Hallo, ich habe mir zu Weihnachten meine Bilder angeschaut. Dabei musste ich feststellen, dass bei einem Bild eine starke Roteinfärbung vorhanden war. Diese war im Vorschaubild im Dateiexplorer unter Windows 10 nicht sichtbar. Zum Glück konnte ich diese Datei von der SD-Karte im Fotoapparat neu herunterladen. Diese war in Ordnung. Weiß jemand, was die Ursachen für solche Beschädigungen sind? Wie kann man diese rechtzeitig erkennen? Was ist eine gute Strategie, um Datenverlust vorzubeugen? Für Hinweise wäre ich dankbar.
Roland schrieb: > Weiß jemand, was die Ursachen für solche Beschädigungen sind? Da es beim zweiten Mal funktionierte, gab es wohl beim ersten Mal ein Empfangsproblem auf der Windows Seite. > Wie kann man diese rechtzeitig erkennen? Gar nicht. > Was ist eine gute Strategie, um Datenverlust vorzubeugen? > Für Hinweise wäre ich dankbar. Wenn man weiß, dass man ein 'wackeliges' PC-Setup hat, dann könnte man die Bilder zweimal(dreimal) in verschiedene Verzeichnisse laden und binär** vergleichen. Ist zwar auch keine Sicherheit, aber man wäre zumindest gewarnt, dass man dort genauer hinschauen muss. Die identischen Duplikate kann man dann nach /dev/null verschieben. Zum Langzeit-Archivieren würde ich dann noch eine generöse Menge an recovery Informationen generieren (par2) **:md5sum oder Vergleichbares ginge ebenfalls
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Für Langzeitarchivierung nehme ich Blu-ray M-DISC. Klingt leider altmodisch, kostet mehr Zeit und Geld. Aber die 15min. Zeit nehme ich mir, der Brenner brennt ja auch ohne mich. SSD oder Stick ist mir zu unsicher. https://www.conrad.de/de/p/verbatim-43823-m-disc-blu-ray-rohling-25-gb-5-st-jewelcase-bedruckbar-1297732.html
Thomas B. schrieb: > Für Langzeitarchivierung nehme ich Blu-ray M-DISC. alle runden Medien in Wechsellaufwerken haben mich entäuscht! Entweder gibt es keine funktionierenden Laufwerke mehr oder die Medien haben aufgegeben, Disketten, ZIP-Medien, Wechselplatten, DVD, CD. Was ich an Sourcecode seit 1990 immer retten konnte wurde von Festplatte zu Festplatte (jetzt NAS) kopiert!
Thomas B. schrieb: > Für Langzeitarchivierung nehme ich Blu-ray M-DISC. Tja, in 20 Jahren stehst du dann vor dem gleichen Problem wie heute mit Disketten: Woher zum Teufel bekomme ich noch ein Laufwerk!?
Norbert schrieb: > Da es beim zweiten Mal funktionierte, gab es wohl beim ersten Mal ein > Empfangsproblem auf der Windows Seite. Roland schrieb: > Zum Glück konnte ich diese Datei von der SD-Karte im Fotoapparat neu > herunterladen. > Diese war in Ordnung.
Roland schrieb: > Weiß jemand, was die Ursachen für solche Beschädigungen sind? > Wie kann man diese rechtzeitig erkennen? Anderes Betriebssystem mit anderem Filesystem verwenden. Kein Spielzeug-RAM verwenden. > Was ist eine gute Strategie, um Datenverlust vorzubeugen? Backup.
Joachim B. schrieb: > Thomas B. schrieb: >> Für Langzeitarchivierung nehme ich Blu-ray M-DISC. > > alle runden Medien in Wechsellaufwerken haben mich entäuscht! Dann nimm doch eckige Medien;-)
Joachim B. schrieb: > G. K. schrieb: >> Backup. > > wie war das? > Kein Backup, kein Mitleid. Hast Du solche dummen Sprüche nötig? Und ausgerechnet hier, wo der TE gerade ein Backup angelegt hat und das Original noch vorhanden war?
