Hallo, kennt jemand ein beherrschbares Selbstbauprojekt für einen einfachen EPROM-Brenner? Ich brauch es nur für 2708, 2716 und 2732 und auch nur max. ein bis zwei Mal im Jahr. Der Kauf eines kommerziellen Brenners fällt aus Kostengründen aus, das Zeug bei Ebay für wenig Geld ist völlig veraltet und scheidet aus. (ISA-Bus, parallele Schnittstelle, Software fehlt oder noch für DOS, u.s.w.) Ich benötige nur rudimentäre Funktionen, lesen, schreiben und vergleichen, mehr nicht. Das Programm dazu muss unter Win7 lauffähig sein mit USB Verbindung zum Brenner. Richtig gut wäre ein Bauprojekt mit einer Platine dafür und üblichen Bauteilen die man bestellen kann. Wer kennt sowas? Grüße
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Hol dir für 10€ nen WinXP Lappi mit ParPort und den Willem dazu. Oder hol nen fertigen Tl866, wird auch billiger sein, als selber löten. Und man kann verkaufen, was bei selber zusammengewursteltem Mist selten der Fall sein dürfte.
Hallo T.K., sieh Dir mal das Projekt da an. https://www.wolfgangrobel.de/programmer/ardprog.htm Gruß bastler2022
Hallo, 2708 dürfte schwierig werden, für 2716 und 32 sowie auch größere könnte das hier was sein: https://github.com/walhi/arduino_eprom27_programmer Ein exe für Windows und die Gerber Files gibts unter "Releases" Grüße
T. K. schrieb: > Richtig gut wäre ein Bauprojekt mit einer Platine dafür und üblichen > Bauteilen die man bestellen kann. Vergiss das. Du bekommst in Chinesien komplette Eprom-Brenner mit Software zu einem Preis für den du hier nichtmal die Einzelteile bekommst. Hier nach Rezept bedeutet: Teile bestellen. Jetzt isses schon teurer. ..Und dann isses noch nicht gebaut. ..Und dann ist die Software noch nicht kompiliert. Viel Spass dabei.
🍅🍅 🍅. schrieb: > Oder hol nen fertigen Tl866 Mit dem wäre Selberbauen wirklich blöd. Und Software ist auch dabei, auch wenn die bissl seltsam ist. Voraussetzung ist USB und Windows.
Klaus L. schrieb: > Hallo, > 2708 dürfte schwierig werden Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel. Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau. Die Spezifikation des Programmieralgorithmus wurde aber eingehalten. Der Programmierer las den EPROM auf dieser Adresse ja auch aus, und man sah quasi, wenn und ob er die Daten übernommen hatte. Programmiert habe ich damit auch nur 4 EPROMs. 2 Bootlader und 2 Zeichengeneratoren. Die Daten sind auch heute noch alle da. ☺ Ansonsten ist das heute ein recht undankbares Eigenbauprojekt. Heute kann Mann das ja kaufen, damals nur sehr teuer oder gar nicht. Den 1702, und den 2708, lassen die Kaufbaren aber gerne aus. ☺
🍅🍅 🍅. schrieb: > Hol dir für 10€ nen WinXP Lappi mit ParPort und den Willem dazu. > > Oder hol nen fertigen Tl866, wird auch billiger sein, als selber löten. > Und man kann verkaufen, was bei selber zusammengewursteltem Mist selten > der Fall sein dürfte. Lieber den neueren T48, der schafft auch die 21V/25V Programmierspannung welche einige alte Bausteine benötigen.
T. K. schrieb: > Der Kauf eines kommerziellen > Brenners fällt aus Kostengründen aus, das Zeug bei Ebay für wenig Geld > ist völlig veraltet und scheidet aus. (ISA-Bus, parallele Schnittstelle Das ist Unsinn. Ein Galep III oder IV sollte heutzutage spottbillig sein (war er schon vor Jahren als ich meinen bei Ebay gekauft habe). Ein altes Windows braucht man, gern auch in VMWare. Eine Parallelschnittstelle gibt es als Steckkarte für kleines Geld. Oder ein alter Laptop. Die Software kann man sich bei Conitec immer noch frei herunterladen. > 2708, 2716 und 2732 Gerade für so etwas ist der Galep III prima. Außer für den 2708. Der braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen (+5V, +12V, -5V) sondern auch noch einen 26V Programmierimpuls. Für den brauchst du einen geriatronischen EPROMmer. Eigenbauten gab es, aber eher nicht im Web dokumentiert. Und die haben auch mindestens eine Parallelschnittstelle vorausgesetzt, typisch war eher eine Karte mit Z80-PIO oder i8255. Software dann für CP/M :)
Cartman E. schrieb: > Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel. > Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen > zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau. 50x 1 Millisekunde. Hat man damals per Monoflop in TTL oder mit dem NE555 gemacht :-)
Gerald B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel. >> Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen >> zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau. > > 50x 1 Millisekunde. Hat man damals per Monoflop in TTL oder mit dem > NE555 gemacht :-) Ja, so in etwa. ☺ Und eher ein 74121 als ein 555...
