alles 
seit 30.12. nach neun oder fünfzehn Uhr ist halt nur noch Spaß am 
Diskutieren über ausgefallene technische Lösungsvarianten.

Als noch eine Variante gäbe es noch von SAN-Disk einen USB-Stick als 
Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit und Access-Point. Daran eine SSD 
mit USB-Adapter gehängt und schon wäre die Anlage fertig. Das Ding kann 
man auch hart ab- und anschalten.

von Bauform B. (bauformb)


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Harald K. schrieb:
> USB-Sticks sind deutlich unzuverlässiger als SSDs. Selbst die von
> "Markenherstellern".

was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz? Das Gehäuse ist ja 
laut Werbetext die Eier legende Wollmilchsau. Ob das wohl auch mit einem 
alten USB-A Verlängerungskabel funktioniert?

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/externes_m_2_nvme_ssd_m_2_sata_ssd_gehaeuse_usb_3_1-357128#closemodal

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/samsung_ssd_990_evo_plus_2tb_m_2_nvme-389002

von 900ss (900ss)


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Bauform B. schrieb:
> was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz?

Meine Erfahrung mit SSDs in solch kleinen Gehäusen (bei mir aus Metall): 
wenn du längeren Schreibbetrieb hast, wird das Gehäuse ungemütlich heiß. 
Die SSD da drinnen sicher noch heißer.

Mir gefällt das nicht. Hängt sicher auch von der SSD ab.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Du könntest Dir auch einen Raspi 400 oder 500 zulegen und dort den 2TB 
SSD Riegel einbauen.

Der Raspi 500+ mit 16 GB RAM und 250 GB SSD nimmt im Leerlauf inklusive 
Netzteilverluste 3,7W auf.

von Norbert (der_norbert)


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Bauform B. schrieb:
> was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz? Das Gehäuse ist ja
> laut Werbetext die Eier legende Wollmilchsau.

Vielleicht habe ich da eine etwas verzerrte Wahrnehmung, aber ich finde 
den aufgerufenen Preis recht, hmmm, ambitioniert.

von Εrnst B. (ernst)


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Dieter D. schrieb:
> Du könntest Dir auch einen Raspi 400 oder 500 zulegen und dort den 2TB
> SSD Riegel einbauen.

Kostet im Kit doppelt so viel wie der Esprimo Q956 i7-6700T, liefert je 
nach Benchmark aber nur 30-60% der Performance. Hat eine teure 
mechanische Tastatur integriert, die ein Fileserver nur einmal beim 
Setup braucht.

Aber der RasPi hat eine (schwachbrüstige) NPU für KI-Beschleunigung an 
Bord, die dem Intel fehlt.

Wenn einem der Performance-Unterschied, schlechtere Aufrüstbarkeit usw. 
egal ist:
Bei einem Strompreis von 50ct/kWh amortisiert sich der 
Raspberry-Aufpreis nach 5 Jahren.

von Harald K. (kirnbichler)


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Bauform B. schrieb:
> was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz?

Prinzipiell ist so etwas die beste Variante eines USB-Sticks, nur 
genau dieses Modell hier nicht.

Bessere Ausführungen haben eine USB-C-Buchse, so daß man durch Auswahl 
des Kabels entscheiden kann, wie man sie anschließt. Dann hat man auch 
nicht den mechanisch ausgesprochen fragwürdigen Hebelarm am PC oder 
Notebook dran, der beim Dranstoßen schnell die USB-Buchse im PC/Notebook 
ruiniert ...

Das Delock-Gerät hat immerhin ein Metallgehäuse, so daß das 
angesprochene Kühlungsproblem nicht relevant ist.

Diese Gehäuse gibt es in drei Ausführungen: Nur SATA, nur NVMe und 
kombiniert -- die kombinierte Variante ist nur selten sinnvoll.

Wenn man NVMe einsetzt, sollte man darauf achten, welche Geschwindigkeit 
man erzielen möchte - die ganz simplen Ausführungen können nur 5 
GBit/sec, bessere können 10 GBit/sec (das geht dann auch noch über 
USB-A). Für 20 GBit/sec ist USB-C zwingend erforderlich.
Das ganze hängt natürlich vom jeweiligen PC ab; USB-Ports mit 20 
GBit/sec sind noch nicht so weit verbreitet.

Bei einer SATA-SSD reichen aber im Grunde genommen 5 GBit/sec völlig 
aus.

von 900ss (900ss)


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Harald K. schrieb:
> Das Delock-Gerät hat immerhin ein Metallgehäuse, so daß das
> angesprochene Kühlungsproblem nicht relevant ist.