Ich gehe mal offline. Bier ist kalt genug :-) Egal ob Blu-Ray, Festplatte oder sonst was... Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr ;-) Gruß Thomas B.
Jörg R. schrieb: > Joachim B. schrieb: >> Thomas B. schrieb: >>> Für Langzeitarchivierung nehme ich Blu-ray M-DISC. >> >> alle runden Medien in Wechsellaufwerken haben mich entäuscht! > > Dann nimm doch eckige Medien;-) Die lassen sich zum Archivieren in Ordnern auch besser lochen. (Ich habe aber schon viereckige Mini-CDs gesehen!)
Ralf X. schrieb: > Hast Du solche dummen Sprüche nötig? darf ich nicht auch mal nach: Jörg R. schrieb: > Dann nimm doch eckige Medien;-) die Syquest 44MB steckte in einer eckigen Kassette, gilt das auch?
Roland schrieb: > dass bei einem Bild eine starke > Roteinfärbung vorhanden war. Datenfehler. Da JPEG die Daten quasi relativ von links nach rechts und von oben nach unten aufbaut reicht ein Bitfehler und der pflanzt sich dann fort. Roland schrieb: > Diese war im Vorschaubild im Dateiexplorer unter Windows 10 nicht > sichtbar. Da im JPEG ein Vorschaubild extra gespeichert ist und der Bitfehler danach war, und oder weil Windows Vorschaubilder in einer eigenen Datenbank(-Datei) abspeichert. Roland schrieb: > Weiß jemand, was die Ursachen für solche Beschädigungen sind? Kopierfehler (wackeliger SD-Leser) oder auch Festplattenfehler. Ja, auch HDDs haben ab und an unkorrigierbare Bitfehler, auch wenn ich ausschließlich mit CRC32 kopiere und sowas in 30 Jahren noch nie gesehen habe stehen sie im Datenblatt. Roland schrieb: > Wie kann man diese rechtzeitig erkennen? Aufbewahrung mit Prüfsummen, idealerweise auch noch plus Korrekturdaten. RAR z.B. kann das. Ist halt doof wenn man die ankucken will. Roland schrieb: > Was ist eine gute Strategie, um Datenverlust vorzubeugen? Backup. Je nach Wichtigkeit auch mehrfach. Auf verschiedenen Medien an verschiedenen Orten.
Rene K. schrieb: > Thomas B. schrieb: >> Für Langzeitarchivierung nehme ich Blu-ray M-DISC. > > Tja, in 20 Jahren stehst du dann vor dem gleichen Problem wie heute mit > Disketten: Woher zum Teufel bekomme ich noch ein Laufwerk!? Die bekommt man auch heute noch problemlos als externes USB-Gerät. Cartman E. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Dann nimm doch eckige Medien;-) > > Die lassen sich zum Archivieren in Ordnern auch besser lochen. > > (Ich habe aber schon viereckige Mini-CDs gesehen!) Ich hab mir damals ein paar Rohlinge im Scheckkartenformat gekauft, um meine Bewerbungsunterlagen als PDF darauf zu brennen. Joachim B. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Dann nimm doch eckige Medien;-) > > die Syquest 44MB steckte in einer eckigen Kassette, gilt das auch? Das gilt so ziemlich für jedes rotierende Wechselmedium, bei dem man das Gehäuse nicht wegrationalisiert hat. Jens M. schrieb: > Roland schrieb: >> Weiß jemand, was die Ursachen für solche Beschädigungen sind? > > Kopierfehler (wackeliger SD-Leser) oder auch Festplattenfehler. > Ja, auch HDDs haben ab und an unkorrigierbare Bitfehler, auch wenn ich > ausschließlich mit CRC32 kopiere und sowas in 30 Jahren noch nie gesehen > habe stehen sie im Datenblatt. Nicht zu vergessen: RAM-Fehler.
