Hallo, ich möchte Netzwerkdosen in unserem Haus verlegen. Dazu habe ich gelesen, dass alle Netzwerkdosen mit einem Patchpanel verbunden sind, das Patchpanel mit dem Switch und hier letztendlich der Router angeschlossen ist. Jetzt ist das Kabel für Internet im Wohnzimmer. Das Switch und Patchpanel sollen aber in einem anderem Raum. Ich habe das mal aufgezeichnet wie ich es verschalten würde (Gelb->Patchkabel, Orange->Netzwerkkabel) Das einzige worauf ich achten muss, ist das Kabel vom PAtchpanel welches vom Router kommt im richtigen Steckplatz am Switch eingesteckt wird. Warum verwendet man überhaupt ein Patchpanel und nicht direkt nur ein Switch?
Chandler B. schrieb: > Warum verwendet man überhaupt ein Patchpanel und nicht direkt nur ein > Switch? Weil der Switch in der Regel nur RJ45 Buchsen hat und keine Klemmen an denen du das Installationskabel anklemmen könntest. Deshalb das Installationskabel an einem genau für solche Kabel vorgesehen Patchfeld oder Dose anschließen, damit man auch hier eine RJ45 Buchse hat. Die beiden Seiten dann mit einem kurzen Patchkabel verbinden. Damit kannst du dann z.b. zum Testen auch einfach mal auftrennen und ein anderes Gerät direkt anschließen oder einfach auch im Nachhinein die Zuordnung ändern usw.
Chandler B. schrieb: > Warum verwendet man überhaupt ein Patchpanel und nicht direkt nur ein > Switch? RJ45-Stecker sind keine besonders robuste Konstruktion und gehen gerne kaputt. Was bei kurzen Patchkabeln zwischen Patchfeld/Wanddose und Router/Switch/PC/... kein Problem ist. Die wechselt man dann eben aus. Installationskabel sind üblicherweise keine Litzen und manche versuchen, sie lose aus der Wand rausragend mit RJ45-Steckern zu versehen. Das ist vorsichtig ausgedrückt Pfusch. Es gibt Situationen, in denen man ggf ohne Patchfeld arbeitet, etwa im Aussenbereich. Aber das hat man dann auf der Rechnung und verwendet andere Stecktechnik.
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Irgend W. schrieb: > Weil der Switch in der Regel nur RJ45 Buchsen hat und keine Klemmen an > denen du das Installationskabel anklemmen könntest Meine Idee war dann eigentlich, warum ich am ende vom Netzwerkkabel keine RJ45 direkt anstecken kann. (prx) A. K. schrieb: > RJ45-Stecker sind keine besonders robuste Konstruktion und gehen gerne > kaputt. Was bei kurzen Patchkabeln zwischen Patchfeld/Wanddose und > Router/Switch/PC/... kein Problem ist. Die wechselt man dann eben aus. ahso, aber zwischen Patchfeld/Wanddose ist doch eingentlich der weiteste weg, oder nicht? Die Wanddosen sind ja in den einzelnen Zimmern verteilt. Also die eben auswechseln ist schwieriger. (prx) A. K. schrieb: > Installationskabel sind üblicherweise keine Litzen und manche versuchen, > sie lose aus der Wand rausragend mit RJ45-Steckern zu versehen. Das ist > vorsichtig ausgedrückt Pfusch. Habe gedacht, dass es die selben Kabel sind. Wir werden so oder so ein Patchfeld dazwischen setzen. Mir ging es nur grundsätzlich darum, warum.# Wäre die Schaltung denn (wie oben im Anhang) richtig?# Da kämen dann natürlich noch weitere Dosen/Verbindungen hinzu. Aber die Anbindung vom Router über die Dose zum Switch bin ich mir nicht 100%ig sicher
Darf man denn, wie in obigen Beispiel, einfach Netzwerkdosen parallel an einen Strang schalten? Oder muss das ganze nicht sternförmig verteilt werden, so das jede Netzwerkdose an einen eigenen Anschluss des Switches landet? Ralph Berres
(prx) A. K. schrieb: > RJ45-Stecker sind keine besonders robuste Konstruktion und gehen gerne > kaputt. ... Die wechselt man dann eben aus. Und warum macht man keinen neuen Stecker an das Kabel?
Ralph B. schrieb: > Darf man denn, wie in obigen Beispiel, einfach Netzwerkdosen parallel an > einen Strang schalten? > Oder muss das ganze nicht sternförmig verteilt werden, so das jede > Netzwerkdose an einen eigenen Anschluss des Switches landet? Ist doch Sternförmig? Also jede Dose ist an einem eigenem Port angeschlossen. Jeder Port vom Patchfeld ist mit einem Port am Switch angeschlossen. Der Port im Patchfeld, wo die Dose reingeht, wo der Router angeschlossen ist, muss am ersten Stecker vom Switch angeschlossen werden (Das ist dann ja der Router). So wollte ich es zumindest darstellen.
Rainer W. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> RJ45-Stecker sind keine besonders robuste Konstruktion und gehen gerne >> kaputt. ... Die wechselt man dann eben aus. > > Und warum macht man keinen neuen Stecker an das Kabel? Weil das wieder instabil wird. Stecker an Verlegekabel sind Murx. Verlegekabel gehören auf ein Patchpanel oder in Keystone-Module und sollten sauber befestigt werden, so dass sich das Verlegekabel nicht bewegen kann. Mit Patchkabel ist es was anderes. Das besteht aus Litze und kann hin und wieder bewegt werden ohne Schaden zu nehmen. Dafür ist die zulässige Kabellänge aber auf ein paar Meter begrenzt. Auch bei Patchkabel kann ich nur davon abraten da irgendwie zu versuchen neue Stecker dranzumachen. Das wird nicht wieder so stabil wie die original angespritzten. Bei den paar Euro für ein Cat6.A Patchkabel lohnt sich das auch nicht wirklich, vor allem wenn man den Zeitaufwand für die Diagnose eines teildefekten Kabels mit Wackelkontakt einrechnet.
Chandler B. schrieb: > Warum verwendet man überhaupt ein Patchpanel und nicht direkt nur ein > Switch? Würde Stecker auf den Verlegekabeln voraussetzen. Und jetzt stell dir mal einen 48-Port-Switch vor, wo du 48 RJ45 an Verlegekabel reinsteckst. Wegen der Steifigkeit und dem (im Vergleich zu Patchkabeln) großen Biegeradius nimmst du da massiv Platz weg und Verlegekabel öfters bewegen ist halt auch nicht so geil.
Reinhard S. schrieb: > Und jetzt stell dir > mal einen 48-Port-Switch vor In einem privaten Haus? Ich habe mein ganzes Haus verkabelt, ohne Patchfeld. Vom Router auf einen 8-Port-Switch ergeben 10 nutzbare Ports, feddich.
