Forum: Haus & Smart Home Platine meiner Waldmann Maschinenleuchte gegrillt


von Alex (pandafahrer)


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Ich habe hier eine tolle und teure Maschinenleuchte.
Schnell an 230V angeschlossen und dann eingeschaltet. Hat einmal kurz 
geblitzt.
Urghh. War leider eine 24V Version, darauf habe ich nicht geachtet.

Offenbar fehlt ein bissl Kupfer auf dem PCB und eins dieser kleinen 
runden, länglichen Dinger sieht komisch aus.

Kann mir jemand helfen das wieder in Ordnung zu bringen?
Wie seht ihr die Chancen dafür und wie geht
So ein LED Steuerbaustein idR. kaputt wenn er an so hohe Spannung 
angeschlossen wird?

Die LEDs funktionieren übrigens noch. Hab ich kurz mit 3V am 
Labornetzteil getestet…

von Andreas S. (bastelmax)


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Sorry - aber Totalschaden.
Zur Not ein 3,3V Netzteil extern anschließen.

von Armin X. (werweiswas)


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Andreas S. schrieb:
> Zur Not ein 3,3V Netzteil extern anschließen.

Mit wieviel Watt war die Leuchte denn angegeben?
Daraus lässt sich bei Annahme von ca 3V pro 3 in Serie geschalteten LEDs 
der ungefähre Strom durch die LEDs ableiten.

von Timo N. (tnn85)


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Wenn das kleine IC auf ca. 5 Uhr (untere Kerbe) defekt ist, siehts 
schlecht aus. Sonst vielleicht noch machbar. Wofür ist das denn bei ner 
normalen LED-Lampe? Was ist dessen Beschriftuung?

von Achim M. (minifloat)


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Wie viel Platz ist denn in dem Gehäuse?

Eventuell findet eine GU10-Fassung nebst LED-Leuchtmittel oder die 
Innereien und Optik eines GU10-Leuchtmittels darin Platz.

Die ROCIA.focus hier 
https://www.waldmann.com/produkte/industry/spotleuchten/rocia-focus.756.de.html 
produziert einen Lichtstrom von 550om bis 600lm.

Abstrahlwinkel muss natürlich auch passen.
Bei Hornbach hab' ich welche mit 24° gesehen. Die üblichen "spots" 
machen jedoch 90° oder 110° ...

mfg mf

: Bearbeitet durch User
von Alex (pandafahrer)


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7W oder 8W ist die Angabe für die drei LEDs die da arbeiten.

Ich schätze mal da ist einiges kaputt gegangen und habe den Hersteller 
mal angefragt.

Falls es zu teuer wird, werde ich versuchen mit einem 2,2A (?) Treiber 
direkt auf die LEDs zu gehen.

Ich glaube das ist das beste.
Waldmann ist ganz stolz auf eine flickerfreie und besonders toll 
arbeitende Dimmung usw…
Also genau diese Sachen werden bestimmt irgendwie kaputt sein.

Die Metallbedampfung von innen konnte ich jetzt schön sauber kriegen.

von Timo N. (tnn85)


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Welches Modell ist es denn. Sehe da keine Poti für Dimmung. Aber für 
irgendwas müssen die kleinen ICs ja drauf sein, die außer dem IC für die 
Stromregelung noch auf der Platine sind. Würde mich mal interessieren 
was das für ICs sein sollen.

von Armin X. (werweiswas)


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Alex schrieb:
> Falls es zu teuer wird, werde ich versuchen mit einem 2,2A (?) Treiber
> direkt auf die LEDs zu gehen.

Damit wirst Du diese mit ziemlicher Sicherheit endgültig schrotten. Eine 
nach der anderen.
Versuche mal die Leiterbahnen zu verfolgen. Bin fast überzeugt davon, 
dass die LEDs in Serie geschaltet sind um thermische Drift zu 
eliminieren. Daher dürfte ein Treiber mit 8 - 12V und 800 - 900mA das 
maximale der Gefühle sein.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Timo N. schrieb:
> Sehe da keine Poti für Dimmung.

Designer nutzen seit Jahrzehnten gerne Touchdimmer.

von Timo N. (tnn85)


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Ralf X. schrieb:
> Designer nutzen seit Jahrzehnten gerne Touchdimmer.

Bei Maschinenleuchten? Sicher? Wie dem auch sei, ich dachte auf der 
Rückseite der Platine ist wie bei den meisten LEDs-Leuchten nur ne 
Aluplatte als Kühlfläche und hab sonst keine Kabel mehr gesehen, die zu 
ner Touchfläche gehen könnten. Kann aber natürlich sein.

von Alex (pandafahrer)


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oh, guter Hinweis mit der Serienschaltung. Das muss ich unbedingt 
messen.

