Ich möchte hier ein Programm vorstellen, das die eigene WAN IP Adresse loggen kann. Damit kann man herausfinden wie oft und wann man eine neue WAN IP V4 Adresse zugewiesen bekommt. Folgendes Features kann das Programm: - Loggen der WAN IP Adresse oder es zeigt einen Fehler wenn die nicht abgerufen werden kann. - Weiterleiten auf einen Telegram Chat - Senden auf MQTT (MQTT Client) Download: Die EXE gibt es auf meiner Homepage www.elela.de unter Downloads > Neueste Builds > Tools > YourIP.zip kostenlos zum Download. In der ReadMe steht wie man das konfiguriert. Die WAN Adresse wird alle paar Sekunden überwacht wenn die EXE läuft. Konfiguration: In der INI Datei kann man die Konfiguration vornehmen. Die INI Datei aus dem ZIP Archiv hat keine aktive Konfiguration für Telegram und keine für MQTT, diese muss jeder erst selbst aktivieren. Telegram: In der INI Datei im Abschnitt [Telegram] muss dazu der "Token=" sowie die "ChatID=" gesetzt werden. Wie man das genau erhält ist in der Readme beschrieben. Wichtig ist nur dass man den echten verifizierten "@BotFather (*)" verwendet und nicht eine falsche Kopie. Ansonsten gibt es viele Videos im Netz wie man das einrichtet. MQTT: In der INI Datei im Abschnitt [MQTT] muss mindestens "Host=", "Port=" und "Topic=" ausgefüllt sein. Der Standard Port für MQTT ist 1883, im MQTT Server kann man jedoch jeden anderen Port konfigurieren. Einen Server kann man z.B. von hier laden: https://mosquitto.org/ Das Setup richtet den Server als Dienst ein, ansonsten gibt es hier kein sichtbares Programm. Ein Testclient für MQTT kann ebenfalls von meiner Homepage geladen werden: ... Tools > MQTT Die EXE ist für Windows geschrieben. Normalerweise kann man sich mit einem DynDNS Dienst die eigene IP-Adresse auf einen DNS Name zuweisen lassen. In der Regel funktioniert das auch, jedoch kann es vorkommen dass der Dienst mal nicht ordentlich funktioniert, bzw. es dauert eine weile bis sich die DNS Server abgeglichen haben. Daher kann man sich dann die neue IP Adresse sich direkt auf ein Telegram Chat schreiben lassen oder auch auf MQTT.
Markus M. schrieb: > Normalerweise kann man sich mit einem DynDNS Dienst die eigene > IP-Adresse auf einen DNS Name zuweisen lassen. In der Regel funktioniert > das auch, jedoch kann es vorkommen dass der Dienst mal nicht ordentlich > funktioniert, bzw. es dauert eine weile bis sich die DNS Server > abgeglichen haben. Daher kann man sich dann die neue IP Adresse sich > direkt auf ein Telegram Chat schreiben lassen oder auch auf MQTT. Und dann? Dann soll man erst in so nen Chat gehen und von da die IP von Hand in die Hosts-Datei schreiben oder was? Ich halte es für viel klüger einfach statt dessen mehrere DynDNS-Hostnamen bei unterschiedlichen DynDNS-Diensten zu betreiben und die immer alle aktualisieren zu lassen. Wenn dann mal einer für nen paar Stunden ausfällt (kommt tatsächlich immer mal wieder vor), dann einfach den nächsten nehmen. Das Zertifikat von Deinem Host mit Let's Encrypt machen, da kann man gleich mehrere Hostnamen zusammen prüfen und ins Zertifikat schreiben lassen. Von daher ist der Zugriff über den alternativen Hostnamen dann genauso abgesichert.
Das geht mit einem wget checkip.dyndns.com/index.html und einem einfachen sed-Einzeiler auch schon. ☻ Den gewünschten Rest kann man danach dann erledigen. Z.B. eine Alarmsirene starten. Mir reicht es auch, dass einmal alle 24 Stunden zu tun. Das kann man automagisch z.B. über einen SNMP-Trap triggern.
Ich habe da zwei, drei, vier Fragen: - Warum sollte man seine öffentliche IP Adresse in einen Chat stellen? Wieso da auch noch ausgerechnet Telegram?! Von der Problematik das Telegram nun fast ausschließlich durch Hass und Hetze bekannt ist, bietet das Technisch nun auch noch ganz erhebliche Mängel: keine EtE Verbindung, Telegram hat seine Server in Russland stehen - gerade in Mangel einer EtE Verbindung laufen alle meine Daten ungefiltert und unverschlüsselt über einen russischen Server... Will man das?! - Nun werden die Daten ja an den Telegram Chat gesendet, dies macht der Rechner / Programm ja selbst: Der russiche Server wird über einen ihm bekannten offenen Port, über den ihm bekannten @BotFather angesprochen... Du schickst dem Server (unverschlüsselt!) ja quasi eine direkte Einladung zu deinem Windows Rechner (Bot-Net ick hör dir tappsen!) - Das Programm läuft auf Windows? Ich bin ein wilder verfechter von Windows, da wo es hinpasst, aber hier sicherlich nicht. Da muss ja ständig ein Windows Rechner laufen um die IP zu pingen? Warum nicht auf ein kleines Linux Script in einem LXC oder Docker Container setzen?
Hans Markus G. schrieb: > curl ifconfig.me/ip +++ So etwas gab es mit der TLD gov auch schon mal: www.ncdc.noaa.gov/whoami/whoami Der wurde aber leider abgeschaltet. Ich werde aber meinem treu bleiben, weil:
1 | HTTP request sent, awaiting response... |
2 | HTTP/1.0 200 OK |
3 | Content-Length: 12 |
4 | access-control-allow-origin: * |
5 | content-type: text/plain |
6 | date: Mon, 12 Jan 2026 07:52:39 GMT |
7 | via: 1.1 google |
8 | Connection: Keep-Alive |
9 | Length: 12 [text/plain] |
ich mag das via darin nicht.
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Rene K. schrieb: > Warum sollte man seine öffentliche IP Adresse in einen Chat stellen? > Wieso da auch noch ausgerechnet Telegram?! Aber, aber, wer wird denn so negativ denken? Das hier angebotene Programm ist ja eine .exe, da können keine bösen Buben irgendwas drin verstecken. Es passiert also wirklich nur das, was gesagt wird. SCNR.
Cartman E. schrieb: > So etwas gab es mit der TLD gov auch schon mal: > www.ncdc.noaa.gov/whoami/whoami > > Der wurde aber leider abgeschaltet. > Ich werde aber meinem treu bleiben, weil: Ach da gibts so einige. Ich nutze SPDyn.de für IPV6 (Also mittlerweile hauptsächlich): curl http://checkip6.spdyn.de und für IPv4 nimmt man halt https://checkip4.spdyn.de/ Ich nutze es halt über DDCLient um meine DNS Records zu ändern.
Es kann sinnvoll sein, die eigenen öffentlichen IP-Adressen zu protokollieren. Es gab in meiner Umgebung einen Fall, in dem jemand eine unberechtigte Abmahnung am Hals hatte, bei der ein solches Protokoll nützlich sein kann. An welcher Stelle man so etwas protokolliert, ist eine andere Sache. Ob man das ausgerechnet in Telegram deponieren sollte?