Axel S. schrieb: > Außer für den 2708. Der > braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen (+5V, +12V, -5V) sondern auch > noch einen 26V Programmierimpuls Mit heutigen Step Ups für die 26V und entweder ner Ladungspumpe ICL7660 für die -5V oder gleich nem isolierten DC-DC, hat der ganze Spannungszoo seinen Schrecken verloren. Die passenden DC-DC Wandler sind nicht größer, als ein Spindeltrimmer und der Chinese verkauft dir die für ca. einsfuffzich p. Stück.
Hallo nochmal, nachdem tl866 und Konsorten den 2708 ja auch nicht können (oder hat schon jemand den passenden Adapter und Software gebaut?) wäre diese Selbstbaulösung vielleicht noch einen Blick wert: https://github.com/Keith969 https://github.com/Keith969/2708prg https://github.com/Keith969/2716prg Jedenfalls wenn man das noch als beherrschbares Projekt betrachtet. Die (Win) Software muss man selber bauen oder den Autor nach einer exe fragen... Ist immerhin recht aktuell und deshalb vermutlich auch noch aktiv supported. Wenn der 2708 ein Muss ist würde mir vorher dann doch noch mal den schon von Bastler2022 verlinkten Bauvorschlag von Matt Millmann anschauen. Grüße Klaus
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Ich habe die Pinbelegungen von 2708 und 2716 nicht mehr so geläufig. Aber es sollte reichen, die +12 V und -5 V Pins ein wenig abgzubiegen, und das unbenutzte Adresspin auf GND zu legen. Falls da noch ein /OE oder ähnliches ist: dass natürlich auch. Und einfach einen 2716 in den Sockel des 2708 zu stecken. Ob das machbar ist, hängt wohl vom Package des 2716 ab.
Der 2708 wird wohl der Killer sein. Aber auch einige 2716er und 2732er Fabrikate zicken gerne mal rum. Ich habe fast ein Dutzend "Brenner" von uralt über ein paar Willems, Spruts und Galeps bis zuletzt TI866 II Plus, muss aber manchmal durchtesten bis es einer schafft. Vergiss einfach, nimm etwas Geld zur Hand und kauf bei Amazon einen TL48er, brenne und schick das Ding bei Nichtgefallen zurück. Old-Papa
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Hallo, für den TL866II plus und wohl auch den TL866 gibt es ein Voltage Mode. Damit erreichen die auch 25 V. https://www.eevblog.com/forum/testgear/modification-to-add-the-missing-21-and-25-volt-vpp-ranges-to-your-tl866ii-plus/ MfG egonotto
Manfred L. schrieb: > Hallo, > > für den TL866II plus und wohl auch den TL866 gibt es ein Voltage Mode. > Damit erreichen die auch 25 V. > > https://www.eevblog.com/forum/testgear/modification-to-add-the-missing-21-and-25-volt-vpp-ranges-to-your-tl866ii-plus/ Von einem 2708 steht da aber auch nichts. Der Programmieralgorithmus des 2708 ist ja grundsätzlich etwas anders gestrickt, als der der Nachfolger. Was nützen einem ein Dutzend Programmierer, wenn sie nicht zuverlässig funktionieren und man erst suchen und probieren muss? Besser wäre wohl Klasse statt Masse. Für das > -1 ein +1. ☺
Waer es nicht einfach immer nur einen 2764 zu brennen und den ueber Zwischensockel an den 2708 anzupassen? Ich meine das ist ja auch eine zeitgerechte Tuningmassnahme. Damit gibt es auch noch ein H Kennzeichen. :-D Vanye
Vanye R. schrieb: > Waer es nicht einfach immer nur einen 2764 zu brennen und den ueber > Zwischensockel an den 2708 anzupassen? Ich meine das ist ja auch eine > zeitgerechte Tuningmassnahme. Damit gibt es auch noch ein H Kennzeichen. > :-D > > Vanye Das ginge auch mit einem 2716/32. Kein China-Prommer kann 2708. 2708 lässt sich mit modernen Rechnern nur mit sowas hier brennen: https://www.wolfgangrobel.de/programmer/ardprog.htm Alte Programmiergeräte, die 2708 können: https://www.wolfgangrobel.de/programmer/promicron.htm https://www.wolfgangrobel.de/programmer/promicron2300.htm https://www.wolfgangrobel.de/programmer/m980.htm
Ich hätte noch einen Vorschlag: TommyPROM32 Ist arduinobasiert und man kann die Firmware auf sehr viele (E)EPROMs anpassen und auch die Hardware ist sehr flexibel. Die Bedienung läuft über ein normales Terminal-Programm, das XMODEM-Dateiübertragungen erlaubt (Tera Term z.B.). Weitere Informationen: https://github.com/TomNisbet/TommyPROM/ Ich müsste sogar irgendwo noch eine Leiterplatte (s. Foto) herumfliegen haben. Bei Interesse kann ich die mal suchen.
