Die CES – eigentlich als Consumer Electronics Show bezeichnet – animiert die Halbleiterindustrie seit einigen Jahren zur Vorstellung verschiedenster Technologien. Hier eine erste Liste von interessanten Meldungen, die sich an Drohnenentwickler, AI-Entwickler und Freunde der Technik im Allgemeinen wenden.
NXP – neue AI-Software erleichtert AI-Nutzung zur “Entscheidungsfindung”
Spätestens seit dem Zukauf des AI-Chipspezialisten Kinara legt man im Hause NXP erhebliche Priorität auf AI. Auf der eigentlich für Consumerelektronik spezialisierten CES kündigte man nun ein neues Softwaremodul an, dass die Realisierung von AI-Aufgaben zu erleichtern sucht.
Bildquelle: NXP.
Über den eigentlichen Funktionsumfang des für Edge-Anwendungen vorgesehenen Systems vermeldet man Folgendes:
Interessant ist, dass man im Hause NXP auch für dienstältere Entwickler ein Herz hat - die Nutzung der Cloudfunktion ist nicht unbedingt erforderlich; es gibt auch eine lokal lebensfähige Version.
Nordic nRF54LM20B – nRF54LM20A mit AI-Beschleuniger
Auch im Hause Nordic Semiconductor ist man der AI-Beschleunigung nicht abgeneigt. Spezifischerweise plant man eine neue Variante des nRF54, die - wie in den folgenden Abbildungen gezeigt - mit einer der hauseigenen und unter https://www.nordicsemi.com/Products/Technologies/Edge-AI en Detail beschriebenen AI-Beschleuniger ausgestattet ist.
Zur Verfügbarkeit gibt es zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch keine fixen Aussagen - es ist allerdings davon auszugehen, dass freundliche Anfragen beim Feldingenieur des Vertrauens zu einer Vorbereitung der hauseigenen Anfrage führen könnten.
NXP S32N79 et al - S32N7 als “Integrationsprozessor” für Software Driven Vehicles
NXP erweitert die für den Automotivebereich vorgesehene S32-Plattform um eine Chip-Variante, die für die Integration verschiedener Aufgaben vorgesehen ist. NXP versteht darunter das Zusammenfassen von klassischen Regelungsaufgaben und die Bearbeitung diverser Edge AI-bezogener Tasks.
Architektural präsentiert sich das System dabei wie in der Abbildung gezeigt - neben einem der hauseigenen AI-Beschleuniger gibt es klassische Rechenkerne.
Hervorzuheben ist außerdem, dass das System schon jetzt im „praxisnahen Einsatz“ ist. In Zusammenarbeit mit Bosch wurde eine ECU realisiert, im Rahmen der Ankündigung findet sich außerdem die folgende Passage, die auf die Planung einer immer breiteren Plattform hinweist:
Im Hause Texas Instruments schickt man gegen NXP eine Komposit-MCU ins Rennen, die auf den Namen Jacinto hört. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung gibt es noch keine Struktogramme des Chips - in den diversen Dokumenten findet sich stattdessen „nur“ die hier gezeigte Zusammenfassung der diversen am Chip verbauten Module.
Bildquelle: Texas Instruments.
Texas Instruments DP83TD555J-Q1 – SPE-Ethernet-PHY mit integrierter MAC
Single Pair Ethernet verbreitet sich im Automotivebereich immer mehr. Texas Instruments lanciert nun einen neuen Controller-Chip, der die MAC mitbringt. Aus Struktogrammsicht präsentiert er sich wie in der folgenden Abbildung gezeigt.
Teledyne FLIR Tura – IR-Kamera mit hoher Auflösung für den Automobilbereich
Infrarotkameras ermöglichen smarten Fahrzeugen die Erfassung der verschiedensten Umgebungs-Parameter. Der Thermo-Kamera-Spezialist FLIR lanciert nun eine neue, für den Automobilbereich vorgesehene Kamera. Sie ist shutterless, bietet eine Auflösung von 640 × 512 und Widerstandsfähigkeit gemäß IP6K9K.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung bietet Teledyne ein gutes halbes Dutzend Produkte an, die sich vor allem in der Brennweite der verbauten Optik unterscheiden. Weitere Informationen hierzu finden sich in der folgenden Abbildung.
