Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Vernietete Potis öffnen und wieder verschliesen + Potimuttern


von Jochen (glotzenhobel)


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Servus liebe Leute,

vielen Dank für dieses tolle Forum! Das ist mein erster Post, der gleich 
zwei Fragen beinhaltet, die ich nirgends beantwortet bekomme. Ich bin 
mir aber sicher, dass "alte" Bastler eine Lösung haben.
Es geht um Potis zu öffnen, die nicht mit Metalllaschen, sondern mit 
Nieten verschlossen sind. Bzw. auch sonst komplett verschlossen sind. 
Das öffnen ist nicht das Problem. Aber wie bekomme ich das Ding nach 
einer Reinigung wieder geschlossen? Das sind meistens dünne 
Kupferröhrchen, die in der Produktion dann gestaucht / vernietet werden.
In diesem Beispiel habe ich ein altes Poti mit integriertem 
Netzschalter. Der Netzschalter dieses Potis ist auf einer Seite 
hochohmig. Das liese sich bestimmt mit reinigen via Kontaktspray wieder 
hinbekommen. Aber wie bekomme ich das Ding wieder geschlossen? Hat 
jemand eine Idee?
Im Anhang habe ich 2 Fotos von einem Beispiel. Das Problem ist mir 
jüngst schon öfter begegnet...

Dann noch etwas zum Thema Poti: Es gibt historische Geräte mit 
speziellen Befestigungsmuttern für die Potis. - Siehe Foto. Gibt es 
Werkzeuge, mit der man diese Muttern "bedienen" kann? Ich habe bisher 
immer meine Seegeringzange dazu "vergewaltigt". Es gibt bestimmt dazu 
ein besseres Werkzeug.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Vielen Dank, VG, Jochen

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Stand-Art, Kleinkunst auf dem Wochenmarkt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Jochen schrieb:
> Aber wie bekomme ich das Ding nach
> einer Reinigung wieder geschlossen? Das sind meistens dünne
> Kupferröhrchen, die in der Produktion dann gestaucht / vernietet werden.

Alte Niete durch neue Niete ersetzen? Das ist das, was Du "dünnes 
Kupferröhrchen" nennst. Kann man kaufen, siehe z.B. 
https://knupfer.info/shop/index.php/nieten-nietenschrauben/hohlnieten.html 
(willkürlich ausgesucht, Suchbegriff "hohlniet kupfer 1mm")

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Jochen schrieb:
>Aber wie bekomme ich das Ding wieder geschlossen?

Beim öffnen die Nieten ausbohren und beim schließen
mit Schraube und Mutter, habe ich schon öfters so gemacht.

>Gibt es
>Werkzeuge, mit der man diese Muttern "bedienen" kann?

Ich habe mir dafür selber Werkzeuge angefertigt.

von Martin L. (makersting)


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M2 passt, vielleicht noch m2,5 - M3 ist schon zu groß.

von Jochen (glotzenhobel)


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Günter L. schrieb:
> Beim öffnen die Nieten ausbohren und beim schließen
> mit Schraube und Mutter, habe ich schon öfters so gemacht.

Moin, das ist mir ehrlich gesagt das liebste. Ich bin kein "Metaller". 
Ausserdem hab ich Angst, dass der Poti durch die Klopferei mit einem 
Dorn - oder sonstwas auf den Niet komplett kaputt geht. Ca 50 Jahre 
alter Kunststoff hat nicht mehr die Elastizität und Weichmacher eines 
neuen.

Aber diese Nieten sind ja- ich habs noch nicht gemessen eher unter 1mm. 
Dazu, dass die Standartnieten, die ich gerade gefunden habe zu kurz 
sind. Ein ordentliches Poti hat schon mal - ohne dass ich die 
Schieblehre in der Hand hatte eher 10mm und größer. Bei einem 
Durchmesser (nicht gemessen!!!) eher unter 1mm.

