Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik [S] Bauvorschlag EPROM Brenner


von T. K. (Firma: keine) (t-k)


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Hallo, kennt jemand ein beherrschbares Selbstbauprojekt für einen 
einfachen EPROM-Brenner? Ich brauch es nur für 2708, 2716 und 2732 und 
auch nur max. ein bis zwei Mal im Jahr. Der Kauf eines kommerziellen 
Brenners fällt aus Kostengründen aus, das Zeug bei Ebay für wenig Geld 
ist völlig veraltet und scheidet aus. (ISA-Bus, parallele Schnittstelle, 
Software fehlt oder noch für DOS, u.s.w.) Ich benötige nur rudimentäre 
Funktionen, lesen, schreiben und vergleichen, mehr nicht. Das Programm 
dazu muss unter Win7 lauffähig sein mit USB Verbindung zum Brenner.
Richtig gut wäre ein Bauprojekt mit einer Platine dafür und üblichen 
Bauteilen die man bestellen kann.
Wer kennt sowas? Grüße

: Bearbeitet durch User
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Hol dir für 10€ nen WinXP Lappi mit ParPort und den Willem dazu.

Oder hol nen fertigen Tl866, wird auch billiger sein, als selber löten.
Und man kann verkaufen, was bei selber zusammengewursteltem Mist selten 
der Fall sein dürfte.

von Hobby B. (bastler2022)


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Hallo T.K.,

sieh Dir mal das Projekt da an.

https://www.wolfgangrobel.de/programmer/ardprog.htm

Gruß bastler2022

von Klaus L. (kllei)


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Hallo,
2708 dürfte schwierig werden, für 2716 und 32 sowie auch größere könnte 
das hier was sein:
https://github.com/walhi/arduino_eprom27_programmer
Ein exe für Windows und die Gerber Files gibts unter "Releases"
Grüße

von Björn W. (bwieck)


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T. K. schrieb:
> Richtig gut wäre ein Bauprojekt mit einer Platine dafür und üblichen
> Bauteilen die man bestellen kann.

Vergiss das. Du bekommst in Chinesien komplette Eprom-Brenner mit 
Software zu einem Preis für den du hier nichtmal die Einzelteile 
bekommst.
Hier nach Rezept bedeutet:
Teile bestellen. Jetzt isses schon teurer.
..Und dann isses noch nicht gebaut.
..Und dann ist die Software noch nicht kompiliert.
Viel Spass dabei.

von Nick (b620ys)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> Oder hol nen fertigen Tl866

Mit dem wäre Selberbauen wirklich blöd. Und Software ist auch dabei, 
auch wenn die bissl seltsam ist. Voraussetzung ist USB und Windows.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Klaus L. schrieb:
> Hallo,
> 2708 dürfte schwierig werden

Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel.
Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen
zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau.
Die Spezifikation des Programmieralgorithmus wurde aber eingehalten.
Der Programmierer las den EPROM auf dieser Adresse ja auch aus,
und man sah quasi, wenn und ob er die Daten übernommen hatte.

Programmiert habe ich damit auch nur 4 EPROMs.
2 Bootlader und 2 Zeichengeneratoren. Die Daten sind auch heute
noch alle da. ☺


Ansonsten ist das heute ein recht undankbares Eigenbauprojekt.
Heute kann Mann das ja kaufen, damals nur sehr teuer oder gar nicht.
Den 1702, und den 2708, lassen die Kaufbaren aber gerne aus. ☺

von Marc X. (marc_x)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> Hol dir für 10€ nen WinXP Lappi mit ParPort und den Willem dazu.
>
> Oder hol nen fertigen Tl866, wird auch billiger sein, als selber löten.
> Und man kann verkaufen, was bei selber zusammengewursteltem Mist selten
> der Fall sein dürfte.

