Forum: Haus & Smart Home Preisdifferenzen Solar-Batterie?


von Georg S. (randy)


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Ich will meine 4kW Solaranlage mit Akkus ausstatten. Beim rumsuchen bin 
ich auf
https://lifepo.de/products/0mwst_lifepo4_batterie_24v_8kwh_einreihig
gestoßen, 8kWh für 1000 euro

Selbst Growatt will für diese Menge fast das doppelte (1850 euro)
https://www.offgridtec.com/growatt-ark-xh-7-68kwh-hochvolt-speichersystem-mit-basis-fuer-min-und-mod-xh-wechselrichter.html

Und Growatt liegt ein gutes Stück unter den Materialpreisen die von den 
Solar-Installateuren aufgerufen werden.

Was ist der Unterschied zwischen den quasi nackten Zellen und den Kästen 
die üblicherweise verbaut werden, außer dass da noch ein Gehäuse drum 
rum ist?

von Torsten B. (butterbrotstern)


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Da würde ich gar nicht mit 24V anfangen, sondern gleich 48V:
https://lifepo.de/products/0mwst_lifepo4_batterie_48v_16kwh_zweireihig
1640 Euro. Komisch, die einreihige Version kostet 1700.
Aber wer weiß, wie lange diese Zellen halten.
Ganz ehrlich, da würde ich lieber beim Niederländer nkon.nl kaufen.

von Hardy F. (hflor)


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Georg S. schrieb:
>
> Was ist der Unterschied zwischen den quasi nackten Zellen und den Kästen
> die üblicherweise verbaut werden, außer dass da noch ein Gehäuse drum
> rum ist?

Das Gehäuse :-)

Du kannst es noch billiger bekommen bei eBay die Artikelnummer 
266911029545 suchen …
… nur noch ein BMS dazu. Die Trennblatten lagen meiner Lieferung bei.

von Michael B. (laberkopp)


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Georg S. schrieb:
> Was ist der Unterschied zwischen den quasi nackten Zellen und den Kästen
> die üblicherweise verbaut werden,

Nackte Zellen enthalten keine Akkuüberwachung und Balancer und können 
MPPT Ladeschaltung und Wechselrichter nicht abschalten wenn fast voll 
oder fast leer.

Man braucht neben dem Gehäuse mit dem die Zellen unter Druck verspannt 
werden also noch ein BMS battery management system (und passende MPPT 
Lader und Wechselrichter).

Growatt ist als Marktführer natürlich teuer.
Offgridtec ist als deutsche Firma immer noch teuer.
Denn nackte Zellen (8 Stück 300Ah, 3.2V für 24V) kosten gerade mal 280€.

Aber ja: es ist unbedingt zu 48V zu raten.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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es gibt bei den Zellen - analog zu PV-Panels vor 2 Jahren - einen 
massiven Preisverfall

man muss halt selber basteln können und wollen

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> man muss halt selber basteln können und wollen

... und bereit sein als Hersteller des Produktes das Risiko der 
Produkthaftung selbst zu tragen, falls die Bude abfackelt. No risk, no 
fun.

von Michael B. (laberkopp)


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Dieter D. schrieb:
> ... und bereit sein als Hersteller des Produktes das Risiko der
> Produkthaftung selbst zu tragen, falls die Bude abfackelt. No risk, no
> fun.

Keine Sorge, der Hersteller haftet auch nicht.

Aber interessant wie Hobbytheoretikern bei jeder Sache der Arsch auf 
Grundeis geht.

LiFoPO4 entwickeln beim Durchgehen höchstens Rauch, der in genau 
passender Konzentration wenn zufällig ein Zündereignis dazu kommt 
vielleicht durchzündet. Da kannst du auch bei Klopapier auf 
Selbstentzündung warten. Abgebrannte Basteleien basieren fast alle auf 
zusammengesammelten LiIon aus dem Recyklingcontainer.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> beim Durchgehen höchstens Rauch

Eine Rauchvergiftung ist auch kein Pappenstil. Da kann immer nur gehofft 
werden, dass es sonst Niemand weiter bemerkt, weil sonst die großen 
Mühlen der Bürokratie anfangen loszulegen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Aber interessant wie Hobbytheoretikern bei jeder Sache der Arsch auf
> Grundeis geht.

Vielleicht, vielleicht auch nicht?

