Hier habe ich einen Matrixbrenner mit Glühzünder und Ionisationsstromüberwachung. Da selbst in der Hauptstadt 'Vulkanausbrüche' stattfinden können, frage ich mich, ob ich meine Gasheizung notfalls mit einem Sinuswechselrichter und einem passenden Akku für den Notfall behelfsmäßig betreiben könnte. Hat das mal jemand mit gleichem oder ähnlichem Brenner umgesetzt und kann berichten, ob es Pferdefüsse gibt? Es muß ja nicht unbedingt ein Vulkan ausbrechen; "Baggerbiss" reicht ja auch schon.
Kauf dir ein Balkonkraftwerk mit Speicher und Inselbetrieb und/oder einer "Notstrom-Steckdose". Gibt's doch inzwischen alles preiswert von zig Anbietern
Mi N. schrieb: > Hat das mal jemand mit gleichem oder ähnlichem Brenner umgesetzt und > kann berichten, ob es Pferdefüsse gibt? Wo bitte sollte es dabei ein Problem geben? Wenn Du Zweifel hast, teste es doch einfach mal. Einfach mal so, auch ohne grossflächigem Stromausfall...
Die Frage ist aber nicht trivial! Ein Balkonkraftwerk scheidet aus weil es ohne äußeres Netz gar nichts selbst produziert, mit oder ohne Akku dran. Das muß schon ein Inselwechselrichter oder ein Hybrid sein. Der erzeugt aber erst einmal ein IT Netz und muß für den Betrieb einer Gasheizung mit Ionisationsüberwachung (die nämlich ein TN-S Netz benötigt) angeschlossen werden. Ein Multiplus oder ähnlich, die machen das per eingebautem Erdrelais.
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Thomas R. schrieb: > Inselwechselrichter > (...) > Der erzeugt aber erst einmal ein IT Netz und muß für den Betrieb einer > Gasheizung mit Ionisationsüberwachung (die nämlich ein TN-S Netz > benötigt) angeschlossen werden. Das kann man mit einem Adapterkabel leicht basteln. Im Prinzip braucht man nur eine Brücke zwischen N und PE. Grund ist, dass die Flammenüberwachung einen Strom über eine direkt mit dem Metallgehäuse des Brenners verbundene interne Elektrode braucht, also einen Strom über den PE-Leiter. Sind zwar nur ein paar Mikroampere, aber ohne die schaltet die Überwachung die Gaszufuhr ab. https://www.youtube.com/watch?v=-6WavHlSizA
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Rolf schrieb: > Im Prinzip braucht man nur eine Brücke zwischen N und PE So ist es, statt einer Drahtbrücke würde ich ehr einen 100k Ohm /0,75W Widerstand nehmen. Dann knallt es nicht wenn Du das Kabel irrtümlich an einer normalen Steckdose verwendest und der Stecker so rum steckt, das deine Brücke L und PE verbindet.
Mi N. schrieb: > notfalls mit einem Sinuswechselrichter Nach meiner Messung an einem billigen Notstromaggregat würde ich VOR dem Anschließen wertvoller Geräte erst mal die Spannung messen und eine Glühbirne als Kontrolllampe und Grundlast anschließen. Das schützt vor bösen Spannungsspitzen.
Lu schrieb: > Mi N. schrieb: >> notfalls mit einem Sinuswechselrichter > > Nach meiner Messung an einem billigen Notstromaggregat würde ich VOR dem > Anschließen wertvoller Geräte erst mal die Spannung messen und eine > Glühbirne als Kontrolllampe und Grundlast anschließen. Das schützt vor > bösen Spannungsspitzen. Warum sollte Mi N vor seinem Versuch mit Sinuswechselrichter und Akku noch einen Versuch mit einem billigen Notstromaggregat machen?
Mi N. schrieb: > Es muß ja nicht unbedingt ein Vulkan ausbrechen; "Baggerbiss" reicht ja > auch schon. Kommt auf den Zweck an! Def. Behelfsmäßig erstmal! z.B. Willst du 2 h überbrücken oder 24 h Stromausfall?
Cha-woma M. schrieb: > Willst du 2 h überbrücken oder 24 h Stromausfall? Was passiert eigentlich, wenn der Stromausfall die nächste Verteilstation im Gasnetz mit betrifft? Weiß das jemand?
Thomas R. schrieb: > Die Frage ist aber nicht trivial! Ein Balkonkraftwerk scheidet aus weil > es ohne äußeres Netz gar nichts selbst produziert, mit oder ohne Akku > dran. > > Das muß schon ein Inselwechselrichter oder ein Hybrid sein. > Selbstverständlich gibt es auch BKW, die das können. Zum Beispiel die AnkerSolix-Reihe.
Christian B. schrieb: > Cha-woma M. schrieb: >> Willst du 2 h überbrücken oder 24 h Stromausfall? > > Was passiert eigentlich, wenn der Stromausfall die nächste > Verteilstation im Gasnetz mit betrifft? Weiß das jemand? " Bei einem Blackout fallen die Anlagen (Netzeinspeisungen) automatisch auf eine Druckregelung zurück. Damit ist die notwendige Aufspeisung der Verteilnetze auch ohne Stromversorgung sichergestellt. Die laufende Überwachung sowie Messungen sind kurzfristig nicht zwingend notwendig, können längerfristig aber zum Problem werden. " Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt!
