Forum: HF, Funk und Felder Frequenzkamm mit bandbegrenztem Rauschen erzeugen


von Georg S. (randy)


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Hallo,

ich will einen Frequenzkamm erzeugen, aber nicht dünne Linien sondern 
jede Linie mit einer gewissen Breite, also ein bandbegrenztes Rauschen.
Die genaue Breite ist nicht so wichtig, ca. 300-3000Hz. Aber in der 
Mitte der Linie eher flach verlaufend, damit man nach einer FFT die 
Leistungsdichte gut ablesen kann.
Ich hab einen VCXO Frequenzmoduliert, mit einem Signal das ich aus einem 
linear-feedback Schieberegister gewonnen habe (das einfachste was mir 
was pseudo-zufälliges gibt), das unterste Bit auf einen Pin gegeben, das 
mit einem R-C Glied gefiltert und auf den Modulationseingang des VCXO 
gegeben.
Das hat so einigermaßen funktioniert nachdem ich mit try&error die 
Bitrate, den Frequenzhub und die Filterfrequenz des R-C-Tiefpass 
gespielt habe. Allerdings schaut es immer nur bei den Oberwellen in 
einem bestimmten Bereich gut aus, die anderen haben alles andere als 
einen flachen Verlauf in der Mitte der Linie. Nun gut, wenn sich das 
nicht vermeiden lässt kann ich damit leben. Dann muss ich die Parameter 
umschalten, je nach dem welche Oberwelle ich gerade verwende.
Simulation mit Octave im Anhang. Links die FM, rechts das Spektrum dazu.

Gibt es Ideen wie ich das besser machen kann? Vor allem, wie ich etwas 
gezielter einen flachen Verlauf der Leistungsdichte im Zentrum des 
Rauschberges hin bekomme, als einfach nur try&error?
Gibt es andere Methoden? Ich könnte auch Amplitudenmodulation mit dazu 
nehmen, aber ich würde gern bei einem modulierten VCXO als Kammgenerator 
bleiben, und ggf. mit einem PE4302 für die Amplitudenmodulation 
dahinter.

von Rainer W. (rawi)


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Georg S. schrieb:
> ich will einen Frequenzkamm erzeugen, aber nicht dünne Linien sondern
> jede Linie mit einer gewissen Breite, also ein bandbegrenztes Rauschen.
> Die genaue Breite ist nicht so wichtig, ca. 300-3000Hz.

In welchem Frequenzbereich soll dein Frequenzkamm liegen. Aus 
energetischen Gründen kann der nicht beliebig hoch reichen.

von Georg S. (randy)


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Die Pegel passen schon. Ich hab einen 10MHz VCXO und will den Kamm von 
10 bis 500MHz verwenden um das SNR bei einem Empfänger zu messen. Der 
Output des Empfängers ist digital. Damit ich nicht exakt einen FFT Bin 
treffen muss will ich mit einem rauschartigen Signal arbeiten. Damit 
spare ich mir den Testsender mit dem ADC-Clock des Empfängers syncen zu 
müssen.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Den VCXO mit einem Dreieck linear zu wobbeln, ist wohl zu einfach.
Der Rest drumrum, ergibt sich aus gewissen Besselfunktionen.

von Wulf D. (holler)


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Dein Anliegen ist ziemlich rätselhaft, da kann man wenig sagen.
Einmal hat der Octave-Plot so gar nichts mit dem 10MHz VCXO zu tun, den 
du irgendwie dafür einsetzen willst.

Und zum anderen muss man sich für eine SNR-Messung nicht auf ein FFT-Bin 
synchronisieren: wozu soll das gut sein?
Sender und Empfänger arbeiten auf der Ebene unsynchronisiert.
Wenn der Empfänger blockweise samples in den Frequenzbereich zur 
weiteren Verarbeitung transformiert, verwendet man eine geeignete 
Fensterfunktion um Artefakte zu minimieren.

von Georg S. (randy)


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> Einmal hat der Octave-Plot so gar nichts mit dem 10MHz VCXO zu tun, den
> du irgendwie dafür einsetzen willst.

Ich hab die FM von linken Plot auf einen 10kHz Träger drauf moduliert 
statt auf 10MHz damit ich weniger Samples brauche. Theoretisch sollte 
das am Spektrum nichts ändern.

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