Ansonsten kann ich die Leiterbahnen auftrennen und verschalten wie ich 
will.

Wie betreibt man die 3 Dinger am besten? Seriell oder parallel?

Das PCB ist auf einer glatten Aluplatte die einfach ins Metallgehäuse 
geschraubt wird.

Touch hat das Teil nicht, aber einen kleinen gummierten Taster. Damit 
kann man Dimmen und an/aus schalten.
Wie hoch ist wohl die Strombelastbarkeit von dem kleinen Kerl? Am 
liebsten würde ich darüber schalten, dann natürlich ohne Dimmer.


Das Model heißt Rocia irgendwas in der 24V Version.

von Andreas S. (bastelmax)


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Bei ca. 430 Euro für das Ding, würde ich auch einiges versuchen.
Mehr als "Schrotten" geht nicht mehr.
Bei Deinen Versuchen bitte ein Netzteil mit Stromregelung verwenden
und dann sehr vorsichtig und nicht übertreiben.
An Hand der unterschiedlichen Helligkeit bei kleinen Strom und leichten
"Glimmen" kann man auch abschätzen ob die LED in Gruppen d.h. in Reihe
oder in Parallel verschaltet sind.

von Timo N. (tnn85)


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Macht es angenehmer für Mitleser: Hier mal das Datenblatt
https://shop.waldmann.com/media/waldmann/Datenblatt/113182000-00680208DE.PDF
https://www.pkelektronik.com/waldmann-led-gestaengeleuchte-rocia-focus-40-optik-8-w-12-40-v.html
"Taster im Leuchtenkopf für Ein / Aus und Dimmung"

Der mechanische Taster ist also für An/Aus und Dimmen gleichzeitig.
Ich hab Preise aber 470€ gesehen.

Alex schrieb:
> Offenbar fehlt ein bissl Kupfer auf dem PCB und eins dieser kleinen
> runden, länglichen Dinger sieht komisch aus.

Würde versuchen die Leiterbahnen wieder zu reparieren und dann nochmal 
mit 24V zu testen.

Mit "kleinen, runden länglichen Dinger" sind vermutlich die 
MELF-Widerstände gemeint. Lassen sich ja auch noch einigermaßen gut 
ersetzen.
Wenn der kleine unbekannt IC (für Dimmung?) defekt ist, sollte man es 
dann lassen.

von Rainer W. (rawi)


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Alex schrieb:
> Hab ich kurz mit 3V am Labornetzteil getestet…

Glück gehabt - wegen der Steilheit der UI-Kennlinie werden LEDs ohne 
Zusatzbeschaltung besser mit geregeltem Strom betrieben.

von Rainer W. (rawi)


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Alex schrieb:
> Falls es zu teuer wird, werde ich versuchen mit einem 2,2A (?) Treiber
> direkt auf die LEDs zu gehen.
1
3 LEDs * 3.3V * 2,2 A = 22W
Alex schrieb:
> 7W oder 8W ist die Angabe für die drei LEDs die da arbeiten.

Finde den Fehler.

Die "7W oder 8W" bezieht sich NICHT auf die Einzel-LEDs. Dafür würde die 
Kühlung nie und nimmer ausreichen. Wieso eigentlich "oder"?
Das Datenblatt bezieht sich auf die ganze Lampe "Leistungsaufnahme ca. 8 
W", nicht auf die Einzel-LEDs ;-)

: Bearbeitet durch User
von Alex (pandafahrer)


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Ok da habe ich wohl Quatsch geschrieben.

Sind dann wohl eher 750mA bei 8W Gesamtleistung; steht im Datenblatt.

U_F ergibt sich dann wohl zu ungefähr 3,3V wenn der Stromfluss so 
begrenzt wird bzw. zu ungefähr 10V im Falle der seriellen verschaltung, 
oder?

Hat jemand einen guten Tipp für eine günstige und passende, einstellbare 
Stromquelle?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Da war wohl das Wintergrillen doch noch vom Erfolg gekrönt. Nur war es 
das falsche Grillgut gewesen.

Alex schrieb:
> Hat jemand einen guten Tipp für eine günstige und passende, einstellbare
> Stromquelle?