Das sind nur die üblichen Warnhinweise, damit später niemand behaupten 
kann, er wäre nicht gewarnt worden.

von Oliver S. (oliverso)


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Georg S. schrieb:
> Ich will meine 4kW Solaranlage mit Akkus ausstatten.

Wie denn genau? Hast du schon einen batteriefähigen Hybrid-Umrichter?

Bzgl. Batterien schau z.B. mal hier, wenn dir Ali nicht zusagt:
https://www.nkon.nl/de/thuisbatterij.html

Oliver

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ab nächstem Jahr (15. Januar) gelten neue Regeln für (soziale) Foren. 
D.h. alle schädlichen und unsichere Inhalte wären auf Meldung im 
Hinweisgebersystem zu löschen. Die Formulierung ist so schwammig 
gehalten, dass auch sowas daruter fallen kann.

von H. H. (hhinz)


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Der Dieter und seine wirren Wahnvorstellungen mal wieder...

von Maik .. (basteling)


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Dieters aus meiner Sicht auch oft störenden und unnötigen Kommentare 
gefallen mir auch oft nicht. Hier hat er aber mal recht. Die folgenden 
Zeilen beziehen sich ausdrücklich nicht auf Dieter.

Hier gibt es ja auch solch Strategen, die z.B. Multi-kW Solarspeicher 
aus ausrangierten LiIon Akkupacks und Einzelzellen in gemieteten 
scheinbar Mehrparteiengebäuden selbst installieren wollen. Da sind 
Katastrophen ja nunmal nicht so unwahrscheinlich.

Und da sollte man bei vielen Nutzern ein Warnschild "gemeingefährlicher 
Beratungsresistenter" - "Gefahr für Körper und geistige Gesundheit durch 
lesen der Beiträge dieses Nutzers" "Oft Sicheres Auftreten trotz 
Ahnungslosigkeit" oder auch "Selbst die KI liefert in der Regel 
richtigere Aussagen als dieser Nutzer" dranbappen, damit kein 
Unbedarfter auf den hier vielfach geplanten oder postulierten 
gefährlichen Quatsch hört. Irgendwann kennt man ja hier so seine 
Pappenheimer. Davon gibt es so einige hier.

Im realen Leben wird ja diesen Pappnasen oft zurecht ihr Unwesen auf den 
heimischen Basteltisch beschränkt. Gottseidank hat das Bildungssystem 
zumindest häufig solche wirklich beratungsresistenten "Gefährder" und 
Querköpfe von der restlichen Bevölkerung  - zumindest durch das 
Verweigern einer Qualifikation zum erreichen verantwortlicher Position - 
doch erfolgreiche ferngehalten. Ab und an rutscht so einer aber gar 
durchs Elektrotechnikstudium. Wir hatten auch so einen Kandidaten im 
Studium, dem unser Prof danach wohl dringlich ans Herz gelegt hatte - 
bloß nichts zu entwickeln. Der reflektierte das aber dann selbst und 
befragte uns Mitstudenten dann zu unserer Meinung zu dieser Aussage. 
Hier hats ja leider einige Kandidaten, denen jegliche Selbstreflektion 
fehlt.

Auf ein Gutes neues Jahr

Zum Thema: ich finde die Preisfindung der Solarspeicher auch sehr 
räuberig und liebäugele auch mit dem Kauf eines 48V ca. 300Ah LiFePo 
Zellsatzes. Aber die Vernunft sagt, lieber was von einem anerkannten 
chinesischem Hersteller mit sauberem europäischem Vertrieb und Import 
kaufen. Dann hat man zumindest sauberes Papier in der Hand wenn mal was 
schiefgeht und kann auf ausgereifte Großserientechnik und qs hoffen. Und 
den Kram dann eher in einen gut gelüfteten aber frostfreien 
brandsicheren Abstellraum mir Tür zum Garten installieren. Dann kann 
abblasender Wasserstoff, oder schlimmeres nicht gleich die ganze Butze 
anzünden/sprengen/verseuchen. Aber nicht von den Solarteuerbuden, die ja 
in der Vergangenheit mit ihren maßlos überteuerten LiIon speichern doch 
schon das ein oder andere Haus geknackt, und vor allem ihre Kunden 
geplündert haben.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Maik .. schrieb:
> Davon gibt es so einige hier.

War erst letzte Woche wieder so Beispiel in einem Thread, der dazu riet 
einfach die Sicherung wegzulassen und zu überbrücken, weil sowas brauche 
doch niemand.