Wo gibt es solche Schrauben? Das ist mir sehr sympatisch :-)

Werkzeug selbermachen ist eher nicht, wegen Mangel an 
Metallbearbeitungskentniss. Dann doch die Seegeringzange ;-)

VG, Jochen

von Jochen (glotzenhobel)


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OK, ich sehe schon, ich mache einen Niet heraus und vermesse ihn.
Hab auch noch ein 2. Poti mit dem selben Problem.
Dann poste ich wieder.
Wird aber erst heute Nacht wieder oder nächstes Jahr ;-)
Danke schonmal und viele Grüße,

von Sven L. (svenl)


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Es gibt verstellbare Werkzeuge zum Öffnen von Optiken. Mit Nadeln und 
oder Schlitzen an den Enden.

Wenn Du danach suchst, findest Du solche Werkzeuge, die man auch für die 
Potimuttern nutzen kann.

Sven

von Martin (don_martin)


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Für Einbau-Laborbuchsen (z.B.: 
https://asset.re-in.de/isa/160267/c1/-/de/1678343_BB_00_FB/Staeubli-SLB4-F6-3-N-X-Sicherheits-Laborbuchse-Buchse-Einbau-Braun.webp) 
gibt es Montageschlüssel, die evtl. passen könnten:

https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/gl/000731434DS01/datenblatt-731434-staeubli-ss2-s-montageschluessel-rot-silber-1-st.pdf

https://www.conrad.de/de/o/zubehoer-fuer-laborsteckverbinder-0222225.html?tfo_productType=Montageschl%C3%BCssel

Bei ca. 30€ und mehr würde ich Eigenbau jedoch vorziehen:
Passendes Metallrohr (Stahl) daneben einsägen, wo die beiden "Zähne" 
stehen bleiben sollen und den Rest abtragen. Notfalls mit Eisensäge und 
Feile. Ich habe mir für sowas eine Akku-Flex zugelegt. Schraubstock und 
Schutzbrille sollten dabei selbstverständlich sein!

von Vanye R. (vanye_rijan)


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von Jens G. (jensig)


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Vanye R. schrieb:
> Warum glauben eigentlich immer alle das es nix kleineres wie M2 gibt?

Sagt wer?

von Thomas W. (goaty)


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Auch ein dicker Kupferdraht kann gehen.
Entweder verlöten oder quetschen.

Ach ja und dann gibt's noch die Bungard Nieten, aber die dürften zu kurz 
sein.

: Bearbeitet durch User
von Rudi K. (ykabel)


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Jochen schrieb:
> Wo gibt es solche Schrauben?

hat Harald im Beitrag #3 bereits genannt.
Falls Du googeln kannst: "Modellschrauben"

von Stephan S. (uxdx)


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Wenn Du nur 2-3 Schrauben brauchst, würde ich mal bei einem Optiker bzw. 
Uhrmacher fragen, ggf. mal hier schauen 
https://www.b-s.de/l/schrauben-brillenteile die haben Schrauben ab 0.8 
mm oder auch hier https://www.zujeddeloh.de/

: Bearbeitet durch User
von Martin L. (makersting)


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Wenn es kleiner als M2 sein soll, dann gibt es bei Ali so Sets für 
Optikerschrauben. Da ist alles drin.

Btw., M2 könnte i. d. Tat noch zu groß sein - da ist meine Erinnerung 
evtl. falsch.

Neue Nieten würde ich aus dem oben genannten Gründen auch nicht machen, 
mit Schräubchen hat es bei mir gut funktioniert.

von Stephan S. (uxdx)


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Harald K. schrieb:
> https://knupfer.info/shop/index.php/nieten-nietenschrauben/hohlnieten.html

Knupfer ist ja eine interessante Adresse, kannte ich noch nicht, vielen 
Dank!

von Nick (b620ys)


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Jochen schrieb:
> Gibt es
> Werkzeuge, mit der man diese Muttern "bedienen" kann?

Nennt sich "Schraubendreher für Schlitzmuttern"

von Wolf17 (wolf17)


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Ich hatte Erfolg damit, die wegen des abgebohrten Kopfes nur etwas 
kürzere Niete wieder hineinzustecken, alles zusammenzudrücken und mit 
einem Draht aufgebrachtem Minitröpfchen Sekundenkleber das kopflose 
Nietende im Loch zu fixieren.
Zum nächsten Zerlegen muss man dann allerdings in den Nietkanal bohren.

von Ralf X. (ralf0815)


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Wolf17 schrieb:
> Ich hatte Erfolg damit, die wegen des abgebohrten Kopfes nur etwas
> kürzere Niete wieder hineinzustecken, alles zusammenzudrücken und mit
> einem Draht aufgebrachtem Minitröpfchen Sekundenkleber das kopflose
> Nietende im Loch zu fixieren.

