Forum: Offtopic Probleme mit elektrischen Uhren


von Thomas S. (solt)


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In unseren Esszimmer hängt eine Funkuhr, die immer gut lief. Bis ich 
einmal nach einem Ausflug nach Hause kam und feststellte, dass sich 
deren Zeiger wie wild drehten. Offenbar wollte sie ihre Zeit einstellen.
Um zu überprüfen, ob es beim Empfang des Zeitzeichensenders Probleme 
gibt, nahm ich eine zweite Funkuhr, entfernte die Batterien und setzte 
sie wieder ein. Nach kurzer Zeit lief sie richtig, während die Uhr an 
der Wand weiter ratterte.
Erst nachdem ich nach einigen Stunden ihre Batterien entfernte hörte sie 
auf zu laufen. Sie fing auch nicht an zu laufen, nachdem ich die 
Batterie wieder einsetzte.
Meine Mutter erzählte mir, dass sie bei einem Quarzwecker, der nicht 
funkgesteuert ist, auch schon einmal eine derartige Beobachtung gemacht 
hat. Wie ist das möglich? Wenn die Batterie zu schwach ist, müsste sie 
doch stehen bleiben. Oder?

Auch bei öffentlichen Uhren sieht man manchmal, dass sie stehenbleiben 
(Stromausfall? Uhr defekt? Komisch! Kirchturmuhren scheinen 
zuverlässiger zu sein) oder die falsche Zeit anzeigen. Ein schönes 
Beispiel findet man auf 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oestlicher_Oberleitungsmast_der_Strausseefaehre20082024_4.png 
. Beide auf diesem Bild gezeigte Uhren laufen, zeigen aber die falsche 
Zeit an, während die beiden anderen auf der anderen Seite des Mastes 
angebrachte Uhren richtig gingen ( 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oestlicher_Oberleitungsmast_der_Strausseefaehre20082024_2.png 
). Was ist hier passiert?

von Arno R. (arnor)


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Thomas S. schrieb:
> Beide auf diesem Bild gezeigte Uhren laufen, zeigen aber die falsche
> Zeit an, während die beiden anderen auf der anderen Seite des Mastes
> angebrachte Uhren richtig gingen

Die Uhren gehen alle richtig, sie zeigen nur die Zeit für 
unterschiedliche Orte an. Wenn alle die gleiche Zeit anzeigen würden, 
dann würde ja eine einzige Uhr ausreichen. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (alter_mann)


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Thomas S. schrieb:
> Was ist hier passiert?

Auf Malta hat man mir vor Jahren erzählt, daß Kirchturmuhren dort 
verschiedene Zeiten anzeigen, um den Teufel zu verwirren.

von Nemopuk (nemopuk)


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Thomas S. schrieb:
> Wie ist das möglich? Wenn die Batterie zu schwach ist, müsste sie doch
> stehen bleiben. Oder?

Elektronik kann vielfältige Fehlfunktionen haben, wenn die 
Stromversorgung versagt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas S. schrieb:
> Was ist hier passiert?

Du hast die große Geheimverschwörung des weltumgreifenden 
Temporalistennetzwerks entdeckt.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Thomas S. schrieb:
> Was ist hier passiert?

Massive Trollwellen stören den Funkempfang.

Nemopuk schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>> Wie ist das möglich? Wenn die Batterie zu schwach ist, müsste sie doch
>> stehen bleiben. Oder?
> Elektronik kann vielfältige Fehlfunktionen haben, wenn die
> Stromversorgung versagt.

Jeder normale Mensch hätte zuerst eine neue Batterie eingesetzt, aber 
das reicht nicht für einen Dussel-Troll-Thread .

Harald K. schrieb:
> Du hast die große Geheimverschwörung des weltumgreifenden
> Temporalistennetzwerks entdeckt.

Passt!

von Thomas S. (solt)


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Warum bitte sollte eine Uhr bei schwacher Batterie wie verrückt laufen 
und warum macht dies nicht jede Quarz- oder Funkuhr? Also ich kenne 
genug derartige Uhren die bleiben da EINFACH STEHEN!

von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas S. schrieb:
> Warum bitte sollte eine Uhr bei schwacher Batterie wie verrückt laufen
> und warum macht dies nicht jede Quarz- oder Funkuhr?

