Forum: Offtopic FedEx Fantasiegebüren


von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Guten Abend zusammen,

Ich habe den Artikel im Wiki leider etwas zu spät gelesen:
Zoll und Abgaben: Kosten
und bei einer 110€ LCSC Bestellung den 40€ Versand mit FedEx gewählt.

Nun haben die mir 5 Wochen später eine Rechnung geschickt und wollen 
insgesamt 217€

Die Steuern von 27€ und die Aufwendungs Pauschale(!) von 8€ sehe ich ja 
noch ein und dann ist da noch die ominöse Position "5 
Warentarifpositionen 152,00"

Ich habe die Rechnung direkt beanstandet und ein paar Tage später kam 
zurück:
1
FedEx kann Sendungen mit mehreren Warenarten verzollen; hierfür wird jedoch eine Gebühr für zusätzliche Positionen erhoben, um die verschiedenen Zolltarifnummern zuzuordnen. Diese Gebühr kann anfallen, wenn:
2
1) die Sendung mehr Zolltarifnummern umfasst als die im Gebührenabschnitt angegebenen „Freipositionen“; oder
3
2) eine identische Ware in mehr als einem Land hergestellt wurde; oder
4
3) mehrere Handelsrechnungen beim Zoll eingereicht werden, die jeweils eine eigene Zolltarifnummer erfordern; oder
5
4) Sie eine separate Position für jeden Artikel in der Sendung wünschen.
6
8,00 € pro Position ab der 6. Position

Und das Ticket wurde damit sofort geschlossen.
Ich habe mir erstmal verkniffen darauf hinzuweisen das 5 weniger als 6 
sind.
Ich vermute die haben einfach alle 23 Rechnungspositionen nicht 
Warentarifgruppen mal 8 genommen (dann stimmt die Rechnung aber auch 
nicht) und komme mir richtig verarscht vor.

Nun meine Frage:
Hat das schonmal jemand durchgemacht? Das Wiki liest sich so...
Und wie ist das ausgegangen?

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Sven H. schrieb:
> Und wie ist das ausgegangen?

Nie wieder private Paketunternehmen, wie FedEx, UPS, TNT, DHL Express, 
alles Betrüger.

Aber bei 8 Milliarden Menschen haben die die Möglichkeit 8 Milliarden 
Pakete zu transportieren bevor es jeder weiss.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Du hast FedEx mit dem Import und dem Versand beauftragt und hast damit 
den Vertragsbedingungen und Kosten zugestimmt.

Tröste dich, den Fehler macht man meist nur einmal (üblicherweise mit 
DHL Express).

von Timo N. (tnn85)


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Kommt auch besonders heftig/häufig beim Kauf von Distributoren von 
elektronischen Komponenten vor, weil hier eben mehrere Artikel aus 
verschiedenen Warentarifgruppen gekauft werden.

Bei LCSC nur noch "International Registered Mail" (geht) oder  "Global 
Direct Standard Line" (geht glaub auch) wählen.
Wenn zu groß, zwei Bestellungen. Dauert meist weniger lang als die 
angegebenen "maximal 7-15 Tage".

Dein Fall ist natürlich heftig. Glaube FedEx greift da noch mehr zu als 
DHL Express.

von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Timo N. schrieb:
> "International Registered Mail" (geht) oder
> "Global Direct Standard Line"

Die beiden sind mir bekannt und wähle ich bei JLCPCB auch regelmäßig, 
die standen dieses mal leider nicht zur Auswahl, vermutlich weil da 
DIP-IC Stangen dabei waren.

Michael B. schrieb:
> FedEx, UPS, TNT, DHL Express,
> alles Betrüger.

Dann bleibt leider nicht mehr viel übrig.

Sebastian R. schrieb:
> Tröste dich, den Fehler macht man meist nur einmal

Wenn ich ihn nochmal mache kann ich mir auch gleich ein Flugticket nach 
Hong Kong kaufen und den Kram selbst abholen. Mit 590€ ist man da schon 
dabei.

Timo N. schrieb:
> Dein Fall ist natürlich heftig. Glaube FedEx greift da noch mehr zu als
> DHL Express.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee wie ich diese Wucher-Rechnung wieder 
los werde, Verbraucherzentrale eventuell?
Meine Zustimmung haben die leider, ich habe vor Zustellung eine E-Mail 
bekommen das ich einen Haken setzen soll sonst bekomme ich meine Sendung 
nicht.
Eine Rechnung habe ich im Austausch dafür aber nicht gleich bekommen 
sondern erst lange danach.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Sven H. schrieb:
> Vielleicht hat ja jemand eine Idee wie ich diese Wucher-Rechnung wieder
> los werde, Verbraucherzentrale eventuell?

Indem du sie bezahlst und es als Lehrgeld verbuchst.

von Simon L. (dfgh)


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Einfach mal dort melden, sagen dass man den Betrag nicht nachvollziehen 
kann und nachfragen, wie sich das zusammensetzt.

Nur eine Summe und als einzige Erklärung "kann anfallen" kommt mir schon 
ziemlich dünn vor. Wenn ich zahlen soll, muss ich mindestens wissen für 
was ich zahle.

>4) Sie eine separate Position für jeden Artikel in der Sendung wünschen.
>8,00 € pro Position ab der 6. Position
Das "wünschen" klingt nicht so, als ob es Standardeinstellung wäre - 
hast du das denn ausdrücklich gewünscht?

von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Simon L. schrieb:
> nachfragen, wie sich das zusammensetzt

Das war Teil meiner Beanstandung, die Antwort darauf steht oben.

Simon L. schrieb:
> hast du das denn ausdrücklich gewünscht?

Natürlich nicht.