Man beachte, dass es neben den üblichen 2716 auch noch welche (von Texas Instruments?) gibt, die zusätzlich +12V und -5V benötigen. Dafür sind sie dann auch pinkompatibel zum 2708. Ggf. sollte man also beim Ersatz noch einmal nachschauen oder messen, welche Spannungen an Pin 19 und Pin 21 anliegen. Ach, und da wir schon bei der EPROM-Spannungsversorgung sind: für die Programmierung eines 4204 oder 5204 benötigt man zusätzlich zu den +5V und -12V noch -50V.
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🍅🍅 🍅. schrieb: > der hol nen fertigen Tl866, Der kann kein 2708, und der hat auch Probleme mit den hohen benötigten Programmierspannungen älterer EPROMs. Das höchste der Gefühle liegt bei etwa 18V; mehr ist nur mit einer Modifikation des TL866 möglich. Siehe https://www.eevblog.com/forum/blog/eevblog-411-minipro-tl866-universal-programmer-review/msg3946009/#msg3946009
Cartman E. schrieb: > Was nützen einem ein Dutzend Programmierer, wenn sie nicht zuverlässig > funktionieren und man erst suchen und probieren muss? > Besser wäre wohl Klasse statt Masse. Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich z.B. befasse mich seit rund 40 Jahren u.a. mit Eproms, da wird über die Jahrzehnte immer wieder mal einer mit (vermeintlicher) Klasse angeschafft. Was ist daran nicht zu verstehen? Und wenn ich heute über den Amazoo einen ganz neuen (Superklasse) anschaffe und dieser nicht das macht, was versprochen wird, geht er zurück. Dafür gibt es diese Funktion. Old-Papa
Sebastian R. schrieb: > Ich hätte noch einen Vorschlag Ich auch, habe den Vogueing Tool TL866II Plus Programmierer vom Buchhändler (derzeit dort nicht lieferbar). Wird auch als "TL866ii Plus" oder "XGecu T48" bezeichnet bzw. angeboten. Das Gerät KANN Eproms Typ 2716 mit 25 Volt! Da ist kein Umbau oder sonstwas nötig. Natürlich kann es NICHT die 2708 (mit seinen 3 Betriebsspannung + Programmierspannung) oder 1702. Für 2708 entweder Adapter 2716 verwenden (DIP24), oder doch NUR DAZU was eigenes bauen wenn es denn unbedingt ein echtes 2708 bleiben muss. Das könnte dann ohne jede externe Schnittstelle sein, wenn man als 2. Sockel einen "Master", ein 2716 vorsieht. Dann braucht es auch keinen uC mit "viel" Ram (> 1.x kByte), oder sogar eine Hardware-Zählerschaltung wäre denkbar.