Menlo Micro / Microchip - Schalten von großen Lasten mit MEMS-Technologie.
Dass MEMS-Technologie klassischen elektromechanischen Systemen in vielerlei Hinsicht (beispielsweise Robustheit) haushoch überlegen ist, dürfte hier keine expliziten Erwähnung mehr bedürfen.
Bisher galt allerdings, dass MEMS-Anwendungen - man denke an Accelerometer - vor allem in kleinen Leistungsklassen unterwegs waren. Menlo Micro, besser bekannt als MEMS is us, lanciert nun im Zusammenarbeit mit US-Armee und Microchip eine komplett neue Leistungsklasse. Ein Leitungsschutzschalter auf Basis von MEMS-Technologie hat es erstmals geschafft, 0,5 MW zu schalten.
In der Pressemitteilung finden sich keine relevanten Bilder, die folgende Passage ist erwähnungswert:
Menlo Micro MM4250 – mit MEMS-Technologie auf Radialls Spuren
Die französische Radiall hat sich mit Produkten wie dem R591363400 eine schöne Latifundie geschaffen, wenn es um das Schalten von HF-Signalen geht.
Im Hause Menlo Micro greift man diesen Ruhesitz mit dem in den Abbildungen gezeigten Produkt an.
Bildquelle, beide: Menlo Micro.
Ob der Nutzung von MEMS-Technologie sind diese Schalter für die Nutzung im Quantencomputer besonders geeignet. Außerdem platziert Menlo in den Schaltern RF-Kalibrationselemente - weitere Informationen finden sich in der folgenden, aus der offiziellen Ankündigung entnommenen Passage:
Powered by Raspberry Pi – Raspberry Pi Trading bittet um Einreichungen
Zertifikationsprogramme aller Sorten - man denke an die niemals endende Saga um die Bluetooth-Zertifikation - sind ein schöner Weg für Standardisierungsgremien, um zusätzliches Geld aus Nutzern zu extrahieren.
Mit Powered by Raspberry Pi - das Logo ist in der Abbildung gezeigt - bieten die Uptoniten seit einiger Zeit ein ähnliches System an.
Interessant ist, dass ein vor wenigen Stunden veröffentlichter Blogpost an Nutzer des Raspberry Pi zum Einreichen eigener Design-Ideen auffordert. Interessant ist außerdem, dass man - zumindest in den öffentlich zugänglichen Informationen - keine Informationen darüber findet, wie gut sich die Uptoniten diese „rituelle Unbedenklichkeitserklärung“ entgelten lassen.
Pulsstrahltriebwerke sind spätestens seit dem Erfolg der Fieseler Fi 103 eine gut etablierte Größe - in der Vergangenheit erwiesen sie sich allerdings erstens ob der kurzen Lebensdauer der Ventile und zweitens der „Rappeligkeit“ im Betrieb als kein universeller Ersatz für Strahltriebwerke klassischer Bauart.
Sei dem wie es sei, gelang in der Ukraine nun die Betriebsbereit-Haltung eines Pulsstrahl-Triebwerks für 17 Minuten.
Marvell - unvergessen als Käufer und Abwirtschafter der einst im Mobilbereich nicht wegdenkbaren XScale-Prozessorfamilie - arbeitet daran, im AI-Bereich nicht Land unter den Füßen zu verlieren. Mittel der Wahl war das Aufkaufen eines amerikanischen Netzwerktechnik-Spezialisten - Spezifischerweise berichtet RCR unter der URL https://www.rcrwireless.com/20260107/chips/marvell-ai-interconnect-xconn nach folgendem Schema über die Intentionen:
Aufgrund schwerer Erkrankung seiner Exfrau (Pflege von Katze, Koordination medizinischer Behandlung, etc) ist der Newsautor derzeit etwas langsam. Ein Artikel mit Informationen zu verschiedenen neuen Prozessoren und anderen Ankündigungen von der CES kommt morgen.
