Kann mir jemand eine verhältnismäßige USV empfehlen? Ich betreibe einen HP Proliant Gen10 und meine Anforderung ist nur, dass im Fall eines Stromausfall sicher heruntergefahren wird. Ich habe das herunterfahren getestet und es dauert ca. 1-2 Minuten. Sagen wir unter Vollast bis alle Dienste sicher beendet sind 5 Minuten, die überbrückt werden müssen. Ich betreibe dort ein Debian System also im Idealfall gibt es Treiber und das Teil kann per USB angesprochen werden. Maximale Leistung unter Vollast vom Server ist pro Netzteil 500W (Der hat 2 Netzteile). Ich verstehe es aber so, dass die Netzteile für Redundanz sind.
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David schrieb: > Kann mir jemand eine verhältnismäßige USV empfehlen? Meine Erfahrung: USV verursacht mehr Server-Stromausfälle als das Stromnetz. (Wichtig: eigenen RCD/FI) David schrieb: > Der hat 2 Netzteile Dann: Nur eines der beiden Netzteile über die USV betreiben. Bei USVs mit Blei-Akkus kannst eigentlich gleich ein Abo für Ersatz-Akkus mit abschließen. Evtl. eine Überlegung wert, wenn's nicht in ein 19" Rack soll: Es gibt diese neumodischen "Powerstations" mit LiFePO-Akku, Ladegerät und Wechselrichter in einem Gehäuse. Manche von denen beherrschen einen Pass-Through Modus, praktisch ohne Eigenbedarf, und schalten bei Stromausfall wie eine USV schnell den Wechselrichter zu. Ohne genau im Detail zu prüfen ob das Gerät taugt: https://www.pollin.de/p/ecoflow-powerstation-river-2-max-273025 Damit kann dein Server dann (bei normaler Last) einige Stunden weiterlaufen, bis du den runterfahren müsstest. Shutdown-Script müsstest du selber basteln, und schauen ob du per WLan oder Bluetooth an den Ladezustand kommst, am besten direkt und ohne Hersteller-Cloud...
Alexy N. schrieb im Beitrag #7985984:
> Ah, das ist ’ne gute Frage,
In chatgpt hätte er die Frage auch selbst eingeben können.
Εrnst B. schrieb: > Ohne genau im Detail zu prüfen ob das Gerät taugt: > https://www.pollin.de/p/ecoflow-powerstation-river-2-max-273025 Für das gleiche Geld gibts bei Bluetti inzwischen deutlich mehr Leistung und Kapazität: https://www.ebay.de/itm/205939552014
Aber wie bekommt der Server bei diesen "Powerbanken" mit, dass er herunterfahren soll?
Nerd 8. schrieb: > Aber wie bekommt der Server bei diesen "Powerbanken" mit, dass er > herunterfahren soll? Garnicht, weil es keine USVn und damit unsinnige Ratschläge sind. Man muß gucken, welche USV-Typen bzw. -Hersteller das Betriebssystem kennt oder hoffen, dass der USV-Hersteller taugliche Software mitliefert.
Die Frage ist gut. Wahrscheinlich muß der TO hier behelfsweise einen Skript basteln, der eine IP ohne USV anpingt um den Server nach einer Zeit herunterzufahren?? Schon nach 5 Minuten herunterfahren kann knapp werden, falls der Server z.B. Updates macht? Bei APC gab es Powerchute als SW zur USV Ansonsten der Bluetti-Test https://www.smartzone.de/bluetti-elite-100-v2-test/
Also ich würde nach dem Stromverbrauch einen Solarwechselrichter und lifepo-Akku nehmen, ist mittlerweile günstiger als eine usv.
Billige Solarwechselrichter sind netzgeführt und können kein eigenes Netz aufbauen.
Manfred P. schrieb: > Man muß gucken, welche USV-Typen bzw. -Hersteller das Betriebssystem > kennt oder hoffen, dass der USV-Hersteller taugliche Software > mitliefert. Jede halbwegs moderne USV kann über USB an den Rechner angeschlossen werden und meldet sich als Batteriegerät an (die Powerstations können das nicht, soweit richtig). Das Herunterfahren läßt sich dann ohne extra Software mit Betriebssystemmitteln einstellen. Es ist auch nicht sinnvoll, bei jedem Wegbleiben der Netzspannung sofort den Shutdown zu initiieren, da die meisten Ausfälle nur kurz andauern. Der TE hat leider vergessen, welchen "HP Proliant Gen10" er meint. Unter dieser Bezeichnung gibt es viele verschiedene Modelle, vom Microserver mit 50 Watt bis zum DL380 mit mehreren 100 Watt. Für die Auslegung der USV ist das natürlich wichtig.
