Hi. Wenn Ihr heute mit Mikrocontrollern anfangen würdet, was würdet ihr heute nehmen? Und was würdet ihr nehmen, wenn es günstig und einfach werden soll? Unter günstig und einfach verstehe ich folgendes: -Hardware leicht und günstig zu beschaffen -Maximal 50 Euro für 3 Stück inklusive Zubehör was ich zum Starten brauche (z.B. Programmierkabel, Adapter etc). Einzelpreis nicht über 10 Euro pro Stück. Idealerweise Reichelt/Conrad, sehr gerne auch Amazon Prime -Fertige, kleine Platine die man huckepack mit 2,54mm Stiftleisten o.ä auf eine eigene Lochraster Platine setzen kann oder auch einfach fliegend irgendwo reinfriemeln kann. -Nicht zu groß. Sollte fliegend angeschlossen in eine UP Schalterdose oder Standard Abzweigdose passen. -Spannungsversorgung der Platine ca 5V DC incl Schutzschaltung gegen Verpolung und leichte Überspannungsimpulse (Schutzdiode). Eingänge/Ausgänge sollten bereits mit Schutzwiderständen/Dioden versehen sein, kurzfristig auch mal gewisse Überspannungsimpulse überleben und dauerhaft 5V tolerant sein. Viele Mini UC Boards sind leider nicht gut geschützt sondern geben direkt die Chip Pins auf die Stiftleiste. -Einfache Programmierung, am Besten in-System direkt über ein einfaches USB Kabel oder einen fertigen ISP oder Serial Adapter via Pinheader. -Kein WLAN (oder so deaktivierbar dass es nur zum Programmieren aufgeweckt wird z.b. über einen Mini-Taster auf der Platine, Zeitfenster nach reboot oder so) -Entwicklungsumgebung kostenlos / Opensource -Gute Communitybase für fertigen Code und HowTos usw. Interessante Kandidaten gibt es ja mittlerweile einige. Man muss nur mal nach Einplatinen-Controller googeln. So viele dass man gar nicht weiß was man kaufen soll. Könnt ihr denn da Empfehlungen aussprechen?
Ein D1Mini Pro. mfg Klaus
du hast noch einen meiner Meinung nach wichtigen Punkt vergessen: der Markt ist nicht mit Fälschungen geflutet. Z.B. die Blue-Pill-Boards waren früher eine gute, günstige und beliebte Version von Devboards mit STM32-Controllern. Heute kann man die immer noch kaufen, aber man kriegt eigentlich nur noch welche mit irgendwelchen "kompatiblen" Controllern wie z.B. GD32, oft mit gefälschtem Aufdruck. Die sind zwar so ähnlich, aber halt nicht identisch zu den STM32 und das macht dann viel Ärger. Meine Empfehlung wäre der Raspi Pico oder Pico2. Erfüllt eigentlich all Deine Kriterien bis auf die extra Schutzmaßnahmen und Fälschungen sind mir keine bekannt.
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sehr viele Wünsche, aber dann: Stefan schrieb: > -Nicht zu groß. Sollte fliegend angeschlossen in eine UP Schalterdose > oder Standard Abzweigdose passen. Für alles was in Dosen soll, fertige Shellys Es gibt heutzutage nicht mehr DEN Controller - schaff Dir eine vernünftige Infrastruktur die z.B. über MQTT miteinander kommuniziert Was Fu mit einem Controller in einer UP-Fose willst, der kein WIFI kann - fraglich Für sonstige Basteleien: ESP8266 oder ESP32
Arduino ist ja auch ein recht bekanntes System. Dort gibt es auch einige Clones, die wohl nicht so einfach funktionieren und die erst mithilfe eines originalen Arduino Boards "startklar" gemacht werden muss. Raspi Pico usw scheint wohl auch recht bekannt zu sein. Genauso wie die ESP32 basierten Boards. Welche sind denn nachher einfacher zu programmieren? Um z.B. eine Zeitschaltung zu programmieren will ich nachher nicht erst noch massig Overhead programmieren müssen um irgendwelche Bibliotheken einzubinden oder mit DOM Bäumen und JSON usw hantieren. Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/... verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge ansteuern. Im Prinzip könnte ich mehrere Shelly Uni2 nehmen und einen Home Assistant aufsetzen, um dort dann alles per Script zu zu machen. Ist aber irgendwie mit Kanonen auf Spatzen. Oder eben konventionell mit Relais-Grab oder TTL machen, damit hab ich sowas schon mehrfach erfolgreich gebaut. Klein und günstig ist aber was anderes.
Stefan schrieb: > massig Overhead programmieren müssen um irgendwelche Bibliotheken > einzubinden oder mit DOM Bäumen und JSON usw hantieren. Wo muss man das denn...?? Stefan schrieb: > Welche sind denn nachher einfacher zu programmieren? Vermutlich die ESP32 weil es sie schon länger gibt und es unendlich viel Beispiele und Libraries dafür gibt. Stefan schrieb: > Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder > einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/... > verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge > ansteuern. Das kannst du mit praktisch jedem Controller. Für Lochraster-kompatibel würde ich noch die Nucleo-32 erwähnen, sind zwar etwas teurer (ca 15€) aber haben dafür den Debugger/Programmer an Bord, man braucht nur ein USB-Kabel aus der Grabbelkiste. Der Debugger funktioniert auch besser als der für die ESP32.
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Gerd E. schrieb: > Meine Empfehlung wäre der Raspi Pico oder Pico2. Erfüllt eigentlich all > Deine Kriterien bis auf die extra Schutzmaßnahmen +1 Aber Industrie taugliche IO Pins kenne ich sowieso bei den wenigsten Eva-Boards. Muss man halt was dran tüddeln. Preis ist unschlagbar.
Stefan schrieb: > Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder > einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/... > verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge > ansteuern. ich mache so was seit Jahren nur noch mit ESP8266 oder ESP32 und als Software ESPEasy - die Rechenleisting ist echt beachtlich aktuell stelle ich z.B. meine Heizungssteuerung um, mit Touchdisplay, MQTT-Steuerung der Wärmepumpe usw das komplette Display incl. ESP32 kostet keine 20€ das mag jetzt für die Hardcore-Coder kindisch sein, aber die ganzen Sensoren sind halt schon integriert, man hat NTP usw Ich habe früher auch mit Arduino usw rumgemacht - dann passt wieder diese Abhängigkeit nicht, dann hakt es irgendwo, vieles wo man denkt das macht man in 20min dauert dann 10 Stunden Der große Vorteil für mich ist das ich jederzeit per Web-Interface auf die Rules zugreifen kann, nie mehr irgendwas neu flashen muss Raspis habe ich hier auch im Einsatz, werden aber immer weniger Ist halt ein komplettes Betriebssystem das man auch pflegen muss
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Stefan schrieb: > Arduino ist ja auch ein recht bekanntes System. Dort gibt es auch einige > Clones, die wohl nicht so einfach funktionieren und die erst mithilfe > eines originalen Arduino Boards "startklar" gemacht werden muss. Du bist nicht verpflichtet einen Clone zu kaufen. Kauf ein Orginal-Arduino und es funktioniert sofort. Ein paar Arduinos haben auch ein Funkmodul, so dass das Ding nicht so alleine in der Unterputzdose bleibt. Die Bibliotheken sind Mah-Mah zum Teil, Arduino halt. Aber zumindest Funk und MQTT funktionieren sehr stabil. > Raspi Pico usw scheint wohl auch recht bekannt zu sein. Genauso wie die > ESP32 basierten Boards. > Welche sind denn nachher einfacher zu programmieren? Ich (!) finde den ESP32-C6 sehr angenehm, genuegend Rechenleistung, Speicher und Flash auf fuer richtige Anwendungen. Die Boards die ich(!) immer benutze haben einen zweiten USB-Anschluss so dass das Debugging gemacht werden kann. Und ja, Programmieren via Eclipse und ESP-IDF. Was ich selbst nicht mehr selbst baue: 230V Interfaces.
Heinz R. schrieb: > ich mache so was seit Jahren nur noch mit ESP8266 oder ESP32 und als > Software ESPEasy Das ist halt ein komplettes Framework mit allem Drum und Dran. Wenn man das mag und möchte - gerne. Aber wenn nicht dann kann sowas einem ziemlich im Weg stehen. > Raspis habe ich hier auch im Einsatz, werden aber immer weniger > Ist halt ein komplettes Betriebssystem das man auch pflegen muss Du verwechselst glaube ich die "großen" RasPis mit ihren Broadcom-Prozessoren und (normalerweise) Linux. Was ich meinte waren die RasPi Picos mit den RP2040 oder RP2350 Mikrocontrollern. Ganz andere Liga. Um für die RasPi Picos zu programmieren braucht es nur das SDK und nen GCC und es kann losgehen. Wenn man nicht mag, braucht man weder IDE noch Libraries oder großes Framework drumrum und es ist dennoch einfach damit zu arbeiten. So einfach kann man starten: https://github.com/raspberrypi/pico-examples/blob/master/blink_simple/blink_simple.c
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Gerd E. schrieb: > Das ist halt ein komplettes Framework mit allem Drum und Dran. Wenn man > das mag und möchte - gerne. Aber wenn nicht dann kann sowas einem > ziemlich im Weg stehen. ich sag ja, ich bin kein Programmierer - habe da zugegeben zu wenig Ahnung und zu wenig Zeit für, ich will und brauche ein funktionierendes Ergebnis Ich sehe das auch eher als Alternative zu Siemens Logo, Technische Alternative, Loxone usw - man kommt damit sehr schnell sehr viel weiter, zu weitaus günstigeren Preisen angefangen habe ich das damals mit Sonoff - aber heute lasse ich auch fast alles was mit 230V zu tun hat von Shellys schalten
Wow, das ESPeasy sieht ja echt schick aus. Glaub ich bestell mir mal so einen rein zum rumspielen. Wenn du dir so ein 0815 ESP32 Board bestellst, wie kommt die Software initial auf das Board? Per USB? RasPi Pico wäre für mein Projekt allerdings auch sehr interessant. Ist dann nicht so der Overkill. Vielleicht da auch mal so ein Starter Kit ordern. Arduino hab ich momentan ehr schon ausgeschlossen. Für die 230V Anbindung nutze ich fertige Relais/Optokoppler Module bzw die schon vorhandene 12V/24V Steuerungsebene. Achja, um ein 0-22 kOhm Signal möglichst einfach, aber potentialgetrennt, mit dem Controller zu generieren, wie würdet ihr da vor gehen? Ich möchte einen vorhandenen Poti von einer Drehzahlregelung simulieren.