> Interessant ist, dass man im Hause NXP auch für dienstältere> Entwickler ein Herz hat - die Nutzung der Cloudfunktion ist> nicht unbedingt erforderlich; es gibt auch eine lokal> lebensfähige Version.
Das hat wenig mit Alter zutun. Keine Firma jenseits einer drei Personen
Bastelbude wird es erlauben das ausgerechnet der Source ihrer Anwendung
wo in der Regel die Expertise drin steckt, irgendwo in die Cloud einer
Fremdfirma kommt. Jedenfalls nicht bei Sachen die deutlich ueber das
blinken der ersten LED hinausgehen.
Vanye
> Sei dem wie es sei, gelang in der Ukraine nun die> Betriebsbereit-Haltung eines Pulsstrahl-Triebwerks für 17 Minuten.
Reicht das eigentlich um damit mit einem Bobbycar in die Erdumlaufbahn
zu kommen, oder wofuer genau sollte man das brauchen? :)
Vanye
Tam H. schrieb:> Pulsstrahltriebwerke sind spätestens seit dem Erfolg der Fieseler Fi 103
Was hat das jetzt mit Elektronik zu tun?
Soll Waffentechnik und Militär in diesem Forum jetzt mehr Raum finden?
Die Affinität zu Waffen und Militär des News-Authors, die sich durchaus
regelmäßig auf subtile Weise zeigt, sollte zu mindestens in diesem Forum
keinen Platz finden, eigentlich nirgends. Vielleicht bekommt er es ja
hin, das freiwillig einzudämmen.
Tam H. schrieb:> Donut Labs – neue, sehr robuste Batterie
Eine marktreife Batterie, die das Doppelte einer LiIon fasst, super
schnell lädt, kein Frost und keine Hitze scheut und ewig hält? Wo ist
der Haken? Welche Chemie wird verwendet?
900ss schrieb:> Soll Waffentechnik und Militär in diesem Forum jetzt mehr Raum finden?>> Die Affinität zu Waffen und Militär des News-Authors, die sich durchaus> regelmäßig auf subtile Weise zeigt, sollte zu mindestens in diesem Forum> keinen Platz finden, eigentlich nirgends. Vielleicht bekommt er es ja> hin, das freiwillig einzudämmen.
Ich sehe keine "besondere Affinität". Vielleicht solltest du mal über
den pazifistischen Tellerrand schauen und bemerken, dass sich die Welt
wandelt, leider nicht unbedingt zum Besseren.
Und Raumfahrt und Waffen waren schon immer Technologietreiber, insofern
macht es wenig Sinn alles auszublenden was irgendwie für Waffen
verwendet wird oder werden könnte.
Und Pazifismus hilft leider wenig in einer Welt von zunehmendem
radikalen Nationalismus und Imperialismus.
Wenn du die News schlecht findest dann hast du immer die Möglichkeit
bessere zu schreiben, ich denke gegen einen weiteren Autor wird der
Forenbetreiber nichts haben.
So ging das 1000-jährige Reich auch den Bach runter,
mit der "Vergeltungswaffe 1" zu Letzt in der Selbstopferversion...
Es gibt massenweise Homwbrew-Pulstriebwerke, selbst auf Go-Karts.
Beeindruckend und laut die Dinger.
Trotzdem: in ein Elektronikforum gehört das nicht rein.
(das Prinzip verzichtet 100% auf Elektronik)
Stichwort: Friedensangst
Grüße
Runout
Udo S. schrieb:> Ich sehe keine "besondere Affinität".
Meine persönliche Beobachtung über eine längere Zeit. Postings in
Threads mit einbezogen.
Udo S. schrieb:> insofern macht es wenig Sinn alles auszublenden was irgendwie für Waffen> verwendet wird oder werden könnte.
Dafür gibt es sicher auch Foren und dort kann das ja diskutiert werden.
Hier hat es nichts zu suchen. Meine Meinung. Schon garnicht solch ein
Triebwerk und der Verweis auf die Fieseler Fi 103.