Da bleibt nicht mehr viel an Auswahl übrig:

https://www.conrad.de/de/o/led-treiber-1900730.html?tfo_productType=LED-Trafo~~~LED-Treiber&tfr_price=5~~~40&tfa_ATT_LOV_LED_DRIVER_FEATURES=einstellbar&tfo_ATT_Filter_OUTPUT_CURRENT_MAX=300%20mA~~~350%20mA~~~500%20mA~~~600%20mA~~~700%20mA&tfo_ATT_NUM_OUTPUT_VOLTAGE_MAX=12%20V%2FDC~~~24%20V%2FDC~~~35%20V%2FDC

Wobei mir bei der Durchsicht so eine Idee kam mit so einem Modul:

https://www.conrad.de/de/p/recom-rcd-24-0-70-pl-a-led-treiber-0-700-ma-2-35-v-dc-einstellbar-1-st-2338087.html#productDownloads

Wenn das Modul unter die Platine in das Gehäuse passen sollte, dann 
kannst Du daran irgendein altes Notebooknetzteil anschließen. Aber zum 
Einstellen wäre noch ein Poti und und Kabel nach außen zu führen.

Oder Du baust Dir sowas mit einem Stellpoti in ein Kästchen:

https://www.conrad.de/de/p/mean-well-ldds-700hwb-led-treiber-0-7-a-2-45-v-1-st-2749260.html

von Timo N. (tnn85)


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Der Aufwand für den Umbau und um da was reinzubekommen ist doch größer 
als die paar Leiterbahnen (provisorisch) zu reparieren und zu testen ob 
sie dann noch geht. Wenn man jetzt an den ICs keinen offensichtlichen 
Schaden sieht, kann man Glück haben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Timo N. schrieb:
> Der Aufwand für den Umbau und um da was reinzubekommen ist doch größer...

Fertiges für den TO wäre zum Beispiel so etwas:
https://www.ledclusive.de/mini-jolly-20-1-10v-push-125400-151400-15

von Alex (pandafahrer)


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Ok, Plan A alles verbinden und Ersatzteil einsetzen.

Plan B ist extern ein Netzteil und Regeler anzuschließen.

Gerade mal ein bisschen gemessen.

Wie könnte ich näherungsweise die Bauteile bestimmen bzw. abschätzen?

Das grüne Ding ist durchgebrannt. Sein Bruder zeigt 0,2 Ohm.

Das rote Bauteil zeigt ordentlich Brand und schnelzspuren aber zeigt 
4,5kOhm Durchgang. Die anderen Widerstände sind zueinander gleich.
Hatte ursprünglich gedacht das sind Kondensatoren.

Dann ist mir aufgefallen dass das blaue Bauteil an einer Ecke etwas 
beschädigt ist. Ist da ein Gleichrichter? Es steht 098 drauf.

Ich stelle mir vor, dass eine halbwelle vom AC Sinus da irgendwo einmal 
durchgewütet hat.

von H. H. (hhinz)


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Alex schrieb:
> Es steht 098 drauf.

Da steht "068" drauf, und das ist eine Drossel zur Funkentstörung.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Dieter D. schrieb:
> 
https://www.conrad.de/de/p/recom-rcd-24-0-70-pl-a-led-treiber-0-700-ma-2-35-v-dc-einstellbar-1-st-2338087.html#productDownloads
>
> Wenn das Modul unter die Platine in das Gehäuse passen sollte, dann
> kannst Du daran irgendein altes Notebooknetzteil anschließen.

Thermischer Irrsinn.

> Oder Du baust Dir sowas mit einem Stellpoti in ein Kästchen:
> 
https://www.conrad.de/de/p/mean-well-ldds-700hwb-led-treiber-0-7-a-2-45-v-1-st-2749260.html

Ob dieses MW oder das Recom ist egal, beides benötigt ein Stellpoti und 
ein Kleinspannungsnetzteil davor. Das würde ich als externe Vorschaltbox 
aufbauen, wobei sich von MW auch etwas finden lassen sollte, was direkt 
mit 230V gespeist werden kann.

von Timo N. (tnn85)


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H. H. schrieb:
> Da steht "068" drauf, und das ist eine Drossel zur Funkentstörung.

"680". 68 * 10^0µH = 68µH.

Alex schrieb:
> Das grüne Ding ist durchgebrannt. Sein Bruder zeigt 0,2 Ohm.

Vielleicht nur 0 Ohm Widerstände.

Alex schrieb:
> Das rote Bauteil zeigt ordentlich Brand und schnelzspuren aber zeigt
> 4,5kOhm Durchgang. Die anderen Widerstände sind zueinander gleich.
> Hatte ursprünglich gedacht das sind Kondensatoren.