Lieber den neueren T48, der schafft auch die 21V/25V Programmierspannung 
welche einige alte Bausteine benötigen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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T. K. schrieb:
> Der Kauf eines kommerziellen
> Brenners fällt aus Kostengründen aus, das Zeug bei Ebay für wenig Geld
> ist völlig veraltet und scheidet aus. (ISA-Bus, parallele Schnittstelle

Das ist Unsinn. Ein Galep III oder IV sollte heutzutage spottbillig sein 
(war er schon vor Jahren als ich meinen bei Ebay gekauft habe). Ein 
altes Windows braucht man, gern auch in VMWare. Eine 
Parallelschnittstelle gibt es als Steckkarte für kleines Geld. Oder ein 
alter Laptop. Die Software kann man sich bei Conitec immer noch frei 
herunterladen.

> 2708, 2716 und 2732

Gerade für so etwas ist der Galep III prima. Außer für den 2708. Der 
braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen (+5V, +12V, -5V) sondern auch 
noch einen 26V Programmierimpuls. Für den brauchst du einen 
geriatronischen EPROMmer.

Eigenbauten gab es, aber eher nicht im Web dokumentiert. Und die haben 
auch mindestens eine Parallelschnittstelle vorausgesetzt, typisch war 
eher eine Karte mit Z80-PIO oder i8255. Software dann für CP/M :)

von Gerald B. (gerald_b)


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Cartman E. schrieb:
> Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel.
> Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen
> zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau.

50x 1 Millisekunde. Hat man damals per Monoflop in TTL oder mit dem 
NE555 gemacht :-)

von Cartman E. (cartmaneric)


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Gerald B. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel.
>> Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen
>> zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau.
>
> 50x 1 Millisekunde. Hat man damals per Monoflop in TTL oder mit dem
> NE555 gemacht :-)

Ja, so in etwa. ☺
Und eher ein 74121 als ein 555...

von Gerald B. (gerald_b)


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Axel S. schrieb:
> Außer für den 2708. Der
> braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen (+5V, +12V, -5V) sondern auch
> noch einen 26V Programmierimpuls

Mit heutigen Step Ups für die 26V und entweder ner Ladungspumpe ICL7660 
für die -5V oder gleich nem isolierten DC-DC, hat der ganze Spannungszoo 
seinen Schrecken verloren. Die passenden DC-DC Wandler sind nicht 
größer, als ein Spindeltrimmer und der Chinese verkauft dir die für ca. 
einsfuffzich p. Stück.

von Klaus L. (kllei)


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Hallo nochmal,

nachdem tl866 und Konsorten den 2708 ja auch nicht können (oder hat 
schon jemand den passenden Adapter und Software gebaut?)

wäre diese Selbstbaulösung vielleicht noch einen Blick wert:
https://github.com/Keith969
https://github.com/Keith969/2708prg
https://github.com/Keith969/2716prg

Jedenfalls wenn man das noch als beherrschbares Projekt betrachtet. Die 
(Win) Software muss man selber bauen oder den Autor nach einer exe 
fragen...
Ist immerhin recht aktuell und deshalb vermutlich auch noch aktiv 
supported.

Wenn der 2708 ein Muss ist würde mir vorher dann doch noch mal den schon 
von Bastler2022 verlinkten Bauvorschlag von Matt Millmann anschauen.

Grüße Klaus

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Ich habe die Pinbelegungen von 2708 und 2716 nicht mehr so geläufig.
Aber es sollte reichen, die +12 V und -5 V Pins ein wenig abgzubiegen,
und das unbenutzte Adresspin auf GND zu legen.
Falls da noch ein /OE oder ähnliches ist: dass natürlich auch.

Und einfach einen 2716 in den Sockel des 2708 zu stecken.

Ob das machbar ist, hängt wohl vom Package des 2716 ab.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Der 2708 wird wohl der Killer sein. Aber auch einige 2716er und 2732er 
Fabrikate zicken gerne mal rum.
Ich habe fast ein Dutzend "Brenner" von uralt über ein paar Willems, 
Spruts  und Galeps bis zuletzt TI866 II Plus, muss aber manchmal 
durchtesten bis es einer schafft.

Vergiss einfach, nimm etwas Geld zur Hand und kauf bei Amazon einen 
TL48er, brenne und schick das Ding bei Nichtgefallen zurück.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Old P. schrieb:
> brenne und schick das Ding bei Nichtgefallen zurück.

