Ich war auf dem 39C3. Insgesamt fand ich es vielleicht etwas zu umfangreich und zu voll. Die Geräuschkulisse war recht anstrengend. In Halle H war es daher schwer, den Vortragenden an den Assemblies zu lauschen. Den nicht aufgezeichneten Talk über CIED fand ich etwas allgemein gehalten. Beim Zerocat-Workshops hätte ich auch gerne mehr über die Herangehensweisen bei der Entwicklung der in-circuit-Programmierung erfahren. Der Shapeit-Workshop war ganz gut und die Diskussion am hsmr-Assembly über PP-Recycling interessant. Ich habe bisher nur wenige Vorträge nachträglich angeschaut. Richtig gut fand ich: https://www.youtube.com/watch?v=pOaxFUXns7o https://www.youtube.com/watch?v=3yDXyW1WERg https://www.youtube.com/watch?v=t8cTQnB6leI Wart ihr da? Was habt ihr erlebt? Was war gut? Was war schlecht?
Cartman E. schrieb: > Du solltest unbedingt ein Glossar der TLAs anfügen. Habe ich doch. Er ist allerdings leer, weil ich keine Abkürzung aus genau 3 Buchstaben verwendet habe.
I always understand railway station Zum Glück gibts Suchmaschinen https://www.zdfheute.de/wirtschaft/39c3-hamburg-ki-alternativen-chatgpt-100.html "39th Chaos Communication Congress (39C3)" TLA? Thesaurus Linguae Aegyptiae nee doch nicht https://www.abbreviationfinder.org/de/acronyms/tla.html three letter acronym (oder abbreviation) also ein Fall von aküfi (Abkürzungsfimmel)
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> Habe ich doch. Er ist allerdings leer, weil ich keine Abkürzung > aus genau 3 Buchstaben verwendet habe. Typische C3-Antwort. Und ein Programmierfehler, wenn z.B. "CIED" bereits einen Pufferüberlauf zur Folge hat. Mir sind diese Events inzwischen zu woke und zu politisch geworden. Ein wenig Politik, etwa wo Behörden eine Technik einsetzen wo oder wofür sie sie besser nicht einsetzen sollten, wäre ja okay, aber dieses typische links-vs-rechts-Denken hat da nichts verloren. Oder ob sich dort jemand als Männlein, Weiblein oder je nach Tageslaune als irgendwas dazwischen fühlt. Das interessiert mich schlicht weg nicht wenn es um Technik-Themen geht und wenn diese Auswüchse überhand nehmen, dann kommt mir das nur noch wie eine Plattform vor, die besonders verstrahlte Leute zum Meinung rausposaunen nutzen, während der Rest der Mate-Sekte dieses Event zum Anlass nimmt, sich einfach nur hemmungslos zu besaufen.
Stefan H. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Du solltest unbedingt ein Glossar der TLAs anfügen. > > Habe ich doch. Er ist allerdings leer, weil ich keine Abkürzung aus > genau 3 Buchstaben verwendet habe. Gewöhnlich, also eigentlich immer, werden die FLAs mit unter den TLAs subsummiert. TLA eben im Sinne von Abk. Ich könnte es dir heimzahlen ☺, mit einem Vortrag beim nächsten CCC, über die Sicherheit und das Penetrieren von ATM LANE-Netzwerken. Die Begriffswelt besteht dort komplett aus Abk. ☺
Ben B. schrieb: > Mir sind diese Events inzwischen zu woke und zu politisch geworden. Ein > wenig Politik, etwa wo Behörden eine Technik einsetzen wo oder wofür sie > sie besser nicht einsetzen sollten, wäre ja okay, aber dieses typische > links-vs-rechts-Denken hat da nichts verloren. Ich sehe das ähnlich, aber es gibt ja sehr viele Vorträge und wenn da 10 für mich interessante Vorträge dabei sind, dann ist das ein interessantes Event. Ich war da allerdings noch nie persönlich und habe immer nur die Videos im Netz angeschaut. Mein Eindruck war auch, dass andere Veranstaltungen (Camps, Gulaschnächte) auch heutzutage eher techniklastig sind, allerdings hat es da auch weniger hochkarätige Vorträge.
Cartman E. schrieb: > Gewöhnlich, also eigentlich immer, werden die FLAs mit unter den > TLAs subsummiert. TLA eben im Sinne von Abk. Nenn' es MLA oder MBA (multi-letter-acronym bzw. Mehrbuchstabenakronym).
