Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Steuerung Linearantrieb


von Peter K. (peter_k640)



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Hallo Zusammen,

ich habe eine neue Herausforderung und könnte Expertenrat gut 
gebrauchen.

Es geht um einen 230V Linearantrieb bzw. die Steuerung dazu. Ich habe 
hier 2 Zisternen und habe die Möglichkeit per Knopfdruck die Zuleitung 
zwischen den Becken zu steuern. Nur damit in etwas die Funktion klar 
ist, tut aber nicht wirklich zur Sache.

Es ist eine Linerantrieb, der 
auch so bleiben muss, daher muss ich die Steuerung die plötzlich nicht 
mehr will instandsetzen.

Motor wurde ausgebaut und getestet. Alles funktioniert einwandfrei. 
Motor dreht in beide Richtungen und Antrieb fährt rein und raus. Im 
Prinzip ähnlich wie bei einem Torantrieb nur hier in eine andere 
Funktion.

Der Antrieb ist simpel. Der Motor dreht 15 Sekunden links dann fährt die 
Welle raus und bei „Umpolung“ wieder hinein.

Der Motor hat nur 3 
ausführende Leitungen ( ist wichtig für der Steuerung) die Wicklungen 
sind also im Gehäuse bereits verbunden. Ist soweit kein Problem. Tausche 
ich die Anschlüsse der 2 Wicklungen  ( also die beiden Zuleitungen 
einfach umstecken) wechsele ich die Drehrichtung.  

Aber der Motor hat 
keine Endschalter deshalb muss eine Zeitgesteuerte Schaltung das 
übernehmen. Das hat bisher gut funktioniert, aktuell leider nicht mehr.

Anbei paar Bilder

Ich benötige eine Wegeleitung wie ich prüfen kann welche der 
Zeitsteuerungen nicht seine Arbeit verrichtet.

Als ultima Ratio eine alternative Lösung mit neuen /anderen Bauteilen. 
Es soll so einfach wie möglich sein und nach Möglichkeit Preiswert ( 
leicht erreichbare Bauteile), und schnell realisierbar sein.

Auf dem 
Foto nicht sichtbar gibt es 2 Taster die ( wenn es funktioniert) eben 
den Motor in eine oder in die andere Richtung drehen lässt. Nach 15 
Sekunden schaltet es ab, bis dahin ist die Welle ganz raus oder eben 
reingefahren.

Noch was wenn ich die Sicherung abschalte und wieder einschalte wird der 
Linke Zeitrelais aktiv und gibt 15 sek Saft frei. Drücke ich die Taste 
zum UMstellen, wird der rechte Zeitrelais aktiv. Normalerweise könnte 
ich erneut die andere Taste drücken und damit auf das linke Relais 
wechseln aber das geht nicht. Nur bei (Sicherung) aus und wieder ein. Es 
könnte bei der Fehlersuche helfen.
Ich vermute der weisse Bauteil steuert etwas anderes (evtl generell 
Sperre um zu schnell umzuschalten oder vor dem Umschalten 
sicherzustellen dass nichts falsch läuft) das ist eine wage Vermutung 
meinerseits. Lasse mich gerne korrigieren. Ich tippe darauf dass der 
defekt ist, habe aber keine Vorstellung wie ich das prüfen könnte. Ist 
ziemlich alt das Ding, währed die 2 blauen recht modern sind und und 
auch zu funktionieren scheinen. Jedenfals wenn die rot leuchten wird 
auch entsprechend Saft freigegeben. Mal zu einem mal zu anderem ( 
Leitung zum Motor)

Für unkomplizierte Vorschläge bin ich dankbar im voraus.

von Mani W. (e-doc)


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Das weiße Teil bitte besser fotografieren...

von Falk B. (falk)


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Peter K. schrieb:
> Ich benötige eine Wegeleitung wie ich prüfen kann welche der
> Zeitsteuerungen nicht seine Arbeit verrichtet.