Ich habe jetzt nochmal nachgebohrt und darauf hingewiesen dass ich die 
extra Positionen nicht gewünscht habe.
Vielleicht liest ja dieses mal irgendwer das Ticket.

von Nevs (noname_user)


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Mir fehlen da noch ein paar Infos zu, hast du die Ware schon, und der 
Transporteur also FedEx will nur noch zu viel Geld von dir, oder ist die 
Lieferung noch nicht angekommen, also bei dir? Und direkt an den 
Lieferanten kannst du auch nicht den MaterialPreis bezahlen, zzgl. der 
ausrechenbaren Kosten die dir rechtens sind?
Und wo ist jetzt das Problem, der Spediteur/Transporteur will dich 
abzocken,
und die wollen oder können sich nicht klar ausdrücken, dann stell du 
dich doch genauso doof und reklamiere das dort bei denen, und verlange 
einen neuen Vorgang, wenn da Fehler drin sein sollten die du nicht zu 
verantworten hast.
Teilzahlung oder den unstrittigen Betrag bezahlen und abwarten?
Die Ware hast du also schon, dann rechne dir doch selber die zulässigen 
Kosten aus und überweise die? Oder wie ist der Bezahlungsvorgang 
geregelt?

von Teo D. (teoderix)


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Phantasiegebüren sind in den USA doch üblich und allgemein akzeptiert!?
Warum um ein paar Dollar streiten, wenn man in der Zeit locker 3500kKal 
in sich rein schaufeln kann...

von Karl B. (gustav)


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Besser als das, was mir letztens passierte:
Weil Ware angeblich kein Gefahrgutlabel hatte, hätte es nicht per 
Luftfracht transportiert werden dürfen. Wurde vom Zoll vernichtet.
FedEx liefert. Dann hast Du die Ware schon. Und dann kommt erst die 
Rechnung.
Bei mir war es anders. Habe die Ware, die bezahlt war, nie gesehen.
Dass nicht noch ein Bußgeldverfahren eröffnet wurde, war reiner Zufall.
Insofern bist Du noch fein raus.
Bezahl einfach nicht. Mache einen formalen Widerspruch. Damit hast Du 
zumindest etwas Zeit gewonnen.
Bei Ali gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Carriern zur Auswahl.
Bei FedEx hat es mir den Atem verschlagen. Transport fast 1,5 mal teurer 
als die Ware selbst. Sie bieten zwar an, sich um die Verzollung zu 
kümmern, das bedeutet aber nicht, dass zum Beispiel fehlende 
CE-Konformität durchgeht. Die Ware wird von Zoll beschlagnahmt, trotz 
der hohen Transportkosten.
Zum Beispiel für Batterie/Akku-Lieferungen oder Geräte, die Akkus fest 
eingebaut haben, bietet sich der Transport über
YFH Special Standard,
Cainiao Super Economy for Special Goods,
Cainiao Standard for Special Goods,
Sunyou Standard SG Special Goods
mit Extra Versicherung an.

ciao
gustav

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Karl B. schrieb:
> Die Ware wird von Zoll beschlagnahmt, trotz
> der hohen Transportkosten.

Du erwartest nicht ernsthaft, dass du durch Versandkosten 
Zollbestimmungen umgehen kannst?!

Karl B. schrieb:
> das bedeutet aber nicht, dass zum Beispiel fehlende
> CE-Konformität durchgeht.

Die Einfuhr ist verboten, egal, wer die Verzollung oder den Import 
vornimmt.

von Karl B. (gustav)


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Sebastian R. schrieb:
> Du erwartest nicht ernsthaft, dass du durch Versandkosten
> Zollbestimmungen umgehen kannst?!

Zumindest hat das der Chat mit dem chinesischen Seller so suggeriert.
Da steht dann (übersetzt): "Wir kümmern ums um alle 
Zollangelegenheiten."
Otto Normalverbraucher könnte dann auf die Idee kommen, dass die höheren 
Transportkosten "alles" erledigen.

Dass dem nicht so ist, weiß ich selbst.
Ich habe auch nicht über FedEx als Carrier bestellt.

Karl B. schrieb:
> Transport fast 1,5 mal teurer
> als die Ware selbst. Sie bieten zwar an, sich um die Verzollung zu
> kümmern, das bedeutet aber nicht, dass zum Beispiel fehlende
> CE-Konformität durchgeht. Die Ware wird von Zoll beschlagnahmt, trotz
> der hohen Transportkosten.

Wie kommst Du auf die Idee, dass ich die Rechtmäßigkeit der 
Vorgehensweisen von Behörden in Zweifel ziehe? Das ist wieder typische 
Rumkritisiererei von gelangweilten Forenmitgliedern, die nichts anderes 
zu tun haben, als andere zu kritisieren, ohne überhaupt etwas aus ihren 
Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Thema beizusteuern.

ciao
gustav

von Timo N. (tnn85)


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Sebastian R. schrieb:
> Die Einfuhr ist verboten, egal, wer die Verzollung oder den Import
> vornimmt.

Wenn man es nicht auf dem EU-Markt als Hersteller/Importeuer dem 
Endkunden anbietet?

Wenn ich selbst Hersteller/Importeuer bin und Produkte aus China 
importiere (B2B), die ich aber hier nicht dem Endkunden anbiete, sondern 
selbst hier für die Weiterverarbeitung (Vorprodukte) nutze, um sie 
CE-konform zu machen, habe ich doch keine Probleme.
Ich meine das bezieht sich aber nicht auf "fertige" Werkzeuge.
Bei den meisten von mir bei Aliexpress und co. erworbenen Produkten 
handelt es sich NICHT um fertige Produkte, sondern eher um Komponenten.

von Timo N. (tnn85)


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Karl B. schrieb:
> Zumindest hat das der Chat mit dem chinesischen Seller so suggeriert.
> Da steht dann (übersetzt): "Wir kümmern ums um alle
> Zollangelegenheiten."

Dann klar definieren, was das heißt. Incoterms DDP ausmachen, nicht DPU.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Karl B. schrieb:
> Zumindest hat das der Chat mit dem chinesischen Seller so suggeriert.
> Da steht dann (übersetzt): "Wir kümmern ums um alle
> Zollangelegenheiten."

Jaja, die guten Chinesen... Träum' weiter.

Es ist doch immer das Gleiche: Geiz-ist-geil-Mentalität, beim Chinesen 
oder im Ami-Land bestellen und dann groß heulen, wenn's teuer wird.

von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Nevs schrieb:
> hast du die Ware schon, und der
> Transporteur also FedEx will nur noch zu viel Geld von dir

Ja und Ja

Karl B. schrieb:
> Mache einen formalen Widerspruch.

Ich habe rumgegoogelt und denke den habe ich erfüllt, seit ich die "Wir 
haben Ihre Mail erhalten" Antwort zurück bekommen habe.
Allerdings glaube ich nicht das FedEx das verstanden hat.

Rainer Z. schrieb:
> Geiz-ist-geil-Mentalität, beim Chinesen
> oder im Ami-Land bestellen und dann groß heulen, wenn's teuer wird.

Technisch gesehen kam das Paket aus Hong Kong und Ich habe dort bestellt 
weil die einige Bauteile hatten die ich bei den europäischen 
Distributoren nicht finden konnte (STC MCU, AGMSemi).
Grundsätzlich bin ich bei dir, aber bei FedEx muss mein Geld dann echt 
nicht landen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Sven H. schrieb:
> Grundsätzlich bin ich bei dir, aber bei FedEx muss mein Geld dann echt
> nicht landen.

