Hallo miteinander, nachdem hier bei mir gelegentlich Files verloren gegangen werden und die 10GByte Gratis-"Cloud" voll ist, muss endlich ein Gerät für Backups her. Was ich nicht haben will, ist spezielle Backup- oder NAS-Software oder Deduplizierung oder ein komplettes Image oder sowas, "rsync -a" muss reichen; ja, scp für einzelne Files muss auch sein. Dafür reicht eigentlich jede Hardware mit Netzwerk, 1 Festplatte und USV. Momentan würde ich einen RPi 3B (nicht 3B+) nehmen; die Platte würde also mit USB 2 ausgebremst. Was aber mit 100MBit Netzwerk egal sein sollte. Weiß man, wie viel schneller der RPi 4 in dieser Anwendung wäre? Platte und Netzwerk teilen sich einen USB-Port und der Rest ist sowieso zu schnell und frisst nur unnötig Strom. Aber jetzt kommt's: kann man zur Zeit überhaupt noch gute Festplatten kaufen? Bei den kompletten USB-Platten weiß man nie, was drin steckt. Normale Notebook-Platten in einem USB-Sata-Gehäuse sind wohl auch Glückssache. Gibt es dafür etwas empfehlenswertes? Und dann das Netzteil: Mean Well wird inzwischen auch kopiert und ist sowieso verdächtig billig. Sowas wie CP5 von Puls, nur als Steckernetzteil mit 9V wäre nett ;)
Hallo, "Fileserver" (im Titel) und "Gerät für Backups" sind zwei unterschiedliche Geräte. Als "Gerät für Backups" sollte doch eine externe USB-Disk reichen.
Du willst keinen File-Server mit "nur" 100-MBit/s, wenn mit wenig Aufwand mehr auch 1 GBit/s ginge. Selbst eine USB2 HD bringt idR mehr als 20 MByte/s, ein 100 MBit/s bremst die HD i.A. deutlich(!) aus.
Ich würde nicht unbedingt einen RPi nehmen, sondern z.B. was von ODroid. Da gibt es auch Versionen mit echtem SATA oder USB3, trotzdem günstig und einfach. Da ein Dietpi drauf, und Speichersoftware nach Wahl.
Alexander S. schrieb: > "Fileserver" (im Titel) und "Gerät für Backups" sind zwei > unterschiedliche Geräte. Ja, aber wie nennt man sowas? Formal fällt es unter NAS, aber das wird erst recht falsch verstanden. Unter "Backup-Server" kann man sich auch etwas viel größeres vorstellen... > Als "Gerät für Backups" sollte doch eine externe USB-Disk reichen. Zusätzlich meinetwegen, alleine niemals. Ein Platte, die am Desktop immer read-write gemountet ist, taugt doch nicht für Backups. Außerdem bin ich vom dem externen Server total verwöhnt. Ich kann jederzeit ohne stöpseln oder mounten einfach scp benutzen.
Klaus R. schrieb: > Du willst keinen File-Server mit "nur" 100-MBit/s Es soll ja kein File-Server für viele Benutzer werden. Vielleicht eher eine Festplatte mit Ethernet? Jens M. schrieb: > Ich würde nicht unbedingt einen RPi nehmen, sondern z.B. was von ODroid. Du stimmst mich nachdenklich. Ich hätte sogar einen Odroid M1 da und war von dem mal total begeistert, gerade was Massenspeicher angeht. Für den geplanten Zweck passte der dann doch nicht und ist in Vergessenheit geraten. Vielleicht brauche ich beide? Jens M. schrieb: > Da ein Dietpi drauf Der M1 verträgt auch ein originales Debian.
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Ich nutze einen Fujitsu Esprimo Q956. Hat < 100€ Euro gekostet. Es ist ein Intel(R) Core(TM) i5-6500T CPU @ 2.50GHz mit 16GB Ram verbaut. Da hab ich eine M2 SSD als Systemplatte reingesteckt und noch eine 2,5" SSD mit 2TB (reicht mir). Es läuft Open Media Vault (als NAS SW) + 7 Docker Container auf dem Gerät. Der Stromverbrauch wenn die HDD sich schlafen legt beträt ca. 7W. Der läuft durch, macht eigentlich nie Probleme. Ich nutze den auch als RSync Backup Server und auch Borg Backup. Samba (CIFS/SMB) und SSH Zugriff geht natürlich auch. Man kann natürlich genauso ein "normales" Linux drauf laufen lassen. Dann hat mein ein kleines Gerät mit einem schönes Gehäuse und nicht so ein "fliegendes etwas". Da ist sogar schon das Netzteil mit drin, keine externe Kiste. Lüfter läuft auch im Sommer nicht oder ich höre ihn nicht. Und so leistungsfähig wie ein RPi3 ist der wohl auch ;)
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Ob wohl der gute alte Beaglebone (Black) dafür taugt? Hat kein SATA und nur USB, aber dediziertes Ethernet wodurch der USB immerhin voll für die HDD genutzt werden kann. Die CPU ist zwar alt und langsam aber ziemlich sparsam, insgesamt angeblich < 2,5W bei Vollast. Braucht jedenfalls keinen Kühlkörper 😉
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Bevor ich mir so ein Gefrickel antue, würde ich eher sowas kaufen: https://www.amazon.de/UGREEN-DH2300-Pers%C3%B6nliche-Einsteigerfreundliches-Heim-NAS-Server/dp/B0FNWWDGSX/ref=sr_1_4 Der Selbstbau mit allem Drum undf Dran (Gehäuse, Netzteil etc.) wird auch nicht signifikant billiger.
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900ss schrieb: > Da hab ich eine M2 SSD als Systemplatte reingesteckt und noch eine 2,5" > SSD mit 2TB (reicht mir). Das wäre genau richtig für den Odroid M1. Aber das > Es läuft Open Media Vault (als NAS SW) + 7 Docker Container auf dem > Gerät. ist genau das, was ich nicht will. > Der Stromverbrauch wenn die HDD sich schlafen legt beträt ca. 7W. also ca. 4 mal so viel wie RPi 3b oder Odroid M1 :) Harry L. schrieb: > Bevor ich mir so ein Gefrickel antue, würde ich eher sowas kaufen: > > AI Photo Album, 4K Personal Video Library, Beginner-Friendly NAS System ja, es gibt immer eine Steigerung. Sowas würde ich nicht einmal geschenkt nehmen.
Bei mir laeuft dazu ein Nano Pi Neo2 mit 1-Bay NAS Kit. Dazu noch eine 1GB SATA SSD.
Bauform B. schrieb: > also ca. 4 mal so viel wie RPi 3b oder Odroid M1 :) Kann ich mir mit einer M2 SSD und einer herkommlichen 2,5" Platte kaum vorstellen. Das es 1-2W günstiger geht damit, ok. Aber dafür ist das auch schnarch lahm. Der Esprimo hat auch 1GBit Ethernet. Aber am schlimmsten finde ich das "Gebastel" mit dem Netzteil, dem RPi, den per USB angebundenen Platten u.s.w. Ein Kabelverhau. Klar kann man auch in ein Gehäuse stecken. Un dgünstiger ist das auch nicht. Also ich lasse es dann lieber mit 7W laufen. ;) Dass du da keine "besondere" NAS SW drauf laufen lassen wolltest, das hatte ich schon verstanden. Ich hab auch nur geschildert, wie es bei mir ist und dabei auch angegeben, dass es ein "übliches" Linux auch tut.
https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T Braucht im Idle 5-6 Watt an der Steckdose. Netzteil ist im Gehäuse integriert. Viel billiger wird eine RasPi Bastellei (Gehäuse, Netzteil, ...) auch nicht. Debian drauf, und es fühlt sich wie "Raspbian" an. Und falls dann doch Lust auf mehr kommt, hat das Teil Leistungsreserven ohne Ende.
Bauform B. schrieb: > ja, es gibt immer eine Steigerung. Sowas würde ich nicht einmal > geschenkt nehmen. Jaja...beratungsresistente ewig Gestrige sind ja in diesem Forum eher die Regel als die Ausnahme... 1. kann man alle diese Gimmicks auch abschalten, und 2. kann man auf dieser Hardware auch ein beliebiges Linux seiner Wahl installierten.
Εrnst B. schrieb: > Viel billiger wird eine RasPi Bastellei (Gehäuse, Netzteil, ...) auch > nicht. > Debian drauf, und es fühlt sich wie "Raspbian" an. > > Und falls dann doch Lust auf mehr kommt, hat das Teil Leistungsreserven > ohne Ende. Sagte ich ja oben schon. Finde es auch um längen besser als dieses RPi Gefrickel. Nichts gegen den RPi, aber für so eine Anwendung find ich so einen Esprimo besser geeignet.
Nemopuk schrieb: > Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen. Spart zumindest die USV. ☺ Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen in der Lage ist, spare ich mir auch weitere Antworten. Ausser, dass in bestimmten Kombinationen, eine echte Backupsoftware den Unterschied zwischen bequemer Nutzung, und totalem Versagen ausmacht.
Nemopuk schrieb: > Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen. Ginge auch. Aber ich fürchte der braucht mehr Leistung. Es sei denn, der legt sich schlafen und man weckt ihn erst per WOL.
900ss schrieb: > Aber ich fürchte der braucht mehr Leistung. Weshalb? Gleiche Technik wie solche Zwerg-PCs, wenn ungefähr gleiches Alter.
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(prx) A. K. schrieb: > Weshalb? Gleiche Technik wie solche Zwerg-PCs, wenn ungefähr gleiches > Alter. Ich vermute nur..... Da ist immer noch die Elektronik vom Bildschirm drin. Und die Tastatur. Gut das Display kann man abschalten. Inwieweit der Rest der Elektronik auch abgeschaltet wird? Keine Ahnung. Ansonsten stimmt das natürlich. Gleiche Technik wenn gleiches Alter. Es käme auf einen Versuch an. Klar: Welten mehr Leistung wird der Laptop nicht brauchen.