Rolf M. schrieb: > Nicht zu vergessen: RAM-Fehler. Speicher-Fehler sind die tückischsten, da sie an verschiedenen Stellen, je nach Anwendung auftreten können. Solche halb-bunten Bilder hatte ich auch schon, wenn die SD-Karte anfing zu kränkeln. Es wäre höchste Zeit, diese Bilder nochmals irgendwo zu sichern. Anschließend h2testw.exe auf verdächtiger Karte laufen lassen, kann nicht schaden.
Rolf M. schrieb: > Die bekommt man auch heute noch problemlos als externes USB-Gerät. Diskettenlaufwerke? Sind heute oft Recyclingteile aus verschrotteten Notebooks, lieblos in schlecht verarbeitete Billiggehäuse geklatscht. Bei CD/DVD/BD-Laufwerken ist ähnliches zu erwarten. Kurz: Man sollte sich zeitig Ersatzgeräte auf Halde legen. USB-Laufwerke werden noch recht lange Zeit ohne Probleme verwendbar sein, notfalls braucht man halt einen Adapter auf welchen Stecker auch immer das Gerät gerne hätte. Sollte man sich, mit USB-C an einem Ende, sicherheitshalber auch dazupacken; wer weiß, wie lange man noch Kabel mit Mini-USB bekommen wird.
Rolf M. schrieb: > Nicht zu vergessen: RAM-Fehler. Der sollte sich dann aber weg-F5-en lassen, oder?
Jens M. schrieb: > Rolf M. schrieb: >> Nicht zu vergessen: RAM-Fehler. > > Der sollte sich dann aber weg-F5-en lassen, oder? Kommt drauf an, wann er auftritt. Bei der Anzeige: klar, F5 sollte helfen. Beim Kopieren: verloren, neu vom Quell-Device holen.
Harald K. schrieb: > Diskettenlaufwerke? Sind heute oft Recyclingteile aus verschrotteten > Notebooks, lieblos in schlecht verarbeitete Billiggehäuse geklatscht. > > Bei CD/DVD/BD-Laufwerken ist ähnliches zu erwarten. Richtig, das gleiche steht aktuell bei SATA an. In 10 Jahren wird es kein Mainboard im Consumer-Markt mehr mit SATA geben, da alles (aktuell) von PCIe abgelöst wird. SSDs setzt man sich nur noch als NVME in den Rechner, an HDDs besteht im Consumer Markt kein Interesse mehr. Das gleiche wie halt bei IDE, SCSI, ATAPI.... die Liste lässt sich fortsetzen... Im Grunde ist es aber ganz einfach: Immer mal auf aktuellere Datenträger, Speichertechnologien umschwenken und seine Daten neu speichern. Das ist auch dahingehend nicht verkehrt, das man da auch gleich mal aussortieren kann. Bis auf ein paar kleine Ausnahmen brauche ich keine meiner Daten von vor über 15 Jahren mehr. ;-)
Rene K. schrieb: > In 10 Jahren wird es > kein Mainboard im Consumer-Markt mehr mit SATA geben, da alles (aktuell) > von PCIe abgelöst wird. Naja, solange es noch Festplatten gibt, wird Sata noch eine gewisse Daseinsberechtigung haben. Und die wird es als "Datengräber" noch eine ganze Weile lang geben; Flash-Speicher ist dafür nach wie vor entschieden zu teuer. Das SATA-Problem lässt sich natürlich jetzt schon einfach mit 'ner PCIe-Karte lösen, auch mit einer PCIe-Karte im M.2-Format geht das. Allerdings ist es sowieso Spekulation, wie im Consumer-Markt in zehn Jahren Motherboards aussehen werden -- oder, ob es sowas dann überhaupt noch gibt. Kann gut sein, daß dann alles verrammelt und verdongelt ist (wie bei Apples ARM-Architektur), kann aber auch ganz anders sein. Oder man konzentriert sich auf naheliegendere Probleme als auf PCs, sowas wie sauberes Wasser, Energie und Nahrung.
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