Das eine eckige rote umkreiste schwarze Teil vielleicht ne Sicherung. 
Die anderen eckigen gleichartigen flacheren bräunlicheren sind bestimmt 
Kerkos.
Müsste man noch mehr im Detail sehen und sauber machen.

Schaltplan aufzeichnen ergibt mehr Sicherheit.

von H. H. (hhinz)


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Timo N. schrieb:
> Schaltplan aufzeichnen

TE völlig überfordert.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> Thermischer Irrsinn.

Im Hinblick auf die Anmerkung von Hinz, dass der TE überfordert wäre 
(jmd abholen, wo er vom Wissen steht), werden die Wärmeabfuhrmaßnahmen 
auf das Alugehäuse auch nicht so einfach werden.

Manfred P. schrieb:
> Das würde ich als externe Vorschaltbox
> aufbauen, wobei sich von MW auch etwas finden lassen sollte, was direkt
> mit 230V gespeist werden kann.

Eben wegen der wenigen Erfahrungen, wollte ich vermeiden, dass der TO in 
der Box etwas haben muss, was direkt mit 230V gespeist würde. Er 
bräuchte noch ein Netzteil für die 0-10V analoge Dimmfunktion zu 
versorgen.

von Alex (pandafahrer)


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Brücken gesetzt und ausprobiert. Leider tot.

LED sin in Serie. Sobald die dritte dazukommt bricht aber das Netzteil 
zusammen. Da muss ich später mal forschen warum das passiert und wo ein 
Kurzschluss oder so auftritt.

von Klaus F. (klaus27f)


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Alex schrieb:
> Brücken gesetzt und ausprobiert. Leider tot.

Besser wohl gleich eigene Platine, rund, mit LEDs auf Alukern layouten.
Ansteuerung extern mit gängigen käuflichen DALI Netzteil.

Auslegungsidee:
Ca. 500mA pro LED, 2, 3 oder 4 Stück.

https://www.reichelt.de/de/de/shop/kategorie/led_module-3031?filter=215%23~%23%2A%23~%23810%20lm%23~%23810%23~%231|215%23~%23%2A%23~%23710%20lm%23~%23710%23~%231|215%23~%23%2A%23~%23730%20lm%23~%23730%23~%231|215%23~%23%2A%23~%23745%20lm%23~%23745%23~%231

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/led-netzteil_40_w_20_-_50_v_0_5_-_1_05_a_dali_2_cp-386338


ODER

Es gibt fertige LED-Platinen rund, für amerikanische Deckenventilatoren 
Licht
https://www.amazon.com/-/de/dp/B09M85Q4G8/ref=sr_1_6

ABER ACHTUNG: 110 VOLT
 Geeigneten (Spar-) Trafo vorschalten.
Wäre vielleicht 'ne schnelle "einfache" Lösung, sollte einer der 
Durchmesser hinkommen.

: Bearbeitet durch User
von Alex (pandafahrer)


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Also sich ein PCB zu machen oder einfach Lochplatine rund schleifen und 
drei LED zu positionieren ist eine klasse Idee!

Dann kann ich die fertige dreifach TIR Linse weiter verwenden.

Was noch schön wäre ist eine Schaltmöglichkeit über den Taster. 
Vielleicht ein kleines Relais oder SSR das seinen „State“ behält?

Eine Frage habe ich noch zu den LED.
Wie ist das mit der Vorwärtsspannung eigentlich bei Serienschaltung?
Die LED hat eine Kennlinie und bekommt seinen Vorwärtstrom fest 
eingestellt über das einstellbare strombegrenzte Netzteil.
Wie ist das mit der Spannung? Muss man das auch einstellen oder ergibt 
es sich?

von Rainer W. (rawi)


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Alex schrieb:
> Wie ist das mit der Spannung? Muss man das auch einstellen oder ergibt
> es sich?

Die Kennlinie der LED gibt den Zusammenhang zwischen Strom und Spannung 
fest vor. Du kannst durch Einstellung des Stromes oder der Spannung auf 
der Kennlinie rumrutschen, aber nicht beides frei aussuchen. Die 
Kennlinie ist allerdings temperaturabhängig und wegen der Steilheit der 
Kennlinie arbeitet die LED wesentlich stabiler, wenn man den Strom 
vorgibt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alex schrieb:
> Also sich ein PCB zu machen oder einfach Lochplatine rund schleifen und
> drei LED zu positionieren ist eine klasse Idee!