Wenn zuerst die elektrische Bremse ausfällt..

von Thomas S. (solt)


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Ich denke der Antrieb der Zeiger ist ein Schrittmotor, der sich mit 
jeden Impuls einen Schritt weiterdreht.

von Marci W. (marci_w)


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Thomas S. schrieb:
> Ich denke der Antrieb der Zeiger ist ein Schrittmotor,

jepp, und die Steuerelektronik kann in bestimmten 
Situationen/Schaltungskonfigurationen im Grenzbereich der 
Betriebsspannung schnelle Schrittimpulse ausgeben, wenn interne 
Prozesse/Signale durch zu geringe Spannung "außer Kontrolle" geraten.

ciao

Marci

von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas S. schrieb:
> Ich denke der Antrieb der Zeiger ist ein Schrittmotor

Wäre es einer, könnte sich die Uhr auch rückwärts drehen. Zu aufwendig, 
zu aufwendige Ansteuerung. Üblich ist ein Zugmagnet und ein Zahnrad mit 
einer Art Sperrklinke; für jeden Impuls des Zugmagnets dreht sich das 
Zahnrad einen Zahn weiter.

Bei einfachen Quarzwerken gibt es genau einmal pro Sekunde einen Impuls 
auf dieses Zahnrad. In manchen davon ist der Sekundenzeiger direkt mit 
diesem Zahnrad verbunden, das dann 60 Zähne aufweist.

Funkuhren mit derartigen Uhrwerken können die Zeiger nur vorwärts 
drehen, das machen sie mit einer deutlichen Erhöhung der 
Ansteuerfrequenz des Zugmagnets.

Eine Uhr, die keine Funkuhr ist, macht das natürlich nicht.

Bessere Funkuhren haben eine Lichtschranke, mit der sie die 
12:00-Stellung der Zeiger erkennen können - die können sich dann 
automatisch neu stellen. Einfachere Uhren erwarten, daß man die Zeiger 
auf die letzte volle Stunde vor der "ist-Zeit" stellt - sobald die 
DFC-Zeit vorliegt, stellt sich die Uhr dann entsprechend innerhalb der 
aktuellen Stunde vor.

Ich habe einen Funkwecker der besseren Variane, der gelegentlich aus 
welchen Gründen auch immer die Zeit "verliert" und sich dann neu 
synchronisiert - was wiederum bedeutet, daß er das Uhrwerk an der 
12-Uhr-Stellung vorbeidrehen muss.

Keine Ahnung, warum das Ding das macht, und auch nicht, wie oft; ich 
bekomme das manchmal nachts mit, und tagsüber sehe ich mir das Gerät 
nicht an.

von Nemopuk (nemopuk)


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Thomas S. schrieb:
> warum macht dies nicht jede Quarz- oder Funkuhr?

Weil nicht jede Uhr exakt den gleichen Chip enthält.

von Thomas S. (solt)


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Vielen Dank für die Informationen. Wie ist das bei großen öffentlichen 
Uhren? Haben die einen Schrittmotor?

Bezüglich der Erzeugung unkontrollierter Impulse bei zu niedriger 
Betriebsspannung. Kann man nicht dafür sorgen, dass unter einer 
bestimmten Spannung der Chip komplett abschaltet?

von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas S. schrieb:
> Wie ist das bei großen öffentlichen
> Uhren? Haben die einen Schrittmotor?

Kann sein, kann nicht sein. Kommt drauf an. Da es keinen genormten Typ 
für "Öffentliche Uhr" gibt, gibt es auch kein genormtes, 
standardisiertes oder auch nur allgemein übliches Verfahren.

Falls Du mal in Wien vorbeikommst, und Dich tatsächlich für Uhren 
interessiert:
Schulhof 2, 1010 Wien


Thomas S. schrieb:
> Bezüglich der Erzeugung unkontrollierter Impulse bei zu niedriger
> Betriebsspannung.

Die wird es in der geschilderten Form nicht geben. Ich tippe auf ein 
Wahrnehmungsproblem, oder ein Einzelfallproblem.

von Nemopuk (nemopuk)


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Thomas S. schrieb:
> Kann man nicht dafür sorgen, dass unter einer bestimmten Spannung der
> Chip komplett abschaltet?

Kann man, heisst Brown-Out Detection.