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Also, ich sage mal so. DAS war die Kombi die ich bis vorgestern am laufen hatte: - HP ProLiant ML350 Gen8 - 2x Xeon E5-2690 - 256GB RAM - 2x Nvidia Tesla P40 - 4x 1TB SAS - 4x 4TB SAS darauf lief ein Proxmox mit 2 VM und gut 30 LXC Containern. Der Stromverbrauch lag im Mittel bei ca. 370W (da braucht man kein Powermeter, die Netzteile (2x 750W) teilen einem das selber mit). Also alles andere als ein sparsamer Gen10. Dazu ein Powerwalker USV, angeschlossen per USB, er hat 1400VA. Der Rechner hat zum herunterfahren ca. 10 Minuten gebraucht. Der Rechner hat auch erst nach 10 Minuten Powerdown das Script zum herunterfahren durchlaufen - ich hatte es oft das der Strom nur ein paar Sekunden weg war (haben wir hier oft, wir wohnen mitten im Wald) und dann der Rechner wegen den paar Sekunden komplett herunter lief - was völliger Schwachsinn ist. Der Powerwalker hatte dann nach den 20 Minuten immer noch ~75% Kapazität gehabt. Also: mach dich nicht verrückt, das muss kein "Hightech" USV sein. Eine einfache reicht da völlig zu. Aber vergiss das dumme Gelaber mit den Camping Strom Dingern von weiter oben. Du brauchst eine die dir mitteilen kann ob sie ein Powerloos hat oder nicht (am besten über USB oder RS232, über Netzwerkstack isses umständlicher mit dem Bash-Script). Was allerdings stimmt: alle zwei Jahre sollten sie Akkus erneuert werden (Kosten so umme 20-30€ je - zwei Stück braucht man) P.s.: diese Combo ist zu verkaufen in 986** für 150€ (ohne HDDs, mit 64GB RAM)
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David schrieb: > ... Maximale Leistung unter > Vollast vom Server ist pro Netzteil 500W (Der hat 2 Netzteile). Ich > verstehe es aber so, dass die Netzteile für Redundanz sind. Du solltest erst einmal nachmessen! Es macht im Preis schon einen Unterschied, ob 300 W reichen...
Cartman E. schrieb: > Du solltest erst einmal nachmessen! Nachmessen ist nur der eine aktuelle Zeitpunkt. Bei Updates haben die Server auch mal mehr geschwitzt. Deswegen ist Geiz hier kein Vorteil.
Lu schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Du solltest erst einmal nachmessen! > > Nachmessen ist nur der eine aktuelle Zeitpunkt. Bei Updates haben die > Server auch mal mehr geschwitzt. Deswegen ist Geiz hier kein Vorteil. Wenn Mann weiss wie, kann man auch Mehrkerner eine Weile bei 100 % Laune halten, und die Peripherie sich drehen lassen. Das ist dann mit wirklich ausreichender Genauigkeit das zu erwartende Maximum. Aber warum muss man das erwähnen? Ist das nicht eigentlich selbstverständlich?
Cartman E. schrieb: > Aber warum muss man das erwähnen? .... Weil das manipulieren auf niedrigere Werte, damit es günstiger wird als die Konkurrenz ist heute schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass man heutzutage das extra erwähnen muss. > Ist das nicht eigentlich selbstverständlich? Das war früher mal. Die Gesellschaft habe sich weiterentwickelt, sagen da die Mitmachenden, die niemals gegen den Strom schwimmen.
Meine Empfehlung wäre eine SE/APC SmartUPS 1000/1500, die gibt es als Tower oder als 19"-Version. Wenn die Daten wertvoll sind oder das Stromnetz schlecht, dann die "Online-Versionen". In der Software kann man einstellen wann der Server mit dem Shutdown beginnen soll. Wenn der Server für den Shutdown beispielsweise 1,5 Min für den Shutdown benötigt und die Laufzeit mit Akku 10 Min beträgt, dann wird man 8 minütige Stromausfälle abpuffern können. Nach meiner Erfahrung sind die "Stromprobleme" entweder kurz (<5 Min) zu ca. 90% oder heftig (>1h) zu ca. 10%. Die "langen" wird man ohnehin nicht abpuffern können, da braucht es den Shutdown. Εrnst B. schrieb: > Meine Erfahrung: USV verursacht mehr Server-Stromausfälle als das > Stromnetz. (Wichtig: eigenen RCD/FI) Ich habe noch kein durch eine USV erzeugtes Problem erlebt, wohl aber Probleme ohne USV. Wenn möglich, den RCD/FI weglassen. USV an eigenen LS. Rene K. schrieb: > Was allerdings stimmt: alle zwei Jahre sollten sie Akkus erneuert werden > (Kosten so umme 20-30€ je - zwei Stück braucht man) Die Lebensdauer der Blei-Gel-Akkus ist von der Temperatur und der Konstanz derselben abhängig. Bei durchgängig 19°C halten die Akkus bis zu 7 Jahre. Selbst bei typischen Raumtemperaturen sind 3-5 Jahre realistisch.
APC ist bei mir rausgeflogen, das USB Interface nutzt ein proprietäres Kommunikationsprotokoll. Die Software (Powerchute) ist ausschließlich (Linux Seite) auf SuSe Enterprise und RedHat Enterprise lauffähig. Unter Debian gab es ein freies Tool: apcupsd, hieß das glaube ich, damit lief dann aber unsere APC nicht, weil das wieder nen anderes USB war und nicht unterstützt wurde. Ergo: Powerwalker stellte am USB einen einfaches RS232 Protokoll zur Verfügung welches man mit jeglichen Mitteln, Betriebssystemen und jeglicher Software auslesen / nutzen konnte. Nichts fancy proprietäres, oder sexy Cloud basierendes...: Ein einfaches stinknormales Terminal!
