Forum: Haus & Smart Home Nostromversorgung Gasheizung


von Mi N. (msx)


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Hier habe ich einen Matrixbrenner mit Glühzünder und 
Ionisationsstromüberwachung. Da selbst in der Hauptstadt 
'Vulkanausbrüche' stattfinden können, frage ich mich, ob ich meine 
Gasheizung notfalls mit einem Sinuswechselrichter und einem passenden 
Akku für den Notfall behelfsmäßig betreiben könnte.
Hat das mal jemand mit gleichem oder ähnlichem Brenner umgesetzt und 
kann berichten, ob es Pferdefüsse gibt?
Es muß ja nicht unbedingt ein Vulkan ausbrechen; "Baggerbiss" reicht ja 
auch schon.

von Udo S. (urschmitt)


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Kauf dir ein Balkonkraftwerk mit Speicher und Inselbetrieb und/oder 
einer "Notstrom-Steckdose".
Gibt's doch inzwischen alles preiswert von zig Anbietern

von Ralf X. (ralf0815)


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Mi N. schrieb:
> Hat das mal jemand mit gleichem oder ähnlichem Brenner umgesetzt und
> kann berichten, ob es Pferdefüsse gibt?

Wo bitte sollte es dabei ein Problem geben?
Wenn Du Zweifel hast, teste es doch einfach mal.
Einfach mal so, auch ohne grossflächigem Stromausfall...

von Thomas R. (thomasr)


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Die Frage ist aber nicht trivial! Ein Balkonkraftwerk scheidet aus weil 
es ohne äußeres Netz gar nichts selbst produziert, mit oder ohne Akku 
dran.

Das muß schon ein Inselwechselrichter oder ein Hybrid sein.

Der erzeugt aber erst einmal ein IT Netz und muß für den Betrieb einer 
Gasheizung mit Ionisationsüberwachung (die nämlich ein TN-S Netz 
benötigt) angeschlossen werden. Ein Multiplus oder ähnlich, die machen 
das per eingebautem Erdrelais.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Thomas R. schrieb:
> Inselwechselrichter
> (...)
> Der erzeugt aber erst einmal ein IT Netz und muß für den Betrieb einer
> Gasheizung mit Ionisationsüberwachung (die nämlich ein TN-S Netz
> benötigt) angeschlossen werden.

Das kann man mit einem Adapterkabel leicht basteln. Im Prinzip braucht 
man nur eine Brücke zwischen N und PE.
Grund ist, dass die Flammenüberwachung einen Strom über eine direkt mit 
dem Metallgehäuse des Brenners verbundene interne Elektrode braucht, 
also einen Strom über den PE-Leiter. Sind zwar nur ein paar Mikroampere, 
aber ohne die schaltet die Überwachung die Gaszufuhr ab.

https://www.youtube.com/watch?v=-6WavHlSizA

: Bearbeitet durch User
von Frederic S. (frederics)


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Rolf schrieb:
> Im Prinzip braucht man nur eine Brücke zwischen N und PE

So ist es, statt einer Drahtbrücke würde ich ehr einen 100k Ohm /0,75W 
Widerstand nehmen.

Dann knallt es nicht wenn Du das Kabel irrtümlich an einer normalen 
Steckdose verwendest und der Stecker so rum steckt, das deine Brücke L 
und PE verbindet.

von Lu (oszi45)


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Mi N. schrieb:
> notfalls mit einem Sinuswechselrichter

Nach meiner Messung an einem billigen Notstromaggregat würde ich VOR dem 
Anschließen wertvoller Geräte erst mal die Spannung messen und eine 
Glühbirne als Kontrolllampe und Grundlast anschließen. Das schützt vor 
bösen Spannungsspitzen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Lu schrieb:
> Mi N. schrieb:
>> notfalls mit einem Sinuswechselrichter
>
> Nach meiner Messung an einem billigen Notstromaggregat würde ich VOR dem
> Anschließen wertvoller Geräte erst mal die Spannung messen und eine
> Glühbirne als Kontrolllampe und Grundlast anschließen. Das schützt vor
> bösen Spannungsspitzen.

Warum sollte  Mi N vor seinem Versuch mit Sinuswechselrichter und Akku 
noch einen Versuch mit einem billigen Notstromaggregat machen?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mi N. schrieb:
> Es muß ja nicht unbedingt ein Vulkan ausbrechen; "Baggerbiss" reicht ja
> auch schon.

Kommt auf den Zweck an!
Def. Behelfsmäßig erstmal!
z.B.
Willst du 2 h überbrücken oder 24 h Stromausfall?

von Christian B. (luckyfu)


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Cha-woma M. schrieb:
> Willst du 2 h überbrücken oder 24 h Stromausfall?

Was passiert eigentlich, wenn der Stromausfall die nächste 
Verteilstation im Gasnetz mit betrifft? Weiß das jemand?

von Thomas E. (lokheizer)


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Thomas R. schrieb:
> Die Frage ist aber nicht trivial! Ein Balkonkraftwerk scheidet aus weil
> es ohne äußeres Netz gar nichts selbst produziert, mit oder ohne Akku
> dran.
>
> Das muß schon ein Inselwechselrichter oder ein Hybrid sein.
>
Selbstverständlich gibt es auch BKW, die das können. Zum Beispiel die 
AnkerSolix-Reihe.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)



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Christian B. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Willst du 2 h überbrücken oder 24 h Stromausfall?
>
> Was passiert eigentlich, wenn der Stromausfall die nächste
> Verteilstation im Gasnetz mit betrifft? Weiß das jemand?
"
Bei einem Blackout fallen die Anlagen (Netzeinspeisungen) automatisch 
auf eine
Druckregelung zurück. Damit ist die notwendige Aufspeisung der 
Verteilnetze
auch ohne Stromversorgung sichergestellt. Die laufende Überwachung sowie
Messungen sind kurzfristig nicht zwingend notwendig, können 
längerfristig aber
zum Problem werden.
"
Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt!

von Christian B. (luckyfu)


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Cha-woma M. schrieb:
> Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt!