-1

von Al. K. (alterknacker)


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Manfred P. schrieb:
> -1

Der Vorschlag ist unüblich, wird aber gern gemacht...


MfG
ein 81 Iähriger

von Manfred L. (egonotto)


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Hallo,

für den TL866II plus und wohl auch den TL866 gibt es ein Voltage Mode. 
Damit erreichen die auch 25 V.

https://www.eevblog.com/forum/testgear/modification-to-add-the-missing-21-and-25-volt-vpp-ranges-to-your-tl866ii-plus/

MfG
egonotto

von Cartman E. (cartmaneric)


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Manfred L. schrieb:
> Hallo,
>
> für den TL866II plus und wohl auch den TL866 gibt es ein Voltage Mode.
> Damit erreichen die auch 25 V.
>
> 
https://www.eevblog.com/forum/testgear/modification-to-add-the-missing-21-and-25-volt-vpp-ranges-to-your-tl866ii-plus/

Von einem 2708 steht da aber auch nichts.
Der Programmieralgorithmus des 2708 ist ja grundsätzlich etwas
anders gestrickt, als der der Nachfolger.

Was nützen einem ein Dutzend Programmierer, wenn sie nicht zuverlässig
funktionieren und man erst suchen und probieren muss?
Besser wäre wohl Klasse statt Masse.

Für das
> -1

ein +1. ☺

von Vanye R. (vanye_rijan)


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Waer es nicht einfach immer nur einen 2764 zu brennen und den ueber 
Zwischensockel an den 2708 anzupassen? Ich meine das ist ja auch eine 
zeitgerechte Tuningmassnahme. Damit gibt es auch noch ein H Kennzeichen. 
:-D

Vanye

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Vanye R. schrieb:
> Waer es nicht einfach immer nur einen 2764 zu brennen und den ueber
> Zwischensockel an den 2708 anzupassen? Ich meine das ist ja auch eine
> zeitgerechte Tuningmassnahme. Damit gibt es auch noch ein H Kennzeichen.
> :-D
>
> Vanye

Das ginge auch mit einem 2716/32. Kein China-Prommer kann 2708.

2708 lässt sich mit modernen Rechnern nur mit sowas hier brennen:
https://www.wolfgangrobel.de/programmer/ardprog.htm

Alte Programmiergeräte, die 2708 können:
https://www.wolfgangrobel.de/programmer/promicron.htm
https://www.wolfgangrobel.de/programmer/promicron2300.htm
https://www.wolfgangrobel.de/programmer/m980.htm

von Sebastian R. (sebastian_r569)


Angehängte Dateien:

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Ich hätte noch einen Vorschlag: TommyPROM32

Ist arduinobasiert und man kann die Firmware auf sehr viele (E)EPROMs 
anpassen und auch die Hardware ist sehr flexibel.

Die Bedienung läuft über ein normales Terminal-Programm, das 
XMODEM-Dateiübertragungen erlaubt (Tera Term z.B.).

Weitere Informationen: https://github.com/TomNisbet/TommyPROM/


Ich müsste sogar irgendwo noch eine Leiterplatte (s. Foto) herumfliegen 
haben. Bei Interesse kann ich die mal suchen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Man beachte, dass es neben den üblichen 2716 auch noch welche (von Texas 
Instruments?) gibt, die zusätzlich +12V und -5V benötigen. Dafür sind 
sie dann auch pinkompatibel zum 2708. Ggf. sollte man also beim Ersatz 
noch einmal nachschauen oder messen, welche Spannungen an Pin 19 und Pin 
21 anliegen.

Ach, und da wir schon bei der EPROM-Spannungsversorgung sind: für die 
Programmierung eines 4204 oder 5204 benötigt man zusätzlich zu den +5V 
und -12V noch -50V.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> der hol nen fertigen Tl866,

Der kann kein 2708, und der hat auch Probleme mit den hohen benötigten 
Programmierspannungen älterer EPROMs. Das höchste der Gefühle liegt bei 
etwa 18V; mehr ist nur mit einer Modifikation des TL866 möglich.