Udo S. schrieb:> Wenn du die News schlecht findest
Nicht pauschal, aber gewisse tendenziöse News sind hier schon zu
erkennen was mich dann stört. Das ist dann unsachlich. Und das gehört
nicht in die "News". Eigene Präferenzen kann man in einem gesonderten
Thread diskutieren.
Grundsätzlich finde ich auch solche Technik interessant, aber wenn man
mal draufschaut:
Tam H. schrieb:> Sei dem wie es sei, gelang in der Ukraine nun die Betriebsbereit-Haltung> eines Pulsstrahl-Triebwerks für 17 Minuten.
Mit ~200N Schub. Also in etwa das, was mittelgroße Modellflugturbinen
auch schaffen, wobei da dann die Laufzeit nur vom Treibstoffvorrat
abhängig ist, deutlich weniger Treibstoff für eine gegebene Strecke
gebraucht wird, die Leistungsabgabe steuerbar ist und das Ganze deutlich
kleiner und auch leiser ist (nicht leise ansich, nur im Vergleich).
Letztlich bestehen hier die einzigen Vorteile für das
Pulsstrahltriebwerk wohl im Preis und der verhältnismäßig
einfachen/schnellen Fertigung – das ist hier dann vielleicht doch nicht
so sehr erwähnenswert.
Vanye R. schrieb:>> Sei dem wie es sei, gelang in der Ukraine nun die>> Betriebsbereit-Haltung eines Pulsstrahl-Triebwerks für 17 Minuten.>> Reicht das eigentlich um damit mit einem Bobbycar in die Erdumlaufbahn> zu kommen, oder wofuer genau sollte man das brauchen? :)>> Vanye
Hallo,
danke dir für dein Kommentar!
mE nach ist die Zielintention hier das Realisieren von "linear
fliegenden" Systemen, also keine Quadrocopter...
Tam
Hallo Udo,
Udo S. schrieb:> Ich sehe keine "besondere Affinität". Vielleicht solltest du mal über> den pazifistischen Tellerrand schauen und bemerken, dass sich die Welt> wandelt, leider nicht unbedingt zum Besseren.
Danke dir für die wahren Worte
> Und Raumfahrt und Waffen waren schon immer Technologietreiber, insofern> macht es wenig Sinn alles auszublenden was irgendwie für Waffen> verwendet wird oder werden könnte.
UAVs sind erstens nicht nur für zivile Anwendungen geeignet. Zweitens
gibt es immer mehr Aufträge für Elektroniker in diesem Bereich.
Drittens...ein Blick über den Tellerrand.
> Und Pazifismus hilft leider wenig in einer Welt von zunehmendem> radikalen Nationalismus und Imperialismus.
+100
>> Wenn du die News schlecht findest dann hast du immer die Möglichkeit> bessere zu schreiben, ich denke gegen einen weiteren Autor wird der> Forenbetreiber nichts haben.
Arduino F. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Yep, etwa beim Triebwerk der V1. Vor 85 Jahren.>> Das hat immerhin 1/2 Stunde durchgehalten.> Das ist Fortschritt.
Hallo,
ja und nein. Die Frage ist, welches Gewicht und welche Kosten.
Sorry für die Langsamkeit bei der Beantwortung BTW.
Thomas T. schrieb:> So ging das 1000-jährige Reich auch den Bach runter,> mit der "Vergeltungswaffe 1" zu Letzt in der Selbstopferversion...>> Es gibt massenweise Homwbrew-Pulstriebwerke, selbst auf Go-Karts.> Beeindruckend und laut die Dinger.> Trotzdem: in ein Elektronikforum gehört das nicht rein.> (das Prinzip verzichtet 100% auf Elektronik)>> Stichwort: Friedensangst>> Grüße> Runout
Hallo,
mE nach bestätigt das meine Theorie, dass die Dinger noch nicht so
richtig marktreif sind. Die Selbstopfer-Version war ob der immensen
Vibrationen sogar den Fanatikern des "Obergefreiten ohne technischem
Verstand" zu wahnsinnig....