Danke sehr.

von Mi N. (msx)


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Vielen Dank für die Vorschläge. Da werde ich probieren, ob eine 
hochohmige Brücke zwischen PE und N stabil arbeitet. Die Notwendigkeit 
einer Grundlast sehe ich nicht, wobei diese aber schon durch die 
Umwälzpumpe gegeben ist.

Ein Punkt ist noch der Glühzünder, der direkt vom 230 V Netz versorgt 
wird aber nur mit einer Halbwelle jeder 2. Periode. (Das wird mit einem 
CD4017 gemacht.) Da muß ich testen, ob die Impulslast den 
Spannungswandler nicht 'irritiert' und der Zünder normal arbeiten kann. 
Durch die direkte Netzversorgung des Glühzünders, verbietet es sich 
wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung 
könnte böse enden.

Da hier gerade zweistellige Minustemperaturen herrschen, werde ich meine 
Versuche aber verschieben und stattdessen lieber die Heizung streicheln 
und ihr ein Lied vorsingen ;-)

Ach so: den Weltuntergang wollte ich nicht diskutieren.

von Christian B. (luckyfu)


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Mi N. schrieb:
> Durch die direkte Netzversorgung des Glühzünders, verbietet es sich
> wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung
> könnte böse enden.

Meine Brennwerttherme war an einer Schukosteckdose angeschlossen, aber 
mit Markierung, damit man sie nicht falsch herum einsteckt. Ganz 
prinzipiell ist das also kein Problem. Steckt man sie falsch herum, geht 
der Flammwächter nicht. Mehr schlimmes passiert nicht.

Mi N. schrieb:
> Da hier gerade zweistellige Minustemperaturen herrschen, werde ich meine
> Versuche aber verschieben und stattdessen lieber die Heizung streicheln
> und ihr ein Lied vorsingen ;-)

Das hab ich letztes Jahr um die Zeit auch gemacht. Sie hat sich dann 
auch noch bis Mitte März gütlich gezeigt, aber dann war sie komplett 
bockig. Naja, seit April 25 werkelt nun eine Bosch c5800 vorm Haus, mit 
der ich bis dato ziemlich zufrieden bin. Hoffentlich lässt sich deine 
Anlage besser "bestechen".

: Bearbeitet durch User
von Mi N. (msx)


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Christian B. schrieb:
> Meine Brennwerttherme war an einer Schukosteckdose angeschlossen, aber
> mit Markierung, damit man sie nicht falsch herum einsteckt. Ganz
> prinzipiell ist das also kein Problem. Steckt man sie falsch herum, geht
> der Flammwächter nicht.

Diese hat aber wohl keinen Glühzünder und damit eine galvanische 
Trennung vom Netz?
Vor ein paar Jahren hatte ich noch eine Glühlampe im Heizungskeller, 
welche deutlich flackerte, wenn der Zünder erhitzt wurde. Gerade noch 
einmal gemessen: 150 Ohm. Garnicht so klein, wie ich dachte, nur ein 
paar Meter vom Zählerschrank entfernt und dennoch Flackerlicht.

> Hoffentlich lässt sich deine Anlage besser "bestechen".

Einen Glühzünder habe ich immer in Reserve und Elkos und Relais' 
sowieso. Das Teil ist noch so schlicht aufgebaut, daß man notfalls auch 
eine Schaltuhr anschließen könnte, oder eine 'Steuerung' mit einem 
Arduino improvisiert. Bei dem neueren 'Klump' ist man da eher 
aufgeschmissen.
Deine Bosch würde mir auch gefallen ;-)

von Manfred P. (pruckelfred)


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Cha-woma M. schrieb:
> Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt!

SCHWEIZ, also für Deutschland nicht unbedingt zutreffend.

von Christian B. (luckyfu)


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Mi N. schrieb:
> Diese hat aber wohl keinen Glühzünder und damit eine galvanische
> Trennung vom Netz?

Das kann ich nicht sagen. Aber ich glaube nicht, denn die hat mehrere 
Zyndanläufe gemacht. ich denke, das lief über Elektroden mit Zündtrafo. 
Die gesamte Anlage, Heizung und Stellventile, hing an einem 6A LSS. 
Zumindest die ersten Jahre, bis die Stellventile alterten, wodurch sie 
dann irgendwann die Sicherung rausgeschmissen haben. Daraufhin habe ich 
die Dinger rausgeschmissen und durch rein Mechanische ersetzt. 
thermischen Abgleich gemacht und fertig. Das musste ich jetzt nochmal, 
aber viel genauer machen, da die Wärmepumpe deutlich wählerischer ist, 
was ihre Temperaturen angeht.

von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

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Christian B. schrieb:
> Zumindest die ersten Jahre, bis die Stellventile alterten,

Ursache von kaputten elektrischen Stellantrieben waren bei mir oft 
Undichtheiten am Ventilstift. Dann spritzte irgendwann Wasser in die 
Elektrik.

von Christian B. (luckyfu)


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Lu schrieb:
> Ursache von kaputten elektrischen Stellantrieben waren bei mir oft
> Undichtheiten am Ventilstift. Dann spritzte irgendwann Wasser in die
> Elektrik.

Das ist es bei mir nicht. Das sind immer noch die originalen und die 
sind dicht. Jetzt werden die ja auch wieder (hoffentlich) 20 Jahre nicht 
bewegt werden. Mal sehen.

von Rainer W. (rawi)


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Mi N. schrieb:
> Gerade noch einmal gemessen: 150 Ohm. Garnicht so klein, wie ich dachte,
> nur ein paar Meter vom Zählerschrank entfernt und dennoch Flackerlicht.

Das würde mir zu denken geben, wenn bei einer Last von 150 Ohm (gerade 
einmal 1,5A @ 230V) die Lampe flackert.

Christian B. schrieb:
> thermischen Abgleich gemacht und fertig.