Hast du Erfahrung damit? Weil du schreibst es ist nicht relevant.

Ich sprach das an, weil es trotz des bei mir vorhandenen Metallgehäuses 
wirklich ungemütlich heiß wurde.

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Bauform B. schrieb:
> Was nützen mir 3 Dutzend Händler, einer dubioser als der
> andere? Gerade bei SSDs!

Bauform B. schrieb:
> Geizhals kennt
> z.B. die Hersteller ATP und Swissbit garnicht oder Pseudo-SLC

Ich kann dir grad wirklich nicht folgen.
Auf der einen Seite ein bastel-ding und auf der anderen Seite SLC 
Speicher vom Premium Hersteller mit überzogen Specs für den Einsatz.

Weder die WD blue, noch die günstige intenso zeigen bisher irgendwelche 
Alterserscheinungen... Bei einem Backup Medium kommen einfach 
vergleichsweise wenig Schreibzugriffe zustanden.

Bevor da irgendwelche sündhaft teuren slc Sinn ergeben würde ich 
zumindest ein mirror setup einsetzen und in ein System mit ECC RAM udgl 
investieren.

Zu den Geschwindigkeiten: selbst günstige 2.5" HDDs können 1gbit 
Ethernet ziemlich auslasten. Mit günstigen SSDs ist auch 2,5gbit 
Ethernet problemlos gesättigt.

Bei Usb Sticks bricht die Schreibrate oft ziemlich ein wenn man größere 
blöcke schreibt. Bei SD-Karte gibt's zumindest Ratings für die 
kontinuierliche Schreibrate für Video Aufnahmen und so.

Preis Leistung ist aber bei SSDs und hdds sicher besser.
Übrigens gibt's coole Einbaurahmen um 6 Platten in einen 5,25" Slot 
reinzubrimgen. Hab da folgendes in Verwendung: Chieftec CMR-625

73

von (prx) A. K. (prx)


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Bei SSDs in RAID ist es ähnlich wie bei HDDs. Manche Typen taugen dafür 
nicht, weil sie ab und zu derart Pause einlegen, dass das System sie mit 
Timeout rauswirft. Im Test sind sie dann perfekt i.O. Real erlebt, mit 
neuen Modulen.

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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(prx) A. K. schrieb:
> Bei SSDs in RAID ist es ähnlich wie bei HDDs. Manche Typen taugen dafür
> nicht, weil sie ab und zu derart Pause einlegen, dass das System sie mit
> Timeout rauswirft. Im Test sind sie dann perfekt i.O. Real erlebt, mit
> neuen Modulen.

Ich habe sowas vermutet und extra SSDs ohne dram cache genommen.
Ohne slc Cache habe ich leider im consumerbereich keine gesehen.
Bisher habe aber noch keine saturierungseffekte gesehen... Wundert mich 
auch nicht wirklich... Anscheinend fallen gängige SSDs auf ca 100mb/s 
wenn der Cache voll ist. In meiner Kombi sollte ich also ca 400mb ins 
storage schreiben können und über mein 2,5gbit Ethernet bekomme ich 
gerade Mal 300mb/s.

Wie es aussehen würde wenn ich im System Platte zu Platte kopiere 
würde... ka :)

Einen richtigen stall wie bei SMR hdds gibt's aber anscheinend nie...
Zumindest habe ich dazu nichts gefunden...nur massiv reduzierte 
Schreibrate.

73

von Bauform B. (bauformb)


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Hans W. schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> Geizhals kennt
>> z.B. die Hersteller ATP und Swissbit garnicht oder Pseudo-SLC
>
> Ich kann dir grad wirklich nicht folgen.
> Auf der einen Seite ein bastel-ding und auf der anderen Seite SLC
> Speicher vom Premium Hersteller mit überzogen Specs für den Einsatz.

Wenn ich Argumente finden muss, warum man beide braucht, kommt sowas 
raus ;) Pseudo-SLC war auch mal preislich viel interessanter als heute 
und viel lieferbarer.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Εrnst B. schrieb:
> Kostet im Kit doppelt so viel wie der Esprimo Q956 i7-6700T,

Wenn dieser refurbished gekauft wird, kommt das hin:
https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T
6 GB RAM, 256 GB SSD, Win11 pro + 2x SATA-Datenkabel, 
SATA-Power-Adapter, SATA-Power-Y-Adapter, Montagestreifen, für 100 
Euronen.