Vielen Dank für die Vorschläge. Da werde ich probieren, ob eine hochohmige Brücke zwischen PE und N stabil arbeitet. Die Notwendigkeit einer Grundlast sehe ich nicht, wobei diese aber schon durch die Umwälzpumpe gegeben ist. Ein Punkt ist noch der Glühzünder, der direkt vom 230 V Netz versorgt wird aber nur mit einer Halbwelle jeder 2. Periode. (Das wird mit einem CD4017 gemacht.) Da muß ich testen, ob die Impulslast den Spannungswandler nicht 'irritiert' und der Zünder normal arbeiten kann. Durch die direkte Netzversorgung des Glühzünders, verbietet es sich wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung könnte böse enden. Da hier gerade zweistellige Minustemperaturen herrschen, werde ich meine Versuche aber verschieben und stattdessen lieber die Heizung streicheln und ihr ein Lied vorsingen ;-) Ach so: den Weltuntergang wollte ich nicht diskutieren.
Mi N. schrieb: > Durch die direkte Netzversorgung des Glühzünders, verbietet es sich > wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung > könnte böse enden. Meine Brennwerttherme war an einer Schukosteckdose angeschlossen, aber mit Markierung, damit man sie nicht falsch herum einsteckt. Ganz prinzipiell ist das also kein Problem. Steckt man sie falsch herum, geht der Flammwächter nicht. Mehr schlimmes passiert nicht. Mi N. schrieb: > Da hier gerade zweistellige Minustemperaturen herrschen, werde ich meine > Versuche aber verschieben und stattdessen lieber die Heizung streicheln > und ihr ein Lied vorsingen ;-) Das hab ich letztes Jahr um die Zeit auch gemacht. Sie hat sich dann auch noch bis Mitte März gütlich gezeigt, aber dann war sie komplett bockig. Naja, seit April 25 werkelt nun eine Bosch c5800 vorm Haus, mit der ich bis dato ziemlich zufrieden bin. Hoffentlich lässt sich deine Anlage besser "bestechen".
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Christian B. schrieb: > Meine Brennwerttherme war an einer Schukosteckdose angeschlossen, aber > mit Markierung, damit man sie nicht falsch herum einsteckt. Ganz > prinzipiell ist das also kein Problem. Steckt man sie falsch herum, geht > der Flammwächter nicht. Diese hat aber wohl keinen Glühzünder und damit eine galvanische Trennung vom Netz? Vor ein paar Jahren hatte ich noch eine Glühlampe im Heizungskeller, welche deutlich flackerte, wenn der Zünder erhitzt wurde. Gerade noch einmal gemessen: 150 Ohm. Garnicht so klein, wie ich dachte, nur ein paar Meter vom Zählerschrank entfernt und dennoch Flackerlicht. > Hoffentlich lässt sich deine Anlage besser "bestechen". Einen Glühzünder habe ich immer in Reserve und Elkos und Relais' sowieso. Das Teil ist noch so schlicht aufgebaut, daß man notfalls auch eine Schaltuhr anschließen könnte, oder eine 'Steuerung' mit einem Arduino improvisiert. Bei dem neueren 'Klump' ist man da eher aufgeschmissen. Deine Bosch würde mir auch gefallen ;-)
Cha-woma M. schrieb: > Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt! SCHWEIZ, also für Deutschland nicht unbedingt zutreffend.
Mi N. schrieb: > Diese hat aber wohl keinen Glühzünder und damit eine galvanische > Trennung vom Netz? Das kann ich nicht sagen. Aber ich glaube nicht, denn die hat mehrere Zyndanläufe gemacht. ich denke, das lief über Elektroden mit Zündtrafo. Die gesamte Anlage, Heizung und Stellventile, hing an einem 6A LSS. Zumindest die ersten Jahre, bis die Stellventile alterten, wodurch sie dann irgendwann die Sicherung rausgeschmissen haben. Daraufhin habe ich die Dinger rausgeschmissen und durch rein Mechanische ersetzt. thermischen Abgleich gemacht und fertig. Das musste ich jetzt nochmal, aber viel genauer machen, da die Wärmepumpe deutlich wählerischer ist, was ihre Temperaturen angeht.
Christian B. schrieb: > Zumindest die ersten Jahre, bis die Stellventile alterten, Ursache von kaputten elektrischen Stellantrieben waren bei mir oft Undichtheiten am Ventilstift. Dann spritzte irgendwann Wasser in die Elektrik.
Lu schrieb: > Ursache von kaputten elektrischen Stellantrieben waren bei mir oft > Undichtheiten am Ventilstift. Dann spritzte irgendwann Wasser in die > Elektrik. Das ist es bei mir nicht. Das sind immer noch die originalen und die sind dicht. Jetzt werden die ja auch wieder (hoffentlich) 20 Jahre nicht bewegt werden. Mal sehen.
Mi N. schrieb: > Gerade noch einmal gemessen: 150 Ohm. Garnicht so klein, wie ich dachte, > nur ein paar Meter vom Zählerschrank entfernt und dennoch Flackerlicht. Das würde mir zu denken geben, wenn bei einer Last von 150 Ohm (gerade einmal 1,5A @ 230V) die Lampe flackert. Christian B. schrieb: > thermischen Abgleich gemacht und fertig. Was heißt "thermischer Abgleich". Wichtig ist der hydraulische Abgleich, damit bei gegebener Vorlauftemperatur der Durchfluss durch jeden Heizkreis an die Wärmemengenabnahme des Kreises angepasst ist und die Rücklauftemperatur aller Einzelkreise gleich wird.
