Forum: Haus & Smart Home NEA Einspeisung in Hybrid WR


von Thomas R. (thomasr)


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Unser Deye Hybrid Wechselrichter bietet die Möglichkeit bei einem oder 
beiden Stringeingängen von MPPT Betrieb auf ein frei wählbare 
Arbeitspunkte (12 Stützstellen) für den Anschluß von Windgeneratoren 
umzustellen. An einem Eingang würde ich gern mein kleines 1kW Inverter 
NEA anschließen können um den Hausakku (24kWh) laden zu können (Berlin 
hat mich geweckt).

Fragen:

Nach dem NEA der Brückengleichrichter und dann Elkos zur Glättung? 
Welche Kapazität wäre da sinnvoll? Bei nur 1kW des NEA können nicht mehr 
als 5A fließen. Habe noch 6 Stück 680µF/400Volt rumliegen.

Einschaltstrombegrenzung als Schutz für den Inverter? Ein 500Watt 
Halogenstab hat ca. 7 Ohm Kaltwiderstand, das steckt der Inverter locker 
weg und startet den recht sanft (Begrenzung eingebaut?. Aber Elkos? Ich 
würde einen dicken NTC von z.B. 5 Ohm spendieren.

Welche Stützstellen? Die 12 Positionen sind vorgegeben, lassen sich aber 
frei verändern. Was stellt man da am Besten ein? Das NEA gibt ja eine 
sehr konstante Spannung ab......

Das Ganze werde ich erst einmal mit einem 1kVA RegelTrenntrafo testen, 
mir ist etwas Bange um das NEA (Scheppach, der Inverterteil war schon 
einmal defekt)

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Diese Billig-Inverter-Generatoren sind leider totale Grütze, wird nicht 
der letzte Inverterschaden gewesen sein.

Was ich immer mache um Solarwechselrichter zu testen:
Trenntrafo zur Potentialtrennung, Ausgang 200..300Vac (muss genug für 
den Wechselrichter sein), Motorkondensatoren zur Strombegrenzung, 
Brückengleichrichter, kleiner Elko. Der Aufbau verhält sich wie ein 
Solarmodul bzw. der MPP-Tracker kann die Spannung so weit herunterziehen 
wie er möchte, die Motorkondensatoren im AC-Zweig vor dem Gleichrichter 
begrenzen den Strom bzw. legen den Arbeitspunkt fest, den der 
MPP-Tracker anfährt.

Falls Du mit sowas bastelst pass bitte auf, der Elko wird auf 
gefährliche Spannungen aufgeladen und der Aufbau hat genug Bumms, um 
jemandem so richtig schön das Leben aus dem Körper zu kokeln wenn er 
irgendwo dranpackt wo er lieber nicht dranpacken sollte.

von Thomas R. (thomasr)


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Das Einspeisen über den Trenntrafo funktioniert einwandfrei ;-)

Aber mit dem NEA bekämpfen sich die beiden Regler und das NEA sägt wie 
verrückt. Bei der Kälte habe ich nur begrenzt versucht die Arbeitspunkte 
anzupassen und keine wirkliche Verbesserung gefunden.

Werde mir wohl ein einfaches NEA ohne Inverter zulegen müssen....

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wie gesagt, begrenze kapazitiv die Stromaufnahme oder Du musst Dir einen 
Generator anschaffen, der stark genug ist, so daß der Wechselrichter ihn 
nicht runterdrücken kann.

Falls Du Strom ins Netz einspeist und diesen vergütet bekommst (z.B. PV 
Eigenbedarf mit Überschusseinspeisung), dann etwas Vorsicht mit solchen 
Aufbauten, könnte untersagt sein und die Netzbetreiber merken das auch 
wenn Du eine signifikant höhere Erzeugung oder einen Sprung in der 
Erzeugung hast, den alle umliegenden Anlagen nicht haben.

Edit: Oder noch eine Idee, setze den Strom für alle Spannungen auf einen 
konstanten niedrigen Wert herunter (z.B. 3A), wenn der Regler nicht über 
diesen Strom hinausgeht, bleibt der kleine Moppel evtl. auch am Leben.

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Die Einstellung am WR ist konstant 3A bei 300Volt DC und das wird auch 
nie überschritten. Der Moppel sollte das locker abkönnen (zwei 500Watt 
Halogenstrahler sind kein Problem).

Einen 5Ohm NTC hatte ich auch zuerst drin wegen Anlaufstrom 
(Kondensatorladung) aber das scheint den Moppel nicht zu interessieren. 
Also jetzt ohne, trotzdem Sägen.