Okay. Wirklich ernst und positiv gemeint: Bezüglich FedEx hast Du mich 
nachhaltig sensibilisiert. War schon immer als teuer bekannt, aber so 
extrem? Da sind wir - auch bezüglich Zoll - innerhalb der EU verwöhnt. 
Weiß eben auch niemand mehr zu schätzen.

von Karl B. (gustav)


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Rainer Z. schrieb:
> Es ist doch immer das Gleiche: Geiz-ist-geil-Mentalität, beim Chinesen
> oder im Ami-Land bestellen und dann groß heulen, wenn's teuer wird

Es handelt sich um in Europa ganz bewusst von der Radigeräteindustrie 
boykottierten Digital Radio Mondiale Empfängern, die der Hersteller 
leider nicht hat zertifizieren lassen.
Komisch, der "Tecsun" - made in China - hatte schon ein CE-Kennzeichen. 
Und das schon vor Jahren. Nur das Kompartiment für den Netztrafo hatte 
man leer gelassen. Sonst wäre es nicht mit der ErP Norm konform gewesen.
Es wird wohl soweit kommen, dass ich die Prüfung selbst in Auftrag gebe.
Angst habe ich vor der EMV-Prüfung, wenn mit 2,5 kV im Zuge des 
ESD-Tests an die Teleskopantenne gegangen wird.
Welches Radio hält 2,5 kV am Antenneeingang aus?

Die reine EMV-Prüfung dürfte so um 200,- Euro kosten. Das würde ich noch 
investieren.

Aber, wenn mit so brutalen Methoden geprüft wird, sehe ich schwarz.
Die Risikoanalyse betrifft hauptsächlich die herausziehbare 
Teleskopantenne. Dieses wird dann in der deutschen Bedienungsanleitung 
thematisiert. "Teleskopantenne dient nicht zum Herumpopeln in der Nase. 
Gerät von Kindern fernhalten."

Jedenfalls hatte ich noch unverschämtes Glück, mir diesen Empfänger 2023 
zu kaufen, dessen Kauf jetzt erheblich erschwert ist. Es sei denn, der 
Hersteller kapiert es endlich und lässt sein Gerät zertifizieren.
Der von mir geplante in Auftrag zu gebende Test würde also an dem 
bereits gekauften Gerät gleicher Bauart erfolgen.

ciao
gustav

von Roland E. (roland0815)


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Karl B. schrieb:
> ..
> Die reine EMV-Prüfung dürfte so um 200,- Euro kosten. Das würde ich noch
> investieren.
>
> ...

Häng' da mal noch ne Null dran. Dann hast du zumindest die 
Abstrahlung...

von Karl B. (gustav)


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Roland E. schrieb:
> Häng' da mal noch ne Null dran. Dann hast du zumindest die
> Abstrahlung...

Für popelige Rundfunkempfänger?
Ich denke die Messungen beginnen erst bei 30 MHz und gehen bis 10 GHz
Also, der ganze mich interessierende Bereich fällt so wie so flach.
LW-MW-KW. Alles "Müll-Bereiche". Da kann so viel gemüllt werden, wie 
Hulle.
Dabei wäre doch interessant, wie hoch Superhet-Oszillator-Störstrahlung 
wäre, die vielleicht in den Empfangsbereich reinfällt.

Muss mich mal umhören und Genaueres von den EMV-Laboren erfragen.
Kann mir nicht vorstellen, dass Tests für neue, bislang nicht getestete 
PCBs, auf denen µCs und evtl. Step-Up-Down-Wandler verbaut sind, 
gleichermaßen vermessen werden, wie bereits hundertfach im asiatischen 
Raum vertriebene Rundfunkgeräte, die nur mit Batterie betrieben werden. 
Die Geräte sind - ganz nebenbei bemerkt - von den Herstellern auf die 
Einhaltung der chinesischen Produktnormen abgeklopft worden. Sonst wären 
sie dort selbst nicht verkaufsfähig. Ist ja nicht so, dass China keinen 
TÜv oder Vergleichbares hätte.

Und hinterher: Test bestanden - Gerät kaputt. Dann kann ich mir den 
ganzen Zinnober auch sparen.

ciao
gustav

von Mark S. (voltwide)


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Karl B. schrieb:
> Für popelige Rundfunkempfänger?
Wozu soll der EMV-Test dienen?
Getestet wird üblicherweise ab 150kHz.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Karl B. schrieb:
> Kann mir nicht vorstellen, dass Tests für neue, bislang nicht getestete
> PCBs, auf denen µCs und evtl. Step-Up-Down-Wandler verbaut sind,
> gleichermaßen vermessen werden,

Das Labor misst das, was du gemessen haben möchtest. Es gibt 
entsprechende Normen, die Messaufbauten und Grenzwerte vorgeben, aber du 
selber bestimmst, was genau gemessen werden soll.

CE ist am Ende eine Selbstauskunft, für die du als Inverkehrbringer 
unterschreibst. Du darfst sogar "CE" draufschreiben, ohne einen einzigen 
Test gemacht zu haben. 2000€ im Labor zahlst du dafür, dass du dir 
selber sicher sein kannst, dass Vorschriften eingehalten werden. Dir 
wird CE nicht von einer offiziellen Stelle nach Durchsicht der 
Messergebnisse "verliehen", sondern du musst dir halt einfach nur selber 
sicher sein, dass die Anforderungen erfüllt werden.

Karl B. schrieb:
> Für popelige Rundfunkempfänger?

2000€ für einen Tag in einem akkreditierten Prüflabor sind vermutlich 
sogar auf der günstigen Seite. Es ist fast egal, ob du einen 
Kernspintomographen oder eine LED-Kerze geprüft haben möchtest. Die 
Normen unterscheiden sich, aber der Tag im EMV-Labor mit Absorberhalle, 
entsprechendem Personal und einem Messzertifikat am Ende kosten nun 
einmal Geld.

Karl B. schrieb:
> Und hinterher: Test bestanden - Gerät kaputt. Dann kann ich mir den
> ganzen Zinnober auch sparen.

Mit bestandenem Test weißt du, dass du geltende Grenzwerte einhalten 
kannst. Und aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass du eher 5 Geräte für 
die erste Runde im EMV-Labor einplanen solltest. Die erste Runde geht 
eigentlich immer schief. Also Schaltung anpassen, zweiter Tag im Labor 
mit 5 Geräten. Mit Glück geht alles gut, ansonsten sind aber noch einmal 
Nachmessungen notwendig.