Was heißt "thermischer Abgleich". Wichtig ist der hydraulische Abgleich, 
damit bei gegebener Vorlauftemperatur der Durchfluss durch jeden 
Heizkreis an die Wärmemengenabnahme des Kreises angepasst ist und die 
Rücklauftemperatur aller Einzelkreise gleich wird.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Schwierig (ruelps)


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Rainer W. schrieb:
> Was heißt "thermischer Abgleich". Wichtig ist der hydraulische Abgleich,
> damit bei gegebener Vorlauftemperatur der Durchfluss durch jeden
> Heizkreis an die Wärmemengenabnahme des Kreises angepasst ist und die
> Rücklauftemperatur aller Einzelkreise gleich wird.

Nei. Der thermische Abgleich sorgt dafür, daß alle Heizkörper so 
durchströmt werden, daß sie optimal (und daher auch mit gleicher 
Rücklauftemperatur) durchströmt werden.

Der hydraulische Abgleich sorgt nur dafür, daß die für die Heizlast 
berechnete Wärmemenge vom Heizkörper abgegeben wird. Und das bedeutet in 
der Regel, daß alle Heizkörper eine unterschiedlich Rücklauftemperatur 
haben. Wenn es falsch gemacht wird, haben einige fast die gleiche Vor- 
und Rücklauftemperatur, während einige kaum warm werden.

Beitrag #7991102 wurde vom Autor gelöscht.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Schwierig schrieb:
> Der hydraulische Abgleich sorgt nur dafür

Der hydraulische Abgleich sorgt nur dafür, dass die Heizkörper mit dem 
Nennvolumenstrom, der berechnet wurde, durchströmt wird.
Er ist ein eigentlicher erster "Funktions"-Test, oder die funktionale 
Inbetriebnahme.
Richtig eingestellt wird die Heizung erst mit dem thermischen Abgleich. 
Da wird die Heizleistung auf die einzelnen Heizkreise optimiert.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Cha-woma M. schrieb:
> Der hydraulische Abgleich ...

.. hat mit der Notstromversorgung genau was zu tun?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Manfred P. schrieb:
> .. hat mit der Notstromversorgung genau was zu tun?

Hallo, alter Bongo, wie gehts dir den so?

von Wolf17 (wolf17)


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Mi N. schrieb:
> verbietet es sich
> wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung
> könnte böse enden.
Die blauen CEE für 1P sind verpolsicher.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Unter Notstromversorgungsbedingungen wäre mir das egal, ob der 
hydraulische oder thermische Abgleich noch passen. Da geht man mit 
seiner Matraze einfach in den Raum, wo es noch warm wird und bleibt.

von Mi N. (msx)


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Wolf17 schrieb:
> Mi N. schrieb:
>> verbietet es sich
>> wohl, den Brenner mit einem Schuko-Stecker anzuschließen. Eine Verpolung
>> könnte böse enden.
> Die blauen CEE für 1P sind verpolsicher.

Wenn ich richtig lese, gehen die aber nur bis 32 A :-)
Derzeit ist es hier so kalt, da packe ich besser nichts an.

von Fritz G. (fritz65)


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Christian B. schrieb:
> Meine Brennwerttherme war an einer Schukosteckdose angeschlossen, aber
> mit Markierung, damit man sie nicht falsch herum einsteckt. Ganz
> prinzipiell ist das also kein Problem. Steckt man sie falsch herum, geht
> der Flammwächter nicht. Mehr schlimmes passiert nicht.

Bei mir ist eine Anschlussdose an der Wand, in der die Therme mit 
Wago-Hebelklemmen angeschlossen ist. Ein Netzkabel mit Schukostecker und 
offenen Enden liegt bereit. Sollte tatsächlich mal der Vulkan 
ausbrechen, ist die Heizung binnen 5 Minuten auf Steckerbetrieb 
umgeklemmt. Die Polarität ist am Stecker vermerkt. VDE-konform ist das 
natürlich nicht, aber im Notfall prüft das keiner nach.

Für Notstrom habe ich eine 5 kWh Batterie mit Sinuswechselrichter. N und 
PE sind zusammen auf den Fundamenterder gelegt. Eine kleine Solaranlage 
mit 1.9 kWp lädt die Batterie. Ohne Nachladen reicht die Batterie knapp 
3 Tage, bei ausreichend Licht natürlich länger. Bem aktuellen 
Mieselwetter kommt natürlich nicht viel rein.

von Christian B. (luckyfu)


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Fritz G. schrieb:
> Für Notstrom habe ich eine 5 kWh Batterie mit Sinuswechselrichter. N und
> PE sind zusammen auf den Fundamenterder gelegt. Eine kleine Solaranlage
> mit 1.9 kWp lädt die Batterie. Ohne Nachladen reicht die Batterie knapp
> 3 Tage, bei ausreichend Licht natürlich länger. Bem aktuellen
> Mieselwetter kommt natürlich nicht viel rein.

5kWh in 3 Tagen? das ist verdammt wenig. Mein Haus braucht ca. 10kWh am 
Tag. Dabei schwankt der PV Ertrag im Januar bisher zwischen nicht 
erwähnenswert und erbärmlich hin und her :) Fazit: darauf würde ich mich 
nicht verlassen.

Wenn man die Batterie allerdings an einem CCS Schnellader aufladen 
könnte... hmmm. Dann müsste sie noch so mobil sein, dass man sie ins 
Auto bekommt und währe die Probleme los, die fehlende Sonne mit sich 
bringt bei einer PV Anlage. :)

: Bearbeitet durch User
von Mi N. (msx)


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Christian B. schrieb:
> 5kWh in 3 Tagen? das ist verdammt wenig. Mein Haus braucht ca. 10kWh am
> Tag.

Es geht allein um den Betrieb der Heizung und bei 10 kWh besteht 
Klärungsbedarf. Die Heizung muß auch nicht im Dauerbetrieb laufen, 
sondern so, daß das Haus nicht auskühlt und man die reduzierte 
Temperatur noch akzeptiert.
Der größte Verbraucher bei einer Gasheizung wird wohl die Umwälzpumpe 
sein und da passen ca. 1,5 kWh/Tag ganz gut.

von Christian B. (luckyfu)


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Ah, ok. Dann sollte das passen :)

von Fritz G. (fritz65)


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Mi N. schrieb:
> Der größte Verbraucher bei einer Gasheizung wird wohl die Umwälzpumpe
> sein und da passen ca. 1,5 kWh/Tag ganz gut.