Chandler B. schrieb: > Das einzige worauf ich achten muss, ist das Kabel vom PAtchpanel welches > vom Router kommt im richtigen Steckplatz am Switch eingesteckt wird. Du hast eine total veraltete Anleitung ergoogelt. Seit Jahrzehnten kann man die Ports an einem Switch beliebig vertauschen, es funktioniert immer, weil alle Komponenten (selbst 5-Euro-Switchs von Amazon) eine Erkennungsautomatik haben. Ist bei Gigabit-Ethernet im Standard gefordert. Es ist möglich, dass bei bestimmten Switch-Modellen ein "Uplink"-Port vorhanden ist, der aus Geschwindigkeitsgründen im Regelfall für den Router oder aber für den Haupt-PC sinnvoll ist. Das steht dann in der Anleitung, und es ist auch nicht immer der erste Port. Aber es funktioniert auch, wenn man das nicht beachtet. Davor, normale RJ-45-Stecker selbst an Kabel (egal, ob massiv-Draht oder Litze) anzubringen, kann ich nur abraten – das macht ohne Spezialwerkzeug UND Erfahrung nur Ärger. Zu löten gibt es da übrigens nichts, das ginge nur mit Spezialsteckern. Und: Alle gängigen Netzwerkdosen sind für Installationskabel (massive Leiter, keine Litzen) vorgesehen – da wird das Verbinden zwischen Router und ND01 schwierig. Solltest du anders planen. Mach es ohne Bastelei an Steckern/Kabeln mit fertig gekauften Komponenten. Du wirst sonst mögliche Probleme nie lösen können.
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Schorsch M. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Und jetzt stell dir >> mal einen 48-Port-Switch vor > > In einem privaten Haus? Ich wollte das Problem einfach mal verdeutlichen durch Übertreibung. > Ich habe mein ganzes Haus verkabelt, ohne Patchfeld. Kannste schon so machen, dann isses halt... > Vom Router auf einen 8-Port-Switch ergeben 10 nutzbare Ports, feddich. 10 rumbaumelnde Verlegekabel zum Router oder Switch im Netzwerkschrank stell ich mir auch schon hässlich und nicht wartungsfreundlich vor.
Rolf schrieb: > Und: Alle gängigen Netzwerkdosen sind für Installationskabel (massive > Leiter, keine Litzen) vorgesehen – da wird das Verbinden zwischen Router > und ND01 schwierig. Solltest du anders planen. Vom Router geht ja ein Patchkabel in die Dose rein. Von der Dose ein Netzwerkkabel zum Patchfeld vom Patchfeld dann zum Switch und alle anderen Ports vom Switch auch wieder aufs patchfeld. Vom Patchfeld dann die restlichen Ports wieder zu Netzwerkdosen. Ich wollte kein Massives Kabel (Netzwerkkabel vom Router auf die Netzwerkdose).
Rolf schrieb: > Mach es ohne Bastelei an Steckern/Kabeln mit fertig gekauften > Komponenten. Du wirst sonst mögliche Probleme nie lösen können. Es wird ja auch alles (fast) fertig gekauft, meine Frage bezieht sich ja auf das anschließen der "fertig gekauften" teile. Das Netzwerkkabel werde ich selber an den Netzwerkdosen und dem Patchpanel anschließen. Genauso wie die Kabel verlegen werde ich selber machen.
Chandler B. schrieb: > Es wird ja auch alles (fast) fertig gekauft, Meine Empfehlung wäre die Verlegekabel, sowohl auf Seite Patchpanel, als auch auf Seite der Netzwerkdosen, in Modulen zu terminieren: https://www.metz-connect.com/home/produkte/p-cabling/stecker-und-buchsen-fuer-netzwerkverkabelung/rj45.96.de.html Diese Module liefern eine zuverlässige und mechanisch stabile Verbindung. Und sie sind runrum geschirmt, was Problemen mit Übersprechen etc. entgegenwirkt. Das ist deutlich besser und zuverlässiger als die LSA+-Leisten die man bei billigeren Systemen oft findet. Die Module dann in das passende Dosengehäuse oder Patchpanel einklipsen. Wenn Unterputz-Dosen geplant: In die Wand Dosen mit ausreichend Platz für das Kabel eingipsen, z.B.: https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte/elektro-installation/unterputz/geraetedosen-geraete-verbindungsdosen/6/electronic-dose-mit-trennwand?c=9 Dann die obigen Module mit 270°-Kabeleinführung nehmen. Das ist wichtig damit Du die mechanische Belastung auf das Kabel durch die Biegung reduzierst.
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Deine Zeichnung ist korrekt und bei mir genauso. Ich hab damals mit CAT6-Verlegekabel angefangen und die ganzen alten Telefonleitungen aus den Leerohren vom Keller bis in die Zimmer rausgezogen und ersetzt (heute würde ich CAT7/8 nehmen, da heute Standard im Privatbereich). Gibt's im Baumarkt oder günstig bei Kleinanzeigen. Gleichwertige Dosen verwenden. Vom Keller bis zum WZ geht ein CAT6-Verlegekabel und parallel dazu ein einfaches 2-adriges Telefonkabel (noch für DSL) an eine zweifach-Netzwerkdose. Von der Netzwerkdose wie bei dir zwei Patchkabel im Wohnzimmer zum Router (eins für Netzwerk/LAN, eins für DSL). DSL kann vermutlich auch bald durch Glasfaser ersetzt werden, da die auch nicht viel Platz im Leerrohr braucht. Besser wären hier natürlich 2 Leerohre pro Kabel. Bei Neuplanung der Leerorhre würde ich mindesetens an die örtlich zentralen Punkte im Haus und je Stockwerk doppelte Leerrohre zu einer Dose vorsehen, damit man das Internet bis dort hin bekommt (DLS/GLasfaser) bis zum Router und von dort per Netzwerk auch wieder in den Keller. Auf allen anderen Stockwerken wäre parallel zum Netzwerkanschluss auch ein WLAN-Accesspoint sinnvoll, den man da anklemmen kann. Deshalb auch auf den anderen Stockwerken 2 Ports. Weitere Ports bekommt man dann durch weitere 2er/4-er Switches an diesen Ports immer noch hin. Im Keller kommen dann alle Verlegekabel zusammen und dort wurde ursprünglich mal ein 8er Patchfeld mit 8er Gigabit-Switch installiert (vor 12 Jahren oder so). Das reicht heute nicht mehr aus, da zu viele Komponenten, die auch eine direkte Anbindung über Kabel haben (PV-Wechselrichter, Wärmepumpe, Akku, Wallbox etc und im Keller stehen/angeschlossen sind). Da zukünftig vermutlich auch die ganzen Koax-Kabel vom TV gegen CATx-Kabel ersetzt werden, bräuchte man hier eher einen 16er oder 24er Switch. Wo du nun den "Uplink" vom Router anschließt ist egal. Port 1 bis x. Völlig wurscht. Wichtiger ist, dass du beim Auflegen der Verlegekabel (die starren mit festen Drähten <-> Patchkabel mit Litzen) darauf achteste, dass der Schirm nur knapp vorher entfernt wird und alle Adern kontakt haben und dich überall an TIA-568A oder TIA-568B hältst, aber nicht einmal das eine und einmal das andere.
