Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Günstiges und einfaches Mini-Controller Board, was würdet ihr heute nehmen?


von Stefan (elektrostefan)


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Hi.
Wenn Ihr heute mit Mikrocontrollern anfangen würdet, was würdet ihr 
heute nehmen? Und was würdet ihr nehmen, wenn es günstig und einfach 
werden soll?

Unter günstig und einfach verstehe ich folgendes:
-Hardware leicht und günstig zu beschaffen
-Maximal 50 Euro für 3 Stück inklusive Zubehör was ich zum Starten 
brauche (z.B. Programmierkabel, Adapter etc). Einzelpreis nicht über 10 
Euro pro Stück. Idealerweise Reichelt/Conrad, sehr gerne auch Amazon 
Prime
-Fertige, kleine Platine die man huckepack mit 2,54mm Stiftleisten o.ä 
auf eine eigene Lochraster Platine setzen kann oder auch einfach 
fliegend irgendwo reinfriemeln kann.
-Nicht zu groß. Sollte fliegend angeschlossen in eine UP Schalterdose 
oder Standard Abzweigdose passen.
-Spannungsversorgung der Platine ca 5V DC incl Schutzschaltung gegen 
Verpolung und leichte Überspannungsimpulse (Schutzdiode). 
Eingänge/Ausgänge sollten bereits mit Schutzwiderständen/Dioden versehen 
sein, kurzfristig auch mal gewisse Überspannungsimpulse überleben und 
dauerhaft 5V tolerant sein. Viele Mini UC Boards sind leider nicht gut 
geschützt sondern geben direkt die Chip Pins auf die Stiftleiste.
-Einfache Programmierung, am Besten in-System direkt über ein einfaches 
USB Kabel oder einen fertigen ISP oder Serial Adapter via Pinheader.
-Kein WLAN (oder so deaktivierbar dass es nur zum Programmieren 
aufgeweckt wird z.b. über einen Mini-Taster auf der Platine, Zeitfenster 
nach reboot oder so)
-Entwicklungsumgebung kostenlos / Opensource
-Gute Communitybase für fertigen Code und HowTos usw.

Interessante Kandidaten gibt es ja mittlerweile einige. Man muss nur mal 
nach Einplatinen-Controller googeln. So viele dass man gar nicht weiß 
was man kaufen soll.
Könnt ihr denn da Empfehlungen aussprechen?

von Klaus R. (klara)


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Ein D1Mini Pro.
mfg Klaus

von Gerd E. (robberknight)


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du hast noch einen meiner Meinung nach wichtigen Punkt vergessen: der 
Markt ist nicht mit Fälschungen geflutet.

Z.B. die Blue-Pill-Boards waren früher eine gute, günstige und beliebte 
Version von Devboards mit STM32-Controllern. Heute kann man die immer 
noch kaufen, aber man kriegt eigentlich nur noch welche mit 
irgendwelchen "kompatiblen" Controllern wie z.B. GD32, oft mit 
gefälschtem Aufdruck. Die sind zwar so ähnlich, aber halt nicht 
identisch zu den STM32 und das macht dann viel Ärger.

Meine Empfehlung wäre der Raspi Pico oder Pico2. Erfüllt eigentlich all 
Deine Kriterien bis auf die extra Schutzmaßnahmen und Fälschungen sind 
mir keine bekannt.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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sehr viele Wünsche, aber dann:

Stefan schrieb:
> -Nicht zu groß. Sollte fliegend angeschlossen in eine UP Schalterdose
> oder Standard Abzweigdose passen.

Für alles was in Dosen soll, fertige Shellys

Es gibt heutzutage nicht mehr DEN Controller - schaff Dir eine 
vernünftige Infrastruktur die z.B. über MQTT miteinander kommuniziert

Was Fu mit einem Controller in einer UP-Fose willst, der kein WIFI kann 
- fraglich

Für sonstige Basteleien: ESP8266 oder ESP32

von Stefan (elektrostefan)


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Arduino ist ja auch ein recht bekanntes System. Dort gibt es auch einige 
Clones, die wohl nicht so einfach funktionieren und die erst mithilfe 
eines originalen Arduino Boards "startklar" gemacht werden muss.