Ich habe mal nachgemessen: Bei meiner Weishaupt ThermoCondens sind es 
knapp 100W kurz nach dem Zünden, da laufen Umwälzpumpe und Gebläse auf 
Maximalleistung. Nach ca. 30 Sekunden wird die Leistung zurückgefahren 
und liegt dann bei 48W. Im Leerlauf werden immer noch 30W verbraucht, da 
die Umwälzpumpe auf kleiner Drehzahl durchläuft. Ein ziemlicher 
Schluckspecht ist die Zirkulationspumpe für das Warmwasser, die nominal 
25W, tatsächlich ca. 22W verbraucht. Im Notbetrieb würde ich die 
abschalten, dann dauert es eben etwas länger, bis das warme Wasser aus 
der Dusche kommt.

von Michael B. (laberkopp)


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Mi N. schrieb:
> frage ich mich, ob ich meine Gasheizung notfalls mit einem
> Sinuswechselrichter und einem passenden Akku für den Notfall
> behelfsmäßig betreiben könnte.

Ich habe eine Notstromversorgung, USV.

Schon seit 34 Jahren.

Die Akkus sind inzwischen absolut platt, auch die ausgewechselten 
Etsatz-Akkus.

Denn es gab in den 34 Jahren keinen einzigen Stromausfall.

Also nur zu, wirf dein Geld zum Fenster raus.

von Mi N. (msx)


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Fritz G. schrieb:
> Im Leerlauf werden immer noch 30W verbraucht, da
> die Umwälzpumpe auf kleiner Drehzahl durchläuft.

Das muß ja auch sein.
Ich habe jetzt mal die Leistungsaufnahme meines Glühzünders grob 
gemessen: mit Stelltrafo auf 90 VAC werden ca. 230 W aufgenommen. Der 
Glühzünder scheint keine lineare Kennlinie zu haben. Bei 32 VDC liegt 
die Stromaufnahme bei 0,25 A.
Aber gut, nach 40 – 50 s ist der Zündvorgang erledigt.

> Ein ziemlicher
> Schluckspecht ist die Zirkulationspumpe für das Warmwasser, die nominal
> 25W, tatsächlich ca. 22W verbraucht. Im Notbetrieb würde ich die
> abschalten, dann dauert es eben etwas länger, bis das warme Wasser aus
> der Dusche kommt.

Da habe ich schon seit Jahrzehnten eine einfache Steuerung mit AT89C2051 
vorgesehen. 1 x drücken: 10 Minuten Betrieb; 3 x 1 h; 4 x 2 h und 5 x 
wieder ausschalten. Bei den längeren Perioden wird sie alle 10 Minuten 
für 1 Minute eingeschaltet.
Das funktioniert im Sommer gut und auch, wenn man nachts um 3 Uhr noch 
Duschen möchte.
Aber wie von Dir geschrieben, kann man im Notfall auch auf das 
(hoffentlich) warme Wasser warten.

von Maik .. (basteling)


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Michael B. schrieb:
> Denn es gab in den 34 Jahren keinen einzigen Stromausfall.
>
> Also nur zu, wirf dein Geld zum Fenster raus.

.. das ist so eine ähnliche unclevere Argumentation in der Art
"ich bin die letzen dreißig Jahre unfallfrei gefahren - ich brauche im 
Winter keinen Airbag und ABS"


Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen 
Übeltäter*innen  hat ja nun  das einstmals sehr resilente hiesige 
Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht...


Eine einfache Möglichkeit die Bude durch Weiterbetrieb der Gasheizung 
Warmzuhalten und dafür einen preiswerten Wechselrichter+ Autobatterie 
oder eine (klein) Solaranlage mit inseltauglichen Stromspeicher 
vorzuhalten sehe ich als sehr sinnvoll an.

Es muss ja kein Schiffsdiesel sein..

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Maik .. schrieb:
> Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen
> Übeltäter*innen  hat ja nun  das einstmals sehr resilente hiesige
> Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht...

Immer feste hetzen...

von Udo S. (urschmitt)


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Maik .. schrieb:
> Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen
> Übeltäter*innen  hat ja nun  das einstmals sehr resilente hiesige
> Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht...

Hast du für diese Aussage irgendwelche Belege?

Ich bin inzwischen über 60, und meine persönliche Erfahrung ist:
Früher gab es öfter Stromausfälle als in den letzten 20 Jahren!

p.s. ein Politiker der Kinderbücher geschrieben hat ist mir 1000 mal 
lieber als ein Rechtsextremist!

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Maik .. schrieb:
> hat ja nun  das einstmals sehr resilente hiesige Stromnetz nun doch an
> den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht...

Sagen wir mal so: wir bezahlen mit unserer Stromrechnung einen 
erklecklichen Anteil an NETZgebühren an private Gesellschaften die damit 
ein StromNETZ aufbauen und unterhalten sillen.

Ein NETZ ist dadurch gekennzeichnet dass zu jedem Knoten mehr als eine 
Leitung geht. Auch wenn eine Leitung gerissen ist, hängt der Knoten über 
die anderen noch am Netz.

Da in Berlin die Leitungen der Berliner Stromnetz GmbH nur an einer 
Stelle, über die Teltow-Brücke, unterbrochen waren, was ebenso passieren 
kann wenn die Brücke einstürzt oder von einem Schiff gerammt wird, ist 
offensichtlich fazss hier kein StromNETZ existiert sondern der Stadtteil 
nur an einer Leine hängt.

Es wurde Geld für ein Netz gezahlt, aber nur eine Leitung gebaut, das 
Geld für die anderen Leitungen wurde offensichtlich unterschlagen.