Ich lass die Finger von ESP. Hab einmal eine Platine damit aufgebau (nur weil der ESP ein bestimmtes WiFi-Feature unterstütze) und bin schon beim Datenblatt verzweifel. Scheint wohl KI-generiert zu sein, lauter Wischiwaschi. Meine Frage an den TO wäre, ob er in die Tiefe gehen will, oder nur irgendwas in einer IDE mit einer obskuren Sprache zusammen clicken will. Ja, das ist abwertend. Ich würde mich auch nicht (all zu gerne) auf Boards von irgendwem einlassen, sondern lieber vom Hersteller. Dann wirds schon bissl dünner. Aber so kann man davon ausgehen, dass das Board auch vom Hersteller in seiner IDE voll unterstützt wird. Allzuteuer sind die nicht und meistens ist alles komplett drauf. USB einstecken und loslegen, Kabel ist dabei. Das zwingt einem dann aber dazu, sich mit C zu beschäftigen. Ja, C++ geht oft auch, aber ... ich halt nix davon auf dem µC.
Ich habe durch Zufall vor mehr als einem Jahr den Annex32 RDS entdeckt. Ist eine leicht erlernbare Interpreter Sprache mit unzähligen Erweiterungen. Läuft auf allen ESP´s von ESP8266 bis ESP32H4 also für jedem was dabei. Bei der ESP32 Familie werden sehr viele TFT Display´s unterstützt die in LVGL programmiert werden können. Alle meine Projekte rund um Haus und Solar Steuerung habe ich mit dem System bewältigt. Schau mal in die Hilfe Datei: https://www.cicciocb.com/annex32help Da es sich um eine Interpreter Sprache handelt ist debugen kein Problem. Programmiert wird auf einer WEB Oberfläche die das Programm zu Verfügung stellt. Fehler werden sofort nach dem Start erkannt und was mir wichtig ist entfällt das kompilieren was einen großen Zeitfaktor darstellt. Gruß Waldemar
Nick schrieb: > Ich lass die Finger von ESP. Hab einmal eine Platine damit aufgebau (nur > weil der ESP ein bestimmtes WiFi-Feature unterstütze) und bin schon beim > Datenblatt verzweifel. Sehr viele Anfänger kriegen das super hin mit den ESP32. Die benutzen entweder einfach Arduino für ESP32 oder das ESP-IDF. Da braucht man das Datasheet überhaupt nicht. Waldemar P. schrieb: > Fehler werden sofort nach dem Start erkannt und was mir wichtig > ist entfällt das kompilieren was einen großen Zeitfaktor darstellt. Beim Kompilieren werden Fehler aber noch VOR dem Starten erkannt.
Stefan schrieb: > Wow, das ESPeasy sieht ja echt schick aus. > Glaub ich bestell mir mal so einen rein zum rumspielen. > Wenn du dir so ein 0815 ESP32 Board bestellst, wie kommt die Software > initial auf das Board? Per USB? ja, beim ersten mal einfach per USB aufspielen Es gibt mittlerweile auch einen webflasher - aber habe ich selber nie getestet Tip: fang mit einem ESP8266 an - kein ESP32, nicht gleich Display usw wollen - kostet ca. 5€ In den Downloads ist ESPEasy-Flasher dabei - damit flashen - dann ins Terminal -blind eingeben: wifissid - Dein Wifi wifikey - dein Wifi-PW save settings Dann siehst die IP-Adresse, kannst per Browser drauf zugreifen hier mal ein Ausschnitt der bereits integrierten Sensoren
Stefan schrieb: > Achja, um ein 0-22 kOhm Signal möglichst einfach, aber > potentialgetrennt, mit dem Controller zu generieren, wie würdet ihr da > vor gehen? > Ich möchte einen vorhandenen Poti von einer Drehzahlregelung simulieren. Ich glaube das ist ein Thema für einen separaten Thread, das hat wenig mit dem Thema Controller- und Devboard-Auswahl hier zu tun. Gerade das Potentialgetrennt macht es komplex. Wenn das nicht zwingend nötig ist wird es deutlich einfacher. Auch wenn es nicht allgemein ein Poti simulieren muss, sondern nur mit einer konkreten, bekannten Drehzahlregelung. Ansonsten - wieviel Bit Auflösung brauchst Du? Das bitte alles in dem neuen Thread beschreiben den Du aufmachst.
Niklas G. schrieb: > Sehr viele Anfänger kriegen das super hin mit den ESP32. Die benutzen > entweder einfach Arduino für ESP32 oder das ESP-IDF. Da braucht man das > Datasheet überhaupt nicht. Das ist schon wahr. Aber: Wenn man Sachen machen will, für die man ein Datasheet brauchen würde: es gibt einfach kein brauchbares. Und das ist generell eine ganz üble Sache, denn auch Frameworks haben Fehler. Und ohne ein vernünftiges Datenblatt hat man keine Chance, denen auf die Spur zu kommen.
Stefan schrieb: > Dort gibt es auch einige Clones, die wohl nicht so einfach funktionieren > und die erst mithilfe eines originalen Arduino Boards "startklar" > gemacht werden muss. Gerüchteküche - ja, gerüchteweise soll es Clones geben, wo noch keine Software drauf ist. Dann braucht man einen anderen, der den Bootloader drauf hat, um ihn einmalig als seriellen ISP-Adapter zu verwenden und den Bootloader drauf zu spielen. > Oder eben konventionell mit Relais-Grab oder TTL machen TTL ist tot, seit es CMOS gibt, Relaiscomputer eigentlich auch, wenn man von ein paar noch funktionsfähigen Museumexemplaren absieht ;-) > Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder > einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/... > verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge > ansteuern. Das schafft jeder kleine Arduino mit einem ATmega328. Brauchst du wirklich die in Watte eingepackte Lösung mit vollem ESD-Schutz und idiotensicherer Stromversorgung? Platinen, die huckepack auf andere Boards integriert werden, überlassen das gewöhnlich der Anwenderbeschaltung. Sonst bist du wirklich bei einer SPS. Stefan schrieb: > Könnt ihr denn da Empfehlungen aussprechen? Was soll das Board denn können? Geht es um einfache Bit-Schubserei und einfache LED-Blinkereien, Anwendungen mit BT/WLAN Integration, DSP für Dekodierung von Funksignalen oder was soll der Controller so können?
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Niklas G. schrieb: > Da braucht man das Datasheet überhaupt nicht. Das ändert nichts daran, dass das DaBla unterirdisch ist. Und das ist genug für mich.
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Ich mag immer noch das klassische Arduino Nano Board (ohne Klimbim hinter dem Namen). Dessen Nachbauten sind unproblematisch. Wenn es eine Nummer größer sein soll empfehle ich STM32 Nucleo64 Boards, die gibt es mit unterschiedlichen Microcontrollern. Den mitgelieferten Debugger kann man abknipsen. Das einst beliebte BluePill Board kommt wegen gefühlt 99% mangelhafter Fakes nicht mehr in Frage. Boards mit Schutzschaltungen wirst du lange suchen, ich glaube es gibt keine. Die Schutzschaltungen müssen immer anwendungs-spezifisch sein und treiben die Kosten hoch.
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Heinz R. schrieb: > hier mal ein Ausschnitt der bereits integrierten Sensoren Gibt es das auch in Form einer anständigen Liste. Dieser Pixelbrei in Zwischenablage01.jpg hilft nicht wirklich, da unvollständig und nicht durchsuchbar. Waldemar P. schrieb: > ... den Annex32 RDS entdeckt. AnnexRDS, mal wieder ein neuer Basic Interpreter mit Erweiterungen? "What is AnnexRDS ? AnnexRDS is not your ordinary development system; it’s a powerhouse of innovation and efficiency. With Annex Basic at its core, it redefines the notion of programming simplicity and versatility." https://cicciocb.com/
Rainer W. schrieb: > Gerüchteküche - ja, gerüchteweise soll es Clones geben, wo noch keine > Software drauf ist. Jedenfalls gibt es welche, die keinen besonders "guten" Bootloader drauf haben. Beim Arduino Pro Mini z. B. lief mein Programm zunächst perfekt, aber als ich später dann die Watchdog-Funktion aktiviert habe, lief gar nichts mehr. Erst mit einem neueren Bootloader lief der Clone wieder – musste ich erst in Foren recherchieren. :-( > Dann braucht man einen anderen, der den Bootloader > drauf hat, um ihn einmalig als seriellen ISP-Adapter zu verwenden und > den Bootloader drauf zu spielen. Oder einen richtigen Programmer, der macht es einfacher. Ein Diamex z. B. kostet nur so 20 € und kann auch andere Hardware programmieren.
Rainer W. schrieb: > Gibt es das auch in Form einer anständigen Liste. ja, z.B. hier: https://espeasy.readthedocs.io/en/latest/Plugin/_Plugin.html#list-of-official-plugins und hier gibt es mehr Details: https://espeasy.readthedocs.io/en/latest/
Was bei dem ganzen hier fehlt: Was soll denn damit gemacht werden? Ohne Angabe, für welchen Einsatzzweck der Kontroller verwendet werden soll ist eine Auswahl sinnlos. Ansonsten empfehle ich als Auto einen Kieslaster: Damit ist man für alle Transportaufgaben gerüstet.
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Rolf schrieb: > Jedenfalls gibt es welche, die keinen besonders "guten" Bootloader drauf > haben. Beim Arduino Pro Mini z. B. lief mein Programm zunächst perfekt, > aber als ich später dann die Watchdog-Funktion aktiviert habe, lief gar > nichts mehr. Erst mit einem neueren Bootloader lief der Clone wieder – > musste ich erst in Foren recherchieren. :-( Glaube ich nicht. Eher hast du beim Fuse einstellen was verbockt.
