Hallo, ich habe ein Netzwerkverlegekabel Cat7(?) (ca.25m) auf dem Dachboden von einer Verteilung zu einer Netzwerkdose (1 Steckplatz) verlegt. In der Verteilung war das bisher mit einem gecrimpten Stecker an einem LAN Port einer Fritzbox angeschlossen. Das Kabel ist nach 568B aufgelegt und bei Verlegung und aktuell mit so einem einfachen Kabeltester (7Links NS-468B) gemessen. Jetzt habe ich in der Verteilung einen TP-Link POE106S Injektor (30W) installiert und bei der Netzwerkdose einen TP-Link POE10R Splitter (10W) installiert an den ein D-Link Wlan-AP COVR-1100 (8,55W) angeschlossen ist, das ganze lief ca. eine Woche, dann kam kein Strom mehr aus dem Splitter. Ich habe das verlegte Netzwerkkabel und alle Anschlusskabel mit dem Kabeltester durchgemessen, da wird kein Fehler angezeigt. Ich habe mir jetzt so einen kleinen LogiLink POE Check besorgt und der zeigt bei den Anschlusskabeln Endspan(1236) an, beim verlegten Kabel nichts. Wie sollte ich weiter prüfen? Mfg Axel
Axel S. schrieb: > Wie sollte ich weiter prüfen? Beim Netzwerkkabel vom Splitter gezogen die jeweilen Adern kurzuschließen und an der Einspeisestelle den Widerstand messen.
Verlegekabel auf Stecker crimpen ist Müll, die sind da nicht für, oder? Denn da kommt genau so was bei raus: irgendjemand fummelt an der Strippe und schluss ist.
Axel S. schrieb: > mit einem gecrimpten Stecker Fehlerquelle, die Stecker sind für die flexiblen Patchkabel und nicht für die starren Verlegekabel, u.a. wegen der unterschiedlichen Durchmesser.
Dieter D. schrieb: > Beim Netzwerkkabel vom Splitter gezogen die jeweilen Adern > kurzuschließen und an der Einspeisestelle den Widerstand messen. Dann bau ich mir mal was und messe. Jens M. schrieb: > Verlegekabel auf Stecker crimpen ist Müll Wenn ich Platz finde kann ich auch noch eine Netzwerkdose in die Verteilung setzen. Ich wollte zusätzliche Steckverbindungen sparen.
Ich habe ein ähnliches Phänomen kürzlich beobachtet: Ein ESP32-S3-ETH mit POE tat keinen Mucks mehr. Ca. 20m zwischen Stromquelle und -Senke. Wilde Kabeltauscherei brachte mal Erfolg, mal nicht. Vorläufiges Endergebnis: Bei durchverbundenem Schirm gibt's ein Problem, bei getrenntem (z.B. mit UTP-Patchkabel oder auch nur einem billigen Buchse-Buchse RJ45-Adapter ohne Schirm) lief es. Erklären konnte ich mir es nicht (zu hohe Ausgleichsströme über den Schirm?), habe es aber auch nicht weiter untersucht. Läuft seither mit einem UTP-Patchkabel auf der einen Seite problemlos.
Axel S. schrieb: > Wenn ich Platz finde kann ich auch noch eine Netzwerkdose in die > Verteilung setzen. 1 TE z.B. von Hager oder als Keystone.
Muss man da wirklich immer selbst was basteln? Ich musste letztens auch 3D-drucken um eine RJ45 Buchse auf eine DIN-Schiene zu frickeln - und aus der Abdeckung mehr oder weniger gescheit rausschaut. Ist aber kein Heisskleber dran! Gruss Chregu
Christian M. schrieb: > Muss man da wirklich immer selbst was basteln? Nö, Halter für Keystones auf DIN-Schiene gibts fertig zu kaufen. https://www.kabelscheune.de/Keystone-Module/Keystone-Hutschienenadapter-Metall-Halter-fuer-1-Keystone-Modul.html > Ich musste letztens auch > 3D-drucken um eine RJ45 Buchse auf eine DIN-Schiene zu frickeln - und > aus der Abdeckung mehr oder weniger gescheit rausschaut. Die RJ45 sollte nach vorne, also durch die Verkleidung, rausschauen? Ist aber auch ungewöhnlich
Axel S. schrieb: > Ich habe das verlegte Netzwerkkabel und alle Anschlusskabel mit dem > Kabeltester durchgemessen, da wird kein Fehler angezeigt. Ich habe mir > jetzt so einen kleinen LogiLink POE Check besorgt und der zeigt bei den > Anschlusskabeln Endspan(1236) an, beim verlegten Kabel nichts. Was soll man daraus nun entnehmen wie und was du geprüft hast, mit solchen kleinen BlackBoxen wo nur LED's dran sind kann man nur geringe Ströme testen, die reichen aber eigentlich auch aus. Wenn es nach ner Weile nicht mehr geht dann ist entweder ein Übergangs-R entstanden oder ein Wackelkontakt Kabel- /Aderbruch, dann leuchten aber auch nicht mehr alle LED´s am Kabeltester. Ich hatte auch vor Weihnachten so ein Drama mit eigentl. starrem VerlegeKabel und RJ45-Steckern daran, das hat auch mehrmals nicht gehalten, da lag der Fehler aber beim Absetzen des Kabelmantels, dass da eine Ader immer beschädigt wurde die dann brach. Brille aufsetzen und genau hinschauen durch optische Prüfung hat es dann gebracht. Bei dir würde ein KeyStone-Modul schon reichen als Buchse, eine ganze NW-Dose braucht wieder zu viel Platz.