Messen mit dem DMM. Die Zeitsteuerungen haben einen Steuereingang, dort 
muss erstmal ein Signal messbar sein. Dann am Ausgang. Dann sieht man, 
was los ist. Siehe Fehlersuche.

von Peter K. (peter_k640)


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Mani W. schrieb:
> Das weiße Teil bitte besser fotografieren...

habe ich hochgeladen

von Oliver S. (oliverso)


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Peter K. schrieb:
> Der Motor dreht 15 Sekunden links …
> Für unkomplizierte Vorschläge bin ich dankbar im voraus.

Das weiße Kästchen ist ja augenscheinlich ein Zeitrelais, das auf ca. 3 
Minuten eingestellt ist. Mal an dem Schiebeschalter schieben?

Oliver

von Mani W. (e-doc)


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Eventuell sind die Kontakte defekt...

Anderes Zeitrelais finden, das Original dürfte schon ziemlich
alt sein...

Alle Klemmen nachziehen wäre auch gut nach so langer Zeit,
im gesamten Schaltkasten...

: Bearbeitet durch User
von Peter K. (peter_k640)


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Der Schieber fühlt sich so an als ob es nichts tun würde, geht zu 
leicht. Werde es morgen versuchen auseinander zu bauen. Die grosse Frage 
ist aber wozu das Bauteil dort sein könnte. Theoretisch könnte ich ja 
mit einem einfachen Taster die Relays kurz ansteuern um die dann 15 
sekunden ( gut eingestellt ist es auf 2x6s sek aber 12s würden auch 
reichen) eingeschaltet lassen. Ich bin nicht drauf gekommen wozu das 
Ding da ist. Ausser es verhindert irgendwie, dass man zb bereits nach 5s 
die andere taste drückt und dann wären beide relays zeitgleich 
angesteuert. Das würde Sinn machen und ich vermute das Ding macht nicht 
was es soll.

Bin ich mit der Annahme richtig? Irgend eine Funktion sollte die soeben 
beschriebene falsche Bedienung verhindern.  Wäre für den Motor sicher 
nicht gesund.

von Peter K. (peter_k640)


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Mani W. schrieb:
> Eventuell sind die Kontakte defekt...
>
> Anderes Zeitrelais finden, das Original dürfte schon ziemlich
> alt sein...
>
> Alle Klemmen nachziehen wäre auch gut nach so langer Zeit,
> im gesamten Schaltkasten...

Du meinst die Schaltkontakte im inneren ? Also verklebt oder 
verschlissen?
sobald ich verstanden habe was das Ding macht könnte ich mich um eine 
Alternative bemühen. Gerne nehme ich hier Vorschläge entgegen.

von Michael B. (laberkopp)


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Peter K. schrieb:
> Im Prinzip ähnlich wie bei einem Torantrieb

Das wird so ein Motor sein
1
    ...................
2
    :                 :
3
L1--o----+--Spule---+ :
4
    :    |   rein   | :
5
    :    C          +-o-- N
6
    :    |   raus   | :
7
L2--o----+--Spule---+ :
8
    :.................:
der Kondensator C ist in deinem Schaltkasten und du legst ENTWEDER L1 an 
Phase zum reinfahren ODER L2 an Phase zum rausfahren

Die Eltako MFZ sorgen für 12 Sekunden Zeitbegrenzung und schalten 
jeweils L1 bzw. L2

Irgendjemand muss nun beim Einschalten den Motor in eine Richtung laufen 
lassen, und während der Fahrt verhindern dass auch die andere Richtung 
aktiviert wird.

Das macht wohl das CSA.

Geht aber natürlich auch anders.

Zudem gibt es noch ein Schütz 43 44 etc.
1
 +-TasterA-----+
2
 |             |
3
 | EltakoA     |
4
 +-+A1 -A2--N  |
5
               |
6
        16-----(-- MotorRein
7
L--15          |
8
        18--+  |
9
            |  |
10
 +-TasterB--+  |          MotorN--N
11
 |             |
12
 | EltakoB     |
13
 +-+A1 -A2--N  |
14
               |
15
        16-----(-- MotorRaus
16
L--15          |
17
        18-----+
Damit sind die Richtungen gegenseitig verriegelt aber noch nicht 
erreicht, dass beim Einschalten eine Richtung erst mal losläuft.