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Fuer den Thread habe ich noch eine Notstromversorgung, die doppelt waermt. Diese waermt von innen und aussen. Zusaetzlich kommt die innere Waermung ohne Schnaps aus und ist auch noch gesundheitsfoerdernd. Überzeugt Euch selbst anhand dieser Quellen: https://radmarkt.de/kurbeln-fuer-strom-start-up-praesentiert-heimtrainer-mit-energiespeicher/ https://gosportsart.de/eco-powr/ https://oekotrainer.de/detail/0198adbce1267183af8c39b43b8d15d4 https://www.idealo.de/preisvergleich/Liste/109459759/heimtrainer-mit-generator.html https://www.computerbild.de/artikel/cb-Haus-Garten-Energie-Neuer-Heimtrainer-mit-Energiespeicher-erzeugt-Strom-36974627.html
Rainer W. schrieb: > Was heißt "thermischer Abgleich". Wichtig ist der hydraulische Abgleich, > damit bei gegebener Vorlauftemperatur der Durchfluss durch jeden > Heizkreis an die Wärmemengenabnahme des Kreises angepasst ist und die > Rücklauftemperatur aller Einzelkreise gleich wird. Nei. Der thermische Abgleich sorgt dafür, daß alle Heizkörper so durchströmt werden, daß sie optimal (und daher auch mit gleicher Rücklauftemperatur) durchströmt werden. Der hydraulische Abgleich sorgt nur dafür, daß die für die Heizlast berechnete Wärmemenge vom Heizkörper abgegeben wird. Und das bedeutet in der Regel, daß alle Heizkörper eine unterschiedlich Rücklauftemperatur haben. Wenn es falsch gemacht wird, haben einige fast die gleiche Vor- und Rücklauftemperatur, während einige kaum warm werden.
Beitrag #7991102 wurde vom Autor gelöscht.
Schwierig schrieb: > Der hydraulische Abgleich sorgt nur dafür Der hydraulische Abgleich sorgt nur dafür, dass die Heizkörper mit dem Nennvolumenstrom, der berechnet wurde, durchströmt wird. Er ist ein eigentlicher erster "Funktions"-Test, oder die funktionale Inbetriebnahme. Richtig eingestellt wird die Heizung erst mit dem thermischen Abgleich. Da wird die Heizleistung auf die einzelnen Heizkreise optimiert.
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Cha-woma M. schrieb: > Der hydraulische Abgleich ... .. hat mit der Notstromversorgung genau was zu tun?
Manfred P. schrieb: > .. hat mit der Notstromversorgung genau was zu tun? Hallo, alter Bongo, wie gehts dir den so?
Mi N. schrieb: > verbietet es sich > wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung > könnte böse enden. Die blauen CEE für 1P sind verpolsicher.
Unter Notstromversorgungsbedingungen wäre mir das egal, ob der hydraulische oder thermische Abgleich noch passen. Da geht man mit seiner Matraze einfach in den Raum, wo es noch warm wird und bleibt.
Wolf17 schrieb: > Mi N. schrieb: >> verbietet es sich >> wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung >> könnte böse enden. > Die blauen CEE für 1P sind verpolsicher. Wenn ich richtig lese, gehen die aber nur bis 32 A :-) Derzeit ist es hier so kalt, da packe ich besser nichts an.
Christian B. schrieb: > Meine Brennwerttherme war an einer Schukosteckdose angeschlossen, aber > mit Markierung, damit man sie nicht falsch herum einsteckt. Ganz > prinzipiell ist das also kein Problem. Steckt man sie falsch herum, geht > der Flammwächter nicht. Mehr schlimmes passiert nicht. Bei mir ist eine Anschlussdose an der Wand, in der die Therme mit Wago-Hebelklemmen angeschlossen ist. Ein Netzkabel mit Schukostecker und offenen Enden liegt bereit. Sollte tatsächlich mal der Vulkan ausbrechen, ist die Heizung binnen 5 Minuten auf Steckerbetrieb umgeklemmt. Die Polarität ist am Stecker vermerkt. VDE-konform ist das natürlich nicht, aber im Notfall prüft das keiner nach. Für Notstrom habe ich eine 5 kWh Batterie mit Sinuswechselrichter. N und PE sind zusammen auf den Fundamenterder gelegt. Eine kleine Solaranlage mit 1.9 kWp lädt die Batterie. Ohne Nachladen reicht die Batterie knapp 3 Tage, bei ausreichend Licht natürlich länger. Bem aktuellen Mieselwetter kommt natürlich nicht viel rein.
Fritz G. schrieb: > Für Notstrom habe ich eine 5 kWh Batterie mit Sinuswechselrichter. N und > PE sind zusammen auf den Fundamenterder gelegt. Eine kleine Solaranlage > mit 1.9 kWp lädt die Batterie. Ohne Nachladen reicht die Batterie knapp > 3 Tage, bei ausreichend Licht natürlich länger. Bem aktuellen > Mieselwetter kommt natürlich nicht viel rein. 5kWh in 3 Tagen? das ist verdammt wenig. Mein Haus braucht ca. 10kWh am Tag. Dabei schwankt der PV Ertrag im Januar bisher zwischen nicht erwähnenswert und erbärmlich hin und her :) Fazit: darauf würde ich mich nicht verlassen. Wenn man die Batterie allerdings an einem CCS Schnellader aufladen könnte... hmmm. Dann müsste sie noch so mobil sein, dass man sie ins Auto bekommt und währe die Probleme los, die fehlende Sonne mit sich bringt bei einer PV Anlage. :)
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Christian B. schrieb: > 5kWh in 3 Tagen? das ist verdammt wenig. Mein Haus braucht ca. 10kWh am > Tag. Es geht allein um den Betrieb der Heizung und bei 10 kWh besteht Klärungsbedarf. Die Heizung muß auch nicht im Dauerbetrieb laufen, sondern so, daß das Haus nicht auskühlt und man die reduzierte Temperatur noch akzeptiert. Der größte Verbraucher bei einer Gasheizung wird wohl die Umwälzpumpe sein und da passen ca. 1,5 kWh/Tag ganz gut.