Wäre mir zu gewagt, egal wo und wann.
Wenn keine passenden Nieten (+ Werkzeug) oder Schrauben zur Verfügung 
stehen, hilft immer noch "Drahtbindetechnik".
Mir zum ersten mal in den 60ern in sehr ordentlich 
gewarteten/reparierten Geräten der Vorgenerationen begegnet und auch 
danach immer mal wieder.

von Stefan M. (derwisch)


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Ist das Potigehäuse komplett dicht?
Meistens ist bei den Anschlüssen ja eine Aussparung im oberen 
Gehäuseteil.
Da kann man den Schleifer sehen. Notfalls mit Taschenlampe.

Jedenfalls drücke ich in ein ungeöffnetes Poti immer ordentlich Teslanol 
Oszillin T6 rein (ertränken) wenn irgendwo ein Loch o.ä.ist.
Dann ein paar mal die Achse drehen wieder ausschütteln und fertig.
Nachspülen ist bei Oszillin nicht nötig. Das ist nicht so agressiv wie 
z.B. "Kontakt 60" Spray.

Aber vermutlich ist Dein Poti "hermetisch" dicht, so dass die Methode 
nicht möglich ist(?)

: Bearbeitet durch User
von Silvester (Gast)


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Jochen schrieb:
> Das öffnen ist nicht das Problem. Aber wie bekomme ich das Ding nach
> einer Reinigung wieder geschlossen? Das sind meistens dünne
> Kupferröhrchen, die in der Produktion dann gestaucht / vernietet werden.

Ich schreib nicht nur für die, die es schon irgendwie aufbekommen, 
sondern für alle mit dem Gesamtproblem - auf - inspizieren - wieder gut 
zu.

Löcher möglichst nicht weiter ausbohren, das Material ist nämlich bei 
Massenware sehr auf Kante genäht. Aber selbst bei vermurksten Demontagen 
mit ausgebrochenen Löchern geht noch etwas.

Möglichst nur Schrauben benutzen die genau ins Loch passen. Wenn der 
Kopf oder die Mutter im Weg sind, besser wieder verklammern.

Zur Demontage eignen sich gute Stahlklingen, seltener auch kleine 08/15 
Cutter mit den dünnen Brechklingen, zwar brechen einige Abschnitte weg, 
aber was solls - besser ist ein Schustermesser für Leder,

#0
den Flachkragen der Niete "umkrempeln" und möglichst zerstörungsfrei 
abziehen. Die nur verformte Niete kann nach der Reinigung 
wiederverwendet werden.

Schneller geht Ausbohren, der fehlende Kragen kann später leicht durch 
einen Nagelkopf ersetzt werden.

Nun das Wichtigste, Inspektion und Wartung je nach 
Schleiferkontaktmaterial und Zustand der Schleifbahn lohnt die 
Neumontage oft nur, wenn irgendwelcher Fremddreck stört.

Bei sichtbaren Abriebspuren nach jahrelangem Gebrauch ist jede weitere 
Minute vergeudete Lebenszeit, dann Poti komplett tauschen, solch eine 
Reparatur ist nämlich kurz darauf auf ewig für den Allerwertesten Herr 
Arsch.

Nur Falls die Schleiferbahn intakt als für gut befunden hier weiter:

#1
erstmal mit Büroklammern in Position zusammenfedern

#2
Die Büroklammern verzwirbeln. Das ist eine erstmals haltbarere lösung 
als mit Kupferdraht, der ist nämlich weicher und gibt manchmal nach. 
Wers aus irgendeinem nichtzwingenden Grund so gar nicht mag setzt fort 
mit dem Originalrohr.