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Ich plädiere hier (wieder mal) für einen gebrauchten ThinClient. Gutes P/L-Verhältnis z.B. mit dem Fujitsu Futro S920, der hat mit dem AMD GX-415 genügend Power, ist sparsam (ohne Grafik unter 8W), etwas ausbaufähig dank einem zusätzlichen SATA Anschluss, passiv gekühlt und ab 30€ mit 4GB RAM und 8GB mSATA zu kriegen. ThinClients mit Intel J4105 sind zwar noch etwas sparsamer und leistungsfähiger, aber auch deutlich teurer. Hat bei mir nach und nach die Raspberrys abgelöst. Läuft jedes Linux drauf, je nach Wahl mit Samba, NFS, DLNA, Audioserver, ... Oder eben doch mit OMV: Zuverlässiger geht's nicht.
Εrnst B. schrieb: > https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T So etwas wäre auch meine Wahl. Nur dürfte der 7 - 8 Jahre alt sein und man kennt die Anzahl der Betriebsstunden nicht. Der kann noch ein paar Jahre seinen Dienst tun oder morgen den Geist aufgeben.
900ss schrieb: > Da ist immer noch die Elektronik vom Bildschirm drin. Und die Tastatur. > Gut das Display kann man abschalten. Die Tastatur kannst du vernachlässigen und der Bildschirm schaltet ab. Rest ähnlich. Merke: Laptops sind auf Sparsamkeit getrimmt. :)
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Alexander S. schrieb: > Der kann noch ein paar > Jahre seinen Dienst tun oder morgen den Geist aufgeben. Ein Neugerät ebenso. Akkus altern, Lüfter verdrecken, das kann relevant sein. Den Storage wird man in solcher Rolle vmtl sowieso wechseln. Es geht letztlich darum, ob man evtl einen alten Laptop rumliegen hat, oder dank miesen Stromnetz die USV Funktion brauchen kann. Auch ein ausgelutschter Akku für nur noch eine Stunde kann da helfen.
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(prx) A. K. schrieb: > Die Tastatur kannst du vernachlässigen und der Bildschirm schaltet ab. > Rest ähnlich. Merke: Laptops sind auf Sparsamkeit getrimmt. :) Ein mobiler i5 taktet im Idle auf 400 MHz herunter, und braucht dann < 1 W. Und zwei Speicherriegel dazu, noch einmal 300 mW mehr. Kann aber leider kein WOL mehr. Oder man muss Intels ME benutzen. > ist sparsam (ohne Grafik unter 8W) Das ist schon nicht mehr so sparsam, wenn 365,25*24*7.
(prx) A. K. schrieb: > Merke: Laptops sind auf Sparsamkeit getrimmt. :) Das ist auch mir bekannt. :)
Cartman E. schrieb: > Ein mobiler i5 taktet im Idle auf 400 MHz herunter, und braucht > dann < 1 W. Und wenn er im Zerg-PC steckt, dann auch. Mobile und stationäre Prozessoren unterhalb der Oberklasse unterscheiden sich schon lange nur noch im Gehäuse. Eher blüht einem eine Optimierung der UEFIs stationärer Geräte auf Performance statt Sparsamkeit.
Ist ein Intel N100 heute noch State of the Art in Sachen Low Power? Hat AMD was gleichwertiges zu bieten?
900ss schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> Weshalb? Gleiche Technik wie solche Zwerg-PCs, wenn ungefähr gleiches >> Alter. > > Ich vermute nur..... > Da ist immer noch die Elektronik vom Bildschirm drin. Und die Tastatur. > Gut das Display kann man abschalten. Inwieweit der Rest der Elektronik > auch abgeschaltet wird? Keine Ahnung. > > Ansonsten stimmt das natürlich. Gleiche Technik wenn gleiches Alter. Es > käme auf einen Versuch an. > > Klar: Welten mehr Leistung wird der Laptop nicht brauchen. Mal als Messwert so zum nachdenken: Ich hab seit über einem Jahr ein ausgesonderten Laptop Dell 7490 als Ersatz für mein Pihole am laufen. Der Pi3b+ hat sich mit 2,5W Durchschnitt zufrieden gegeben (gemessen primärseitig am RPi mit original Netzteil), darauf lief nur dass originale PiHole sonst nix. Der Laptop braucht 3,5W Durchschnitt mit dem originalen Dell 65W Netzteil, nicht im Standby, nur standard Stromsparfunktionen des OS mit Deckel zugeklappt also Monitor/Backlight (größter Stromverbraucher) aus. Darauf läuft ein normales Debian mit Docker und in dem Docker ein Pihole Container. Ansonsten tut er nix anderes als vorher der Pi. Ehrlich gesagt ein extra Watt ist mir allein die sozusagen integrierte USV des Laptops wert... Das ist beides gemessener Mittelwert über mindestens ein paar Tage mit dem Energy Logger 4000. Nein ich hab das nicht selbst mit teurem Laborequipment nachgeprüft sondern mich auf die Tests der c't verlassen dass der Logger 4000 auch im Kleinleistungsbereich hinreichend genau ist. Den Test kann man im Archiv nachschlagen.
Simon schrieb: > Der Pi3b+ hat sich mit 2,5W Durchschnitt zufrieden gegeben (gemessen > primärseitig am RPi mit original Netzteil), darauf lief nur dass > originale PiHole sonst nix. Es gibt durchaus ARM-Boards, die bei vollem Takt, z.B. 1,3 GHz, weniger als 1 W brauchen. Bei denen taucht aber kein Pi im Namen auf. ☺ Darauf kann sich jeder dann seinen eigenen Reim machen... > Der Laptop braucht 3,5W Durchschnitt mit dem originalen Dell 65W > Netzteil, Etwas Info zur Hardware hätte nicht geschadet. Aber ich bin ja auch sparsam. ☺
900ss schrieb: > Bauform B. schrieb: >> also ca. 4 mal so viel wie RPi 3b oder Odroid M1 :) > > Kann ich mir mit einer M2 SSD und einer herkommlichen 2,5" Platte kaum > vorstellen. naja, da stand auch "wenn die HDD sich schlafen legt". Bei Low Power geht's vor allem um eine 5-Volt-USV für den RPi. Bei allen anderen Boards ist das ja nicht ganz so einfach bzw. es ist nicht nötig, weil keine SSD, SD-Karte o.ä. im Spiel ist. J. H. schrieb: > Oder eben doch mit OMV: Zuverlässiger geht's nicht. OMV? Was das? Meinten Sie: OVH? https://en.wikipedia.org/wiki/OVHcloud#Certificates Cartman E. schrieb: > Nemopuk schrieb: >> Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen. > > Spart zumindest die USV. ☺ Sehr guter Plan! Aber wer hat schon überzählige Laptops? > Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen > in der Lage ist Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt? > Ausser, dass in bestimmten Kombinationen, eine echte Backupsoftware > den Unterschied zwischen bequemer Nutzung, und totalem Versagen > ausmacht. Bequem ist z.B., wenn ein Befehl auf der Kommandozeile reicht. Bequem ist auch, wenn man jederzeit auch ohne echte Backupsoftware an die Daten kommt. Von mehr potentiellen Fehlerquellen garnicht zu reden. Alexander S. schrieb: > Εrnst B. schrieb: >> https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T > > So etwas wäre auch meine Wahl. Nur dürfte der 7 - 8 Jahre alt sein und > man kennt die Anzahl der Betriebsstunden nicht. Der kann noch ein paar > Jahre seinen Dienst tun oder morgen den Geist aufgeben. Zum Ausgleich ist echtes RAM dabei! In der heutigen Zeit leider ein echtes Argument.
Beitrag #7985733 wurde vom Autor gelöscht.
Cartman E. schrieb: > Etwas Info zur Hardware hätte nicht geschadet. Steht doch da: Dell 7490. Ok, genauer kann ich aber auch liefern - nicht dass die genaue Ausstattung an CPU, RAM oder SSD ein Unterschied machen wird bei einem System das 99% im Leerlauf verbringt (alle original verbaute Hardware wird keine Energiefresser beinhalten). Da ist die Effizienz vom Netzteil vermutlich ein größerer Einfluss... Im von mir gemessenen Fall: Dell Latitude 7490 mit i5-6200U, 16GB Ram, 256GB NVME SSD, Netzteil Modell HA65NM130.
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Simon schrieb: > dass die genaue Ausstattzug an CPU, RAM oder SSD ein Unterschied machen > wird bei einem System das 99% im Leerlauf verbringt Intels Core i CPUs nahmen gerade beim Leerlaufverbrauch eine ziemliche Entwicklung, besonders in den ersten Generationen.
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Bauform B. schrieb: > Sehr guter Plan! Aber wer hat schon überzählige Laptops? Ja, stimmt - und bei den aktuellen Preisen... ich hab für den refurbished 7490 vor 3 Jahren tatsächlich weniger gezahlt als einer heute kostet. Ok, der heute ist ein aktuellerer Prozessor, aber trotzdem sind die Preise verrückt. Ich glaub ich verbuddel besser eine Schatztruhe voll Computerteile im Garten als voll Goldbarren...
Bauform B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Nemopuk schrieb: >>> Du kannst auch einen alten Laptop in die Ecke stellen. >> >> Spart zumindest die USV. ☺ > > Sehr guter Plan! Aber wer hat schon überzählige Laptops? > >> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen >> in der Lage ist > > Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt? Ach. Du hast nur RPis im Einsatz? ☺ Merkste selber, Oder? >> Ausser, dass in bestimmten Kombinationen, eine echte Backupsoftware >> den Unterschied zwischen bequemer Nutzung, und totalem Versagen >> ausmacht. > > Bequem ist z.B., wenn ein Befehl auf der Kommandozeile reicht. Bequem > ist auch, wenn man jederzeit auch ohne echte Backupsoftware an die > Daten kommt. Von mehr potentiellen Fehlerquellen garnicht zu reden. Bequem ist es, wenn man ein synthetisches Vollbackup, als Image mounten kann, und sich daraus auch Einzelversionen herauspicken kann. Das geht ja nach Backupsoftware sowohl mit GUI, als auch mit Befehlen. (Ein synthetisches Vollbackup, setzt sich auch einem Vollbackup ☺ und seinen Inkrementen/Differenzen zusammen.) Und es dann noch eine einfache Möglichkeit für ein Bare-Metal- Recovery des Systems gibt. Du darfst aber gerne ohne Backupsoftware weiterarbeiten. Da ksnnst du dann mit den einzelnen Dateien selber herumwursteln. Auf den bequemen Luxus musst du dann halt verzichten. Unter dem Strich, wirst du vermutlich länger brauchen, und es werden (Datei-)Versionen fehlen.