Um der "Enge" hier zu entgehen, sind schon vor vielen Jahren einige 
Mutige ausgewandert. Übrigens H. auch. Nur sollten nicht zu viele auf 
diese Idee kommen, weil diese verschleppen dann diese Kultur auch in die 
Zufluchststätten. Die letzten Paradiese wären dann auch Vergangenheit.

von Georg S. (randy)


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Michael B. schrieb:
> Nackte Zellen enthalten keine Akkuüberwachung und Balancer und können
> MPPT Ladeschaltung und Wechselrichter nicht abschalten wenn fast voll
> oder fast leer.
>
> Man braucht neben dem Gehäuse mit dem die Zellen unter Druck verspannt
> werden also noch ein BMS battery management system

Deswegen habe ich bei o.g. Batterie auf die Version verlinkt die die 
Mechanik zum verspannen und das BMS schon dabei hatte.

> Growatt ist als Marktführer natürlich teuer.

Und ich dachte Growatt ist der Hersteller der als fast einziger an 
privat liefert, und das zu Preisen die wesentlich niedriger sind als das 
was bei den Solateuren auf dem Angebot für's Material steht.

von Georg S. (randy)


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Oliver S. schrieb:
> Wie denn genau? Hast du schon einen batteriefähigen Hybrid-Umrichter?

Nein, das auch nicht. Bzw. einen von Soalredge, an den nur eine Batterie 
vom Hersteller passt, und die ist nochmal um Faktoren teurer als die 
deutschen/niederländischen Händler der China-LiFePo-Batterien.

Es ist klar dass die Batterie alleine noch nicht reicht. Hier wird ein 
Victron Multiplus 2 verwendet:
https://lifepo.de/blogs/blogartikel/wie-baut-man-ein-photovoltaik-system-mit-batteriespeicher
Wenn man in dessen Anleitung schaut ist es ein Gerät da z.B. auf 
Schiffen verwendet wird um bei Landstromanschluss die Batterien zu laden 
und die 230V-Verbrauchen entweder per Batterie oder Landstrom zu 
versorgen:
https://www.victronenergy.com/upload/documents/MultiPlus-II_230V/32424-MultiPlus-II___Quattro-II-pdf-en.pdf

Was ich vorhabe ist der übliche Akku an der Solaranlage (mit 
Überschusseinspeisung), also mit dem Solar-Überschuss laden, und 
entladen wenn der Solarstrom den Verbrauch nicht deckt. Den Stromzähler 
auslesen kann ich, und per uC ein Steuersignal zum Wechselrichter 
schicken.
Mir ist unklar ob das Teil dafür geeignet ist. In der Anleitung steht 
nichts zu dem Thema, aber wenn nicht, macht die Erwähnung im Link oben 
kaum Sinn.

Der Anschluss soll rein auf 230V Ebene erfolgen, ohne dass ich in die 
bisherige Solaranlage eingreifen muss.
Welche Batterielader/Wechselrichter empfiehlt ihre wenn es darum geht 
eine möglichst offene Schnittstelle zu haben um die Ladung/Entladung zu 
steuern (bzw. die eine Steuerung für Überschussstrom schon haben, dann 
muss man das nicht selber programmieren)?

Viele Dank an alle für die Tipps...

von Heinz R. (heijz)


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Maik .. schrieb:
> Hier gibt es ja auch solch Strategen, die z.B. Multi-kW Solarspeicher
> aus ausrangierten LiIon Akkupacks und Einzelzellen in gemieteten
> scheinbar Mehrparteiengebäuden selbst installieren wollen

das macht kein Mensch mehr, hier hunderte und tausende Zellen 
zusammenzuschweissen - LifePO4 ist so billig geworden, viel einfacher, 
viel sicherer

Maik .. schrieb:
> Dann hat man zumindest sauberes Papier in der Hand wenn mal was
> schiefgeht und kann auf ausgereifte Großserientechnik und qs hoffen.

Du kannst LiFePO4 auch in Deutschland oder Holland kaufen - viel ist da 
nicht beim Zusammenbau, halt ein BMS dazu, verkabeln...

Georg S. schrieb:
> Mir ist unklar ob das Teil dafür geeignet ist. In der Anleitung steht
> nichts zu dem Thema, aber wenn nicht, macht die Erwähnung im Link oben
> kaum Sinn.