Raspi Pico usw scheint wohl auch recht bekannt zu sein. Genauso wie die 
ESP32 basierten Boards.
Welche sind denn nachher einfacher zu programmieren?
Um z.B. eine Zeitschaltung zu programmieren will ich nachher nicht erst 
noch massig Overhead programmieren müssen um irgendwelche Bibliotheken 
einzubinden oder mit DOM Bäumen und JSON usw hantieren.

Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder 
einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/... 
verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge 
ansteuern.
Im Prinzip könnte ich mehrere Shelly Uni2 nehmen und einen Home 
Assistant aufsetzen, um dort dann alles per Script zu zu machen.
Ist aber irgendwie mit Kanonen auf Spatzen.
Oder eben konventionell mit Relais-Grab oder TTL machen, damit hab ich 
sowas schon mehrfach erfolgreich gebaut. Klein und günstig ist aber was 
anderes.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Stefan schrieb:
> massig Overhead programmieren müssen um irgendwelche Bibliotheken
> einzubinden oder mit DOM Bäumen und JSON usw hantieren.

Wo muss man das denn...??

Stefan schrieb:
> Welche sind denn nachher einfacher zu programmieren?

Vermutlich die ESP32 weil es sie schon länger gibt und es unendlich viel 
Beispiele und Libraries dafür gibt.

Stefan schrieb:
> Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder
> einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/...
> verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge
> ansteuern.

Das kannst du mit praktisch jedem Controller.

Für Lochraster-kompatibel würde ich noch die Nucleo-32 erwähnen, sind 
zwar etwas teurer (ca 15€) aber haben dafür den Debugger/Programmer an 
Bord, man braucht nur ein USB-Kabel aus der Grabbelkiste. Der Debugger 
funktioniert auch besser als der für die ESP32.

: Bearbeitet durch User
von N. M. (mani)


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Gerd E. schrieb:
> Meine Empfehlung wäre der Raspi Pico oder Pico2. Erfüllt eigentlich all
> Deine Kriterien bis auf die extra Schutzmaßnahmen

+1
Aber Industrie taugliche IO Pins kenne ich sowieso bei den wenigsten 
Eva-Boards. Muss man halt was dran tüddeln. Preis ist unschlagbar.

von Heinz R. (heijz)



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Stefan schrieb:
> Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder
> einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/...
> verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge
> ansteuern.

ich mache so was seit Jahren nur noch mit ESP8266 oder ESP32 und als 
Software ESPEasy - die Rechenleisting ist echt beachtlich

aktuell stelle ich z.B. meine Heizungssteuerung um, mit Touchdisplay, 
MQTT-Steuerung der Wärmepumpe usw

das komplette Display incl. ESP32 kostet keine 20€

das mag jetzt für die Hardcore-Coder kindisch sein, aber die ganzen 
Sensoren sind halt schon integriert, man hat NTP usw

Ich habe früher auch mit Arduino usw rumgemacht - dann passt wieder 
diese Abhängigkeit nicht, dann hakt es irgendwo, vieles wo man denkt das 
macht man in 20min dauert dann 10 Stunden

Der große Vorteil für mich ist das ich jederzeit per Web-Interface auf 
die Rules zugreifen kann, nie mehr irgendwas neu flashen muss

Raspis habe ich hier auch im Einsatz, werden aber immer weniger
Ist halt ein komplettes Betriebssystem das man auch pflegen muss

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (datenreisender)


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Stefan schrieb:
> Arduino ist ja auch ein recht bekanntes System. Dort gibt es auch einige
> Clones, die wohl nicht so einfach funktionieren und die erst mithilfe
> eines originalen Arduino Boards "startklar" gemacht werden muss.

Du bist nicht verpflichtet einen Clone zu kaufen. Kauf ein 
Orginal-Arduino und es funktioniert sofort. Ein paar Arduinos haben auch 
ein Funkmodul, so dass das Ding nicht so alleine in der Unterputzdose 
bleibt. Die Bibliotheken sind Mah-Mah zum Teil, Arduino halt. Aber 
zumindest Funk und MQTT funktionieren sehr stabil.

> Raspi Pico usw scheint wohl auch recht bekannt zu sein. Genauso wie die
> ESP32 basierten Boards.
> Welche sind denn nachher einfacher zu programmieren?