#3
weiter mit den zerstörungsfrei entfernten Originalnieten, zuerst eine 
der Büroklammer damit ersetzen, dann die zweite:

#4 ins Rohr kommt ein genau passender Nagel als Führung, mit dem Kopf 
zuerst in die unverbogene Seite mit dem unversehrten Nietenkragen 
gesteckt, damit wird das Teil geklammert, auf den durchs Öffnen 
verbogenen Rohrkragen kommt eine passende Messingscheibe, der Nagel 
kommt raus und das über der Scheibe Stehende wird mit der Scheibe fest 
verlötet.

#5 Ins Rohr wird ein Messingnagel verlötet, mit dem Nagelkopf gegenüber 
der intakten Seite.

von Mani W. (e-doc)


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Es ist nur eine Abdeckung gegen Staub, wenn das geklebt ist
wird es seinen Zweck erfüllen...

von Mani W. (e-doc)


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Und Silvester, nicht so dick auftragen...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Günter L. schrieb:
> Beim öffnen die Nieten ausbohren und beim schließen
> mit Schraube und Mutter, habe ich schon öfters so gemacht.

Hach, genau mein Weg! Diese fetten Ruwido-Potis sind sehr verbreitet in 
Röhrenradios. Wenn es da beim Drehen knackte und krachte, war ein Öffnen 
und Reinigen unumgänglich. Der Ausbau war verhältnismäßig einfach, nur 
die Anschlussdrähte mussten markiert und notiert werden.

Zum Öffnen des Potis reicht es, den Kragen der Nieten vorsichtig 
"abzubohren" alles mit kleinem Bohrer und Bohrständer, dann konnte ich 
den Rest der Niete mit einem feinen Schraubendreher rausschieben.

Nach der Reinigung und Neuschmierung mit Minischrauben aus dem 
Modellbau-Geschäft (nein, nicht Ali!) wieder zusammengebaut. Länge der 
Schrauben ist nicht entscheidend, weil genug Platz in den Geräten ist.

Potis funktionierten danach meist wie neu.

Nach meiner Erinnerung waren es M2-Schrauben/Muttern. Passendes wirst Du 
heute definitiv bei einem Internet-Händler (nein, nicht Ali!) finden. 
Ich musste damals dafür nach Lübeck fahren.

Die Lösung mit den Schrauben hat den Vorteil, dass Du das Poti ggfls. 
erneut leicht öffnen kannst.

von Jochen (glotzenhobel)


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Moin zusammen und a xunds neues!

Wow, die Teilnahme von Euch ist beeindruckend!
Und ich habe die Antworten auf meine Fragen wirklich gefunden.
Um die Antwort zu geben von Vanyes Frage:
Zitat: Warum glauben eigentlich immer alle das es nix kleineres wie M2 
gibt?

Zugegeben endete mein Horizont bei M3 Schrauben :-)

Vielen Dank für den Tip. Allerdings sind in den allgemein angebotenen 
Mikro-Schrauben-Sets nicht die benötigten Schräubchen dabei. Bei Conrad 
wurde ich beim Hersteller Toolcraft fündig. Allerdings ist der Preis ein 
ganz anderer. Ich werde noch weitersuchen im Netz. Evtl. werde ich mir 
beides bestellen um für die Zukunft auch mal andere Projekte unter M3 
bedienen zu können :-) Allerdings fange ich nicht an Brillen- oder Uhren 
zu reparieren.
Jedenfalls ist die Schraubenlösung für mein Verständniss absolut 
praktikabel und gut.
In meinem Fall hab ich 2 Potis: Eins aus den 1970er Jahren mit 
Netzschalter integriert. Dort ist der Allpolig-angebrachte Netzschalter 
am Volumenpoti auf einer Seite hochohmig.
Das andere ist ein Poti aus einem Instrumentenverstärker aus der 2000er 
Zeit. Von dem ersten Poti haben die Nieten einen Durchmesser von 1,35mm 
und eine Länge von knapp 8mm. Da komme ich mit den chinesischen 
Sortimentsschrauben leider nicht aus. Mal sehen, obs die 
Toolcraftschrauben werden. Ich werde berichten.