Da liegt das Problem, nicht an einem Kinderstreich.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also wir hatten in den letzten Jahren tatsächlich einen geplanten 
Stromausfall von etwa 3 Stunden, als sie hier den Ortsnetztrafo erneuert 
und die Leitungen umgeklemmt haben. Lustigerweise hatte ich da die PV 
und den Akku noch nicht, sonst hätte ich den absolut problemlos 
überbrücken können. Ansonsten beschränken sich die Ausfälle ganz 
vereinzelt auf weniger als 2 Sekunden, sieht aus wie Umschaltvorgänge im 
Hochspannungsnetz, aber das ist wirklich selten.

von Maik .. (basteling)


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Michael B. schrieb:
>
> Da in Berlin die Leitungen der Berliner Stromnetz GmbH nur an einer
> Stelle, über die Teltow-Brücke, unterbrochen waren
.. schrieb sinnvolles..

>
> Da liegt das Problem, nicht an einem Kinderstreich.


Laberkopp, Merkst Du eigentlich noch etwas? Mindestens eine ältere Dame 
ist im Zusammenhang mit diesem vorsätzlichen Stromausfall unterkühlt tot 
aufgefunden worden, und Du schreibst von Kinderstreichen...

Wer das mutwillige Abfackeln der Versorgung von 30.000 Mitmenschen im 
Winter als "Kinderstreich" bezeichnet, hat meiner Meinung nach den Boden 
des demokratischen Diskurses verlassen.

-
Zurück zum Thema: Die in diesem Thread bestätige Information, das das 
Gasverteilsystem ohne zusätzliche Steuerspannung funktionsfähig bleibt 
beruhigt mich fundamental.
Ich halte seit 2022 einige immer aufgeladene Autobatterien aus den im 
Winterschlaf befindlichen Fahrzeugen und mehrere mit Polschellen 
konfektionierte Kleinwandler im Bereich um 500W direkt an den 
Gasheizungen vor - um bei so einem Fall Senioren, Mieter und einen 
meiner eigenen Aufenthaltsorte warm und schadensfrei halten zu können.

Dazu betreibe ich auch einige Wärmepumpen, die jedoch inclusive 
angeschlossenen Heizkörpern vollständig ablassbar gestaltet sind, da bin 
ich wirklich gespannt - wie viel da in Berlin kaputtgefroren ist.

So manchem Ignoranten wünsche ich mal zwei kalte Winterwochen mit 
aufgeplatzten eigenen Wasserrohren, aber der Allgemeinheit natürlich 
nicht.

In meinem Wohnort gab es schonmal einen mehrstündigen Stromausfall im 
tiefsten Winter, an den ich mich sehr gut erinnern kann.

von Udo S. (urschmitt)


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Maik .. schrieb:
> In meinem Wohnort gab es schonmal einen mehrstündigen Stromausfall im
> tiefsten Winter, an den ich mich sehr gut erinnern kann.

Glaube ich dir. trotz allem bleibst du jeglichen Nachweis deiner 
Behauptung schuldig, dass das Stromnetz in den letzten 30 oder 50 Jahren 
deutlich schlechter geworden ist.
Und dass daran ein "fachfremder Kinderbuchautor" schuld ist.

Davon abgesehen, dass Politik, schon gar nicht in dieser abwerterden Art 
hier unerwünscht ist.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Naja. Das Problem ist einfach, daß viele dieser 110kV Netze ganz 
offensichtlich keine räumlich getrennten Redundanzen aufweisen. Dadurch 
führt ein lokal sehr eng begrenzter Schaden zu solchen heftigen Folgen. 
Mit einer weiteren Leitung an einem anderen Standort - etwa so wie sie 
jetzt als Provisorium gebaut wurde - wäre genau gar nichts passiert. 
Alle drei großen Stromausfälle in Berlin lassen sich auf dieses eine 
Problem zurückführen.

Da finde ich auch die Politik witzig, die jetzt probiert, "das Netz zu 
schützen". Dabei wünsche ich denen viel Glück, man kann eine so 
weiträumige Anlage nicht flächendeckend schützen. Meiner Meinung nach 
muss so ein Netz einfach derart aufgebaut und ausreichend vermascht 
sein, daß es ein räumlich eng begrenztes Schadensereignis ohne solche 
Folgen übersteht, auch wenn sämtliche Pläne frei im Internet zugänglich 
sind. Das wird sich sowieso nie verhindern lassen, wer den Netzaufbau 
erforschen will - sei es aus Interesse oder Boshaftigkeit - der wird 
damit Erfolg haben. In der IT war es auch noch nie eine gute Idee, seine 
Sicherheit allein auf die Tatsache zu stützen, daß niemand weiß wie die 
schlechte Verschlüsselung arbeitet. Das geht solange gut bis einer aus 
Zufall dahinterkommt und dann ist sofort alles vorbei. Also wenn niemand 
um die Schwachstellen im Stromnetz weiß, dann sind sie trotzdem 
vorhanden. Ein großer technischer Defekt wie ein durch Kurzschluss 
ausgelöster Brand oder Einsturz dieser Brücke ... soll ja in Deutschland 
durchaus gelegentlich vorkommen, daß Brücken einfach mal so über Nacht 
einstürzen ... hätte zum gleichen Schadenausmaß geführt. Da wurde 
einfach mal nichts gegen getan, diese Schuld gebe ich klar der Stromnetz 
Berlin. Die hatte seit dem ersten großen Stromausfall 2019 über 6 Jahre 
Zeit und es ist genau gar nichts passiert. Reife Leistung, aber 
Höchstpreise für den Strom verlangen, ja so klingelt die Kasse ...

Und was noch zu dem Brandanschlag zu sagen ist, der galt überhaupt nicht 
primär dem Ausfall eines ganzen Stadtbezirks wie im September, sondern 
man wollte das Kraftwerk Lichterfelde vom Netz nehmen. Dieses Ziel wurde 
überhaupt nicht erreicht, das Kraftwerk war über genug andere Leitungen 
ständig am Netz. Wer da etwas schreibt von Strommangel oder das 
Kraftwerk müsse wieder hochgefahren werden, hat schlicht keine Ahnung. 
Leider hat es dann diesen Stadtteil getroffen weil - wie ich oben schon 
schrieb, alle dorthin führenden Leitungen über eine einzige Kabelbrücke 
liegen. Also wer immer sich diesen Mist ausgedacht hat... verstehe ich 
nicht und ich verstehe auch nicht, daß da seit 2019 nichts dran geändert 
wurde. Die letzten beiden Stromausfälle waren meiner Meinung nach mit 
Ansage.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Maik .. schrieb:
> Zurück zum Thema: Die in diesem Thread bestätige Information, das das
> Gasverteilsystem ohne zusätzliche Steuerspannung funktionsfähig bleibt
> beruhigt mich fundamental.

