Unser Deye Hybrid Wechselrichter bietet die Möglichkeit bei einem oder beiden Stringeingängen von MPPT Betrieb auf ein frei wählbare Arbeitspunkte (12 Stützstellen) für den Anschluß von Windgeneratoren umzustellen. An einem Eingang würde ich gern mein kleines 1kW Inverter NEA anschließen können um den Hausakku (24kWh) laden zu können (Berlin hat mich geweckt). Fragen: Nach dem NEA der Brückengleichrichter und dann Elkos zur Glättung? Welche Kapazität wäre da sinnvoll? Bei nur 1kW des NEA können nicht mehr als 5A fließen. Habe noch 6 Stück 680µF/400Volt rumliegen. Einschaltstrombegrenzung als Schutz für den Inverter? Ein 500Watt Halogenstab hat ca. 7 Ohm Kaltwiderstand, das steckt der Inverter locker weg und startet den recht sanft (Begrenzung eingebaut?. Aber Elkos? Ich würde einen dicken NTC von z.B. 5 Ohm spendieren. Welche Stützstellen? Die 12 Positionen sind vorgegeben, lassen sich aber frei verändern. Was stellt man da am Besten ein? Das NEA gibt ja eine sehr konstante Spannung ab...... Das Ganze werde ich erst einmal mit einem 1kVA RegelTrenntrafo testen, mir ist etwas Bange um das NEA (Scheppach, der Inverterteil war schon einmal defekt)
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Diese Billig-Inverter-Generatoren sind leider totale Grütze, wird nicht der letzte Inverterschaden gewesen sein. Was ich immer mache um Solarwechselrichter zu testen: Trenntrafo zur Potentialtrennung, Ausgang 200..300Vac (muss genug für den Wechselrichter sein), Motorkondensatoren zur Strombegrenzung, Brückengleichrichter, kleiner Elko. Der Aufbau verhält sich wie ein Solarmodul bzw. der MPP-Tracker kann die Spannung so weit herunterziehen wie er möchte, die Motorkondensatoren im AC-Zweig vor dem Gleichrichter begrenzen den Strom bzw. legen den Arbeitspunkt fest, den der MPP-Tracker anfährt. Falls Du mit sowas bastelst pass bitte auf, der Elko wird auf gefährliche Spannungen aufgeladen und der Aufbau hat genug Bumms, um jemandem so richtig schön das Leben aus dem Körper zu kokeln wenn er irgendwo dranpackt wo er lieber nicht dranpacken sollte.
Das Einspeisen über den Trenntrafo funktioniert einwandfrei ;-) Aber mit dem NEA bekämpfen sich die beiden Regler und das NEA sägt wie verrückt. Bei der Kälte habe ich nur begrenzt versucht die Arbeitspunkte anzupassen und keine wirkliche Verbesserung gefunden. Werde mir wohl ein einfaches NEA ohne Inverter zulegen müssen....
Wie gesagt, begrenze kapazitiv die Stromaufnahme oder Du musst Dir einen Generator anschaffen, der stark genug ist, so daß der Wechselrichter ihn nicht runterdrücken kann. Falls Du Strom ins Netz einspeist und diesen vergütet bekommst (z.B. PV Eigenbedarf mit Überschusseinspeisung), dann etwas Vorsicht mit solchen Aufbauten, könnte untersagt sein und die Netzbetreiber merken das auch wenn Du eine signifikant höhere Erzeugung oder einen Sprung in der Erzeugung hast, den alle umliegenden Anlagen nicht haben. Edit: Oder noch eine Idee, setze den Strom für alle Spannungen auf einen konstanten niedrigen Wert herunter (z.B. 3A), wenn der Regler nicht über diesen Strom hinausgeht, bleibt der kleine Moppel evtl. auch am Leben.
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Die Einstellung am WR ist konstant 3A bei 300Volt DC und das wird auch nie überschritten. Der Moppel sollte das locker abkönnen (zwei 500Watt Halogenstrahler sind kein Problem). Einen 5Ohm NTC hatte ich auch zuerst drin wegen Anlaufstrom (Kondensatorladung) aber das scheint den Moppel nicht zu interessieren. Also jetzt ohne, trotzdem Sägen. Aber evtl. ist der Siebkondensator zu groß und führt zum Schwingen/Sägen? Hatte gerade einige 680µF/400Volt herumliegen und davon einen hinter dem Gleichrichter eingesetzt..... Ja, ich speise normalerweise ein aber dieses Szenario ist ausschließlich für den Netzausfall gedacht!