Svensson schrieb: > Nach meiner Erfahrung sind die "Stromprobleme" entweder kurz (<5 Min) zu > ca. 90% oder heftig (>1h) zu ca. 10%. Die "langen" wird man ohnehin Ich habe nicht selten mit Ausfällen im Bereich dazwischen zu tun. An manchen Standorten häufiger sind freilich Brownouts oder Ausfälle unter einer Sekunde.
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(prx) A. K. schrieb: > An manchen Standorten häufiger sind freilich Brownouts oder Ausfälle unter > einer Sekunde. Zum Teil sind das Maßnahmen zur Netzstabilisierung. Aber diese Diskussion hatten wir schon ein paar mal. Für die meisten Leistungsschalter im Mittelspannungsbereich gilt: Die mechanische Lebensdauer beträgt 10.000 bis 30.000 Zyklen, die elektrische Lebensdauer 100 bis 3.000 Zyklen bei Nennlast. Es gibt Vakuum-Schalter, die erreichen 30.000 Zyklen bei Nennlast geschaltet.
(prx) A. K. schrieb: > nicht selten mit Ausfällen Ausfälle gibt es überall mal. Entweder kurze aus dem Netz oder lange durch den Bagger. Was bei vielen USVs vergessen wird, ist die regelmäßige Wartung/Akkutausch. Tiefentladung und Schindern einer unterdimensionierten USV führen öfter zu Akkuproblemen. Deswegen schrieb auch Ernst oben seinen Kommentar, dass ohne manchmal besser ist. :-)
Beitrag #7986764 wurde vom Autor gelöscht.
Svensson schrieb: > Ich habe noch kein durch eine USV erzeugtes Problem erlebt, wohl aber > Probleme ohne USV. Wenn ich BTO ziteren darf: https://www.youtube.com/watch?v=4cia_v4vxfE "You Ain't Seen Nothing Yet!" Wenn der Server nur an der USV angeschlossen ist, deren Akkus nicht prophylaktisch gewechselt werden und selbige ihr Leben verwirkt haben, wird der nächste Selbsttest garantiert zum kalten shutdown. Defekte an der USV-Elektronik sind eher selten, kommen aber auch vor. Alles schon zur Genüge erlebt. Best Practice ist daher bei Servern mit redundanten Netzteilen, ein Bein an die USV, das andere ans Netz. > Die Lebensdauer der Blei-Gel-Akkus ist von der Temperatur und der > Konstanz derselben abhängig. Bei durchgängig 19°C halten die Akkus bis > zu 7 Jahre. Selbst bei typischen Raumtemperaturen sind 3-5 Jahre > realistisch. Das kann man nicht allgemeingültig betrachten, es hängt u.a. auch stark von der verwendeten USV-Hardware ab. Zum Beispiel "braten" APC-USVs die Akkus regelrecht zu Tode, da es keinerlei echtes BMS gibt. Die orignalen Akkus halten bei denen erfahrungsgemäß ca. 3 Jahre, manchmal etwas mehr. Kompatible Ersatzakkus meist nur 2 Jahre. Andere Hersteller, wie bspw. Effekta gehen schonender mit den Akkus um, dort leben sie länger.
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Icke ®. schrieb: > Best Practice ist daher bei Servern mit redundanten > Netzteilen, ein Bein an die USV, das andere ans Netz. Das ist nicht nur "Best Practice" das GEHÖRT sich so! Zwei redundante Netzteile an einer Spannungsquelle zu betreiben führt das Prinzip "Redundanz" ad-absurdum. Icke ®. schrieb: > Akkus halten bei denen erfahrungsgemäß ca. 3 Jahre, manchmal etwas mehr. > Kompatible Ersatzakkus meist nur 2 Jahre. Andere Hersteller, wie bspw. > Effekta gehen schonender mit den Akkus um, dort leben sie länger. Bei Powerwalker halten sie meist auch so um die 3-4 Jahre. Ich habe sie, da es ja nun nicht gerade eine Massivinvestition ist, alle 2 Jahre vorsorglich gewechselt. Ich habe meine Batterien immer im örtlichen Handel geholt. Der kannte das Prinzip "USV" (Pfand von 7,50€ gilt ja nur für Starterbatterien) nicht und hat auf die Batterien ebenfalls Pfand erhoben / bezahlt... Da war ich dann pro Akku immer bei so ~15-20€. Alles überschaubar.
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Icke ®. schrieb: > Best Practice ist daher bei Servern mit redundanten > Netzteilen, ein Bein an die USV, das andere ans Netz. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, nicht alle redundanten Netzteile an die gleiche Sicherung zu hängen. Spätestens nach einem Stromausfall braucht die USV noch zusätzlichen Ladestrom, der schon manche Sicherung zum Auslösen gebracht hat.