Wegen dem zweiten Problem mit der - ich habe gelernt "Schlitzmutter" - 
werde ich mich nach Rohren in dieser Größe umsehen. Die Werkzeuge sind 
wirklich zu teuer, wenn man sie sehr selten benötigt. So muss nun doch 
mal wieder meine olle Metallsäge ran. Ich mag diese Arbeiten nicht 
besonders. Aber die rund 30 Euronen sind anderweitig besser angelegt. - 
Falls ich ein passendes Rohr finde.

Vielen Dank für Eure Tips und Infos. VG, Jochen

PS: Google oder eine KI hätte mir das so nicht berichtet. Ich habe von 
Euch Erfahrungen aus dem Reparatur-Alltag bekommen. Das kann mir nur ein 
Forum wie dieses bieten. Ich hoffe dass der/die ein- oder andere auch 
davon profitiert. Perfekt!

von Martin L. (makersting)


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Jochen schrieb:
> Allerdings sind in den allgemein angebotenen Mikro-Schrauben-Sets nicht
> die benötigten Schräubchen dabei.

Meine hab ich von Ali. Sowas enthält 8mm lange M1.4 Schrauben zB:
https://a.aliexpress.com/_Ew1nM80

Mit etwas Suche wird sich da noch nur die passende Schaube in geringerer 
Menge (günstiger) finden lassen. Muttern ebenso.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Martin L. schrieb:
> Jochen schrieb:
>> Allerdings sind in den allgemein angebotenen Mikro-Schrauben-Sets nicht
>> die benötigten Schräubchen dabei.
>
> Meine hab ich von Ali. Sowas enthält 8mm lange M1.4 Schrauben zB:
> https://a.aliexpress.com/_Ew1nM80
>
> Mit etwas Suche wird sich da noch nur die passende Schaube in geringerer
> Menge (günstiger) finden lassen. Muttern ebenso.

Hier nur als Beispielbild für M1,0 und M1,2 bis 10 mm Länge für rund 
3,-€.

https://ae01.alicdn.com/kf/S9c4af1021c4e43d894b223b89e8a2b97s.jpg

von Manfred P. (pruckelfred)


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Rainer Z. schrieb:
> Nach meiner Erinnerung waren es M2-Schrauben/Muttern. Passendes wirst Du
> heute definitiv bei einem Internet-Händler (nein, nicht Ali!) finden.

In der Hoffnung, dass der Internet-Händler nicht auch China-Weicheisen 
verhökert.

Martin L. schrieb:
>> Allerdings sind in den allgemein angebotenen Mikro-Schrauben-Sets nicht
>> die benötigten Schräubchen dabei.
> Meine hab ich von Ali. Sowas enthält 8mm lange M1.4 Schrauben zB:
> https://a.aliexpress.com/_Ew1nM80

Man braucht viel Glück, Ali-Schrauben zu erwischen, die tatsächlich 
halten.

Ich habe hier M2 vom Ali, die ihr Gewinde abwerfen, bevor sie fest sind. 
Meine Altbestände deutscher Industrieware machen kein Problem, außer, 
dass sie eben nicht in allen Maßen vorhanden sind.

Interessant waren auch Sechskantmuttern, die auf einem 
Messing-Abstandsbolzen ihr Gewinde verlieren.

Es gibt nichts, was man nicht noch schlechter herstellen könnte, die 
Chinastrolche optimieren es ständig.

von Martin L. (makersting)


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Hier gehts nur um Schräubchen, die fast nix zu halten haben.

Dass die Schrauben teils nicht besonders toll sind, kenne ich durchaus. 
Aber was du da beschreibst, entspricht nicht meinen Erfahrungen. Ich 
habe da dutzende Schraubenarten, verschiedenster Gewinde /Gewindegrößen 
und Schraubköpfe sowie Materialen gekauft: Alle taten was sie sollten. 
Gerade was ich im letzten 2 Jahre bestellt habe, war 100%ig. Chinaware 
ist besser geworden.

von Thomas W. (goaty)


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Gerade bei Norma:

von Silvester (Gast)


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Die Schrauben nutzen gar nichts bei verschlissenner Schleifbahn.

von Ralf X. (ralf0815)


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Silvester schrieb:
> Die Schrauben nutzen gar nichts bei verschlissenner Schleifbahn.