Gerd E. schrieb: > Und sie sind runrum geschirmt, was Problemen mit > Übersprechen etc. entgegenwirkt. Schirmen muss man Netzwerkkabel eigentlich nur in schwer verseuchten industriellen Umgebungen. Im häuslichen Umfeld, und bei den dort auftretenden eher kurzen Verbindungslängen ist das aber unnötig. GBit-Ethernet ist mit Cat5e UTP spezifiziert - das "U" in "UTP" steht für unshielded. Und das betrifft dann auch die knapp 100 m Leitungslänge, die bei Ethernet möglich sind. Also: Man kann sich das Leben schwer machen, in dem man aufwendig zu verarbeitendes Cat8 verwendet ... Man sollte aber auch mit etwas Realismus an die Geschichte rangehen.
Heute nimmt man WLAN. Bei Kleinanzeigen findet man endlos viele Fritz-Boxen, die als Repeater verwendet werden können.
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Harald K. schrieb: > GBit-Ethernet ist mit Cat5e UTP spezifiziert - das "U" in "UTP" steht > für unshielded. Heutzutage ist bei PCs 2,5 GBit/s Twisted Pair üblich. 5 GBit/s ist im Kommen. Von daher sollte man, wenn man sich die Mühe des Neu-Verkabelns macht, so verlegen dass man bis zu den 10 GBit/s, die in den nächsten Jahren auch für Heimverkabelung zu erwarten sind, kommt. Und das bedeutet Cat.6a, geschirmt. Das ist nicht wirklich viel teurer, vor allem wenn man die ganze Zeit für das Bohren, Verputzen etc. anschaut.
Chandler B. schrieb: > Vom Router geht ja ein Patchkabel in die Dose rein. Von der Dose ein > Netzwerkkabel zum Patchfeld vom Patchfeld dann zum Switch und alle > anderen Ports vom Switch auch wieder aufs patchfeld. Vom Patchfeld dann > die restlichen Ports wieder zu Netzwerkdosen. Ok, das hatte ich anders verstanden. Ein (kleines) Problem bei deiner Lösung ist, dass sämtliche Geräte nur über den Switch ins Internet kommen. Der muss praktisch also 24/7 mit Strom versorgt werden, darf nicht ausfallen und sollte möglichst kein Nadelöhr sein. Wer weiß, was für Geräte und Nutzungsprofile du in zwei Jahren haben wirst. Eine etwas zukunftssichere Lösung sind Doppeldosen mit zwei Netzwerkkabel-Anschlüssen. Dann könntest du z. B. den PC direkt, also unabhängig vom Switch, mit dem Router verbinden. Das Verlegen zweier Kabel ist insgesamt nicht viel mehr Arbeit, nur die Materialkosten sind etwas höher – aber es ist dann etwas zukunftssicherer. Kommt natürlich alles auf dein konkretes Szenario an – aber das kann sich ändern. Ich bin jedenfalls froh, dass ich vor 15 Jahren überall doppelte Kabel gelegt habe.
Wolfgang S. schrieb: > Heute nimmt man WLAN. Sagt mein Frisör auch. Bzw. sein Kumpel, der ihm das verraten hat. Dass sein Laptop ("Hat Wifi 6, geil, ey!") nicht mal seinen VDSL-Zugang auslasten kann, merkt er nicht.
Wolfgang S. schrieb: > Heute nimmt man WLAN. Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Chandler B. schrieb: > ich möchte Netzwerkdosen in unserem Haus verlegen. Nimm besser Doppeldosen, wenn Du schon die Wand aufschlitzen möchtest. Eine Dose pro Raum ist zu wenig, wenn Du auch noch einen Drucker und TV anschließen möchtest. Zusätzliche Switche kosten später zusätzlichen Strom 365*24h. Früher habe ich gern auf die Seite der Netzmafia verwiesen. Sie ist leider verschwunden nach dem Tod von Prof. Plate.
Gerd E. schrieb: > Von daher sollte man, wenn man sich die Mühe des Neu-Verkabelns > macht, so verlegen dass man bis zu den 10 GBit/s, die in den nächsten > Jahren auch für Heimverkabelung zu erwarten sind, kommt. Und das > bedeutet Cat.6a, geschirmt. Cat 6A gibts auch als UTP. Und im großen Stil 10G via Kupfer nutzen willst du von wegen Energieverbrauch nicht. Von daher, und wenn man VDE-konform sein will, ist die Verlegung in Leerrohren das sinnvollste. Da kann man dann auch später das Kabel tauschen. Rolf schrieb: > Ein (kleines) Problem bei deiner Lösung ist, dass sämtliche Geräte nur > über den Switch ins Internet kommen. Der muss praktisch also 24/7 mit > Strom versorgt werden, darf nicht ausfallen und sollte möglichst kein > Nadelöhr sein. Das gleiche trifft auf den Router zu. Das sind aber beides Geräte, die man sehr leicht ersetzen kann und erwiesenermaßen keine massiven Ausfallraten haben.
Reinhard S. schrieb: > ist die Verlegung in Leerrohren das sinnvollste. Sinnvoll, falls das störrische CAT7-Kabel um die Ecke geht. Im Zweifel lieber eine UP-Dose statt Knick im Rohr. So gesehen sollte er gleich das störrische Kabel (statt CAT5) verlegen, bevor alles zugegipst ist.
Reinhard S. schrieb: > dass sämtliche Geräte nur >> über den Switch ins Internet kommen. Der muss praktisch also 24/7 mit >> Strom versorgt werden, darf nicht ausfallen und sollte möglichst kein >> Nadelöhr sein. > > Das gleiche trifft auf den Router zu. Das sind aber beides Geräte, die > man sehr leicht ersetzen kann und erwiesenermaßen keine massiven > Ausfallraten haben. Den Router braucht man immer, daran kann man nichts ändern. Also muss man den nicht in solche Überlegungen einbeziehen. Ein Gerät weniger ist aber ein Gerät weniger, und wenn es ein Netzwerkproblem gibt (muss ja nicht immer ein Defekt sein), dann kann mancher froh sein, den Switch und alles, was da dran hängt, einfach abschalten und trotzdem noch im Internet nach Informationen suchen oder im WebUI des Routers Einstellungen machen zu können. Was das Nadelöhr angeht: Ein 10-Euro-Gigabit-Switch schafft das Gigabit vielleicht nur, wenn nur 2 seiner 5+ Ports aktiv sind.