Mi N. schrieb: > Der größte Verbraucher bei einer Gasheizung wird wohl die Umwälzpumpe > sein und da passen ca. 1,5 kWh/Tag ganz gut. Ich habe mal nachgemessen: Bei meiner Weishaupt ThermoCondens sind es knapp 100W kurz nach dem Zünden, da laufen Umwälzpumpe und Gebläse auf Maximalleistung. Nach ca. 30 Sekunden wird die Leistung zurückgefahren und liegt dann bei 48W. Im Leerlauf werden immer noch 30W verbraucht, da die Umwälzpumpe auf kleiner Drehzahl durchläuft. Ein ziemlicher Schluckspecht ist die Zirkulationspumpe für das Warmwasser, die nominal 25W, tatsächlich ca. 22W verbraucht. Im Notbetrieb würde ich die abschalten, dann dauert es eben etwas länger, bis das warme Wasser aus der Dusche kommt.
Mi N. schrieb: > frage ich mich, ob ich meine Gasheizung notfalls mit einem > Sinuswechselrichter und einem passenden Akku für den Notfall > behelfsmäßig betreiben könnte. Ich habe eine Notstromversorgung, USV. Schon seit 34 Jahren. Die Akkus sind inzwischen absolut platt, auch die ausgewechselten Etsatz-Akkus. Denn es gab in den 34 Jahren keinen einzigen Stromausfall. Also nur zu, wirf dein Geld zum Fenster raus.
Fritz G. schrieb: > Im Leerlauf werden immer noch 30W verbraucht, da > die Umwälzpumpe auf kleiner Drehzahl durchläuft. Das muß ja auch sein. Ich habe jetzt mal die Leistungsaufnahme meines Glühzünders grob gemessen: mit Stelltrafo auf 90 VAC werden ca. 230 W aufgenommen. Der Glühzünder scheint keine lineare Kennlinie zu haben. Bei 32 VDC liegt die Stromaufnahme bei 0,25 A. Aber gut, nach 40 – 50 s ist der Zündvorgang erledigt. > Ein ziemlicher > Schluckspecht ist die Zirkulationspumpe für das Warmwasser, die nominal > 25W, tatsächlich ca. 22W verbraucht. Im Notbetrieb würde ich die > abschalten, dann dauert es eben etwas länger, bis das warme Wasser aus > der Dusche kommt. Da habe ich schon seit Jahrzehnten eine einfache Steuerung mit AT89C2051 vorgesehen. 1 x drücken: 10 Minuten Betrieb; 3 x 1 h; 4 x 2 h und 5 x wieder ausschalten. Bei den längeren Perioden wird sie alle 10 Minuten für 1 Minute eingeschaltet. Das funktioniert im Sommer gut und auch, wenn man nachts um 3 Uhr noch Duschen möchte. Aber wie von Dir geschrieben, kann man im Notfall auch auf das (hoffentlich) warme Wasser warten.
Michael B. schrieb: > Denn es gab in den 34 Jahren keinen einzigen Stromausfall. > > Also nur zu, wirf dein Geld zum Fenster raus. .. das ist so eine ähnliche unclevere Argumentation in der Art "ich bin die letzen dreißig Jahre unfallfrei gefahren - ich brauche im Winter keinen Airbag und ABS" Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen Übeltäter*innen hat ja nun das einstmals sehr resilente hiesige Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht... Eine einfache Möglichkeit die Bude durch Weiterbetrieb der Gasheizung Warmzuhalten und dafür einen preiswerten Wechselrichter+ Autobatterie oder eine (klein) Solaranlage mit inseltauglichen Stromspeicher vorzuhalten sehe ich als sehr sinnvoll an. Es muss ja kein Schiffsdiesel sein..
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Maik .. schrieb: > Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen > Übeltäter*innen hat ja nun das einstmals sehr resilente hiesige > Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht... Immer feste hetzen...
Maik .. schrieb: > Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen > Übeltäter*innen hat ja nun das einstmals sehr resilente hiesige > Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht... Hast du für diese Aussage irgendwelche Belege? Ich bin inzwischen über 60, und meine persönliche Erfahrung ist: Früher gab es öfter Stromausfälle als in den letzten 20 Jahren! p.s. ein Politiker der Kinderbücher geschrieben hat ist mir 1000 mal lieber als ein Rechtsextremist!
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Maik .. schrieb: > hat ja nun das einstmals sehr resilente hiesige Stromnetz nun doch an > den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht... Sagen wir mal so: wir bezahlen mit unserer Stromrechnung einen erklecklichen Anteil an NETZgebühren an private Gesellschaften die damit ein StromNETZ aufbauen und unterhalten sillen. Ein NETZ ist dadurch gekennzeichnet dass zu jedem Knoten mehr als eine Leitung geht. Auch wenn eine Leitung gerissen ist, hängt der Knoten über die anderen noch am Netz. Da in Berlin die Leitungen der Berliner Stromnetz GmbH nur an einer Stelle, über die Teltow-Brücke, unterbrochen waren, was ebenso passieren kann wenn die Brücke einstürzt oder von einem Schiff gerammt wird, ist offensichtlich fazss hier kein StromNETZ existiert sondern der Stadtteil nur an einer Leine hängt. Es wurde Geld für ein Netz gezahlt, aber nur eine Leitung gebaut, das Geld für die anderen Leitungen wurde offensichtlich unterschlagen. Da liegt das Problem, nicht an einem Kinderstreich.