Ich habe mir gerade diesen Vortrag angehört: Hacking washing machines https://www.youtube.com/watch?v=Q1S-PVo3GlA Seeehr interessant, sie haben die interne und externe Kommunikation von Miele und BSH (Bosch Siemens Gaggenau etc) Haushaltsgeräten sehr tief erforscht. Ideal für Home Integration. Fernsteuern über die optische Schnittstelle etc.
Dann wirds gefährlich, wenn die Waschmaschine intelligenter ist als ihre Benutzer. Von Kishon gab es eine Geschichte, wo die Waschmaschine einen Besuch bei der Wäscheschleuder macht.
Christoph db1uq K. schrieb: > Dann wirds gefährlich, wenn die Waschmaschine intelligenter ist > als ihre > Benutzer. > Von Kishon gab es eine Geschichte, wo die Waschmaschine einen Besuch bei > der Wäscheschleuder macht. https://de.wikipedia.org/wiki/Auch_die_Waschmaschine_ist_nur_ein_Mensch
Lange her, dass ich das gelesen habe. Also von 1987, danke für die Ergänzung. Dass sich Waschmaschinen im Schleudergang in Bewegung setzen können ist ja nicht so abwegig.
Beitrag #7987700 wurde von einem Moderator gelöscht.
Christoph db1uq K. schrieb: > Von Kishon gab es eine Geschichte, wo die Waschmaschine einen Besuch bei > der Wäscheschleuder macht. Von LEM gibt es eine Geschichte "Die Waschmaschinentragödie". Auch gut.
Ach der Stanislav Lem, mit Ijon Tichy und der analogen Halluzinelle (Nora Tschirner) https://de.wikipedia.org/wiki/Ijon_Tichy:_Raumpilot Das habe ich damals in TV gesehen Ich dachte die hieß Virtuelle Halluzinelle https://www.filmportal.de/film/ijon-tichy-raumpilot_10c9c7810be748739e991e5733677087 muss wohl mein Erinnerungsfehler sein https://www.presseportal.de/pm/7840/2153972 Von 2006/2007 und es gab 2011 eine Fortsetzung hier die von Axel genannte Geschichte: https://www.dreigroschentheater.de/stuecke/die-waschmaschinentragodie-verfasst-von-stanislaw-lem/
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Christoph db1uq K. schrieb: > Ach der Stanislav Lem, mit Ijon Tichy und der analogen Halluzinelle > (Nora Tschirner) > https://de.wikipedia.org/wiki/Ijon_Tichy:_Raumpilot > Das habe ich damals in TV gesehen Da empfehle ich dir, dass Original zu /lesen/: https://de.wikipedia.org/wiki/Sterntageb%C3%BCcher Ob man nach der Lektüre, der "freien Bearbeitung" noch viel abgewinnen kann?
Stefan H. schrieb: > Ich war auf dem 39C3. an den Assemblies zu lauschen. nicht aufgezeichneten Talk Beim Zerocat-Workshops Der Shapeit-Workshop war ganz gut und die Diskussion am > hsmr-Assembly über PP-Recycling interessant. Toll! Da hat Jeder gleich den absoluten Durchblick!
Cartman E. schrieb: > Ob man nach der Lektüre, der "freien Bearbeitung" > noch viel abgewinnen kann? Ich habe zuerst die Sterntagebücher gelesen und dann später mal 'Ijon Tichy - Raumpilot' gesehen. Das war inhaltlich soweit voneinander entfernt, das mich da nichts gestört hat. War halt schön schaumig.
Cartman E. schrieb: > /lesen/ Gelesen habe ich zum Beispiel die "Insel der Krebse", dachte das sei auch von Lem, war aber ein ukrainischer Autor: https://de.wikipedia.org/wiki/Anatoli_Dneprow Ich weiß nicht mehr, ob ich auch mal etwas von Lem gelesen habe https://de.wikipedia.org/wiki/Stanis%C5%82aw_Lem
Christoph db1uq K. schrieb: > Ich weiß nicht mehr, ob ich auch mal etwas von Lem gelesen habe > https://de.wikipedia.org/wiki/Stanis%C5%82aw_Lem Wir hatten in der Philosophie auch "Dialoge" vom Lem als Top-Referenz zu Thema Bewusstseinsfragen. Darüberhinaus ist Tichy hier und da auch nicht schlecht: IJON TICHY: Raumpilot - Planet der Reserven (ganze Folge) https://www.youtube.com/watch?v=0gAoPD4rZb4
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