Den Raspi 400 gibt es neu für 75 Euronen, als Kit für 105 Euronen.
Der Pi 500 liegt bei 105 Euronen.
Der PI 500+ liegt bei 200-220 Euronen.

Nachdem nächstes Jahr die Preise schon wieder ganz anders sein dürften, 
habe ich diese hier ergänzt, falls jemand auf den Thread stoßen sollte 
und es nicht mehr nachsehen kann.

Der Raspi, wie auch der Esprimo, kann dazwischen auch für andere Dinge 
verwendet werden. Zum Beispiel als Printserver, Homeautomatisation, 
Internetradio, und so weiter.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Den Raspi 400 gibt es neu für 75 Euronen,

Und, was soll man damit anstellen?

Wie die meisten Raspberries leidet der an schlechter I/O-Performance. 
Die eine PCIe-Lane ist hier mit einem USB3-Controller belegt, d.h. 
Massenspeicher kann man nur via USB3 anbinden. µSD-Karten sind nicht nur 
für einen Fileserver untauglich.

Beim Raspberry 5 (und damit auch dem 500) gibt es dank des in das SoC 
integrierten USB3-Controllers ein frei verfügbare PCIe-Lane, aber eben 
auch nur eine. Da kann man eine NVMe-SSD drantüddeln, aber das bringt 
wegen der geringen Bandbreite von PCIe 2.0 auch nicht sonderlich viel - 
über die eine Lane lassen sich 500 MByte/sec transportieren, mehr nicht.

Gut, da das Netzwerk eh' nur GBit kann, ist das dann auch wurscht (und 
auch, daß man bei Nichteinhaltung der Spezifikation die eine Lane auch 
mit PCIe 3.0 und damit doppelter Geschwindigkeit betreiben kann).

Raspberry Pis sind tolle Rechner, keine Frage, aber gerade für 
Serveraufgaben bislang eher sehr ungeeignet. Dazu kommt die eher 
sparsame Bestückung mit Arbeitsspeicher (Raspberry Pi 4: Max. 8 GByte, 
Raspberry Pi 5: Max 16 GByte), die dann auch schmerzlich teuer ausfällt 
(weil der komplette Speicher in nur einem Chip drinsteckt, war der 
schon vor dem KI-Kackscheißdreck-Hype unverhältnismäßig teuer).

Mit diesme Gebraucht-Angebot hier https://www.amazon.de/dp/B0F94J72PQ 
ist man besser bedient, selbst wenn man die beiliegende Windows-Lizenz 
wegwirft (Windows 11 wird für diese CPU nicht "unterstützt", auch wenn 
es drauf läuft).

In die Kiste kann man mehr RAM stecken, und man kann zusätzlich ein 
2.5"-Laufwerk einbauen (gegebenenfalls braucht man den Einbaurahmen und 
ein Spezial-SATA-Kabel, das ist nicht in jedem der Angebote mit drin).

Es gibt einen zweiten M.2-Slot für eine WLAN-Karte, mit einem Adapter 
lässt sich daran aber auch anderes anschließen (z.B. noch eine 
NVMe-SSD).

Ja, das Ding mag ein paar Watt mehr ziehen als ein Raspberry Pi, und man 
braucht einen DP-zu-HDMI-Adapter, wenn man einen Monitor dranhängen will 
und der keinen DP-Eingang hat.

Dafür kommt das Ding im stabilen Metallgehäuse (mit ext. Netzteil).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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, Harald K. schrieb:
> Und, was soll man damit anstellen?

Wenn Du wirklich gelesen hättest, würdest Du die Frage nicht stellen.

Da war keine Aufforderung an den TO, dass er damit etwas anstellen soll.
Dass die Performance (Datendurchsatz) mit dem Raspi nicht hoch ist, 
wurden mindestens schon zweimal genannt. Du bringst hier nichts neues in 
den Thread ein.

Schließlich legte sich der TO sich bereits für einen bevorzugten Weg 
fest.

Bauform B. schrieb:
> Die Idee, nicht nur die Daten, sondern den kompletten Arbeitsrechner als
> Backup zu haben, gefällt mir jetzt am besten.

Im weiteren Verlauf interessieren ihn noch die anderen Lösungen. Er hat 
zufälligerweise nicht nur einen Einplatinenbastelrechner zu Hause, die 
wohl nichts tun.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Du bringst hier nichts neues in
> den Thread ein.

Schreibst Du, der Du schon so kompletten Schwachsinn wie USB-Stick-RAID 
vorgeschlagen hast.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> Schreibst Du, der Du schon so kompletten Schwachsinn wie USB-Stick-RAID
> vorgeschlagen hast.

