Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug 3D-Druck: Herdknopf Beschriftung.


von Peter N. (mikronix)


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... klappt nicht
Drucker: Creality 3D Ender-3 Pro, Soft: Cura5 (linux)

Auch wenn ich den Drucker schon mehr als 4 Jahre besitze bin ich doch 
blutiger Anfänger!

Ich möchte dieses stl (430kB, FreeCAD Konstruktion)

[Mod: Link auf Spam-Seite entfernt]

drucken, scheitert aber daran dass zwar der umlaufende Ring gedruckt 
wird,
aber beim entscheidenden Teil hält nichts mehr.
Einige Versuche, voher jeweils das Druckbett justiert, Temperaturen 
erhöht,
bringt alles nichts Druck hält nicht...

Der Drucker selbst funktioniert,
momentan drucke ich ein paar Danfoss Adapter mit M30x1,5 Aussengewinde + 
Innenkontur,
läuft perfekt, am Drucker liegts demnach wohl nicht...

Das Teil soll nach verblichener Beschriftung auf die Herdknöpfe geklebt 
werden.

Was mach ich falsch? Auflagefläche zu klein?

: Bearbeitet durch Moderator
von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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Zeig mal Bilder vom gescheiterten Druckobjekt.

: Bearbeitet durch Moderator
von Peter N. (mikronix)


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Aber gern doch, hätte ja nur gedacht dass ein stl relativ unverfänglich 
ist...

von Andreas (andreas6)


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Ich habe gleich den kompletten Beschriftungsring gedruckt. So eine 
windige Beschriftung in der Luft wäre mir nicht geheuer. Zur Ansicht mal 
der Ring für die Herdplatten im Anhang.

MfG. Andreas

von Helmut -. (dc3yc)


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Peter N. schrieb:
> ... klappt nicht
> Drucker: Creality 3D Ender-3 Pro, Soft: Cura5 (linux)

Peter N. schrieb:
> Aber gern doch, hätte ja nur gedacht dass ein stl relativ unverfänglich
> ist...

Uh, ich habe auch einen Ender-3, der momentan sogar druckt. Aber das 
Luftdrucken kann meiner nicht! Der braucht immer eine Druckplatte, wo 
das Filament drauf haftet. Hatte grade nicht neu mit Kleber beschichtet 
und schon gab's Warping.

von Peter N. (mikronix)


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In der Luft drucken kann meiner auch nicht, aber sollte Cura beim slicen
nicht automatisch die erforderlichen Stützstrukturen dazu bauen?
Die Idee von Andreas ist auch nicht schlecht, passt nur farblich nicht 
zu den braunen Knöppen hier,
vielleicht würds reichen einen schmalen Ring unten dazu zu bauen...

: Bearbeitet durch User
von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Peter N. schrieb:
> In der Luft drucken kann meiner auch nicht, aber sollte Cura beim slicen
> nicht automatisch die erforderlichen Stützstrukturen dazu bauen?

Wie sieht denn die Cura-Vorschau aus? Da siehst du doch, was der Slicer 
macht und was nicht.

Beitrag #7991376 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harald K. (kirnbichler)


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Mit einem Mac lässt sich die Seite aufrufen und das Resultat ... 
entspricht dem hier Beitrag "Re: 3D-Druck: Herdknopf Beschriftung." 
gezeigten.

Ohne Stützstrukturen lässt sich sowas auf keinem 3D-Drucker drucken.

von Anton19 (al_spumans)


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Peter N. schrieb:
> sollte Cura beim slicen
> nicht automatisch die erforderlichen Stützstrukturen dazu bauen?