Du meinst den Victron MP2?  Der ist dafür perfekt geeignet, wird 
zig-tausendfach genau dazu genutzt, es gibt viele Foren und Austausch 
dazu

Falls Du einen kaufen willst - nimm die GX-Version, die hat die 
Steuerung schon drin

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das gleiche Problem gibt es derzeit auch im Bekanntenkreis. Gelöst wird 
es über einen weiteren Speicher im AC-Netz. Da jedoch die Daten aus den 
Stromzangen am Hausanschlussstromzähler der bisherigen Anlagen dem 
Fremdsystem zugänglich gemacht werden können, muss der neue Akku 
ebenfalls seine eigenen Stromzangen beim Stromzähler anbringen. Er hat 
jetzt nur noch ein Platzproblem im Schaltschrank diese Teile auch noch 
unterzubringen.

von Matthias H. (matthiash)


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Georg S. schrieb:
> Mir ist unklar ob das Teil dafür geeignet ist

Hallo Georg,

nimm es mir nicht übel, aber an diesem Punkt muss ich dir leider von 
Victron abraten.
Ich selber habe schon einige 10K€ an Victron Komponenten verbaut und in 
Betrieb genommen und hatte mich schon gefreut jemanden zu sehen der 
Victron verbauen möchte.
Victron ist absolut "geiler Scheiss" aber die Installation und 
Inbetriebnahme sind teilweise echt pain in the ass. Wenn es schon an der 
Auswahl der Komponenten bei dir scheitert -> lass es.

Nimm zb. einen 48V Hybridwechselrichter von Deye oder von mir aus auch 
Growatt, damit fährst du einfacher.

Bei 4kWP ist die Amortisation wahrscheinlich sowieso unwichtig, da ist 
die Batterie nur Spielerei.

Grüße
Matthias

von Heinz R. (heijz)


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Dieter D. schrieb:
> Da jedoch die Daten aus den
> Stromzangen am Hausanschlussstromzähler der bisherigen Anlagen dem
> Fremdsystem zugänglich gemacht werden können, muss der neue Akku
> ebenfalls seine eigenen Stromzangen beim Stromzähler anbringen

genau das Problem gibt es zu 99& bei Victron nicht - es ist ein sehr 
offenes System, man findet für alles Mögliche eine Adaotion
Notfalls reicht es den Hauszähler per SML auszulesen

von Georg S. (randy)


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> Victron ist absolut "geiler Scheiss" aber die Installation und
> Inbetriebnahme sind teilweise echt pain in the ass. Wenn es schon an der
> Auswahl der Komponenten bei dir scheitert -> lass es.

Widerspricht sich das nicht ein bisschen?

Was ist bei der Inbetriebnahme "pain in the ass"? Die Software?



> genau das Problem gibt es zu 99& bei Victron nicht - es ist ein sehr
> offenes System, man findet für alles Mögliche eine Adaotion

Ein offenes System wäre mir wichtig, weil ich in der Lage bin einen uC 
zu programmieren wenn die Software einen bestimmten Modus von Haus aus 
nicht her gibt. Das ist bei Growatt weniger der Fall, und bei den Marken 
die der Solateur verbaut ist sowieso alles verdongelt.

von Oliver S. (oliverso)


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Matthias H. schrieb:
> Victron ist absolut "geiler Scheiss" aber die Installation und
> Inbetriebnahme sind teilweise echt pain in the ass.

???
Mit einer über Can-Bus unterstützten Batterie ist das doch nun wirklich 
kein Hexenwerk, wenns einphasig bleibt.

Oliver

von Michael B. (laberkopp)


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Georg S. schrieb:
> Welche Batterielader/Wechselrichter empfiehlt ihre wenn es darum geht
> eine möglichst offene Schnittstelle zu haben

Gibt's nicht.

Er muss genau zum Rest passen.

Wenn du die Kombination nicht selber ergründen willst, musst du halt dem 
Solateur den nächsten Porsche bezahlen.

Es gibt vielfältige eventuelle Wünsche. Deine Grundstruktur, eine PV die 
immer einspeist, ein Akku der Überschuss aufnimmt bis er voll ist und 
bei Defizit einspeist erfordert halt einen zweiten Wechselrichter, und 
man handelt sich 3 Verluste ein statt 2, aber du willst es so. Nun muss 
man wissen welche Leistung, vom 800W Balkonkraftwerk bis 22kW eAuto 
laden ist ja alles möglich, dabei ist ein eAuto auch mit 3.6kW voll zu 
kriegen.