Frank D. schrieb: > Ist ein Intel N100 heute noch State of the Art in Sachen Low Power? > Hat AMD was gleichwertiges zu bieten? Wahrscheinlich, aber wo kann man solche Boards kaufen? Früher war AMD konkurrenzlos, der AMD Geode LX800 brauchte nicht einmal einen Kühlkörper! (prx) A. K. schrieb: > Bauform B. schrieb: >> OMV? Was das? > OpenMediaVault Danke! Cartman E. schrieb: > Du darfst aber gerne ohne Backupsoftware weiterarbeiten. > Da ksnnst du dann mit den einzelnen Dateien selber herumwursteln. Danke, sehr großzügig von dir. >>> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen >>> in der Lage ist >> Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt? > Du hast nur RPis im Einsatz? ☺ Ach so. Ich hatte nicht geahnt, dass das die Hardware-Auswahl von diesem "Fileserver" beeinflussen könnte und das darf es auch nicht. Aber ok: zur Zeit gibt es nur amd64 und evt. taucht nochmal ein i386 auf, alles original Debian. Es gibt auch noch Geräte mit Android, Fritz!OS, iOS und RutOS. Frank K. schrieb: > Vorschlag: > https://www.hardkernel.com/shop/odroid-hc4/ Danke, aber hier liegt ein Odroid M1 rum. Der HC4 wäre auch überdimensioniert.
Bauform B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Du darfst aber gerne ohne Backupsoftware weiterarbeiten. >> Da ksnnst du dann mit den einzelnen Dateien selber herumwursteln. > > Danke, sehr großzügig von dir. N.z.d. >>>> Da der TO aber nicht mal die benutzten Betriebssysteme aufzuzählen >>>> in der Lage ist >>> Weil es für den RPi sooo viele Alternativen gibt? >> Du hast nur RPis im Einsatz? ☺ > > Ach so. Ich hatte nicht geahnt, dass das die Hardware-Auswahl von diesem > "Fileserver" beeinflussen könnte und das darf es auch nicht. Ja, ach so... Ach... mit dem dürfen ist es so eine Sache. Dann reicht ja ein schnödes NFS. Am besten natürlich auf einem ZFS. Damit kann man die ganzen "Sonderlocken", die man ausserdem möchte, erschlagen. Und es sollte dann auch, so wäre es zumindest bei mir, ein Sun-ZFS sein. Dieser Umstand beeinflusst dann sehr wohl die Hardwareauswahl. Leider nicht in Richtung extrem sparsam, was Energie und Kosten angeht. Man wird auch einiges bzgl. ZFS lesen müssen. Hat man kein ZFS darunter, bleibt dann nur ein NFS-Share übrig. Mit ohne all den netten Extras. Kann ein Linux mit seinen Standardfilesystemen extN, eigentlich überhaupt schon ein konsistentes Baclup online schreiben? > ... Aber ok: > zur Zeit gibt es nur amd64 und evt. taucht nochmal ein i386 auf, alles > original Debian. Es gibt auch noch Geräte mit Android, Fritz!OS, iOS und > RutOS. Bei denen wäre ich mal gespannt, wie du da auf Filebasis Backups machen willst. Für Android gibt es glücklicherweise den Totalcommander und das nicht minder schlechte X'plore. Ein richtiges Backup können aber beide nicht.
Cartman E. schrieb: > Kann ein Linux mit seinen Standardfilesystemen extN, eigentlich > überhaupt schon ein konsistentes Baclup online schreiben? Snapshots als konsistente Grundlage von Backups gibt es nicht nur bei ZFS, sondern auch beim Filesystem btrfs, und darunter im Störage Layer LVM.
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(prx) A. K. schrieb: > Snapshots als konsistente Grundlage von Backups gibt es nicht nur bei > ZFS, sondern auch beim Filesystem btrfs Damit lassen sich schicke Sachen anstellen. "snapper" legt stündlich Snapshots an, lässt konfigurierbar viele stündliche, wöchentliche, monatliche davon stehen und räumt die anderen wieder auf. samba mit "vfs_snapper" kann diese Snapshots Windows-Clients bereitstellen, IT-Tickets mit "Hab meine Datei überschrieben, bitte aus Backup wiederherstellen" werden nur noch mit einem Link zur Dokumentation beantwortet, wie man mit ein paar Mausklicks im Explorer auf die letzten Versionen zugreifen kann. "btrfs send" kann die Unterschiede zwischen zwei Snapshots effizient exportieren, auf dem Backup-Server per "btrfs receive" in ein identisches Dateisystem integrieren. (ZFS kann das auch, ist nicht btrfs-spezifisch) Wenn der primäre Server komplett ausfällt, kann der Backup-Server direkt übernehmen, und ist maximal eine Stunde hinten dran. Für den TE natürlich komplett overkill, der braucht nur rsync+scp.
Cartman E. schrieb: > Es gibt auch noch Geräte mit Android, Fritz!OS, iOS und RutOS. > > Bei denen wäre ich mal gespannt, wie du da auf Filebasis Backups > machen willst. Macht man das? Macht überhaupt irgendwer Backups von Fritzboxen oder Telefonen? Und dann wieder: Fotos von der Telefonkamera per scp kopieren wäre schon nett. > Und es sollte dann auch, so wäre es zumindest bei mir, ein Sun-ZFS > sein. Dieser Umstand beeinflusst dann sehr wohl die Hardwareauswahl. > Leider nicht in Richtung extrem sparsam, was Energie und Kosten angeht. Gut, dass es in diesem Altbau schon Drehstrom gibt :) Εrnst B. schrieb: > "btrfs send" kann die Unterschiede zwischen zwei Snapshots effizient > exportieren, auf dem Backup-Server per "btrfs receive" in ein > identisches Dateisystem integrieren. (ZFS kann das auch, ist nicht > btrfs-spezifisch) > > Wenn der primäre Server komplett ausfällt, kann der Backup-Server direkt > übernehmen, und ist maximal eine Stunde hinten dran. Das geht doch auch mit ext4 und rsync alleine. Nachdem ihr mich überredet habt, etwas größeres als den RPi zu nehmen, könnte ich den Backup-Server auch identisch zum Arbeitsrechner installieren. Wenn ich meine Gewohnheiten nicht ändere, wären max. einzelne Files max. einen halben Tag hinten dran.
(prx) A. K. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Kann ein Linux mit seinen Standardfilesystemen extN, eigentlich >> überhaupt schon ein konsistentes Baclup online schreiben? > > Snapshots als konsistente Grundlage von Backups gibt es nicht nur bei > ZFS, sondern auch beim Filesystem btrfs, und darunter im Störage Layer > LVM. In diesem Zusammenhang fehlt noch ein Hinweis auf truenas und ggf. Proxmox Zusammen mit dem oben erwähnten OpenMediaVault wären das die gängigsten fertig Lösungen. Zur Hardware... Fujitsu ist bekannt für recht sparsame Systeme. Zu 99% ideln die ja nur. RPi usw würde ich mit nicht holen. Dagegen ab 6. Generation Intel core mit 16+GB RAM und truenas wäre meine Empfehlung. Hdds sind auch nicht der Renner im idle...teilweise brauchen die da ganz schön... Das Problem mit SMR ist auch nicht ohne. Gerade wenn du nicht viele Daten hast, würde ich da ein paar SATA SSDs mit raidz1 verwenden... raidz2 läuft bei mir aus purer Paranoia... Hardware RAID oder ein soft-raid Controller kommt mir nicht mehr ins System 1. Braucht so ein Hardware RAID Controller doch rech viel Saft (die gebrauchten sind für 8 oder 16 SAS Laufwerke und richtig Durchsatz getrimmt). 2. Kannst du die Platten nicht einfach "siedeln" weil die Daten nur vom verwendeten Controller mit der richtigen Firmware Version lesbar sind. Dann das allerwichtigste zum Schluss: scrubbing muss sein! Regelmäßig!!! Ansonsten wird dir jedes raid irgendwann kaputt! Das ist kein Märchen! Also ZFS, brtfs odgl!
Bauform B. schrieb: > Das geht doch auch mit ext4 und rsync alleine. Backups auf Basis von Snaphot-Deltas sind sehr sehr viel schneller. RSync muss das ganze Filesystem scannen, die Deltas hingegen erfassen direkt die Änderungen. Sowohl beim erzeugen, als auch später beim löschen.
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Hans W. schrieb: > In diesem Zusammenhang fehlt noch ein Hinweis auf truenas und ggf. > Proxmox. Zusammen mit dem oben erwähnten OpenMediaVault... > ...ein paar SATA SSDs mit raidz1... raidz2 ja, schön langsam haben wir alles beisammen, was ich nicht mag :) Aber denkt denn keiner an die Stromversorgung? Wenigstens redundante Netzteile. Und Diesel mit Schwungrad? Braucht man da wirklich gleich 4? Ja, einer wird gewartet und 2 müssen dann noch laufen, aber der vierte erscheint mir dann doch ein wenig übertrieben ;) > Hardware RAID oder ein soft-raid Controller kommt mir nicht mehr ins > System Da sind wir uns allerdings einig!