Also wir hatten in den letzten Jahren tatsächlich einen geplanten Stromausfall von etwa 3 Stunden, als sie hier den Ortsnetztrafo erneuert und die Leitungen umgeklemmt haben. Lustigerweise hatte ich da die PV und den Akku noch nicht, sonst hätte ich den absolut problemlos überbrücken können. Ansonsten beschränken sich die Ausfälle ganz vereinzelt auf weniger als 2 Sekunden, sieht aus wie Umschaltvorgänge im Hochspannungsnetz, aber das ist wirklich selten.
Michael B. schrieb: > > Da in Berlin die Leitungen der Berliner Stromnetz GmbH nur an einer > Stelle, über die Teltow-Brücke, unterbrochen waren .. schrieb sinnvolles.. > > Da liegt das Problem, nicht an einem Kinderstreich. Laberkopp, Merkst Du eigentlich noch etwas? Mindestens eine ältere Dame ist im Zusammenhang mit diesem vorsätzlichen Stromausfall unterkühlt tot aufgefunden worden, und Du schreibst von Kinderstreichen... Wer das mutwillige Abfackeln der Versorgung von 30.000 Mitmenschen im Winter als "Kinderstreich" bezeichnet, hat meiner Meinung nach den Boden des demokratischen Diskurses verlassen. - Zurück zum Thema: Die in diesem Thread bestätige Information, das das Gasverteilsystem ohne zusätzliche Steuerspannung funktionsfähig bleibt beruhigt mich fundamental. Ich halte seit 2022 einige immer aufgeladene Autobatterien aus den im Winterschlaf befindlichen Fahrzeugen und mehrere mit Polschellen konfektionierte Kleinwandler im Bereich um 500W direkt an den Gasheizungen vor - um bei so einem Fall Senioren, Mieter und einen meiner eigenen Aufenthaltsorte warm und schadensfrei halten zu können. Dazu betreibe ich auch einige Wärmepumpen, die jedoch inclusive angeschlossenen Heizkörpern vollständig ablassbar gestaltet sind, da bin ich wirklich gespannt - wie viel da in Berlin kaputtgefroren ist. So manchem Ignoranten wünsche ich mal zwei kalte Winterwochen mit aufgeplatzten eigenen Wasserrohren, aber der Allgemeinheit natürlich nicht. In meinem Wohnort gab es schonmal einen mehrstündigen Stromausfall im tiefsten Winter, an den ich mich sehr gut erinnern kann.
Maik .. schrieb: > In meinem Wohnort gab es schonmal einen mehrstündigen Stromausfall im > tiefsten Winter, an den ich mich sehr gut erinnern kann. Glaube ich dir. trotz allem bleibst du jeglichen Nachweis deiner Behauptung schuldig, dass das Stromnetz in den letzten 30 oder 50 Jahren deutlich schlechter geworden ist. Und dass daran ein "fachfremder Kinderbuchautor" schuld ist. Davon abgesehen, dass Politik, schon gar nicht in dieser abwerterden Art hier unerwünscht ist.
Naja. Das Problem ist einfach, daß viele dieser 110kV Netze ganz offensichtlich keine räumlich getrennten Redundanzen aufweisen. Dadurch führt ein lokal sehr eng begrenzter Schaden zu solchen heftigen Folgen. Mit einer weiteren Leitung an einem anderen Standort - etwa so wie sie jetzt als Provisorium gebaut wurde - wäre genau gar nichts passiert. Alle drei großen Stromausfälle in Berlin lassen sich auf dieses eine Problem zurückführen. Da finde ich auch die Politik witzig, die jetzt probiert, "das Netz zu schützen". Dabei wünsche ich denen viel Glück, man kann eine so weiträumige Anlage nicht flächendeckend schützen. Meiner Meinung nach muss so ein Netz einfach derart aufgebaut und ausreichend vermascht sein, daß es ein räumlich eng begrenztes Schadensereignis ohne solche Folgen übersteht, auch wenn sämtliche Pläne frei im Internet zugänglich sind. Das wird sich sowieso nie verhindern lassen, wer den Netzaufbau erforschen will - sei es aus Interesse oder Boshaftigkeit - der wird damit Erfolg haben. In der IT war es auch noch nie eine gute Idee, seine Sicherheit allein auf die Tatsache zu stützen, daß niemand weiß wie die schlechte Verschlüsselung arbeitet. Das geht solange gut bis einer aus Zufall dahinterkommt und dann ist sofort alles vorbei. Also wenn niemand um die Schwachstellen im Stromnetz weiß, dann sind sie trotzdem vorhanden. Ein großer technischer Defekt wie ein durch Kurzschluss ausgelöster Brand oder Einsturz dieser Brücke ... soll ja in Deutschland durchaus gelegentlich vorkommen, daß Brücken einfach mal so über Nacht einstürzen ... hätte zum gleichen Schadenausmaß geführt. Da wurde einfach mal nichts gegen getan, diese Schuld gebe ich klar der Stromnetz Berlin. Die hatte seit dem ersten großen Stromausfall 2019 über 6 Jahre Zeit und es ist genau gar nichts passiert. Reife Leistung, aber Höchstpreise für den Strom verlangen, ja so klingelt die Kasse ... Und was noch zu dem Brandanschlag zu sagen ist, der galt überhaupt nicht primär dem Ausfall eines ganzen Stadtbezirks wie im September, sondern man wollte das Kraftwerk Lichterfelde vom Netz nehmen. Dieses Ziel wurde überhaupt nicht erreicht, das Kraftwerk war über genug andere Leitungen ständig am Netz. Wer da etwas schreibt von Strommangel oder das Kraftwerk müsse wieder hochgefahren werden, hat schlicht keine Ahnung. Leider hat es dann diesen Stadtteil getroffen weil - wie ich oben schon schrieb, alle dorthin führenden Leitungen über eine einzige Kabelbrücke liegen. Also wer immer sich diesen Mist ausgedacht hat... verstehe ich nicht und ich verstehe auch nicht, daß da seit 2019 nichts dran geändert wurde. Die letzten beiden Stromausfälle waren meiner Meinung nach mit Ansage.