Hier spielt Dir Dein (assoziativer write only) Speicher einen Streich.

Meine Anregung war in einen USB-Hub viele Sticks zu stecken und bewußt 
offen gelassen, wie diese verwendet werden. Also auch als zehn einzelne 
gemountete Sticks für 5TB Daten.

Als RAID zu machen, war Deine Idee:

Harald K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Man nehme einen USB-Hub mit 10 Anschlüssen und stecke dort 10
>> 512GB-Speichersticks an.
>
> In irgendeiner Bastelkiste findet sich vielleich noch eine Handvoll
> USB-Diskettenlaufwerke. Daraus könnte unser Spezialdieter sich ein
> Floppy-Raid bauen ...

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Meine Anregung war in einen USB-Hub viele Sticks zu stecken und bewußt
> offen gelassen, wie diese verwendet werden. Also auch als zehn einzelne
> gemountete Sticks für 5TB Daten.

Und das macht jetzt was besser?

Reite nicht auf irrelevanten Details herum, ob RAID, ob nicht RAID - die 
Idee ist so ... daß sie nur von so jemandem wie Dir kommen kann. 
Idiotisch.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> Reite nicht auf irrelevanten Details herum,

Das machst Du hier gerade mit Deinen Posts. Und störst damit den Thread 
des TO.

Hier spielt Dir Dein (assoziativer write only) Speicher einen Streich.

Außerdem hatte der TO am Vormittag schon bekannt gegeben, welche Lösung 
er bevorzugt.

Im zweiten Absatz des Eröffnungsposts steht übrigens, warum dem TO Deine 
vertrieblerhafte angeführte höhen Mindestleistungen an Datentraffik 
nicht viel bringen würden.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Das machst Du hier gerade mit Deinen Posts. Und störst damit den Thread
> des TO.

Und Deine Vorschläge tun das natürlich nicht, seien sie auch noch so 
hirnrissig. Klar.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bauform B. schrieb:
> Momentan würde ich einen RPi 3B (nicht 3B+) nehmen;

Bauform B. schrieb:
> Steckernetzteil mit 9V wäre nett ;)

Wenn Du für den Mini-Rechner so etwas verwendest wie den "JOY-iT 
PiEnergy Mini", kannst Du sehr einfach eine USV für den Fileserver 
realisieren.

Eingangsspannung: 6 bis 36 V DC
Ausgang 5,1 V bis zu 3 A

Aufgrund des 9V Steckernetzteiles könntest Du aber so etwas bereits 
haben oder vorgenommen haben.

von Bauform B. (bauformb)


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Dieter D. schrieb:
> Schließlich legte sich der TO sich bereits für einen bevorzugten Weg
> fest.
> Bauform B. schrieb:
>> Die Idee, nicht nur die Daten, sondern den kompletten Arbeitsrechner als
>> Backup zu haben, gefällt mir jetzt am besten.

Bauform B. schrieb:
> Also wird ein Rechner vom "PC für Experimente und Abenteuer"
> zum "Hot Standby Arbeitsrechner" befördert ;)

Harald K. schrieb:
> Mit diesme Gebraucht-Angebot hier [...]
> Dafür kommt das Ding im stabilen Metallgehäuse (mit ext. Netzteil).

Gesagt, getan. Praktisch ist das genau so einer wie Harald ihn 
beschreibt, bis auf Shuttle statt HP und DP + HDMI + VGA(!) statt 2x DP. 
Und, die CPU ist ein Celeron 7305 mit 5 Kernen, davon 4 "Eco". Als 
Desktop fühlt sich das doch etwas langsam an, aber für Dauerstrich 
110MB/s auf die HDD reicht es. Und von wegen "Ja, das Ding mag ein paar 
Watt mehr ziehen als ein Raspberry Pi": Idle 3.4 Watt aus der Steckdose 
mit dem mitgelieferten Netzteil.

Der einzige Schönheitsfehler: die 250GB SSD wäre jetzt schon voll und zu 
der 1TB HDD (Seagate ST1000LM048-2E7172) sagt ein bunter Prospekt "SMR" 
und ein 31-seitiges Datenblatt sagt "PMR". Ich habe 23GB im Stück 
geschrieben und es gab keine Verschnaufpause, allerdings ist die auch 
fast neu. Nichts genaues weiß man nicht...


Dieter D. schrieb:
> Aufgrund des 9V Steckernetzteiles könntest Du aber so etwas bereits
> haben oder vorgenommen haben.