Christoph M. schrieb: > Ansonsten empfehle ich als Auto einen Kieslaster: Damit ist man für alle > Transportaufgaben gerüstet. Ist aber zur Teilnahme an der Formel 1 ungeeignet.
Sn60pb38cu2 schrieb: > Glaube ich nicht. Musst du nicht! Aber kundig machen könnte helfen. Das Problem gabs bei einigen Arduino Boards, auch bei originalen. Außer beim UNO. Der Nano hat genau deswegen den Bootloader vom UNO bekommen. Sn60pb38cu2 schrieb: > Eher hast du beim Fuse einstellen was verbockt. AVR Arduino Boards werden mit Bootloader und gesetzten Fuses ausgeliefert.
Rolf schrieb: > Oder einen richtigen Programmer, der macht es einfacher. Ein Diamex z. > B. kostet nur so 20 € und kann auch andere Hardware programmieren. Meinst du in einem Diamex ist etwas anderes als ein passend programmierter Mikrocontroller drin? Welchen Vorteil bietet der für die Programmierung eines Arduinos mit ATmega328 gegenüber einem AVRISP? Für 20 € bekommst du noch eine handvoll Arduino Clones dazu.
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Rainer W. schrieb: > Für 20 € bekommst du noch eine handvoll Arduino Clones dazu. Und einen davon kann man zwischendurch zum "Arduino as ISP" machen, wenn einem die Bootloader Show nicht so liegt. Was dann die Adapterkosten auf nahe Null senkt.
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Gerd E. schrieb: > Meine Empfehlung wäre der Raspi Pico oder Pico2. Das sind mittlerweile auch meine Favoriten, insbesondere die geschrumpfte Variante namens "RP2040 Zero". Diese setze ich für fast alle funkfreien Anwendungen ein, da sie ordentlich Rechenleistung und Speicher zu einem sehr geringen Preis (beim Chinesen oft schon ab 1,49 €) bietet und ohne spezielles Programmiergerät direkt über USB programmiert werden kann. Anders als bspw. bei den AVR-Arduinos ist der Bootloader werksseitig und unzerstörbar in einem ROM integriert. Der Pico-SDK ist IMHO ganz gut gemacht und unterstützt auf einfachste Weise auch C/C++-stdio (also printf, scanf, cout, cin usw.) über USB. Stefan schrieb: > -Nicht zu groß. Sollte fliegend angeschlossen in eine UP Schalterdose > oder Standard Abzweigdose passen. Der RP2040 Zero hat etwas die Größe einer Briefmarke: 23,5 mm × 18 mm Stefan schrieb: > -Spannungsversorgung der Platine ca 5V DC incl Schutzschaltung gegen > Verpolung und leichte Überspannungsimpulse (Schutzdiode). > Eingänge/Ausgänge sollten bereits mit Schutzwiderständen/Dioden versehen > sein, kurzfristig auch mal gewisse Überspannungsimpulse überleben und > dauerhaft 5V tolerant sein. Das geht schon in Richtung Industrietauglichkeit, kostet entsprechend, braucht Platz und schränkt die Flexibilität ein. Da man meist ohnehin nicht alle I/O-Pins benötigt, ist es praktischer, die ggf. benötigten Schutzschaltungen zugeschnitten auf die spezifische Anwendung selber hinzuzufügen. Die GPIOs des RP2040 sind ohne externe Beschaltung nicht 5V-tolerant. Wenn man viel mit 5V-Peripherie zu tun hat, könnte auch der CH32V003 eine Alternative sein. Entsprechende Boards sind sogar noch deutlich günstiger (so ab 0,60 € beim Chinesen bei Abnahme von 10 Stück), haben aber auch einige Nachteile gegenüber dem RP2040 Zero: - etwas größer: 31 mm × 18 mm - deutlich weniger Rechenleistung und Speicher (für LED-Blinker und auch etwas mehr reicht es aber allemal) - nicht über USB programmierbar, es wird ein spezielles Programmiergerät benötigt
Yalu X. schrieb: > Die GPIOs des RP2040 sind ohne externe Beschaltung nicht 5V-tolerant. Die des RP2350 hingegen schon, und sehr viel teurer ist auch der nicht. Gibt möglicherweise noch nicht so viele Angebote auf dem Niveau der RP2040-Boards direkt aus CN, aber für 3-4€/Board (und damit weit unter der im Eingangsbeitrag genannten Anforderung) hingegen schon (auch im Mini-Format, etwa als Waveshare Zero. Gibt da gar eine Variante mit abgesetztem USB-Anschluss, die finde ich besonders gelungen).
H. H. schrieb: > Christoph M. schrieb: >> Ansonsten empfehle ich als Auto einen Kieslaster: Damit ist man für alle >> Transportaufgaben gerüstet. > > Ist aber zur Teilnahme an der Formel 1 ungeeignet. Bietet aber bei der Kollision mit einem SUV höchste Sicherheit ;-)
Jack V. schrieb: > Yalu X. schrieb: >> Die GPIOs des RP2040 sind ohne externe Beschaltung nicht 5V-tolerant. > > Die des RP2350 hingegen schon Ah, das wusste ich nicht. Danke für die Info.
Christoph M. schrieb: > H. H. schrieb: >> Christoph M. schrieb: >>> Ansonsten empfehle ich als Auto einen Kieslaster: Damit ist man für alle >>> Transportaufgaben gerüstet. >> >> Ist aber zur Teilnahme an der Formel 1 ungeeignet. > > Bietet aber bei der Kollision mit einem SUV höchste Sicherheit ;-) Nix da. Es muss schon eine eierlegende Wollmilchsau sein.
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Jack V. schrieb: > Yalu X. schrieb: >> Die GPIOs des RP2040 sind ohne externe Beschaltung nicht 5V-tolerant. > > Die des RP2350 hingegen schon, und sehr viel teurer ist auch der nicht. Aber Obacht, es muss sichergestellt werden, dass IOVDD bei Beaufschlagung mit 5V Signalen bereits stabil auf 3.3V liegt. Und die GPIOs im ADC Modus sind (nachvollziehbar) nicht FT. Und die GPIO 40…47 sind zumindest in meinem Datenblatt (build-date: 2025-02-20) noch nicht vollständig spezifiziert.
Yalu X. schrieb: > und ohne spezielles Programmiergerät direkt über USB > programmiert werden kann. Anders als bspw. bei den AVR-Arduinos ist der > Bootloader werksseitig und unzerstörbar in einem ROM integriert. Ist bei den nicht-antiken STM32 auch so, und fast alle GPIOs sind 5V tolerant 🙃
Gut, Picos könnte man nehmen: schlicht + schnell. Dennoch würde ich mir Boards mit STM32G4xx ansehen, die auch schnell sind und im Detail komfortabler als die RPs. Nucleo-Board mit integriertem ST-Link sind günstig und lassen sich elegant debuggen. Es gibt kostenlose Werkzeuge von STM zum Zusammenklicken von Code aber auch zum Beispiel Segger Embedded Studio.
Mi N. schrieb: > Nucleo-Board mit > integriertem ST-Link sind günstig und lassen sich elegant debuggen. Für den RP2040 & Co. gibt es natürlich auch Debugger, alles, was SWD kann, kann man verwenden. Und man kann sich sowas auch selbst auf Basis eines RP2040 bauen. Fertig aufgebaut mit Gehäuse: https://www.raspberrypi.com/documentation/microcontrollers/debug-probe.html und hier zum Selbstmachen beschrieben: https://mcuoneclipse.com/2022/09/17/picoprobe-using-the-raspberry-pi-pico-as-debug-probe/
Harald K. schrieb: > Für den RP2040 & Co. gibt es natürlich auch Debugger Ist halt dann separat und in Summe auch nicht mehr wirklich billiger als ein Nucleo Board, außer man braucht viele davon
Ich gehe inzwischen davon aus, dass der TO erkannt hat, dass er am Besten alle hier vorgeschlagenen Boards kauft. So kann er sicher gehen, dass er dann für alle Fälle gewappnet ist. Falls er noch Zeit und Lust hat nachdem er alle Boards durchprobiert hat. Zeit und Lust anhand eines realen Projekts Erfahrung zu sammeln und dann seine spezifischen Forderungen zu erkennen.
Harald K. schrieb: > Für den RP2040 & Co. gibt es natürlich auch Debugger, alles, was SWD > kann, kann man verwenden. Und man kann sich sowas auch selbst auf Basis > eines RP2040 bauen. Dann mach das doch! Für einen Anfänger ist das Gewurschtel jedoch nichts. Gleiches gilt für die IDE für den Pico: zu viele Bäume und kein Wald zu sehen. Gerade spiele ich wieder mit einem STM32G031 herum: schöner und recht genauer ADC, Timer mit Capture-Eingängen, beim Stromsparen richtig gut. Der interne RC-Oszilator ist genau genug für eine stabile UART-Verbindung und wackelt nicht wie der ROSC. Der Programmstart ist ab dem /RESET per Debugger gut zu verfolgen und wird nicht durch eine zwischengeschaltete Boot-Stufe 'sabotiert'. Und, und, und ... Ja, ja, die 'Experten' stört das alles nicht, aber einen Anfänger kann das sehr nerven!
Niklas G. schrieb: > Ist halt dann separat Ja, warum sollte man was anderes wollen? Willst Du in jedem Projekt einen dann ungenutzten Debugger vergraben? Einen SWD-Debugger (der nur teuer ist, wenn man das "offizielle" Raspberry-Gerät mit Gehäuse kauft) kann man immer wieder gebrauchen, solange man mit irgendwelchen ARMen hantiert. Der ist nicht mit seiner Firmware auf Controller nur eines Herstellers kastriert. Mi N. schrieb: > Für einen Anfänger ist das Gewurschtel jedoch nichts. Aha. Na dann. > Gleiches gilt für die IDE für den Pico: zu viele Bäume und kein Wald zu > sehen. Ja, stimmt. Nichts ist schrecklicher als Auswahl. Eine möglichst bescheidene IDE als einzige Möglichkeit ist natürlich viel besser. Sonst könnte man ja auf Gedanken kommen.
Harald K. schrieb: > Willst Du in jedem Projekt einen dann ungenutzten Debugger vergraben Ist letztlich auch nur ein Mikrocontroller, und da die kaum was kosten, warum nicht...