Icke ®. schrieb: > Zum Beispiel "braten" APC-USVs die > Akkus regelrecht zu Tode, da es keinerlei echtes BMS gibt. Das kann ich NICHT bestätigen. Ich habe schon Akkus erlebt, die 9 Jahre gehalten haben, da kann man nicht meckern. Icke ®. schrieb: > Akkus nicht > prophylaktisch gewechselt werden und selbige ihr Leben verwirkt haben, > wird der nächste Selbsttest garantiert zum kalten shutdown. Bei den APC habe ich noch nie erlebt, daß ein Akku so einen Ausfall erzeugt hat bevor der Selbsttest einen Akkutausch angemahnt hat. Es sei denn man würde den Selbsttest abschalten. > redundante Netzteile Eines an die USV und eines direkt an den Strom. Aber darauf achten, daß die USV auch die gesamte Stromlast im Umschaltmoment tragen kann. Unterschiedliche LS (Sicherungen). Und wenn möglich, dann auch an unterschiedliche Phasen; damit erschlägt man dann den seltenen Fall des Ausfalles einer Phase. Und wichtig: darauf achten, daß die beiden Stromkreise nicht an einem gemeinsamen 3poligen RCD/FI hängen (was sehr häufig der Fall ist). Zwei USV für die redundanten Netzteile zu benutzen ist ebenfalls problematisch, weil die Abschaltbedingungen schwer zu erkennen sind. Z.B.: Wann ist eine der USV defekt und wann einfach nur entladen. > Kommunikation Die größeren Modelle haben eine Netzwerkkarte, die bei SmartUPS 1000/1500 aber nachrüstbar ist. Tatsächlich verwendet APC sogar proprietäre Hardware. Mit einem Original-APC-Kabel hat man - selbst über die serielle Schnittstelle - viel mehr Funktionen als mit einem Standard-Kabel. Das finde ich übrigens auch nervig, zieht sich bei denen aber durch die ganze Produktpalette... Die beste Software, die ich bisher jemals gesehen habe, war von der "Online Xanto". Da sendete die USV im Bedarfsfall ein IP-Packet im Netz aus und die Software für die Clients hat darauf reagiert. Den Client gab es für alle denkbaren OS, sogar echte Unixe. Da konnte man ganze Serverfarmen ohne Lizenzgedöns herunterfahren... (k.A., ob das heute noch so ist.)
Svensson schrieb: > Bei den APC habe ich noch nie erlebt, daß ein Akku so einen Ausfall > erzeugt hat bevor der Selbsttest einen Akkutausch angemahnt hat. Ich schon.
Bei welcher Serie denn? Den "Klassiker" habe ich dagegen auch schon erlebt: Nachdem die USV den Akkutausch angemahnt hat, ist der Akku verformt (in der Mitte runder geworden), so daß er nicht mehr durch die Öffnung paßt. Dann muß man das Gehäuse öffnen, um die Akkus zu wechseln. Dafür muß die USV natürlich stromlos geschaltet werden, was irgendwie dem Sinn der USV widerspricht. Da hat sich Hot-Swap dann erledigt.
Wichtigste Regel bei einer Klein-USV mit mehr als einem Verbraucher: Alle kommen in eine Steckdosenleiste und nur die kommt in die USV. Die anderen Dosen der USV bleiben leer. Verreckt die USV, kann man die beiden Kaltgerätekabel an der USV ineinander stecken. Das schafft jeder. Andernfalls fehlt garantiert das passende Stromkabel, die Steckdosenleiste oder die zugängliche Wandsteckdose, um die USV zu überbrücken.
Svensson schrieb: > Bei welcher Serie denn? SmartUPS Rack 1000-1500 VA. Genauer hab ich es nicht. Wir haben viele von denen im Einsatz.
Svensson schrieb: > ist der Akku verformt Dicke Backen. Da war auch schon eine Säge vonnöten. Wir nehmen gerne vorsichtshalber neben dem Akku eine Ersatz-USV mit, für alle Fälle. Und manchmal Handschuhe, weil heiss.
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Bei mir war es auch eine mit 2 HE im 19"-Rack. Bei den Modellen ist die Öffnung aber auch wirklich super eng. Und oben und unten Metall, da biegt sich nichts. 3 HE ist dann schon entspannter. (prx) A. K. schrieb: > Wichtigste Regel bei einer Klein-USV mit mehr als einem Verbraucher: > Alle kommen in eine Steckdosenleiste und nur die kommt in die USV. Gute Idee. Funktioniert aber nur bei einer USV unter 2200 VA, weil die größeren meistens einen festgeschraubten Stecker haben (oder gleich Festanschluß).