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Reduziere den Strom auf 2A. Wenn das auch nicht funktioniert, hat Deye mit seinem Regler Scheiße gebaut - was mich nicht sonderlich wundern würde. Dann überfährt der Regler den vorgegebenen Maximalwert.
WR und Deye haben sich auf 3A bei ca. 230Volt geeinigt ;-) Aber OHNE Glättungskondensator, nur Graetzbrücke. Was mich doch sehr wundert denn eigentlich sollte ein WR an seinen PV Eingängen nur eine saubere DC verarbeiten können/wollen? Seltsamerweise behauptet der WR (nachträglich/zusätzlich eingebauter CN Netzmonitor) er liefere 900Watt, der Deye behauptet er bekäme nur knapp 700Watt.
Hab sowas mal gemacht, n Solar- MPP-Tracker mag keine Generatoren am Eingang, die Trägheit der Generatormasse spuckt da in die Suppe. Bei mir hat es funktioniert indem ich nen Heizstab von Wäschetrockner in Reihe schaltete, bei Stromerhöhung bricht die Spannung am MPP-Eingang direkt ein und er regelt den Strom wieder runter und damit die Spannung wieder hoch. Ja, gibt etwas Wärmeverlust aber im Notfall das geringere Übel.
Wie gesagt... MP Kondensatoren vor der Gleichrichtung... kapazitive Strombegrenzung, fast verlustfrei.
Ben B. schrieb: > Wie gesagt... MP Kondensatoren vor der Gleichrichtung... kapazitive > Strombegrenzung, fast verlustfrei. Das ist ein wertvoller Hinweis, danke dafür! Aber bitte bedenke daß es hier um einen Inverter geht. Ich traue der Elektronik nicht besonders weit, vor allem wegen der möglichen Spannungsüberhöhung durch die Phasenverschiebung. Nicht daß mir der Inverter "hochgeht". Werde ich aber bei einem "einfachen" WR mal probieren.
Kannst du direkt in den Akku einspeisen? Also vor dem BMS, damit das das auch mitbekommt? So ein Huawei R4850G2 kriegst du (CAN-Bus) genau auf eine Leistung eingestellt, die dein Moppel noch mitmacht. Leider sind die inzwischen richtig teuer geworden, vor ein paar Jahren wurden die einem noch nachgeworfen. Dem Hörensagen nach sind die damals bergeweise aus Mobilfunk-Notstromversorgungen rausgeflogen, weil "5G+Huawei=Böse" oder so.
Ich habe damit schon so viele PV-Wechselrichter getestet... die Kondensatoren habe ich zwischen Trenntrafo und Gleichrichter, an der Stelle können sie eigentlich keinen Schwingkreis bilden. Darüber würde ich mir evtl. vor dem Trafo Sorgen machen, dann könnte es im Leerlauf Probleme geben. Ich habe da aber auch recht viel Kapazität, alles an MP-Kondensatoren zusammengesammelt was ich so gefunden habe... wahrscheinlich bin ich von der Resonanzfrequenz her weit von den 50Hz weg.
Ben, ich wollte oben "einfaches NEA" schreiben, nicht WR. Ein simples NEA ohne jede Elektronik würde ja fast alles bis zur Isolationsspannung der Wicklungen überleben 🤣 Und von Resonanz gehe ich auch nicht aus aber ich erinnere mich dunkel an die Zeigerdiagramme der Spannungen bei diesen Phasenschiebern, da können böse Werte über dem C rauskommen.
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Du wolltest doch mit einem Aggregat in einen Wechselrichter einspeisen wenn ich mich korrekt erinnere? Und da ists logisch, daß Du das Aggregat nicht überlasten darfst - dem fliegt sonst entweder die Sicherung raus, die Wicklungen des Generators können überhitzen und wenn Du den Motor komplett in die Knie drückst findet der das auch nicht besonders lustig. Daher hatte ich oben schon irgendwo geschrieben, entweder sinnvolle Strombegrenzung oder Aggregat so groß, daß der Wechselrichter es nicht in die Knie zu drücken schafft.
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