Oh, ein echter Schlaumeier.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Vielleicht steht es schon irgendwo - ich habe das damals mit 
Kupferstückchen aus 1,5qmm gemacht, sozusagen ein Kupfervollniet. 
Leitungskupfer ist weich und lässt sich verformen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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H.Joachim S. schrieb:
> Vielleicht steht es schon irgendwo - ich habe das damals mit
> Kupferstückchen aus 1,5qmm gemacht, sozusagen ein Kupfervollniet.
> Leitungskupfer ist weich und lässt sich verformen.

Spricht nix dagegen, Ralf X. oben mit "Drahtbindetechnik", auch okay. 
Ich persönlich find's halt mit Schrauben eleganter.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Silvester schrieb:
> Die Schrauben nutzen gar nichts bei verschlissenner Schleifbahn.

Na immerhin schon zwei Wochen angemeldet mit einer extrem überschauberen 
Anzahl sinnvoller Kommentare. In diesem Fall nicht ursächlich für den 
Reparaturwunsch:

Jochen schrieb:
> In diesem Beispiel habe ich ein altes Poti mit integriertem
> Netzschalter. Der Netzschalter dieses Potis ist auf einer Seite
> hochohmig.

Martin L. schrieb:
> Hier gehts nur um Schräubchen, die fast nix zu halten haben.

Na hoffentlich geht der Schalter nicht zu schwer.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Man braucht viel Glück, Ali-Schrauben zu erwischen, die tatsächlich
> halten.

Naja, ich wuerde auch mit keiner Schraube die nicht in einem Pappkarton 
eines namhaften Herstellers rueberkommt etwas ernstes anschrauben. Aber 
fuer so normalen Billokram reicht es.

> Ich habe hier M2 vom Ali, die ihr Gewinde abwerfen, bevor sie fest sind.

Das hatte ich zwar noch nicht, aber schon Schrauben wo kein Gewinde 
drauf war, oder der Schlitz oder das JIS gefehlt hat. Aber bei dem Preis 
und den Stueckzahlen wirft man die einfach weg. Das koennten die auch 
fuer dich erledigen, aber dann waeren die halt doppelt so teuer.

> Meine Altbestände deutscher Industrieware machen kein Problem, außer,
> dass sie eben nicht in allen Maßen vorhanden sind.

Sind ja auch wesentlich teurer.

> Es gibt nichts, was man nicht noch schlechter herstellen könnte, die
> Chinastrolche optimieren es ständig.

Klingt wie Rassismus. Du kannst halt nicht erwarten fuer kein Geld 
Qualitaet zu bekommen. Du bekommst in China sehr wohl auch gute 
Qualitaet, aber dann auch nicht mehr billig.

Vanye

von Bernd M. (berndma)


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Recht lange Schrauben unter M2 hatte ich mal vom Toom-Baumarkt aus der 
Bastler-Abteilung. Die sind zwar auch nicht ganz billig, gibt es dafür 
aber lose.
Viele Grüße
Bernd

von Martin L. (makersting)


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Manfred P. schrieb:
> Martin L. schrieb:
>> Hier gehts nur um Schräubchen, die fast nix zu halten haben.
>
> Na hoffentlich geht der Schalter nicht zu schwer

Wenn die popeligen Messingnieten nicht beim Drehen abgeschert sind, wird 
es Stahlvollmaterial ganz sicher auch nicht tun.

Womöglich nehmen Haltenasen die auf die Rückseite wirkende Drehkraft 
auf, so dass die Befestigung lediglich dafür sorgen muss, dass eben 
diese nicht abfällt.

von Silvester (Gast)


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Hier wird also gerade ein Poti zum auf-&-zuklappen oder 
auf-&-zuschrauben neu erfunden. Der heißt dann Glotzenhobel und wird 
patentiert... wers glaubt-

von Martin (don_martin)


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Martin schrieb:
> Passendes Metallrohr (Stahl) daneben einsägen, wo die beiden "Zähne"
> stehen bleiben sollen und den Rest abtragen.