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Für IPv4: curl -4 ifconfig.me/ip Für IPv6: curl -6 ifconfig.me/ip
(prx) A. K. schrieb: > Es hatte in meiner Umgebung einen Fall, in dem jemand > eine unberechtigte Abmahnung am Hals hatte, bei der ein solches > Protokoll sehr nützlich sein kann. Echt? Hält so ein selbst erstelltes Protokoll überhaupt gerichtlich Stand? Man kann sich ja so nen Protokoll des letztes halbes Jahres fix mit irgendwelchen IPs aus z.b. dem Vodafone / Telekom Bereich in 2min selbst erstellen. Nur aus Interesse halt - hat das wirklich geholfen?! :-D Fred F. schrieb: > Für IPv6: > curl -6 ifconfig.me/ip Wobei man da wirklich vorsichtig sein muss! DAS hat mir schon mal meine "lokale" IPv6 ohne Präfix in den DNS Record gebracht... Halber Tag Chaos :-D
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Rene K. schrieb: > Hält so ein selbst erstelltes Protokoll überhaupt gerichtlich > Stand? Als Anscheinsbeweis kann es helfen. > Man kann sich ja so nen Protokoll des letztes halbes Jahres fix > mit irgendwelchen IPs aus z.b. dem Vodafone / Telekom Bereich in 2min > selbst erstellen. Die wären über diese Anbieter einfach als Fakes erkennbar. Das ginge dann nach hinten los.
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(prx) A. K. schrieb: > Es kann sinnvoll sein, die eigenen öffentlichen IP-Adressen zu > protokollieren. Sowas steht bei Fritzboxen in deren Log. Das wiederum kann man sich zyklisch per Email zusenden lassen. System->Ereignisse->Internetverbindung, Einträge beginnen mit "Internetverbindung wurde erfolgreich hersgestellt. IP-Adresse: ..."
Harald K. schrieb: > Sowas steht bei Fritzboxen in deren Log. Manche Anbieter verwenden echten Dual Stack im Fritz, aber mit konventionellem IPv4 CGNAT in 100.64.0.0/10. Diese Adresse steht dann an Stelle der öffentlichen IP im Fritz-Log.
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Gut, wenn man CGNAT hat, dann hat man keine öffentliche IPv4-Adresse. Augen auf bei der Providerwahl.
Harald K. schrieb: > Augen auf bei der Providerwahl. Zu den Kriterien bei der Wohnungswahl gehört natürlich mittlerweile der verfügbare Internet-Anschluss. Weil man sonst manchmal nur die Wahl zwischen Skylla und Charybdis hat. Aber ob das wirklich das Wichtigste ist, vor Lage usw? Wir hätten freilich auf eigene Kosten vom Keller in die Wohnung zusätzlich Kupfer für DSL legen lassen können, wenn die bereits vorhandene Glasfaser nicht genehm ist. :)
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Harald K. schrieb: > Gut, wenn man CGNAT hat, dann hat man keine öffentliche > IPv4-Adresse. Augen auf bei der Providerwahl. Wer hat heute noch auf ne öffentliche IPv4 Adresse oder überhaupt NAT angewiesen ist, hat mal sowas von verschlafen!
Rene K. schrieb: > Wer hat heute noch auf ne öffentliche IPv4 Adresse oder überhaupt NAT > angewiesen ist, hat mal sowas von verschlafen! Welches Informationsfragment versucht sich da, aus Deiner Umarmung zu quälen?
Vielen Dank für die vielen Tipps und Vorschläge für die Erweiterung. Mit der heutigen Version kam daher dies hinzu: INI Datei: [Link] URL= Damit kann jeder selbst eine URL eingeben, die als Antwort eine TCP/IP Adresse zurück gibt. Also jeder kann sich so selbst irgend ein Script seiner Wahl auf seiner eigenen Homepage stellen, der das dann macht. Wenn der Parameter leer gelassen wird, so wird das von meiner privaten Seite erledigt. Ich zeichne nichts extra auf, nur der Provider hat natürlich Logs, die gesetzlich vorgeschrieben sind, die ich auch nicht beeinflussen kann. Wer meinem Provider nicht vertraut, der darf das gerne selbst machen. Es ist mir sogar recht wenn ihr das selbst macht, damit ihr meine Homepage nicht zusätzlich belastst (was micht schlussendlich Geld kostet). [Run] ... Nun kann das Programm ein externes Programm mit Parameter aufrufen, so dass man nun selbst alle mögliche Aktionen damit ausführen kann. Nachtrag wegen MQTT: Damit kann man z.B. einem "Home Assistant" diese Meldung schicken und der kann daraus dann jede menge andere Dienste triggern, Plugins gibt es zu hauf dafür. (z.B. eine E-Mail senden.) Falls noch etwas jemandem einfällt, gerne schreiben. Das kleine Tool ist Freeware ohne Begrenzung und ohne Werbung.
Markus M. schrieb: > Falls noch etwas jemandem einfällt, gerne schreiben. Ein Link zum Code, damit man schauen kann, was es denn macht, wäre möglicherweise für potenzielle Nutzer von Interesse. Ich muss gestehen, dass ich etwas skeptisch bin, wenn jemand ‘ne ausführbare Datei verlinkt, die für ihre Funktion eine Netzwerkverbindung aufmachen darf – da würde zumindest ich doch gerne genauer schauen können, was denn da wohin geschickt wird.
Beitrag #7992952 wurde vom Autor gelöscht.
Ich rate dir am besten das Tool "Wireshark" zu verwenden, das kann den Datenverkehr exakt aufzeichen. Man sollte ohnehin bei jeder EXE, die man auf dem PC am laufen hat unbedingt erst einmal mit Wireshark prüfen wohin die so alles ihre Daten senden. Auch ist es ganz wichtig, dass man unter Kontrolle hat wohin das Handy so ständig die Daten sendet. Und was genau die KI Funktionen so alles können. Auch ist es mal interessant zu erfahren was Cortana alles macht. Wer mir nicht glaubt, was ich geschrieben habe, der kann sich je gerne sein eigenes Tool selbst schreiben. Ist ja jetzt kein Hexenwerk, ich habe es schließlich auch geschafft, somit kann das jeder auch.
Ich finde es etwas seltsam, wie „angefasst“ du bei der Bitte nach dem Code zur Einsichtnahme reagierst … Markus M. schrieb: > Ich rate dir am besten das Tool "Wireshark" zu verwenden, das kann den > Datenverkehr exakt aufzeichen. Hm. Du bindest libssl nur zur Deko ein?
Nein. Ab heute wird auch SSL bei der Abfrage der TCP/IP verwendet (hab's geändert). Und sollte man Telegram nutzen wollen, wird SSL zwingend benötigt. Wenn man eine [Link] URL= selbst verwendet und dann nur "http:\\" angibt, dann wird natürlich kein SSL verwendet. Wenn man "https:\\" angibt, dann wird SSL auch verwendet. Edit: Wenn ich den Code veröffentlichen wollte, dann hätte ich den Thread beim Unterforum "Projekte & Code" rein gestellt und nicht bei "PC Hard- und Software".
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Markus M. schrieb: > Nein. > Ab heute wird auch SSL bei der Abfrage der TCP/IP verwendet (hab's > geändert). > Und sollte man Telegram nutzen wollen, wird SSL zwingend benötigt. > > Wenn man eine [Link] URL= selbst verwendet und dann nur "http:\\" > angibt, dann wird natürlich kein SSL verwendet. Wenn man "https:\\" > angibt, dann wird SSL auch verwendet. > > Edit: Wenn ich den Code veröffentlichen wollte, dann hätte ich den > Thread beim Unterforum "Projekte & Code" rein gestellt und nicht bei "PC > Hard- und Software". Und warum ist der Source so geheim? Ich würde es gern verstehen.
Es ist mein persönliches geistige Eigentum, das ich nicht teilen möchte und hier in diesem Forum immer nur gemeckert wird. Weil ich keine Lust auf dieses ständige rumnörgeln hier habe gebe ich auch nicht so viel her.