3 Labortage - 6000€, wenn es günstig ist. Aber dafür eben ein 
offizielles Zertifikat, dass deine Geräte gemäß geltender Normen geprüft 
wurden und die Grenzwerte einhalten.

Die Strafen, wenn jemand herausfindet, dass du die Werte nicht einhalten 
kannst und du nicht als Gegenbeweis die Messungen aus dem Protokoll 
vorweisen kannst, sind deutlich höher.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Sebastian R. schrieb:
> CE ist am Ende eine Selbstauskunft, für die du als Inverkehrbringer
> unterschreibst. Du darfst sogar "CE" draufschreiben, ohne einen einzigen
> Test gemacht zu haben.

Erstmal vielen Dank für die Erläuterungen.
Die Nachprüfbarkeit der Messergebnisse und "Zur-Verfügung-Stellung" ist 
aber spätestens seit "GPSR-Informationspflicht" erforderlich.
"...Zusätzlich müssen Hersteller die Ergebnisse der Risikoanalyse 
dokumentieren und diese Dokumente für mindestens zehn Jahre aufbewahren. 
Dies stellt sicher, dass die Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar und 
überprüfbar sind..."

Ein Messprotokoll für EMV in Händen wäre schon einmal nicht schlecht, 
denke ich. Ich würde ja nur einen Scan von 15 Minuten beauftragen.

https://www.youtube.com/watch?v=yetKDZY1tbk

ciao
gustav

von Nevs (noname_user)


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Echt komische Ansagen für das Thema Fantasiegebühren bei FedEx.
Könnt ihr dazu keinen eigenen Thread aufmachen?

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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Nevs schrieb:
> Thema Fantasiegebühren bei FedEx

Ich zeig Dir's.
Zufälligerweise dasselbe Angebot, was auch noch im Zoll hängen geblieben 
ist.
Siehe Bild.


ciao
gustav

von Nevs (noname_user)


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Karl B. schrieb:
> Ich zeig Dir's.

Willst du uns hier veräppeln oder was, dein Thema mit den Kosten der 
EMV-Prüfung hat hier bei dem Thema keinen Bezug, also mach dazu einen 
extra Thread auf!
Und wenn schon beim Kauf der gesamte Betrag ersichtlich war, was willst 
du dann noch damit, dann wusstest du ja schon was es kostet!
Bei deiner Taktik und Logik hier brauchst du auf kein Mitgefühl zu 
hoffen,
du kennst dich ja wohl dabei aus und bringst hier nur Bsp. um dein Drama 
darzulegen, was mit seinem nichts zu tun hat.

von Michael L. (nanu)


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Karl B. schrieb:
> Nevs schrieb:
>> Thema Fantasiegebühren bei FedEx
>
> Ich zeig Dir's.
> Zufälligerweise dasselbe Angebot, was auch noch im Zoll hängen geblieben
> ist.

Willst Du die Leute auf den Arm nehmen. Erst kaperst Du den Thread, dann 
kommst Du mit Fedex IP. Natürlich ist das sauteuer. Dafür sind die 
Sachen aber auch ruckzuck beim Empfänger. Sowas nimmt man wenn's eilt.

von Karl B. (gustav)


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Michael L. schrieb:
> Dafür sind die
> Sachen aber auch ruckzuck beim Empfänger.

Schau doch auf's Lieferdatum:
Ali Express Standadversand: Um Jan. 18-28
FedEx IP: um Feb. 18
Wer ist da ruckzuck?

ciao
gustav

von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Karl B. schrieb:
> Ich zeig Dir's.

An dem Punkt hast du ja noch die Wahl den Versender zu ändern.

Nun stell dir vor, da stände 30€ Versand, du greifst zu und die 
restlichen 300€ kommen dann 4 Wochen später als Rechnung weil du bei 
FedEx einen Haken gesetzt hast das du das Paket gerne hättest und es 
nicht zerstört werden soll.

Außerdem geht es in meinem Fall um Bauteile, kein vollständiges Gerät.
Da muss man erstmal nur auf RoHS achten und nicht noch die ganzen 
anderen Regulierungen.
Über deren Sinnhaftigkeit wurde im Forum schon genug gestritten.

Und damit bitte zurück zum Thema, bei der Verbraucherzentrale steht: 
"Wucher" zeichnet sich durch den doppelten Preis im Vergleich zur 
Konkurrenz aus (sehe ich hier definitiv erfüllt, siehe 
Zoll und Abgaben: Kosten) und Ausnutzung einer Notlage (Drohung der 
Retoure/Zerstörung der Sendung).
Wahrscheinlich mache ich es mir damit aber zu einfach :D

von Jens G. (jensig)


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Sven H. schrieb:
> Zoll und Abgaben: Kosten) und Ausnutzung einer Notlage (Drohung der
> Retoure/Zerstörung der Sendung).

Das wäre eher Erpressung, aber keine Notlage.

von Karl B. (gustav)


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Die Frage ist, hattest Du die Möglichkeit, die Artikel auch in der EU zu 
bestellen? Wurde die Bestellung aus Gründen des Kostenvorteils im 
Ausland gemacht, dann sind zusätzliche Transportkosten und anderweitige 
Bearbeitungsgebühren sozusagen ein mit einzukalkulierendes 
"Betriebsrisiko".
Wie der Carrier die Kosten kalkuliert, ist oft nicht transparent.
Sich darüber aufzuregen, hilft nicht weiter.

Anders sehe ich das beim Kaufversuch von Ware an, die in der EU nicht zu 
bekommen ist, für die insofern auch kein Markkonkurrent in der EU 
existiert. Womit dann auch die europäische Wirtschaft nicht geschädigt 
werden kann, was andersherum als Kompensation entsprechende Zölle 
rechtfertigen würde.

ciao
gustav

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl B. schrieb:
> Anders sehe ich das beim Kaufversuch von Ware an, die in der EU nicht zu
> bekommen ist, für die insofern auch kein Markkonkurrent in der EU
> existiert. Womit dann auch die europäische Wirtschaft nicht geschädigt
> werden kann, was andersherum als Kompensation entsprechende Zölle
> rechtfertigen würde.

Man sollte also Fedex rechtlich verpflichten grundsätzlich zu prüfen, ob 
Karl seine Chinabestellungen auch in der EU bekommen könnte...😁

von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Karl B. schrieb:
> hattest Du die Möglichkeit, die Artikel auch in der EU zu
> bestellen?

Sven H. schrieb:
> Ich habe dort bestellt
> weil die einige Bauteile hatten die ich bei den europäischen
> Distributoren nicht finden konnte (STC MCU, AGMSemi).