Harald K. schrieb: > Eine möglichst > bescheidene IDE als einzige Möglichkeit ist natürlich viel besser. Du bist wie immer schlecht informiert. STM hat eine hauseigene IDE, die ich nicht nutze. Dagegen nutze ich IAR (sehr gutes Debugging) und Segger (unbegrenzt und kostenlos). Weder bescheiden noch einzig.
Mi N. schrieb: > STM hat eine hauseigene IDE, die ich nicht nutze. Dagegen nutze ich IAR > (sehr gutes Debugging) und Segger (unbegrenzt und kostenlos). Und Du willst IAR Anfängern empfehlen? Echt jetzt? Wenn die genug Geld dafür haben ...
Hallo, also nach einigen Jahren, in denen ich mal mit AVR gebastelt hatte, bin ich vor einiger Zeit wieder eingestiegen mit dem ESP32 (mit einem inzwischen veralteten Dev Kit V4, ESP WROOM 32D). IMO ist das ein sehr gutes Board, der ESP hat sehr vielfältige Peripherals on Board, die alle recht gut funktionieren (mit Ausnahme des ADC, der ist scheiße, mit "Abgleich" reicht er aber für einfache Aufgaben ;-) ). Ich programmiere ihn mit dem ESP-IDF Toolkit von Espressif. Das zentrale Tools ist idf.py, mit dem man im Prinzip alles steuern kann. Schön ist, dass der ESP sowohl BT als auch WiFi an Bord hat. Wirklich ein toller Prozessor, mit viel Potential zum basteln und experimnetieren und einer sehr guten Doku. Alles sehr einfach und übersichtlich! Man merkt, dass ich da etwas voreingenommen bin. :-) Also: Zum basteln auf jeden Fall einen ESP32 auf einem Dev Kit, und als Toolchain ESP-IDF. Ich werde mit dem Arduino-Zeug überhaupt nicht "warm"! Wenn möglich verwende ich stets die vom Hersteller empfohlene Toolchain. ciao Marci
Harald K. schrieb: > Und Du willst IAR Anfängern empfehlen? Echt jetzt? Ich sehe schon, Du hast nie damit gearbeitet und regst Dich nur über Kosten auf. Segger kostet für den prof. Einsatz auch Geld. Sei es ihnen doch gegönnt! Kostenlos ist STM32CubeIDE bzw. -MX, die auch für IAR und Segger Codegerüste erzeugt. Noch ein Pluspunkt für die STMs sind die vielen Varianten und Gehäusegrößen, mit denen man von klein bis groß viel Spielraum hat. So schön die RP---- für spezielle Verwendung sind, wenn es bei der Hardware irgendwo zu knapp wird, gibt es keine Alternative.
Mi N. schrieb: > Ich sehe schon, Du hast nie damit gearbeitet und regst Dich nur über > Kosten auf. Segger kostet für den prof. Einsatz auch Geld. Sei es ihnen > doch gegönnt! Bei einem begrenzten Budget darf man das wohl machen. Übrigens gibt es noch Keil MDK, wenn man einen Haufen Geld über hat. Deren Compiler ist SIL-zertifiziert...
Rahul D. schrieb: > Bei einem begrenzten Budget darf man das wohl machen. Ich nannte zudem STM und Segger. Um darüber zu meckern muß irgendwo anders etwas begrenzt sein. Mit der Demo-IDE von Keil hatte ich auch mal etwas gemacht, die war auch nicht schlecht beim Debuggen. Wie es derzeit mit Kosten und Versionen aussieht, habe ich nicht verfolgt. Um mal etwas Konkretes vorzuschlagen: https://www.mouser.de/ProductDetail/STMicroelectronics/NUCLEO-G431RB?qs=T3oQrply3y%252BHSoH%2FYfQbYw%3D%3D
Marci W. schrieb: > Also: Zum basteln auf jeden Fall einen ESP32 auf einem Dev Kit, und als > Toolchain ESP-IDF. Ich werde mit dem Arduino-Zeug überhaupt nicht > "warm"! Wenn möglich verwende ich stets die vom Hersteller empfohlene > Toolchain. Für die ESPxx spricht auch, dass es für diese Boards zusätzlich auch Micropython gibt für die Leute, die mit C-ähnlichen Sprachen nichts am Hut haben.
Mi N. schrieb: > Ich sehe schon, Du hast nie damit gearbeitet und regst Dich nur über > Kosten auf. Ich kenne IAR, habe selbst einige Jahre lang damit gearbeitet (mit MSP430), aber ich käme nicht auf die Idee, eine so teure Software einem Anfänger zu empfehlen, der hier nach einem möglichst günstigen Board sucht.
Harald K. schrieb: > Ich kenne IAR, habe selbst einige Jahre lang damit gearbeitet (mit > MSP430), aber ich käme nicht auf die Idee, eine so teure Software einem > Anfänger zu empfehlen, der hier nach einem möglichst günstigen Board > sucht. MSP konnte kein SWD, was bei Cortex-Controllern ganz andere Einblicke ermöglicht. Auch sonst waren wir hier schon bei STM, Segger und Keil. Was hast Du daran zu meckern? Von IAR gab es bis vor einigen Jahren eine auf 32 KB limitierte IDE für ARM. Die hat mir für viele Sachen völlig gereicht. Leider hat man den zunächst unbegrenzten Zeitraum auf 14 Tage eingeschränkt. Was man hier so liest gibt es viele Fans von STMCubeMX, die bestimmt die Vorzüge dazu mitteilen könnten. Selber mag ich es nicht, weil ich lieber direkt auf die Register zugreife und auch gerne das Ref.-Handbuch zu Rate ziehe.
Mi N. schrieb: > MSP konnte kein SWD, was bei Cortex-Controllern ganz andere Einblicke > ermöglicht. Das ist überhaupt nicht der Punkt. Es geht um Anfänger, und denen willst Du ernsthaft eine hundsteure kommerzielle IDE nahelegen?
Jack V. schrieb: > Gibt möglicherweise noch nicht so viele Angebote auf dem Niveau der > RP2040-Boards direkt aus CN, aber für 3-4€/Board (und damit weit unter > der im Eingangsbeitrag genannten Anforderung) hingegen schon (auch im > Mini-Format, etwa als Waveshare Zero. Gibt da gar eine Variante mit > abgesetztem USB-Anschluss, die finde ich besonders gelungen). Hast du dafür mal einen Link? Danke. Also für die Variante mit abgesetztem USB-Anschluß
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Stefan schrieb: > Ich will z.b mit einem Controller z.B. von einem vorhandenen Gerät oder > einem Taster Ausgangssignale auswerten, ein bisschen und/oder/nicht/... > verknüpfen, ein paar Timer mit rein, und dann ein paar Ausgänge > ansteuern. [...] > Oder eben konventionell mit Relais-Grab oder TTL machen, damit hab ich > sowas schon mehrfach erfolgreich gebaut. Klein und günstig ist aber was > anderes. Du könntest auch direkt einen der zahlreichen im DIL-Gehäuse erhältlichen 5V Mikrocontroller nehmen. Entweder einen der zahlreich vorhandenen PICs (8 oder 16 Bit), oder einen AVR, oder einen 8051-Clone. Beschaltung ist einfach: 100nF an jedes, VCC-GND Paar, 10k an MCLR bzw Reset, ICSP-Pins (oder ISP,UPDI,...) beschalten, und los gehts. Wenn Du Verpolungsschutz oder ESD-Schutz brauchst - ist nicht das Problem. fchk
Udo S. schrieb: > Hast du dafür mal einen Link? https://www.waveshare.com/product/rp2350-tiny.htm Wollte erst den Artikel bei Berrybase verlinken, wo ich die auch zuletzt gekauft habe. Aber die haben beschlossen, ihre Seite nun völlig unbenutzbar zu gestalten, indem sie Drittanbieterdreck so integrieren, dass es aufwändig wird, den Browser für eine sichere Benutzung ihrer Seite zu konfigurieren. Auch traurig, irgendwie – war mal ’n netter Laden.
Mi N. schrieb: > Von IAR gab es bis vor einigen Jahren eine auf 32 KB limitierte IDE für > ARM. Die hat mir für viele Sachen völlig gereicht. > Leider hat man den zunächst unbegrenzten Zeitraum auf 14 Tage > eingeschränkt. oder man verwedet eine aktuelle IDE, die keinerlei Beschränkungen unterliegt und auch noch kostenlos ist. Einem Anfänger (aka "Hobbyist") irgendeine professionelle IDE zu empfehlen, ist doch ziemlicher Quatsch: Wer sich professionell mit dem Thema beschäftigt, wird auch IAR, Keil etc. finden und evaluieren.
Rahul D. schrieb: > Einem Anfänger (aka "Hobbyist") irgendeine professionelle IDE zu > empfehlen, ist doch ziemlicher Quatsch: Eine IDE wird professinell durch deren Anwender und nicht durch Überschriften der Werbeabteilung. Was ich so als kostenlose Angebote gesehen habe, kannste teilweise voll in die Tonne kloppen. Wir sind die "Guten" aber: lauter Bäume und kein Wald. Eigentlich müßte man beim TO nachfragen, ob er auch Linux verwendet. Falls er nicht dieses Betriebssystem nimmt, kann sein Vorhaben sowieso nichts werden. Die Nachteile von ESP.. wurden schon angesprochen. RP2040 wäre eine Möglichkeit für den TO oder aber auch ältere oder neuere AVR auch im DIL-Gehäuse, aber STM32 sind die Schönsten. Ich denke gerade daran, ob ich dem TO eine kostenpflichtige IDE schenke, dann ist das Thema kostenlos abgehackt ;-)
Mi N. schrieb: > Ich denke gerade daran, ob ich dem TO eine kostenpflichtige IDE schenke, Ehrlich gesagt halte ich es immer noch für sinnvoll, wenn insbesondere Einsteiger erst einmal direkt mit den Backend-Werkzeugen wie Compiler, Debugger und Co. arbeiten. Alle mir bekannten IDEs sind eh nur grafische Frontends für die genannten Tools, und es ist für Einsteiger IMHO schon durchaus sinnvoll zu verstehen, wie sie zusammenspielen. Das hilft beim Verständnis von Möglichkeiten, Fehlermeldungen und Buildtools.