Siehe 
https://www.eevblog.com/forum/blog/eevblog-411-minipro-tl866-universal-programmer-review/msg3946009/#msg3946009

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Cartman E. schrieb:

> Was nützen einem ein Dutzend Programmierer, wenn sie nicht zuverlässig
> funktionieren und man erst suchen und probieren muss?
> Besser wäre wohl Klasse statt Masse.

Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich z.B. befasse mich seit rund 40 
Jahren u.a. mit Eproms, da wird über die Jahrzehnte immer wieder mal 
einer mit (vermeintlicher) Klasse angeschafft. Was ist daran nicht zu 
verstehen?

Und wenn ich heute über den Amazoo einen ganz neuen (Superklasse) 
anschaffe und dieser nicht das macht, was versprochen wird, geht er 
zurück. Dafür gibt es diese Funktion.

Old-Papa

von Klaus F. (klaus27f)


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Sebastian R. schrieb:
> Ich hätte noch einen Vorschlag

Ich auch, habe den
  Vogueing Tool TL866II Plus Programmierer
vom Buchhändler (derzeit dort nicht lieferbar).

Wird auch als  "TL866ii Plus" oder "XGecu T48" bezeichnet bzw. 
angeboten.
Das Gerät KANN Eproms Typ 2716 mit 25 Volt!
Da ist kein Umbau oder sonstwas nötig.

Natürlich kann es NICHT die 2708 (mit seinen 3 Betriebsspannung + 
Programmierspannung) oder 1702.

Für 2708 entweder Adapter 2716 verwenden (DIP24),
oder doch NUR DAZU was eigenes bauen wenn es denn unbedingt ein echtes 
2708 bleiben muss.
Das könnte dann ohne jede externe Schnittstelle sein, wenn man als 2. 
Sockel einen "Master", ein 2716 vorsieht. Dann braucht es auch keinen uC 
mit "viel" Ram (> 1.x kByte), oder sogar eine Hardware-Zählerschaltung 
wäre denkbar.

von Harald K. (kirnbichler)


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von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Harald K. schrieb:
>> Tl866

> Der (...) hat auch Probleme mit den hohen benötigten
> Programmierspannungen älterer EPROMs. Das höchste der Gefühle liegt bei
> etwa 18V; mehr ist nur mit einer Modifikation des TL866 möglich.

...oder durch einen simplen Adapter mit einer externen Spannungsquelle, 
siehe: https://www.dr-bosch.com/volker/umbau/index.html#VppAdapter

Grüßle,
Volker

von Jens M. (schuchkleisser)


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Auch wenn es kein EPROMmer sondern eher ein 
EPROM(-Flash-CPU-USB-Adapter) ist: wie isses mit OneROM?
https://github.com/piersfinlayson/one-rom
Könnte evtl. eine Überlegung sein, je nachdem wozu man einsbiszweimal 
pro Jahr steinalte Technologie verwendet.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

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Klaus F. schrieb:

> Ich auch, habe den
>   Vogueing Tool TL866II Plus Programmierer
> vom Buchhändler (derzeit dort nicht lieferbar).
>
> Wird auch als  "TL866ii Plus" oder "XGecu T48" bezeichnet bzw.
> angeboten.
> Das Gerät KANN Eproms Typ 2716 mit 25 Volt!
> Da ist kein Umbau oder sonstwas nötig.

TL866IIPlus und XCecu T48 sind sehr unterschiedliche Geräte (auch im 
Preis)!
Doch zumindest der TL866IIPlus kann keine -5V, die aber für den 2708 
nötig sind. Ja, kann man mit Bastellösung extern anschließen oder (wie 
bei mir) mit einem Adapter (Eigenbau) für 2708 und 1702 lösen.

Old-Papa

von Soul E. (soul_eye)


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Harald K. schrieb:
> Der tatsächliche Hersteller ist XGecu.

Die XGecu-Brenner gibt es auch als Clone bei fast allen China-Shops, 
inklusive ebay und Amazon. Wie üblich ist das was man da bekommt sehr 
unterschiedlich. Es kann die Originalschaltung drin sein, es kann innen 
aber auch deutlich abgespeckt worden sein. Wenn man mal einen Exoten 
programmiert, der etwas anderes als 3,3 V, 5 V oder 12,5 V sehen will, 
dann merkt man das.