Aber evtl. ist der Siebkondensator zu groß und führt zum 
Schwingen/Sägen? Hatte gerade einige 680µF/400Volt herumliegen und davon 
einen hinter dem Gleichrichter eingesetzt.....

Ja, ich speise normalerweise ein aber dieses Szenario ist ausschließlich 
für den Netzausfall gedacht!

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Reduziere den Strom auf 2A. Wenn das auch nicht funktioniert, hat Deye 
mit seinem Regler Scheiße gebaut - was mich nicht sonderlich wundern 
würde. Dann überfährt der Regler den vorgegebenen Maximalwert.

von Thomas R. (thomasr)


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WR und Deye haben sich auf 3A bei ca. 230Volt geeinigt ;-)

Aber OHNE Glättungskondensator, nur Graetzbrücke.

Was mich doch sehr wundert denn eigentlich sollte ein WR an seinen PV 
Eingängen nur eine saubere DC verarbeiten können/wollen?

Seltsamerweise behauptet der WR (nachträglich/zusätzlich eingebauter CN 
Netzmonitor) er liefere 900Watt, der Deye behauptet er bekäme nur knapp 
700Watt.

von Weingut P. (weinbauer)


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Hab sowas mal gemacht, n Solar- MPP-Tracker mag keine Generatoren am 
Eingang, die Trägheit der Generatormasse spuckt da in die Suppe.
Bei mir hat es funktioniert indem ich nen Heizstab von Wäschetrockner in 
Reihe schaltete, bei Stromerhöhung bricht die Spannung am MPP-Eingang 
direkt ein und er regelt den Strom wieder runter und damit die Spannung 
wieder hoch.
Ja, gibt etwas Wärmeverlust aber im Notfall das geringere Übel.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wie gesagt... MP Kondensatoren vor der Gleichrichtung... kapazitive 
Strombegrenzung, fast verlustfrei.

von Thomas R. (thomasr)


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Ben B. schrieb:
> Wie gesagt... MP Kondensatoren vor der Gleichrichtung... kapazitive
> Strombegrenzung, fast verlustfrei.

Das ist ein wertvoller Hinweis, danke dafür! Aber bitte bedenke daß es 
hier um einen Inverter geht. Ich traue der Elektronik nicht besonders 
weit, vor allem wegen der möglichen Spannungsüberhöhung durch die 
Phasenverschiebung. Nicht daß mir der Inverter "hochgeht". Werde ich 
aber bei einem "einfachen" WR mal probieren.

von Εrnst B. (ernst)


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Kannst du direkt in den Akku einspeisen? Also vor dem BMS, damit das das 
auch mitbekommt?

So ein Huawei R4850G2 kriegst du (CAN-Bus) genau auf eine Leistung 
eingestellt, die dein Moppel noch mitmacht.

Leider sind die inzwischen richtig teuer geworden, vor ein paar Jahren 
wurden die einem noch nachgeworfen.
Dem Hörensagen nach sind die damals bergeweise aus 
Mobilfunk-Notstromversorgungen rausgeflogen, weil "5G+Huawei=Böse" oder 
so.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich habe damit schon so viele PV-Wechselrichter getestet... die 
Kondensatoren habe ich zwischen Trenntrafo und Gleichrichter, an der 
Stelle können sie eigentlich keinen Schwingkreis bilden. Darüber würde 
ich mir evtl. vor dem Trafo Sorgen machen, dann könnte es im Leerlauf 
Probleme geben. Ich habe da aber auch recht viel Kapazität, alles an 
MP-Kondensatoren zusammengesammelt was ich so gefunden habe... 
wahrscheinlich bin ich von der Resonanzfrequenz her weit von den 50Hz 
weg.

von Thomas R. (thomasr)


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Ben, ich wollte oben "einfaches NEA" schreiben, nicht WR. Ein simples 
NEA ohne jede Elektronik würde ja fast alles bis zur Isolationsspannung 
der Wicklungen überleben 🤣

Und von Resonanz gehe ich auch nicht aus aber ich erinnere mich dunkel 
an die Zeigerdiagramme der Spannungen bei diesen Phasenschiebern, da 
können böse Werte über dem C rauskommen.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Du wolltest doch mit einem Aggregat in einen Wechselrichter einspeisen 
wenn ich mich korrekt erinnere? Und da ists logisch, daß Du das Aggregat 
nicht überlasten darfst - dem fliegt sonst entweder die Sicherung raus, 
die Wicklungen des Generators können überhitzen und wenn Du den Motor 
komplett in die Knie drückst findet der das auch nicht besonders lustig.

Daher hatte ich oben schon irgendwo geschrieben, entweder sinnvolle 
Strombegrenzung oder Aggregat so groß, daß der Wechselrichter es nicht 
in die Knie zu drücken schafft.

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