Ich berichte übrigens nicht seit der Ukraine von Pulsejets. Wir hatten
insbesondere über die ventillosen Varianten in der Vergangenheit immer
wieder berichtet...weil die mE nach einfach interessant sind...
Jack V. schrieb:> Grundsätzlich finde ich auch solche Technik interessant, aber wenn man> mal draufschaut:>> Tam H. schrieb:>> Sei dem wie es sei, gelang in der Ukraine nun die Betriebsbereit-Haltung>> eines Pulsstrahl-Triebwerks für 17 Minuten.>> Mit ~200N Schub. Also in etwa das, was mittelgroße Modellflugturbinen> auch schaffen, wobei da dann die Laufzeit nur vom Treibstoffvorrat> abhängig ist, deutlich weniger Treibstoff für eine gegebene Strecke> gebraucht wird, die Leistungsabgabe steuerbar ist und das Ganze deutlich> kleiner und auch leiser ist (nicht leise ansich, nur im Vergleich).
Danke dir für die Einschätzung. Ich bin in Sachen allgemeine
Modellbauturbinen nicht so extrem a jour...
> Letztlich bestehen hier die einzigen Vorteile für das> Pulsstrahltriebwerk wohl im Preis und der verhältnismäßig> einfachen/schnellen Fertigung – das ist hier dann vielleicht doch nicht> so sehr erwähnenswert.
Das ist auch wo ich die Stärke des Pulsejets sehe...
Wladimir N. schrieb:> Tam H. schrieb:>> Donut Labs – neue, sehr robuste Batterie>> Eine marktreife Batterie, die das Doppelte einer LiIon fasst, super> schnell lädt, kein Frost und keine Hitze scheut und ewig hält? Wo ist> der Haken? Welche Chemie wird verwendet?
Die sieht mir nach Phantasium basiert aus.
Vanye R. schrieb:> Das hat wenig mit Alter zutun. Keine Firma jenseits einer drei Personen> Bastelbude wird es erlauben das ausgerechnet der Source ihrer Anwendung> wo in der Regel die Expertise drin steckt, irgendwo in die Cloud einer> Fremdfirma kommt. Jedenfalls nicht bei Sachen die deutlich ueber das> blinken der ersten LED hinausgehen.
Die mich bezahlende Bastelbude ist ca. Faktor 10^5 jenseits des von dir
genannten Limits und hat erstaunlich viel in die Cloud geschoben.
Das Argument lautet ja nach wie vor, dass man Security besser die machen
lässt, die das als Kerngeschäft haben. Und gerade bei kleineren Firmen
ist das vermutlich auch ziemlich wahr.
900ss schrieb:> Was hat das jetzt mit Elektronik zu tun?>> Soll Waffentechnik und Militär in diesem Forum jetzt mehr Raum finden?>> Die Affinität zu Waffen und Militär des News-Authors, die sich durchaus> regelmäßig auf subtile Weise zeigt, sollte zu mindestens in diesem Forum> keinen Platz finden, eigentlich nirgends. Vielleicht bekommt er es ja> hin, das freiwillig einzudämmen.
Sei nicht traurig: Ich glaube so langsam, dass Tam Hanna leider einfach
kein guter Journalist ist. Daher beglückt er uns immer wieder mit
irgendwelchem langweiligen Waffenkram, der niemand interessiert.
Wenigstens war diesmal keine lustige frauenfeindliche Anspielung dabei.
Wäre er ein guter Journalist, würde er nicht, wie aktuell
beispielsweise, ab und zu tatsächlich interessante Produkte verpassen.
Stattdessen verbringt er seine Zeit mal wieder damit, relativ sinnlos
gegen Raspberry Pi zu ätzen.