(prx) A. K. schrieb: > Dicke Backen. Da war auch schon eine Säge vonnöten. Zweimal gehabt den Scheixx. (19" APC) Jetzt tut es eine recht preiswerte EATON ELLPSE ECO seit fast 6 Jahren völlig unauffällig an einem Netzeil des Thinkservers. War eigentlich als Provisorium gedacht... Nach dem Akku sollte ich aber doch mal schauen, wo ich grade dran denke. Beschwert hat die ELLIPSE sich noch nicht. Uwe
(prx) A. K. schrieb: > Dicke Backen. Bei 5 haben wir sowas glücklicherweise noch innerhalb der verlängerten Gewährleistungsansprüche. Somit läuft der Ausstausch durch den Distributor, der sich mit dem Hersteller nun auseinandersetzen darf. Es durfte ab den ersten Ausfällen keiner mehr die Dinger anfassen. Somit war es nicht möglich nachzuschauen, ob darin gefakte Akkus ohne vollständiges BMS (ohne Balancer) verbaut waren. Der Distributer rätselt, und der Hersteller (wird ebenfalls hier weggelassen) auch, warum so viele ausfallen. Wenn die die Dinger nicht aufmachen wollen um nachzusehen, dann kann vermutet werden, dass intern eine bestimmte Leitung unkritisierbar sein dürfte oder doch bekannt ist, aber ohne nachzusehen, kann man besser verkaufen, man wüßte es nicht. Das ist nun deren Bier. Wir sind raus und bekommen Ersatzprodukte geliefert.
Dieter D. schrieb: > Bei 5 haben wir sowas glücklicherweise noch innerhalb der verlängerten > Gewährleistungsansprüche. Somit läuft der Ausstausch durch den > Distributor, der sich mit dem Hersteller nun auseinandersetzen darf. Der wird die Gewährleistung ablehnen, weil bei Dir nur Geräte mit Zertifizierung gemäß Bahn-Normen eingesetzt werden dürfen.
(prx) A. K. schrieb: > Dicke Backen. Da war auch schon eine Säge vonnöten. Kenne ich auch. In den meisten Fällen waren schwangere Pb-Akkus schon etwas älter. Man sollte jedoch auch daran denken, wie sie oft durch Tiefentladung geschindert wurden. Selten hat einer die USV ordentlich abgeschaltet, wenn der Strom planmäßig länger weg war und AKKUs planmäßig erneuern kostet Geld, was keiner ausgeben wollte?
Manfred P. schrieb: > weil bei Dir nur Geräte mit > Zertifizierung gemäß Bahn-Normen eingesetzt werden dürfen. s/bahn-normen/tauglichkeit für gepolsterte Innenräume/
Manfred P. schrieb: > Der wird die Gewährleistung ablehnen, ... 🙂: Dafür ist es bereits zu spät. Die ersten Ersatzgeräte wurden bereits geliefert.
> Tiefentladung
Was habt ihr denn für Stromnetze? Selbst an relativ ungünstigen
Standorten hat man selten mehr als einen Stromausfall pro Jahr, der
länger als 5 Min dauert.
Die besseren Geräte können Unter- und Überspannungen, meistens 190-265V,
unbegrenzt lange ausgleichen (Buck&Boost). Manche brauchen bei
Unterspannungen hinunter bis zu 90V oftmals nur einen Teil der Energie
aus dem Akku zu nehmen, wodurch sich die Laufzeit verlängert.
Und: in aller Regel sind USV immer überdimensioniert. Heute haben die
Server lauter Stromsparfunktionen, so daß die selten die maximale Power
brauchen, gleichzeitig muß die USV aber auf den Maximalwert ausgelegt
sein.
Svensson schrieb: > Was habt ihr denn für Stromnetze? Selbst an relativ ungünstigen > Standorten hat man selten mehr als einen Stromausfall pro Jahr, der > länger als 5 Min dauert. In kleineren Städten ist die Stromversorgung nicht so redundant angebunden wie in Grossstädten. Das kann auch am Terrain liegen, etwa im Gebirge. Vergiss Murphy nicht. Besonders in Verbindung mit Bauarbeiten. Fürs Problem ist es ausserdem egal, ob die ganze Stadt dunkel ist, die Strasse oder nur das Gebäude. Je mehr Standorte man hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass mal einer länger als 5 Minuten weg ist. An den erinnert man sich deutlicher.
Svensson schrieb: > Was habt ihr denn für Stromnetze? Selbst an relativ ungünstigen > Standorten hat man selten mehr als einen Stromausfall pro Jahr, der > länger als 5 Min dauert. In Berlin haben seit heute morgen 45.000 Haushalte und 2.000 Firmen keinen Strom. Der Ausfall dauert voraussichtlich bis Donnerstag. Bei uns in der Großstadt hat mal ein Bagger ein Kabel beschädigt. Ergebnis: 2 Tage ohne Strom und eine Woche ohne Internet.
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Nemopuk schrieb: > Bei uns in der Großstadt hat mal ein Bagger ein Kabel beschädigt. > Ergebnis: 2 Tage ohne Strom und eine Woche ohne Internet. Ärgerlich, hier waren es neulich nur etwa 2 Stunden, bis die Leitung geflickt war. Leider saß ich zuhause fest, weil sich mein Garagentor nicht öffnen lässt. Für den Fall hatte ich die Speisung durch eine USV angedacht, aber die APC-1000 wollte dank maroder Akkus keinen Schwarzstart machen, die war noch wenige Tage zuvor am Netz. Aber, was die Ursprungsfrage angeht, sind derart lange Ausfallzeiten nicht die Auslegung üblicher USVn. Die können kurze Ausfälle puffern und senden dem Server die Anforderung zum Herunterfahren, bevor sie total leer sind. Eine anständige USV macht den Akku nicht tot, sondern geht rechtzeitig runter.