Dafür braucht es dann einen Ersatz für das CSA.

von Peter K. (peter_k640)


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Danke das hast du perfekt erfasst. Ich habe heut noch was geschrieben 
aber irgendwie ist es verschwunden.

Egal es gibt Weiterungen.

Nun habe ich mich wieder an die Arbeit gemacht und das MOdul CSA 
ausgebaut. Gereinigt geschüttelt etwas am Drehrad gedreht und niedriger 
eingestellt usw.  eigebaut und  das Setup getestet. Ohne Motor aber 
durch messen der L1 oder L1. Die Steuerung scheint jetzt zu 
funktionieren.

ABER

Als ich Anfangs dachte der Motor ist hinüber habe ich das auf dem Tisch 
zerlegt , gereinigt und mit dem Setup laut meine primitive Skizze 
getestet.

Habe die Wicklungen gemessen und meine die identifiziert zu haben. 
Jedenfalls habe ich es so angeschlossen und mit einem Netzstecker zum 
laufen gebracht. Richtung drehen auch kein Problem aber  dafür habe ich 
ja anders die Leitungen getauscht als es im Schrank der Fall war. Hat 
soweit geklappt . Motor läuft links oder rechts alles ok.

Ich denke jedoch irgendwo habe ich einen Denkfehler. Im Schaltschrank 
wird nur wie richtig dargestellt L1/L2 abwechselnd geschaltet . Der 
Kondensator bleibt fest zwischen L1 und L2 und N bleibt auch fest.

Zeiten stimmen Eltako schaltet 12 sek. Mal L1 mal L2. Die Sperre dass 
man nicht beide gleichzeitig schalten kann geht auch. Jedenfalls konnte 
ich je nach Taster  zwischen N-L1 und N-L2 12s Spannung messen.

Nun habe ich den Motor exakt so angeschlossene es war und es tut sich 
nix. Ich denke deshalb dass ich einen Denkfehler habe.
Ich verstehe übrigens nicht wie das funktionieren kann, wenn der 
Kondensator zwischen L1 und L1 parallel angeschlossen ist, wie findet wo 
die Phasenverschiebung statt?

Was habe ich falsch gemacht? Die Steuerung macht was es soll, der Motor 
für sich geht auch. Ich muss es gewiss irgendwie anders anschliessen 
damit das Ding losgeht.

Was habe ich übersehen?

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Den Hersteller des CSA 3-M gibts ja noch:

https://www.comatreleco.com

Evtl haben die ja noch Unterlagen zum Multicomat CSA 3-M.

von H. H. (hhinz)


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Peter K. schrieb:
> Ich verstehe übrigens nicht wie das funktionieren kann, wenn der
> Kondensator zwischen L1 und L1 parallel angeschlossen ist, wie findet wo
> die Phasenverschiebung statt?

Eben der Kondensator macht die.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor

Du hast den Sonderfall, dass der Motor symmetrisch gewickelt ist.

von Peter K. (peter_k640)


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Danke.

Dann stellt sich die Frage immer noch, weshalb nichts läuft wenn alles 
wie ursprünglich angeschlossen ist und sowohl die Steuerung als auch der 
Motor unabhängig voneinander zu funktionieren scheint.

von Michael B. (laberkopp)


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Peter K. schrieb:
> Ich denke jedoch irgendwo habe ich einen Denkfehler.

Deine Zeichnung ist verwirrend, sie sieht falsch aus.

Es ist für die Drehrichtung egal, wo N und L angeschlossen sind, ob man 
also N und L verzauscht oder nicht.
Relevant ist nur, an welche Leitung der Kondensator geht.

Peter K. schrieb:
> Im Schaltschrank wird nur wie richtig dargestellt L1/L2 abwechselnd
> geschaltet . Der Kondensator bleibt fest zwischen L1 und L2 und N bleibt
> auch fest.