Das ist mir noch eingefallen. (Siehe Bild!)

von Martin (don_martin)


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Sorry, das geht ja nicht weil die Poti-Achse im Weg ist. Habe ich mal 
für 'ne Uhr gemacht.

von Martin (don_martin)


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Noch das hier als Idee (Bild). Aderendhülsen habe ich bis runter zu 
1,5mm und 1,1mm Durchmesser in meinem Sortiment gefunden. Ggf. muss man 
den Kunststoffkragen entfernen und sie kürzen. Sollte mit passendem 
Draht durch Kleben (2K) oder Löten fixierbar sein.

: Bearbeitet durch User
von Jochen (glotzenhobel)


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Silvester schrieb:
> Hier wird also gerade ein Poti zum auf-&-zuklappen oder
> auf-&-zuschrauben neu erfunden. Der heißt dann Glotzenhobel und wird
> patentiert

Servus zusammen, die Idee von Silvester ist gut :-)

Martin schrieb:
> Das ist mir noch eingefallen. (Siehe Bild!)

Das funktioniert leider nicht, da in diesem Fall die Potiachse wirklich 
im Weg ist. Sonst gute Idee.

Der Schalter funktioniert mechanisch einwandfrei. Er ist 2-Polig 
ausgeführt und ein Pol von den beiden ist sehr hochohmig. Ich vermute 
einfach ne dicke Oxydschicht auf den Kontakten. Mal sehen. Das Gerät 
hatte eine Standzeit von guuuten 40 Jahren. Netzteilelkos etc. sind auch 
noch ein anderes Thema. Immerhin hat das Gerät schonmal den 
Isolationstest bestanden, was ja immer Heikel ist. Aber das ist ein 
anderes Thema.

Nun, Eure Gedanken und Ideen sind wirklich super! Entschieden habe ich 
mich final für die Schraubenvariante. Man könnte das Poti dann sehr 
einfach noch einmal öffnen. Nachdem ich 2 Potis auf der Werkbank liegen 
habe und eines sehr klein ist, werde ich nun M1.2 Schrauben von Conrad + 
passende Muttern bestellen:

https://www.conrad.de/de/p/toolcraft-82-87-92-sechskantmuttern-m1-2-din-934-stahl-verzinkt-20-st-828792.html

und

https://www.conrad.de/de/p/toolcraft-828782-zylinderschrauben-m1-2-10-mm-schlitz-din-84-stahl-20-st-828782.html

Evtl. würden es auch China-Schrauben tun, aber ich bin mit 
"Billigwerkzeug" und billig-Werkstattbedarf ehrlich gesagt geheilt. Die 
20 Schräubchen/Muttern werden mir auch lange reichen.
Heute geht die Bestellung raus, wenn ichs eingebaut hab, werde ich mich 
mit Fotos wieder melden. (Dann auch zum Patent angemeldet - natürlich 
;-) )

Vielen Dank , bis in Kürze... Jochen

von Silvester (Gast)


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Martin schrieb:
> Noch das hier als Idee (Bild).

Der alte Hut ist längst erfunden... Blindniete.

Nur ists Material zu spröde und bricht beim Anschauen.

Taugt nichteinmal zum Verschrauben, so billig ist das.

von Martin (don_martin)


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Silvester schrieb:
> Martin schrieb:
>> Noch das hier als Idee (Bild).
>
> Der alte Hut ist längst erfunden... Blindniete.
Ja, das ist bekannt.
Doch wer hat schon Blindnieten mit 1 bis 2mm Durchmesser in seinem 
Fundus? Aderendhülsen schon eher. Und sie lassen sich löten.

von Silvester (Gast)


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Martin schrieb:
> Aderendhülsen schon eher. Und sie lassen sich löten.

Kupferdraht ohne Endhülsen tuts aber auch, hast Du keinen?

von Martin (don_martin)


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Silvester schrieb:
> Kupferdraht ohne Endhülsen tuts aber auch,
Wenn ich die Wahl habe nehme ich nicht die schlechtere Lösung. Was 
besser passt, kann jeder für seine Anwendung selbst entscheiden, habe 
nur Ideen geliefert.

> hast Du keinen?
Auf dem Niveau muss ich nicht mitreden.

von Silvester (Gast)


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Martin schrieb:
> Auf dem Niveau muss ich nicht mitreden.

Du kannst es aber auch nicht lassen, mitzuschreiben, oder?

