Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik # Multimeter Wetekom 9801


von Dirk (bad_boy)


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Hallo Leute,

hat einer zufällig eine Anleitung für ein Wetekom 9801 Multimeter ?

Oder kann mir einer unter anderem sagen, ob es eine Displaybeleuchtung 
hat und wenn ja, wie man diese einschaltet ?

Habe schon gesucht an dem Gerät aber leider nicht gefunden. Die Ziffern 
sind zwar schön groß, aber bei Aussenlicht teilweise nicht abzulesen.

Gruss
Dirk

von Armin X. (werweiswas)


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Dirk schrieb:
> Oder kann mir einer unter anderem sagen, ob es eine Displaybeleuchtung
> hat und wenn ja, wie man diese einschaltet ?

Wird, wenn keine weitere Taste vorhanden ist wohl eher keine Beleuchtung 
vorhanden sein.
Ist aufschrauben zum Nachschauen keine Option? Garantiesiegel werden ja 
eher nicht zu erwarten sein.

von Werner H. (werner45)


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Hat KEINE Beleuchtung, war damals nicht üblich. Mein teures RMS-Fluke 
hat auch keine Beleuchtung.
Beide funktionieren heute noch tadellos.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Werner H. schrieb:
> Hat KEINE Beleuchtung, war damals nicht üblich.

Du meintest wohl, üblich oder nicht unüblich?

von Hans F. (spartrafo)


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Andreas M. schrieb:
> Werner H. schrieb:
>> Hat KEINE Beleuchtung, war damals nicht üblich.
>
> Du meintest wohl, üblich oder nicht unüblich?

Er meint "nicht üblich" im Sinne von unüblich.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dirk schrieb:
> Die Ziffern
> sind zwar schön groß, aber bei Aussenlicht teilweise nicht abzulesen.

Polarisierte Sonnenbrille absetzen.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Hans F. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Werner H. schrieb:
>>> Hat KEINE Beleuchtung, war damals nicht üblich.
>>
>> Du meintest wohl, üblich oder nicht unüblich?
>
> Er meint "nicht üblich" im Sinne von unüblich.

Also war Beleuchtung üblich!?
Weil keine Beleuchtung unüblich war

von Hans F. (spartrafo)


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Andreas M. schrieb:
> Hans F. schrieb:
>> Andreas M. schrieb:
>>> Werner H. schrieb:
>>>> Hat KEINE Beleuchtung, war damals nicht üblich.
>>>
>>> Du meintest wohl, üblich oder nicht unüblich?
>>
>> Er meint "nicht üblich" im Sinne von unüblich.
>
> Also war Beleuchtung üblich!?
> Weil keine Beleuchtung unüblich war

[Das Multimeter] Hat KEINE Beleuchtung, [denn Hintergrundbeleuchtung] 
war damals nicht üblich [/ unüblich].

Was ist daran so schwer zu verstehen?

von Harald K. (kirnbichler)


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Hans F. schrieb:
> Was ist daran so schwer zu verstehen?

Daß das "nicht" sich auch auf "unüblich" beziehen könnte. Was es 
natürlich nicht tut.

Jüngeren Generationen scheint zunehmend die Fähigkeit verloren zu gehen, 
geschriebenes Deutsch inhaltlich zu erfassen, ganz zu schweigen davon, 
verständliches und eindeutiges Deutsch zu schreiben.

Das sieht man bereits am oft völlig verkorksten Satzbau in Publikationen 
wie "Der Spiegel" oder dem, was aus dem ehemaligen IT-Fachverlag "Heise" 
kommt.

Und wenn es schon diese vermeintlichen "Profis" nicht mehr auf die Reihe 
bekommen, wie soll dann Otto Normalforennutzer das hinbekommen?

Deutsch hat halt einen komplett anderen Satzbau als z.B. Englisch, und 
auch andere Interpunktions- und Grammatikregeln. Die aber lernt man 
nicht über tiktokvideos.

von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> Jüngeren Generationen scheint zunehmend die Fähigkeit verloren zu gehen,
> geschriebenes Deutsch inhaltlich zu erfassen, ganz zu schweigen davon,
> verständliches und eindeutiges Deutsch zu schreiben.

Bald wird Althochdeutsch aussterben!

von Harald K. (kirnbichler)


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H. H. schrieb:
> Bald wird Althochdeutsch aussterben!

Das sowieso. Aber auch der typische Satzbau ("Subjekt, Prädikat und 
Objekt") wird in Vergessenheit geraten und durch Emojis und anderes 
Verblödungszubehör ersetzt werden. Wie man am vorliegenden Beispiel 
sehen kann, ist bereits eine Verneinung hochgradig herausfordernd.

von Hannes J. (pnuebergang)


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H. H. schrieb:
> Bald wird Althochdeutsch aussterben!

Neumodisches Zeug. Hingegen ist das Verschwinden des 
Protowestgermanischen auf das Schärfste zu verurteilen.

von Dirk (bad_boy)


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Danke für die Infos. Also nichts mit Beleuchtung. Muss man dann wohl 
damit leben.

von Peter R. (pnu)


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Aus Sicherheitsgründen muss man bei Geräten, die man ans Netz 
anschließen kann den Batteriewechsel erschweren. Sonst passiert es, dass 
"schnell mal" Batterie gewechselt wird, wenn die Messstrippen noch am 
Messobjekt hängen.

Also nichts mit nur irgendwelche Klappen aufknipsen oder so und neue 
Batterie einlegen sondern nur mit tief liegenden Schrauben und extra 
Schraubenform festgeschraubt oder dgl.

Der beim Beleuchten notwendige hohe Batteriewechsel führt folgerichtig 
dazu dass man auf ein Beleuchten verzichtet.

Wenn selten gearbeitet wird, passieren auch seltener Fehler.

Nebenbei: wenn es so dunkel ist, dass man nicht ablesen kann, ist es 
auch gefährlich in irgend einem Gerät herumzumessen Beides verträgt sich 
nicht so recht.

Vielleicht hat das Gerät auch durch Alterung oder einen Fehler zu wenig 
Kontrast. Da kann z.B. die Steuerspannung des Display zun gering sein.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Peter R. schrieb:
> Nebenbei: wenn es so dunkel ist, dass man nicht ablesen kann, ist es
> auch gefährlich in irgend einem Gerät herumzumessen

Dem Threadstarter zufolge soll das Gerät bei viel Licht schlecht 
ablesbar sein, und er nimmt aus irgendeinem Grund an, daß dabei eine 
Hintergrundbeleuchtung helfen könnte:

Dirk schrieb:
> Die Ziffern sind zwar schön groß, aber bei Aussenlicht
> teilweise nicht abzulesen.

Oder er hat eine neue Definition von "Aussenlicht". Hannöversch? À la 
"aufe Fenster"? Dann wäre "Aussenlicht" "ausses Licht", d.h. Dunkelheit.

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