Schorsch M. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Und jetzt stell dir >> mal einen 48-Port-Switch vor > > In einem privaten Haus? > > Ich habe mein ganzes Haus verkabelt, ohne Patchfeld. > Vom Router auf einen 8-Port-Switch ergeben 10 nutzbare Ports, feddich. Das wird aber heute recht eng, bin gerade am sanieren und mir wird ein 24 Port nicht reichen… 1 zum Modem 2 PV Batterie 3 Wechselrichter 4 oder 5 Kameras (wenn man eh schon alles macht) 3 APs 2 Netzwerkspeicher 2 SatOverIP (oder TV) 1 KNX Bridge 1 Drucker Papier 1 Drucker 3D 4 Elektronikarbeitsplatz für Messtechnik 1 Dockingstation Laptop Und jetzt habe ich noch keine einzige Dose die nicht belegt ist. 8 ist heute ein Witz wenn man schon anfängt und die Möglichkeit hat :) Grüße
Ich frage mich immer, wozu solche Patchfelder sind, die sowohl als Ein- als auch als Ausgang Westernbuchsen haben und keine Elektronik dazwischen. Die Netzwerkstrippen in den Wänden enden ja erstmal in Netzwerkdosen und könnten von dort direkt in den Switch gestöpselt werden...
Sascha S. schrieb: > Das wird aber heute recht eng, bin gerade am sanieren und mir wird ein > 24 Port nicht reichen… Die Hälfte meiner Geräte, wie z.B. Kameras, laufen bei mir zusätzlich über WLAN. Aber bitte, wer mehr braucht...
Schorsch M. schrieb: > Sascha S. schrieb: >> Das wird aber heute recht eng, bin gerade am sanieren und mir wird ein >> 24 Port nicht reichen… > > Die Hälfte meiner Geräte, wie z.B. Kameras, laufen bei mir zusätzlich > über WLAN. > > Aber bitte, wer mehr braucht... Bei Ethernet mit POE hat man ein Kabel für alles. Warum soll ich dort extra Strom hinziehen. Dann doch gleich Datenstrom und Energie über ein Kabel. Grüße
Sascha S. schrieb: > Bei Ethernet mit POE hat man ein Kabel für alles. Warum soll ich dort > extra Strom hinziehen. Dann doch gleich Datenstrom und Energie über ein > Kabel. Da hat wohl jeder seine individuellen Bedürfnisse. Meine Überwachungskameras befinden sich ein gutes Stück vom Haus weg, sind aber auf selbiges gerichtet. Dort habe ich zwar Strom (Beleuchtung), aber ein Netzkabel dorthin verlegen, ist mir zu aufwendig. Den Strom schalte ich über Shelleys zu bestimmten Zeiten, die müssen nicht rund um die Uhr aufzeichnen. Aber wie gesagt, das sind individuelle Geschichten.
Peter N. schrieb: > Ich frage mich immer, wozu solche Patchfelder sind, die sowohl als Ein- > als auch als Ausgang Westernbuchsen haben und keine Elektronik > dazwischen. > > Die Netzwerkstrippen in den Wänden enden ja erstmal in Netzwerkdosen und > könnten von dort direkt in den Switch gestöpselt werden... Weisst du mit dem öffentlichen Netzzugang ins Internet dir damit nicht selber zu helfen, oder echt nicht was ein Patchfeld ist? Dann Google mal danach, dann wirste vllt. mal fündig wie so ein Bauwerk mit strukturierter Verkabelung aufgebaut ist, das gibt es die NW-Dosen nur an einem Ende des Kabels und am anderen Ende wird dann wohl was zentral sein? An einem Patchfeld gibt es keine Ein- und Ausgänge. Aber bei dir kommt wohl auch der Strom nur aus der Steckdose, alles davor ist dir Schnuppe?
Rolf schrieb: > Eine etwas zukunftssichere Lösung sind Doppeldosen mit zwei > Netzwerkkabel-Anschlüssen. Es gibt auch Cat-7-Zwillingsleitungen. Das lässt sich in Kabelschlitzen deutlich einfacher verlegen als zwei Einzelleitungen, außer natürlich bei Biegungen. Aber da sich die Leitungen gut vereinzeln lassen, ist das auch keine Problem.
Andreas S. schrieb: > Es gibt auch Cat-7-Zwillingsleitungen. Jaaa, dann fädle die mal schön ins Leerrohr....
Lu schrieb: > Andreas S. schrieb: >> Es gibt auch Cat-7-Zwillingsleitungen. > > Jaaa, dann fädle die mal schön ins Leerrohr.... Lerne doch erst einmal lesen.. ich sprach ganz klar von Kabelschlitzen und nicht von Leerrohren in Kabelschlitzen. Außer lässt sich die Zwillingsleitung sogar deutlich einfacher irgendwo einziehen bzw. durch runde Löcher stopfen als zwei einzelne Leitungen, da sie sich nicht weitet und gegeneinander verdreht. Und sie lässt sich vor dem Verlgen auch wesentlich einfachen entdrillen als eine einfache Rundleitung. Natürlich ist eine Zwillingsleitung breiter als eine Einzelleitungung, mämlich exakt doppelt so breit. Wer hätte das gedacht?!
Andreas S. schrieb: > mämlich exakt doppelt so breit. Bei der Dicke gibt es also keine positiven Synergieeffekte des Doppelkabels. :(
Dieter D. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> mämlich exakt doppelt so breit. > > Bei der Dicke gibt es also keine positiven Synergieeffekte des > Doppelkabels. :( Doch. Die habe ich doch bereits aufgeführt. Die Rede ist übrigens von solcher Leitung: https://www.elektro-wandelt.de/Datenkabel-Kat-7-S-FTP-2x4x2-AWG23-1000MHz-Duplex-50-Meter.html
Lu schrieb: > Eine Dose pro Raum ist zu wenig, wenn Du auch noch einen Drucker und TV > anschließen möchtest... ...oder, wenn die Gefahr besteht, dass später eine Innenarchitektin zu Besuch kommt ;)
Andreas S. schrieb: > Außer lässt sich die Zwillingsleitung sogar deutlich einfacher irgendwo > einziehen bzw. durch runde Löcher stopfen als zwei einzelne Leitungen, > da sie sich nicht weitet und gegeneinander verdreht. Lässt sich aber nicht einfacher durch Leerrohre ziehen, da sperriger :) Zudem schwierigere Montage an den Dosen/Patchfeldern, da man die Länge nicht, wie bei den Einzelkabeln, variieren kann. > Und sie lässt sich > vor dem Verlgen auch wesentlich einfachen entdrillen als eine einfache > Rundleitung. Wobei das nicht das Argument ist, wenn man eh von der Trommel abzieht. > Natürlich ist eine Zwillingsleitung breiter als eine Einzelleitungung, > mämlich exakt doppelt so breit. Wer hätte das gedacht?! Sind zwei Einzelleitungen völlig überraschend auch :D Aber dabei halt flexibler/biegsamer.