Das ist nicht bestätigt, gibt es eine deutsche Quelle?

Manfred P. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Anbei ein pdf, das paar Infos zum Black-out Fall gibt!
> SCHWEIZ, also für Deutschland nicht unbedingt zutreffend.

von Sebastian W. (wangnick)


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Wir hatten hier im Dorf (400 Haushalte) vor zwei Monaten einen 
Stromausfall von 7 Stunden. Da hatte eine Erdmuffe des Versorgungskabels 
hin zum höhergelegenen Mobilfunkmast gebrutzelt. Nach 4 Stunden waren 
zwei große Notstrom-LKW an die zwei wichtigsten Mittelspannungstrafos 
angeschlossen, und ein Milchbauer wurde aus einem Notstrom-Sprinter 
heraus temporär versorgt. Weitere LKW waren wohl noch im Zulauf, um alle 
Haushalte temporär zu versorgen, als dann aber der Fehler gefunden und 
überbrückt werden konnte.

Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas in Berlin nicht möglich war.

LG, Sebastian

von Fritz G. (fritz65)


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Michael B. schrieb:
> Ein NETZ ist dadurch gekennzeichnet dass zu jedem Knoten mehr als eine
> Leitung geht. Auch wenn eine Leitung gerissen ist, hängt der Knoten über
> die anderen noch am Netz
Das 110kV-Netz ist im Berliner Südwesten tatsächlich als Schleife 
realisiert. Dummerweise führen Ende und Anfang der Schleife 
nebeneinander über die gleiche Brücke. Die Feuerteufel haben genau 
diesen Schwachpunkt lahmgelegt. Den Schwachpunkt zu finden, war einfach, 
der verlauf der Kabeltrassen ist öffentlich einsehbar:

https://www.flosm.org/de/Stromnetz.html?lat=52.4277224&lon=13.2303561&r=4744.0724&st=0&sw=powercable,powerline,powerline110k,powerline115k,powerline20k,powerline220k,powerline220v,powerline225k,powerline30k,powerline380k,powerline3k,powerline400k,powerline420k,powerline500v,powerline50k,powerline6k,powerline750k,powerline765k,powerlinedchigh,powerlinedclow,powernuclear,powerplantarea,powerpole,powersubstation,powertower,separationzone

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> vereinzelt auf weniger als 2 Sekunden

Das koennen auch Schaltvorgaenge im Mittelspannungsnetz sein.

Umschaltung aus Stoerungsgruenden,
Kurzunterbrechung um Lichtboegen zu loeschen, 
Netzstabilisierungsmassnahmen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Fritz G. schrieb:
> über die gleiche Brücke.

Nicht verwunderlich, weil Bruecken sind teuer. Oder die Zweite in der 
Naehe war schon zu marode.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Man sagt hier, die maroden Bruecken in Berlin waeren deren modernen, 
innovativen und kostenguenstigen Panzersperren. Das wuerden wir hier 
bloss nicht verstehen, weil ....

von H. H. (hhinz)


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Sebastian W. schrieb:
> Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas in Berlin nicht möglich war.

Es ging dort um mehr als einen kleinen Weiler.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Wir hatten hier im Dorf (400 Haushalte) [..]
> Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas in Berlin
> nicht möglich war.
Fällt Dir was auf? Man kann nicht mal eben 70..80MW auf ein paar LKW 
herankarren, die man für einen ganzen Stadtteil bräuchte und der 
Anschluss an ein 110kV Erdkabelnetz, was nicht dafür vorbereitet ist, 
geht auch nicht mal nebenbei. Da ist 'ne 10..20kV Einspeisung mit 
maximal 1MW für 400 Haushalte deutlich einfacher aufgebaut, die hüpfen 
nicht ganz so schnell aus dem Kabel raus wie 110kV.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Die Feuerteufel haben genau diesen Schwachpunkt lahmgelegt.
Wie gesagt, deren eigentliches Ziel war es, das Kraftwerk Lichterfelde 
vom Netz zu nehmen - nicht Zehlendorf.

> Den Schwachpunkt zu finden, war einfach,
> der verlauf der Kabeltrassen ist öffentlich einsehbar:
Das weiß man auch ohne solche Seiten im Internet wenn man sich für den 
Aufbau von Stromnetzen interessiert. Es ist nicht falsch, wenn man 
solche Infos im Internet findet, man muss "nur" solche Schwachstellen 
durch bessere Vermaschung der Netze ausbessern.

von Sebastian W. (wangnick)


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Ben B. schrieb:
> Man kann nicht mal eben 70..80MW auf ein paar LKW herankarren, die man
> für einen ganzen Stadtteil bräuchte

Wieso nicht? Wir haben ein riesiges Sondervermögen für den 
Zivilschutz-Wiederaufbau, da ist so etwas doch wohl auf der Liste ganz 
oben.

Außerdem werden die 110kV ja auch nicht direkt auf 230V umgespannt, da 
ist doch auch erst noch die Mittelspannungsebene dazwischen, oder?

LG, Sebastian

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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An den Schwerpunkten hat man das auch so gemacht (glaube 400V 
Einspeisung in die Sekundärseite des Ortsnetztrafos, mit abgeschaltetem 
Trafo). Dadurch hatten manche Straßen an den zentralen Plätzen wie den 
Bahnhöfen Strom. Bei Altenheimen hat man das gemacht, durch Einspeisung 
in deren Hausverteilung. Aber Dir ist leider nicht klar, was 70..80MW 
für Leistung sind wenn da mehrere 110kV Umspannwerke dunkel sind. Dafür 
hätte man einen kleinen Kraftwerksblock gebraucht, das karrt man nicht 
mal eben nebenbei heran. Das alte Heizkraftwerk Lichterfelde hatte 
früher drei Blöcke mit je 144MW elektrisch (das neue ist 'ne einzelne 
Gasturbine mit 300MW), in etwa sowas hätte man gebraucht.