Bauform B. schrieb: > Fotos von der Telefonkamera per scp kopieren wäre schon nett. Für Android gibt es Termux (mit FDROID installierbar). Einmal installiert hat man eine Linuxkonsole mit all Ihren Tools, die sich per pkg oder auch apt installieren lassen. Ich nutze das um z.B. meine Fotos und andere Dateien per rsync auf dem NAS zu sichern. Ob auch cron für automatische Sicherung funktioniert, hab ich nicht getestet. Man könnte für diese Zwecke zumindest auch Syncthing nutzen. Aber die Termux Console gefällt mir.
Bauform B. schrieb: > Aber denkt denn keiner an die Stromversorgung? Wenigstens redundante > Netzteile. Ich mache von meinem NAS regelmäßig ein Backup. Stecke eine USB-Platte rein und automatisch läuft ein Backup der Datenplatte. Die Systemplatte wird hin und wieder per Clonezilla gesichert. Und besonders wichtige Daten wandern verschlüsselt in die Cloud. Davon gibt es also 2 Backups. Wenn der Strom ausfällt und das NAS dann steht, geht für mich die Welt nicht unter. Falls es das NAS dann doch "zerschießt" dabei, hab ich ein Backup. Aber in 20 Jahren gab es solch ein Problem nicht. Ich brauchte nur ein einziges Mal ein Backup weil sich die Datenplatte im NAS verabschiedete. Alles andere ist mir für den privaten Bereich zuviel Aufwand. Wenn jemand Spaß daran hat, OK.
Bauform B. schrieb: > Hans W. schrieb: >> In diesem Zusammenhang fehlt noch ein Hinweis auf truenas und ggf. >> Proxmox. Zusammen mit dem oben erwähnten OpenMediaVault... >> ...ein paar SATA SSDs mit raidz1... raidz2 > > ja, schön langsam haben wir alles beisammen, was ich nicht mag :) Aber > denkt denn keiner an die Stromversorgung? Wenigstens redundante > Netzteile. Und Diesel mit Schwungrad? Braucht man da wirklich gleich 4? > Ja, einer wird gewartet und 2 müssen dann noch laufen, aber der vierte > erscheint mir dann doch ein wenig übertrieben ;) > >> Hardware RAID oder ein soft-raid Controller kommt mir nicht mehr ins >> System > > Da sind wir uns allerdings einig! Du wolltest doch etwas, das einfach ist und "einfach geht", oder? Truenas installiert, das volume für smb/nfs,... freigegeben und geht. Ich kopiere selbst teilweise daten (meist CD/DVD images die bei irgendwelchen Geräte dabei sind) einfach per rsync auf das entsprechende backup volume. Dass heute Hdds ein Problem sein können, hast du doch im eingangspost schon selbst erklärt. Wenn du wirklich nur das absolute minimum haben willst, dann gibts da z.B. sowas zum kleinen Preis: https://www.pollin.de/p/fujitsu-pc-esprimo-q556-mini-i5-8gb-256gb-win11pro-gebraucht-752773 Das wäre so ein system, das eigentlich schon i.O. ist, wenn du kein automatisches dedup, kompression usw willst. 8GB Ram ist zwar nicht viel, aber in dem Fall locker ausreichend.... im Grunde wird das aller meiste davon ohnehin als Cache genutzt. Das Ding hat einen nvme slot und 2 SATA anschlüsse. Also eine kleine nvme für das system und 2 SATA für daten. Passt also, wenn du mit einem mirror-setup schon zufrieden bist. Eine einzelne Platte ohne redundanz würde ich aus sehr vielen Gründen übrigens nicht machen! "Bit rot" gibt's wirklich und mit einem regelmäßigem scrub werden sporadisch auftretende Fehler vermieden/korrigiert. Mit so einem System hast du wesentlich mehr als mit einem RPi. Netzteil, Gehäuse,... sind ja auch nicht gratis. Noch etwas günstiger und erweiterbar wäre auch so ein lenovo: https://www.pollin.de/p/lenovo-pc-thinkcentre-m910s-i5-8gb-256gb-coa-gebraucht-752736 Übrigens sind solche systeme bei einigen Verwertern auch auf ebay gelistet bevor sie endgültig recyclet werden. Da lassen sich teilweise noch bessere Systeme finden. 73
Bauform B. schrieb: > nachdem hier bei mir gelegentlich Files verloren gegangen werden und die > 10GByte Gratis-"Cloud" voll ist, muss endlich ein Gerät für Backups her. > Was ich nicht haben will, ist spezielle Backup- oder NAS-Software oder > Deduplizierung oder ein komplettes Image oder sowas, "rsync -a" muss > reichen; ja, scp für einzelne Files muss auch sein. Tipp: rsnapshot -- sichert ganz normale Dateien in ganz normale Verzeichnisse mittles rsync(1), spart dabei aber clever Speicherplatz mit Hardlinks auf die Dateien, die nicht verändert worden sind; dadurch werden aus 307 GB Daten auf einem meiner Cluster nur 355 GB Backupdaten. Das kann mehrere Generationen, bei mir werden je 24 stündliche, 7 tägliche, 4 wöchentliche und 6 monatliche Backups aufbewahrt. Gesteuert wird das Ganze über Cron, systemd.timer gehen auch, für erweiterte Bedürfnisse wie DB-Dumps, etckeeper und Ähnliches können diverse Skripte aufgerufen werden. Es gehen Push- und Pull-Backups, auch mit sudo(8) für einen User, der sudo(8) mit NOPASSWD ausführen darf, so daß kein externer SSH-Root-Zugang zugelassen werden muß. Die Dat(ei)en werden dabei in der Verzeichnisstruktur der Backup-Quelle abgelegt, wie mit rsync(1) gewohnt. Einziger kleiner -- und für Dich wohl unwichtiger -- Wermutstropfen: ein verschlüsseltes Backup ist leider nicht ohne Verrenkungen möglich, da greife ich mittlerweile zu Borg Backup, das das sehr schön mit GPG macht. > Dafür reicht eigentlich jede Hardware mit Netzwerk, 1 Festplatte und > USV. Momentan würde ich einen RPi 3B (nicht 3B+) nehmen; die Platte > würde also mit USB 2 ausgebremst. Was aber mit 100MBit Netzwerk egal > sein sollte. Weiß man, wie viel schneller der RPi 4 in /dieser/ > Anwendung wäre? Platte und Netzwerk teilen sich einen USB-Port und der > Rest ist sowieso zu schnell und frisst nur unnötig Strom. Najaaa... mit dem Szenario, das Du angedacht hast, begrenzen die 300 MBit des Raspi3 den Datentransfer, während ein Raspi4 echtes Gigabit Ethernet hat. Die Frage ist also: möchtest Du Energie einsparen oder lieber mehr Performance? Bei meiner Liebsten läuft für solche Zwecke ein Raspi5 mit der unten genannten USB-Disk und einer kleinen NVMe, aber der macht natürlich mehr als nur Backup. > Aber jetzt kommt's: kann man zur Zeit überhaupt noch gute Festplatten > kaufen? Bei den kompletten USB-Platten weiß man nie, was drin steckt. > Normale Notebook-Platten in einem USB-Sata-Gehäuse sind wohl auch > Glückssache. Gibt es dafür etwas empfehlenswertes? Ich nutze seit längerem diese USB-Disk [1] und bin zufrieden, die ist von Samsung und hat demzufolge eine Samsung-HDD verbaut. [1] https://www.amazon.de/dp/B08ZJFH7Y1 > Und dann das Netzteil: Mean Well wird inzwischen auch kopiert und ist > sowieso verdächtig billig. Sowas wie CP5 von Puls, nur als > Steckernetzteil mit 9V wäre nett ;) Für die Raspis benutze ich die originalen Netzteile, seit es sie gibt, und hatte bisher keinerlei Ausfälle. Aber "works for me" sagt natürlich wenig.
Bei mir läuft seit längerem ein MB mit N100-CPU, 16 GB RAM und M.2-SSD. Als OS Ubuntu Server. ALs Netzteil ein Pico-PSU-Clone der von einem alten Netbook-Netzteil gespeist wird. Zieht im Leerlauf 8-9 Watt und bei Volllast 23 Watt - gemessen an der Steckdose.
Jens M. schrieb: > Ich würde nicht unbedingt einen RPi nehmen, sondern z.B. was von ODroid. > Da gibt es auch Versionen mit echtem SATA oder USB3, trotzdem günstig > und einfach. > Da ein Dietpi drauf, und Speichersoftware nach Wahl. Bei den Geräten von Odroid frage ich mich immer, wie es denn da mit der Pflege des Betriebssystems aussieht. Kannst Du dazu vielleicht etwas sagen, bitte?
Bauform B. schrieb: > Macht überhaupt irgendwer Backups von Fritzboxen oder > Telefonen? Hier. Alle Konfigurationen meiner Switche, Router und sonstiger IP ist exportiert und weggelegt. Die Androids synchen wichtige Ordner (Backups, Fotos) via Syncthing auf's NAS. 900ss schrieb: > Aber die Termux Console gefällt mir. Ist das auf einem 6-Zoll-Touchgerät nicht eher was für Masochisten? Hans W. schrieb: > mit einem regelmäßigem scrub werden > sporadisch auftretende Fehler vermieden/korrigiert Was macht "scrub" und wie oft ist regelmäßig? Auf meinem QNAP wird regelmäßig gescrubbt, dauert mehrere Tage (4x 10TB HDD im R5), bringt laut Log nix ("Found no problems") und lässt sich nicht wirklich abschalten. Ein T. schrieb: > Bei den Geräten von Odroid frage ich mich immer, wie es denn da mit der > Pflege des Betriebssystems aussieht. Ich nutze die mit Dietpi, da gibt's so oft Updates das es schon nervt. Wenn so ein System das macht was es soll und im internen Netz hinter einem normalen Haushaltsrouter steht ist es für mich auch reichlich sekundär, ob es da Lücken gäbe. Wer soll die nutzen, und Wie?