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (solt)


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Können nicht unkontrollierte Impulse bei schwacher Batterie nicht auch 
dadurch entstehen, dass der der Spannungsquelle paralell geschaltete 
Kondensator, der sogenannte Beruhigungskondensator, an Kapazität 
verloren hat?
Können nicht fehlende oder zu klein bemessene Kondensatoren bei 
schwacher Batterie zu Schwingungen führen?

von Nemopuk (nemopuk)


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Thomas S. schrieb:
> Können nicht ...
> Können nicht ...

Wenn sie dazu führen, daß die Stromversorgung versagt, siehe oben (ja).

Was bezweckst du mit deinen Fragen?

von Schwierig (ruelps)


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Thomas S. schrieb:
> Erst nachdem ich nach einigen Stunden ihre Batterien entfernte hörte sie auf zu 
laufen.

Das ist nicht minder beunruhigend!

von Gerald B. (gerald_b)


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Michael B. schrieb:
> Auf Malta hat man mir vor Jahren erzählt, daß Kirchturmuhren dort
> verschiedene Zeiten anzeigen, um den Teufel zu verwirren.

Mark Twain wurde einmal gefragt, ob man zu reich sein könne.
Nach einer kurzen Bedenkzeit antwortete er: "Als ich ich eine Uhr besaß, 
wußte ich immer, wie spät es ist. Seit ich zwei Uhren besitze, kann ich 
mir nie sicher sein, welche davon richtig geht"

von Jens M. (schuchkleisser)


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Harald K. schrieb:
> Üblich ist ein Zugmagnet und ein Zahnrad mit
> einer Art Sperrklinke; für jeden Impuls des Zugmagnets dreht sich das
> Zahnrad einen Zahn weiter.

Das stimmt für batteriebetriebene Uhren nicht.
Üblich ist dort ein Motor, dessen Rotor ein Magnet ist, mit 
doppelt-C-förmiger Magnetisierung.
Die Spule wird von einer Halbbrücke angetrieben, der Spulenkern ist so 
konstruiert, das zum einen der Rotor eine starke Vorzugsrichtung hat, 
und zum anderen in beiden Stellungen mit 180° Unterschied magnetisch 
einrastet.
So kann die Elektronik die Spule mit einem stromsparend kurzen Impuls 
bestromen, der Kern bringt den Rotor in die korrekte Richtung in Schwung 
und dieser rastet dann wieder ein.
Das ist im weitesten Sinne ein Schrittmotor, aber mit einem Kniff.
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Lavet-Schrittmotor

Ein Zugmagnet mit Hebel ist viel zu laut (-> Energieverschwendung), und 
eine Raste/Sperrklinke verbraucht viel zu viel mechanische Energie.
Beides wird nur in "Bahnhofsuhren" eingesetzt wo es zum einen 
Spulenstrom per Kabel gibt (von einer Zentraluhr) und der Krach keine 
Rolle spielt.

Der Lavet-Motor ermöglicht einen leisen energiesparenden Betrieb und 
trotzdem sichere Betätigung mit einfacher Ansteuerung, plus stabilem 
Zeigerstand vollkommen ohne Energieverbrauch.
Nachteil: er kann nur in eine Richtung und auch nur mit begrenzter 
Drehzahl betrieben werden. Daher müssen Funkuhren immer "einmal rum", 
rückwärts geht nicht, und es geht auch relativ langsam voran.

Thomas S. schrieb:
> Wie ist das bei großen öffentlichen
> Uhren? Haben die einen Schrittmotor?

Im weitesten Sinne ja, siehe oben.
Man will ja auch so einfachen zuverlässigen Betrieb mit einfacher 
Ansteuerung und guter Zeigerposition.
Also sind das entweder Zugmagnete oder eben Lavets auch in Groß.
Normale Schrittmotoren haben doofe Schrittwinkel und brauchen zu viel 
Saft.
Aber es gibt auch Uhren mit Netzsynchronlaufenden Motoren oder mit 
Motorantrieb statt Feder plus Pendel mit Unruh und und und.

Thomas S. schrieb:
> Kann man nicht dafür sorgen, dass unter einer
> bestimmten Spannung der Chip komplett abschaltet?

Bei einer batteriebetriebenen Uhr braucht der Watchdog mehr Saft als die 
Uhr selbst, und man hat auch damit zu tun das alles mit sehr wenig 
Spannung auskommen muss.
Da ist ein "wenn die Uhr spinnt, tauschen sie die Batterie" in der 
Anleitung einfacher.
Viele Funkuhren zeigen eine halbleere Batterie durch ruckelige Sekunden 
an.

