Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Dppelfeldinduktionskocher defekt!


von Al. K. (alterknacker)



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Beim Zubereiten vom Mittagessen gab es einen blauen Blitz und einen 
Leisen Knall aus dem Gerät.
Ach die 16A Leitungsschutz Sicherung ist gefallen.
Die 25 A Hauptsicherung hat nicht ausgelöst, welche sonst bei einen 
direkten Kurzschluss immer mit gefallen ist.
Wollte das Teil erst sofort entsorgen,testete aber nochmals und die 
Sicherung löste beim nicht eingeschalteten Gerät wieder aus,Blauer Blitz 
und Knall aus dem Gerät.

Nachdem ich 14 Schrauben gelöst habe, konnte ich das Innenleben sehr gut 
in Augenschein nehmen können.
Es war Feuchtigkeit eingedrungen, was man von Außen nicht bemerken kann.

Es hatte sich eine Kriechstrecke über 2 cm gebildet.

Es ist die ungesicherte Leiterplatte welche Endstörkomponenten Enthalten 
hatte welche eingespart wurden.
Zum Test die Kriechstrecke freigekratzt.

Die Leiterplatte in dieser Form ist Möglicherweise eine Brandgefahr.
Ich werde sie ausbauen und die Adern direkt verbinden und mit 
Schrumpfschlauch sichern.

Ist diese Art von Anschluss VDE mäßig überhaupt zulässig,
auch ohne Eingangssicherung.

Ist das Teil auch ohne dem Eingangs Entstörfilter zugelassen?

MfG
ein 81 Jähriger

Edit:
FS-SL01 No:20180511
Habe diese Leiterplatte gesucht und natürlich die Originalbestückung.
Vielleicht war auch eine Sicherung vorhanden.
Leider nichts gefunden...



Edit:
Ob das das richtige Forum hier ist wage ich zu bezweifeln.
Aber ein Moderator hat es von OT  hierher verschoben.
Warum auch immer.....

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Al. K. schrieb:
> Es ist die ungesicherte Leiterplatte welche Endstörkomponenten Enthalten
> hatte welche eingespart wurden.

Ich vermute mal, daß jede der beiden Platinen unter den großen Spulen 
für sich eine Sicherung haben wird, die nicht sofort auffällt.

Eben beim defekten Induktionskocher nachgesehen, der noch herum steht: 
Es ist ein längliches Bauteil eingelötet und mit einem Schlauch aus 
Geflecht umgeben direkt an den Netzanschlüssen. Im Fehlerfall bleibt die 
andere Seite funktionsfähig und der Esser, dem das Gerät gehört, 
verhungert nicht.

Und die nicht vorhandenen Endstörkomponenten sind halt nicht bestückt, 
weil das zugehörige Relais nicht eingebaut ist. Es wurde einfach die 
bereits konstruierte Platine für mehrere Varianten, evtl für 
unterschiedliche Länder verwendet.

Wer braucht schon Endstörung am endgültigen Ende? Oder wurde sie 
entwendet?



Erstaunlich, daß die Verschmutzung derartig viel Strom leiten konnte.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Achim M. (minifloat)


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Wenn auf der Platine wirklich nicht mehr drauf ist, als das was zu sehen 
ist:
Mach die Drahtbrücke bei dem nicht bestückten Relais raus. Dann baue die 
Platine um 180° gedreht ein und schließe alles "oben" an (an OUTL OUTN).

Falls dich der Durchschlag und die angekratzte Platine stören, säge die 
Platine einfach knapp über Höhe C1 ab. Der Teil mit dem nicht bestückten 
Relais kann dann in den Müll.

Al. K. schrieb:
> Ist das Teil auch ohne dem Eingangs Entstörfilter zugelassen?
Den schwarzen Ferritkern um die Zuleitung da kannst du doch drin lassen. 
Verstehe ich nicht...

Falls du noch mehr Filterung willst, kannst du trotz abgesägter Platine 
sogar einen C1 und Entladewiderstand nachrüsten ;)

mfg mf

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Man sollte also die Teile immer Netzseitig Trennen, aus 
Sicherheitsgründen.
Ich habe einen 2 Poligen Zwischensteckdosenschalter im Einsatz.