Karl B. schrieb:
> Sich darüber aufzuregen, hilft nicht weiter.

Deswegen meine Frage wie das bei anderen ausgegangen ist, Ich bin ja 
nicht der erste hier im Forum der bei LCSC bestellt hat.

Bisher war

Sebastian R. schrieb:
> Indem du sie bezahlst und es als Lehrgeld verbuchst.

die beste Antwort.
Mit der bin ich allerdings unzufrieden, weil die nicht wenig Geld kostet 
und ich an Betrüger erst recht kein Geld überweisen möchte.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Sebastian R. schrieb:
> 2000€ für einen Tag in einem akkreditierten Prüflabor sind vermutlich
> sogar auf der günstigen Seite.

Ein Teil dürfte auf die Suche nach verdächtigen Funkmodulen in dem Gerät 
entfallen, die ein unabhängiges dezentrales Funknetzwerk aufbauen 
könnten. Dein Gerät könnte in dem Netzwerk mitmachen. Mit der 
Ausziehantenne wäre das auch ideal für die Kommunikation in 
weitreichenden niedrigen Frequenzen.

https://ch.marketscreener.com/boerse-nachrichten/exklusiv-usa-warnt-vor-versteckten-funkgeraeten-in-solarbetriebener-strasseninfrastruktur-ce7d59dcd181f327

Einfach mal nur weiter denken, ist weiter gedacht, als alle anderen 
denken oder glauben zu denken.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Sven H. schrieb:
> und ich an Betrüger erst recht kein Geld überweisen möchte.

Ich weiß, dass es sehr schwer ist, sich einzugestehen, dass man dumm war 
und selber Schuld an seiner Situation ist. Gerade, wenn es um eine Summe 
geht, die weh tut.

Aber denkst du nicht, dass ein Unternehmen mit 90 Mrd. $ Umsatz alles 
Notwendige getan hat, dass der Vertrag, den du abgeschlossen hast, 
rechtmäßig (genug) ist, um nicht angreifbar zu sein? Du möchtest die 
FedEx-Anwälte sicher nicht herausfordern.

Es ist kein vorsätzlicher Betrug, es sind einfach Gefilde, in die man 
als (unerfahrene) Privatperson nicht vordringen sollte.

von H. H. (hhinz)


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Auch bei einem Unternehmen mit viel Umsatz gibt es Pappnasen, die eine 
fehlerhafte Rechnung erstellen.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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H. H. schrieb:
> Auch bei einem Unternehmen mit viel Umsatz gibt es Pappnasen, die eine
> fehlerhafte Rechnung erstellen.

Ich halte niemanden davon ab, es anzufechten. Ich denke nur nicht, dass 
die Chancen auf Erfolg hoch genug sind, um sich die Mühe zu machen.

von Karl B. (gustav)


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Wenn ich das recht verstehe, besteht die Bestellung aus mehr als nur 
einer Position. Und aus Artikeln, für die jeweils andere Taric (früher 
ComCode) gelten. Jetzt kommt das Problem hinzu, dass (jetzt noch) erst 
bei Überschreiten der 150 Euro Grenze Zoll fällig wird.
Und damit der nach Taric gültige Satz.
Und das muss jetzt für jede einzelne Position separat ausgerechnet 
werden.
FedEx kassiert also "Bearbeitungsgebühr" pro Position.
Das kann IMHO nicht mit zollrechtlichen Bestimmungen in Einklang stehen.
Habe hier als Gegenbeispiel eine Zollrechnung vorliegen, die bestht aus 
5 Seiten. Nur für einen Artikel. Dafür wurde nicht fünfmal 
Bearbeitungsgebühr erhoben. (War DHL).
Also, nochmal Widerspruch bzw. Beschwerde bei FedEx einlegen, bevor 
bezahlt wird. Und zwar schriftlich per eingeschriebenen Brief mit 
Rückschein.
Darauf hinweisen, dass Zoll und EUSt gezahlt werden, aber nur einmal 
Bearbeitungsgebühr.

Viel Erfolg!

ciao
gustav

von Karl B. (gustav)


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Ralf X. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Anders sehe ich das beim Kaufversuch von Ware an, die in der EU nicht zu
>> bekommen ist, für die insofern auch kein Markkonkurrent in der EU
>> existiert. Womit dann auch die europäische Wirtschaft nicht geschädigt
>> werden kann, was andersherum als Kompensation entsprechende Zölle
>> rechtfertigen würde.
>
> Man sollte also Fedex rechtlich verpflichten grundsätzlich zu prüfen, ob
> Karl seine Chinabestellungen auch in der EU bekommen könnte...

Ich hätte den Satz für Dich speziell anders formulieren sollen:
Zoll soll die eigene Wirtschaft schützen. Dass jetzt Billigimporte den 
europäischen Markt überschwemmen, macht entsprechende Reaktionen 
notwendig.
Über dieses Thema brauchen wir nicht zu diskutieren.

Nur, wenn es, wie in diesem Falle, Sachen hier nicht zu kaufen gibt, 
auch wenn sie teurer wären, dann ist das keine Marktkonkurrenz, die hohe 
Einfuhrzölle rechtfertigen würde.

Der TO hat ja nur bei LCSC bestellt, wie er oben nochmal bestätigte, 
weil die Teile hier nicht zu bekommen sind. Dafür nimmt er dann auch 
Zoll in Kauf. Die "Sätze" sind dann das Kriterium. Die sind dann 
angepasst an die jeweilige Marktsituation. Im Mittel liegen die Sätze so 
bei 1,9 % für diese Artikel. Also recht niedrig.

Die Importhemmnisse in dem anderen Fall sind die seit Dezember 2024 
verschärften GPSR-Informationsangaben. Auch die chinesischen Hersteller 
sind hier in der Pflicht.
Auch ein Cernet bekomme ich dafür nicht.


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Karl B. schrieb:
> Nur, wenn es, wie in diesem Falle, Sachen hier nicht zu kaufen gibt,
> auch wenn sie teurer wären, dann ist das keine Marktkonkurrenz, die hohe
> Einfuhrzölle rechtfertigen würde.

Ist zu kurz gedacht, denn es könnte ja jemand die Marktchance hier 
nutzen wollen, und das nur nicht tun, weil die böse Konkurrenz viel 
billiger ist. Also Zölle auf alles, von überall, außer hier.

Oder vielleicht doch nicht?

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Oliver S. schrieb:
> Oder vielleicht doch nicht?
Kommt auf die Seite an, von der aus Du argumentierst.