Es ist auch nicht besonders zielführend, 100MW an Generatoren 
betriebsbereit vorzuhalten wenn man die nur einmal in 100 Jahren 
braucht. Die Mittel dafür will niemand bezahlen. Notfalltechnik kostet 
in erster Linie Geld dafür, daß man sie nicht braucht - und man hätte 
sie auch nicht gebraucht wenn das Netz sinnvoller ausgebaut gewesen 
wäre.

Was lustig ist: Hier im 110kV Umspannwerk 50 Meter vom Wohnort weg 
brennt jetzt jede Nacht Festbeleuchtung. Noch lustiger ist, wenn ein 
paar dunkel gekleidete Männchen übers Tor hopsen und die Trafos 
anzünden, dauerts nachts locker 5 Minuten, bis die Polizei auch nur in 
der Nähe ist. Nennenswert sicherer fühle ich mich dadurch also nicht.

von Sebastian W. (wangnick)


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Ben B. schrieb:
> Aber Dir ist leider nicht klar, was 70..80MW für Leistung sind

Ok, das stimmt. Ich hatte außerdem von nur 10000 Haushalten in Berlin 
gelesen. Und wenn man die alle, wie bei uns im Dorf, aufgefordert hätte, 
nur den nötigsten Strom zu verbrauchen, möglichst nur für die Heizung, 
dann wäre man wohl mit 10MW hingekommen. Soo viele haben ja noch keine 
Wärmepumpe. Ist trotzdem eine enorm große Leistung.

LG, Sebastian

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Sebastian W. schrieb:
> Und wenn man die alle, wie bei uns im Dorf, aufgefordert hätte,
> nur den nötigsten Strom zu verbrauchen,

Kaffeevollautomat, und nur ne kleine Pizza im Backofen...

von Ralf X. (ralf0815)


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Sebastian W. schrieb:
> Wir haben ein riesiges Sondervermögen für den
> Zivilschutz-Wiederaufbau, da ist so etwas doch wohl auf der Liste ganz
> oben.

Und das Geld aus dem Sonder-"Vermögen" ist einfach da?
Oder muss das nicht doch verzinst werden?
Und seit wann ist das "Vermögen" da und damit soll etwas innerhalb von 
wenigen Monaten umgesetzt werden und das in diesem Massstab, ohne 
jahrelange Vorplanung?
Und diese Vulkanidioten wären nicht in der Lage, zwei Strombrücken 
gleichzeitig zu entflammen?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Es gibt nur diese einzige reine Kabelbrücke dort. Andere Kabel liegen in 
normalen Straßenbrücken. Man könnte sie entgegen den Aussagen mancher 
Politiker auch direkt unter dem Wasser durchschießen, aber das ist 
wahrscheinlich teuer und wurde deswegen nie gemacht.

Und letztlich ist es immer eine Frage des Aufwands, so ein Anschlag wird 
nie völlig unmöglich. Gib mir eine Karte und ich markiere dir darauf nur 
4 bzw. 5 Strommasten, wenn man die umschmeißt ist ganz Berlin vom Netz. 
Und da braucht man wirklich keine große Ahnung von Stromnetzen, um das 
zu wissen. Das findet jeder auch völlig ohne Netzkarte heraus wenn er 
einmal mit dem Auto rund um Berlin herumfährt. Glücklicherweise wäre so 
ein Anschlag schon verdammt schwierig und daher gehe ich nicht davon 
aus, daß sowas tatsächlich passiert. Und das ist auch die einzige 
machbare Methode, wie man das Stromnetz sicher bekommt - man muss die 
Angriffe so weit erschweren, daß eine Tätergruppe wie sie heute 
auftreten, das einfach nicht schafft. Was anderes geht nicht.

von Udo S. (urschmitt)


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H. H. schrieb:
> Sebastian W. schrieb:
>> Und wenn man die alle, wie bei uns im Dorf, aufgefordert hätte,
>> nur den nötigsten Strom zu verbrauchen,
>
> Kaffeevollautomat, und nur ne kleine Pizza im Backofen...

Ggf. noch Nachtspeicherheizungen.
Und dann nur kurz den Heizstrahler im Bad.
...

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Mi N. schrieb:
> ob ich meine
> Gasheizung notfalls mit einem Sinuswechselrichter und einem passenden
> Akku für den Notfall behelfsmäßig betreiben könnte.

mal spontan überlegt:

Ist denn sichergestellt, das bei einem Spannungsausfall die 
Gas-Versorgung gewährleistet ist (generell, auch mit konstantem Druck)? 
Oder hast du sowieso schon eine Insel-Gas-Versorgung mit z.B. eigenem 
Flüssiggas-Tank?

Oder hoffst du auf die Puffer-Kapazität des Gas-Versorgungsnetzes? Wie 
groß mag diese Kapazität sein?

von Mi N. (msx)


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Wegstaben V. schrieb:
> mal spontan überlegt:

Mal spontan geantwortet: ich habe 100 Kühe im Stall.

Mi N. schrieb:
> Ach so: den Weltuntergang wollte ich nicht diskutieren.

von Christian B. (luckyfu)


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Maik .. schrieb:
> Dazu betreibe ich auch einige Wärmepumpen, die jedoch inclusive
> angeschlossenen Heizkörpern vollständig ablassbar gestaltet sind, da bin
> ich wirklich gespannt - wie viel da in Berlin kaputtgefroren ist.

vermutlich keine, denn diese Ventile sind standard bei Monoblockgeräten. 
Wenn natürlich ein Selbstbaumeister die weggespart hat, nunja... oder 
wenn man ind er Zeit nicht in die Nähe des Hauses kam und auch niemanden 
hatte, der das hätte übernehmen können...