Ob dann die Waschmaschine, der Geschirrspuler, die Schwimmbadpumpe nur 
laufen soll wenn Strom da ist, erweitert das Netzwerk auf haufenweise 
untaugliche Haushaltsgeräte.

Und dann kommen die autarken, die zumindest den Kühlschrank und Internet 
während Stromausfall weiterversorgt wissen wollen, am Besten aber Alles.

Und je mehr man will, um so mehr kostet es und um so schlechter 
amortisiert es sich.

Daher kann es keine Rundumlösung universell fur alle nicht genannten 
zukünftigen Anforderungen geeignet geben. Aber der Solarteur schwatzt 
dir gerne eine auf.

Und geht ein zentrales Gerat kaputt  gibt es bestimmt nichts kompatibles 
als Ersatz, sondern alles muss neu.

von Heinz R. (heijz)


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Georg S. schrieb:
> Widerspricht sich das nicht ein bisschen?
>
> Was ist bei der Inbetriebnahme "pain in the ass"? Die Software?

man kann halt für manche "zu viel" einstellen :-)
Aber das tolle bei Victron:  es ist bei Kauf automatisch der Zugang zum 
VRM-Portal dabei
Kommst Du gar nicht weiter - Du lädst jemand zum Portalzugriff auf deine 
Installation ein - er kann jegliche Einstellungen ansehen und ändern

Georg S. schrieb:
> Ein offenes System wäre mir wichtig, weil ich in der Lage bin einen uC
> zu programmieren wenn die Software einen bestimmten Modus von Haus aus
> nicht her gibt.

Da bist bei Victron genau richtig - fast alles ist offen zugänglich, am 
einfachsten per MQTT

Auf dem Gerät läuft auch bereits Mode Red, damit kannst eigene Logiken 
einbauen

Falls Dich das näher interessiert, mach doch hier einen separaten Thread 
mit Deinen Fragen auf?

von Hardy F. (hflor)


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Heinz R. schrieb:

> Aber das tolle bei Victron:  es ist bei Kauf automatisch der Zugang zum
> VRM-Portal dabei

Es soll auch Leute geben, die ohne Internet ihre Anlage lauffähig haben 
möchten. Ohne jede Hersteller-was-auch-immer-Anbindung.

von Heinz R. (heijz)


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Hardy F. schrieb:
> Es soll auch Leute geben, die ohne Internet ihre Anlage lauffähig haben
> möchten. Ohne jede Hersteller-was-auch-immer-Anbindung.

Ja, und jetzt? steht irgendwo das sie ohne Internet nicht lauffähig ist?

Es soll auch Leute geben die im Notfall nicht aufs Handynetz angewiesen 
sein wollen, lieber einsam sterben - lass sie machen

von Georg S. (randy)


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Torsten B. schrieb:
> Aber wer weiß, wie lange diese Zellen halten.
> Ganz ehrlich, da würde ich lieber beim Niederländer nkon.nl kaufen

bei lifepo.de heißt es:
> Top-Batteriezellen vom Markenhersteller EVE – eine Qualität, die überzeugt
> Grade A+ Zellen

Klar, das muss man dem Händler glauben, und nkon.nl gibt es schon länger 
und ohne dass groß Beschwerden bekannt geworden wären.



Heinz R. schrieb:
> Da bist bei Victron genau richtig - fast alles ist offen zugänglich
...
> Falls Dich das näher interessiert, mach doch hier einen separaten Thread
> mit Deinen Fragen auf?

Dann bin ich bei Victron auf jeden Fall richtig... Ich melde mich wenn 
ich fragen habe. Vielen Dank für das Angebot.



Matthias H. schrieb:
> Bei 4kWP ist die Amortisation wahrscheinlich sowieso unwichtig, da ist
> die Batterie nur Spielerei.

Bei meinem Vater sind's 10kW, da lohnt sich das schon eher. Aber in dem 
Fall baue ich das System mit kleinerer Batterie lieber bei mir auch auf, 
dann kann ich bei Software Problemen besser Debuggen. "alalogue Twin" 
sozusagen...

von Andrea B. (stromteam)


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Michael B. schrieb:
> Denn nackte Zellen (8 Stück 300Ah, 3.2V für 24V) kosten gerade mal 280€.

Wo bekommt man neue 300AH EVE-Zellen zu 35€ / Stk.?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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