Hallo, ich will einen Frequenzkamm erzeugen, aber nicht dünne Linien sondern jede Linie mit einer gewissen Breite, also ein bandbegrenztes Rauschen. Die genaue Breite ist nicht so wichtig, ca. 300-3000Hz. Aber in der Mitte der Linie eher flach verlaufend, damit man nach einer FFT die Leistungsdichte gut ablesen kann. Ich hab einen VCXO Frequenzmoduliert, mit einem Signal das ich aus einem linear-feedback Schieberegister gewonnen habe (das einfachste was mir was pseudo-zufälliges gibt), das unterste Bit auf einen Pin gegeben, das mit einem R-C Glied gefiltert und auf den Modulationseingang des VCXO gegeben. Das hat so einigermaßen funktioniert nachdem ich mit try&error die Bitrate, den Frequenzhub und die Filterfrequenz des R-C-Tiefpass gespielt habe. Allerdings schaut es immer nur bei den Oberwellen in einem bestimmten Bereich gut aus, die anderen haben alles andere als einen flachen Verlauf in der Mitte der Linie. Nun gut, wenn sich das nicht vermeiden lässt kann ich damit leben. Dann muss ich die Parameter umschalten, je nach dem welche Oberwelle ich gerade verwende. Simulation mit Octave im Anhang. Links die FM, rechts das Spektrum dazu. Gibt es Ideen wie ich das besser machen kann? Vor allem, wie ich etwas gezielter einen flachen Verlauf der Leistungsdichte im Zentrum des Rauschberges hin bekomme, als einfach nur try&error? Gibt es andere Methoden? Ich könnte auch Amplitudenmodulation mit dazu nehmen, aber ich würde gern bei einem modulierten VCXO als Kammgenerator bleiben, und ggf. mit einem PE4302 für die Amplitudenmodulation dahinter.
Georg S. schrieb: > ich will einen Frequenzkamm erzeugen, aber nicht dünne Linien sondern > jede Linie mit einer gewissen Breite, also ein bandbegrenztes Rauschen. > Die genaue Breite ist nicht so wichtig, ca. 300-3000Hz. In welchem Frequenzbereich soll dein Frequenzkamm liegen. Aus energetischen Gründen kann der nicht beliebig hoch reichen.
Die Pegel passen schon. Ich hab einen 10MHz VCXO und will den Kamm von 10 bis 500MHz verwenden um das SNR bei einem Empfänger zu messen. Der Output des Empfängers ist digital. Damit ich nicht exakt einen FFT Bin treffen muss will ich mit einem rauschartigen Signal arbeiten. Damit spare ich mir den Testsender mit dem ADC-Clock des Empfängers syncen zu müssen.
Den VCXO mit einem Dreieck linear zu wobbeln, ist wohl zu einfach. Der Rest drumrum, ergibt sich aus gewissen Besselfunktionen.
Dein Anliegen ist ziemlich rätselhaft, da kann man wenig sagen. Einmal hat der Octave-Plot so gar nichts mit dem 10MHz VCXO zu tun, den du irgendwie dafür einsetzen willst. Und zum anderen muss man sich für eine SNR-Messung nicht auf ein FFT-Bin synchronisieren: wozu soll das gut sein? Sender und Empfänger arbeiten auf der Ebene unsynchronisiert. Wenn der Empfänger blockweise samples in den Frequenzbereich zur weiteren Verarbeitung transformiert, verwendet man eine geeignete Fensterfunktion um Artefakte zu minimieren.
> Einmal hat der Octave-Plot so gar nichts mit dem 10MHz VCXO zu tun, den > du irgendwie dafür einsetzen willst. Ich hab die FM von linken Plot auf einen 10kHz Träger drauf moduliert statt auf 10MHz damit ich weniger Samples brauche. Theoretisch sollte das am Spektrum nichts ändern.
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