Klaus F. schrieb: > Wird auch als "TL866ii Plus" oder "XGecu T48" bezeichnet bzw. > angeboten. Der tatsächliche Hersteller ist XGecu. https://xgecu.myshopify.com/collections/xgecu-t48-tl866ii-3g-programmer Neuer ist übrigens der T76: https://xgecu.myshopify.com/products/xgecu-t76-usb3-0-universal-programmer-support-eeprom-nor-nand-emmc-mcu-gal-minpro-tl866ii-t56-programmer-replacement-ic-tester
Harald K. schrieb: >> Tl866 > Der (...) hat auch Probleme mit den hohen benötigten > Programmierspannungen älterer EPROMs. Das höchste der Gefühle liegt bei > etwa 18V; mehr ist nur mit einer Modifikation des TL866 möglich. ...oder durch einen simplen Adapter mit einer externen Spannungsquelle, siehe: https://www.dr-bosch.com/volker/umbau/index.html#VppAdapter Grüßle, Volker
Auch wenn es kein EPROMmer sondern eher ein EPROM(-Flash-CPU-USB-Adapter) ist: wie isses mit OneROM? https://github.com/piersfinlayson/one-rom Könnte evtl. eine Überlegung sein, je nachdem wozu man einsbiszweimal pro Jahr steinalte Technologie verwendet.
Klaus F. schrieb: > Ich auch, habe den > Vogueing Tool TL866II Plus Programmierer > vom Buchhändler (derzeit dort nicht lieferbar). > > Wird auch als "TL866ii Plus" oder "XGecu T48" bezeichnet bzw. > angeboten. > Das Gerät KANN Eproms Typ 2716 mit 25 Volt! > Da ist kein Umbau oder sonstwas nötig. TL866IIPlus und XCecu T48 sind sehr unterschiedliche Geräte (auch im Preis)! Doch zumindest der TL866IIPlus kann keine -5V, die aber für den 2708 nötig sind. Ja, kann man mit Bastellösung extern anschließen oder (wie bei mir) mit einem Adapter (Eigenbau) für 2708 und 1702 lösen. Old-Papa
Harald K. schrieb: > Der tatsächliche Hersteller ist XGecu. Die XGecu-Brenner gibt es auch als Clone bei fast allen China-Shops, inklusive ebay und Amazon. Wie üblich ist das was man da bekommt sehr unterschiedlich. Es kann die Originalschaltung drin sein, es kann innen aber auch deutlich abgespeckt worden sein. Wenn man mal einen Exoten programmiert, der etwas anderes als 3,3 V, 5 V oder 12,5 V sehen will, dann merkt man das. Aber historische Bausteine brennen sich immer noch am besten mit historischen Tools. Wer sich mit sowas beschäftigt, der hat üblicherweise auch die passenden Rechner im Regal stehen.
Der Retrochip Tester von 8-Bit Museum kann mit Zusatzadapter alle genannten EPROMs brennen, einschließlich 2708: https://8bit-museum.de/hardware-projekte-chip-tester/ Darüberhinaus ist das ein hervorragendes Tool, um alle möglichen Logik- und Speicher-ICs auf Funktion zu prüfen.
Icke ®. schrieb: > Der Retrochip Tester von 8-Bit Museum kann mit Zusatzadapter alle > genannten EPROMs brennen, einschließlich 2708: > > https://8bit-museum.de/hardware-projekte-chip-tester/ > > Darüberhinaus ist das ein hervorragendes Tool, um alle möglichen Logik- > und Speicher-ICs auf Funktion zu prüfen. Den habe ich auch (ohne Programmierzusatz). Doch der Kollege wollte was ganz Einfaches, da ist der RCT wohl das genaue Gegenteil. Old-Papa
Falls er einen C64 hat oder sich besorgt. wäre der Dela Eprommer ne Möglichkeit. https://www.pcbway.com/project/shareproject/C64_EPROM_PROGRAMMER__DELA_EPROMMER_II___REDRAWN_.html https://github.com/Commodore-Bench/DELA-EPROMMER-II Gruß Peter
Gerald B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel. >> Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen >> zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau. > > 50x 1 Millisekunde. Hat man damals per Monoflop in TTL oder mit dem > NE555 gemacht :-) Und man muss nicht unbedingt die Pause so lang machen, wie wenn man die anderen 1023 Zellen zwischendrin programmiert. Hatte mein erster 2708-Brenner (der wie bei Cartman auch nur BIOS und Zeichengeneratoren machen musste) auch so gemacht. Aber wie Axel schon anmerkt: beim 2708 muss man U_pp takten für den Programmierimpuls, bei allen späteren brauchte man die Spannung nur noch anlegen, und konnte den Impuls als Logikpegel liefern.
Old P. schrieb: > Den habe ich auch (ohne Programmierzusatz). Doch der Kollege wollte was > ganz Einfaches, da ist der RCT wohl das genaue Gegenteil. Wenn er nicht löten kann, scheidet der RCT aus. Aber etwas "ganz einfaches" gibt es anscheinend nicht, wenn 2708 gefragt sind.