Das klingt richtig und anders als die Zeichnung.

von Peter K. (peter_k640)


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Sorry. Ich bin kein Zeichnungsprofi und deshalb vermutlich auch falsch 
gezeichnet. Versuche aber meine Gedankengänge zu erklären...

Aus dem Motor kommen 3 Leitungen

Rot (R)
Weiss (W)
Schwarz (S)

Davon ausgehend, dass 1 Wicklung zwischen R und W und die andere 
Wicklung zw. S und W liegt habe ich es entsprechend angeschlossen. Am 
Arbeitstisch lief alles einwandfrei. Es ist möglich dass das völlig 
verkehrt war, lief aber wie erwartet.

Wenn wir mal für ein Moment meine verwirrende Zeichnung ausser Acht 
lassen ( ist auch relativ unbedeutend, da es nur zum Test des Motors 
diente).

Wenn alles im Kasten ordentlich zu sein scheint ( L1 und L2 korrekt 
geschaltzet) und der Motor wieder wie gehabt angeschlossen ist, wieso 
tut sich nichts?

Was könnte ich anders machen als alle Kabel an deren ursprünglichen 
Platz anzuschliessen? Wohlbemekrt  zum testen direkt im Schrank.  Die 
Zuleitungen welche zu Schacht gingen getrennt und Motor exakt so 
angeschlossen. Nix.

von H. H. (hhinz)


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Peter K. schrieb:
> Aus dem Motor kommen 3 Leitungen
>
> Rot (R)
> Weiss (W)
> Schwarz (S)
>
> Davon ausgehend, dass 1 Wicklung zwischen R und W und die andere
> Wicklung zw. S und W liegt habe ich es entsprechend angeschlossen.

Einfach den Gleichstromwiderstand messen.

von Peter K. (peter_k640)


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das steht auf dem Zettel


zwischen W und R = 25,6 Ohm

und


ziwschen W und S = 24,2 Ohm


und


zwischen S und R = 48,4 Ohm

von H. H. (hhinz)


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Wenn ich das auf den Fotos richtig sehe, dann geht vom Schaltkasten zum 
Motor eine 5-adrige Leitung mit den alten Schweizer Aderfarben.

Man wird am Motor dann rot-rot, schwarz-schwarz und blau-weiß klemmen 
müssen.

von Peter K. (peter_k640)


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Absolut korrekt.

Genau so war es angeschlossen und ist es auch jetzt.

Rot Schrank zu Rot Motor
Schwarz Schrank zu Schwarz Motor
Blau Schrank zu Weiss Motor

Beim Schalten/Umschalten

mal 12s Phase an Rot oder 12s Phase an Schwarz. Also eig korrekt.

Trotzdem keine Funktion.

von H. H. (hhinz)


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Peter K. schrieb:
> Trotzdem keine Funktion.

Also Fehler eindeutig im Schaltkasten.


Peter K. schrieb:
> mal 12s Phase an Rot oder 12s Phase an Schwarz. Also eig korrekt.

Mit dem Lügenstift gemessen?
Da wird die Verbindung zum Neutrallleiter fehlen.

: Bearbeitet durch User
von Peter K. (peter_k640)


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H. H. schrieb:
> Also Fehler eindeutig im Schaltkasten.

Wirklich ? trotz der Tatsache, das ich an den Ausgängen wie vorgesehen 
korrekt Spannung messen kann ?
Für mich ergibt das keinen Sinn.

Ich kann das mit Logik nicht nachvollziehen. Es sind doch alle 
Voraussetzungen erfüllt. Korrekte Schaltung der Spannung und einwandfrei 
funktionierende Motor.

von H. H. (hhinz)


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Nochmal: Mit was und wie gemessen?

von Peter K. (peter_k640)


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H. H. schrieb:
> Nochmal: Mit was und wie gemessen?