OK. Es wird wieder etwas off-topic.
Aber vielleicht auch für andere ganz interessant:
Bin einem massiven Irrtum aufgesessen. Eine von mir oben angestrebte 
nachträgliche Prüfung im Sinne der verspätete Erlangung einer 
CE-Konformität ist überhaupt nicht rechtens. Braucht also nicht zu 
erfolgen.

Nur beim Vorgang des ersten Inverkehrbringens muss diese 
CE-Kennzeichnung mit durchgeführter Konformitätsbewertung und 
Risikoanalyse vorhanden sein.
Ist das Gerät bereits beim "Betreiber", hat der nur dafür zu sorgen, 
dass
von dem Gerät keine Gefährdung ausgeht. Eine Beschlagnahme eines bereits 
in Verkehr gebrachten Gerätes nur aus dem Grund, dass die 
CE-Kennzeichnung fehlt, ist nicht rechtens und kann zu Schadenersatz 
gegenüber dem Zoll berechtigen.
Den Text kann man mit all den Paragraphen hier nachlesen:

https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/muss-ein-betreiber-nachtraeglich-ce-kennzeichnen

Meine Laune wird schon ein bisschen besser.

Fazit: Der Hersteller soll die CE-Kennzeichen-Suite durchlaufen. Er kann 
einen Konformitätsbeauftragten in der EU benennen, der das im Vorfeld 
des Verkaufs für ihn erledigt.
Man findet bei den Angeboten oft einen Passus: "EU-Beauftragter.
Adresse in Frankreich."

/OT

ciao
gustav

von Maik .. (basteling)


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Gustav schrieb .. leider ist es anders..

> Nur beim Vorgang des ersten Inverkehrbringens muss diese
> CE-Kennzeichnung mit durchgeführter Konformitätsbewertung und
> Risikoanalyse vorhanden sein.
> Ist das Gerät bereits beim "Betreiber", hat der nur dafür zu sorgen,
...
> Fazit: Der Hersteller soll die CE-Kennzeichen-Suite durchlaufen. Er kann
> einen Konformitätsbeauftragten in der EU benennen, der das im Vorfeld
> des Verkaufs für ihn erledigt.
> Man findet bei den Angeboten oft einen Passus: "EU-Beauftragter.
> Adresse in Frankreich."
>
> /OT
>
> ciao
> gustav


Gustav, Du bist beim Eigenimport der Importeur und somit der 
Inverkehrbringer. Ganz besonders wenn kein Europäischer verantwortlicher 
auf dem Elektrogerät aufgedruckt ist.

Dass Du gerne nur der Betreiber wärest, ändert nichts daran.

---

Du haftest als Inverkehrbringer für alles, und der Zoll passt auf, dass 
Du als "Nicht Firma" nicht irgendwelchen potentiellen gefährlichen oder 
z.B. Funkstörungen verursachenden Schlonz importierst, der danach 
zirkuliert und, etwas überspitzt : Häuser abbrennt oder wichtige 
Funksysteme stört.

Ich habe da im Zollamt schon diverse Tragödien Anderer erlebt - die z.B. 
ihr nicht für den europäischen Markt gedachtes Smartphone nicht 
ausgehändigt bekamen.

--

Der andere Artikel, den Du zitierst hast, bezieht sich auf Altmaschinen, 
die vor dem ganzen CE Zirkus bereits beim Kunden waren, oder umgebaut 
und maßgeblich verändert werden. Und ob da eine nachträgliche 
Kennzeichnung möglich oder nötig ist. Also leider ganz was anderes.

Im gewerblichen Umfeld - z.B. Werkzeugmaschinen - wird die CE 
Kennzeichung und Erklärung zusätzlich gerne von den 
Berufsgenossenschaften als eines mehrerer quasi "Indizien" für ein 
sicher zu betreibendes Produkt genommen. Besonders bei uralten Geräten 
im Bestand sind die BG- Mitarbeiter eine Plage des Unwissens und wollen 
und können keine verbindlichen Aussagen auch im Bezug auf Nachrüstungen 
machen...

--

Die Vorgaben sind teils unschön, teils aber auch sinnvoll.

von Karl B. (gustav)


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Das Augenmerk lag auf:"Muss ich jetzt, nachdem das Gerät bereits mehrere 
Jahre anstandslos läuft, nachträglich eine CE-Kennzeichnung vornehmen".

Den im Link zitierten Text interpretiere ich mit "Nein". Ich als 
Endkunde darf das noch nicht einmal.
Wenn überhaupt, dann muss vor Einfuhr in die EU der Hersteller das 
machen. Der Akt der Einfuhr ist hier gemeint. Was danach passiert, geht 
auf Risiko des Verwenders. Spätestens wenn der merkt, dass das Gerät 
"gefährlich" ist, dann sollte er aktiv werden, oder zumindest das Gerät 
nicht mehr benutzen. Egal, ob jetzt CE draufsteht oder nicht.

Mir geht es jetzt darum, dem Hersteller auf den Busch zu klopfen, sich 
endlich dazu durchzuringen, die CE-Suite durchzuführen. Offensichtlich 
sieht der bislang überhaupt keinen Handlungsbedarf. Diese Geräte sind in 
Indien zu mehreren Tausend Stück ohne großartig bekanntgewordene 
Vorfälle wie explodierende Akkus (bei tropischer Hitze) oder 
Stromschläge etc. verkauft geworden.
Welches Gefahrenpotenzial von so einen mit Akku betriebenen Mini-Radio 
eigentlich ausgehen sollte, ist mir so wie so schleierhaft.
Hier geht es also mehr um formale Dinge. Und die sollten auch stimmen.
Und es ging um einen Neukauf, um nochmal ein solches Gerät zu bekommen.
Da gibt es Schwierigkeiten.

ciao
gustav

von Nevs (noname_user)


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Kann mal ein Mod diesen andersartigen Kram in einen anderen ExtraThread 
auslagern, bitte?

von Karl B. (gustav)


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Nevs schrieb:
> Kann mal ein Mod diesen andersartigen Kram in einen anderen ExtraThread
> auslagern, bitte?

Danke.
Kannst auch gleich löschen.

von Soul E. (soul_eye)


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Karl B. schrieb:
> Wenn überhaupt, dann muss vor Einfuhr in die EU der Hersteller das
> machen.

Nein, das muss der Inverkehrbringer machen. Derjenige, auf dessen 
Veranlassung das Zeug in die EU geschafft wird. Der Importeur darf diese 
Aufgabe auch an den Hersteller delegieren.