Peter H. schrieb: > Falls er einen C64 hat oder sich besorgt. > wäre der Dela Eprommer ne Möglichkeit. Der kann auch keine 2708. Erst ab 2716 aufwärts, weil die einfacher zu programmieren sind. Der 2708 braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen, sondern will die auch in bestimmter Reihenfolge zugeschaltet haben. Leider hat sich der TO nicht wieder gemeldet, so daß man nicht weiß, ob der 2708 eine harte Anforderung ist oder nur nice-2-have. > https://www.pcbway.com/project/shareproject/C64_EPROM_PROGRAMMER__DELA_EPROMMER_II___REDRAWN_.html > https://github.com/Commodore-Bench/DELA-EPROMMER-II Hypsch daß es den noch (wieder) gibt. Der Prommer und ein C64 kullert bei mir auch noch rum. Meiner hat auch noch eine Modifikation, daß er 27512 kann. Ein Schalter um vom 27256 zum 27512 umzuschalten und ein zweiter für das Adressbit. Dann 2x als 27256 brennen.
Axel S. schrieb: > Der 2708 braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen, sondern will die auch > in bestimmter Reihenfolge zugeschaltet haben. Das ist das kleinere Problem. Das größere, wie schon genannt ist, dass man den Programmierimpuls auf U_pp liefern muss, nicht mit einem Logiksignal. Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das kann (push-pull-Stufe für 25 V).
Kleine Ergänzung Auf Ebay wird ein moderner Brenner, wohl nur für 2708, angeboten https://www.ebay.de/itm/389481320438 Ist wohl von folgendem Projekt nachgebaut https://www.mattmillman.com/projects/hveprom-project/an-easy-to-build-programmer-for-2704-2708-mcm68764-mcm68766-eproms/ Und dort gibt's sogar auch was für den 1702A https://www.mattmillman.com/projects/hveprom-project/a-compact-programmer-for-1702a-eproms/
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Icke ®. schrieb: > Old P. schrieb: >> Den habe ich auch (ohne Programmierzusatz). Doch der Kollege wollte was >> ganz Einfaches, da ist der RCT wohl das genaue Gegenteil. > > Wenn er nicht löten kann, scheidet der RCT aus. Aber etwas "ganz > einfaches" gibt es anscheinend nicht, wenn 2708 gefragt sind. Eigentlich schon. Für 2708 oder gar 1702 haben wir früher fast alle unsere Brenner selber gebaut. Ich habe noch ein paar (auch kommerzielle), doch die waren für CP/M, DOS und andere Systeme, wofür ich sogar noch uralte Notebooks habe, doch sowas wird der TS eher nicht haben. Bei heutigen kommerziellen Programmern muss man suchen. Wegen der -5V vermute ich aber, das gibt es nicht mehr. Bleiben nur Bastellösungen mit abgespreizten Pins und externer Spannung. Oder Adapter, wie ich weiter oben gezeigt hatte. Beides erfordert also wieder Löten. Old-Papa
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Jörg W. schrieb: > ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das > kann (push-pull-Stufe für 25 V). Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull. Die Flankensteilheit ist unkritisch, solange die Programmierspannung nur genügend lange anliegt. Die Programmierspannung wird ja tatsächlich belastet. https://www.mattmillman.com/projects/hveprom-project/an-easy-to-build-programmer-for-2704-2708-mcm68764-mcm68766-eproms/ finde ich durch den 2560 ein wenig aufgedunsen. ☺ Ein 14-Pinner, 4x HC595 und ein 2116 könn(t)en das auch. Macht man es geschickt, fällt dabei gleich noch ein Emulator für den 2708/2716 ab. Aber ich muss ja glücklicherweise keine 2708 mehr programmieren. ☻
Cartman E. schrieb: >> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das >> kann (push-pull-Stufe für 25 V). > > Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull. Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem. Das ist aber eine Einsteckkarte in meinen ersten Eigenbau-CP/M-Computer. Der Wandler für die 25 V ist natürlich auch mit drauf, während -5 V und +12 V ohnehin im Computer vorhanden waren.