Mit dem Multimeteter;)

Zw Blau -schwarz liegt normal Netzspannung an (12s wenn geschaltet wird)


Zw Blau -Rot liegt normal Netzspannung an (12s wenn geschaltet wird)

Werde immer neugieriger.

von H. H. (hhinz)


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Peter K. schrieb:
> Mit dem Multimeteter;)

Naja, besser wäre was weniger hochohmiges.

Und miss an den letzten Klemmstellen beim Motor.


> Zw Blau -schwarz liegt normal Netzspannung an (12s wenn geschaltet wird)
>
> Zw Blau -Rot liegt normal Netzspannung an (12s wenn geschaltet wird)

Eigentlich müsste auch am jeweils anderen Motoranschluss deutlich 
Spannung anliegen, wegen des Kondensators.

von Thomas W. (goaty)


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Manches Multmeter hat einen Lo-Z-Modus. Oder einen Duspol verwenden. 
Sonst mißt man unter Umständen Spannung, die aber 'hoch'-ohmig ist, und 
keine Leistung bringt.

von Peter K. (peter_k640)


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H. H. schrieb:
> Eigentlich müsste auch am jeweils anderen Motoranschluss deutlich
> Spannung anliegen, wegen des Kondensators.

Ehrlich gesagt habe ich gemessen im "Leerlauf" ohne Motor und 
Kondensator dran. Wollte zunächst sehen ob geschaltet wird oder nicht.



Werde messen im leerlauf und mit angeschlossenem Motor inkl Kondensator. 
Immer N zu L. Der Motor ist 50cm vom Schrank entfernt. Wollte erst dan 
in die Grube einbauen wenn alles läuft.

Duspol habe ich nicht aber wie wäre es mit ne Alternative ( siehe Bild) 
wäre das gut geeignet?

von H. H. (hhinz)


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Peter K. schrieb:
> Duspol habe ich nicht aber wie wäre es mit ne Alternative ( siehe Bild)
> wäre das gut geeignet?

Du kannst statt eines Tempo auch ein Papiertaschentuch verwenden.

von Peter K. (peter_k640)



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Schon mal die ersten 2 Messungen...

von Thomas W. (goaty)


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Liegt da jetzt geleichzeitig die Spannung an, oder haben die Relais in 
den 6 Sekunden umgeschaltet ? Hm. Schaut ja in Ordnung aus.

von Peter K. (peter_k640)


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Nein nein. Du arbeitest sehr genau. Finde ich gut .Die Zeiten der Bilder 
zu vergleichen;) nein da waren mehr als 6s zwischen den Messungen. Bin 
ein alter Mann so schnell kann ich nicht mal die hand heben. Jetzt mache 
ich Messungen  unter "Last"...

von Kai (ksb)


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Hallo Peter,

auf Bild:     Bildschirmfoto_2026-01-13_um_20.40.08.png fehlt der 
Kondensator - hast du den wieder eingebaut?

Gruss Kai

von Mani W. (e-doc)


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Thomas W. schrieb:
> Oder einen Duspol verwenden.
> Sonst mißt man unter Umständen Spannung, die aber 'hoch'-ohmig ist, und
> keine Leistung bringt.

Auf jeden Fall einen Duspol verwenden!

Ein DMM ist zu hochohmig (mind. 10M), damit misst man dann Mist!

In Industrieanlagen ist für mich immer ein Duspol als sichere
Anzeige von Spannungen wichtig gewesen, auch zur Entladung von
Kompensationskondensatoren optimal...

30 mA FI lässt sich problemlos auslösen, habe ich oft benutzt
für "Fernabschaltung"...

von Mani W. (e-doc)


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H. H. schrieb:
> Peter K. schrieb:
>> Duspol habe ich nicht aber wie wäre es mit ne Alternative ( siehe Bild)
>> wäre das gut geeignet?
>
> Du kannst statt eines Tempo auch ein Papiertaschentuch verwenden.

Gut ausgedrückt!

Meines ist ein BEHA Unitest 660 lange Zeit ein guter Begleiter...

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