Aber historische Bausteine brennen sich immer noch am besten mit 
historischen Tools. Wer sich mit sowas beschäftigt, der hat 
üblicherweise auch die passenden Rechner im Regal stehen.

von Icke ®. (49636b65)


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Der Retrochip Tester von 8-Bit Museum kann mit Zusatzadapter alle 
genannten EPROMs brennen, einschließlich 2708:

https://8bit-museum.de/hardware-projekte-chip-tester/

Darüberhinaus ist das ein hervorragendes Tool, um alle möglichen Logik- 
und Speicher-ICs auf Funktion zu prüfen.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Icke ®. schrieb:
> Der Retrochip Tester von 8-Bit Museum kann mit Zusatzadapter alle
> genannten EPROMs brennen, einschließlich 2708:
>
> https://8bit-museum.de/hardware-projekte-chip-tester/
>
> Darüberhinaus ist das ein hervorragendes Tool, um alle möglichen Logik-
> und Speicher-ICs auf Funktion zu prüfen.

Den habe ich auch (ohne Programmierzusatz). Doch der Kollege wollte was 
ganz Einfaches, da ist der RCT wohl das genaue Gegenteil.

Old-Papa

von Peter H. (hardwaredoc)


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von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerald B. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Mein erster Eigenbau konnte nur den 2708, und war recht simpel.
>> Der Trick war, immer nur eine Adresse mit den Programmierpulsen
>> zu programmieren. Wieviele es waren, weiss ich nicht mehr genau.
>
> 50x 1 Millisekunde. Hat man damals per Monoflop in TTL oder mit dem
> NE555 gemacht :-)

Und man muss nicht unbedingt die Pause so lang machen, wie wenn man die 
anderen 1023 Zellen zwischendrin programmiert.  Hatte mein erster 
2708-Brenner (der wie bei Cartman auch nur BIOS und Zeichengeneratoren 
machen musste) auch so gemacht.

Aber wie Axel schon anmerkt: beim 2708 muss man U_pp takten für den 
Programmierimpuls, bei allen späteren brauchte man die Spannung nur noch 
anlegen, und konnte den Impuls als Logikpegel liefern.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Axel S. schrieb:
> Für den brauchst du einen geriatronischen EPROMmer.

Geriatronisch wäre 1702A :-)

von Icke ®. (49636b65)


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Old P. schrieb:
> Den habe ich auch (ohne Programmierzusatz). Doch der Kollege wollte was
> ganz Einfaches, da ist der RCT wohl das genaue Gegenteil.

Wenn er nicht löten kann, scheidet der RCT aus. Aber etwas "ganz 
einfaches" gibt es anscheinend nicht, wenn 2708 gefragt sind.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Peter H. schrieb:
> Falls er einen C64 hat oder sich besorgt.
> wäre der Dela Eprommer ne Möglichkeit.

Der kann auch keine 2708. Erst ab 2716 aufwärts, weil die einfacher zu 
programmieren sind. Der 2708 braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen, 
sondern will die auch in bestimmter Reihenfolge zugeschaltet haben. 
Leider hat sich der TO nicht wieder gemeldet, so daß man nicht weiß, ob 
der 2708 eine harte Anforderung ist oder nur nice-2-have.

> 
https://www.pcbway.com/project/shareproject/C64_EPROM_PROGRAMMER__DELA_EPROMMER_II___REDRAWN_.html
> https://github.com/Commodore-Bench/DELA-EPROMMER-II

Hypsch daß es den noch (wieder) gibt. Der Prommer und ein C64 kullert 
bei mir auch noch rum. Meiner hat auch noch eine Modifikation, daß er 
27512 kann. Ein Schalter um vom 27256 zum 27512 umzuschalten und ein 
zweiter für das Adressbit. Dann 2x als 27256 brennen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Axel S. schrieb:
> Der 2708 braucht nicht nur 3 Betriebsspannungen, sondern will die auch
> in bestimmter Reihenfolge zugeschaltet haben.