Bash-Script für die crontab:
1 | #!/bin/bash
|
2 | |
3 | IP_FILE="/tmp/current_ip.txt" |
4 | TRIGGER_SCRIPT="/pfad/zu/deinem/script.sh" |
5 | |
6 | NEW_IP=$(curl -s -4 ifconfig.me/ip) |
7 | |
8 | if [ -z "$NEW_IP" ]; then |
9 | # Offline, curl fehler
|
10 | exit 1
|
11 | fi
|
12 | |
13 | if [ -f "$IP_FILE" ]; then |
14 | OLD_IP=$(cat "$IP_FILE") |
15 | if [ "$NEW_IP" != "$OLD_IP" ]; then |
16 | echo "IP hat sich geändert von $OLD_IP zu $NEW_IP" |
17 | echo "$NEW_IP" > "$IP_FILE" |
18 | bash "$TRIGGER_SCRIPT" "$NEW_IP" |
19 | fi
|
20 | else
|
21 | echo "$NEW_IP" > "$IP_FILE" |
22 | fi
|
Als Power-Shell für Windows:
1 | $IpFile = "C:\TEMP\current_ip.txt" |
2 | $TriggerScript = "C:\Pfad\zu\deinem\Script.ps1" |
3 | |
4 | try {
|
5 | $NewIP = (Invoke-RestMethod -Uri "http://ifconfig.me/ip").Trim() |
6 | } catch {
|
7 | exit |
8 | } |
9 | |
10 | if (Test-Path $IpFile) {
|
11 | $OldIP = Get-Content $IpFile |
12 | |
13 | if ($NewIP -ne $OldIP) {
|
14 | Write-Host "IP geändert: $OldIP -> $NewIP" |
15 | $NewIP | Out-File $IpFile -Encoding utf8 |
16 | & $TriggerScript -NewIP $NewIP |
17 | } |
18 | } else {
|
19 | $NewIP | Out-File $IpFile -Encoding utf8 |
20 | } |
Ab in den Aufgabenplaner und fertig. Braucht man kein Exe-File für.
Markus M. schrieb: > Weil ich keine Lust auf dieses ständige rumnörgeln hier habe gebe ich > auch nicht so viel her. Dann musst du halt damit leben, daß deine exe Misstrauen hervorruft, und dir das auch gesagt wird. Irgendwas von irgendwem aus dem Netz runterladen und ausführen war noch nie eine gute Idee. Oliver
Εrnst B. schrieb: > Braucht man kein Exe-File für. 2 wirklich gute Scripte. Endlich mal einer der auch noch programmieren kann und sich extra Zeit dafür genommen hat. Top. Dein Script brachte mich gleich noch auf die Idee mein Programm nochmals um ein Feature zu erweitern, mit: [Link] URL2= kann man nun einen zweiten Link angeben um die WAN IP-Adresse zu laden, als Sicherheit, falls der erste Server nicht funktioniert. Die EXE kann ebenfalls geladen werden, ReadMe ist aktualisiert. Vielen Dank euch allen, langsam wird mein Progrämmchen deutlich leistungsfähiger als wie meine erste Version seit 2015.
Wozu braucht man das eigentlich? Ist das der Versuch, dyndns auf umständliche Art und Weise nachzubilden? Dyndns bekommt man mitsamt einer eigenen .de-Domain für knapp 7 Euro im ersten Jahr und 5 Euro pro Jahr in der Verlängerung - diese .de-Domain enthält Zugang zu einem Nameserver, auf dem man sich 20 DYNA-Einträge für Dyndns anlegen kann. Ist also die Kohle knapp, kann man sich die Kosten mit 19 Kumpels teilen. Ich wüsste jetzt echt nicht, warum man sich den Aufwand machen sollte, sich via "Telegram" oder anderem Krams IP-Adressen zuzuschicken.
Harald K. schrieb: > Gut, wenn man CGNAT hat, dann hat man keine öffentliche IPv4-Adresse. > Augen auf bei der Providerwahl. Das ist für die meisten ja eher ein Nachteil. Rene K. schrieb: > Harald K. schrieb: >> Gut, wenn man CGNAT hat, dann hat man keine öffentliche >> IPv4-Adresse. Augen auf bei der Providerwahl. > > Wer hat heute noch auf ne öffentliche IPv4 Adresse oder überhaupt NAT > angewiesen ist, hat mal sowas von verschlafen! Es gibt immer noch Internetanbieter ohne IPv6. Manche dafür aber mit CG-NAT. :D
Es geht sogar noch Kostengünstiger: - Wenn man eine Synology Discstation hat ist der Dienst gratis mit dabei. - Wenn man eine Homepage Domain besitzt bieten viele Anbieter das gratis mit dazu. Ich bin beruflich bedingt sehr davon abhängig dass ich auf meine eigenen Server mit möglichst ohne Ausfall drauf komme und habe mir somit einen neuen Notfall Kanal selbst gebastelt. In der Regel geht das natürlich über diese DNS Server, so wie das man in der Regel ja auch macht. Sehr viele kennen mich, auch persönlich hier, die wissen wer ich in echt bin und verstehen durchaus warum ich so etwas benötigen.
Harry L. schrieb: >> CGNAT in 100.64.0.0/10. > > Wohl eher 10.64.0.0/10. Nein. Eine Adresse aus 10.0.0.0/8 wäre dafür desaströs, weil diese Adressen auf der inneren Seite des Routers auftreten können. Deshalb wurde die o.g. Range ausschliesslich für CGNAT reserviert. https://de.wikipedia.org/wiki/Private_IP-Adresse#Shared_Address
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(prx) A. K. schrieb: > Harry L. schrieb: >>> CGNAT in 100.64.0.0/10. >> >> Wohl eher 10.64.0.0/10. > > Nein. Eine Adresse aus 10.0.0.0/8 wäre dafür desaströs, weil diese > Adressen auf der inneren Seite des Routers auftreten können. Deshalb > wurde die o.g. Range ausschliesslich für CGNAT reserviert. > https://de.wikipedia.org/wiki/Private_IP-Adresse#Shared_Address War mir neu. Danke für die Info!
Markus M. schrieb: > Ich bin beruflich bedingt sehr davon abhängig dass ich auf meine eigenen > Server mit möglichst ohne Ausfall drauf komme Dann empfehle ich dir, mal Tailscale anzuschauen. Funktioniert einfach nur perfekt.
Markus M. schrieb: > Ich bin beruflich bedingt sehr davon abhängig dass ich auf meine eigenen > Server mit möglichst ohne Ausfall drauf komme und habe mir somit einen > neuen Notfall Kanal selbst gebastelt. Wer über einen Internet-Server nebst privilegiertem Zugriff darauf verfügt, könnte auch autossh(1) in Betracht ziehen. Tipp: ssh(1) kann auch mit Unix Domain Sockets umgehen, wenn man das nicht exponieren will. :-)
Christian H. schrieb: > Dann empfehle ich dir, mal Tailscale anzuschauen. Funktioniert einfach > nur perfekt. Welche Vorzüge hat diese kommerzielle Software gegenüber kostenlosen VPN-Lösungen wie OpenVPN oder Wireguard?
Die Basis von Tailscale ist Wireguard. Tailscale übernimmt das Erzeugen und Verteilen der Zertifikate. Hinter Firewalls/(CG)NAT, stellt Tailscale die Verbindung über DERP genannte Relays her.
YourIP gibt es nun auch für Linux: YourIP_Linux.zip Die Konfiguration ist identisch mit der INI Datei wie bei der Windows Version.