Nemopuk schrieb: > Der Ausfall dauert voraussichtlich bis Donnerstag. Mobilfunk ist auch ein Problem. USV mit Akkus sind ja schick, aber wenn der Ausfall laenger dauert, braucht man Notstromgeneratoren. Das sind aber boese Verbrenner. Die Vorschriften sind so gestrickt, dass so ein Generator nicht mehr realisiert werden kann. Da will man halt lieber ohne Netz dastehen. Da sollten wir den Berlinern auch nicht dreinreden, wenn sie das so haben wollen.
Dieter D. schrieb: > braucht man Notstromgeneratoren. Und zwar funktionierende. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Die letzten Jahre mit drohenden Krisen brachten einige Firmen auf die Idee, ihre Gross-USVs damit zu unterstützen. Die Hersteller der Generatoren liefern bei stark steigender Nachfrage aber lieber Geräte als Ersatzteile. Wenn man die ausserdem regelmäßig testet, und zwar in realem Szenario in Verbindung mit der USV, und ein solcher Test auch fehlschlägen kann, kann das in stabilen Netzen die Ausfallwahrscheinlichkeit des Gesamtsystems erhöhen. Und es wird die Lebensdauer der USV-Akkus reduzieren.
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Svensson schrieb: > Was habt ihr denn für Stromnetze? Selbst an relativ ungünstigen > Standorten hat man selten mehr als einen Stromausfall pro Jahr, der > länger als 5 Min dauert. Mehrmals (~30-40) im Jahr. Von wenigen Sekunden bis zu Stunden. PLZ 986** - aaaaaber: Wir wohnen im tiefsten Wald, Trasse kommt oberirdisch durch den Wald. Die Probleme sind bekannt, Lösung nicht in Sicht. Manfred P. schrieb: > Leider saß ich zuhause fest, weil sich mein Garagentor nicht öffnen > lässt. Welchen Hersteller hasst du denn? Mir ist kein elektrisches Garagentor bekannt, welches sich nicht not entriegeln lässt?!?
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Rene K. schrieb: > Mehrmals (~30-40) im Jahr. Von wenigen Sekunden bis zu Stunden. Maßnahmen zur Netzstabilisierung. Rene K. schrieb: > Die Probleme sind bekannt, Lösung nicht in Sicht. Nee, Ihr seid die Lösung für uns. Finde daher keinen Grund daran etwas zu ändern. Zugespitzt: Alles eine Frage der Perspektive Zitat von dem Humoristen Helmut Schleich aus dem bayrischen Rundfunk
(prx) A. K. schrieb: > Wenn man die ausserdem regelmäßig testet, und zwar in realem Szenario in > Verbindung mit der USV, und ein solcher Test auch fehlschlägen kann, > kann das in stabilen Netzen die Ausfallwahrscheinlichkeit des > Gesamtsystems erhöhen. Deswegen nutzt mein Arbeitgeber USV nur zum sauberen Herunterfahren der wenigen Server, wo wir sonst schmerzhaften Datenverlust hätten. Die meisten Geräte fallen zusammen mit dem Strom einfach aus und vertragen das. Abgebrochene Prozesse können in den allermeisten Fällen später automatisch fortgesetzt werden.
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Dieter D. schrieb: > Die Vorschriften sind so gestrickt, dass so ein > Generator nicht mehr realisiert werden kann. Das kann realisiert werden, auch in anderen Gegenden. Aber wie willst du einen Generator aufs Dach vom 10-Geschosser bekommen (wo die Technik steht) oder in den Dachboden eines MFH (wo du den Generator ja gar nicht betreiben darfst)?
Reinhard S. schrieb: > Aber wie willst du... Wenn auch bei Neubauten von Gebaeude und Mobilfunkantenne das Notstromaggregat wegen des Verbrennerverbotes nicht genehmigt werden kann? Das Grundstueck, worauf ich mich da beziehe, haette übrigens 800qm.
Dieter D. schrieb: > Wenn auch bei Neubauten von Gebaeude und Mobilfunkantenne das > Notstromaggregat wegen des Verbrennerverbotes nicht genehmigt werden > kann? Dann hast du versucht, der Verwaltung dein Auto als Notstromaggregat zu verkaufen. 😆
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Dieter D. schrieb: > Wenn auch bei Neubauten von Gebaeude und Mobilfunkantenne das > Notstromaggregat wegen des Verbrennerverbotes nicht genehmigt werden > kann? Quatsch, ich arbeite im Bausektor (Ingenieurbau). Wir bauen Bürogebäude MIT Notstromer, Diesel wie auch als Blockkraftwerke. "Verbrennerverbot" schließt explizit Notstromversorgungen aus! Wieder so eine Falschbehauptung die Dieter in die Welt setzt!
Dieter D. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Aber wie willst du... > > Wenn auch bei Neubauten von Gebaeude und Mobilfunkantenne das > Notstromaggregat wegen des Verbrennerverbotes nicht genehmigt werden > kann? Wurde es denn je beantragt? Mir ist kein Mobilfunkstandort mit Diesel-Generator bekannt, viele haben nicht mal Batteriepuffer.