Maik .. schrieb: > Zurück zum Thema: Die in diesem Thread bestätige Information, das das > Gasverteilsystem ohne zusätzliche Steuerspannung funktionsfähig bleibt > beruhigt mich fundamental. Das ist nicht bestätigt, gibt es eine deutsche Quelle? Manfred P. schrieb: > Cha-woma M. schrieb: >> Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt! > SCHWEIZ, also für Deutschland nicht unbedingt zutreffend.
Wir hatten hier im Dorf (400 Haushalte) vor zwei Monaten einen Stromausfall von 7 Stunden. Da hatte eine Erdmuffe des Versorgungskabels hin zum höhergelegenen Mobilfunkmast gebrutzelt. Nach 4 Stunden waren zwei große Notstrom-LKW an die zwei wichtigsten Mittelspannungstrafos angeschlossen, und ein Milchbauer wurde aus einem Notstrom-Sprinter heraus temporär versorgt. Weitere LKW waren wohl noch im Zulauf, um alle Haushalte temporär zu versorgen, als dann aber der Fehler gefunden und überbrückt werden konnte. Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas in Berlin nicht möglich war. LG, Sebastian
Michael B. schrieb: > Ein NETZ ist dadurch gekennzeichnet dass zu jedem Knoten mehr als eine > Leitung geht. Auch wenn eine Leitung gerissen ist, hängt der Knoten über > die anderen noch am Netz Das 110kV-Netz ist im Berliner Südwesten tatsächlich als Schleife realisiert. Dummerweise führen Ende und Anfang der Schleife nebeneinander über die gleiche Brücke. Die Feuerteufel haben genau diesen Schwachpunkt lahmgelegt. Den Schwachpunkt zu finden, war einfach, der verlauf der Kabeltrassen ist öffentlich einsehbar: https://www.flosm.org/de/Stromnetz.html?lat=52.4277224&lon=13.2303561&r=4744.0724&st=0&sw=powercable,powerline,powerline110k,powerline115k,powerline20k,powerline220k,powerline220v,powerline225k,powerline30k,powerline380k,powerline3k,powerline400k,powerline420k,powerline500v,powerline50k,powerline6k,powerline750k,powerline765k,powerlinedchigh,powerlinedclow,powernuclear,powerplantarea,powerpole,powersubstation,powertower,separationzone
Ben B. schrieb: > vereinzelt auf weniger als 2 Sekunden Das koennen auch Schaltvorgaenge im Mittelspannungsnetz sein. Umschaltung aus Stoerungsgruenden, Kurzunterbrechung um Lichtboegen zu loeschen, Netzstabilisierungsmassnahmen.
Fritz G. schrieb: > über die gleiche Brücke. Nicht verwunderlich, weil Bruecken sind teuer. Oder die Zweite in der Naehe war schon zu marode.
Man sagt hier, die maroden Bruecken in Berlin waeren deren modernen, innovativen und kostenguenstigen Panzersperren. Das wuerden wir hier bloss nicht verstehen, weil ....
Sebastian W. schrieb: > Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas in Berlin nicht möglich war. Es ging dort um mehr als einen kleinen Weiler.
> Wir hatten hier im Dorf (400 Haushalte) [..] > Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas in Berlin > nicht möglich war. Fällt Dir was auf? Man kann nicht mal eben 70..80MW auf ein paar LKW herankarren, die man für einen ganzen Stadtteil bräuchte und der Anschluss an ein 110kV Erdkabelnetz, was nicht dafür vorbereitet ist, geht auch nicht mal nebenbei. Da ist 'ne 10..20kV Einspeisung mit maximal 1MW für 400 Haushalte deutlich einfacher aufgebaut, die hüpfen nicht ganz so schnell aus dem Kabel raus wie 110kV.
> Die Feuerteufel haben genau diesen Schwachpunkt lahmgelegt. Wie gesagt, deren eigentliches Ziel war es, das Kraftwerk Lichterfelde vom Netz zu nehmen - nicht Zehlendorf. > Den Schwachpunkt zu finden, war einfach, > der verlauf der Kabeltrassen ist öffentlich einsehbar: Das weiß man auch ohne solche Seiten im Internet wenn man sich für den Aufbau von Stromnetzen interessiert. Es ist nicht falsch, wenn man solche Infos im Internet findet, man muss "nur" solche Schwachstellen durch bessere Vermaschung der Netze ausbessern.