Mario M. schrieb: > Die Basis von Tailscale ist Wireguard. Tailscale übernimmt das Erzeugen > und Verteilen der Zertifikate. Hinter Firewalls/(CG)NAT, stellt > Tailscale die Verbindung über DERP genannte Relays her. Verstehe, danke für die Info. :-) Beim Nachlesen ist mir übrigens die Software Headscale [1] begegnet, das ist quasi eine OpenSource-Variante zu Tailscale für Menschen, die einen eigenen Server betreiben und die volle Kontrolle über ihr VPN haben wollen. [1] https://headscale.net/stable/
Tailscale habe ich mir nun auch mal genauer durch gelesen. Das ist eben genau das was ich nicht haben möchte. Die machen einem alles einfach weil die eben diesen Relay-Server haben. Ich will alles komplett selbst in der eigenen IT haben, kein fremder Server dazwischen, über den die Daten, in welcher Form auch immer, ausgetauscht werden. Daher ist es eben sehr viel wichtiger die eigene WAN IP Adresse zu kennen, selbst wenn der DNS Service einmal nicht funktionieren sollte oder wie auch immer mal defekt sein sollte. Schließlich ist ein DNS Service auch nur Software, das durch ein Update des einen Providers für eine gewisse Zeit defekt sein könnte. Diese ganzen Wolken Dinger, hauptsächlich Datensammer, davon halte ich so ziemlich gar nichts. Sehr viele nutzen in irgend einer Form irgend eine Cloud und machen sich überhaupt keine Gedanken darum - ja aber wenn ich eine Software schreibe, dann ist die sofort hier als böse abgestempelt, ohne auch nur einen einzigen Beweis dafür zu liefern. Aber den IT Konzernen unbegrenzt vertrauen...
Markus M. schrieb: > Schließlich ist ein DNS > Service auch nur Software, das durch ein Update des einen Providers für > eine gewisse Zeit defekt sein könnte. Schließlich ist auch so ein Internetzugang etwas, was beim Provider durch ein Update oder was auch immer ausfallen könnte. Ich nutze seit über zehn Jahren einen Dyndns-Dienst mit eigener .de-Domain (joker.com) - das läuft störungsfreier als ein typischer Internetzugang, den man so zu Hause hat. Telegram könnte auch ausfallen.
Markus M. schrieb: > Ich will alles komplett selbst in der eigenen IT haben, kein fremder > Server dazwischen, über den die Daten, in welcher Form auch immer, > ausgetauscht werden. > [ .. ] > Diese ganzen Wolken Dinger, hauptsächlich Datensammer, davon halte ich > so ziemlich gar nichts. Du rufst zyklisch eine Internetseite auf, um die WAN-IP zu bekommen - so ganz lokal und wolkenlos spurenlos ist das ja nicht. Ich kenne meine IP, weil in den Syslog-Meldungen meines Zugangsrouters bei jedem Verbindungsaufbau die IP geliefert wird:
1 | PPP: dialup1: local IP address is 123.183.39.131, remote is 456.14.248.227 |
Ist das etwas Besonderes, was außer Bintec niemand kann? Das braucht natürlich auch eine Software, die Syslog per UDP empfängt und deren Inhalte auswertet / anzeigt, habe ich für mich geschrieben.
Manfred P. schrieb: > Ist das etwas Besonderes, was außer Bintec niemand kann? Wie ich schon weiter oben schrieb, Fritzboxen machen das auch. Wenn man einen CGNAT-Provider hat, bringt das nur nix, aber das ist dann bei Bintec auch nicht anders. Da der Threadstarter sich bislang davor ziert, meine Frage hier Beitrag "Re: Eigene WAN Adresse loggen - YourIP" zu beantworten, gehe ich davon aus, daß er mit dem Ansatz irgendein persönliches Problem hat.
Harald K. schrieb: > gehe ich davon aus, daß er mit dem Ansatz irgendein persönliches Problem > hat. Wenn’s halt ein Server ist, der gar keinen DNS-Eintrag hat, weil er nicht gefunden werden will, macht der Ansatz schon Sinn. Oliver
Oliver S. schrieb: > Harald K. schrieb: >> gehe ich davon aus, daß er mit dem Ansatz irgendein persönliches Problem >> hat. > > Wenn’s halt ein Server ist, der gar keinen DNS-Eintrag hat, weil er > nicht gefunden werden will, macht der Ansatz schon Sinn. > > Oliver Security by Obscurity. Glaubst du wirklich, dass ein Angreifer seine Ziele anhand eines DNS Namen sucht?
Harald K. schrieb: > Dyndns bekommt man mitsamt einer eigenen .de-Domain für knapp 7 Euro im > ersten Jahr und 5 Euro pro Jahr in der Verlängerung - diese .de-Domain > enthält Zugang zu einem Nameserver, auf dem man sich 20 DYNA-Einträge > für Dyndns anlegen kann. Gibt doch mittlerweile dutzende kostenlose Anbieter.
Frank D. schrieb: > Gibt doch mittlerweile dutzende kostenlose Anbieter. Bei denen Du eine eigene .de-Domain bekommst und deren Nameserver nach Wunsch konfigurieren kannst? Glaub' ich nicht so recht.
Frank D. schrieb: > Gibt doch mittlerweile dutzende kostenlose Anbieter. Als ich mir dieses Thema vor Jahren mal ansah, hatten die alle irgendwelche Pferdefüsse.
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(prx) A. K. schrieb: > Als ich mir dieses Thema vor Jahren mal ansah, hatten die alle > irgendwelche Pferdefüsse. Bei dyndns 1* pro Monat anmelden, bei dynv6 konnte ich noch nichts feststellen, bei Fritz kann man sich die Adresse nicht merken... Ansonsten kann ich meine WAN-IP immer in der Fritzbox oder dem E-Mail-Bericht von dieser sehen.
Harald K. schrieb: > Frank D. schrieb: >> Gibt doch mittlerweile dutzende kostenlose Anbieter. > > Bei denen Du eine eigene .de-Domain bekommst und deren Nameserver nach > Wunsch konfigurieren kannst? > > Glaub' ich nicht so recht. Ist natürlich auch nicht so. Aber eine kostenlose Subdomain ist schon drin. Den NS kann man dann natürlich auch nicht selbst konfigurieren. Aber: braucht man auch nicht, wenn man die URL nur für genau eins benutzt: zum Aufbau eines VPN. Über alles "dahinter" hat man selber die volle Kontrolle. Schlecht für die Datengrabber, gut für die Privacy. Wer heute noch, in Anbetracht der vielen potentiellen Datengrabber irgendwas privates abseits eines VPN transportiert, der hat nix verstanden.
Ob S. schrieb: > Aber: braucht man auch nicht, wenn man die URL nur für genau eins > benutzt: zum Aufbau eines VPN. Manchmal hast Du auch recht. Überraschend. Nur ist halt so etwas wie fhuhklfkknsaorgkjdgkmeuahsfnhtkrheauethigsdjvn.myfritz.de etwas unhandlicher als c-hater.de Und je nach "kostenlosem" Anbieter muss man mehr oder weniger Kopfstände machen, um den Dienst nutzen zu können. Irgendwie müssen die sich ja auch finanzieren; Altruismus ist unüblich.
Harald K. schrieb: > Altruismus ist unüblich. https://freedns.afraid.org seit >20 Jahren kostenlos, kein regelmäßiger Login-Zwang, keine nervige Werbung. Kannst kostenlos 5 Subdomains (unter >25k Domains wählbar) haben, dynamisch aktualisieren, CNAME setzen usw. Finanziert sich über die zahlenden Kunden, die eine volle Domain dort registrieren.
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Falls der TO ein NAS (z.B. QNAP oder Synology) hat und einen eigenen Webspace, ist das mit ... sagen wir insgesamt 10 Zeilen PHP erledigt: 1. Mini-Script in PHP schreiben, was mit: echo($_SERVER['REMOTE_ADDR']); die externe IP-Adresse des eigenen Routers zurückgibt und auf dem eigenen Webspace ablegen. 2. auf dem NAS eine Datenbank aktivieren (z.B. MySQL oder MariaDB) 3. auf dem NAS einen Cronjob einrichten, der regelmäßig das Webscript abruft und das Ergebnis in die Datenbank schreibt ...
Frank E. schrieb:
[...]