Einpolig sollte es nicht sein, bei mir hatte schon der FI Schalter
bei ausgeschalteten Schalter ausgelöst,
was ja auch möglich ist.
Führt nur zu Irritationen.

MfG
ein 81 Jähriger

P.S.
Ich baue die Leiterplatte aus und Verbinde, und Schutz mit 
Schrumpfschlauch
Da ist die Brandgefahr beseitigt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Al. K. schrieb:
> Man sollte also die Teile immer Netzseitig Trennen, aus
> Sicherheitsgründen.
> Ich habe einen 2 Poligen Zwischensteckdosenschalter im Einsatz.

Na, ob der Zwischensteckdosenschalter ausreichend dimensioniert ist für 
einen "Doppelfeldinduktionskocher"? Bitte Vorsicht.

von Harald A. (embedded)


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Schon ein paar davon repariert, Schaltung ist immer zu 99% identisch. 
IGBT und Gleichrichter, Resonanzkondensator prüfen, Vorstufe vom IGBT 
manchmal auch defekt, Sicherungen auf den Boards unter dem Kochfeld 
sowieso.

https://www.nxp.com/docs/en/application-note/AN5030.pdf

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


Angehängte Dateien:

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Rainer Z. schrieb:
> Na, ob der Zwischensteckdosenschalter ausreichend dimensioniert ist für
> einen "Doppelfeldinduktionskocher"?

Ich habe welche, denen ich das zutrauen würde.

von Lu (oszi45)


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Nun wäre der IGBT-Typ interessant um zu entscheiden, ob sich die 
Reparatur wirtschaftlich noch lohnt?

von H. H. (hhinz)


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Lu schrieb:
> Nun wäre der IGBT-Typ interessant um zu entscheiden, ob sich die
> Reparatur wirtschaftlich noch lohnt?

Da ist sicher nichts wirklich besonderes verbaut, muss ja billig sein.

von Björn W. (bwieck)


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Manfred P. schrieb:
> Ich habe welche, denen ich das zutrauen würde.

Die gehen bei Schaltnetzteilen auch sehr schnell kaputt.

von H. H. (hhinz)


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Björn W. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Ich habe welche, denen ich das zutrauen würde.
>
> Die gehen bei Schaltnetzteilen auch sehr schnell kaputt.

Diese Kochfelder haben keinen dicken Zwischenkreiselko.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es wäre auch mäglich durch die Kriechstelle eine Schlitz durch die 
Platine zu fräsen. Hochkannt wird dann eine Platine (blank ohne 
Kupferauflage) als Trennungssteg fixiert.

von Harald A. (embedded)


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Lu schrieb:
> Nun wäre der IGBT-Typ interessant um zu entscheiden, ob sich die
> Reparatur wirtschaftlich noch lohnt?

 IHW20N120R5XK

Z.B. bei Reichelt 2,55€

Und bestelle noch mit:
GBI 25M DIO
ZD18
BC557
BC548
METALL 10,0

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Harald A. schrieb:
> Und bestelle noch mit:
> GBI 25M DIO
> ZD18
> BC557
> BC548
> METALL 10,0

Wieso sollte man das tun, wenn es lediglich auf der Eingangsplatine 
durch Feuchtigkeit einen Kurzschluss gegeben hat?

von Ralf X. (ralf0815)


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Matthias S. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Und bestelle noch mit:
>> GBI 25M DIO
>> ZD18
>> BC557
>> BC548
>> METALL 10,0
>
> Wieso sollte man das tun, wenn es lediglich auf der Eingangsplatine
> durch Feuchtigkeit einen Kurzschluss gegeben hat?

Kaufrausch. :-)

von Harald A. (embedded)


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Matthias S. schrieb:
> Wieso sollte man das tun, wenn es lediglich auf der Eingangsplatine
> durch Feuchtigkeit einen Kurzschluss gegeben hat?

Ha, ich habe mich durch die Nachfrage von Lu bzgl. Typ fehlleiten 
lassen, das Detail mit der Feuchtigkeit ist mir entgangen.

Macht aber nichts, kann er trotzdem bestellen, früher oder später wird 
er die Teile brauchen…

von Al. K. (alterknacker)


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Rainer Z. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> Man sollte also die Teile immer Netzseitig Trennen, aus
>> Sicherheitsgründen.
>> Ich habe einen 2 Poligen Zwischensteckdosenschalter im Einsatz.
>
> Na, ob der Zwischensteckdosenschalter ausreichend dimensioniert ist für
> einen "Doppelfeldinduktionskocher"? Bitte Vorsicht.