Tam H. schrieb:> Zertifikationsprogramme aller Sorten - man denke an die niemals endende> Saga um die Bluetooth-Zertifikation - sind ein schöner Weg für> Standardisierungsgremien, um zusätzliches Geld aus Nutzern zu> extrahieren.> Mit Powered by Raspberry Pi - das Logo ist in der Abbildung gezeigt -> bieten die Uptoniten seit einiger Zeit ein ähnliches System an.>> Interessant ist, dass ein vor wenigen Stunden veröffentlichter Blogpost> an Nutzer des Raspberry Pi zum Einreichen eigener Design-Ideen> auffordert. Interessant ist außerdem, dass man - zumindest in den> öffentlich zugänglichen Informationen - keine Informationen darüber> findet, wie gut sich die Uptoniten diese „rituelle> Unbedenklichkeitserklärung“ entgelten lassen.
Die Bluetooth-Zertifizierung ist eine ganz andere Nummer als ein
"powered by raspberry pi" oder sogar ein "designed for iphone". Das
weißt du natürlich, aber natürlich will uns Tam Hanna damit suggerieren,
dass Raspberry Pi nur darauf aus ist, mit teuren
Zertifizierungsprogrammen ohne echte Arbeit absurd viel Geld zu
verdienen. Dabei übersiehst du eins: MIR ist völlig klar, warum dieses
"powered by raspberry pi" jetzt stärker beworben wird: Man will hier
eine Art Qualitätssiegel schaffen, denn Raspberry-Pi-SBCs sind zwar gut
mit hervorragendem Software-Support, aber eben doch vergleichsweise
teuer. Dem Endkunden, der irgendein Gerät kauft, das einen
Raspberry-Pi-SBC anstatt eines Konkurrenzproduktes enthält und dafür ein
paar Euro mehr kostet (aber wahrscheinlich auch die Chance hat, einige
Zeit lang Softwareupdates zu erhalten), muss das also irgendwie
schmackhaft gemacht werden. Und so geht das. Kosten wird das
wahrscheinlich nichts oder nur einen symbolischen Betrag, es ist ja
Werbung für Raspberry Pi. Insbesondere in Hinblick auf die Einführung
des Compute Module Zero
(https://www.raspberrypi.com/products/compute-module-zero/), das du in
deiner Berichterstattung schön vergessen hast, weil du dich
augenscheinlich lieber mit Waffenkram und Lästern beschäftigst, ergibt
so ein "powered by raspberry pi"-Logo jetzt auch tatsächlich Sinn.
> Das Argument lautet ja nach wie vor, dass man Security besser die machen> lässt, die das als Kerngeschäft haben.
Du verwechselst das etwas! Es ist ein Unterschied ob du oder deine Firma
jemanden bezahlt der in eurem Interesse eine cloud aufmacht. Die
Sicherheit haengt dann davon ab wie faehig diese Firma ist und wie ihr
der vertraut.
Aber ihr werdet diese Firma doch sicherlich in Haftung nehmen wenn sie
Mist baut oder?
Es ist aber ein Unterschied ob du eure Firmendaten, z.B spezielle
Auswertealgorythmen, in die Cloud einer fremden Firma rauflaedst die
vielleicht ganz andere Ideen hat was man damit machen kann und was
nicht. .-) Und falls dann ploetzlich Chatgpt genau euren Source als
Loesung vorschlaegt oder bei der Konkurrenz auftaucht zucken die sicher
nur mit den Schultern.
Das kannst du sogar schon im kleinen sehen wenn Firmen dich dazu
draengen einen Account anzulegen damit du auf ihrer Homepage
Datenblaetter runterladen kannst oder Tools benutzen kannst und du
ploetzlich einen Anruf vom FAE bekommst wo er dir von ihrem neuesten
Kram erzaehlt weil die genaue Berichte darueber bekommen was du auf
ihrer Seite so treibst und klickst.
Vanye
Vanye R. schrieb:> der in eurem Interesse eine cloud aufmacht.
Das ist praktisch ein Oxymoron. Die wesentliche Eigenschaft einer Cloud
ist ja dass man auf Knopfdruck große Kapazitäten dazubuchen kann, und es
einen ausgefeilten Software -Stack dazu gibt. Jemanden zu beauftragen
das mal eben extra für mich aufzubauen wäre astronomisch teuer, und was
würde mit den ungenutzten Kapazitäten passieren?