Nennt sich Zwangsstörung und ist behandelbar, mit guter Prognose.

von Jochen (glotzenhobel)



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Servus liebe Leute,

hier gehts doch nicht um Befindlichkeiten, sondern um technische Fragen 
rund um die Elektronik in allen Facetten. So auch mein Anliegen.
Aber ich habe gute Neuigkeiten: Ich habs gelöst!
Vorgang:
Also zuerst habe ich den Niet aus der Poti-Schaltersektion entfernt. 
Bild 1.
Dann habe ich vorsichtig mit Pinzette die einzelnen Teile der Mechanik 
entfernt. Bild 2. Dort kann man erkennen, dass sich im inneren des 
Schalters irgend ein "Schlontz" ausgebreitet hat. Irgendeine Pampe, die 
sich im inneren verteilt hat. Wahrscheinlich diente es zu Schmierung der 
Mechanik. So habe ich das mit Isopropylalkohol und Kontaktspray (Kontakt 
60) gereinigt. Die beweglichen Teile habe ich an den wichtigen Stellen 
via Wattestäbchen und Trockenschmiermittel behandelt.
Soweit alles gut. Wie auf dem Bild 2 zu sehen, ist in der Mitte eine 
braune Scheibe, die aus einem Kartonähnlichem Material besteht. Sie hat 
einzig die Aufgabe den roten Mitnehmer auf der Achse bei der Montage zu 
halten. Im geschlossenen Zustand würde alles von selbst zusammenhalten. 
Nun war aber durchs vorsichtige herausnehmen aber die Spannkraft des 
Ringes auf die Achse nicht mehr gegeben. Man sieht im Bild 1 die Feder. 
Diese drückt den roten Mitnehmer naturgemäs nach oben weg. Das vwürde 
die "Papierscheibe" verhindern. Diese hielt aber nicht mehr auf der 
Achse. Wir sprechen hier von einer Achse von 1,7mm Durchmesser. Die Idee 
war dann das mt einem E-Clip mit entsprechender Größe zu fixieren. (Bild 
3) Dann konnte ich das nun zusammenbauen. Die Schrauben M1.2 x 12mm + 
Muttern waren hier eine große Hilfe bei der Endmontage. (Bild 4) . 
Abschliessend hab ich das mit einem HCCR-Meter durchgemessen und siehe 
da: Kaum ist der Schlontz von den Kontakten, schon funktioniert der 
Schalter wie neu. Die Schrauben hab ich jeweils umgekehrt angebracht. 
Das war absicht, wegen den mechanischen Platzverhältnissen.
Jou, ich würde sagen vielen Dank für die tollen Beiträge, ich habe 
wieder viel gelernt und hoff ich finde die Zeit dem ein oder anderen 
auch mal auf die gedanklichen Sprünge helfen zu können. Jeah! VG, Jochen

von Jochen (glotzenhobel)


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Nachtrag: Sorry, für die etwas unscharfen Fotos. Hab nur eine alte 
"Kartoffelkamera". Aber das mit den Schrauben hab ich ebenfalls an einem 
alten Alpha-miniatur-Stereopoti erfolgreich durchgeführt. Daumen hoch an 
dieser Stelle. Das Thema mit der Schlitzmutter ist noch offen. Ich bin 
noch auf der Suche nach einem passendem Rohr, dass ich dann mit Feile 
und/oder Säge bearbeite. Solange muß halt meine Penzingringzange 
herhalten ;-) So nun aber gut...

von Vanye R. (vanye_rijan)


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>  Dort kann man erkennen, dass sich im inneren des
> Schalters irgend ein "Schlontz" ausgebreitet hat. Irgendeine Pampe, die
> sich im inneren verteilt hat. Wahrscheinlich diente es zu Schmierung der
> Mechanik.

Hat verschiedene Aufgaben.

1. Soll manche Teile vor dem Angriff durch Luftsauerstoff schuetzen. 
(silber)

2. Soll Abnutzung durch Reibung verkleinern

3. Soll bei manchen Potis den Eindruck erwecken das du ein Luxuspoti 
drehst.

Wenn welches vorhanden war dann muss hinterher auch wieder was rein.

Vanye

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