Ben B. schrieb: > Man kann nicht mal eben 70..80MW auf ein paar LKW herankarren, die man > für einen ganzen Stadtteil bräuchte Wieso nicht? Wir haben ein riesiges Sondervermögen für den Zivilschutz-Wiederaufbau, da ist so etwas doch wohl auf der Liste ganz oben. Außerdem werden die 110kV ja auch nicht direkt auf 230V umgespannt, da ist doch auch erst noch die Mittelspannungsebene dazwischen, oder? LG, Sebastian
An den Schwerpunkten hat man das auch so gemacht (glaube 400V Einspeisung in die Sekundärseite des Ortsnetztrafos, mit abgeschaltetem Trafo). Dadurch hatten manche Straßen an den zentralen Plätzen wie den Bahnhöfen Strom. Bei Altenheimen hat man das gemacht, durch Einspeisung in deren Hausverteilung. Aber Dir ist leider nicht klar, was 70..80MW für Leistung sind wenn da mehrere 110kV Umspannwerke dunkel sind. Dafür hätte man einen kleinen Kraftwerksblock gebraucht, das karrt man nicht mal eben nebenbei heran. Das alte Heizkraftwerk Lichterfelde hatte früher drei Blöcke mit je 144MW elektrisch (das neue ist 'ne einzelne Gasturbine mit 300MW), in etwa sowas hätte man gebraucht. Es ist auch nicht besonders zielführend, 100MW an Generatoren betriebsbereit vorzuhalten wenn man die nur einmal in 100 Jahren braucht. Die Mittel dafür will niemand bezahlen. Notfalltechnik kostet in erster Linie Geld dafür, daß man sie nicht braucht - und man hätte sie auch nicht gebraucht wenn das Netz sinnvoller ausgebaut gewesen wäre. Was lustig ist: Hier im 110kV Umspannwerk 50 Meter vom Wohnort weg brennt jetzt jede Nacht Festbeleuchtung. Noch lustiger ist, wenn ein paar dunkel gekleidete Männchen übers Tor hopsen und die Trafos anzünden, dauerts nachts locker 5 Minuten, bis die Polizei auch nur in der Nähe ist. Nennenswert sicherer fühle ich mich dadurch also nicht.
Ben B. schrieb: > Aber Dir ist leider nicht klar, was 70..80MW für Leistung sind Ok, das stimmt. Ich hatte außerdem von nur 10000 Haushalten in Berlin gelesen. Und wenn man die alle, wie bei uns im Dorf, aufgefordert hätte, nur den nötigsten Strom zu verbrauchen, möglichst nur für die Heizung, dann wäre man wohl mit 10MW hingekommen. Soo viele haben ja noch keine Wärmepumpe. Ist trotzdem eine enorm große Leistung. LG, Sebastian
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Sebastian W. schrieb: > Und wenn man die alle, wie bei uns im Dorf, aufgefordert hätte, > nur den nötigsten Strom zu verbrauchen, Kaffeevollautomat, und nur ne kleine Pizza im Backofen...
Sebastian W. schrieb: > Wir haben ein riesiges Sondervermögen für den > Zivilschutz-Wiederaufbau, da ist so etwas doch wohl auf der Liste ganz > oben. Und das Geld aus dem Sonder-"Vermögen" ist einfach da? Oder muss das nicht doch verzinst werden? Und seit wann ist das "Vermögen" da und damit soll etwas innerhalb von wenigen Monaten umgesetzt werden und das in diesem Massstab, ohne jahrelange Vorplanung? Und diese Vulkanidioten wären nicht in der Lage, zwei Strombrücken gleichzeitig zu entflammen?
Es gibt nur diese einzige reine Kabelbrücke dort. Andere Kabel liegen in normalen Straßenbrücken. Man könnte sie entgegen den Aussagen mancher Politiker auch direkt unter dem Wasser durchschießen, aber das ist wahrscheinlich teuer und wurde deswegen nie gemacht. Und letztlich ist es immer eine Frage des Aufwands, so ein Anschlag wird nie völlig unmöglich. Gib mir eine Karte und ich markiere dir darauf nur 4 bzw. 5 Strommasten, wenn man die umschmeißt ist ganz Berlin vom Netz. Und da braucht man wirklich keine große Ahnung von Stromnetzen, um das zu wissen. Das findet jeder auch völlig ohne Netzkarte heraus wenn er einmal mit dem Auto rund um Berlin herumfährt. Glücklicherweise wäre so ein Anschlag schon verdammt schwierig und daher gehe ich nicht davon aus, daß sowas tatsächlich passiert. Und das ist auch die einzige machbare Methode, wie man das Stromnetz sicher bekommt - man muss die Angriffe so weit erschweren, daß eine Tätergruppe wie sie heute auftreten, das einfach nicht schafft. Was anderes geht nicht.
H. H. schrieb: > Sebastian W. schrieb: >> Und wenn man die alle, wie bei uns im Dorf, aufgefordert hätte, >> nur den nötigsten Strom zu verbrauchen, > > Kaffeevollautomat, und nur ne kleine Pizza im Backofen... Ggf. noch Nachtspeicherheizungen. Und dann nur kurz den Heizstrahler im Bad. ...
Mi N. schrieb: > ob ich meine > Gasheizung notfalls mit einem Sinuswechselrichter und einem passenden > Akku für den Notfall behelfsmäßig betreiben könnte. mal spontan überlegt: Ist denn sichergestellt, das bei einem Spannungsausfall die Gas-Versorgung gewährleistet ist (generell, auch mit konstantem Druck)? Oder hast du sowieso schon eine Insel-Gas-Versorgung mit z.B. eigenem Flüssiggas-Tank? Oder hoffst du auf die Puffer-Kapazität des Gas-Versorgungsnetzes? Wie groß mag diese Kapazität sein?
Wegstaben V. schrieb: > mal spontan überlegt: Mal spontan geantwortet: ich habe 100 Kühe im Stall. Mi N. schrieb: > Ach so: den Weltuntergang wollte ich nicht diskutieren.
Maik .. schrieb: > Dazu betreibe ich auch einige Wärmepumpen, die jedoch inclusive > angeschlossenen Heizkörpern vollständig ablassbar gestaltet sind, da bin > ich wirklich gespannt - wie viel da in Berlin kaputtgefroren ist. vermutlich keine, denn diese Ventile sind standard bei Monoblockgeräten. Wenn natürlich ein Selbstbaumeister die weggespart hat, nunja... oder wenn man ind er Zeit nicht in die Nähe des Hauses kam und auch niemanden hatte, der das hätte übernehmen können... Fakt ist: Paranoia kann man gut behandeln :) So von wegen Warme Stube vorhalten für die Opfer von Stromausfällen.