Der jetzige Zwischenstecker hält schon 7 Jahre.
Hat etliche Induktionskocher der Vergangenheit überlebt.
Das besondere ist ja das zu 99% Lastlos geschaltet wir.

Harald A. schrieb:
> Macht aber nichts, kann er trotzdem bestellen, früher oder später wird
> er die Teile brauchen…

Ich repariere nur was schnell ersichtlich ist.

MfG
ein81 Jähriger

von Joachim B. (jar)


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Rainer Z. schrieb:
> Na, ob der Zwischensteckdosenschalter ausreichend dimensioniert ist für
> einen "Doppelfeldinduktionskocher"? Bitte Vorsicht.

und fraglich bleibt ob er 2-polig trennt, nicht daß ein Kontakt schon 
verschweißt ist.

Also ich würde mich ohne messen nicht darauf verlassen.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Al. K. schrieb:
> Der jetzige Zwischenstecker hält schon 7 Jahre.
> Hat etliche Induktionskocher der Vergangenheit überlebt.

Wenn in sieben Jahren "etliche" Induktionskocher über den Jordan gehen, 
würde ich mir ja Gedanken machen, ob die Wahl der entsprechenden Geräte 
die beste war. Das geht ja allmählich ins Geld, alle paar Monate einen 
neuen kaufen ...

von Thomas R. (thomasr)


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Bei den Dingern sind mir auch schon solche mit zwei Bestückungsplätzen 
für IGBTs begegnet wovon dann nur einer bestückt war. Vermutlich gibt es 
da je nach Verfügbarkeit andere Bestückungen.

War mir neu daß man die stumpf parallel schalten kann (soweit ich 
erinnere war da nur ein zusätzlicher Gate Widerstand vorgesehen, 
gleicher Treiber).

Erst letztens wieder einer im RC: gestorben weil der auf einem Handtuch 
stand (als Spritzschutz). Damit konnte der von unten keine Kühlluft mehr 
bekommen....

von Harald A. (embedded)


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Al. K. schrieb:
> Ich repariere nur was schnell ersichtlich ist.

Alles gut. Der IGBT ist IMHO der Schwachpunkt. Ich denke mal, dass die 
da das Billigste einsetzen, was die gerade noch so „verantworten“ 
können. Daher oben auch der Infineon-Typ, dem vertraue ich mehr.

> Hat etliche Induktionskocher der Vergangenheit überlebt
Habe schon drüber nachgedacht, ob man nicht gleich zu Beginn den IGBT 
gegen etwas Ordentliches tauscht.

von H. H. (hhinz)


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Thomas R. schrieb:
> War mir neu daß man die stumpf parallel schalten kann (soweit ich
> erinnere war da nur ein zusätzlicher Gate Widerstand vorgesehen,
> gleicher Treiber).

Geht auch nur mit speziell dafür geeigneten IGBTs und ausreichend hoher 
Steuerspannung.

von Al. K. (alterknacker)


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Harald K. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> Der jetzige Zwischenstecker hält schon 7 Jahre.
>> Hat etliche Induktionskocher der Vergangenheit überlebt.
>
> Wenn in sieben Jahren "etliche" Induktionskocher über den Jordan gehen,
> würde ich mir ja Gedanken machen, ob die Wahl der entsprechenden Geräte
> die beste war. Das geht ja allmählich ins Geld, alle paar Monate einen
> neuen kaufen ...

Die Kocher der Vergangenheit waren über 10, vielleicht 15 Jahre alt.
Haben vielleicht den Ortswechsel aus dem alten Haus nicht gewollt.
;--))

MfG
ein 81 Jähriger

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Thomas R. schrieb:
> Vermutlich gibt es
> da je nach Verfügbarkeit andere Bestückungen.

Das kann auch für die Variante 'grosse Platte' sein.

von H. H. (hhinz)


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Matthias S. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Vermutlich gibt es
>> da je nach Verfügbarkeit andere Bestückungen.
>
> Das kann auch für die Variante 'grosse Platte' sein.

LP! Braucht aber 0,75Hz.

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