Wenn Du Sachen aus China bestellst, dann bist Du für die Konformität 
verantwortlich. Entweder lässt Du das beim Hersteller machen, oder Du 
führst den Nachweis auf Deine Kosten selbst.

Nachweis kann auch heißen, "ich bin mir sicher dass es passt, ich 
bescheinige das so". Wenn aber jemand Deine Bescheinigung widerlegt, 
wird es teuer. Daher lassen die meisten dann doch lieber messen.


Wenn Du in China bestellst, bist Du für jegliche Probleme, die von der 
Ware ausgehen, voll verantwortlich. Egal ob es übler Geruch, gestörter 
Radioempfang oder durch Stromschlag getötete Nachbarskinder sind. Der 
Inverkehrbringer haftet. Privatpersonen versucht der Zoll davor zu 
beschützen, indem er nicht konforme Geräte einkassiert und vernichtet. 
Wenn Du dem belegen kannst, dass Du damit Konformitätstests durchführen 
willst, bekommst Du die Ware ausgehändigt.



> Mir geht es jetzt darum, dem Hersteller auf den Busch zu klopfen, sich
> endlich dazu durchzuringen, die CE-Suite durchzuführen. Offensichtlich
> sieht der bislang überhaupt keinen Handlungsbedarf.

Wenn er in Europa genügend Absatzmarkt sieht, dann wird er auch die 
nötigen Formalitäten übernehmen. Anscheinend tut er das aber nicht. Da 
kein Kapitalist Geld verschenkt, gehe ich davon aus, dass diesem 
Verzicht eine gewisse Marktrecherche vorausgegangen ist.

von René H. (mumpel)


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Einfach nicht mehr außerhalb der EU kaufen.

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Einfach nicht mehr außerhalb der EU kaufen.

Du kaufst Zeug vom Nachbardorf? Das geht doch gar nicht!

von René H. (mumpel)


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H. H. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Einfach nicht mehr außerhalb der EU kaufen.
>
> Du kaufst Zeug vom Nachbardorf? Das geht doch gar nicht!

Dass sich die meisten chinesischen Firmen nicht an EU-Recht halten, 
sollte doch bekannt sein. Bei denen die sich daran halten, zahlt man 
dafür über den Preis.

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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René H. schrieb:
> Dass sich die meisten chinesischen Firmen nicht an EU-Recht halten,
> sollte doch bekannt sein.

Bist Du da sicher?
Vor mehr als 10 Jahren kaufte ich einen Tecsun. Der hatte, oh Wunder, 
schon eine CE-Kennzeichnung.
Allerdings sträuben sich mir bisweilen die Haare, was die so anbieten.

ciao
gustav

von René H. (mumpel)


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Karl B. schrieb:
> schon eine CE-Kennzeichnung.

Das ist aber nicht "das CE-Zeichen", sonder "China Export". :D

von Nevs (noname_user)


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Das eigentliche Thema ist nun durch? Denn mir fällt da noch was ein, 
AliExpress ist doch auch aus CN, kann da auch sowas passieren dass man 
was nachzahlen muß oder es eingezogen oder gar teurer wird?
Seit Sonntag ist da was unterwegs, heute 14 Uhr durch den Zoll lt. 
AliExpress Mail, DHL weiß nur was von einer SendungsNr. mehr noch nicht, 
vor 2.5 Std. dann angeblich erst hier angekommen lt. AliEx-Mail, der 
Zoll sollte doch hier in D-Land erst sein, doch nicht in CN? Ich bin ja 
mal gespannt ob das noch die Woche was wird, u. ob da die beiden Teile 
auch für den SuperPreis drin sind, oder vllt. doch nur eines, von dem 
NW-Konverter über 2-Draht wie VDSL.

von Soul E. (soul_eye)


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Nevs schrieb:
> Das eigentliche Thema ist nun durch? Denn mir fällt da noch was ein,
> AliExpress ist doch auch aus CN, kann da auch sowas passieren dass man
> was nachzahlen muß oder es eingezogen oder gar teurer wird?

Ja. Aliexpress macht IOSS, d.h. wenn Du da über deren normalen 
Versandservice bestellst, sollte das DDP sein. Du bezahlst beim Checkout 
die MWSt/VAT, und damit ist alles abgegolten. Duties and delivery paid.

Klappt aber nicht immer. Bei DHL, FedEx, UPS erfolgt die Verzollung 
durch den Spediteur, also Zusatzkosten (oder Kundenaccount). Daher den 
normalen Versand nehmen und keinen Express! Und Waren, die nicht 
EU-konform sind, können trotzdem beschlagnahmt und vernichtet werden. 
Gefälschte Marken, Geräte oder Spielzeug ohne CE, Chemikalien für 
Bastler und Dampfer, usw.

von Roland E. (roland0815)


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René H. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> schon eine CE-Kennzeichnung.
>
> Das ist aber nicht "das CE-Zeichen", sonder "China Export". :D

Doch. Ist das echte CE.

Bei China-Export stehen die Buchstaben enger und der Strich vom E ist 
genausolang wie die beiden Halbbögen.

: Bearbeitet durch User
von Nevs (noname_user)


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Roland E. schrieb:
> Doch. Ist das echte CE.
>
> Bei China-Export stehen die Buchstaben enger und der Strich vom E ist
> genausolang wie die beiden Halbbögen.

Weil die ja dort in CN zwei absolut grundverschiedene Bezeichnungen 
führen, wem willst du das Märchen bitte erzählen? Gefälscht bleibt 
gefälscht egal wie es ausschaut.

von Roland E. (roland0815)


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Nevs schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Doch. Ist das echte CE.
>>
>> Bei China-Export stehen die Buchstaben enger und der Strich vom E ist
>> genausolang wie die beiden Halbbögen.
>
> Weil die ja dort in CN zwei absolut grundverschiedene Bezeichnungen
> führen, wem willst du das Märchen bitte erzählen? Gefälscht bleibt
> gefälscht egal wie es ausschaut.

Wer tatsächlich Komponenten aus China importiert und sein Produkt dann 
CE-Konform bringen muss, weiß das. Halt nicht jeder Plebs, der mal bei 
Temu bestellt.

Da die Chinesen nicht annähern so doof sind, wie die allgemeine Langnase 
so glaubt, haben die tatsächlich ein verwechselbares aber nicht 
identisches Kennzeichen entwickelt. Das EU-CE ist eine geschützte Marke. 
Das ohne Konformität zu verwenden würde China rechtlich sehr einfach 
angreifbar machen. Darauf haben die aber mal gar keinen Bock. Unbenommen 
gibt es wohl aber auch in China Leute, die den Unterschied nicht kennen, 
das ist kein Privileg deutscher Deppen.