Thomas S. schrieb:
> Können nicht fehlende oder zu klein bemessene Kondensatoren bei
> schwacher Batterie zu Schwingungen führen?

Das würde ich in die Kategorie "Altersbedingtes Versagen der Elektronik" 
und damit als Defekt einstufen.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Thomas S. schrieb:
> Warum bitte sollte eine Uhr bei schwacher Batterie wie verrückt laufen
> und warum macht dies nicht jede Quarz- oder Funkuhr? Also ich kenne
> genug derartige Uhren die bleiben da EINFACH STEHEN!
Manche Uhren verlieren einfach zuerst den Funkkontakt und versuchen 
immer wieder zu synchronisieren, bis die Batterie entgültig versagt. 
Machen unsere analogen Funkuhren genauso.

Allerdings, in der Zeit in der Du hier schreibst hättest Du längst die 
Batterie versuchsweise erneuern können, um dann die Erleuchtung zu 
finden!

von Lu (oszi45)


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Nimm die alte Batterie raus. Auch stehende Uhren gehen 2x am Tag ganz 
genau!

von Cyblord -. (cyblord)


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Rainer D. schrieb:
> Manche Uhren verlieren einfach zuerst den Funkkontakt und versuchen
> immer wieder zu synchronisieren, bis die Batterie entgültig versagt.
> Machen unsere analogen Funkuhren genauso.

Du kannst bestimmt auch darlegen wie ein völlig passiver Vorgang wie der 
DCF Empfang die Batterie entgültig (sic.) entleeren sollte.

von Karl B. (gustav)


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Jens M. schrieb:
> eine Raste/Sperrklinke verbraucht viel zu viel mechanische Energie.
> Beides wird nur in "Bahnhofsuhren" eingesetzt

Nö.
Da ist ja genau der "Lavet"-Motor drin.
http://www.suessbrich.info/elek/MutterUhrNeu/ErsatzMutteruhr.html

ciao
gustav

von Harald K. (kirnbichler)


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Cyblord -. schrieb:
> Du kannst bestimmt auch darlegen wie ein völlig passiver Vorgang

Der Vorgang ist nicht "passiv", wenn die Uhr bei jedem neuen 
Synchronisationsvorgang die Zeiger dreht.

Es gibt welche, die genau das machen, die scheinen zu vergessen, welche 
Zeit sie selbst gerade anzeigen, und müssen die Zeiger auf 
12-Uhr-Stellung bringen (weil da 'ne Reflexlichtschranke sitzt), um 
danach die empfangene "richtige" Position einzunehmen.

Ich habe einen Funkwecker, der das gelegentlich macht. Auffallen tut mir 
das natürlich nur nachts; tagsüber bin ich nicht da, wo der Wecker ist.

von Karl B. (gustav)


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Harald K. schrieb:
> Ich habe einen Funkwecker, der das gelegentlich macht.

Der im Bild rattert plötzlich los, Zeiger ruckeln schnell vorwärts (im 
Uhrzeigersinn).
Die 12 Uhr Position ist defekt. Siehe Bild.
Die Synchronisation sollte über DCF77 laufen.

ciao
gustav

von Harald K. (kirnbichler)


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Karl B. schrieb:
> Die 12 Uhr Position ist defekt. Siehe Bild.

Hä? Was soll das Bild da zeigen? "Defekt"?

Die Lichtschranke im Wecker erfasst Markierungen an Zahnrädern des 
Uhrwerks. Wenn jemand den Wecker zerlegt und die Zeiger danach anders 
wieder draufsteckt, weiß das Uhrwerk davon natürlich nichts.

von Karl B. (gustav)


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Harald K. schrieb:
> Wenn jemand den Wecker zerlegt

Da hab ich nichts dran repariert. Stunden und Minutenzeiger haben sich 
selbsständig "verstellt". Daher Diagnose: "fehlerhaft".
Ist eben Mechanik.
Und die hat tatsächlich ein "Federwerk", das sich mit Geräusch in 
bestimmten Zeitintervallen aufzieht. (Und der obigen Beschreibung eher 
entspricht.) Nicht jede Sekunde, sondern in längeren Intervallen.

ciao
gustav

von René H. (mumpel)


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Thomas S. schrieb:
> Wie ist das bei großen öffentlichen Uhren?