Christian B. schrieb: > Fakt ist: Paranoia kann man gut behandeln :) Die Betroffenen erkennen sie meist nicht als solche.
Christian B. schrieb: > Maik .. schrieb: >> Dazu betreibe ich auch einige Wärmepumpen, die jedoch inclusive >> angeschlossenen Heizkörpern vollständig ablassbar gestaltet sind, da bin >> ich wirklich gespannt - wie viel da in Berlin kaputtgefroren ist. > > vermutlich keine, denn diese Ventile sind standard bei Monoblockgeräten. > Wenn natürlich ein Selbstbaumeister die weggespart hat, nunja... oder > wenn man ind er Zeit nicht in die Nähe des Hauses kam und auch niemanden > hatte, der das hätte übernehmen können... > > Fakt ist: Paranoia kann man gut behandeln :) So von wegen Warme Stube > vorhalten für die Opfer von Stromausfällen. Jaja, ich bezweifele, dass Du schon mehr als eine montierte Wärmepumpe persönlich von innen gesehen hast. Schau mal in die Projektierungshandbücher von Dimplex. Dort wurde zumindest in den vergangenen Jahren nur eine Ablassmöglichkeit empfohlen. Der eigentliche plattenwärmetauscher ist zumindest bei deren älteren Exemplaren die hier laufen mehrmals Einfriersicher. Aber für die Leitungen wird das schon nicht mehr gelten. Und die mehreren fremdinstallierten die ich bislang gesehen habe, hatten diese automatischen Frostschutzventile noch nicht, ich las da vor einigen Tagen erstmalig drüber. Aber kaputtgefrorene Gebäudeistallationen habe ich bein. Anderen schon mehrere persönlich gesehen. Das beste war ein Objekt, bei dem Mietnomaden das obere Geschoss haben durchfrieren lassen und im Untergeschoss dann die Lehmaschlagdecke runterkam. Ich gönne meinen zwei "Paranoia Unterstellern" gern eine kaputtgefrorene Wohnung oder Eigenheim und ggfs. einen Vermieter, dem das egal ist oder eine Versicherung die dann zickt ;) und habe dafür Sicherheit durch ein paar kleine Wechselrichter. Ich kann Euch sagen, ich hab als vielfacher Vermieter schon so einiges und so einige schlechte Menschen gesehen..
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Maik .. schrieb: > Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen > Übeltäter*innen hat ja nun das einstmals sehr resilente hiesige > Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht... Beobachtbar ist jedenfalls, dass heute wirklich jedem Alphakevin eine Bühne geboten wird.
> Ist denn sichergestellt, das bei einem Spannungsausfall > die Gas-Versorgung gewährleistet ist > (generell, auch mit konstantem Druck)? Ja, das sind eigentlich nur Druckminderer und vereinzelt konnten sich Leute in Berlin auf diese Weise helfen, die noch einen Gasherd hatten. Damit konnten sie notdürftig die Küche beheizen und die warme Luft durch die Bude fächeln. Ölheizungen müssten auch problemlos mit Notstrom laufen, bei großen Anlagen zumindest bis der Tagestank aufgebraucht ist (danach müsste man die Vorförderpumpe dafür startklar machen), kleine Anlagen haben sowas nicht.
Maik .. schrieb: > Ich kann Euch sagen, ich hab als vielfacher Vermieter schon so einiges > und so einige schlechte Menschen gesehen.. Ich bin auch Vermieter und ich kenne gute und weniger gute Mieter, und da meine Kinder und Bekannte auch schon zur Miete gewohnt haben, kenne ich ganuso nette Vermieter und ziemliche A...löcher! Insofern, die schlechten Menschen gibts auf beiden Seiten, und reiche Menschen sind definitiv nicht die besseren.
Mi N. schrieb: > Mal spontan geantwortet: ich habe 100 Kühe im Stall. Milchkühe? Und für die sicher eine kräftige Ersatzversorgung wie einen Zapfwellengenerator. Denn ohne funktionierende Melkanlage leiden 100 Milchkühe elendig und überleben nicht lange. Damit ist die Versorgung der Gasheizung doch einfach.
Mi N. schrieb: > Mal spontan geantwortet: ich habe 100 Kühe im Stall. > > Mi N. schrieb: >> Ach so: den Weltuntergang wollte ich nicht diskutieren. Im Eingangs-Post schwafelst du was von "Vulkanausbrüche in Berlin". Und dann schließt du weiter unten den "Weltuntergang" aus. Du suchst also AUSSCHLIESSLICH eine Notstromversorgung, um deine Gasheizung weiter zu betreiben, ohne dir Gedanken drüber zu machen, woher und ob das Gas kommt, welches du zum Heizen verwenden möchtest? Sofern da (angenommen) ein Gas-Strömungswächter oder eine Gas-Mangelsicherung vorhanden ist, zündet da grade mal gar nichts mehr, weil einfach kein Gas mehr zum Brenner gelangt. Gut, dass du dir um weiteres keine Gedanken machen mussst! Deine 100 Kühe (vermutlich auch nur gGeschwafel) werden es dir danken, dass sie im kuschelig warmen (und dunklen) Kuhstall sitzen, mit geplatzten Eutern. Ohne Vulkanausbruch, und ohne Weltuntergang. Nur mal 10 Tage der Strom weg.
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H. H. schrieb: > Die Betroffenen erkennen sie meist nicht als solche. Stimmt. Die lenken immer davon ab, indem sie bei Anderen das zu erkennen glauben. :)
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