Ich (!) finde den ESP32-C6 sehr angenehm,  genuegend Rechenleistung, 
Speicher und Flash auf fuer richtige Anwendungen. Die Boards die ich(!) 
immer benutze haben einen zweiten USB-Anschluss so dass das Debugging 
gemacht werden kann. Und ja, Programmieren via Eclipse und ESP-IDF.

Was ich selbst nicht mehr selbst baue: 230V Interfaces.

von Gerd E. (robberknight)


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Heinz R. schrieb:
> ich mache so was seit Jahren nur noch mit ESP8266 oder ESP32 und als
> Software ESPEasy

Das ist halt ein komplettes Framework mit allem Drum und Dran. Wenn man 
das mag und möchte - gerne. Aber wenn nicht dann kann sowas einem 
ziemlich im Weg stehen.

> Raspis habe ich hier auch im Einsatz, werden aber immer weniger
> Ist halt ein komplettes Betriebssystem das man auch pflegen muss

Du verwechselst glaube ich die "großen" RasPis mit ihren 
Broadcom-Prozessoren und (normalerweise) Linux. Was ich meinte waren die 
RasPi Picos mit den RP2040 oder RP2350 Mikrocontrollern. Ganz andere 
Liga.

Um für die RasPi Picos zu programmieren braucht es nur das SDK und nen 
GCC und es kann losgehen. Wenn man nicht mag, braucht man weder IDE noch 
Libraries oder großes Framework drumrum und es ist dennoch einfach damit 
zu arbeiten.

So einfach kann man starten:
https://github.com/raspberrypi/pico-examples/blob/master/blink_simple/blink_simple.c

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Gerd E. schrieb:
> Das ist halt ein komplettes Framework mit allem Drum und Dran. Wenn man
> das mag und möchte - gerne. Aber wenn nicht dann kann sowas einem
> ziemlich im Weg stehen.

ich sag ja, ich bin kein Programmierer - habe da zugegeben zu wenig 
Ahnung und zu wenig Zeit für, ich will und brauche ein funktionierendes 
Ergebnis

Ich sehe das auch eher als Alternative zu Siemens Logo, Technische 
Alternative, Loxone  usw - man kommt damit sehr schnell sehr viel 
weiter, zu weitaus günstigeren Preisen

angefangen habe ich das damals mit Sonoff - aber heute lasse ich auch 
fast alles was mit 230V zu tun hat von Shellys schalten

von Stefan (elektrostefan)


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Wow, das ESPeasy sieht ja echt schick aus.
Glaub ich bestell mir mal so einen rein zum rumspielen.
Wenn du dir so ein 0815 ESP32 Board bestellst, wie kommt die Software 
initial auf das Board? Per USB?

RasPi Pico wäre für mein Projekt allerdings auch sehr interessant. Ist 
dann nicht so der Overkill.
Vielleicht da auch mal so ein Starter Kit ordern.
Arduino hab ich momentan ehr schon ausgeschlossen.

Für die 230V Anbindung nutze ich fertige Relais/Optokoppler Module bzw 
die schon vorhandene 12V/24V Steuerungsebene.

Achja, um ein 0-22 kOhm Signal möglichst einfach, aber 
potentialgetrennt, mit dem Controller zu generieren, wie würdet ihr da 
vor gehen?
Ich möchte einen vorhandenen Poti von einer Drehzahlregelung simulieren.

von Nick (b620ys)


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Ich lass die Finger von ESP. Hab einmal eine Platine damit aufgebau (nur 
weil der ESP ein bestimmtes WiFi-Feature unterstütze) und bin schon beim 
Datenblatt verzweifel. Scheint wohl KI-generiert zu sein, lauter 
Wischiwaschi.

Meine Frage an den TO wäre, ob er in die Tiefe gehen will, oder nur 
irgendwas in einer IDE mit einer obskuren Sprache zusammen clicken will. 
Ja, das ist abwertend.