Wenn bei "Generate Support" das zugehörige Kästchen angeklickt ist, wird 
das auch so sein.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Peter N. schrieb:
> hätte ja nur gedacht dass ein stl relativ unverfänglich ist...
Die stl Datei ist ungefährlich, aber diese Spam-Seite mit ihren 100 
Popups ist gefährlich. Ein Tipp: genauso wie du hier Bilder anhängen 
kannst, kannst du auch jede andere Datei abhängen.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> In der Luft drucken kann meiner auch nicht,

In die Luft drucken kann jeder 3D Drucker. Allerdings bedarf es dazu 
etwas Erfahrung und gut optimierter Druckeinstellungen.
Ich hab z.B vor kurzem diverse Schrauben mit 1,2,3 und 4 gaengigen 
Gewinde gezeichnet die ich alle problemlos drucken kann und danach auch 
ineinander schrauben kann. Die 1-Gaengigen kann ich sogar mit 
vorhandenen Metallschrauben zusammenschrauben. Dabei wird ja hier das 
Gewinde scheinbar in die Luft gedruckt.
Das war moeglich weil ich mich eben nicht anhand der DIN-Normen fuer 
Schrauben orientiert habe sondern davon abgewichen bin um den 
Faehigkeiten eines 3D Druckers Rechnung zu tragen. (anderer druckbarer 
Flankenwinkel)

Man muss also beim Design seines Modells an die Moeglichkeiten des 
Drucker denken und darf sich nicht hinterher ueberraschen lassen!

Vanye

p.s: 3gaengige Schrauben sind cool, schade das sie keiner verwendet. :-D

von Harald K. (kirnbichler)


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Vanye R. schrieb:
> In die Luft drucken kann jeder 3D Drucker.

In Maßen, als Überhang. Aber so, wie es das oben auch als Bildchen 
gezeigte Modell zeigt, nicht.

Das ist vielleicht mit Lasersintern möglich, oder im UV-Harz-Druck (das 
irgendwelche Leute trendy-chic als "resin" bezeichnen müssen)

von Peter N. (mikronix)


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OK, herzlichsten Dank für die vielen Hinweise!
Das Häkchen bei der Stützstruktur zu setzen, da wäre ich gestern nicht 
drauf gekommen, heut damit neu gedruckt, aber das Teil ist wohl zu 
diffizil, schwer unfallfrei vom Bett zu lösen, geschweige denn dass die 
Zahlen lesbar sind, da muss mir was stabileres einfallen.

Und entschuldigt den Link, hier gabs damit keine Probleme.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Peter N. schrieb:
> Das Häkchen bei der Stützstruktur zu setzen, da wäre ich gestern nicht
> drauf gekommen

Nur noch einmal zur Sicherheit: Du schaust dir nicht vorher an, was der 
Slicer an Daten produzierst, bevor du druckst?

Peter N. schrieb:
> da muss mir was stabileres einfallen.

Mit SLA müsste das eigentlich recht gut gehen.

von Peter N. (mikronix)


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Sebastian, was nutzt es mir denn wenn die Vorschau in Cura perfekt ist, 
der Drucker aber anderer Meinung ist?

von Harald K. (kirnbichler)


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Peter N. schrieb:
> der Drucker aber anderer Meinung ist?

Dann wirst Du Dich mit Deinem Drucker beschäftigen müssen, und 
rausfinden, wie Du Deine Slicereinstellungen daran anpasst.

Bei schlechter Haftung am Bett kann man sowohl an dessen Temperatur als 
auch an dessen Oberfläche etwas ändern. Letzteres ist mit 'nem simplen 
Klebestift ("Pritt") möglich, es gibt aber auch Leute, die mit Kreppband 
(blau) gute Erfahrungen gemacht haben. Man kann auch eine magnetische 
"Build plate" verwenden, das ist eine mit einer besseren Oberfläche 
beschichtete dünne Platte, die mit Magnetfolie am Druckbett haftet. Auf 
das muss dafür ein dünnes Stahlblech aufgeklebt werden. Die dünne Platte 
kann dann nach dem Drucken abgenommen werden und durch leichtes 
Verbiegen das gedruckte Objekt abgenommmen werden.

Wenn die diversen Parameter nicht stimmen, kann das Drucken sehr 
frustrierend sein.

Was für Objekte hast Du denn bereits mit Deinem Drucker gedruckt?

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Bei schlechter Haftung am Bett kann man sowohl an dessen Temperatur als
> auch an dessen Oberfläche etwas ändern.