Das ist das kleinere Problem. Das größere, wie schon genannt ist, dass 
man den Programmierimpuls auf U_pp liefern muss, nicht mit einem 
Logiksignal. Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das 
kann (push-pull-Stufe für 25 V).

von Klaus F. (klaus27f)


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Kleine Ergänzung

Auf Ebay wird ein moderner Brenner, wohl nur für 2708, angeboten

https://www.ebay.de/itm/389481320438

Ist wohl von folgendem Projekt nachgebaut
https://www.mattmillman.com/projects/hveprom-project/an-easy-to-build-programmer-for-2704-2708-mcm68764-mcm68766-eproms/

Und dort gibt's sogar auch was für den 1702A
https://www.mattmillman.com/projects/hveprom-project/a-compact-programmer-for-1702a-eproms/

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Icke ®. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Den habe ich auch (ohne Programmierzusatz). Doch der Kollege wollte was
>> ganz Einfaches, da ist der RCT wohl das genaue Gegenteil.
>
> Wenn er nicht löten kann, scheidet der RCT aus. Aber etwas "ganz
> einfaches" gibt es anscheinend nicht, wenn 2708 gefragt sind.

Eigentlich schon. Für 2708 oder gar 1702 haben wir früher fast alle 
unsere Brenner selber gebaut. Ich habe noch ein paar (auch 
kommerzielle), doch die waren für CP/M, DOS und andere Systeme, wofür 
ich sogar noch uralte Notebooks habe, doch sowas wird der TS eher nicht 
haben.
Bei heutigen kommerziellen Programmern muss man suchen. Wegen der -5V 
vermute ich aber, das gibt es nicht mehr. Bleiben nur Bastellösungen mit 
abgespreizten Pins und externer Spannung. Oder Adapter, wie ich weiter 
oben gezeigt hatte. Beides erfordert also wieder Löten.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Jörg W. schrieb:
> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das
> kann (push-pull-Stufe für 25 V).

Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull. Die Flankensteilheit
ist unkritisch, solange die Programmierspannung nur genügend lange
anliegt. Die Programmierspannung wird ja tatsächlich belastet.

https://www.mattmillman.com/projects/hveprom-project/an-easy-to-build-programmer-for-2704-2708-mcm68764-mcm68766-eproms/

finde ich durch den 2560 ein wenig aufgedunsen. ☺
Ein 14-Pinner, 4x HC595 und ein 2116 könn(t)en das auch.
Macht man es geschickt, fällt dabei gleich noch ein Emulator
für den 2708/2716 ab.

Aber ich muss ja glücklicherweise keine 2708 mehr programmieren. ☻

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Cartman E. schrieb:
>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das
>> kann (push-pull-Stufe für 25 V).
>
> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull.

Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem.

Das ist aber eine Einsteckkarte in meinen ersten Eigenbau-CP/M-Computer. 
Der Wandler für die 25 V ist natürlich auch mit drauf, während -5 V und 
+12 V ohnehin im Computer vorhanden waren.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Jörg W. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das
>>> kann (push-pull-Stufe für 25 V).
>>
>> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull.
>
> Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem.

Bei mir: OPV mit Längstransistor. Fürs Nichtprogrammieren, wurde
die Referenzspannung per Transistor kurzgeschlossen.
Das gibt natürlich weiche Flanken.
Die Programmierspannung war aber gut einstellbar, und die
Baugruppe wurde in einem späteren 2732 Programmierer dann auch
erfolgreich recycled. Das braucht aber eine passende Rohspannung.

> Das ist aber eine Einsteckkarte in meinen ersten Eigenbau-CP/M-Computer.
> Der Wandler für die 25 V ist natürlich auch mit drauf, während -5 V und
> +12 V ohnehin im Computer vorhanden waren.

Ja, das ist natürlich bequem. Ich habe meine Programmer aber auch
einfach aus dem Netzteil des Zielsystems versorgt. ☺
Ich habe noch einen ISA-Karten-Programmierer. Der könnte möglicherweise
sogar den 2708. Ich will und werde ihn aber nicht aufwecken, um
nachzusehen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jörg W. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das
>>> kann (push-pull-Stufe für 25 V).
>>
>> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull.
>
> Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem.