Also "Verteilung" war hier eher metaphorisch und nicht elektrotechnisch gemeint :-) Das ist ein Nische in einer Trockenbauwand wo ein paar Netzwerk- und Telefonkabel zusammenkommen und eine Fritzbox hängt, keine Hutschienen usw.. Vor vielen Jahren hing da eine Auerswald ISDN Telefonanlage und versorgte alle IAE- und TAE-Dosen im Haus. Klaus schrieb: > Bei durchverbundenem Schirm gibt's ein Problem, bei getrenntem (z.B. mit > UTP-Patchkabel oder auch nur einem billigen Buchse-Buchse RJ45-Adapter > ohne Schirm) lief es. Ich muss mal sehen ob ich noch ein Kabel habe, wo der Schirm nicht verbunden ist. Einen Versuch ist das auch wert. Christian M. schrieb: > Muss man da wirklich immer selbst was basteln? Ich musste letztens auch > 3D-drucken um eine RJ45 Buchse auf eine DIN-Schiene zu frickeln Da bin ich eher auf Metallbau geprägt, da biege/feile/niete/löte/schweisse ich schneller was zusammen bevor was gedruckt ist.
Reinhard S. schrieb: > Die RJ45 sollte nach vorne, also durch die Verkleidung, rausschauen? Genau! Reinhard S. schrieb: > Ist > aber auch ungewöhnlich Warum? Gruss Chregu
Axel S. schrieb: > das ganze lief ca. eine Woche, dann kam kein Strom mehr Entweder eine Unterbrechung, die man messen kann oder ein Gerät kaputt? Also verlegtes Kabel testen oder beide Geräte durch gesundes Patchkabel verbinden zum Test.
Es gibt die Keystones auch als Stecker, nicht optimal, aber weit besser als die normalen Westernstecker an Verlegekabel zu pressen.
Ich habe mal mit einem einfachen Multimeter durchgemessen*, die 1-2 4,2 Ohm, alle anderen Adernpaare je 4,0 Ohm. Dann habe ich ein Kabel ohne verbundenen Schirm an die Netzwerkdose angeschlossen und jetzt zeigt der POE Tester Endspan an. Also bis hier erstmal das Problem wie bei Klaus. Ich nutze jetzt POE wieder für den Wlan-AP. Unabhängig davon werde ich den gecrimpten Stecker durch ein Keystone-Modul ersetzen und mit einem Patchkabel verbinden. Wenn ich dann noch abweichende Widerstände messe werde ich auch noch mal die Kabel in der Netzwerkdose neu auflegen oder ggfs. die Dose wechseln. *) den Kurzschlussadapter den ich mit der Netzwerkdose verbunden habe, habe ich vorher mit jeweils 0,0 Ohm je Adernpaar gemessen.
Christian M. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Ist >> aber auch ungewöhnlich > > Warum? Dann hat man ja vor den ganzen Sicherungen ein Kabel rumbaumeln und muss es auch noch irgendwie weiterführen, womöglich noch durch die deshalb dauerhaft geöffneten Türen? Das Kabel hinter der Abdeckung zu führen erscheint mir da deutlich sinnvoller.
Wie beim TÜV, solange keiner daran wackelt, ist alles ok? Abschirmung legt man üblicherweise nur am Netzwerkschrank an. Sonst können Brummschleifen durch Potenzialausgleichsstöme auftreten.
:
Bearbeitet durch User
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