Fakt ist: Paranoia kann man gut behandeln :) So von wegen Warme Stube 
vorhalten für die Opfer von Stromausfällen.

von H. H. (hhinz)


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Christian B. schrieb:
> Fakt ist: Paranoia kann man gut behandeln :)

Die Betroffenen erkennen sie meist nicht als solche.

von Maik .. (basteling)


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Christian B. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Dazu betreibe ich auch einige Wärmepumpen, die jedoch inclusive
>> angeschlossenen Heizkörpern vollständig ablassbar gestaltet sind, da bin
>> ich wirklich gespannt - wie viel da in Berlin kaputtgefroren ist.
>
> vermutlich keine, denn diese Ventile sind standard bei Monoblockgeräten.
> Wenn natürlich ein Selbstbaumeister die weggespart hat, nunja... oder
> wenn man ind er Zeit nicht in die Nähe des Hauses kam und auch niemanden
> hatte, der das hätte übernehmen können...
>
> Fakt ist: Paranoia kann man gut behandeln :) So von wegen Warme Stube
> vorhalten für die Opfer von Stromausfällen.


Jaja, ich bezweifele, dass Du schon mehr als eine montierte Wärmepumpe 
persönlich von innen gesehen hast.

Schau mal in die Projektierungshandbücher von Dimplex. Dort wurde 
zumindest in den vergangenen Jahren nur eine Ablassmöglichkeit 
empfohlen. Der eigentliche plattenwärmetauscher ist zumindest bei deren 
älteren Exemplaren die hier laufen mehrmals Einfriersicher. Aber für die 
Leitungen wird das schon nicht mehr gelten. Und die mehreren 
fremdinstallierten die ich bislang gesehen habe, hatten diese 
automatischen Frostschutzventile noch nicht, ich las da vor einigen 
Tagen erstmalig drüber.

Aber kaputtgefrorene Gebäudeistallationen habe ich bein. Anderen schon 
mehrere persönlich  gesehen. Das beste war ein Objekt, bei dem 
Mietnomaden das obere Geschoss haben durchfrieren lassen und im 
Untergeschoss dann die Lehmaschlagdecke runterkam.

Ich gönne meinen zwei "Paranoia Unterstellern" gern eine kaputtgefrorene 
Wohnung oder Eigenheim und ggfs. einen Vermieter, dem das egal ist oder 
eine Versicherung die dann zickt ;) und habe dafür Sicherheit durch ein 
paar kleine Wechselrichter.

Ich kann Euch sagen, ich hab als vielfacher Vermieter schon so einiges 
und so einige schlechte Menschen gesehen..

: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Maik .. schrieb:
> Die Politik von irgendwelchen fachfremden Kinderbuchautoren und anderen
> Übeltäter*innen  hat ja nun  das einstmals sehr resilente hiesige
> Stromnetz nun doch an den Abgrund der Unzuverlässigkeit gebracht...

Beobachtbar ist jedenfalls, dass heute wirklich jedem Alphakevin eine 
Bühne geboten wird.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ist denn sichergestellt, das bei einem Spannungsausfall
> die Gas-Versorgung gewährleistet ist
> (generell, auch mit konstantem Druck)?
Ja, das sind eigentlich nur Druckminderer und vereinzelt konnten sich 
Leute in Berlin auf diese Weise helfen, die noch einen Gasherd hatten. 
Damit konnten sie notdürftig die Küche beheizen und die warme Luft durch 
die Bude fächeln.

Ölheizungen müssten auch problemlos mit Notstrom laufen, bei großen 
Anlagen zumindest bis der Tagestank aufgebraucht ist (danach müsste man 
die Vorförderpumpe dafür startklar machen), kleine Anlagen haben sowas 
nicht.

von Udo S. (urschmitt)


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Maik .. schrieb:
> Ich kann Euch sagen, ich hab als vielfacher Vermieter schon so einiges
> und so einige schlechte Menschen gesehen..

Ich bin auch Vermieter und ich kenne gute und weniger gute Mieter, und 
da meine Kinder und Bekannte auch schon zur Miete gewohnt haben, kenne 
ich ganuso nette Vermieter und ziemliche A...löcher!
Insofern, die schlechten Menschen gibts auf beiden Seiten, und reiche 
Menschen sind definitiv nicht die besseren.

von Wolf17 (wolf17)


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Mi N. schrieb:
> Mal spontan geantwortet: ich habe 100 Kühe im Stall.
Milchkühe? Und für die sicher eine kräftige Ersatzversorgung wie einen 
Zapfwellengenerator. Denn ohne funktionierende Melkanlage leiden 100 
Milchkühe elendig und überleben nicht lange.

Damit ist die Versorgung der Gasheizung doch einfach.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Mi N. schrieb:
> Mal spontan geantwortet: ich habe 100 Kühe im Stall.
>
> Mi N. schrieb:
>> Ach so: den Weltuntergang wollte ich nicht diskutieren.

Im Eingangs-Post schwafelst du was von "Vulkanausbrüche in Berlin". Und 
dann schließt du weiter unten den "Weltuntergang" aus.

Du suchst also AUSSCHLIESSLICH eine Notstromversorgung, um deine 
Gasheizung weiter zu betreiben, ohne dir Gedanken drüber zu machen, 
woher und ob das Gas kommt, welches du zum Heizen verwenden möchtest?

Sofern da (angenommen) ein Gas-Strömungswächter oder eine 
Gas-Mangelsicherung vorhanden ist, zündet da grade mal gar nichts mehr, 
weil einfach kein Gas mehr zum Brenner gelangt.

Gut, dass du dir um weiteres keine Gedanken machen mussst!

Deine 100 Kühe (vermutlich auch nur gGeschwafel) werden es dir danken, 
dass sie im kuschelig warmen (und dunklen) Kuhstall sitzen, mit 
geplatzten Eutern. Ohne Vulkanausbruch, und ohne Weltuntergang. Nur mal 
10 Tage der Strom weg.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Die Betroffenen erkennen sie meist nicht als solche.

Stimmt. Die lenken immer davon ab, indem sie bei Anderen das zu erkennen 
glauben. :)

: Bearbeitet durch User
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