Wenn man einen eigenene Server im Internet hat, braucht man das ganze
sinnlose Gedöhns nicht, was du hier vorschlägst.
Da bringt man dem Server einfach bei, Gateway für ein VPN zu sein. Das
kann man sogar so machen, dass selbst ein böswilliger Betreiber des
tatsächlichen Servers nix abschnorcheln kann von dem, was deine kleine
private VM da transportiert. Weil sie es nicht mal selber nicht
decodieren könnte.
Deine kleine Server-Instanz ist dann nur eine reiner Packet-Forwarder.
Das einzige, was sie beiträgt, ist ihre Lokalisierbarkeit im Internet.
Ob S. schrieb: > Frank E. schrieb: > > [...] > > Wenn man einen eigenene Server im Internet hat, braucht man das ganze > sinnlose Gedöhns nicht, was du hier vorschlägst. Kann es sein, dass wir von verschiedenen Dingen sprechen/schreiben? 1. Der TO wollte seine eigene externe (WAN)-Adresse ermitteln, das geht mit einer Zeile PHP. Klar gibt es solche Seiten zuhauf, aber bei denen muss man die eigene IP-Adresse müsam aus dem Werbemüll herausparsen, während meine PHP-Zeile nichts als die reine IP liefert. 2. Der TO wollte diese IP-Adresse loggen, zu deutsch aufzeichenen. Was ist an einer Datenbank so schlecht zum Aufzeichnen? Mysql ist in einer Synology in weniger las 5 Minuten eingerichtet. Zumal man dort recht bequem und parellel für beliebige Auswertungen auch wieder lesen kann ... 3. Das Ganze solll automatisch passieren, wofür ein cronjob (1 Konfig-Zeile) doch recht gut geeignet ist, oder? Was ist daran "Gedöns"?
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Ja, an eine Datenbank Verbindung hatte ich auch schon gedacht ... getan: Nun gibt es in der INI Datei einen Abschnitt [DB], den man optional ausfüllen kann. Damit kann YourIP nun "UPDATE" oder "INSERT" SQL Befehle in eine vorhandenen Datenbank ausführen. In der Readme ist die Beschreibung aktualisiert. Die Parameter sollten selbsterklärend sein. Bis auf: LibraryLocation=<Pfad/Dateiname zur DLL der Datenbank> Beispiel: libmariadb.dll oder libmariadb.so.3 oder sqlite-3.dll Diese DLL's der jeweils genutzen Datenbank muss man zusätzlich installieren, eventuell in den gleichen Ordner der EXE kopieren. ExecSQL=<SQL Befehl> Beispiel: ExecSQL=UPDATE <tabellenname> SET <Feldname>="$IP$" WHERE <Feldname>="<Text/Zahl>" Dabei wird $IP$ in die TCP/IP Adresse ersetzt. Bei Fehler der DB Verbindung/Konfiguration wird es in das Log geschrieben. Protocol= unterstützt diese Datenbanken: sqlite-3, MariaDB-10, mysql-5, postgresql-9, FreeTDS_MsSQL>=2005 Wenn man Protocol= oder ExecSQL= leer lässt so ist diese Funktion deaktiviert. Eine Datenbank Verbindung wird nur zur Ausführen des SQL Befehls geöffnet, anschließend wieder geschlossen. Wenn die Query feststellt dass kein Datensatz geändert wurde, so wird dies im Log gemeldet. Bei Fragen zur Konfiguration der Datenbank bitte hier schreiben, das ist oft nicht einfach, da man die passende DLL's der Hersteller der Datenbank benötigt und diese auch noch in unterschiedlicher Version vorhanden sind, die unter Umständen nicht funktionieren. Alle YourIP EXE sind 64 Bit und es werden somit die DLL's als 64 Bit Variante benötigt.
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Was soll mit dem Protokoll oder dem aktuellen Stand der IP-Adresse geschehen, das den Einsatz einer Datenbank rechtfertigt?
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(prx) A. K. schrieb: > Was soll mit dem Protokoll offer dem aktuellen Stand der jeweiligen > IP-Adressen geschehen, das den Einsatz einer Datenbank rechtfertigt? (prx) A. K. schrieb: > Es kann sinnvoll sein, die eigenen öffentlichen IP-Adressen zu > protokollieren. Es gab in meiner Umgebung einen Fall, in dem jemand eine > unberechtigte Abmahnung am Hals hatte, bei der ein solches Protokoll > nützlich sein kann. Es gibt doch bestimmt append-only Datenbanken. Der Zeitstempel sollte damit auch beweiskräftig sein. Früher war alles einfacher. Da hätte der Heimcomputer eine SMS mit der neuen IP verschickt...
Eine definitiv fälschungssichere Protokollierung hatte ich nicht im Sinn. Ich erwähnte oben bewusst den Begriff des Anscheinsbeweises. Es ergibt für mich keinen Sinn, mit einem eigenen ziemlich willkürlichen Tool Daten zu erzeugen, die man dann im Banktresor platziert. Da tut es m.E. auch ein Logfile, das den gleichen Inhalt in diversen Backups hat. Will man wirklich ans Limit gerichtsfester Beweiskraft gehen, muss das bereits für die Datenerhebung gelten, nicht erst für die Speicherung.
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Frank E. schrieb: > 2. Der TO wollte diese IP-Adresse loggen, zu deutsch aufzeichenen. Was > ist an einer Datenbank so schlecht zum Aufzeichnen? Mysql ist in einer > Synology in weniger las 5 Minuten eingerichtet. Zumal man dort recht > bequem und parellel für beliebige Auswertungen auch wieder lesen kan Ja genau, für so ein lächerliches Kindergartenloggingtool muss nat ein richtig fettes, komplexes DBMS laufen, am besten gleich noch als Cluster, sicher ist sicher. Damit nix verloren geht sichern wir nach jedem IP-Wechsel alles auf mehrere LTO-Bänder, ein Tapewechselrobot ist also das Minimum. Was geht in euren Schädeln vor...
Frank D. schrieb: > Was geht in euren Schädeln vor... Naja, Du musst das schon verstehen, so eine vom ISP zugewiesene IP-Adresse kann sich ja schon mal gelegentlich ändern, und das erzeugt ja doch jedesmal einen neuen Datensatz, den man ... natürlich auch einfach hinten an eine Textdatei anhängen könnte. Mehr Informationen als "Zeitstempel und Adresse" brauchts ja auch nicht. Bei meinem Telekom-Anschluss ändert sich die IP-Adresse nur alle paar Monate mal. Meine jetzige IP-Adresse ist mit knapp einem Monat recht frisch, aber da habe ich die Fritzbox getauscht und von VDSL auf Glasfaser umgestellt ... das ist dann nicht wirklich überraschend, wenn sich dabei die Adresse ändert.
Εrnst B. schrieb: > https://freedns.afraid.org > > seit >20 Jahren kostenlos, kein regelmäßiger Login-Zwang, keine nervige > Werbung. Kann ich nur unterschreiben. Joshua liefert auch tonnenweise Beispiele für Skripte, die den Job automatisieren und auch gleich für Logging benutzt werden können. Das funktioniert bei mir ebenfalls seit vielen Jahren. Vor ein paar Monaten gabs einen Update auf eine neue Methode, aber die alte läuft ebenfalls noch. Meine alte Easybox zeigt auf der Login Seite gleich die WAN IP, die dann von meiner Linux Box gegrept wird und den ID String an afraid.org sendet.
Bauform B. schrieb: > Früher war alles einfacher. Da hätte der Heimcomputer eine SMS mit der > neuen IP verschickt... Geht doch immer noch.
(prx) A. K. schrieb: > Was soll mit dem Protokoll oder dem aktuellen Stand der IP-Adresse > geschehen, das den Einsatz einer Datenbank rechtfertigt? Damit wird das Eisenbahngeschütz "Schwerer Gustav" geladen, um auf einen Haussperling zu schießen.