Jens M. schrieb: > Hans W. schrieb: >> mit einem regelmäßigem scrub werden >> sporadisch auftretende Fehler vermieden/korrigiert > > Was macht "scrub" und wie oft ist regelmäßig? > Auf meinem QNAP wird regelmäßig gescrubbt, dauert mehrere Tage (4x 10TB > HDD im R5), bringt laut Log nix ("Found no problems") und lässt sich > nicht wirklich abschalten. puh...kommt mir wirklich lang vor! Last Scan Duration: 2 hours 33 minutes 50 seconds bei 6x 2TB und rennt bei mir sonntags ab 4 in der früh. ist aber bei weitem nicht voll. Mehr als ein paar stunden sollte es aber nie dauern. Der Scrub liest einfach alle daten zurück und schaut, ob die checksummen noch passen. Durch das regelmäßige lesen haben deine Speichermedien die Möglichkeit ggf abnehmende Magnetisierung oder gekippte Bits im flash selbst zu reparieren. Im idealfall gibts nie probleme weil das regelmäßg rennt. 73
Jens M. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Bei den Geräten von Odroid frage ich mich immer, wie es denn da mit der >> Pflege des Betriebssystems aussieht. > > Ich nutze die mit Dietpi, da gibt's so oft Updates das es schon nervt. > Wenn so ein System das macht was es soll und im internen Netz hinter > einem normalen Haushaltsrouter steht ist es für mich auch reichlich > sekundär, ob es da Lücken gäbe. Wer soll die nutzen, und Wie? Das ist ein, aber nichtmal mein wichtigster Punkt. Aber ich entwickle Software und nutze häufig neue Features von Infrastrukturkomponenten und Bibliotheken, dabei würde mich ein schlecht gepflegtes System behindern.
Hans W. schrieb: > Durch das regelmäßige lesen haben deine Speichermedien die > Möglichkeit ggf abnehmende Magnetisierung oder gekippte Bits im flash > selbst zu reparieren. Oder das RAID regeneriert sie aus der Redundanz.
(prx) A. K. schrieb: > Oder das RAID regeneriert sie aus der Redundanz. Wenn es so weit kommt, ist der Datenträger aber als defekt anzusehen. Die "selbstheilenden Kräfte" des Scrubbings setzen aber viel früher an und verhindern den Ausfall einzelner Datenträger. Bei RAID wird nach dem Lesen und Korrigieren auch kein Schreibversuch der rekonstruierten Daten unternommen.
Ein T. schrieb: > Aber ich entwickle > Software und nutze häufig neue Features von Infrastrukturkomponenten und > Bibliotheken Ja gut, dann könnte das ein Problem sein. Aber wie geagt, Dietpi wird m.E. recht häufig aktualisiert, und das ist ja ein Debian dahinter, auch da also alles ok. In wie weit die sich auf Binaries von Raspberry oder Odroid verlassen müssen kann ich nicht beurteilen. Und ob das neueste immer gleich das beste ist....
Jens M. schrieb: > Ist das auf einem 6-Zoll-Touchgerät nicht eher was für Masochisten? Ich habe mir am PC Skripte geschrieben und auf das Telefon kopiert. In Termux rufe ich die jetzt nur mit der Cursor Up Taste wieder auf. Das ist alles. Find ich ok für mich. Um unter Termux Skripte zu schreiben braucht es schon eine gewisse Toleranz und Leidensfähigkeit ;)
Erstmal vielen Dank für alle eure Beiträge! Fazit: Solide kleine Low Power Rechner sind z.Zt. nicht angesagt. Niemand hat ein gutes Netzteil vorgeschlagen und vor allem finde ich keine passende Festplatte. Digikey hat noch 5 uralte 1TB Toshiba, Mindfactory keine einzige, SMB IT Solution eine 1TB mit widersprüchlichen Daten für 132€ und Reichelt hat auch nur SMR-Modelle. Die Idee, nicht nur die Daten, sondern den kompletten Arbeitsrechner als Backup zu haben, gefällt mir jetzt am besten. Also wird ein Rechner vom "PC für Experimente und Abenteuer" zum "Hot Standby Arbeitsrechner" befördert ;) Neubau geht ja auch nicht, mangels RAM. Immerhin habe ich ein fast brauchbares Netzteil gefunden, Traco TPP30 oder TPP40. "Fast", weil es ein Modul ist und ich ein Gehäuse basteln muss. Außerdem hat es keinen PE-Anschluss; egal, die EMV-Daten kann ich immer nur glauben. Beim TPP30 verspricht die Werbung sogar eine integrierte USV ;)
1 | EMS (Immunity) |
2 | - Voltage Dips & Interruptions, 230 VAC / 50 Hz: EN 61000-4-11 |
3 | 30%, 25 periods, perf. criteria A |
4 | 60%, 1 period, perf. criteria A |
5 | >95%, 1 period, perf. criteria A |
6 | >95%, 250 periods, perf. criteria A <<<---!!! |
Bauform B. schrieb: > Niemand hat ein gutes Netzteil vorgeschlagen Ich bin bisher davon ausgegangen, dass alle Marken-Laptops gute Netzteile haben. > vor allem finde ich keine passende Festplatte Die wäre dann schon drin. Ich kann dir einen HP Omen 15-ax005ng mit 128 GB SSD und 1 TB HDD für 100 Euro verkaufen.
Bauform B. schrieb: > und vor allem finde ich keine passende Festplatte. Warum sollte man so etwas haben wollen? Du hast nicht die Anforderung "so viel Speicherplatz wie nur irgend möglich" gestellt, die mittlerweile die einzige Berechtigung für den Einsatz von Festplatten ist. Wenn es nur um 1 TB geht, nimmt man eine SSD. Die ist lautlos, stromsparend, schnell und zuverlässig, sofern man nicht irgendeinen Rotz von einem besonders schlechten 3rd-Party-Assemblierer verwendet. Die Zeiten, zu denen man es geschafft hat, SSDs "totzuschreiben", sind schon recht lange vorbei; und bei einer in einem über langsames Netzwerk angebundenen Rechner befindlichen SSD wirst Du selbst bei "Dauerbetrieb" etliche Jahre dafür brauchen. Man sollte SSDs nicht über Aliexpress & Co. beziehen.
Bauform B. schrieb: > Fazit: Solide kleine Low > Power Rechner sind z.Zt. nicht angesagt. Niemand hat ein gutes Netzteil > vorgeschlagen und vor allem finde ich keine passende Festplatte. Ähm... Ich habe dir oben Fujitsu und Lenovo Rechner verlinkt. Oben hat ernst dir sogar 5-6W an der Steckdose für einen esprimo geliefert! Diese SBCs sind nicht wirklich sparsam. Jeder Laptop knackt die 5W in idle. Schlimmstenfalls darf man das Display eben nicht mit voller Helligkeit betreiben.... Das wäre übrigens auch eine gute und günstige Quelle für "Server" incl. "Usv" (wenn der Akku nicht komplett platt ist). Wenn du dir das Leben schwer machen willst und unnötiv viel Geld in versenken möchtest - bitte... Im übrigen... PC Hardware kauft man nicht bei digikey! Schau mal zb bei Geizhals rein. Da kannst du sogar nach CMR filtern! Ich würde das aber in entsprechenden Datenblatt verifizieren...WD ändert gerne Mal irgendeinen Buchstaben bei der Modellbezeichnung und schon passt das Listing nicht mehr. Zusätzlich zu CMR würde auch noch bei der Sektor größe aufpassen... Nachdem du alles selber frickeln willst, wirst du wahrscheinlich mit der 512byte Emulation auf Dauer wenig begeistert sein....wobei mit 100mbit isst es auch wurscht. Dem Kommentar oben bzgl SSDs kann ich mich übrigens nur anschließen! Bei mir rennen 6x2tb (kein Hersteller doppelt; alle eher günstige Serien von bekannten Herstellern) im raidz2 24/7 mit wöchentlichem Scrub und täglichen snapshots. Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe leselast...laut smart Daten sind alle noch (bis auf die uptime) quasi neu. 73
Hans W. schrieb: > Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe > leselast... Und die ist SSDs komplett egal. Die können gelesen werden, sooft man will.
Harald K. schrieb: > Hans W. schrieb: >> Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe >> leselast... > > Und die ist SSDs komplett egal. Die können gelesen werden, sooft man > will. Unter "NAND read disturbance" findet man z.B.: https://www.cactus-tech.com/wp-content/uploads/2019/03/Read-Disturb-Handling-of-Cactus-Tech-Flash-Storage-Devices.pdf
Bauform B. schrieb: > Unter "NAND read disturbance" findet man ... Und welche Relevanz hat das in Bezug auf eine SSD, wie sie heutzutage üblich ist? Da steckt ein Controller drin, der sich um die Ansteuerung der Flash-ROMs kümmert, der das Wear-Leveling und natürlich auch sonstige Fehlerkorrektur übernimmt. Schon mal irgendwo was über totgelesene SSDs gelesen, oder schon mal ein einem SSD-Datenblatt etwas über "read endurance" gesehen? Vergleichbare Informationsfragmente wie Deine Appnote findet man auch über die Haltbarkeit von Festplatten ... In der Praxis sind SSDs nicht kleinzukriegen, sofern nicht der Hersteller gezielte Zuarbeit leistet, wie z.B. durch fehlerhafte Firmware oder minderwertige Flash-Bausteine. Letzteres kann man durch Vermeiden von 3rd-Party-Assemblierern vermeiden, ersteres gelingt auch vermeintlichen "Größen" wie WD. Sogar Samsung hat schon fehlerhafte Firmware ausgeliefert, die aber recht schnell und sehr öffentlich korrigiert. Fehlerhafte Firmware hat aber auch schon Festplatten dahingerafft, Angst davor ist also kein Grund, deswegen auf SSDs zu verzichten.