Andreas S. schrieb: > Lerne doch erst einmal lesen.. ich sprach ganz klar von Kabelschlitzen > und nicht von Leerrohren in Kabelschlitzen. Was sollen diese Kabelschlitze bitte sein, denn etwas in die Wand verlegen erfordert nach einer Norm ein umhüllendes Medium also ein Leerrohr, wo wir wieder beim Thema wären was einfacher wäre, Murks mit angeblich besserem Kabel bleibt trotzdem Murks, oder ein Kompromiss, was es auch mit Rohr werden kann bei ner langen und verwinkelten Strecke. Und die doppelten Kabel heißen nicht Zwillings- sondern Duplex-Kabel, und sind breiter als 2x einzelne, weil die mit einem Verbindungssteg fest verbunden sind, der beide Kabel genau nebeneinander legt, da kann man nichts verdrillen oder verschlingen was etwas Platz spart wie bei 2x Einzelkabeln. Denn zerschneidet oder trennt man die Kabel, hat man diesen Grat der dazwischen läuft, ist zwar nun minimal, aber 1 mm macht es sicher aus. Die Bilder zeigen das natürlich nicht so richtig. Man merkt dass du noch nicht sowas im privaten Wohnungsbau gemacht hast? Das ist wie ein leicht flex. Flacheisen irgendwo einzuziehen, ein rundes Kabel ist beweglicher als sowas breites starres. Die Duplex haben zwar auch ihre Vorteile, aber eher nicht im privaten Wohnungsbereich und in knapp bemessenen Leerrohren. Kat 7-Kabel ist sowas von unbeweglich und starr vom Mantel her, die Duplex sind dabei noch extremer, ein Kat5 oder 6-Kabel reicht eigentlich aus im privaten Bereich, wenn es nicht gerade in einem extrem mechan. belasteten Bereich wie Garage oder Keller läuft. In deinem Link ist ganz schön teures Material über 125,- Euro zzgl. 5,- VK schau mal da , für 55,- plus 4,- EK , nicht mal die Hälfte kostet das? https://www.lets-sell.de/netzwerk/verlegekabel/cat.7/cat.7-duplex/13785/50m-cat7-duplex-netzwerkkabel-verlegekabel-kabel-orange-kat7-2x4x2xawg23/1
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Nevs schrieb: > Was sollen diese Kabelschlitze bitte sein, denn etwas in die Wand > verlegen erfordert nach einer Norm ein umhüllendes Medium also ein > Leerrohr, Diese Normen gelten bei Neuinstallationen von Gebäuden und sollen die spätere Austauschbarkeit von Datenleitungen vereinfachen. Sie sind nicht verbindlich für nachträgliche Verlegung, da von einem Verzicht auf das Leerrohr kein Sicherheitsrisiko ausgeht. Und scho gar nicht anwendbar für Eigeninstallationen. > und sind breiter als 2x einzelne, weil die mit einem Verbindungssteg > fest verbunden sind, der beide Kabel genau nebeneinander legt, da kann > man nichts verdrillen oder verschlingen was etwas Platz spart wie bei 2x > Einzelkabeln. Denn zerschneidet oder trennt man die Kabel, hat man > diesen Grat der dazwischen läuft, ist zwar nun minimal, aber 1 mm macht > es sicher aus. Die Bilder zeigen das natürlich nicht so richtig. Bei dem von mir verlinkten Kabel gibt es keinen relevanten Steg, schon gar keinen mit 1 mm Breite. Die einzelnen Leitungen sind an der Trennstelle leicht rauh, mehr nicht. > Man merkt dass du noch nicht sowas im privaten Wohnungsbau gemacht hast? Doch, hunderte von Metern. > Das ist wie ein leicht flex. Flacheisen irgendwo einzuziehen, ein rundes > Kabel ist beweglicher als sowas breites starres. Das einzige Problem sind Kurven, bei denen der fehlende Längenausgleich sehr stört. Dann muss man die beiden Leitungen eben ab dort trennen. > Die Duplex haben zwar > auch ihre Vorteile, aber eher nicht im privaten Wohnungsbereich und in > knapp bemessenen Leerrohren. Die Leitungen wissen nicht, ob das Gebäude privat oder geschäftlich genutzt wird. Es kommt eher auf den Haustyp an. Ich gebe zu, solch eine Leitung noch nicht in ein längeres Leerrohr eingezogen zu haben, aber zumindest bei end bemessenen Bohrlöchern durch Wände flutscht es wesentlich besser als zwei Einzelleitungen. > Kat 7-Kabel ist sowas von unbeweglich und starr vom Mantel her, die > Duplex sind dabei noch extremer, ein Kat5 oder 6-Kabel reicht eigentlich > aus im privaten Bereich, wenn es nicht gerade in einem extrem mechan. > belasteten Bereich wie Garage oder Keller läuft. Warum sollte eine Leitung im Keller oder der Garage mechanisch stärker belastet werden? Gerade dort kann man doch eher große Biegeradien realisieren als bei der nachträglichen Verlegung in Wohnräumen. > In deinem Link ist ganz schön teures Material über 125,- Euro zzgl. 5,- > VK > schau mal da , für 55,- plus 4,- EK , nicht mal die Hälfte kostet das? > https://www.lets-sell.de/netzwerk/verlegekabel/cat.7/cat.7-duplex/13785/50m-cat7-duplex-netzwerkkabel-verlegekabel-kabel-orange-kat7-2x4x2xawg23/1 Es geht nicht um eine Kaufempfehlung, sondern um meine konkrete Empfehlung mit einem bestimmten Leitungstyp.