Ein T. schrieb: > Ehrlich gesagt halte ich es immer noch für sinnvoll, wenn insbesondere > Einsteiger erst einmal direkt mit den Backend-Werkzeugen wie Compiler, > Debugger und Co. arbeiten. Das funktioniert aber nur dann, wenn es auch immer wieder Erfolgserlebnisse gibt. Ferner sollte eine gute Dokumentation vorhanden sein. Sich für jedes Problem durchs Netz klicken zu müssen, finde ich sehr hinderlich, und 'informative' Links auf undokumentierten Quellcode helfen nicht die Bohne. Vielleicht meldet sichder TO ja noch einmal, ob und wie er sich entscheiden möchte.
Was will man eigentlich lernen? Mikrocontroller? Oder eher C++, Python etc.? Denn die Programmiersprachen kann man auch ohne Mikrocontroller lernen. Learn to Code: https://www.w3schools.com/ Und um Mikrocontroller zu lernen, muss man die Datenblätter lesen und verstehen.
Rahul D. schrieb: > professionelle IDE Beispielsweise ST gibt ja zwei Freeware-IDEs für die STM32 raus, die STM32CubeIDE auf Eclipse-Basis und STM32Cube for Visual Studio Code. Dafür hat ST gleich zwei Hersteller (Ac6 und atollic) von zuvor kommerziellen IDEs aufgekauft! Andere Hersteller machen es ähnlich. Das machen die ja nicht aus Jux und Dollerei oder für die Handvoll Hobbybastler sondern sicherlich auch für kommerzielle Kunden. Und damit könnte man sowas schon als professionell bezeichnen. Sind nicht das Hauptargument für IAR & Co die Zertifizierung für sicherheitskritische Systeme, und höchste Compiler-Optimierung? Beides Dinge die für Hobbyisten nicht besonders relevant sind. Insbesondere sind solche kostenpflichtigen Tools gerne mal recht altbacken und umständlich in der Bedienung...
IAR übrigens lässt sich nur unter Windows verwenden, das ist für den einen oder anderen hier eine Einschränkung.
Wieso muss man sich eigentlich dauernd damit beschäftigen ob für irgendwelche ambitionsbefreiten Bastler irgendwas einfach oder kompliziert ist und wie man den Gaul am besten zum saufen trägt? Wer will der macht. Wem es zu anstrengend ist lässt es. Ich bin es leid dass ständig alles einfach sein muss. Das Leben ist nicht einfach. Technologie ist nicht einfach. "Einfach" ist schlicht keine wichtige Kategorie.
Niklas G. schrieb: > Sind nicht das Hauptargument für IAR & Co die Zertifizierung für > sicherheitskritische Systeme, und höchste Compiler-Optimierung? Beides > Dinge, die für Hobbyisten nicht besonders relevant sind. Insbesondere > sind solche kostenpflichtigen Tools gerne mal recht altbacken und > umständlich in der Bedienung... Ist mir schon klar. Ich hätte/hatte IAR auch nie empfohlen. Niklas G. schrieb: > Beispielsweise ST gibt ja zwei Freeware-IDEs für die STM32 raus, die > STM32CubeIDE auf Eclipse-Basis und STM32Cube for Visual Studio Code. Und manche verwenden STM32duino, um STM32-Controller wie alle Arduino zu prgrammieren: https://github.com/stm32duino/Arduino_Core_STM32/wiki/Getting-Started Das hätte zumindest den Vorteil, dass man sich nicht auf eine Controller-Familie beschränken muss. Manche müssen halt ihre masochistische Ader ausleben...
Niklas G. schrieb: > Sind nicht das Hauptargument für IAR & Co die Zertifizierung für > sicherheitskritische Systeme Bei mir ist es eindeutig der Debugger, der die unterstützen Controller sehr transparent macht. (Beim RP2040 kann man z.B. zur Laufzeit die PIO Programme verändern.) Ähnliche Funktionalität hatte seinerzeit (und aktuell vermutlich noch besser) auch Keil. Bei Segger ist es nicht so komfortabel, wobei es auch einen Debugger Ozone gibt, den ich nicht verwende. Wie es dabei mit Kosten aussieht, weiß ich nicht. Wenn teuer, auch egal. Ich stehe auf Luxus! Im Zielsystem zur Laufzeit (fast) vollen Zugriff auf die Hardware zu haben, ist gerade für einen Anfänger eine große Hilfe. Bei 8051 oder AVR mußte man kreativ mit LED oder Oszilloskope sehen, wo es Probleme beim Programm gab. Georg M. schrieb: > Und um Mikrocontroller zu lernen, muss man die Datenblätter lesen und > verstehen. So sehe ich das auch. Die gibt es in guter Qualität für AVR und STM32 für Software und(!) Hardware.
Cyblord -. schrieb: > Wieso muss man sich eigentlich dauernd damit beschäftigen ob für > irgendwelche ambitionsbefreiten Bastler irgendwas einfach oder > kompliziert ist und wie man den Gaul am besten zum saufen trägt? > > Wer will der macht. Wem es zu anstrengend ist lässt es. Ich bin es leid > dass ständig alles einfach sein muss. Das Leben ist nicht einfach. > Technologie ist nicht einfach. "Einfach" ist schlicht keine wichtige > Kategorie. "Ein sprunghafter Anstieg von Intelligenz oder Lernwille der heutigen Generation gilt realistischerweise aber als unwahrscheinlich." https://de.wikipedia.org/wiki/Noteninflation
Mi N. schrieb: > Für einen Anfänger ist das Gewurschtel jedoch nichts. Wieso? Die IDE muss er doch sowieso einrichten. Und wenn die erstmal läuft, ist es spielend leicht, das Debuggerprojekt auszuchecken und zu übersetzen. Und es ist noch leichter, das entstandene *.udf auf den Pico hochzuladen. Dann noch drei Drähte anlöten und der Debugger ist fertig und hat 4€ gekostet. Genau so viel wie das eigentliche Target halt. > Gleiches gilt für die IDE für den Pico: zu viele Bäume und kein Wald zu > sehen. Kann ich so nicht sehen. Es ist eine Riesenauswahl an Beispielen verfügbar, die so ziemlich alles abdeckt, was mit dem Framework machbar ist. Naja, das cmake-basierte Buildsystem ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig und das Aufsetzen des ersten eigenen Projektes ist nicht ganz einfach. Aber in vielen Anfänger-Fällen dürfte es auch erstmal reichen, eins der vielen Beispielprojekte anzupassen. Das ist deutlich einfacher. > Der Programmstart ist ab dem /RESET per Debugger gut zu verfolgen und > wird nicht durch eine zwischengeschaltete Boot-Stufe 'sabotiert'. Das ist beim Pico genau so, wenn der SWD-Debugger erstmal läuft. Dann lädt man das Programm natürlich per Debugger hoch und nicht über den *.udf-Mechanismus. Übrigens kann man dann den initialen Breakpoint sogar beliebig festlegen, wenn man sich z.B. sicher ist, dass die Initialisierung schon sauber durchläuft und man "nur" noch einen Fehler im eigentlichen Programm sucht, legt man den initialen Breakpoint einfach auf den Eintritt in die Hauptschleife.
Rahul D. schrieb: > Und manche verwenden STM32duino, um STM32-Controller wie alle Arduino zu > prgrammieren Wobei man das vermutlich nicht mehr unbedingt als professionell bezeichnen würde. Ist aber dennoch zweckmäßig. Mi N. schrieb: > Bei Segger ist es nicht so komfortabel, Kannst du das mal ausführen? Wo macht IAR den Controller mehr transparent als z.B. die STM32CubeIDE unter Verwendung von ST-Link oder J-Link? Fairerweise muss man natürlich mit dem selben Debug-Adapter vergleichen.
Niklas G. schrieb: > Wo macht IAR den Controller mehr > transparent als z.B. die STM32CubeIDE unter Verwendung von ST-Link oder > J-Link? Dazu müßte ich die STM-Software anwerfen. Das hatte ich vor Jahren mal versucht (1.4.0) und nicht geschafft. Zurück an 'Muttis' Schürze, die Tränen abgewischt und die Welt war wieder in Ordnung ;-)
Jack V. schrieb: > Yalu X. schrieb: >> Die GPIOs des RP2040 sind ohne externe Beschaltung nicht 5V-tolerant. > > Die des RP2350 hingegen schon naja, theoretisch... praktisch kann man das seltenst ohne externen Aufwand nutzen. Edit: außerdem gibt's die nur in QFN-Gehäusen :(
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Bauform B. schrieb: > Edit: außerdem gibt's die nur in QFN-Gehäusen :( Besser als BGA. QFN kann man notfalls in "dead bug"-Technik auf Lochraster löten, mit BGA macht das keinen Spaß mehr. Und RP2040/2350 gibt es zigfach auf kostengünstigen fertigen Platinen, notfalls lässt man sich die von jlcpcb fertigen und gleich bestücken. rp2350a und rp2350b kosten bei denen etwas über einen Euro, rp2040 liegt noch drunter.
Bauform B. schrieb: > praktisch kann man das seltenst ohne externen > Aufwand nutzen. Der wirklich überschaubare Aufwand besteht darin, 3.3V an IOVDD anzulegen.
Norbert schrieb: > Bauform B. schrieb: >> praktisch kann man das seltenst ohne externen >> Aufwand nutzen. > > Der wirklich überschaubare Aufwand besteht darin, 3.3V an IOVDD > anzulegen. Nur kommen die 5V aus einem anderen Spannungsregler und sind dank der Elkos relativ undefiniert zu den 3.3V. Oder du machst echtes Power Sequencing wie bei den "großen". Wenn die 5V von einer anderen Platine kommen, hilft nicht einmal das. Und die ADC-Pins, wo es wirklich nützlich wäre, vertragen immer nur IOVDD+0.3V. Und wahrscheinlich auch, wenn man den ADC garnicht benutzt.