Es tut mir ja ganz schrecklich im Herzen weh, aber tatsächlich muss ich Harald recht geben. 😅
Harald K. schrieb: > Hans W. schrieb: >> Die sehen also regelmäßig zumindest eine sehr hohe >> leselast... > > Und die ist SSDs komplett egal. Die können gelesen werden, sooft man > will. Ja, schon... aber ich wollte damit auch nicht sagen, dass die SSDs dadurch abgenützt werden. Vielmehr, dass dadurch Fehler erst überhaupt entdeckt werden würden. Einerseits auf der SSD wenn z.B der Flash Controller drauf kommt, dass es da defekte Pages/Chips gibt weil die einfach so tot wurden. Und anderseits im System wenn Kabel schlechte Kontakte hat/bekommen, die CPU bzw der SATA Controller warm wird,... Das wäre dann z.B. die CRC Error Rate bei den SMART tests. Zuverlässigkeit ist ja nicht unbedingt von nur einer komponente abhängig. Und nochwas zur tatsächlichen "Abnutzung"... In meiner Arbeitsmaschine steckt so eine 2TB nvme SSD. Smart sagt 50TB written bei 100% verfügbaren spares und das bei 440TB endurance. Ich muss also den rechner so noch gute 7 Jahre durchquälen, damit's interessant wird. Am "NAS" habe ich übrigens in der selben Zeit in etwa 10% schreibaktivität. Allein schon wegen dem Stromverbrauch kommt mir bei meinen geringen Kapazitätsanforderungen keine SSD mehr ins "NAS". Preislich ist's ja auch ziemlich wurscht. Daher würde ich wie oben beschrieben einfach eine günstige Workstation (ca 100.-) nehmen, dort noch 2 SSDs reintun (ca 150.- bei 1TB) und schon hat man ein verhältnis mäßig sicheren Ablageort für seine Daten. Dann noch in gelegentlicher push vom letzten snapshot auf ein USB backupmedium oder einen off-site-server (mein Vorsatz für 2026 :) und schon gibts zusätzliche eine halbwegs brauchbare backup strategie. Kostet halt nochmal 70-100.- für eine Platte mit ausreichend Platz. Aber spätestens beim USB-Backup will man min usb 3.0...eher auch eine SSD, um die 6gbit sata bus auszulasten...sonst ist ein 1TB backup langweilig :) Das ist übrigens auch ein Grund für mich Truenas mit ZFS zu nutzen. Dort sind einfach viele praktische Probleme für's backup in einer für mich passenden Form schon gelöst :) 73
Hans W. schrieb: > Allein schon wegen dem Stromverbrauch kommt mir bei meinen geringen > Kapazitätsanforderungen keine SSD mehr ins "NAS". Was für Glühkerzen von SSDs hattest du denn bei diesem Satz im Sinn???
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Man nehme einen USB-Hub mit 10 Anschlüssen und stecke dort 10 512GB-Speichersticks an. Fertig ist der Low Power Fileserver.
(prx) A. K. schrieb: > Hans W. schrieb: >> Allein schon wegen dem Stromverbrauch kommt mir bei meinen geringen >> Kapazitätsanforderungen keine SSD mehr ins "NAS". > > Was für Glühkerzen von SSDs hattest du denn bei diesem Satz im Sinn??? UPPS... hirndreher...meinte natürlich HDDs :D 73
Harald K. schrieb: > Wenn es nur um 1 TB geht, nimmt man eine SSD. Der Ausgangspunkt war ja ein vorhandener RPi mit DC-USV (der ist nur noch nicht in Betrieb). Dem fehlt für's Backup nur eine USB-Platte, alles andere gibt's gratis. Für die kWh/Jahr zählt natürlich nur der Idle-Verbrauch. Aber wegen der USV ist hier (und nur hier) auch die maximale Stromaufnahme interessant. Dabei sind SSDs eher schlechter als Notebook-HDDs, oder garnicht spezifiziert. Wie gesagt, das war die Grundlage für meine Frage, jetzt gelten etwas andere Randbedingungen. Hans W. schrieb: > Diese SBCs sind nicht wirklich sparsam. > Jeder Laptop knackt die 5W in idle. Der RPi 3B (ohne +) und der Odroid M1 kommen mit 1 bis 1.5 Watt aus. > Im übrigen... PC Hardware kauft man nicht bei digikey! > Schau mal zb bei Geizhals rein. Da kannst du sogar nach CMR filtern! OK, 1:0 für Geizhals :) Im Ernst, man braucht beides. Geizhals kennt z.B. die Hersteller ATP und Swissbit garnicht oder Pseudo-SLC. Digikey hat z.B. 1450 SLC-SSDs gelistet, davon 241 M2, Geizhals gerade mal 3. Dagegen, dass man die meisten davon nicht kaufen kann, hilft Geizhals auch nicht. Was nützen mir 3 Dutzend Händler, einer dubioser als der andere? Gerade bei SSDs! > Ich würde das aber in entsprechenden Datenblatt verifizieren... Natürlich -- wenn ich eins finde. Bei kompletten USB-Platten scheint das ziemlich aussichtslos zu sein.
Dieter D. schrieb: > Man nehme einen USB-Hub mit 10 Anschlüssen und stecke dort 10 > 512GB-Speichersticks an. In irgendeiner Bastelkiste findet sich vielleich noch eine Handvoll USB-Diskettenlaufwerke. Daraus könnte unser Spezialdieter sich ein Floppy-Raid bauen ... USB-Sticks sind deutlich unzuverlässiger als SSDs. Selbst die von "Markenherstellern".
Hat er schon: It’s RAID. With Floppy Drives. https://hackaday.com/2022/06/30/its-raid-with-floppy-drives/
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Also die drei namhaften KI's finden einen Fileserver aus 8 USB-Sticks zu bauen eine interessante DIY-Idee. Sofern die Anforderungen an die Leistung, also die Geschwindikgkeit, nicht hoch wären und auch an die Zuverlässigkeit, also Schreibbedarf gering wäre, wäre das eine realisierbare Lösung. Als SW werden Linux-Distributionen wie OpenMediaVault, TrueNAS, und ähnliche, vorgeschlagen. Als Host-Computer wäre ein Raspi-Nano ein Option. Wenig Schreibbedarf wären Bilderarchive, Sammlungen von pdf-Dokumenten, Videosammlungen (HD aber nicht 4k) usw., die man einmal abspeichert und bei Bedarf nur noch abruft.
Dieter D. schrieb: > Also die drei namhaften KI's finden einen Fileserver aus 8 USB-Sticks zu > bauen eine interessante DIY-Idee. Ja, das künstliche Gelumpe fände bestimmt auch ein RAID aus PTP/PTR** eine interessante DIY-Idee. **: Paper Tape Punch/Reader
Es gibt Projekte mit kleinen µC als Fileserver: Micro-SD File Server mit D1 Mini: https://www.az-delivery.de/blogs/azdelivery-blog-fur-arduino-und-raspberry-pi/micro-sd-file-server-mit-d1-mini-8in-arbeit9 ESP32 Web Server Hosting Files from MicroSD Card: https://randomnerdtutorials.com/esp32-web-server-microsd-card/ Es gab auch einen Beitrag, wo jemand mehr als eine SD-Card an so einen µC angeschlossen hatte.
Eine SSD aus SD-Cards fand ich auch einen nette Idee: https://raspberrypi.stackexchange.com/questions/10021/use-multiple-sd-cards-in-raid-0 DIY SSD made of SD Cards!: https://www.youtube.com/watch?v=3frnBoqqI_Q
Dieter D. schrieb: > Es gibt Projekte mit kleinen µC als Fileserver: Eine von Dir offensichtlich nicht geschätzte Eigenschaft eines Fileservers ist Stabilität und Zuverlässigkeit. Dagegen scheinst Du allergisch zu sein; jedenfalls deuten Deine diversen Vorschläge darauf hin, daß Du das vermeidest wie der Teufel das Weihwasser.
Harald K. schrieb: > Wenn es nur um 1 TB geht, nimmt man eine SSD. Die ist lautlos, > stromsparend, schnell und zuverlässig, sofern man nicht irgendeinen Rotz > von einem besonders schlechten 3rd-Party-Assemblierer verwendet. Bei mir läuft eine 1TB WD red im schon erwähnten NanoPI Neo2. Das Ding läuft schon 5 Jahre 24/7 und braucht im Idle 3W, max. 6W (Fileserver, SVN, MariaDB und MQTT). Wenn man den Accesspoint und (China-)UPS mitrechnet, sind es 6.5W im Idle. Harald K. schrieb: > Eine von Dir offensichtlich nicht geschätzte Eigenschaft eines > Fileservers ist Stabilität und Zuverlässigkeit. Er ist ein Fan vom WOMs.
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Der TO braucht nur mehr als: Bauform B. schrieb: > und die 10GByte Gratis-"Cloud" voll ist An die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit sind keine Forderungen gestellt worden. Auch nicht 24/7 Betrieb wurde zwingend genannt. Zuletzt wollte er den alten Arbeitsrechner dafür verwenden. D.h. alles seit 30.12. nach neun oder fünfzehn Uhr ist halt nur noch Spaß am Diskutieren über ausgefallene technische Lösungsvarianten. Als noch eine Variante gäbe es noch von SAN-Disk einen USB-Stick als Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit und Access-Point. Daran eine SSD mit USB-Adapter gehängt und schon wäre die Anlage fertig. Das Ding kann man auch hart ab- und anschalten.
Harald K. schrieb: > USB-Sticks sind deutlich unzuverlässiger als SSDs. Selbst die von > "Markenherstellern". was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz? Das Gehäuse ist ja laut Werbetext die Eier legende Wollmilchsau. Ob das wohl auch mit einem alten USB-A Verlängerungskabel funktioniert? https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/externes_m_2_nvme_ssd_m_2_sata_ssd_gehaeuse_usb_3_1-357128#closemodal https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/samsung_ssd_990_evo_plus_2tb_m_2_nvme-389002
Bauform B. schrieb: > was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz? Meine Erfahrung mit SSDs in solch kleinen Gehäusen (bei mir aus Metall): wenn du längeren Schreibbetrieb hast, wird das Gehäuse ungemütlich heiß. Die SSD da drinnen sicher noch heißer. Mir gefällt das nicht. Hängt sicher auch von der SSD ab.