Das sind meist Nebenuhren, die durch Mutteruhren oder 
Nebenuhrsteuerungen (i.d.R. von Bürk-Mobatime) betrieben werden. Die 
haben einen Lavet-Schrittmotor. Fällt da der Strom aus, wird die Zeit in 
einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Kommt der Strom wieder, wird 
die Uhrzeit automatisch nachgeführt. Fällt mal die Nebenuhrsteuerung 
komplett aus, muss eine neue Steurung angelernt werden. Ich habe schon 
mehrmals Nebenuhrsteuerungen eingebaut bzw. neu angelernt.

: Bearbeitet durch User
von R. L. (roland123)


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Karl B. schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> eine Raste/Sperrklinke verbraucht viel zu viel mechanische Energie.
>> Beides wird nur in "Bahnhofsuhren" eingesetzt
>
> Nö.
> Da ist ja genau der "Lavet"-Motor drin.
> http://www.suessbrich.info/elek/MutterUhrNeu/ErsatzMutteruhr.html
>
> ciao
> gustav

nicht alle Bahnhofsuhren sind gleich. Der Lavetmotor wurde 1936 
erfunden. Logischerweise haben alle älteren Uhren  einen anderen 
Antrieb. Auch nach der Erfindung wurden noch andere Konstruktionen 
verwendet. Moderne Bahnhofsuhren sind keine Nebenuhren mehr, sondern 
Uhren mit DCF-Empfänger und normalen Schrittmotoren.

von René H. (mumpel)


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R. L. schrieb:
> Moderne Bahnhofsuhren sind keine Nebenuhren mehr, sondern Uhren mit
> DCF-Empfänger und normalen Schrittmotoren.

Nicht alle. Es gibt immernoch Uhrenanlagen.

von René H. (mumpel)


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BTW:

Wenn eine Oberleitung in der Nähe ist, spielen DCF-Empfänger verrückt. 
Bei uns am Schrankenposten z.B., da ist es fast unmöglich, Funkuhren 
vernünftig zu betreiben. Vor allem wenn Züge "in den Einflussbereich 
fahren".

von Wolf17 (wolf17)


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Thomas S. schrieb:
> Wie ist das bei großen öffentlichen Uhren? Haben die einen Schrittmotor?
Wenn der Sekundenzeiger bei 12 eine kurze Pause macht, wie am Bahnhof 
üblich, ist es eine Tochteruhr=Nebenuhr.
Da dreht der Sekundenzeiger 360° in 59 Sekunden, hält bei 12 an und wenn 
der Minutenpuls der Mutteruhr kommt, läuft er für eine weitere Drehung 
los und der Minutenzeiger springt eine Position weiter.

von René H. (mumpel)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn der Sekundenzeiger bei 12 eine kurze Pause macht, wie am Bahnhof
> üblich, ist es eine Tochteruhr=Nebenuhr.

Moderne Nebenuhrwerke sind elektronisch. Da funktioniert der Zeigerstop 
anscheinend anders. Ich habe schon bei einer solchen Uhr gesehen, dass 
der Sekundenzeiger auf Minute 29 stoppte, anstatt auf der 
12-Uhr-Position. Das selbe kann übrigens bei der "Mondaine Stop2Go" 
passieren (da muss die 12-Uhr-Position angelernt werden).

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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René H. schrieb:
> Wenn eine Oberleitung in der Nähe ist, spielen DCF-Empfänger verrückt.
> Bei uns am Schrankenposten z.B., da ist es fast unmöglich, Funkuhren
> vernünftig zu betreiben. Vor allem wenn Züge "in den Einflussbereich
> fahren".

Kommt auf die richtige Montage an.
Bürk Mobatime führen das so aus wie im Bild.

ciao
gustav

von René H. (mumpel)


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Karl B. schrieb:
> Kommt auf die richtige Montage an

Funktioniert nicht überall.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Karl B. schrieb:
> Und die hat tatsächlich ein "Federwerk", das sich mit Geräusch in
> bestimmten Zeitintervallen aufzieht.

In einem Funkwecker?
Das dürfte ein Einhorn sein. Da es essentiell ist das der Empfänger weiß 
wo die Zeiger sind und es daher eine meist lichtschrankenerkannte 
Stoppposition gibt (an der auf korrekte Dekodierung meist gewartet 
werden muss), sind solche Uhrwerke fix angetrieben.
Ein Federwerk und damit eine Unruh in einem Funkwecker kann ich mir 
daher nicht vorstellen.

von Karl B. (gustav)


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Jens M. schrieb:
> Ein Federwerk und damit eine Unruh in einem Funkwecker kann ich mir
> daher nicht vorstellen.