Harald K. schrieb: > Naja, Du musst das schon verstehen, so eine vom ISP zugewiesene > IP-Adresse kann sich ja schon mal gelegentlich ändern, und das erzeugt > ja doch jedesmal einen neuen Datensatz, den man ... natürlich auch > einfach hinten an eine Textdatei anhängen könnte. Mehr Informationen als > "Zeitstempel und Adresse" brauchts ja auch nicht. Wenn man ein unixoides System wie Linux oder *BSD hat -- gerne auch auf einem NAS-System oder einem Raspberry Pi -- dann gibt es dort sogar schon etwas zum Logging von Daten mit Zeitstempel: das Syslog.
Wobei dies seit journald dem hier präferierten Ideal möglichst komplexer Speicherung einfacher Aussagen deutlich näher gekommen ist. ;) Was in diesem Zusammenhang aber tatsächlich etwas bringen könnte: "Zusätzlich schützt journald die Journaleinträge gegen Manipulation durch eine Technik namens "Forward Secure Sealing". Dadurch wird es z.B. unerwünschten Eindringlingen ins eigene System erschwert, ihre Spuren durch Manipulation der Logeinträge zu verschleiern."
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Matthias S. schrieb: > Meine alte Easybox zeigt auf der Login Seite gleich die WAN IP, die dann > von meiner Linux Box gegrept wird und den ID String an afraid.org > sendet. Musst du noch nicht mal, einfach die http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?MEINTOKEN aufrufen und deine Domain(s) werden auf die aufrufende Adresse aktualisiert. Bei der Fritzbox kann man das einfach als Update-URL für den dyndns angeben, Benutzername, Domain und Passwort muss man zwar auch mit angeben aber da kann man beliebige Sachen eingeben.
Man könnte statt FritzBox o.ä. ein einfaches Modem benutzen und Anmeldung, NAT und Routing einem PC oder RPi überlassen. Der kennt dann die externe IP und man braucht keinen fremden Dienst wie ifconfig.me mehr. Macht das hier jemand?
Würde ich unter Maximierung des Aufwands für eine minimale Aufgabe verbuchen. Auch dann gilt freilich, dass ein Edge-Router nicht in jeder Konstellation die extern auftretende IPv4-Adresse kennt.
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Wer sich nicht auf EINEN externen Dienst verlassen will, nimmt eben 3:
1 | #!/bin/bash
|
2 | echo -n `date` |
3 | echo -n " " |
4 | curl -s -4 ipecho.net/plain |
5 | echo -n " " |
6 | curl -s -4 ipinfo.io/ip |
7 | echo -n " " |
8 | curl -s -4 ifconfig.me |
9 | echo "" |
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(prx) A. K. schrieb: > Auch dann gilt freilich, dass ein Edge-Router nicht in jeder > Konstellation die extern auftretende IPv4-Adresse kennt. Mist :) Dann vielleicht so ähnlich wie traceroute funktioniert? In mindestens einem der Päckchen ist auch diese "geheime" IP drin. Da muss man doch irgendwie dran kommen? Zum Greifen nah und doch unerreichbar?
Peter N. schrieb: > Ansonsten kann ich meine WAN-IP immer in der Fritzbox oder dem > E-Mail-Bericht von dieser sehen. Manche sehen da nur die IPv6.
Bauform B. schrieb: > Dann vielleicht so ähnlich wie traceroute funktioniert? In > mindestens einem der Päckchen ist auch diese "geheime" IP drin. Nope. Im traceroute steht sie nicht. Da stehen natürlich die jeweils INNEREN Adressen der Router-Kette drin, also im betrachteten Fall sowas wie 100.64.64.1 als innere Adresse vom CGNAT-Router und danach die innere Adresse vom nächsten Hop - aber nicht die gesuchte ÄUSSERE Adresse vom CGNAT.
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(prx) A. K. schrieb: > Manche sehen da nur die IPv6. ... und eben sowas wie IPv4-Adresse: 100.64.65.66 mit der nur der Vorratsdatenspeicher des Anbieters etwas anfangen kann. Einen klassischen DSL DS-lite Anschluss mit IPv4 Tunnel habe ich grad nicht in Reichweite. Also keine Ahnung, was Fritz da anzeigt. Dieser ist von einem regionalen FTTH-Anbieter.
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(prx) A. K. schrieb: > Wer sich nicht auf EINEN externen Dienst verlassen will, nimmt eben 3: PS: 2 davon sind wahrscheinlich identisch. :)
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Bauform B. schrieb: > Man könnte statt FritzBox o.ä. ein einfaches Modem benutzen und > Anmeldung, NAT und Routing einem PC oder RPi überlassen. Das ging früher mal (und habe ich damals(tm) auch benutzt), bei allen auch nur halbwegs aktuellen Fritzboxen wird diese Betriebsart aber meines Wissens nach nicht mehr unterstützt.
Stefan S. schrieb: > Musst du noch nicht mal, einfach die > > http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?MEINTOKEN > > aufrufen und deine Domain(s) werden auf die aufrufende Adresse > aktualisiert. Das ist wahr, allerdings tut das Skript das nur, wenn sich die WAN Adresse geändert hat. Sah ich bei der Einrichtung als Vorteil an. Im Log habe ich so auch nur Änderungsevents. Trafficmässig ist das natürlich vernachlässigbar.
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(prx) A. K. schrieb: > Wer sich nicht auf EINEN externen Dienst verlassen will, nimmt eben 3: >
1 | > #!/bin/bash |
2 | > echo -n `date` |
3 | > echo -n " " |
4 | > curl -s -4 ipecho.net/plain |
5 | > echo -n " " |
6 | > curl -s -4 ipinfo.io/ip |
7 | > echo -n " " |
8 | > curl -s -4 ifconfig.me |
9 | > echo "" |
10 | > |
hystel Da würden mir noch "--no-keepalive", "--connect-timeout", "--max-time" und zudem die verschiedenen "--retry"-Parameter von curl(1) einfallen. Nur so als Idee. :-)
Danke. Tu dir keinen Zwang an. Perfektion ist aber nicht gefordert.
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Ob S. schrieb: > bei allen > auch nur halbwegs aktuellen Fritzboxen wird diese Betriebsart aber > meines Wissens nach nicht mehr unterstützt. Da steht auch „statt Fritzbox“. Allerdings würde ich das Routing einem System mit dediziertem Router-OS überlassen.Selbst ein älterer TP-Link-Router oder eine ältere Fritzbox mit OpenWrt machen einen deutlich besseren Job in dem Feld, als es z.B. ein Pi je könnte – schon alleine, weil sie die Hardware dafür mitbringen.
Beitrag #7995547 wurde vom Autor gelöscht.
Ich mach das üblicherweise so:
1 | dig +short txt ch whoami.cloudflare @1.0.0.1 |
Das sieht dann so aus:
1 | harry@harry-mss1max:~$ dig +short txt ch whoami.cloudflare @1.0.0.1 |
2 | "62.224.182.32" |
Ein T. schrieb: > ipecho.net/plain >> echo -n `date` >> echo -n " " >> curl -s -4 ipecho.net/plain >> echo -n " " >> curl -s -4 ipinfo.io/ip >> echo -n " " >> curl -s -4 ifconfig.me >> echo "" Hab die Ardessen mal ausprobiert, mit folgendem Ergebnis: - ipecho zeigt ausschließlich die IPV.6-Adresse - ipinfo zeigt ausschließlich die IPV.4-Adresse - ifconfig liefert eine ganze Tabelle, nur mit IPV.6 und mann muss die dort aber noch heraus-parsen (nicht jeder nutzt Linux mit grep) (möglicherweise kann man das Verhalten durch URL-Parameter noch beeinflussen) Und: Man muss sich auf FREMDE Dienste verlassen, von denen man nie weiss, ob und wie lange sie noch zur Verfügung stehen.