Ja, es ist fast fertig gelötet ;) Sowas geht eben mit dem RPi doch viel 
einfacher als bei 19 Volt und vielleicht 40 Watt Spitze. Da helfen die 
3.4W Idle nichts. Und eigentlich brauchen SMR-HDDs eine USV, genau wie 
SSDs, weil beide heimlich irgendwann noch etwas schreiben.

von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> CPU ist ein Celeron 7305 mit 5 Kernen

Neumodischer Krimskrams :). Mein Heimserver ist ein uralter HP 
Microserver mit 15W AMD Athlon II Neo N36L 2x 1.30GHz. Technik von vor 
15 Jahren und schon damals am unteren Ende angesiedelt. Fürs 1Gb 
Ethernet reicht es locker.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> Und Deine Vorschläge tun das natürlich nicht,...

Die tun das nicht, weil kurzgefaßt (z.B. Zweizeiler USB-Hub mit Stick) 
und zweitens nicht abfällig.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bauform B. schrieb:
> Gesagt, getan. Praktisch ist das genau so einer wie Harald ihn
> beschreibt, ....

Wenn vorhandene IT dafür gut weiterverwendet werden kann, finde ich das 
für den privaten Gebrauch immer vorteilhaft.

>  Idle 3.4 Watt aus der Steckdose mit dem mitgelieferten Netzteil.

Das ist ein guter Wert für die Verwendung.

Bauform B. schrieb:
> Ich habe 23GB im Stück geschrieben und es gab keine Verschnaufpause,

Wenn das Netzwerk drosselt, dürfte die Festplatte auch in der Zukunft 
entsprechend kühl bleiben.

Bauform B. schrieb:
> und ein 31-seitiges Datenblatt sagt "PMR"


Bei SSD sind diese Angaben öfters nicht so eindeutig. In der Regel würde 
ich dem Datenblatt mehr glauben.

Auch das Wear Leveling hat einen Einfluss auf die Lebensdauer:
https://www.computerweekly.com/de/definition/Flash-Controller

von Harald K. (kirnbichler)


Angehängte Dateien:

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Bauform B. schrieb:
> Der einzige Schönheitsfehler: die 250GB SSD wäre jetzt schon voll und zu
> der 1TB HDD (Seagate ST1000LM048-2E7172) sagt ein bunter Prospekt "SMR"
> und ein 31-seitiges Datenblatt sagt "PMR".

Das "Product Manual" von Seagate 
(https://www.seagate.com/www-content/product-content/seagate-laptop-fam/barracuda_25/en-us/docs/100807728a.pdf, 
siehe Anhang) ist die Referenz, nicht irgendwelche bunten Prospekte).

Den SMR-Dreck gibts offenkundig erst bei den größeren Modellen.
Die Entwicklung von 2.5"-Festplatten ist abgeschlossen, da passiert wohl 
nichts neues mehr.

Warum man aber heute noch eine technisch zehn Jahre alte Festplatte 
verwenden will, statt eine SATA-SSD zu nutzen, entzieht sich nach wie 
vor meinem Verständnis. Gut, wenn sie einfach so rumfliegt und man kein 
Geld ausgeben will ...

Dieter D. schrieb:
> Bei SSD sind diese Angaben öfters nicht so eindeutig. In der Regel würde
> ich dem Datenblatt mehr glauben.

Mit dem zweiten Satz liegst Du richtig, mit dem ersten nicht. Das ist 
eine Festplatte. Drehende Teile und so.

von Bauform B. (bauformb)


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Harald K. schrieb:
> Das "Product Manual" von Seagate
> ist die Referenz, nicht irgendwelche bunten Prospekte.

Hoffentlich, danke.

> Warum man aber heute noch eine technisch zehn Jahre alte Festplatte
> verwenden will, statt eine SATA-SSD zu nutzen, entzieht sich nach wie
> vor meinem Verständnis. Gut, wenn sie einfach so rumfliegt und man kein
> Geld ausgeben will ...

...und vor allem wenn man ungeduldig ist ;) Eingebaut war die auch 
schon.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> mit dem ersten nicht.

Stimmt. Gut und Danke für die Korrektur.

Harald K. schrieb:
> Warum man aber heute noch eine technisch zehn Jahre alte Festplatte
> verwenden will, statt eine SATA-SSD zu nutzen, ...

Wenn die Platte bereits da liegt, hätte ich den Fileserver auch erst 
einmal damit zum Laufen gebracht und wenn es funktioniert erst eine 
geeignete(re) SSD bestelllt oder gekauft.

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