Reinhard S. schrieb: > Lässt sich aber nicht einfacher durch Leerrohre ziehen, da sperriger :) > Zudem schwierigere Montage an den Dosen/Patchfeldern, da man die Länge > nicht, wie bei den Einzelkabeln, variieren kann. Die Duplexleitung lässt sich beliebig auftrennen, ohne die Einzelleitungen zu beschädigen. Somit spielt das gerade an Dosen und Patchfeldern überhaupt keine Rolle. >> Und sie lässt sich >> vor dem Verlgen auch wesentlich einfachen entdrillen als eine einfache >> Rundleitung. > > Wobei das nicht das Argument ist, wenn man eh von der Trommel abzieht. Üblicherweise bekommt man solche Leitung erst ab 500 m als Trommel statt als Kabelring geliefert. Es geht ja oft nicht darum, einen ganzen Neubau zu verkabeln, sondern nach Bedarf hier oder dort noch ein paar Netzwerkanschlüsse hinzuzufügen.
Andreas S. schrieb: > Diese Normen gelten bei Neuinstallationen von Gebäuden und sollen die > spätere Austauschbarkeit von Datenleitungen vereinfachen. Die dafür bzgl. DIN macht keinerlei Unterschied ob Neu- oder Bestandsanlage, darin wird auch auf den Schutz der Komm.Ltng Bezug genommen, nicht nur die einfache Austauschbarkeit. Vorgaben der DIN 18015 sind rechtsverbindlich < Hager Planungshinweise für die Errichtung von elektrischen Anlagen in Wohngebäuden und neue Anforderungen (2023) Andreas S. schrieb: > Sie sind nicht verbindlich für nachträgliche Verlegung, da von einem > Verzicht auf das Leerrohr kein Sicherheitsrisiko ausgeht. Wo lernt man eigentlich solche Argumente oder eher Ausreden? Wo ist die Freigabe dass dieses Kabel unter Putz mit Mörtel verlegt werden darf? Andreas S. schrieb: > Und scho gar nicht anwendbar für Eigeninstallationen. Nö, nur wenn man die Hütte dann vllt. verkaufen will stellt der neue Käufer die Frage ob alles normgerecht ausgeführt wurde! Also wieder so eine eher haltlose Rechtfertigung. Wer sein Eigentum vermurkst oder von so einem IT-DL sich übervorteilen lässt, muß damit selber klar kommen, das war schon immer so. Nur gibt es dafür noch andere Regelwerke, nur kennt die hier ja wieder niemand, die NAV §13 gibt da eindeutige Vorgaben Andreas S. schrieb: > Bei dem von mir verlinkten Kabel gibt es keinen relevanten Steg, schon > gar keinen mit 1 mm Breite. Ich spare mir ein Foto von meinem Bund Kabel was ich bei uns im Haus verbaut habe, davon habe ich noch mehr als 60 mtr. über, und habe genug Dosen dazu daran verbaut. Der Reinhard weiß wovon er redet, weil es genau das Drama trifft was er beschreibt. Kat7 in einer privaten Mietwohnung ist Overkill, max in Kanal und dann Dosen AP, in UnterPutzMontage nicht zu empfehlen, vllt. max. als Einzelleitung aber nicht in Duplex. Andreas S. schrieb: ich schrieb >> Man merkt dass du noch nicht sowas im privaten Wohnungsbau gemacht hast? > Doch, hunderte von Metern. Eigentlich gibt man ja seine Fähigkeiten entweder in der Anzahl der Projekte oder nach Ertrags- oder Kostenumfang an, nach mtr. rechnen Hersteller ab. Andreas S. schrieb: >> Die Duplex haben zwar auch ihre Vorteile, aber eher nicht im privaten >> Wohnungsbereich und in knapp bemessenen Leerrohren. > Die Leitungen wissen nicht, ob das Gebäude privat oder geschäftlich > genutzt wird. Es kommt eher auf den Haustyp an. So so, auf den Haustyp also, da kamen schon mal bessere Ausreden von dir. ;-) Andreas S. schrieb: ich schrieb >> wenn es nicht gerade in einem extrem mechan. belasteten Bereich wie >> Garage oder Keller läuft. > Warum sollte eine Leitung im Keller oder der Garage mechanisch stärker > belastet werden? Gerade dort kann man doch eher große Biegeradien > realisieren als bei der nachträglichen Verlegung in Wohnräumen. Man merkt dass du keine Praxis in solchen Sachen haben kannst, was wird wohl im Keller wie in der Garage zutreffen? Extreme und starke Temp.Wechsel, lose Stromleitungen daneben, Störstrahlung durch starke E-Felder, nix in Schutzrohr oder in einem einzelnen Schlitz, in Kanal oder auf KabelPritsche. Wo hast du denn deine angeblich 100-te von mtr. verbaut, garantiert nicht bei reichen Leuten die ne große Garage und Keller mit Kabeltrasse an der Decke haben. Andreas S. schrieb: > Es geht nicht um eine Kaufempfehlung, sondern um meine konkrete > Empfehlung mit einem bestimmten Leitungstyp. Auf dem Bild ist nichts richtig zu erkennen als ein Bund Kabel, die Skizze ist auch eher ein Phantombild ohne Bezug zur Realität. Auf der Seite steht noch dazu > Für weitere Informationen zum Installationshinweis gemäß § 13 NAV klicke Link Dein ganzer Beitrag sollte was eigentlich bringen, Werbung für dich selber?
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Leerrohre sind meistens ohnehin unnütz, da die Kurvenradien so gering sind, daß ohnehin kein Kabel nachgezogen werden kann. Eigentlich müßte man bei jeder scharfen Richtungsänderung einen Unterputzkasten setzen, wenn man die Kabel wirklich später einmal austauschen möchte. Und macht euch nicht unglücklich: Kat.6(a) reicht für 10GE und für PoE mit 30 Watt. Und bei den Dosen grundsätzlich Doppeldosen verwenden, denn die Einzeldosen sind relativ selten und dann meistens genauso teuer. Und man hat gleich "die Reserveleitung". Und denkt daran, das ist ohnehin nicht für die Ewigkeit. Die Anforderungen werden sich ändern und die Technik auch. Vor 30 Jahren hat man noch Koaxkabel verlegt... Sparsame Chefs haben nicht alle Büros mit Computern ausgestattet... Und selbst wenn, dann fangen so nach 20 Jahren die Probleme an; Kontaktkorrosion, Quetschstellen, nachlassende Schneidklemmen usw.