Frank D. schrieb: > Ja genau, für so ein lächerliches Kindergartenloggingtool muss nat ein > richtig fettes, komplexes DBMS laufen ... Au ja! Ich höre schon, wie die Männer vom Klavier-Transportdienst keuchend mehrere schrankgroße Kisten heranwuchten. In deren Innerem ein wenig mehr als handteller-großes 1-Bay-NAS von Synology ... :-) Mal zum Thema DynDNS: Ich benutze seit bestimmt 15 Jahren ganz einfach das in jede Fritzbox eingebaute myfritz.net. In all den Jahren war das so selten mal nicht aktuell, dass ich mich garnicht mehr daran erinnern kann, vielleicht 2..3 mal.
Frank E. schrieb: > Und: Man muss sich auf FREMDE Dienste verlassen, von denen man nie > weiss, ob und wie lange sie noch zur Verfügung stehen. Ein eigener Webspace, mit einem Skript, das einem die IP zurückgibt, ist ja nun auch kein Akt. Ansonsten noch weitere Quellen für die Rücklieferung der IP: https://ipv4.icanhazip.com https://ipv6.icanhazip.com
Frank E. schrieb: > (möglicherweise kann man das Verhalten durch URL-Parameter noch > beeinflussen) Der Server liefert natürlich die Adresse der IP-Version, mit der er angesprochen wird. Bei obigen -4 IPv4, bei -6 IPv6.
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Noch ein weiteres Update von YourIP V1.26118. Nun ist das Tool nochmals um einiges flexiebler und bietet mehr Möglichkeiten und ist sicherer bei der Weiterleitung der Daten in entsprechende Dienste, die man nutzen möchte. Auch habe ich nun eine Doku dazu geschrieben. Die Doku ist in der EXE integriert und kann mit der F1 Taste oder [?] Taste rechts oben aufgerufen werden. Anbei Screenshots der Doku (auszugsweise). Bei der Nutzung von Telegram ist in der Hilfe nun genau beschrieben wie man Telegram einrichtet, mit Screenshots. Die wichtigste Änderung ist nun dass man auf einem selbst geschriebenen PHP Script, den man über seine eigene Hompage laufen lässt nun mehr Informationen als mehrzeiligen Text übergeben kann. Dabei kann man CRLF oder ein <br> als Zeilenumbruch verwenden. Ein Beispielcode in der Hilfe. In der INI Datei bei [Link] können nun beliebig viele Einträge erstellt werden. Damit hätte man eine nahezu unbegrenzte Redundanz. Bei Telegram werden die zu sendende Daten nun korrekt als URL String gewandeltm damit gehen hier nun auch Zeilenumbrüche. In die Datenbank wird der Text nun als Binär-String gewandelt, damit sind nun keine SQL Injections mehr möglich. Die Änderung vom ExecSQL sollte dann so sein, dass $IP$ nicht mehr in Anführungszeichen eingeschlossen wird: Vorher: <Feldname>="$IP$" Richtig: <Feldname>=$IP$ Doppelklick im Log der EXE zeigt nun eine Messagebox, in der man lange und mehrzeilige Texte besser lesen kann. Wenn man keine INI Datei verwendet, so arbeitet YourIP nun korrekt mit den Default Werten (alle funktionen deaktiviert). Die EXE benötigt keine Installation, sie ist Portabel und die Hilfe mit in der EXE integriert. Man kann damit auch ganz andere Dinge als die WAN IP Adresse loggen und diese Infos nun an diverse Dienste weiterleiten.
Frank E. schrieb: > Und: Man muss sich auf FREMDE Dienste verlassen, von denen man nie > weiss, ob und wie lange sie noch zur Verfügung stehen. Deshalb sind ja mehrere sinnvoll.
Hab' ich gepennt und den Moment nicht mitbekommen, in dem Markus erklärt hat, welches eigentliche Problem sein Werkzeug löst?
Frank E. schrieb: > Man muss sich auf FREMDE Dienste verlassen, von denen man nie > weiss, ob und wie lange sie noch zur Verfügung stehen. … und worauf muss man sich bei dem hier angepriesenen FREMDEN[sic!] Binary verlassen? Irgendwas muss das Ding ja kontaktieren¹, um die externe IP ggf. hinter einem CGNAT in Erfahrung zu bringen und an einen FREMDEN[sic!] Chatdienstbetreiber zu schicken. Hätte man den Code, könnte man das anschauen und ggf. anpassen, und hätte die Kontrolle über seine Daten. Würde der Build zudem reproduzierbar sein, könnte man auch gucken, ob das angebotene Binary okay ist – es gibt ja keine Signatur; selbst einen Hash sucht man vergebens. So hat man nun die Katze im Sack. Nicht zuletzt diese Überlegung ist’s, was mir die Reaktion auf meine Frage nach dem Code weiter oben doch etwas … merkwürdig erscheinen lässt. ¹) Es gibt andere Möglichkeiten. Aber ich bezweifele, dass die hier zur Anwendung kommen.
Man muss sich sowieso auf "fremde" Dienste verlassen - z.B. auf seinen eigenen ISP ... Ein bisschen Paranoia ist ja gut und schön, aber wenn man hinter jedem Stein ein Problem sieht ...
Harald K. schrieb: > Man muss sich sowieso auf "fremde" Dienste verlassen - z.B. auf seinen > eigenen ISP ... Mein ISP hat auf meinen Systemen keinerlei Handlungsmöglichkeiten, ein Binary beim Ausführen hingegen schon. Man kann Äpfel mit Birnen vergleichen, aber es ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Harald K. schrieb: > Ein bisschen Paranoia ist ja gut und schön, aber wenn man hinter jedem > Stein ein Problem sieht ... Wenn der Stein ein großer Felsen in Form eines unsignierten, technisch nicht weiter dokumentierten BLOBs ohne Verifikationsmöglichkeit auf meiner Seite ist, kann man schon mal hintergucken. Das als Paranoia reframen zu wollen, geht schon ein wenig in Richtung Gaslighting.
Jack V. schrieb: > Mein ISP hat auf meinen Systemen keinerlei Handlungsmöglichkeiten, ein > Binary beim Ausführen hingegen schon. Moment, das ist ein Missverständnis. Mir ging es nicht um die Vertrauensfrage in einm von irgendjemandem compilierten Programm, das man auf seinem eigenen Rechner ausführen soll, sondern in die Vertrauensfrage externer Dienstleister, d.h. dem ISP, eine etwaigen Dyndns-Anbieter oder den vom Threadstarter anscheinend als überlegen betrachteten anderen Kommunikationskanälen (Messenger?), um die eigene IP-Adresse irgendwie von "außen" zugänglich zu machen. Daß man, um ein gar nicht existierendes Problem zu lösen, ein unbekanntes Binary einer unbekannten Person auf seinem Rechner ausführen soll, ist eine bizarre Vorstellung, die ich in keiner Weise verteidigen will. Ganz im Gegenteil, ich habe bislang noch exakt gar keinen Grund dafür gefunden, warum man sich mit diesem Werkzeug hier überhaupt beschäftigen sollte; ja, selbst wenn dessen Quelltext vorläge, wüsste ich nicht, wieso man ein Problem, das auf viel elegantere und seit Jahrzehnten etablierte Weise gelöst ist, ausgerechnet damit angehen sollte. Auch auf mehrfaches Nachfragen gab es keine Erläuterung (ich will ja nicht ausschließen, irgendeinen speziellen Punkt übersehen zu haben).
Harald K. schrieb: > Mir ging es nicht um die > Vertrauensfrage in einm von irgendjemandem compilierten Programm, das > man auf seinem eigenen Rechner ausführen soll, sondern in die > Vertrauensfrage externer Dienstleister Dann habe ich das falsch verstanden, sorry.