Ich schau es mir nochmal an und berichte, was es mit dem "Geräusch" auf 
sich hat. Jedenfalls die meisten anderen (Quarz-)Uhren mit Zeiger geben 
einmal pro Sekunde ein Ticken ab. Die obige nur in längeren Intervallen. 
Hört sich so an, als ob irgendwas "aufgezogen" wird.

ciao
gustav

von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> einmal pro Sekunde ein Ticken ab. Die obige nur in längeren Intervallen.
> Hört sich so an, als ob irgendwas "aufgezogen" wird.

Es ist der Minutenzeigerfortschritt. (Uhr hat keinen Sekundenzeiger.)
BTW: Die Uhr hat sich schon nach kurzer Zeit nach Einsetzen der 
Batterien "synchronisiert". Die anderen DCF77-Uhren, die ich kenne, 
brauchten mindestens drei Minuten (zur Plausibilitätskontrolle).

Thomas S. schrieb:
> dass sich
> deren Zeiger wie wild drehten. Offenbar wollte sie ihre Zeit einstellen.

Kann sein, dass sie ein Störsignal empfing. Oder einfach kaputt ist.
Wenn Batterie schwach, schafften es bei meiner Wanduhr die Zeiger 
"bergauf" nicht mehr, also bei Senkrechtmontage von Minute 30 an. Nur 
leichtes Zucken, fallen aber wieder auf vorherige Position zurück. 
Schließlich Stillstand.

ciao
gustav

von René H. (mumpel)


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Karl B. schrieb:
> Die Uhr hat sich schon nach kurzer Zeit nach Einsetzen der Batterien
> "synchronisiert". Die anderen DCF77-Uhren, die ich kenne, brauchten
> mindestens drei Minuten (zur Plausibilitätskontrolle).

Dann hat diese eine Uhr einen (besseren) Zeitspeicher, der für einen 
bestimmten Zeitraum die Uhrzeit behält, und deshalb die Zeiger schneller 
nachführen kann. Erst nach längeren "Stromausfall" benötigt sie eine 
längere Synchronisationsphase. "Billige Uhren" haben meist keinen 
Zeitspeicher,und benötigen daher mit jedem Batteriewechsel eine 
Synchronisation und können erst dann die Zeiger nachführen.

von Karl B. (gustav)


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BTW. Sie ist jetzt wieder stehen geblieben. Trotz neuer Batterien.
Also doch kaputt.

ciao
gustav

von Manfred P. (pruckelfred)


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Karl B. schrieb:
> Wenn Batterie schwach, schafften es bei meiner Wanduhr die Zeiger
> "bergauf" nicht mehr, also bei Senkrechtmontage von Minute 30 an. Nur
> leichtes Zucken, fallen aber wieder auf vorherige Position zurück.

Das ist bei Deiner und vielen anderen so, kenne ich auch. Ich habe eine 
Wanduhr, die bei niedriger Batteriespannung nachgeht und fast täglich 
neu auf die Referenzposition läuft, meist 16:00. Irgendwann bekommt sie 
die Erkennung nicht mehr gebacken und hört dann nicht mehr auf, zu 
drehen.

Ich habe zehn DCF-Zeigeruhren in Betrieb und nicht alle verhalten sich 
gleich. Es gibt sogar welche, die eine Warnung zeigen, entweder die 
Sekunde nicht mehr drehen oder zwei-Sekunden-Sprünge machen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Harald K. schrieb:
> Der Vorgang ist nicht "passiv", wenn die Uhr bei jedem neuen
> Synchronisationsvorgang die Zeiger dreht.

Es ging darum dass sie den Funkkontakt verlieren und deshalb nichts 
empfangen. Da drehen sich dann keine Zeiger.

von Gustav K. (hauwech)


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Karl B. schrieb:
> Wenn Batterie schwach, schafften es bei meiner Wanduhr die Zeiger
> "bergauf" nicht mehr, also bei Senkrechtmontage von Minute 30 an. Nur
> leichtes Zucken, fallen aber wieder auf vorherige Position zurück.