Diese Platine bekommt die Abwärme schlechter weg, als die alumierte 
Platine auf der die LED jetzt noch sind.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Rainer W. schrieb:
> Die Kennlinie der LED gibt den Zusammenhang zwischen Strom und Spannung
> fest vor. Du kannst durch Einstellung des Stromes oder der Spannung auf
> der Kennlinie rumrutschen, aber nicht beides frei aussuchen.

Das finde ich etwas mißverständlich formuliert, auch wenn es sachlich 
vollkommen korrekt ist.

Alex schrieb:
> Die LED hat eine Kennlinie und bekommt IHREN Vorwärtstrom fest
> eingestellt über das einstellbare strombegrenzte Netzteil.
> Wie ist das mit der Spannung? Muss man DIE auch einstellen oder ergibt
> SIE sich?

Du suchst eine Versorgung mit dem gewünschten Strom, z.B. die von Dieter 
genannte Recom-Platine oder das MeanWell-Modul. Die Spannung wird nicht 
eingestellt, die ergibt sich von selbst. Allerdings muß die Versorgung 
in der Lage sein, genügend Spannung bereitstellen zu können, deshalb 
deren Angabe "xx bis yy Volt".

Es gibt noch den Sonderfall, bei Netzteilen Spannung und Strom 
einstellen zu können, wie man es von Labornetzgeräten kennt. In dem Fall 
setzt man die Spannung größer als erwartet und den Strom auf den 
gewünschten Wert. Sobald der Sollstrom erreicht ist, geht die Spannung 
von selbst zurück.

von Rainer W. (rawi)


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Manfred P. schrieb:
> In dem Fall setzt man die Spannung größer als erwartet und den Strom auf
> den gewünschten Wert. Sobald der Sollstrom erreicht ist, geht die
> Spannung von selbst zurück.

So würde man sie für CC-Betrieb einstellen, um damit reine LEDs ohne 
Zusatzbeschaltung zu betreiben.

Andersrum gilt bei denen natürlich genauso, dass man für CV-Betrieb den 
Strom größer als erwartet einstellt und die Spannung auf den gewünschten 
Wert. Sobald die Sollspannung erreicht ist, geht der Strom von selbst 
zurück ;-)

Bei Netzteilen, die die Einstellmöglichkeit nicht besitzen, ist man auf 
die fest vorgegebenen Werte festgelegt, wobei ein CV-Netzteil 
normalerweise nicht darauf ausgelegt ist, mit dem angegebenen 
Maximalstrom als CC-Netzteil zu arbeiten, andersrum entsprechend bei 
CC-Netzteilen.
Eine Kombination, die CC-Charakteristik mit CV-Charakteristik verbindet 
(und auch darauf ausgelegt ist), findet man bei z.B. bei Ladegeräten für 
Pb-Akkus.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Rainer W. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> In dem Fall setzt man die Spannung größer als erwartet und den Strom auf
>> den gewünschten Wert. Sobald der Sollstrom erreicht ist, geht die
>> Spannung von selbst zurück.
> So würde man sie für CC-Betrieb einstellen, um damit reine LEDs ohne
> Zusatzbeschaltung zu betreiben.

Davon gehe ich aus, weil er drei LEDs in den Lampenkopf basteln möchte. 
Hoffentlich geht das thermisch gut.

> Andersrum gilt bei denen natürlich genauso, dass man für CV-Betrieb den
> Strom größer als erwartet einstellt und die Spannung auf den gewünschten
> Wert. Sobald die Sollspannung erreicht ist, geht der Strom von selbst
> zurück ;-)

Jou.

> Bei Netzteilen, die die Einstellmöglichkeit nicht besitzen, ist man auf
> die fest vorgegebenen Werte festgelegt, wobei ein CV-Netzteil
> normalerweise nicht darauf ausgelegt ist, mit dem angegebenen
> Maximalstrom als CC-Netzteil zu arbeiten,

Eine gewaltig große Menge Schnurlostelefone macht genau das, nutzt 
Steckernetzteile im CC-Betrieb.

Bei meiner 2014 gebauten Küchenbeleuchtung mache ich das auch, drei 27 
Volt-COB an je einem Steckernetzteil, seit kurz über 5000 
Betriebsstunden. Das geht nicht mit jedem, manche können das nur in 
einem engen Bereich oder gehen direkt in den Schluckauf.

> Eine Kombination, die CC-Charakteristik mit CV-Charakteristik verbindet
> (und auch darauf ausgelegt ist), findet man bei z.B. bei Ladegeräten für
> Pb-Akkus.

Bei MW finden sich auch Einbaunetzteile, die CC- mit CV-Charakteristik 
verbinden.

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