Frank E. schrieb: > - ipinfo zeigt ausschließlich die IPV.4-Adresse > - ifconfig liefert eine ganze Tabelle, nur mit IPV.6 und mann muss die > dort aber noch heraus-parsen (nicht jeder nutzt Linux mit grep) Deshalb ruft man es auch so auf, dann muss man nix rausparsen: curl --no-progress-meter -6 ifconfig.me/ip curl --no-progress-meter -4 ifconfig.me/ip
Frank D. schrieb: > Frank E. schrieb: >> - ipinfo zeigt ausschließlich die IPV.4-Adresse >> - ifconfig liefert eine ganze Tabelle, nur mit IPV.6 und mann muss die >> dort aber noch heraus-parsen (nicht jeder nutzt Linux mit grep) > Deshalb ruft man es auch so auf, dann muss man nix rausparsen: > curl --no-progress-meter -6 ifconfig.me/ip > curl --no-progress-meter -4 ifconfig.me/ip Ok, mir war neu, dass man Parameter vor die URL schreiben kann ...
Oliver S. schrieb: > Vermutlich kannst du die auch dahinter schreiben. > > Oliver Möglicherweise, aber laut man curl: curl [options / URLs]
Frank E. schrieb: > Parameter vor die URL Genau genommen schreibt man sie ja hinter den Programmaufruf.
1 | curl ifconfig.me/ip -4 --no-progress-meter |
Funktioniert aber auch. Der Autor von curl ist nicht ganz so ... "speziell", wie die Autoren mancher anderen Tools, die analretentiv eine bestimmte Reihenfolge erzwingen.
Harald K. schrieb: > die Autoren mancher anderen Tools, die analretentiv eine > bestimmte Reihenfolge erzwingen. Muss das sein? Viele Leute schreiben die Programme nicht, um jedermanns Ansprüche zu befriedigen, sondern in erster Linie für sich. Es ist halt eine gängige Konvention, nach dem Programmaufruf zunächst die Optionen und dann die Daten zu erwarten, weil es programmiertechnisch halt auch das Einfachste und Robusteste ist, sofern man sich nicht noch ’ne weitere Lib nur zum Parsen des Aufrufs reinziehen, oder noch ’ne Stunde zum Implementieren des Parsers reinstecken will – und wenn ich die Wahl habe, dann ziehe ich ein möglichst schlankes Programm mit möglichst wenig Code von dritter Stelle jederzeit einem vor, das sämtliche Ansprüche zu bedienen versucht, und sich dazu ggf. Drittcode reinzieht und Fehler eintritt. Die machen das nicht, um dir irgendwie ans Bein zu urinieren oder um dich zu irgendwas zu zwingen, sondern weil’s für sie funktioniert. Ihnen dafür, dass sie dir ihre Arbeit frei zur Verfügung stellen, zum Dank ’ne Neurose anzudichten, weil es nicht deinen Ansprüchen genügt, finde ich gerade etwas daneben.
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Jack V. schrieb: > Muss das sein? Ja. Schließlich verwenden die meisten Programme eh' eine standardisierte Library zum Parsen der Kommandozeilenparameter, so daß die von Dir erdachte Trennung aus "Optionen" und "Daten" in der Form gar nicht existiert. Wendet man sowas richtig an, funktioniert es einfach. Siehe curl, Daniel Stenberg hat es einfach richtig gemacht.
Harald K. schrieb: > Schließlich verwenden die meisten Programme eh' eine standardisierte > Library zum Parsen der Kommandozeilenparameter Sorry, aber nein. Und ich find’s reichlich anmaßend, den Entwicklern da ’nen Vorwurf für machen zu wollen – wie gesagt, viele bauen den Kram, dass er für sie funktioniert. Du hast ’n Programm, das nicht deinen Vorstellungen entspricht? Es gibt zwei Möglichkeiten: 1) die Entwickler als Nichtskönner beschimpfen und beleidigen. 2) ›git clone‹ und ab dafür. Eine ist gut, die Andere nicht. Findest du raus, welche was ist? Nachtrag: Gilt natürlich nur für offene Software. Bei der Software, die hier im Thread promoted werden sollte, bleibt leider tatsächlich nur die schlechte Option übrig … [scnr]
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Jack V. schrieb: > Es ist halt eine gängige Konvention, nach dem Programmaufruf zunächst > die Optionen und dann die Daten zu erwarten, weil es > programmiertechnisch halt auch das Einfachste und Robusteste ist, sofern > man sich nicht noch ’ne weitere Lib nur zum Parsen des Aufrufs > reinziehen, oder noch ’ne Stunde zum Implementieren des Parsers > reinstecken will – und wenn ich die Wahl habe, dann ziehe ich ein > möglichst schlankes Programm mit möglichst wenig Code von dritter Stelle > jederzeit einem vor, das sämtliche Ansprüche zu bedienen versucht, und > sich dazu ggf. Drittcode reinzieht und Fehler eintritt. Ehrlich gesagt, kann ich das in keiner Weise nachvollziehen. Für jede auch nur halbwegs ernstzunehmende Programmiersprache gibt es für etliche Aufgaben, auch das Parsen von Kommandozeilen, leistungsfähige und getestete Bibliotheken und Frameworks -- vielfach gleich auch in Verbindung mit passenden Libs zum Lesen von Konfigurationen und Environment-Variablen, getopt(3) und getopt_long(3) für C, boost::program_options für Cpp, Getopt::Std und Getopt::Long für Perl, argparse für Python, flag und Cobra für golang... Die alle können problemlos zwischen Schaltern, Parametern und Positionsargumenten unterscheiden, kümmern sich bei entsprechender Konfiguration auch um Validierung und korrekte Typen, und sogar um schicke, in den allermeisten Fällen passende Usage-Ausgaben für "--help" oder fehlerhafte Angaben. Warum sollte ich -- ausgerechnet(!) -- das selbst schreiben, testen, pflegen? Die Entwicklung von Software ist ja gemeinhin kein Selbstzweck, sondern soll Probleme lösen, und es will mir einfach nicht in den Kopf, warum man dabei jedes Mal bei den Einzellern anfangen sollte. Schon gar nicht aufgrund der Befürchtung, daß eine von Millionen von Entwicklern und Programmen genutzte Bibliothek womöglich versteckte Fehler haben könnte -- oder mit der Hybris, man selbst könne das ja sowieso besser. Okay, Hybris ist nach Larry Wall ja eine der Kardinaltugenden guter Entwickler, aber: Faulheit auch. :-)
Jack V. schrieb: > Es ist halt eine gängige Konvention, nach dem Programmaufruf zunächst > die Optionen und dann die Daten zu erwarten, weil es > programmiertechnisch halt auch das Einfachste und Robusteste ist, Opa erzählt vom Krieg… Oliver
Ein T. schrieb: > Ehrlich gesagt, kann ich das in keiner Weise nachvollziehen. Bleibt dir unbenommen. Ändert nichts an der Tatsache, dass das im Zweifelsfall der Grund ist, warum die Reihenfolge Aufruf → Optionen → Daten erwartet wird, und nicht etwa, dass die frühkindliche Entwicklung der betreffenden Autoren nicht richtig verlaufen wäre, wie Harald mal eben pauschal unterstellt hat.
Ein weiteres Update von YourIP. Nun kann der Intervall frei parametriert werden, zwischen 10 und 3600 Sekunden. Der Text im Log kann mit Rechtsklick in die Zwischenablage kopiert werden und rechts oben gibt es eine Taste für "Manuell Abfrage ausführen". Der Rest ist in der Hilfe zum Programm beschrieben, die kann man mit der F1 Taste oder der ? Taste öffnen. Download: Die EXE gibt es auf meiner Homepage www.elela.de unter Downloads > Neueste Builds > Tools > YourIP.zip oder YourIP_Linux.zip
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