Deshalb verpassen einige Hersteller (leider nicht alle) dem 
Sekundenzeiger ein Gegengewicht. Damit lässt sich dann die Batterie 
maximal leer nuckeln.

von Gustav K. (hauwech)


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Kurze Geschichte über eine über 30 Jahre alte Junghans (Erbstück).
War damals eine der ersten Funkuhren und richtig teuer.

Vor ca. zwei Jahren blieb die Uhr öfter stehen, der Sekundenzeiger stand 
dabei immer um 9 Uhr und zuckte vor ich hin. Allerdings bemerkte die Uhr 
dies nach einigen Minuten und sie stellte sich wieder auf die aktuelle 
Zeit. Um nach einigen Minuten wieder stehen zu bleiben (Sekundenzeiger 
steht wieder um 9 Uhr).

Per Mail Junghans angefragt, ob eine Reparatur möglich wäre. Ich erhielt 
als Antwort, ich solle eine neue Batterie einlegen und die Uhr aufs 
Fensterbrett stellen. Wann das nichts hilft, kann die Uhr weg. Passende 
Angebote wurden gleich mit übermittelt.

Habe mir dann das Uhrwerk mal näher angeschaut, es brauchte nur den 
Bruchteil eines Tropfens Silikon Fett an der richtigen Stelle. Das alte 
Fett war ranzig geworden.

Nach der Operation liefen allerdings die Zeiger ewig und ich musste 
einige Zeit aufwenden, um das Problem zu erkennen. Damit die Uhr alle 
Zeiger auf die 12 Uhr Position fahren kann, haben alle Zahnräder 
Indexbohrungen, durch die eine Lichtschranke fällt. Und um es richtig 
kompliziert zu machen, wird der Lichtstrahl durch zwei Spiegel um 180 
Grad umgelenkt (Bild 2) und muss nochmal durch weitere Indexbohrungen. 
Die Zahnräder richtig einsetzen hilft.

Nach der Aktion schaffte es der Sekundenzeiger (ohne Gegengewicht) noch 
mit 1.15V den "Berg" hinauf (Bild 3). Die Uhr ist somit wieder fit für 
weitere 30 Jahre, die Wegwerfgesellschaft lässt grüßen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Gustav K. schrieb:
> Nach der Operation liefen allerdings die Zeiger ewig und ich musste
> einige Zeit aufwenden, um das Problem zu erkennen. Damit die Uhr alle
> Zeiger auf die 12 Uhr Position fahren kann, haben alle Zahnräder
> Indexbohrungen, durch die eine Lichtschranke fällt.

Ich hatte mal eine DCF-Wanduhr auseinander, deren Zeiger öfter mal 
irgendwo hängen blieben. Ursächlich war eine Spinne, die ausgetrocknet 
im Werk saß! Danach hatte ich den gleichen Zirkus mit der 
Referenzposition, erstmal zu erkennen, dass sich die Löcher der 
Zahnräder decken müssen.

> Nach der Aktion schaffte es der Sekundenzeiger (ohne Gegengewicht) noch
> mit 1.15V den "Berg" hinauf (Bild 3).

Problem haben viele, zu früh auszusteigen, etliche pfeifen schon bei 
1,25 Volt ab.

> Die Uhr ist somit wieder fit für
> weitere 30 Jahre, die Wegwerfgesellschaft lässt grüßen.

"Wieder fit" als erfolgreich repariert lese ich gerne!

von Gustav K. (hauwech)


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Manfred P. schrieb:
> Problem haben viele, zu früh auszusteigen, etliche pfeifen schon bei
> 1,25 Volt ab.

Habe vor 2 Jahren sogar die alte Batterie mit knapp 1,5V wieder 
eingesetzt, die Uhr tickt damit immer noch munter vor sich hin.

Das gute an der alten Junghans ist, dass man eine potente Baby-Zelle 
verbaut hat. Die hält locker mehrere Jahre durch. Bei den neumodischen 
mit einer Mignonzelle bestückten Uhrwerken kann man von Glück reden, 
wenn die Uhr ein Jahr damit läuft.

von René H. (mumpel)


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Gustav K. schrieb:
> Bei den neumodischen mit einer Mignonzelle bestückten Uhrwerken kann man
> von Glück reden, wenn die Uhr ein Jahr damit läuft.