Bei einem reinen 2708 Prommer mag eine Push-Stufe reichen. Aber für 
einen Universalprommer sollte es schon Push-Pull sein. Pin 18 (20 für 
DIP28) ist bei größeren EPROMs typischerweise /CS und da will man 
saubere Logikpegel und halbwegs steile Flanken.

von Gerald B. (gerald_b)


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Ich würde einen kommerziellen Programmer ab 2716 nehmen und eine 
einfache Frickellösung für den 2708

von Cartman E. (cartmaneric)


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Axel S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Cartman E. schrieb:
>>>> ... Das braucht folglich einen Treiber/Pegelwandler, der das
>>>> kann (push-pull-Stufe für 25 V).
>>>
>>> Push reicht, und ein Ableitwiderstand fürs Pull.
>>
>> Ja, OK. Ich hatte damals wirklich push-pull verbaut bei meinem.
>
> Bei einem reinen 2708 Prommer mag eine Push-Stufe reichen. Aber für
> einen Universalprommer sollte es schon Push-Pull sein.

Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja
nicht gepulst. Mein Eigenbau 2732 Programmierer benutzte die
Erzeugung vom 2708 Programmierer mit neu justierter Spannung.
Bei einem kommerziellen Programmiere würde ich Push-Pull erwarten.
Wenn es auch ohne funktioniert, wäre es mir aber auch egal. ☺
Man sollte auch bedenken, dass man kein Klingeln auf der
Programmierspannung möchte. Allzu steile Flanken schaden da nur.

> ... Pin 18 (20 für
> DIP28) ist bei größeren EPROMs typischerweise /CS und da will man
> saubere Logikpegel und halbwegs steile Flanken.

nMOS-EPROMs sind etwa genau so geduldig wie Standard-TTL.
Man muss es also nicht übertreiben.

von H. H. (hhinz)


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Cartman E. schrieb:
> Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja
> nicht gepulst.

Beim TMS2716 schon.

von Cartman E. (cartmaneric)


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H. H. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja
>> nicht gepulst.
>
> Beim TMS2716 schon.

Die Menge der TMS2716 hier(TM), ist eine leere Menge.
$ mv TMS2716 /dev/rundordner
TMS2716: not found

Aber ich habe noch schicke EPROMs mit Adresslatch. ☺

von T. K. (Firma: keine) (t-k)


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Danke an alle für die Anteilnahme, die Entschreidung ist gefallen.
Da ich den Retrochip Tester vom 8-Bit Museum auch habe wird dieser
mit den entspr. Adaptern erweitert.
Da ich wegen Sehschwäche nicht mehr löten kann werde ich mir Hilfe
suchen müssen um das aufzubauen.
Grüße

von Cartman E. (cartmaneric)


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Viel Erfolg!

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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H. H. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Bei den >= 2716 ist das ja eher unkritisch. Bei denen wird ja
>> nicht gepulst.
>
> Beim TMS2716 schon.

War da nicht was, dass diese NICHT kompatibel sind, sondern die TMS2516?
Irgendwas war da....
Ich habe schon einige Dutzend (eher wohl Hundert) 2716 aller möglichen 
Hersteller (zumeist DDR) "gebrannt", dabei hatte ich fast nie ein 
Problem.

Old-Papa
Update: die TMS2716-Falle, das sagt die KI dazu...

: Bearbeitet durch User
von Dieter W. (dds5)


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Old P. schrieb:
> Update: die TMS2716-Falle, das sagt die KI dazu...

Soso, die KI meint also, dass ein "normaler" 2716 +5 und +12V benötigt.
Aber solche Schnitzer ist man ja inzwischen gewohnt.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Dieter W. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Update: die TMS2716-Falle, das sagt die KI dazu...
>
> Soso, die KI meint also, dass ein "normaler" 2716 +5 und +12V benötigt.
> Aber solche Schnitzer ist man ja inzwischen gewohnt.

Stimmt, hatte ich übersehen. KI wird wohl nie NI schlagen (hoffe 
ich...-) :-)
Aber dass die TMS, warum auch immer, da diese Nummernfalle haben, ist 
bekannt. Kompatibel zum Standard 2716 ist halt der TMS2516...

Old-Papa

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