Du könntest Dir auch einen Raspi 400 oder 500 zulegen und dort den 2TB SSD Riegel einbauen. Der Raspi 500+ mit 16 GB RAM und 250 GB SSD nimmt im Leerlauf inklusive Netzteilverluste 3,7W auf.
Bauform B. schrieb: > was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz? Das Gehäuse ist ja > laut Werbetext die Eier legende Wollmilchsau. Vielleicht habe ich da eine etwas verzerrte Wahrnehmung, aber ich finde den aufgerufenen Preis recht, hmmm, ambitioniert.
Dieter D. schrieb: > Du könntest Dir auch einen Raspi 400 oder 500 zulegen und dort den 2TB > SSD Riegel einbauen. Kostet im Kit doppelt so viel wie der Esprimo Q956 i7-6700T, liefert je nach Benchmark aber nur 30-60% der Performance. Hat eine teure mechanische Tastatur integriert, die ein Fileserver nur einmal beim Setup braucht. Aber der RasPi hat eine (schwachbrüstige) NPU für KI-Beschleunigung an Bord, die dem Intel fehlt. Wenn einem der Performance-Unterschied, schlechtere Aufrüstbarkeit usw. egal ist: Bei einem Strompreis von 50ct/kWh amortisiert sich der Raspberry-Aufpreis nach 5 Jahren.
Bauform B. schrieb: > was hält man denn von so einem USB-Stick-Bausatz? Prinzipiell ist so etwas die beste Variante eines USB-Sticks, nur genau dieses Modell hier nicht. Bessere Ausführungen haben eine USB-C-Buchse, so daß man durch Auswahl des Kabels entscheiden kann, wie man sie anschließt. Dann hat man auch nicht den mechanisch ausgesprochen fragwürdigen Hebelarm am PC oder Notebook dran, der beim Dranstoßen schnell die USB-Buchse im PC/Notebook ruiniert ... Das Delock-Gerät hat immerhin ein Metallgehäuse, so daß das angesprochene Kühlungsproblem nicht relevant ist. Diese Gehäuse gibt es in drei Ausführungen: Nur SATA, nur NVMe und kombiniert -- die kombinierte Variante ist nur selten sinnvoll. Wenn man NVMe einsetzt, sollte man darauf achten, welche Geschwindigkeit man erzielen möchte - die ganz simplen Ausführungen können nur 5 GBit/sec, bessere können 10 GBit/sec (das geht dann auch noch über USB-A). Für 20 GBit/sec ist USB-C zwingend erforderlich. Das ganze hängt natürlich vom jeweiligen PC ab; USB-Ports mit 20 GBit/sec sind noch nicht so weit verbreitet. Bei einer SATA-SSD reichen aber im Grunde genommen 5 GBit/sec völlig aus.
Harald K. schrieb: > Das Delock-Gerät hat immerhin ein Metallgehäuse, so daß das > angesprochene Kühlungsproblem nicht relevant ist. Hast du Erfahrung damit? Weil du schreibst es ist nicht relevant. Ich sprach das an, weil es trotz des bei mir vorhandenen Metallgehäuses wirklich ungemütlich heiß wurde.
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Bauform B. schrieb: > Was nützen mir 3 Dutzend Händler, einer dubioser als der > andere? Gerade bei SSDs! Bauform B. schrieb: > Geizhals kennt > z.B. die Hersteller ATP und Swissbit garnicht oder Pseudo-SLC Ich kann dir grad wirklich nicht folgen. Auf der einen Seite ein bastel-ding und auf der anderen Seite SLC Speicher vom Premium Hersteller mit überzogen Specs für den Einsatz. Weder die WD blue, noch die günstige intenso zeigen bisher irgendwelche Alterserscheinungen... Bei einem Backup Medium kommen einfach vergleichsweise wenig Schreibzugriffe zustanden. Bevor da irgendwelche sündhaft teuren slc Sinn ergeben würde ich zumindest ein mirror setup einsetzen und in ein System mit ECC RAM udgl investieren. Zu den Geschwindigkeiten: selbst günstige 2.5" HDDs können 1gbit Ethernet ziemlich auslasten. Mit günstigen SSDs ist auch 2,5gbit Ethernet problemlos gesättigt. Bei Usb Sticks bricht die Schreibrate oft ziemlich ein wenn man größere blöcke schreibt. Bei SD-Karte gibt's zumindest Ratings für die kontinuierliche Schreibrate für Video Aufnahmen und so. Preis Leistung ist aber bei SSDs und hdds sicher besser. Übrigens gibt's coole Einbaurahmen um 6 Platten in einen 5,25" Slot reinzubrimgen. Hab da folgendes in Verwendung: Chieftec CMR-625 73
Bei SSDs in RAID ist es ähnlich wie bei HDDs. Manche Typen taugen dafür nicht, weil sie ab und zu derart Pause einlegen, dass das System sie mit Timeout rauswirft. Im Test sind sie dann perfekt i.O. Real erlebt, mit neuen Modulen.
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(prx) A. K. schrieb: > Bei SSDs in RAID ist es ähnlich wie bei HDDs. Manche Typen taugen dafür > nicht, weil sie ab und zu derart Pause einlegen, dass das System sie mit > Timeout rauswirft. Im Test sind sie dann perfekt i.O. Real erlebt, mit > neuen Modulen. Ich habe sowas vermutet und extra SSDs ohne dram cache genommen. Ohne slc Cache habe ich leider im consumerbereich keine gesehen. Bisher habe aber noch keine saturierungseffekte gesehen... Wundert mich auch nicht wirklich... Anscheinend fallen gängige SSDs auf ca 100mb/s wenn der Cache voll ist. In meiner Kombi sollte ich also ca 400mb ins storage schreiben können und über mein 2,5gbit Ethernet bekomme ich gerade Mal 300mb/s. Wie es aussehen würde wenn ich im System Platte zu Platte kopiere würde... ka :) Einen richtigen stall wie bei SMR hdds gibt's aber anscheinend nie... Zumindest habe ich dazu nichts gefunden...nur massiv reduzierte Schreibrate. 73
Hans W. schrieb: > Bauform B. schrieb: >> Geizhals kennt >> z.B. die Hersteller ATP und Swissbit garnicht oder Pseudo-SLC > > Ich kann dir grad wirklich nicht folgen. > Auf der einen Seite ein bastel-ding und auf der anderen Seite SLC > Speicher vom Premium Hersteller mit überzogen Specs für den Einsatz. Wenn ich Argumente finden muss, warum man beide braucht, kommt sowas raus ;) Pseudo-SLC war auch mal preislich viel interessanter als heute und viel lieferbarer.
Εrnst B. schrieb: > Kostet im Kit doppelt so viel wie der Esprimo Q956 i7-6700T, Wenn dieser refurbished gekauft wird, kommt das hin: https://refurbshop24.de/Fujitsu-Esprimo-Q956-i7-6700T 6 GB RAM, 256 GB SSD, Win11 pro + 2x SATA-Datenkabel, SATA-Power-Adapter, SATA-Power-Y-Adapter, Montagestreifen, für 100 Euronen. Den Raspi 400 gibt es neu für 75 Euronen, als Kit für 105 Euronen. Der Pi 500 liegt bei 105 Euronen. Der PI 500+ liegt bei 200-220 Euronen. Nachdem nächstes Jahr die Preise schon wieder ganz anders sein dürften, habe ich diese hier ergänzt, falls jemand auf den Thread stoßen sollte und es nicht mehr nachsehen kann. Der Raspi, wie auch der Esprimo, kann dazwischen auch für andere Dinge verwendet werden. Zum Beispiel als Printserver, Homeautomatisation, Internetradio, und so weiter.
Dieter D. schrieb: > Den Raspi 400 gibt es neu für 75 Euronen, Und, was soll man damit anstellen? Wie die meisten Raspberries leidet der an schlechter I/O-Performance. Die eine PCIe-Lane ist hier mit einem USB3-Controller belegt, d.h. Massenspeicher kann man nur via USB3 anbinden. µSD-Karten sind nicht nur für einen Fileserver untauglich. Beim Raspberry 5 (und damit auch dem 500) gibt es dank des in das SoC integrierten USB3-Controllers ein frei verfügbare PCIe-Lane, aber eben auch nur eine. Da kann man eine NVMe-SSD drantüddeln, aber das bringt wegen der geringen Bandbreite von PCIe 2.0 auch nicht sonderlich viel - über die eine Lane lassen sich 500 MByte/sec transportieren, mehr nicht. Gut, da das Netzwerk eh' nur GBit kann, ist das dann auch wurscht (und auch, daß man bei Nichteinhaltung der Spezifikation die eine Lane auch mit PCIe 3.0 und damit doppelter Geschwindigkeit betreiben kann). Raspberry Pis sind tolle Rechner, keine Frage, aber gerade für Serveraufgaben bislang eher sehr ungeeignet. Dazu kommt die eher sparsame Bestückung mit Arbeitsspeicher (Raspberry Pi 4: Max. 8 GByte, Raspberry Pi 5: Max 16 GByte), die dann auch schmerzlich teuer ausfällt (weil der komplette Speicher in nur einem Chip drinsteckt, war der schon vor dem KI-Kackscheißdreck-Hype unverhältnismäßig teuer). Mit diesme Gebraucht-Angebot hier https://www.amazon.de/dp/B0F94J72PQ ist man besser bedient, selbst wenn man die beiliegende Windows-Lizenz wegwirft (Windows 11 wird für diese CPU nicht "unterstützt", auch wenn es drauf läuft). In die Kiste kann man mehr RAM stecken, und man kann zusätzlich ein 2.5"-Laufwerk einbauen (gegebenenfalls braucht man den Einbaurahmen und ein Spezial-SATA-Kabel, das ist nicht in jedem der Angebote mit drin). Es gibt einen zweiten M.2-Slot für eine WLAN-Karte, mit einem Adapter lässt sich daran aber auch anderes anschließen (z.B. noch eine NVMe-SSD). Ja, das Ding mag ein paar Watt mehr ziehen als ein Raspberry Pi, und man braucht einen DP-zu-HDMI-Adapter, wenn man einen Monitor dranhängen will und der keinen DP-Eingang hat. Dafür kommt das Ding im stabilen Metallgehäuse (mit ext. Netzteil).