Ich drucke in der letzten Zeit relativ mit PETG+Carbon. Einziges Problem 
das ich mit dem Zeug habe, es haftet so krass gut auf der Druckplatte 
das ich da schon zweimal beim abnehmen einen Teil der Beschichtung der 
Druckplatte dran kleben hatte, seufz.

Vanye

von Peter N. (mikronix)


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An der Haftung am Bett liegts nicht, und nach dem gestrigen Frust hatte 
ich wie oben genannt zur Funktionsprüfung danach noch ein paar Adapter 
(Bild) für Heizkörper gedruckt, 5x perfekt!

Problematisch ist der Drucker eigentlich nur beim ausrichten des Bettes, 
das gab von gestern bis heute schon mörderische Abweichungen.

Mit dem Home/Nullpunkt finden hats der Drucker halt nicht so 
gleichmäßig, aber die original beigelegte Magnetauflage hält den Druck 
schon sehr gut.

von Harald K. (kirnbichler)


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Peter N. schrieb:
> An der Haftung am Bett liegts nicht

Dann zeig' doch mal einen Screenshot von dem, was Dein Slicer sich 
vorstellt, wenn Du ihn Stützstrukturen dazupacken lässt. Afaik kann man 
bei Cura deutlich mehr in Sachen Stützstrukturen konfigurieren als nur 
ein simples "an/aus".

Peter N. schrieb:
> Problematisch ist der Drucker eigentlich nur beim ausrichten des Bettes,

Ich habe einen Ender 3D V2, und den mit einem Taster zur Bettausrichtung 
erweitert ("CR Touch") - das war eine lohnende Investition. Zwar fährt 
der Drucker jetzt vor jedem Druck neun Punkte auf dem Bett an und senkt 
zweimal pro Punkt den Druckkopf ab, bis der Taster auslöst, was einige 
Zeit verbraucht, aber dafür sind sämtliche Ausrichtungsproblem passé.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> der Drucker jetzt vor jedem Druck neun Punkte auf dem Bett an und senkt
> zweimal pro Punkt den Druckkopf ab, bis der Taster auslöst, was einige
> Zeit verbraucht, aber dafür sind sämtliche Ausrichtungsproblem passé.

Wohnst du in einem Erdbebengebiet? :-) Ich lasse meinen Creality K1 
sowas nur machen wenn ich irgendwas dran rumgebastelt habe...

Vanye

von Harald K. (kirnbichler)


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Vanye R. schrieb:
> Wohnst du in einem Erdbebengebiet?

Der macht das einfach so, mich störts nicht so sehr, als daß ich 
erforschen würde, wie man das abschaltet. Da er das auch während der 
Aufwärmphase machen kann, geht noch nicht mal wirklich Zeit verloren.

von Peter N. (mikronix)


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Geschaft, nachdem ich in FreeCAD die Texthöhe (12→15) + Dicke (1→1,5) 
erhöht habe, die Verbindungslinien ein wenig verbreitert (4→8) + Dicke 
(0,3→1,4) geändert ist und die Nuppel dazwischen vergrößert, waren 
Drucker und ich nicht mehr anderer Meinung!

Die Ziffern sind lesbar und das komplette Teil ließ sich gut vom Bett 
lösen, sogar die Stützstrukturen waren einfach wegzubrechen.
Es passt nun erstaunlich perfekt auf den Herdknopf...

von Harald K. (kirnbichler)


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Na, herzlichen Glückwunsch!

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Das ist doch eigentlich nur Geometrie bzw. Mathematik.

Wenn ich das richtig gesehen habe, ist der Drehknopf (an der Stelle, wo 
die Beschriftung hinkommt) eine Kegel-Wand. Also könnte man den 
Beschriftungs-Ring an einer Stelle schneiden, "aufklappen" und flach in 
der Ebene z.B. mit weissem elastischem TPU drucken. Danach wie eine 
Intarsie in den Drehknopf einlegen und kleben.

Mit PLA oder ABS könnte das auch - unter Zuhilfenahme eines 
Heissluftgebläses - klappen, wenn man es weich macht ...

Ist ein nettes Experiment.

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