Ich würde mich auch nicht (all zu gerne) auf Boards von irgendwem 
einlassen, sondern lieber vom Hersteller. Dann wirds schon bissl dünner. 
Aber so kann man davon ausgehen, dass das Board auch vom Hersteller in 
seiner IDE voll unterstützt wird. Allzuteuer sind die nicht und meistens 
ist alles komplett drauf. USB einstecken und loslegen, Kabel ist dabei.
Das zwingt einem dann aber dazu, sich mit C zu beschäftigen. Ja, C++ 
geht oft auch, aber ... ich halt nix davon auf dem µC.

von Waldemar P. (waldi_p)


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Ich habe durch Zufall vor mehr als einem Jahr den Annex32 RDS entdeckt.
Ist eine leicht erlernbare Interpreter Sprache mit unzähligen 
Erweiterungen.
Läuft auf allen ESP´s von ESP8266 bis ESP32H4 also für jedem was dabei.
Bei der ESP32 Familie werden sehr viele TFT Display´s unterstützt die in 
LVGL
programmiert werden können. Alle meine Projekte rund um Haus und Solar
Steuerung habe ich mit dem System bewältigt.
Schau mal in die Hilfe Datei:
 https://www.cicciocb.com/annex32help
Da es sich um eine Interpreter Sprache handelt ist debugen kein Problem.
Programmiert wird auf einer WEB Oberfläche die das Programm zu Verfügung
stellt. Fehler werden sofort nach dem Start erkannt und was mir wichtig
ist entfällt das kompilieren was einen großen Zeitfaktor darstellt.

Gruß
Waldemar

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Ich lass die Finger von ESP. Hab einmal eine Platine damit aufgebau (nur
> weil der ESP ein bestimmtes WiFi-Feature unterstütze) und bin schon beim
> Datenblatt verzweifel.

Sehr viele Anfänger kriegen das super hin mit den ESP32. Die benutzen 
entweder einfach Arduino für ESP32 oder das ESP-IDF. Da braucht man das 
Datasheet überhaupt nicht.

Waldemar P. schrieb:
> Fehler werden sofort nach dem Start erkannt und was mir wichtig
> ist entfällt das kompilieren was einen großen Zeitfaktor darstellt.

Beim Kompilieren werden Fehler aber noch VOR dem Starten erkannt.

von Heinz R. (heijz)


Angehängte Dateien:

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Stefan schrieb:
> Wow, das ESPeasy sieht ja echt schick aus.
> Glaub ich bestell mir mal so einen rein zum rumspielen.
> Wenn du dir so ein 0815 ESP32 Board bestellst, wie kommt die Software
> initial auf das Board? Per USB?

ja, beim ersten mal einfach per USB aufspielen

Es gibt mittlerweile auch einen webflasher - aber habe ich selber nie 
getestet

Tip: fang mit einem ESP8266 an - kein ESP32, nicht gleich Display usw 
wollen  - kostet ca. 5€
In den Downloads ist ESPEasy-Flasher dabei - damit flashen - dann ins 
Terminal -blind eingeben:
wifissid - Dein Wifi
wifikey - dein Wifi-PW
save
settings

Dann siehst die IP-Adresse, kannst per Browser drauf zugreifen

hier mal ein Ausschnitt der bereits integrierten Sensoren

von Gerd E. (robberknight)


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Stefan schrieb:
> Achja, um ein 0-22 kOhm Signal möglichst einfach, aber
> potentialgetrennt, mit dem Controller zu generieren, wie würdet ihr da
> vor gehen?
> Ich möchte einen vorhandenen Poti von einer Drehzahlregelung simulieren.

Ich glaube das ist ein Thema für einen separaten Thread, das hat wenig 
mit dem Thema Controller- und Devboard-Auswahl hier zu tun.

Gerade das Potentialgetrennt macht es komplex. Wenn das nicht zwingend 
nötig ist wird es deutlich einfacher. Auch wenn es nicht allgemein ein 
Poti simulieren muss, sondern nur mit einer konkreten, bekannten 
Drehzahlregelung.

Ansonsten - wieviel Bit Auflösung brauchst Du?

Das bitte alles in dem neuen Thread beschreiben den Du aufmachst.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Niklas G. schrieb:

> Sehr viele Anfänger kriegen das super hin mit den ESP32. Die benutzen
> entweder einfach Arduino für ESP32 oder das ESP-IDF. Da braucht man das
> Datasheet überhaupt nicht.

Das ist schon wahr.

Aber: Wenn man Sachen machen will, für die man ein Datasheet brauchen 
würde: es gibt einfach kein brauchbares. Und das ist generell eine ganz 
üble Sache, denn auch Frameworks haben Fehler. Und ohne ein vernünftiges 
Datenblatt hat man keine Chance, denen auf die Spur zu kommen.

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