Bauform B. schrieb: > Nur kommen die 5V aus einem anderen Spannungsregler und sind dank der > Elkos relativ undefiniert zu den 3.3V. Oder du machst echtes Power > Sequencing wie bei den "großen". Wenn die 5V von einer anderen Platine > kommen, hilft nicht einmal das. Threadtitel: Günstiges und einfaches Mini-Controller Board …Wenn Ihr heute mit Mikrocontrollern anfangen würdet… > Und die ADC-Pins, wo es wirklich nützlich wäre, vertragen immer nur > IOVDD+0.3V. Richtig. (Allerdings sind Spannungsteiler nicht explizit verboten) > Und wahrscheinlich auch, wenn man den ADC garnicht benutzt. Falsch.
alles sehr weit abgehoben zu dem was der TO eigentlich will - paar Lampen schalten bisschen Logik
Heinz R. schrieb: > alles sehr weit abgehoben zu dem was der TO eigentlich will - paar > Lampen schalten bisschen Logik Der TO nimmt ja auch seit 3 Tagen nicht mehr an der Diskussion teil. Er schrieb er möchte am liebsten fertige Platinen, die man auf Lochraster löten kann. Die RP2350 scheinen mir da keine schlechte Wahl zu sein.
Udo S. schrieb: > Er schrieb er möchte am liebsten fertige Platinen, die man auf > Lochraster löten kann. Die Eingangsfrage ist voll im Konjunktiv gestellt und der TO selbst abgetaucht. Ideal, um über Gott und die Welt zu sprechen. Wie immer.
Mi N. schrieb: > Ideal, um über Gott und die Welt zu sprechen. Wie immer. Ich finde den thread auch ohne TO-Beiträge sehr interessant. Ich arbeite mit M328 weil das für mich am einfachsten ist und meist ausreichend ist. Wahrscheinlich hoffnungslos veraltet. "RP2040 Zero" war für mich ganz neu und wäre vielleicht - im Falle der Notwendigkeit eines Umstiegs - eine gute Alternative.
Karl K. schrieb: > Ich arbeite > mit M328 weil das für mich am einfachsten ist und meist ausreichend ist. > Wahrscheinlich hoffnungslos veraltet. Sag das nicht! Wenn man es braucht: Spannungsversorgung 1,8 - 5 V und Stromsparen sind kein Problem.
Karl K. schrieb: > Ich arbeite mit M328 weil das für mich am einfachsten ist und meist > ausreichend ist. Wenn er ausreicht? Warum nicht? Damit kann man doch z.B. einen Sensor mit einer Schnittstelle für größere Distanzen (z.B. Modbus) ausrüsten. Dafür braucht man keine 100-MHz-Controller. > Wahrscheinlich hoffnungslos veraltet. Hättest du jetzt einen 8051 (die mit externem Speicher) empfohlen, würde ich dir zustimmen.
Rahul D. schrieb: > Karl K. schrieb: >> Ich arbeite mit M328 weil das für mich am einfachsten ist und meist >> ausreichend ist. > Wenn er ausreicht? Warum nicht? Damit kann man doch z.B. einen Sensor > mit einer Schnittstelle für größere Distanzen (z.B. Modbus) ausrüsten. > Dafür braucht man keine 100-MHz-Controller. Dafür wäre aber selbst ein Mega328 schon hoffnunglos überdimensioniert. Das ist eher was für irgendwelche 6 oder 8 Pin Tinys.
Mi N. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Ehrlich gesagt halte ich es immer noch für sinnvoll, wenn insbesondere >> Einsteiger erst einmal direkt mit den Backend-Werkzeugen wie Compiler, >> Debugger und Co. arbeiten. > > Das funktioniert aber nur dann, wenn es auch immer wieder > Erfolgserlebnisse gibt.
1 | echo '#include <stdio.h>' >> main.c |
2 | echo '' >> main.c |
3 | echo 'int main(void) {' >> main.c
|
4 | echo ' printf("Hello World!\n");' >> main.c
|
5 | echo '}' >> main.c |
6 | gcc -o main main.c |
7 | ./main |
Erfolgserlebnis, die Erste. Okay, manche "Entwickler" brauchen für sowas eine IDE.
Ein T. schrieb: > Okay, manche "Entwickler" brauchen für sowas eine IDE. Ich hab mit einer IDE angefangen und benutze auch weiter welche, soll ich jetzt "Entwickler" in meine Email-Signatur schreiben?
Ein T. schrieb: >> Erfolgserlebnisse gibt. > echo '#include <stdio.h>' >> main.c > echo '' >> main.c > echo 'int main(void) {' >> main.c > echo ' printf("Hello World!\n");' >> main.c > echo '}' >> main.c > gcc -o main main.c > ./main > > Erfolgserlebnis, die Erste. Also ich brauche dazu keine IDE, aber ein Editor ist mir doch schon deutlich lieber als das. Vor allem wenn ich was ändern will. Und nein, es muss kein vi sein.
Ein T. schrieb: > Okay, manche "Entwickler" brauchen für sowas eine IDE. Manche Leute brauchen für sowas nen Compiler.
1 | echo 'Hello World!' |
Gleiches Endergebnis.
:
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Ein T. schrieb: > echo '#include <stdio.h>' >> main.c > echo '' >> main.c > echo 'int main(void) {' >> main.c > echo ' printf("Hello World!\n");' >> main.c > echo '}' >> main.c > gcc -o main main.c > ./main Noch einfacher:
1 | gcc -xc - && a.out |
2 | #include <stdio.h> |
3 | |
4 | int main(void) {
|
5 | printf("Hello World!\n");
|
6 | } |
7 | ^D |
Da die erste Zeile sowieso immer gleich ist, definiert man dafür einen Alias in .bashrc:
1 | alias run='gcc -xc - && a.out' |
In Zukunft dann nur noch:
1 | run |
2 | <C-Code> |
3 | ^D |
Selbst mit einer mehrere Tausend Euro teuren IDE schafft man das nicht einmal ansatzweise so schnell ;-) Udo S. schrieb: > Und nein, es muss kein vi sein. Ja, vim und neovim haben vi weitgehend obsolet gemacht.
Yalu X. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Und nein, es muss kein vi sein. > > Ja, vim und neovim haben vi weitgehend obsolet gemacht. Nö, das haben wirklich bedienbare Editoren schon lange vorher geschafft.
Disclaimer: Ich habe mir die vielen Beiträge nicht komplett durchgelesen, ich antworte in erster Linie auf den Eingangspost. Wer sich auf den Schlips getreten fühlt weil das doch schon alles gesagt/ausgeschlossen/verworfen wurde - tut mir sehr leid. Ich muss doch mal wieder Werbung machen für die genialen tinyAVR. Nicht zu verwechseln mit dem uralten ATTINY85 und Co: https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/30010176C.pdf - Direkt als Chip ab Werk Arduino-kompatibel, kein Bootloader - Sehr guter Arduino-Support - Interner Taktgeber für viele Anwendungen genau genug - Ein 100nF als Zusatzbeschaltung reicht - Ein einziger Pin zum Programmieren, nicht mehr - Programmieradapter im einfachsten Fall ein USB2UART-Umsetzer für <1€ - 1,x…5.5V - Tonnen an Peripherie - Internes „richtiges“ EEPROM - Viele Bauformen - Günstig
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Harald A. schrieb: > - Direkt als Chip ab Werk Arduino-kompatibel, kein Bootloader > erforderlich Das ist Unsinn. Natürlich ist ein Bootloader erforderlich, zumindest Host-seitig. Der hat halt gegenüber den Classic-AVR nur den Vorteil, dass UPDI sich zumindest zum Programmieren über eine (minimal modifizierte) UART bedienen läßt (im Gegensatz zum ISP der Classic-Typen). Die Debugging-Features von UPDI liegen dabei aber brach. Scheiß Arduino-Dreck eben. Im übrigen trifft das nicht nur auf die neuzeitlichen Tinys zu, sondern auch auf die die anderen neuzeitlichen Baureihen der Mega und AVR-Dx. Halt auf alles, was sich per UPDI programmieren läßt.
Waldemar P. schrieb: > was einen großen Zeitfaktor darstellt hmmm, bei mir nicht. Kommt drauf an, was du vor dem make geändert hast. Normalerweise dauert es nur lange, wenn der build zum ersten Mal läuft, oder wenn an der Projektkonfiguration geändert wird. Aber im Vergleich zum schreiben des Programms ist der build zeitlich komplett irrelevant. Man macht ja nicht nach jeder Zeile nen build! ciao Marci
Niklas G. schrieb: > die Zertifizierung für > sicherheitskritische Systeme, und höchste Compiler-Optimierung sind auch für gewerbliche Hersteller in den wenigsten Fällen notwendig. ciao Marci
Udo S. schrieb: > Also ich brauche dazu keine IDE, aber ein Editor ist mir doch schon > deutlich lieber als das. DOS-Commandline: "Copy CON ..." Wenn fertig, CTRL-Z. Ohne den Luxus eines Editors ;)
Ob S. schrieb: > hoffnunglos überdimensioniert Mittlerweile gibt es schon deutlich kleinere Mikrocontroller.
Rahul D. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Also ich brauche dazu keine IDE, aber ein Editor ist mir doch schon >> deutlich lieber als das. > > DOS-Commandline: > "Copy CON ..." > Wenn fertig, CTRL-Z. > > Ohne den Luxus eines Editors ;) Jetzt fehlt nur noch edlin :-) Hier sind wieder ein paar Masochisten unterwegs. Ich nehme lieber Notepad++ oder EmEditor. Musste mich früher mit BS2000, VAX und diversen Unix Systemen rumschlagen, das brauche ich echt nicht mehr.
Udo S. schrieb: > Jetzt fehlt nur noch edlin :-) Welch Luxus... Während meiner KEIN-Ausbildung habe ich EPROMs für 8085 per Mäuseklavier programmiert - inkl. diverser Gänge zum EPROM-Löschgerät...
Udo S. schrieb: > Hier sind wieder ein paar Masochisten unterwegs. Ich nehme lieber > Notepad++ oder EmEditor. Warum hat hier noch keine TECO genannt?
Rainer W. schrieb: > Warum hat hier noch keine TECO genannt? Wurde am MIT entwickelt, muss also spitze sein :-) War der nicht auch für die PDB-11? Die ist mir zum Glück erspart geblieben.