Andreas S. schrieb: > Die Duplexleitung lässt sich beliebig auftrennen, ohne die > Einzelleitungen zu beschädigen. Somit spielt das gerade an Dosen und > Patchfeldern überhaupt keine Rolle. Das sind so leere Argumente von Theoretikern die damit keinerlei Erfahrung haben weil sie damit nicht arbeiten. In z.B. einer UP-Dose in einer Rigipswand mit einem solchen sperrigen Kabel macht man das genau nur 1x Mal, danach nie wieder. Wenn die Kabel noch dazu, wie du sagst, eingeputzt sind ohne Rohr, in dem UP-Becher ist nicht viel Platz und schieben nach hinten geht auch nicht mehr weil fest in der Wand, nichts mit Rohr wo man etwas Reserve verstecken kann, wenn es auch nur paar cm sind. Die Messung bringt dann das Ergebnis der Qualität der Montage, und die wird an den Enden durch das fummelige Auflegen erzeugt, das ganzen Kabel kann der Länge nach top verlegt sein, wenn an der Dose oder am Patchfeld wegen zu wenig Platz getrickst wurde sieht man das auf der Messung. Dann bringt es auch nicht mehr als ein Kat 5 oder 6. Und welch unsinniges Argument ein Duplexkabel aufzutrennen, dann kann ich auch gleich 2x einzelne nehmen u. habe damit weniger Streß. Noch dazu ist aus den Werten deines Angebotes zu lesen dass dieses Kabel fast 17 mm breit ist, ein einzelnes hat aber nur ca. 7 mm Stärke, macht mal 2 dann max 14 mm, wo kommen die fast 3 mm mehr zustande oder her? https://www.elektro-wandelt.de/Datenkabel-Kat-7-S-FTP- Außendurchmesser ca. 16,8 mm https://www.lets-sell.de/netzwerk/verlegekabel/cat.7/cat.7-duplex Außendurchmesser ca. 7 mm Das hast dir wieder selber ins Knie geschossen?
Svensson schrieb: > Leerrohre sind meistens ohnehin unnütz, da die Kurvenradien so gering > sind, daß ohnehin kein Kabel nachgezogen werden kann. Ein gescheiter Installateur hat auch keine Biegungen oder Knicke Bögen in seiner UP-Strecke, nur gerade Strecken, oder er weiß vorher schon dass es nichts wird mit auswechseln, das merkt man doch schon bei der Installation. Wer nur das leere Rohr in die Wand legt und hinterher erst einziehen will wird sich in den A beißen.
Nevs schrieb: > oder er weiß vorher schon > dass es nichts wird mit auswechseln, das merkt man doch schon bei der > Installation. Exakt. Bericht aus der Praxis: Der Bauherr möchte Installationsrohr. Also wird das Kabel in das gerade auf dem Fussboden ausliegende Rohr eingezogen. Dann wird das Rohr samt Kabel in die Wand/Schächte/abgehängte Decken gewürgt oder gar in die Betonschalung eingelegt. Bei jedem Bau gibt es Kompromisse, d.h. irgendwo paßt das garantiert immer nur so lala, da wird dann gerne mal 90° abgebogen oder das Rohr gequetscht. Schließlich werden die Schlitze zugespachtelt und die Wände tapeziert oder gestrichen. Dosen setzen und die Strecke durchmessen mit Protokollausdruck, der dem Bauherren feierlich übergeben wird. Bauherr strahlt und alle sind zufrieden; der Norm ist Genüge getan. Und bis da jemand mal auf die Idee kommt, ein Kabel zu tauschen, ist Gras über die Sache gewachsen. Im EFH/ZFH könnte man höchstens senkrecht schlitzen (auf allen Stockwerken sitzen die Dosen übereinander) und dann im Keller auf Putz (Kanal, E-Rohr oder Wanne) zum Zentralpunkt führen. Nur haben heute viele Häuser gar keinen Keller mehr...
Ich finde die Zeichnung völlig nachvollziehbar und so ähnlich läuft es bei vielen. Das Patchpanel ist weniger Technikspielerei als eine Art Verteiler mit Ordnungssystem. Spätestens wenn mal was umgesteckt oder getestet werden muss, weiß man es zu schätzen. Direkt Stecker auf Verlegekabel habe ich einmal gemacht und danach nie wieder. War eine gute Lehre.
Rüdiger B. schrieb: > Kein Keerrohr, dann viel Vergnügen in 10 Jahren wenn 100GBit Standard > wird. Da brauchen wir in D nun wirklich keine Angst zu haben.😉
Rüdiger B. schrieb: > Kein Keerrohr, dann viel Vergnügen in 10 Jahren wenn 100GBit Standard > wird. Alle meine Geräte haben max. 1G onboard. In 10 Jahren werden es vielleicht 10G sein...
Rüdiger B. schrieb: > Kein Keerrohr, dann viel Vergnügen in 10 Jahren wenn 100GBit Standard > wird. das hat man mir auch vor 15 Jahren gesagt... Das CAT7 ist immer noch nicht ausgereizt...
Ich bin mit meinem 10 Zoll Schränkchen ganz zufrieden. Es war allerdings etwas schwieriger dafür einen 16 Port Switch aufzutreiben bin aber bei Zyxel fündig geworden. Über und unter dem Switch jeweils ein 12 Port Patchpanel auf dem von hinten die Leitungen aus dem Haus ankommen. Vorne dann mit farbigen Patchleitungen gebrückt. Sieht gut aus und man findet auch was man sucht....
Rüdiger B. schrieb: > Kein Keerrohr, dann viel Vergnügen in 10 Jahren wenn 100GBit Standard > wird. In 10 Jahren 100 Gb Networking. Zu Hause. Klar.