Jörg W. schrieb: > Cartman E. schrieb: >>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das >>> kann (push-pull-Stufe für 25 V). >> >> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull. > > Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem. Bei mir: OPV mit Längstransistor. Fürs Nichtprogrammieren, wurde die Referenzspannung per Transistor kurzgeschlossen. Das gibt natürlich weiche Flanken. Die Programmierspannung war aber gut einstellbar, und die Baugruppe wurde in einem späteren 2732 Programmierer dann auch erfolgreich recycled. Das braucht aber eine passende Rohspannung. > Das ist aber eine Einsteckkarte in meinen ersten Eigenbau-CP/M-Computer. > Der Wandler für die 25 V ist natürlich auch mit drauf, während -5 V und > +12 V ohnehin im Computer vorhanden waren. Ja, das ist natürlich bequem. Ich habe meine Programmer aber auch einfach aus dem Netzteil des Zielsystems versorgt. ☺ Ich habe noch einen ISA-Karten-Programmierer. Der könnte möglicherweise sogar den 2708. Ich will und werde ihn aber nicht aufwecken, um nachzusehen.
Jörg W. schrieb: > Cartman E. schrieb: >>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das >>> kann (push-pull-Stufe für 25 V). >> >> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull. > > Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem. Bei einem reinen 2708 Prommer mag eine Push-Stufe reichen. Aber für einen Universalprommer sollte es schon Push-Pull sein. Pin 18 (20 für DIP28) ist bei größeren EPROMs typischerweise /CS und da will man saubere Logikpegel und halbwegs steile Flanken.
Ich würde einen kommerziellen Programmer ab 2716 nehmen und eine einfache Frickellösung für den 2708
Axel S. schrieb: > Jörg W. schrieb: >> Cartman E. schrieb: >>>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das >>>> kann (push-pull-Stufe für 25 V). >>> >>> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull. >> >> Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem. > > Bei einem reinen 2708 Prommer mag eine Push-Stufe reichen. Aber für > einen Universalprommer sollte es schon Push-Pull sein. Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja nicht gepulst. Mein Eigenbau 2732 Programmierer benutzte die Erzeugung vom 2708 Programmierer mit neu justierter Spannung. Bei einem kommerziellen Programmiere würde ich Push-Pull erwarten. Wenn es auch ohne funktioniert, wäre es mir aber auch egal. ☺ Man sollte auch bedenken, dass man kein Klingeln auf der Programmierspannung möchte. Allzu steile Flanken schaden da nur. > ... Pin 18 (20 für > DIP28) ist bei größeren EPROMs typischerweise /CS und da will man > saubere Logikpegel und halbwegs steile Flanken. nMOS-EPROMs sind etwa genau so geduldig wie Standard-TTL. Man muss es also nicht übertreiben.
Cartman E. schrieb: > Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja > nicht gepulst. Beim TMS2716 schon.
H. H. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja >> nicht gepulst. > > Beim TMS2716 schon. Die Menge der TMS2716 hier(TM), ist eine leere Menge. $ mv TMS2716 /dev/rundordner TMS2716: not found Aber ich habe noch schicke EPROMs mit Adresslatch. ☺
Danke an alle für die Anteilnahme, die Entschreidung ist gefallen. Da ich den Retrochip Tester vom 8-Bit Museum auch habe wird dieser mit den entspr. Adaptern erweitert. Da ich wegen Sehschwäche nicht mehr löten kann werde ich mir Hilfe suchen müssen um das aufzubauen. Grüße
H. H. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja >> nicht gepulst. > > Beim TMS2716 schon. War da nicht was, dass diese NICHT kompatibel sind, sondern die TMS2516? Irgendwas war da.... Ich habe schon einige Dutzend (eher wohl Hundert) 2716 aller möglichen Hersteller (zumeist DDR) "gebrannt", dabei hatte ich fast nie ein Problem. Old-Papa Update: die TMS2716-Falle, das sagt die KI dazu...
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Old P. schrieb: > Update: die TMS2716-Falle, das sagt die KI dazu... Soso, die KI meint also, dass ein "normaler" 2716 +5 und +12V benötigt. Aber solche Schnitzer ist man ja inzwischen gewohnt.
Dieter W. schrieb: > Old P. schrieb: >> Update: die TMS2716-Falle, das sagt die KI dazu... > > Soso, die KI meint also, dass ein "normaler" 2716 +5 und +12V benötigt. > Aber solche Schnitzer ist man ja inzwischen gewohnt. Stimmt, hatte ich übersehen. KI wird wohl nie NI schlagen (hoffe ich...-) :-) Aber dass die TMS, warum auch immer, da diese Nummernfalle haben, ist bekannt. Kompatibel zum Standard 2716 ist halt der TMS2516... Old-Papa
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