Georg M. schrieb: > Ob S. schrieb: >> hoffnunglos überdimensioniert > > Mittlerweile gibt es schon deutlich kleinere Mikrocontroller. Es dauert nicht mehr lange bis wir "denkenden Staub" haben. Wobei man unterm Sofa vielleicht doch lieber den klassischen analogen Staub bevorzugen würde.
Niklas G. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Okay, manche "Entwickler" brauchen für sowas eine IDE. > > Ich hab mit einer IDE angefangen und benutze auch weiter welche, soll > ich jetzt "Entwickler" in meine Email-Signatur schreiben? Kommt drauf an, ob Du schon einmal einen Compiler manuell aufgerufen hast. Wenn Du außerdem noch ein Buildtool beherrschst, dann darfst Du sogar die Anführungszeichen weglassen! :-)
Niklas G. schrieb: > Es dauert nicht mehr lange bis wir "denkenden Staub" haben. Schreib das mal in so einer typischen Schwurblergruppe: Für die ist das schon jetzt eine Tatsache.
Udo S. schrieb: > Also ich brauche dazu keine IDE, aber ein Editor ist mir doch schon > deutlich lieber als das. Ja, mir auch. Wobei es ja Menschen gibt, die den Emacs als Betriebssystem bezeichnen, dem nur ein guter Editor fehlt. :-) Auf Funktionen wie Autocompletion und Syntax-Highlighting möchte ich auch nur sehr, sehr ungerne verzichten. > Vor allem wenn ich was ändern will. > Und nein, es muss kein vi sein. Ach, der vi(1) ist schon okay, auch wenn ich ein Emacs-Typ bin.
Niklas G. schrieb: > Manche Leute brauchen für sowas nen Compiler. > >
1 | echo 'Hello World!' |
> > Gleiches Endergebnis. Na Du bist ja mal ein echter Spaßvogel, und so richtig originell! :-)
Rahul D. schrieb: > Niklas G. schrieb: >> Es dauert nicht mehr lange bis wir "denkenden Staub" haben. > > Schreib das mal in so einer typischen Schwurblergruppe: Für die ist das > schon jetzt eine Tatsache. Wo ist eigentlich der Dieter, wenn man ihn mal braucht? :-)
Marci W. schrieb: > Heinz R. schrieb: >> fang mit einem ESP8266 > > Warum das denn? WIMRE ist der doch veraltet. ja, lohnt preislich kaum noch im Vergleich zum ESP32 - aber es ist für einen Anfänger einfacher ihn in Betrieb zu nehmen, Webflasher usw Ja, gibt es mittlerweile auch für ESP32....
Arduino F. schrieb: > Marci W. schrieb: >> ist der doch veraltet. > > Aha! sorry, dachte ich. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Sollte wohl mal wieder bei espressif vorbei schauen. ciao Marci
Mi N. schrieb: > Die Nachteile von ESP.. wurden schon angesprochen. Na ja, ich sehe nur den mistigen ADC. Und Nick beschwert sich über die Doku. Die finde ich jedoch gar nicht so schlecht. Und in der API-Doku von ESP-IDF findet man sich doch ganz gut zurecht. Was sind denn die weiteren Nachteile? Ist halt kein kleiner Atmel. Allein die Sache mit dem IO Mux ist nicht ganz trivial, finde ich. Und ganz ehrlich: ja, in Assembler from scratch möchte ich den ESP32 nicht programmieren. Das wäre vermutlich etwas mühsam und error prone... ciao Marci
Marci W. schrieb: > Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Ist eigentlich nicht meine Rolle... Soweit mir bekannt ist der ESP8266 noch nicht abgekündigt. Er ist für viele Anwendungen völlig ausreichend. Und seit das sdk einigermaßen ausgereift ist, ist das programmieren sogar fast angenehm.
Marci W. schrieb: > Und ganz ehrlich: ja, in > Assembler from scratch möchte ich den ESP32 nicht programmieren. Das > wäre vermutlich etwas mühsam Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist: du kannst das Ding mangels hinreichender Doku (und includes) nicht vollständig auf Registerebene programmieren. Weder in Assembler noch in C oder sonst irgendeiner Sprache. Außerdem sind alle sicherheitskrtischen Sachen (WLAN, BT) closed source. Wer bei so einer Sachlage nicht wenigstens ein ungutes Gefühl hat, dem ist nicht zu helfen.
Ob S. schrieb: > Wer bei so einer Sachlage nicht wenigstens ein ungutes Gefühl hat, dem > ist nicht zu helfen. Massen von Anfängern und Bastlern kommen wunderbar damit klar für jede erdenkliche Art von Anwendung. Und ja, auch große Konzerne nutzen den ESP32 für ihre Produkte. Denn, Überraschung, die WLAN-Peripherie der Infineon-, Qualcomm-, Microchip- usw. Konkurrenzprodukte ist auch nicht dokumentiert. Dafür haben die Konkurrenten auch kein nutzbares SDK, Espressif hingegen schon. Komisch, dass die so beliebt sind. Das ESP-IDF und die IDE sind so gut, da kann sich so mancher West-Hersteller einige Scheiben von abschneiden. Das tröstet gut über das knappe Datasheet hinweg. Das Datasheet wird übrigens auch ständig verbessert - ist bei der Konkurrenz auch nicht gerade Standard.
Niklas G. schrieb: > Ob S. schrieb: >> Wer bei so einer Sachlage nicht wenigstens ein ungutes Gefühl hat, dem >> ist nicht zu helfen. > > Massen von Anfängern und Bastlern kommen wunderbar damit klar für jede > erdenkliche Art von Anwendung. Ja, so verbreitet sich eine Infektionen am effizientesten: sie greift bevorzugt zuerst die Schwachen an. > Und ja, auch große Konzerne nutzen den > ESP32 für ihre Produkte. Höchstens für Consumer-Produkte. Ansonsten: Nenn' mir eins. Nur eins. > Dafür haben die Konkurrenten auch kein nutzbares SDK, Also mir scheint, dass es durchaus viele Anbieter mit einem funktionierenden kostenlosen SDK gibt und mehr oder weniger vollständigen Datenblättern. Angefangen beim STM32H7 über sowas wie RP2040 bis hinunter zum AVR8 ATtiny. Aber ja: auch bei denen sind oft zumindest Teile nicht dokumentiert. Ja, man glaubt es kaum, selbst Mikrochip macht immer noch ein Geheimnis um so ein lächerliches Gerödel wie den aus dem via Atmel-Zukauf erworbenen PTC. Letzterer ist aber zum Glück nicht sonderlich sicherheitskritisch. Beim STM32H7 z.B. ist aber der Netzwerk-Kram vollständig bis herab auf Registerebene dokumentiert. Man könnte also (zumindest theoretisch) auch ohne die IDE des Anbieters was mit den Dingern machen. Das macht man zwar normalerweise aus praktischen Gründen nicht, aber das schafft zumindestens eins: VERTRAUEN.
Ob S. schrieb: > Höchstens für Consumer-Produkte. Ansonsten: Nenn' mir eins. Nur eins. Geht ned, NDA. Kenne mehrere Industrie Spezialgeräte die ESP32 nutzen weil man damit am besten arbeiten kann. Ob S. schrieb: > Angefangen beim STM32H7 über sowas wie RP2040 bis hinunter zum AVR8 > ATtiny. Haben alle kein WiFi. Und das ESP-IDF hat Qualitäten, die die anderen alle nicht haben. Ob S. schrieb: > Beim STM32H7 z.B. ist aber der Netzwerk-Kram vollständig bis herab auf > Registerebene dokumentiert Ist aber nur olles Ethernet. WiFi darf nicht dokumentiert sein wegen EU Regularien.
Niklas G. schrieb: > WiFi darf nicht dokumentiert sein wegen > EU Regularien. Hast Du für diese überaus interessante These irgendeine Quelle? Warum sollten sich chinesische oder US-amerikanische Firmen an Vorstellungen der EU halten, sofern sie für andere Märkte produzieren?
Niklas G. schrieb: > Ist aber nur olles Ethernet. WiFi darf nicht dokumentiert sein wegen > EU Regularien. Selbst wenn das wirklich so wäre (was es nicht ist): Es erklärt nicht die BT-Geheimnis...
Harald K. schrieb: > Hast Du für diese überaus interessante These irgendeine Quelle Hab ich vergessen. Ist seit vielen Jahren bekannt. Gleicher Grund warum man DSL-Router meist nicht so leicht hacken kann, oder PC-Wifi Karten nicht offen dokumentiert sind. Ein böser Hacker könnte mit zu vielen Milliwatts senden oder einen nicht freigegebenen Kanal nutzen. Harald K. schrieb: > Warum sollten sich chinesische oder US-amerikanische Firmen an > Vorstellungen der EU halten, sofern sie für andere Märkte produzieren? Espressif bzw. deren Kunden und die anderen produzieren durchaus auch für den EU-Markt. Ganz nebenbei erschwert die Geheimhaltung auch das Reverse Engineering durch die Konkurrenz. Wenn du ESP so schlimm findest nimm nen Microchip, Infineon, Qualcomm, TI WiFi Controller. Die haben ganz tolle Datasheets... ohne Dokumentation des WiFi Transceivers. Ob S. schrieb: > Es erklärt nicht die BT-Geheimnis... Ist eben Betriebsgeheimnis. Da hängt sicher auch externes IP dran. Ob man mit einem BT oder WiFi Transceiver auf 2.4 GHz stört dürfte rechtlich keinen Unterschied machen.