, Harald K. schrieb: > Und, was soll man damit anstellen? Wenn Du wirklich gelesen hättest, würdest Du die Frage nicht stellen. Da war keine Aufforderung an den TO, dass er damit etwas anstellen soll. Dass die Performance (Datendurchsatz) mit dem Raspi nicht hoch ist, wurden mindestens schon zweimal genannt. Du bringst hier nichts neues in den Thread ein. Schließlich legte sich der TO sich bereits für einen bevorzugten Weg fest. Bauform B. schrieb: > Die Idee, nicht nur die Daten, sondern den kompletten Arbeitsrechner als > Backup zu haben, gefällt mir jetzt am besten. Im weiteren Verlauf interessieren ihn noch die anderen Lösungen. Er hat zufälligerweise nicht nur einen Einplatinenbastelrechner zu Hause, die wohl nichts tun.
Dieter D. schrieb: > Du bringst hier nichts neues in > den Thread ein. Schreibst Du, der Du schon so kompletten Schwachsinn wie USB-Stick-RAID vorgeschlagen hast.
Harald K. schrieb: > Schreibst Du, der Du schon so kompletten Schwachsinn wie USB-Stick-RAID > vorgeschlagen hast. Hier spielt Dir Dein (assoziativer write only) Speicher einen Streich. Meine Anregung war in einen USB-Hub viele Sticks zu stecken und bewußt offen gelassen, wie diese verwendet werden. Also auch als zehn einzelne gemountete Sticks für 5TB Daten. Als RAID zu machen, war Deine Idee: Harald K. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Man nehme einen USB-Hub mit 10 Anschlüssen und stecke dort 10 >> 512GB-Speichersticks an. > > In irgendeiner Bastelkiste findet sich vielleich noch eine Handvoll > USB-Diskettenlaufwerke. Daraus könnte unser Spezialdieter sich ein > Floppy-Raid bauen ...
Dieter D. schrieb: > Meine Anregung war in einen USB-Hub viele Sticks zu stecken und bewußt > offen gelassen, wie diese verwendet werden. Also auch als zehn einzelne > gemountete Sticks für 5TB Daten. Und das macht jetzt was besser? Reite nicht auf irrelevanten Details herum, ob RAID, ob nicht RAID - die Idee ist so ... daß sie nur von so jemandem wie Dir kommen kann. Idiotisch.
Harald K. schrieb: > Reite nicht auf irrelevanten Details herum, Das machst Du hier gerade mit Deinen Posts. Und störst damit den Thread des TO. Hier spielt Dir Dein (assoziativer write only) Speicher einen Streich. Außerdem hatte der TO am Vormittag schon bekannt gegeben, welche Lösung er bevorzugt. Im zweiten Absatz des Eröffnungsposts steht übrigens, warum dem TO Deine vertrieblerhafte angeführte höhen Mindestleistungen an Datentraffik nicht viel bringen würden.
Dieter D. schrieb: > Das machst Du hier gerade mit Deinen Posts. Und störst damit den Thread > des TO. Und Deine Vorschläge tun das natürlich nicht, seien sie auch noch so hirnrissig. Klar.
Bauform B. schrieb: > Momentan würde ich einen RPi 3B (nicht 3B+) nehmen; Bauform B. schrieb: > Steckernetzteil mit 9V wäre nett ;) Wenn Du für den Mini-Rechner so etwas verwendest wie den "JOY-iT PiEnergy Mini", kannst Du sehr einfach eine USV für den Fileserver realisieren. Eingangsspannung: 6 bis 36 V DC Ausgang 5,1 V bis zu 3 A Aufgrund des 9V Steckernetzteiles könntest Du aber so etwas bereits haben oder vorgenommen haben.
Dieter D. schrieb: > Schließlich legte sich der TO sich bereits für einen bevorzugten Weg > fest. > Bauform B. schrieb: >> Die Idee, nicht nur die Daten, sondern den kompletten Arbeitsrechner als >> Backup zu haben, gefällt mir jetzt am besten. Bauform B. schrieb: > Also wird ein Rechner vom "PC für Experimente und Abenteuer" > zum "Hot Standby Arbeitsrechner" befördert ;) Harald K. schrieb: > Mit diesme Gebraucht-Angebot hier [...] > Dafür kommt das Ding im stabilen Metallgehäuse (mit ext. Netzteil). Gesagt, getan. Praktisch ist das genau so einer wie Harald ihn beschreibt, bis auf Shuttle statt HP und DP + HDMI + VGA(!) statt 2x DP. Und, die CPU ist ein Celeron 7305 mit 5 Kernen, davon 4 "Eco". Als Desktop fühlt sich das doch etwas langsam an, aber für Dauerstrich 110MB/s auf die HDD reicht es. Und von wegen "Ja, das Ding mag ein paar Watt mehr ziehen als ein Raspberry Pi": Idle 3.4 Watt aus der Steckdose mit dem mitgelieferten Netzteil. Der einzige Schönheitsfehler: die 250GB SSD wäre jetzt schon voll und zu der 1TB HDD (Seagate ST1000LM048-2E7172) sagt ein bunter Prospekt "SMR" und ein 31-seitiges Datenblatt sagt "PMR". Ich habe 23GB im Stück geschrieben und es gab keine Verschnaufpause, allerdings ist die auch fast neu. Nichts genaues weiß man nicht... Dieter D. schrieb: > Aufgrund des 9V Steckernetzteiles könntest Du aber so etwas bereits > haben oder vorgenommen haben. Ja, es ist fast fertig gelötet ;) Sowas geht eben mit dem RPi doch viel einfacher als bei 19 Volt und vielleicht 40 Watt Spitze. Da helfen die 3.4W Idle nichts. Und eigentlich brauchen SMR-HDDs eine USV, genau wie SSDs, weil beide heimlich irgendwann noch etwas schreiben.
Bauform B. schrieb: > CPU ist ein Celeron 7305 mit 5 Kernen Neumodischer Krimskrams :). Mein Heimserver ist ein uralter HP Microserver mit 15W AMD Athlon II Neo N36L 2x 1.30GHz. Technik von vor 15 Jahren und schon damals am unteren Ende angesiedelt. Fürs 1Gb Ethernet reicht es locker.
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Harald K. schrieb: > Und Deine Vorschläge tun das natürlich nicht,... Die tun das nicht, weil kurzgefaßt (z.B. Zweizeiler USB-Hub mit Stick) und zweitens nicht abfällig.
Bauform B. schrieb: > Gesagt, getan. Praktisch ist das genau so einer wie Harald ihn > beschreibt, .... Wenn vorhandene IT dafür gut weiterverwendet werden kann, finde ich das für den privaten Gebrauch immer vorteilhaft. > Idle 3.4 Watt aus der Steckdose mit dem mitgelieferten Netzteil. Das ist ein guter Wert für die Verwendung. Bauform B. schrieb: > Ich habe 23GB im Stück geschrieben und es gab keine Verschnaufpause, Wenn das Netzwerk drosselt, dürfte die Festplatte auch in der Zukunft entsprechend kühl bleiben. Bauform B. schrieb: > und ein 31-seitiges Datenblatt sagt "PMR" Bei SSD sind diese Angaben öfters nicht so eindeutig. In der Regel würde ich dem Datenblatt mehr glauben. Auch das Wear Leveling hat einen Einfluss auf die Lebensdauer: https://www.computerweekly.com/de/definition/Flash-Controller
Bauform B. schrieb: > Der einzige Schönheitsfehler: die 250GB SSD wäre jetzt schon voll und zu > der 1TB HDD (Seagate ST1000LM048-2E7172) sagt ein bunter Prospekt "SMR" > und ein 31-seitiges Datenblatt sagt "PMR". Das "Product Manual" von Seagate (https://www.seagate.com/www-content/product-content/seagate-laptop-fam/barracuda_25/en-us/docs/100807728a.pdf, siehe Anhang) ist die Referenz, nicht irgendwelche bunten Prospekte). Den SMR-Dreck gibts offenkundig erst bei den größeren Modellen. Die Entwicklung von 2.5"-Festplatten ist abgeschlossen, da passiert wohl nichts neues mehr. Warum man aber heute noch eine technisch zehn Jahre alte Festplatte verwenden will, statt eine SATA-SSD zu nutzen, entzieht sich nach wie vor meinem Verständnis. Gut, wenn sie einfach so rumfliegt und man kein Geld ausgeben will ... Dieter D. schrieb: > Bei SSD sind diese Angaben öfters nicht so eindeutig. In der Regel würde > ich dem Datenblatt mehr glauben. Mit dem zweiten Satz liegst Du richtig, mit dem ersten nicht. Das ist eine Festplatte. Drehende Teile und so.
Harald K. schrieb: > Das "Product Manual" von Seagate > ist die Referenz, nicht irgendwelche bunten Prospekte. Hoffentlich, danke. > Warum man aber heute noch eine technisch zehn Jahre alte Festplatte > verwenden will, statt eine SATA-SSD zu nutzen, entzieht sich nach wie > vor meinem Verständnis. Gut, wenn sie einfach so rumfliegt und man kein > Geld ausgeben will ... ...und vor allem wenn man ungeduldig ist ;) Eingebaut war die auch schon.
Harald K. schrieb: > mit dem ersten nicht. Stimmt. Gut und Danke für die Korrektur. Harald K. schrieb: > Warum man aber heute noch eine technisch zehn Jahre alte Festplatte > verwenden will, statt eine SATA-SSD zu nutzen, ... Wenn die Platte bereits da liegt, hätte ich den Fileserver auch erst einmal damit zum Laufen gebracht und wenn es funktioniert erst eine geeignete(re) SSD bestelllt oder gekauft.
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