(prx) A. K. schrieb: > Dann hast du versucht, der Verwaltung dein Auto als Notstromaggregat zu > verkaufen. 😆 Gute Idee um mein Auto gesamtbetrachtet dem Recycling zuzufuehren. Muss bloß noch ein Anschluss fuer mein EAuto mit exklusivem Notladerecht angebracht werden.
Rene K. schrieb: > Quatsch, ich arbeite im Bausektor (Ingenieurbau). Wir bauen Bürogebäude > MIT Notstromer, Da geht es um Gewerbesteuereinnahmen. Da ist die Stadt interessiert, dass der Rubel rollt. So eine Mobilnetzanlage bringt da kaum was ein. Also ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen wird hier wieder angestellt.
Bitte wieder runter auf den Boden kommen, wenns ihr Prinzipienreiter das noch schafft. Geräte für Ausnahmesituationen sind nur selten in Betrieb. Verbrenner, die nicht brennen, produzieren beispielsweise weder CO2 noch Partikel. Und da macht es die Menge, nicht das Prinzip. Gerade bei solchen Geräten sind Aufwand und Folgen der Herstellung weit bedeutender. Bei häufig genutzten Geräten steht hingegen der Betrieb im Vordergrund.
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Dieter D. schrieb: > Da geht es um Gewerbesteuereinnahmen. Da ist die Stadt interessiert, > dass der Rubel rollt. > So eine Mobilnetzanlage bringt da kaum was ein. > > Also ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen wird hier wieder angestellt. Wieder so ein Quatsch...
(prx) A. K. schrieb: > Geräte für Ausnahmesituationen sind nur selten in Betrieb. Genau so ist es. Aber die Prinzipienreiter gibt es nunmal. Die Verstrahlten von solchen Stationen sind dabei noch gar nicht enthalten, die auch noch Ärger bereiten. Die hängen sich dann auch noch an diese Prinzipienreiter mit dran und pushen diese. In einer Kleinstadt im großen Einzugsgebiet von München war es auch eine Herausforderung für die Wassernotversorgung ein neues Dieselaggregat durchzubekommen. Das waren die gleichen Prinzipienreiter. Beim Gewerbegebiet war das geschickt mit der Erweiterung für die Wärmepumpe einer Firma verpackt gewesen. Wo ein Wille, da ist auch oft ein Weg.
Rene K. schrieb: > Mehrmals (~30-40) im Jahr. Von wenigen Sekunden bis zu Stunden. PLZ > 986** - aaaaaber: Wir wohnen im tiefsten Wald, Trasse kommt oberirdisch > durch den Wald. Die Probleme sind bekannt, Lösung nicht in Sicht. Okay, in Jalta auf der Krim ist das möglich (98601). Aber vielleicht auch im Thüringer Wald. Dann würde ich schnellstens in einen kleinen Generator und eine USV investieren; die USV evtl. mit Batterieerweiterung, um keine zu großen Entladezyklen zu haben. 2 bis 3 kW Inverter mit USV-Pufferung reichen ja schon, um nur wenig Komfortverlust zu haben. > Dieselgenerator Den Dieselgenerator gibt es bauartbedingt nicht in ganz klein, sondern meistens erst ab 5 oder 10 kW. Zudem sollte er möglichst keinen Lastschwankungen von mehr als 30% ausgesetzt werden, daher ist er im Regelfall eben überdimensioniert. Um eine schnelle Betriebsbereitschaft sicherzustellen gibt es welche, die ständig vorgewärmtes Öl mit elektrischen Pumpen an die Schmierstellen fördern, da ist der Motor praktisch "immer warm". Wer zufällig einen Traktor besitzt, der kann auch einen Generator für die Zapfwelle kaufen.
Svensson schrieb: > Dann würde ich schnellstens in einen kleinen Generator und eine USV > investieren; die USV evtl. mit Batterieerweiterung, um keine zu großen > Entladezyklen zu haben. 2 bis 3 kW Inverter mit USV-Pufferung reichen ja > schon, um nur wenig Komfortverlust zu haben. Ich habe seit einigen Jahren eine 800m² PV Anlage auf dem Dach und einen Batteriespeicher, alles gut - wir haben an den "Prekären Stellen" separate 230V Abgriffpunkte - die müssen wir dann nur umstecken sollte der Strom länger weg bleiben. Wir haben damit gelernt zu leben. ;-) Wobei ich sagen muss, diesen Winter blieb es bis dato nur bei wenigen und kleineren Ausfällen, obwohl wir mal wieder einen "Winter" haben.