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Ob S. schrieb: > Wer bei so einer Sachlage nicht wenigstens ein ungutes Gefühl hat, dem > ist nicht zu helfen. OK, Du bist der Meinung, dass jede nicht komplett auf Registerebene dokumentierte HW ein NoGo ist. Und was Du von Entwicklern hältst, die solche HW dennoch verwenden, schreibst Du ja oben. Die meisten Chips, die ich bisher im RF-Bereich genutzt oder angeschaut habe, fallen in die Kategorie "nicht vollständig dokumentiert". Auf jeden Fall wird es sehr eng, wenn das für Dich ein K.O.-Kriterium bei der Auswahl der Bauelemente ist. Und sowas auf Registerebene zu programmieren, hmmm, würde ich mir auf keinen Fall zutrauen(*). Schon auf physikalischer Ebene sind solche Sachen wie WiFi überaus komplex, jedenfalls für meinen (laut Deiner Aussage) begrenzten Intellekt. Ich bin schon froh, wenn meine RF-Anwendungen auf API-Ebene sauber laufen. :-) Ich bin saumäßig froh, dass es APIs gibt, die das Zeug auf sehr hoher Ebene abstrahieren! So gesehen ist Arduino teilweise sogar noch "besser" als das ESP-IDF, denn dort sind viele Dinge noch ein wenig weiter abstrahiert. Aber wie ja an anderer Stelle bereits geschrieben, gefällt mir Arduino nicht so gut. (*) Ich weiß schon, was Du meinst: dass man ganz unten nachschauen könnte, wenn man es für notwendig halten würde und sicherstellen will, dass da alles mit rechten Dingen zugeht. Aber ehrlich, denkst Du wirklich, Du könntest auf unterster Ebene kontrollieren, ob alles passt? ciao Marci
Niklas G. schrieb: > Ein böser Hacker könnte mit zu vielen > Milliwatts senden oder einen nicht freigegebenen Kanal nutzen. Ich kann mich auch dunkel dran erinnern, dass es da Reglementierungen bezüglich der Zugänglichkeit entsprechender Konfigurationsmöglichkeiten gab oder gibt. ciao Marcus
Ob S. schrieb: > Wer bei so einer Sachlage nicht wenigstens ein ungutes Gefühl hat, dem > ist nicht zu helfen. hast bei einer 50€ WIfi-Kamera, irgendeinem Webradio, Wifi-Kinderspielzeug ein besseres Gefühl?
Ob S. schrieb: > Wer bei so einer Sachlage nicht wenigstens ein ungutes Gefühl hat, dem > ist nicht zu helfen. Leider haben Menschen grundsätzlich vor den falschen Dingen Angst: WLAN Kameras, Elektrosmog, Klimawandel, Erdstrahlen, Entführung durch Außerirdische, CIA z.B. Dabei wird dann aber über wirklich gefährliche Dinge wie mit dem Fahrrad an der Ampel neben den LKW stellen, brennende Decken, wacklige Leitern oder Motorradfahren meist mit einem Schulterzucken drüber weggegangen.
Anscheinend haben Menschen vor allem vor unbekannten, nicht greifbaren, Dingen Angst. Fahrräder und LKWs sind bekannt und berechenbar, solchen Dingen vertraut man viel eher. Warum vertraue ich z.B. der libc praktisch blind, während ich ein sehr ungutes Gefühl habe, wenn ein Arduino-Tutorial sagt "...musst du nur die time.h Lib einbinden..."? Es ist das fremdartige, was Angst macht.
Der ESP32 ist schon nicht schlecht. Die Idee eines Ökosystems basierend auf FreeRtos finde ich gut, und auch die Möglichkeit, den Quellcode des IDF einzusehen. Wo es bei mir immer wieder hakt ist die Unklarheit, ob bestimmte IDF-Schichten jetzt für kooperatives, oder für präemptives Multitasking designt sind, oder ob sie busy waiting betreiben. Das sollte mMn dokumentiert sein, auch damit es sich nicht in der nächsten Version kommentarlos ändert. LG, Sebastian
Niklas G. schrieb: > Hab ich vergessen. Ist seit vielen Jahren bekannt. Oh. Das ist natürlich ein überzeugendes Argument. Und auch so seriös vorgetragen.
Zumindest von der FCC gibt es eine Vorschrift Endusern das Hochdrehen der WLAN-Ausgangsleistung unmöglich zu machen.
Harald K. schrieb: > Niklas G. schrieb: >> Hab ich vergessen. Ist seit vielen Jahren bekannt. > > Oh. Das ist natürlich ein überzeugendes Argument. Und auch so seriös > vorgetragen. Ja, bald bin ich auf dem argumentativen Niveau vom "observer" angekommen.
Niklas G. schrieb: > Ja, bald bin ich auf dem argumentativen Niveau vom "observer" > angekommen. Und das erschreckt Dich nicht? :-o
Ein T. schrieb: > Niklas G. schrieb: >> Ja, bald bin ich auf dem argumentativen Niveau vom "observer" >> angekommen. > > Und das erschreckt Dich nicht? :-o Ist der Ruf erst ruiniert...
Niklas G. schrieb: > Haben alle kein WiFi. Und das ESP-IDF hat Qualitäten, die die anderen > alle nicht haben. Was genau soll das sein?
Heinz R. schrieb: > hast bei einer 50€ WIfi-Kamera, irgendeinem Webradio, > Wifi-Kinderspielzeug ein besseres Gefühl? Nein, natürlich nicht. Deswegen kommt sowas auch nicht in mein (W)LAN.
Ob S. schrieb: > Was genau soll das sein? Implementier mal ein Projekt mit FreeRTOS, welches blockierend per I²C Daten überträgt ohne die CPU in Warteschleifen rotieren zu lassen, und das außerdem eine custom USB-Klasse implementiert. Einmal mit STM32, einmal mit ESP-IDF. Dann vergleiche mal wie sauber das Projektsetup und Sourcecode sind, und wie viel Fummelei und Intergrationsaufwand nötig war.
Cyblord -. schrieb: > Leider haben Menschen grundsätzlich vor den falschen Dingen Angst: Klimawandel Nun, der passiert tatsächlich und ist ein durchaus ein Grund zum Angst haben. Nicht für mich persönlich, denn wenn der wirklich existenzbedrohend wird, bin ich längst unter der Erde. Aber für die folgenden Generation wird das tatsächlich ein Problem werden. Ob existenzbedrohend? Keine Ahnung. Auf jeden Fall wird zumindest der Umgang mit den Auswirkungen Änderungen in der Gesellschaft erfordern. Aber deine Afd-Mischpoke will ihn trotzdem totreden. Ignorantes Dreckspack. Kommt mir vor wie die katholische Kirche im 15. bis 20. Jahrhundert. Dogmen, Denkverbote, Inquisition. Wissenschaftliche Erkenntnisse=Häresie/Ketzerei.
Falls es interessiert, hier der Januar-"Klima"verlauf, da ich es eh gerade nach telegram schickte. Interessant der Einbruch am "Ende" 1945. Hat da keiner mehr geheizt oder war Krieg weil das Dasein gerade so mies war??
Niklas G. schrieb: > Implementier mal ein Projekt mit FreeRTOS Würde ich nie machen. Wenn man Interrupts verstanden hat, braucht man kein RTOS, so einfach ist das eigentlich. RTOS ist nur die Krücke für die, die Interrupts nicht verstanden haben.
Ob S. schrieb: > RTOS ist nur die Krücke für > die, die Interrupts nicht verstanden haben. Na dann implementier mal eine WLAN-Verbindung ohne RTOS.
Abdul K. schrieb: > Falls es interessiert, hier der Januar-"Klima"verlauf 1) Klima != Deutschland 2) Wie bei jeder Messung sind lokale Ausreißer immer möglich. Man muß u.U. sehr viel Aufwand treiben, um den Ursachen für den jeweiligen Ausreißer auf die Spur zu kommen. Was aber aussagekräftig ist, ist der Trend des Durchschnitts. Wobei da natürlich noch die Bildung der Durchnitts-Intervalle diskussionswürdig ist. Wenn allerdings der Durchschnittstrend in fast jeden gewählten Intervall steigend ist, dann kann man wohl durchaus von einer Signifikanz ausgehen...
Niklas G. schrieb: > Ob S. schrieb: >> RTOS ist nur die Krücke für >> die, die Interrupts nicht verstanden haben. > > Na dann implementier mal eine WLAN-Verbindung ohne RTOS. Das liegt aber nur daran, dass ich eben nicht bis "unten" selber durchprogrammieren kann, sondern mir das SDK (bzw. der undokumentierte Lib-Klumpen) das RTOS aufzwingt, wenn ich WiFi verwenden will. Ich bin jetzt nicht sicher, aber ich meine mich erinnern zu können, dass mir das beim PiPico W sogar erspart bleiben würde. Da geht das durchaus auch ohne RTOS.
Abdul K. schrieb: > Falls es interessiert, hier der Januar-"Klima"verlauf, da ich es eh > gerade nach telegram schickte. > Interessant der Einbruch am "Ende" 1945. Hat da keiner mehr geheizt oder > war Krieg weil das Dasein gerade so mies war?? Öl- und Gas Verkäufer finden ihren Beitrag gut.
Ob S. schrieb: >> hast bei einer 50€ WIfi-Kamera, irgendeinem Webradio, >> Wifi-Kinderspielzeug ein besseres Gefühl? > > Nein, natürlich nicht. Deswegen kommt sowas auch nicht in mein (W)LAN. Und Du gehst auch nicht mit Deinem Rechner in andere WLANs wie Hotel, Flughafen?
Beitrag #7995439 wurde vom Autor gelöscht.
Heinz R. schrieb: > Und Du gehst auch nicht mit Deinem Rechner in andere WLANs wie Hotel, > Flughafen? Doch klar mache ich das. Baue dann halt nur das VPN "nach Hause" auf und benutze alles andere nur darüber. Das Problem ist eigentlich nur, dass man damit früher(tm) auch viele willkürliche Traffic-Beschränkungen umgehen konnte. Heute leider oft nicht mehr, da werden die Beschränkungen providerseitig weiter unten im Stack durchgesetzt, auf L2.
Ob S. schrieb: > sondern mir das SDK (bzw. der undokumentierte > Lib-Klumpen) das RTOS aufzwingt, wenn ich WiFi verwenden will. Dafür ist das mit dem ESP-IDF aber super integriert und einfach zu nutzen. Was man selbst von den gewöhnlichen HAL-Libraries der Konkurrenten nicht behaupten kann. Ob S. schrieb: > Ich bin jetzt nicht sicher, aber ich meine mich erinnern zu können, dass > mir das beim PiPico W sogar erspart bleiben würde. Da geht das durchaus > auch ohne RTOS. Der WLAN-Controller CYW43439 vom PiPico W kann ohne RTOS programmiert werden? Dessen SDK ist aber bei weitem nicht so angenehm zu nutzen wie das ESP-IDF.
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