Dann solltest du dringend noch mal Deutschunterricht nehmen und dir mal 
den Unterschied von Mißbrauch und Fälschung erklären lassen.

von Karl B. (gustav)


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René H. schrieb:
> Dass sich die meisten chinesischen Firmen nicht an EU-Recht halten,
> sollte doch bekannt sein.

Ali Express hat just zum 13. Januar 2026 eine neue Anweisung 
herausgegeben:
AliExpress Product Recall Rule
Release date: / Revision date: January 13, 2026
Da steht eindeutig drin:
"...Sellers have the obligations to comply with the laws, regulations 
and regulatory requirements of any applicable countries/regions for 
selling your products.
Verkäufer sind verpflichtet, die Gesetze, Vorschriften und 
regulatorischen Anforderungen aller relevanten Länder/Regionen beim 
Verkauf ihrer Produkte einzuhalten..."
Na denn...

ciao
gustav

von Soul E. (soul_eye)


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Karl B. schrieb:
> Da steht eindeutig drin:
> "...Sellers have the obligations to comply with the laws, regulations
> and regulatory requirements of any applicable countries/regions for
> selling your products.
> Verkäufer sind verpflichtet, die Gesetze, Vorschriften und
> regulatorischen Anforderungen aller relevanten Länder/Regionen beim
> Verkauf ihrer Produkte einzuhalten..."
> Na denn...

Damit hast Du zumindest ein eindeutiges Recht auf Geld zurück wenn Deine 
Bestellung vom Zoll gefressen wird. Bisher war der Import Dein Risiko.

von René H. (mumpel)


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Soul E. schrieb:
> Bisher war der Import Dein Risiko.

Das wird es auch bleiben. Auch wenn Du Dein Geld zurückbekommst, 
eventuelle Straf- und Zivilrechtlichen Folgen bleiben an Dir hängen.

von Karl B. (gustav)


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Soul E. schrieb:
> Damit hast Du zumindest ein eindeutiges Recht auf Geld zurück, wenn Deine
> Bestellung vom Zoll gefressen wird.

Hat tatsächlich im beschriebenen Fall "full refund" geleistet.
Da auch viel Reklame für das Gerät gemacht wurde, und die Zahl der 
Kaufinteressenten doch nicht soo gering ist, könnte man den Hersteller 
nochmals "anstupsen" bezüglich der fehlenden Angaben.
Ist ja nicht nur eine Sache, die gefehlt hat.
1) Gefahrgutlabel "3481" auf Päckchen
2) deutsche Bedienungsanleitung und:
3) CE-Kennzeichnung
Der Zoll akzeptiert in seiner der BNetzA Abteilung Marktüberwachung 
übergebenen Sache die Nachreichung von Bedienungsanleitung. Die 
CE-Kennzeichnung muss aber vom Hersteller gemacht werden, da führt kein 
Weg dran vorbei. Würde das nachträglich gemacht, wäre die Lagerfrist 
überschritten und verteuerte die Sache nochmals. Daher zeitnahe 
Rücksendung. Weitere Folgen hatte das für den Kunden nicht.

Soweit Stand der Dinge. Vielleicht ist bis Neubestellung die 
CE-Kennzeichnung durchgeführt worden. Man weiß ja nie.

ciao
gustav

von Sven H. (Firma: HS) (shven)


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Heute kam diese Mail als Antwort auf meine Beschwerde das 5 weniger als 
6 sind:
1
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
2
3
vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Rechnung Nr. XXX und der Sendung Nr. XXX.
4
5
Nach Prüfung der oben genannten Rechnung können wir Ihnen bestätigen, dass eine Gutschrift in Höhe von 180 EUR erstellt wurde.
6
7
Ihre Gutschrift wird Ihnen innerhalb von 3–5 Werktagen zugestellt.
8
9
Vielen Dank für Ihre Mithilfe in dieser Angelegenheit. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
10
11
Regards,
12
13
XXXX X
14
15
FedEx Express Deutschland GmbH
16
For invoice and payment related inquiries, please go to Customer Support
17
Stop paper invoices now and sign up for FedEx Billing Online

Anscheinend habe ich noch mal Glück gehabt.

Ich denke damit kann der Thread geschlossen werden.

von Nevs (noname_user)


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Sven H. schrieb:
> Anscheinend habe ich noch mal Glück gehabt.

Sven H. schrieb:
> Heute kam diese Mail als Antwort auf meine Beschwerde das 5 weniger als
> 6 sind:

Wie lange hat das nun gedauert auf diese Reaktion? Und dann mal abwarten 
was dann für ne RE kommt, bezahlt muß die ja auch noch werden?

Sven H. schrieb:
> Ich denke damit kann der Thread geschlossen werden.

Ich hätte da noch was wenn es jemanden interessiert, das tangiert so 
ziemlich alles hier was Onlinebestellungen RE Bezahlung EMail-Herkunft 
und die Sicherheit der Lieferung betrifft. Aber Betrugsportale und deren 
Identifikation ist hier noch kein Thema?

von Karl B. (gustav)


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Der Witz bei FedEx-Lieferungen ist doch, dass zuerst ausgeliefert wird, 
dann erst kommt eine Rechnung per Post. Bei DHL läuft das zum Teil so, 
dass, bevor die Ware überhaupt in Deutschland angekommen ist, der 
Verzollungsprozess beginnt. Man bekommt auf die vorher anzugebende 
Mobiltelefonnummer eine SMS mit Rück-E-Mail, in der man vor die Wahl 
gestellt wird, ob man am Online-Verfahren teilnehmen möchte. Wenn nein, 
dann zieht der bevollmächtige Postbote die anfallenden Gebühren ein. 
Wenn ja, dann an angegebene E-Mailadresse die Zustimmung erteilen.
"...Vielen Dank für Ihren Auftrag. Nachfolgend haben wir Ihren Auftrag 
zu Ihrer Übersicht aufgelistet: Sie haben die DHL Express Germany GmbH 
erfolgreich mit der Abfertigung Ihrer Sendung über das DHL4YOU-Portal 
beauftragt und zur zollrechtlichen Abwicklung (einschließlich ggf.
Rückabwicklung) Ihrer Sendung in direkter Stellvertretung 
bevollmächtigt..."
"...Die Zahlung ist eingegangen und für versandbezogene Gebühren 
erfasst..."
Dann erst wird Zustellprozess gestartet.
Geld ist weg und Ware noch nicht da.
Bei FedEx genau andersherum.

Was ist besser?

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
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