Hallo zusammen, hier steht im Datenblatt was von N1:N2 = 1.2:1 Was heißt das nun 1,2 Windungen Primär? Warum sind dann die DC-Widerstände so unpassend, wenn beide mit selben Querschnitten sind?Dann würde ich eher noch 12Windungen primär verstehen obwohl das ja auch nicht hinhaut. Naja, vielleicht kennt sich ja jemand aus und kann mir aus sagen, wie dann die 4 Wicklungen dazu aufgeteilt wären?[[https://www.we-online.com/components/products/datasheet/750342354.pdf]]
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Rudi R. schrieb: > Warum sind dann die DC-Widerstände so unpassend Weil das die maximal möglichen Widerstände sind und nicht die Tatsächlichen. Und du hast Übergangswiderstände, die auf beiden Seiten identisch sind und nicht dem Wicklungsverhältnis folgen. Rudi R. schrieb: > Was heißt das nun 1,2 Windungen Primär? Nein. N1 hat einfach 1.2x so viele Windungen. Was das in absoluter Zahl heißt, bleibt offen.
Der Trafo ist halt ausgelegt von bis zu 30V (N1) auf 6V herunter (N2) und dann macht es schon Sinn wenn N1 ein paar Windungen mehr hat bzw. 1,2:1 ist da noch ziemlich wenig Unterschied.
Ben B. schrieb: > Der Trafo ist halt ausgelegt von bis zu 30V (N1) auf 6V herunter (N2) > und dann macht es schon Sinn wenn N1 ein paar Windungen mehr hat bzw. > 1,2:1 ist da noch ziemlich wenig Unterschied. Na Du meinst das Typical Application-Beispiel.Das hat aber mit der Übersetzung in dem Sinne nichts zu tun.Die 6V am Ausgang dürften hier mit der Feedbackschleife des Flyback eingeregelt worden sein. Nimmt man dieses Teil hier als Übertrager habe ich 16% weniger Ausgangsspannung gegenüber der Eingangsspannung,wenn das das Übersetzungsverhältnis sein soll. Hier nimmt man auch noch die höherohmige Seite N1 als Eingangswicklung, was mehr Verluste im Eingangskreis verursachen würde?Komische Applikation...naja...mir gefällt das Datenblatt nicht.Wozu habe ich noch die 4-fache Wicklungsausführung, wenn ich auch hier nicht weiß in welchem Verhältniss die stehen?Soll man sich das dann ausmessen oder wie?
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Rudi R. schrieb: > Hier nimmt man auch noch die höherohmige Seite N1 als Eingangswicklung, > was mehr Verluste im Eingangskreis verursachen würde?Komische > Applikation... Ja, von der weiss der Übertrager ja nichts. Dir steht es frei, ihn so zu benutzen wie du es für richtig hältst.
Rudi R. schrieb: > Ben B. schrieb: >> Der Trafo ist halt ausgelegt von bis zu 30V (N1) auf 6V herunter (N2) >> und dann macht es schon Sinn wenn N1 ein paar Windungen mehr hat bzw. >> 1,2:1 ist da noch ziemlich wenig Unterschied. > > Na Du meinst das Typical Application-Beispiel.Das hat aber mit der > Übersetzung in dem Sinne nichts zu tun. Doch, natürlich schon. > Die 6V am Ausgang dürften hier > mit der Feedbackschleife des Flyback eingeregelt worden sein. Na und? Deswegen kann man das Übersetzungsverhältnis ja trotzdem so wählen, daß es halbwegs paßt. Und hier paßt es für 8V. Für höhere Eingangsspannungen muß das Tastverhältnis niedriger werden. > Hier nimmt man auch noch die höherohmige Seite N1 als Eingangswicklung, > was mehr Verluste im Eingangskreis verursachen würde? Bei einem Wandler 8..30V auf 6V fließt auf der Eingangsseite weniger Strom. Natürlich nimmt man dafür die hochohmigere Seite des Trafos. Bei den angegebenen Widerständen hat man bei 15V Eingangsspannung ungefähr gleich große Kupferverluste primär und sekundär. Rudi R. schrieb: > Was heißt das nun 1,2 Windungen Primär? Nein. Das Verhältnis ist 1.2 : 1. Also z.B. 12:10. Oder Vielfache von 6:5 (das ist das kleineste ganzzahlige 1.2 : 1 Verhältnis). > Warum sind dann die DC-Widerstände so unpassend, wenn beide mit selben > Querschnitten sind? Wie kommst du darauf? Von Querschnitten steht da nichts.
Die Typenbezeichnung und die Überschrift auf dieser Seite von Würth verraten es eigentlich: https://www.we-online.com/de/components/products/WE-FLYTI > WE-FLYTI MID-FLYTI Flyback Transformers for Texas Instruments Der Transformator ist Teil einer Serie die Würth speziell für TI-Schaltregler anbietet. Wahrscheinlich in Kooperation mit TI. Den nimmt man nicht einfach so. Der Ablauf ist in etwa, dass man sich für einen Regler oder eine Schaltung von TI entschieden hat. Dann verrät einem TI "Hey, dieses Teil von Würth passt besonders gut. Warum genau musst du nicht wissen. Wenn du keine Sorgen und Probleme haben willst nimm das.". Jetzt kann man noch die Verschwörungstheorie auf machen dass die Daten in Datenblatt bewusst nicht besonders ausführlich und hilfreich sind. Sonst könnte man den Übertrager mit den Produkten anderer Hersteller vergleichen und eventuell was preiswerteres finden. Jedenfalls, man findet ihn zumindest in https://www.ti.com/lit/ug/tidua58/tidua58.pdf https://www.ti.com/lit/ug/tidu499a/tidu499a.pdf
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Hannes J. schrieb: > Sonst könnte man den Übertrager mit den Produkten anderer Hersteller > vergleichen und eventuell was preiswerteres finden. Auch bei diesem Produkt bietet Würth ein Simulationsmodel für LTspice an. Ich würde einen Schaltwandler immer zuvor mit LTspice testen. Und wenn der Übertrager noch dazu ein Simulationsmodel hat, um so besser. Was willst Du mehr? mfg Klaus
Ben B. schrieb: > Der Trafo ist halt ausgelegt von bis zu 30V (N1) auf 6V herunter (N2) Meist haben die Schaltregler am Ausgang auch noch eine Einweggleichrichtung welche eh eine geringere Ausgangsspannung zur Folge hat als eine Brücke.
Armin X. schrieb: > eine > Einweggleichrichtung welche eh eine geringere Ausgangsspannung zur Folge > hat als eine Brücke. Ach? Wie oft fließt der Strom im Stromkreis durch eine Einweggleichrichtung? (der Name ist Programm) Bei einer Graezbrücke sind von den 4 Dioden immer zwei leitend... Fällt dir was auf? ;-)
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