Wenn Du billige kaufst, mag das sein. Bessere Uhrwerke können auch 3 
Jahre laufen. Oder gleich Uhrwerke mit Netzstrom. Aber wer hat heute 
noch analoge Uhren? Meist sind es doch Digitaluhren.

von Gustav K. (hauwech)


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René H. schrieb:
> Bessere Uhrwerke können auch 3 Jahre laufen.

Da beginnt das Problem, woran erkenne ich "bessere" Uhrwerke?

Der Preis ist sicher keine Garantie. Früher™ mal war der Hersteller ein 
Garant, heute wächst das Zeugs ja alles an irgendwelchen Bäumen in 
China.

von René H. (mumpel)


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Wenn z.B. Casio oder Citizen draufsteht. ;)

von Christian M. (likeme)


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Thomas S. schrieb:
> In unseren Esszimmer hängt eine Funkuhr, die immer gut lief. Bis ich
> einmal nach einem Ausflug nach Hause kam und feststellte, dass sich
> deren Zeiger wie wild drehten

EFH, irgend einen Chinakram für die Steckdose bestellt? USB Lader; 
Lichterkette, Alexa.. ect?

Wohnung: Nachbar irgendeinen Scheiß gekauft der untenrum das DCF Signal 
versaut.

von Peter N. (alv)


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Manfred P. schrieb:
> Ursächlich war eine Spinne, die ausgetrocknet
> im Werk saß!

Maschinist tot!

von Jens M. (schuchkleisser)


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Gustav K. schrieb:
> Bei den neumodischen
> mit einer Mignonzelle bestückten Uhrwerken kann man von Glück reden,
> wenn die Uhr ein Jahr damit läuft.

Ich hab im Bad eine 10€-Aldi-Funkuhr mit Thermometer, deren Batteriefach 
schon ausgebrochen ist weil der Nagel versagt hat (durch den Aufprall 
nicht (!) auf das Batteriefach, alleine durch die Beschleunigung der 
Masse der Batterie), und die Batterie hat lt. Aufdruck Haltbarkeit bis 
Ende 2024.
Die ist da also schon was länger drin und bleibt auch bis es nicht mehr 
geht.
Die Uhr samt Batterie ist so alt das ich nicht mehr weiß wann ich die 
gekauft habe, aber es dürften schon deutlich >4 Jahre sein.
Aber die hat keinen Sekundenzeiger und tickt nur alle 10 oder 20 
Sekunden (bin mir nicht sicher).

Die anderen 10€-Aldi/Lidl-Wanduhren mit dem 3-Tasten-Werk haben 
ausgezeichneten Empfang, kosten auch 10€ und halten mit Aldizellen 
ebenfalls locker 2 Jahre durch bis der Empfang nicht mehr klappt.

von Dscho (Firma: Grundschule) (joe_l704)


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Michael B. schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>> Was ist hier passiert?
>
> Auf Malta hat man mir vor Jahren erzählt, daß Kirchturmuhren dort
> verschiedene Zeiten anzeigen, um den Teufel zu verwirren.

Den kenne ich zufaellig. Das laesst den kalt. Der traegt eine Phillipe 
Patek Aquanaut Mechaquartz Kopie aus Shenzen. Sieht aus wie mechanisch, 
ist aber quartzgenau.

von Frido (frido)


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Guten Abend zusammen,

Gustav K. schrieb:
> Damit die Uhr alle
> Zeiger auf die 12 Uhr Position fahren kann, haben alle Zahnräder
> Indexbohrungen, durch die eine Lichtschranke fällt. Und um es richtig
> kompliziert zu machen, wird der Lichtstrahl durch zwei Spiegel um 180
> Grad umgelenkt (Bild 2) und muss nochmal durch weitere Indexbohrungen.

Meine Junghans-Funk-Uhr hatte auch soeben den Ewigen umdreh wie vom
TO beschrieben. habe das Ding aufgemacht und mit der Lupe gesehen dass 
diese Umlenkspiegel ganz leicht Oxydiert/Angelaufen sind. Mit Wundbenzin 
und Wattestäbchen rücktandfrei glänzend gemacht, zusammengesetzt, 
Batterie reingemacht - und läuft wieder.
Die zwei Unlenkspiegel sind aus Messing und an der Rückwand des 
Uhrwerkes
montiert. (Siehe Bild 2 von Gustav K. #7996885: )
Vielen Dank für die guten Tip's. Das hat die Fehlersuche wesentlich 
verkürzt.

Gruss - Frido

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