Dieter D. schrieb: > Rene K. schrieb: >> Quatsch, ich arbeite im Bausektor (Ingenieurbau). Wir bauen Bürogebäude >> MIT Notstromer, > > Da geht es um Gewerbesteuereinnahmen. Gerade eben warst du noch beim Verbrennerverbot. Ist das jetzt verschwunden, weil du mit der Realität konfrontiert wurdest? > Da ist die Stadt interessiert, dass der Rubel rollt. > So eine Mobilnetzanlage bringt da kaum was ein. Trotzdem paar tausend Euro pro Jahr. Dieter D. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> mit Diesel-Generator > > Das wuerde ich auch nicht an die grosse Glocke haengen. Bei sovielen Leuten, die in dem Bereich arbeiten und Zugang haben, kann man das als Grundwissen voraussetzen. Rene K. schrieb: > Wir haben damit gelernt zu leben. ;-) > Wobei ich sagen muss, diesen Winter blieb es bis dato nur bei wenigen > und kleineren Ausfällen, obwohl wir mal wieder einen "Winter" haben. Ging uns auch so. 2 oberirdische Zuführungen zum Ort, schön durch Wälder. War bei Sturm natürlich dann immer was betroffen. Wobei der längste Ausfall grad mal 24h war, dann stand ein Aggregat an der Station. Vor einigen Jahren hat man dann aber eine Leitung vergraben, seitdem läufts.
Reinhard S. schrieb: > Gerade eben warst du noch beim Verbrennerverbot. Ist das jetzt > verschwunden, Das gibt es noch im Hintergrund und wird wird ein Problem sein.
Reinhard S. schrieb: > Bei sovielen Leuten, die in dem Bereich arbeiten und Zugang haben, kann > man das als Grundwissen voraussetzen. Es gibt welche mit Generatoren zur Pufferung. Diese sind aber abgegeben. Ansonsten wird auf Mobile Generatoren gesetzt, die man schnell hinfaehrt: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/energiekrise-mit-software-und-diesel-generatoren-mobilfunkanbieter-ruesten-sich-fuer-drohenden-netz-kollaps/28714932.html Aus Hamburg: https://volta-energy.com/de/kunden/ubertragungsmasten-schneller-einsatzbereit-dank-langlebigem-aggregat/
Dieter D. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Gerade eben warst du noch beim Verbrennerverbot. Ist das jetzt >> verschwunden, > > Das gibt es noch im Hintergrund und wird wird ein Problem sein. Bitte eine seriöse Quelle zum (angeblichen) Verbot von dieselbetriebenen Notstromaggregaten. Oder ist das eine weitere Folge von Dieterchens Lügenmärchen?
https://volta-energy.com/de/blog-de/umweltzonen-und-energieversorgung-was-hat-es-damit-auf-sich/ In vielen Umweltzonen werden die Vorschriften jedoch auch auf andere Dieselmotoren, wie z. B. herkömmliche Generatoren, ausgedehnt. Das bedeutet, dass Dieselaggregate, die die Emissionsanforderungen nicht erfüllen, an bestimmten Orten ebenfalls verboten sind. https://sev-stromerzeuger.com/pages/abgasstufen-fur-stromerzeuger-in-der-europaischen-union Da fehlt bei beiden noch die Aktualisierung auf die Stufe VI der Abgasnormen.
Dieter D. schrieb: > In vielen Umweltzonen werden die Vorschriften jedoch auch auf andere > Dieselmotoren, wie z. B. herkömmliche Generatoren, ausgedehnt. Und diese Vorschriften sind kein "Verbrennerverbot", wovon Du fälschlicherweise explizit gesprochen hast, sondern einfach nur Vorgaben, wozu insbesondere ein Russpartikelfilter gehört. Offizielle Quelle für Berlin: https://www.berlin.de/umwelt/themen/luft/artikel.244446.php Also mal wieder Fake News von Schwurbeldieter.
Ab 2035 sollen nach EU-Gesetz die Emissionsgrenzwerte für alle Verbrennungskraftmaschinen so niedrig liegen, dass diese nur mehr mit sehr großen Aufwänden (Nachrüstungen) eingehalten können. In Deinem Link steht: "Auch die Einhaltung der aus der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) abgeleiteten einschlägigen Immissionsschutzvorgaben muss umgesetzt werden." Daher sind diese davon ebenfalls betroffen. Wenn die erteilten Ausnahmegenehmigungen für Notstromgeneratoren in den Umweltzonen nicht verlängert werden, dann ist da auch Schluss. Es kommt aber dabei darauf an, wie die Wahlvölker bei den nächsten Wahlen abstimmen oder was bis dahin alles gefallen sein sollte.
Dieter D. schrieb: > Ansonsten wird auf Mobile Generatoren gesetzt, die man schnell > hinfaehrt: > https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/energiekrise-mit-software-und-diesel-generatoren-mobilfunkanbieter-ruesten-sich-fuer-drohenden-netz-kollaps/28714932.html Zitat: > Allerdings könne nur ein kleiner Teil der insgesamt rund 33.000 Funkmasten > gleichzeitig damit versorgt werden, schränkte das Unternehmen ein. Klar, aber wie erwähnt: Wie willst du das Ding aufs Dach zur Station (wenn auf Wohngebäude/Industriehalle, wie in Städten üblich) bringen? > Aus Hamburg: > https://volta-energy.com/de/kunden/ubertragungsmasten-schneller-einsatzbereit-dank-langlebigem-aggregat/ Das ist nichts neues, bisher üblich sind da normale Dieselaggregate mit großem Tank.
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