Hallo Forengemeinde, wie kann ich mit Wireshark den Netzwerktraffic zwischen PC-A und PC-B mit meinem Laptop(PC-C) verfolgen. Zumal PC-A und PC-B nur per WLan am Router angebunden sind? Netzwerktraffik zwischen meinem Laptop (Pc-C) und z.B. meiner Sat-Box ist klar. Aber zwischen 2 anderen Teilnehmern? Es geht mir hier nicht um jemanden auszuspionieren oder zu überwachen.
Wenn du eine Fritzbox hast schau mal auf http://fritz.box/html/capture.html Da kannst du dich dann per Wireshark an den WLAN Stream hängen.
N. M. schrieb: > Wenn du eine Fritzbox hast schau mal auf Dein Link hilft mir schon mal nix. Eine Fritzbox habe ich nicht.
Thomas S. schrieb: > Aber zwischen 2 anderen Teilnehmern? Das geht nur mit WLAN-Karten, die Sniffing zulassen und unterstützt werden. Zum Beispiel dort mal in die Liste kompatibler Karten schauen: https://www.acrylicwifi.com/de/wifi-sniffer/ Andernfalls musst Du in Deinen Lappi einen zusätzlichen WLAN-USB-Stick stecken, weil Du zwei Netze dafür brauchst. Dein WLAN des Lappi wird der Access-Point und der WLAN-USB-Stick ist mit dem Router verbunden. Dann geht der Verkehr ganz über deinen Läppi.
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Ich muss mal etwas ausholen. Habe einen Lancom-Router. Dieser lässt sogenanntes 'Tracen' zu. Da kann man jede menge Zeugs einstellen. Leider bin ich da nicht so tief drin, dass ich hier etwas sinnvolles rausbekomme. Habe da grad versucht an den Traffic vom WLan ranzukommen. Irgendwie klappt das nicht. Sinn ist der: Habe mir WLan-Steckdosen zugelegt. Diese wollen aber immer 'heimtelefonieren'. Unterbinde ich denen den Internetzugang funktioniert die App nicht mehr. Nun möchte ich mir da was selber erstellen um die WLan-Steckdosen lokal zu steuern. Ohne das die Teile nach Hause funken.
Thomas S. schrieb: > Habe mir WLan-Steckdosen zugelegt. Was für welche? Evtl kannst du sie mit Tasmota flashen. Dann wäre das Problem richtig gelöst.
Dem TO könnte es nur helfen (wenn er sich nicht in die Konfiguration seines "WLAN-Routers" einarbeiten will), einen reinen Accesspoint zu verwenden. Dieser wäre dann an einen Switch gestöpselt, von dem man einen Port in den "monitoring mode" schaltet - der arbeitet dann wie ein Hub und dort kann man allen Traffic mitlesen. Aber das würde vermutlich auch nicht helfen, denn die WLAN-Steckdosen verbinden sich nicht mit der Cloud des Herstellers, weil sie böse sind, sondern weil sie so programmiert sind. Ok, mit genügend Aufwand könnte man den Datenverkehr aufdröseln und eine Fake-Cloud aufbauen ... mit viel Aufwand. Viel günstiger ist es vermutlich, eine Firmware auf die Steckdosen zu bringen (Tasmota wurde bereits erwähnt, es gibt aber auch noch andere Systeme), die ohne Cloud auskommt oder die vorhandenen Steckdosen zurückzugeben und welche zu erwerben, bei denen das von Hause aus so ist.
Thomas S. schrieb: > Sinn ist der: Habe mir WLan-Steckdosen zugelegt. Diese wollen aber immer > 'heimtelefonieren'. Unterbinde ich denen den Internetzugang funktioniert > die App nicht mehr. > Nun möchte ich mir da was selber erstellen um die WLan-Steckdosen lokal > zu steuern. Ohne das die Teile nach Hause funken. Weil du dann ja den Steckdosen für den eigenen Betrieb noch per DNS nen anderen, eigenen Server vorgaukeln müsstest würd ich das Problem aber auch eher andersrum angehen. Also lieber Steckdosen kaufen, die nicht nach Hause telefonieren oder dahingehend umflashbar sind.
Es steht auf der Webseite: WLAN-Steckdosen von Hama lassen sich auch ohne Internetzugang steuern Link:https://www.hama.com/de/de/tipps-beratung/smartes-wohnen/smart-home-strom-sparen/steckdose-per-app-steuern
Das alles wird nicht helfen, wenn die Steckdosen ihre Daten in HTTPS oder etwas anderes verschlüsseltes einpacken. Wenn du da auch keine alternative Firmware findest, werden sie wohl telefonieren müssen. Bis sie dir Neue verkaufen wollen, und ihren Endpoint abschalten. Hoffentlich bist du dann schon schlauer. ☺
Thomas S. schrieb: > Hama Wlansteckdose Mini. Könnte gehen. Musst halt die genaue Modellbezeichnung nochmal vergleichen: https://templates.blakadder.com/hama_00176573.html Allerdings:
1 | The decive is hard to open - no screws - case is glued.... |
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Wireshark kann WPA2 live entschlüsseln, es genügt ein Interface im Monitor Mode und der Key. Das hilft aber erst mal nur zu analysieren was wirklich nötig ist, wenn man der Steckdose weiter auf die Pelle rücken will. Der Traffic wird wohl mit HTTPS verschlüsselt, hoffentlich, erst dann wird MITM+sslstrip ect. relevant. Steile Lernkurve für eine Steckdose, ich würde den Weg der Alternativen Firmware gehen.
Thomas S. schrieb: > wie kann ich mit Wireshark den Netzwerktraffic zwischen PC-A und PC-B > mit meinem Laptop(PC-C) verfolgen. Zumal PC-A und PC-B nur per WLan am > Router angebunden sind? > Es geht mir hier nicht um jemanden auszuspionieren oder zu überwachen. Wenn es beides deine Rechner sind und auf ihnen Linux laufen sollte, dann wäre ›tcpdump‹ auf den jeweiligen Interfaces das Werkzeug der Wahl.
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Norbert schrieb: > dann wäre ›tcpdump‹ auf den jeweiligen Interfaces das Werkzeug der Wahl Wenn man dann noch rpcapd dazu nimmt, könnte das auch direkt auf dem Router laufen. Vermutlich macht das die Fritzbox so. Sollte aber auch auf einem OpenWrt AP zu installieren sein. Thomas S. schrieb: > Diese wollen aber immer 'heimtelefonieren'. Unterbinde Selbst wenn du das alles mitgeschnitten bekommst. Alles entschlüsselt bekommst. Alles verstehst was da abläuft. Alles sauber getrennt bekommst was erwünschte Daten und unerwünschte Daten angeht. Ist für mich die Frage ob die Steckdose noch geht wenn du die unerwünschten Daten weglässt oder ob die Cloud darauf validiert und ggf blockt. So auf die Art: keine Metadaten, keine Funktion. Mir wäre die mit Sicherheit nicht ganz unbeträchtliche Zeit das alles herauszufinden zu schade. Aufschrauben (wenn notwendig), neu flashen ist mit Sicherheit um Größenordnungen geringer. Früher ging das noch mit dem gefakten Updateserver auf einem Raspi. So hab ich auch 4 Steckdosen geflasht (ohne aufschrauben zu müssen). Ich meine mich aber dunkel zu erinnern dass sie irgendwann diese Lücke geschlossen haben.
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