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Erik Z. schrieb: > Das Patchpanel ist weniger Technikspielerei als eine Art > Verteiler mit Ordnungssystem. Und sie kosten auch nicht die Welt. Daher finde ich die ganze Diskussion merkwürdig. Wer direkt Stecker auf Verlegekabel montiert der montiert auch eine Schukokupplung direkt auf eine Mantelleitung aus der Wand :) Thomas R. schrieb: > Ich bin mit meinem 10 Zoll Schränkchen ganz zufrieden. Genau. Das ist der logische nächste Schritt um Ordnung zu halten. 10" oder 19" Schrank oder Schränkchen. Es gibt so viele Varianten da findet sich schon was passendes. Chandler B. schrieb: > Jetzt ist das Kabel für Internet im Wohnzimmer. Um den WAF für den dort vermutlich zwangsweise stehenden Router zu erhöhen :), es gibt diverse Schränkchen / Möbelstücke um einen Router zu verstecken. Denn ein 19" Schrank im Wohnzimmer kommt meist nicht gut an. Beispiel: https://www.amazon.de/dp/B0CND9L853 Platz um ein Blümchen drauf zu stellen ist auch noch :)
Hannes J. schrieb: > Platz um ein Blümchen drauf zu stellen ist auch noch :) Aber bitte Plastikblumen, die garantiert nicht versehentlich gegossen werden. :)
> 100GE in 10 Jahren Michael B. schrieb: > Da brauchen wir in D nun wirklich keine Angst zu haben.😉 Jo, der Glasausbau wird dann bestimmt flächendeckend 10TE erreichen. 😉 Derzeit sind 10GE über Kupfer das Maximum. Beim Endgerät kommen vorher wohl noch 2,5GE und 5GE. Aktuell kosten die SFP+-Module für 10GE für Kupfertechnik das Vierfache derer in LWL. Alle schnelleren Geschwindigkeiten sind derzeit nur als LWL halbwegs verbreitet. 25GE/SFP28 und 40GE/QSFP sind noch die häufigsten, sie versorgen ganze Gebäude oder sorgen in schnellen Clustern für den Datenaustausch zwischen den Knoten. 100GE und mehr kenne ich bisher nur in LWL und da auch nur in SM, nicht in MM. Die Module sind noch extremst teuer. Und Switches mit entsprechendem Durchsatz auch. Und jedem Entscheider rate ich, immer daran denken, daß Netzwerktechnik schon lange nicht mehr in DE entwickelt wird. Und der Weltmarkt hat nur begrenzt Lust für DE ein Extrawürstchen zu braten: Vor 25 Jahren hat man - insbesondere in der öffentlichen Hand - auf das "ultamoderne und zukunftsweisende" Volition-Fiber (VF45) gesetzt. Die meisten dieser Installationen sitzen heute bei 100 Mbit Fastethernet fest. Für den Privatbereich sollte ein Cat6 Netzwerk die nächsten 10 Jahre vollkommen ausreichen. Aktuell gehen darüber schon 10 Gigabit. Und nicht zu unterschätzen ist auch PoE. Immer mehr und mehr Geräte setzen auf WLAN und die meisten WLAN-Accesspoints nutzen heute PoE; und viele Telefone auch. Das LAN dient dann hauptsächlich als Backbone für das WLAN und da wird 10GE noch eine ganze Weile ausreichen.
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Hannes J. schrieb: > Um den WAF für den dort vermutlich zwangsweise stehenden Router zu > erhöhen :), es gibt diverse Schränkchen / Möbelstücke um einen Router zu > verstecken. Denn ein 19" Schrank im Wohnzimmer kommt meist nicht gut an. > Beispiel: > > https://www.amazon.de/dp/B0CND9L853 Ach Du Scheiße, das weckt mein altes Kindheitstrauma. Die ersten Telefone unserer Siemens-Telefonanlage waren noch kompatibel zu den Brokatabdeckungen der normalen Telefone. Die neumodischen Tastentelefone waren es aber nicht mehr, trotz verzweifelter Suche meiner Mutter. Auch ich wurde dazu gezwungen, in Ladengeschäften Ausschau Daher blieb das alte, brokathüllenkompatible Wählscheibentelefonat bis zum bitteren Ende im Wohnzimmer erhalten. Im Büro meiner Mutter gab es schweren Herzens dann ein Tastentelefon, in den Geschäftsräumen meines Vater keine Brokatabdeckungen. Mit dem Umzug meiner Eltern in ein anderes Haus gab es dann eine Focus D Telefonanlage, bei der sich meine Mutter endgültig von der totalen Brokatisierung verabschieden musste. Und entgegen der Behauptung des Telekom-Vertrieblers und zu meiner größten Verärgerung ließ sich die Anlage später nicht einfach auf ISDN umrüsten. Foto geklaut bei: https://www.facebook.com/museum.oberschoenenfeld
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(prx) A. K. schrieb: > In 10 Jahren 100 Gb Networking. Zu Hause. Klar. die ganze 8k-TV-Entwicklung wurde so ziemlich überall gestoppt Wozu soll man in Zukunft so hohe Datenraten zu Hause benötigen? Irgendwann ist halt auch das was ein Mensch aufnehmen kann ausgereizt
Heinz R. schrieb: > Wozu soll man in Zukunft so hohe Datenraten zu Hause benötigen? Gaming. Heinz R. schrieb: > Irgendwann ist halt auch das was ein Mensch aufnehmen kann ausgereizt Das wird durch immer kürzere Aufmerksamkeitsspannen und den Bandbreitenbedarf der Reklame kompensiert. Und durch technischen Fortschritt; irgendwann wird auch die 3d-Sau wieder durchs Wohnzimmer getrieben, das mit 8k und 93-Kanal-UltraSurround (bei dem man auch die Fußballer furzen hört) kombiniert ... und eben dem Bandbreitenbedarf aus dem Kinderzimmer, wo ein Spiel ja heute schon zig Gigabyte Speicherbedarf hat. Bei 8k-Renderings werdens dann halt ein paar hundert Gigabyte oder der Terabyte-Bereich wird angeknabbert. Und das mit jedem Update erneut.
Harald K. schrieb: > Heinz R. schrieb: >> Wozu soll man in Zukunft so hohe Datenraten zu Hause benötigen? > > Gaming. Natürlich ;) Selbst für hochauflösenden 3D-Pxxx brauchts die Datenrate nicht. Erik Z. schrieb: > Das Patchpanel ist weniger Technikspielerei als eine Art > Verteiler mit Ordnungssystem. Bei einer handvoll Netzwerkkabel kann man sich auch einfach ein paar Aufputz-Netzwerkdosen an die Wand dübeln. Funktioniert genauso. Oliver
Oliver S. schrieb: > Bei einer handvoll Netzwerkkabel kann man sich auch einfach ein paar > Aufputz-Netzwerkdosen an die Wand dübeln. Funktioniert genauso. Da würde ich mir eher noch ein 8-fach "Profi" Patchpanel für 17 Euro aus dem Baumarkt an die Wand dübeln. https://www.hornbach.de/p/profipatch-patchpanel-patchfeld-cat-6-desktop-8-port-rj45-geschirmt-aufputz-wandmontage-1he-grau/12519696/
Hannes J. schrieb: > Da würde ich mir eher noch ein 8-fach "Profi" Patchpanel für 17 Euro kostet weniger als die Handvoll Netzwerkdosen, nimmt weniger Platz weg und sieht auch besser aus.
Hannes J. schrieb: > Da würde ich mir eher noch ein 8-fach "Profi" Patchpanel für 17 Euro aus > dem Baumarkt an die Wand dübeln. > > //www.hornbach.de/p/profipatch .. Baumarkt is' nich'!
Manfred P. schrieb: > Baumarkt is' nich'! https://www.bauhaus.info/powerline-adapter/schwaiger-netzwerkadapter-8-port-patchpanel/p/26636252 https://www.obi.de/p/7943236/schwaiger-8-port-cat-6-patchpanel-fuer-rj45 https://www.hellweg.de/a/schwaiger-patchpanel-8-port-700563 https://toom.de/p/8-port-patchpanel-fuer-rj45-netzwerkbuchsen/9400528 https://www.globus-baumarkt.de/p/schwaiger-8-port-patchpanel-0775700368/ Reicht's?
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