Bei meinen Simatic PG685 (S5 Programmiergerät) war das Netzteil defekt. Auf der Steuerungsplatine war ein 3,3uF/16V Tantalkondensator abgebrannt, wahrscheinlich durch Kurzschluss.
Ist es normal das die Widerstände so heiß werden (kommt mir irgendwie komisch vor)? Auf der Platinenunterseite sieht man schon bräunungsspuren.
Die Dioden habe ich soweit alle geprüft. Ich konnte sonst kein weiteres defektes Teil feststellen. Die Anlaufschaltung mit dem Relais arbeitet korrekt.
Habe die 5V mit einer 12V 20W Halogenlampe belastet.
Die Spannungen müssten passen wenn ich das Netzteil in die Hauptplatine stecke (Spannungsreglung).
Und jetzt sollen wir für dich die Fehlerfindung aus der Ferne durchführen, weil dir dazu sämtliche Fähigkeiten fehlen?
Was liegt denn hinter dem Grätz-GR auf Bild 1 oben so an Spannungsform an, weil die beiden R´s ja nur für die Relaisspule sind, welche nun die ganze Zeit aktiv bestromt wird oder eher nicht? Arbeitet K1 korrekt oder vllt. gar nicht mehr, und wo kommt der Kontakt x3.6 her oder geht der hin?
Und auf sowas einfaches kommst du nicht selber?
Wenn man schon kariertes Papier hat, warum nimmt man die Karos und Linien nicht als Vorlagen und zeichnet die Bauteile sauber nach einem Muster daran?
Ist man denn nicht in der Lage das auszurechnen, wenn der Plan korrekt ist mit den 11 mA? Da werden ca 1,2 Watt an jedem R in Wärme umgesetzt, du kannst ja mal nachmessen welche U über jedem der beiden R abfällt, und diese auf ihren realen Wert ausmessen?
Welche Leistung hat denn jeder von den R's, da sieht doch schon nach mind. 2 Watt aus. Und das Relais ist in echt vollständig aktiv angezogen, und das eigentliche Problem hängt nicht vllt. damit zusammen?
Das stimmt mit den 11mA. 2x 10KOhm und 1x 7KOhm (Relaisspule). Ich messe das morgen mal. Bei den Netzteilen kommt es wohl auch häufiger vor, das die Relaisspule durchbrennt.
Du könntest u.U: das Relais durch eines mit 230 V (oder mehr-falls es die gibt?) Spule ersetzen.
Aber Vorsicht daraus werden auch die positiven Speisespannungen für die OPV und Optokoppler abgeleitet, dafür dient dann die Z-Diode im Fußpunkt.
Der Spulenwiderstand und die Werte der (dann neuen kleineren und weniger heiß werdenden) R7/8 müssen dann so sein, dass Du ungefähr auf den vorigen Widerstandswert der Reihenschaltung aus Spulenwiderstand+R7+R8 kommst.
Ich würde sogar einen 10% höheren Wert bevorzugen, weil das Netzteil sieht deutlich nach 220V Zeiten aus und langsam nähern wir uns den 240V.
(Bei mir zu Hause z.B. fast immer 237...238V)
Dann auch die Schutzdiode über dem Relais durch z.B. eine BA 157 ersetzen. Die muss ja dann wesentlich mehr Sperrspannung aushalten.
ich würde gar nichts machen - da läuft ja ein Lüfter im Gerät dauernd, der sorgt schon für Kühlung...
btw. interessant, dass die Geräte noch leben nach >40 Jahren - kann mich noch gut erinnern - hatte damals in der Entwicklungsabteilung angefangen;
ist das schon das Gerät mit HDD? oder sogar V3 mit der Kombiplatine CPU+RAM+Vollgrafik statt 3 Platinen?
da läuft ja ein Lüfter im Gerät dauernd,
der sorgt schon für Kühlung
Stimmt, da hast du Recht.
Das Gerät hat gesamt 4 Steckkarten. Ich mach dann mal ein paar Fotos. Der hat ein Festplattenlaufwerk und 2 Diskettenlaufwerke.
Der ist bestimmt schon seit über 10 Jahren nicht mehr gelaufen. Ich hoffe das die Festplatte noch funktioniert. Man musste die Festplatte vor dem ausschalten oder vor dem transportieren immer parken. Das ist hier bestimmt nicht geschehen.
Wenn die Pufferbatterien leer sind, braucht man laut Anleitung eine Test Diskette, sonst fährt er wohl das Betriebssystem von der Platte nicht hoch.
Werde dann hier bestimmt noch mal fragen, ob hier einer so nett ist und mir ein paar Disketten beschreibt. Ich habe leider die hard und Software dafür nicht mehr da.
ich würde gar nichts machen - da läuft ja ein Lüfter im Gerät dauernd,
der sorgt schon für Kühlung...
btw. interessant, dass die Geräte noch leben nach >40 Jahren
Hier ist auch erst das Netzteil des PG685 aufgeraucht, kurz nach dem letzten Backup das wir zur außer Betrieb Setzung gezogen haben, Magic Smoke.
ich würde gar nichts machen - da läuft ja ein Lüfter im Gerät dauernd,
der sorgt schon für Kühlung...
btw. interessant, dass die Geräte noch leben nach >40 Jahren - kann mich
noch gut erinnern - hatte damals in der Entwicklungsabteilung
angefangen;
Und da bist Du wirklich stolz darauf?
Wer unnötig Leistung erzeugt und dann noch mit einen Lüfter diese unnötig erzeugte Leistung aus einer Baugruppe rausbringen muss:
erzeugt damit Mehrkosten (Lüfter kostet Geld, plus Montagekosten)
erzeugt mehr Volumen
erzeugt mehr Geräusche (Lüfterlärm)
beeinflußt die Zuverlässigkeit dadurch doppelt negativ
(Veringerte BE-Lebensdauer durch die erhöhte Temperatur, plus die Ausfallwahrscheinlichkeit des Lüfters)
werden die Transportkosten durch mehr Gewicht und Volumen höher
Der sollte mal wirklich in sich gehen und ansonsten die Füße ganz still halten. Und schon gar nicht auf so etwas stolz sein. Das ist ein dummer Stolz der Deutschland täglich dem Abgrund näher bringt.
Ein 230 V Relais ist einfach die bessere Lösung als dieser Leistung verbratende Unsinn. Bei Siemens musste man anscheinend nicht so nachdenken. Ist ja quasi fast Beamtenmentalität. Wirds eben heiß, gehts früher kaputt, wir verdienen mehr, fein.
Grüße
von anscheinend einen besseren Entwicklungsingenieur
Ein 230 V Relais ist einfach die bessere Lösung als dieser Leistung
verbratende Unsinn. Bei Siemens musste man anscheinend nicht so
nachdenken. Ist ja quasi fast Beamtenmentalität. Wirds eben heiß, gehts
früher kaputt, wir verdienen mehr, fein.
Gerade intelligent konstruiert ist das ganze tatsächlich wirklich nicht. Hätte da von Siemens was anderes erwartet.
ja ok, das ist noch die erste Version mit extra RAM-Platine;
wahrscheinlich mit 20MB NEC-HDD...
die 2.Version siehe z.B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=Ut_0_ev1jXA
da ist CPU, RAM, Grafik und WiFlo auf einem Board; das andere ist die ProgAs (Programmier-Anschaltung)