Hallo! Um eine einfache faseroptische Übertragung eines digitalen Signals zu realisieren (5V UART) hab ich mir eine Strecke mit TosLink Transmitter/Receiver aufgebaut. Jetzt haben manche der Receiver (RS 805-1671) offenbar ein Verhalten, bei dem ein 8-10MHz Signal am Ausgang anliegt, selbst wenn keine Faser/Leitung angesteckt ist. Ich dachte die TosLink-Verbindung ist direkt (Licht/kein Licht = 1/0). Lieg ich da falsch? Die Receiver sind mit 220n abgeblockt und haben 33p als Last am Ausgang (Datenblatt empfiehlt 100n und 30p). Hab zuletzt 2 Receiver nebeneinander probiert (@selber Versorgung), einer macht das, der andere nicht. Beide Ausgänge ohne Last (abgesehen von den 33p). Hab ich da was flasch verstanden, oder sind die Dinger einfach Schrott? Danke, Alexander
Alexander N. schrieb: > Ich dachte die TosLink-Verbindung ist direkt (Licht/kein Licht = 1/0). > Lieg ich da falsch? Ist schon so. Anbei ein Auszug aus der Dokumentation von Toshiba.
Alexander N. schrieb: > Ich dachte die TosLink-Verbindung ist direkt (Licht/kein Licht = 1/0). > Lieg ich da falsch? Kurze Antwort: Ja.
Alexander N. schrieb: > Ich dachte die TosLink-Verbindung ist direkt (Licht/kein Licht = 1/0). > Lieg ich da falsch? Jein. TosLink transportiert ein S/PDIF Signal. Und das benutzt BMC (biphase mark code) und ist im Mittel gleichspannungsfrei. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/AES/EBU > Die Receiver sind mit 220n abgeblockt und haben 33p als Last am Ausgang > (Datenblatt empfiehlt 100n und 30p). Ähm, nein. Klar empfiehlt das Datenblatt einen Abblock-C, aber die 30pF Last symbolisiert Leitungskapazitäten und dient als Referenzwert zur verläßlichen Angabe von Rise- und Fallzeiten.
H. H. schrieb: > Ist schon so. Nein. > Anbei ein Auszug aus der Dokumentation von Toshiba. Und die sagt garnix darüber, was für ein Signal in Abwesenheit von Licht zu erwarten ist. Das findet man dann an anderen Stellen des DB. Fakt ist: die Sache ist dafür gedacht, getaktete Signale zu übertragen. Über das DC-Verhalten hat sich deshalb niemals irgendwer irgendeinen Kopf gemacht.
Musst halt dein asynchrones Geklingel auf einen 2 MHz Träger per Manchester aufmodulieren. Das ist ja nun kein Hexenwerk.
Datenblatt des Empfängers, das uns der TO leider nicht verlinkt hat: https://docs.rs-online.com/4c07/A700000009791091.pdf Demnach ist das nur ein optischer Empfänger, dem das verwendete Encoding völlig egal ist. DC mag er aber nicht, angegeben ist 100 kbps bis 16 Mbps bei NRZ.
Servus, hab etwas ähnliches aufgebaut, aber mit PLT237/t10wh von Everlight. Ich hab etwas ähnliches beobachtet wenn eben kein Signal anliegt, oder der High Pegel länger als ~300µs dauert, ich denke, die AGC Schaltung in diesen Bausteinen schwingt dann, wobei es bei mir eher im Bereich von 20 Mhz war.
Cartman E. schrieb: > Musst halt dein asynchrones Geklingel auf einen 2 MHz Träger > per Manchester aufmodulieren. Manchester ist auch nicht Gleichspannungsfrei. Es kann sein dass die konkret verwendeten TosLink-Bausteine damit umgehen können, garantiert ist das aber nicht. Z.B. NRZI oder 8b10b wären gängige wirklich gleichspannungsfreie Leitungscodes die auf jeden Fall gehen sollten. Aber für alle diese Codes müssen halt Encoder und Decoder auf der Sende- und Empfangsseite eingebaut werden. Abhängig von der gewünschten Geschwindigkeit können das durchaus gängige Mikrocontroller mit etwas Firmware sein.
Hmmm schrieb: > https://docs.rs-online.com/4c07/A700000009791091.pdf Hat keinen Anschluss zur Einstellung des Pegels, dann ist das Verhalten kein Wunder, der hat AGC eingebaut.
Hmmm schrieb: > Demnach ist das nur ein optischer Empfänger, dem das verwendete Encoding > völlig egal ist. DC mag er aber nicht, angegeben ist 100 kbps bis 16 > Mbps bei NRZ. Ganz genau so ist das.
H. H. schrieb: > Hmmm schrieb: >> https://docs.rs-online.com/4c07/A700000009791091.pdf > > Hat keinen Anschluss zur Einstellung des Pegels, dann ist das Verhalten > kein Wunder, der hat AGC eingebaut. Ja, weil er eben auf den Empfang von AC ausgerichtet ist. Das DC-Verhalten ist undokumentiert. Weil es niemanden ernsthaft interessiert hat.
Gerd E. schrieb: > Manchester ist auch nicht Gleichspannungsfrei. Steile These. Kannst du das irgendwie belegen?
Gerd E. schrieb: > Z.B. NRZI oder 8b10b wären gängige wirklich gleichspannungsfreie > Leitungscodes die auf jeden Fall gehen sollten. NRZI ist allerdings auch nur gleichspannungsfrei, wenn nicht (je nach Variante) längere 0- oder 1-Folgen darin vorkommen. Protokolle wie HDLC arbeiten deshalb mit Bit Stuffing.
Ob S. schrieb: > H. H. schrieb: >> Hmmm schrieb: >>> https://docs.rs-online.com/4c07/A700000009791091.pdf >> >> Hat keinen Anschluss zur Einstellung des Pegels, dann ist das Verhalten >> kein Wunder, der hat AGC eingebaut. > > Ja, weil er eben auf den Empfang von AC ausgerichtet ist. Das > DC-Verhalten ist undokumentiert. Weil es niemanden ernsthaft > interessiert hat. Toslink wurde auch außerhalb von Audio eingesetzt, mit anderen Codierungsverfahren. Es gab da eine erhebliche Zahl verschiedener Empfänger.
Ob S. schrieb: > Gerd E. schrieb: > >> Manchester ist auch nicht Gleichspannungsfrei. > > Steile These. Kannst du das irgendwie belegen? Hab dort schon Batterien gekauft.
H. H. schrieb: > Ob S. schrieb: >> Gerd E. schrieb: >> >>> Manchester ist auch nicht Gleichspannungsfrei. >> >> Steile These. Kannst du das irgendwie belegen? > > Hab dort schon Batterien gekauft. Ich war da nur in diversen Pubs. Allerdings muß ich zugeben, das ich im Ergebnis recht wechselspannungsmäßig aufgelegt war. Gleichmäßig geradeaus laufen fiel jedenfalls irgendwie schwer...
Alexander N. schrieb: > Hab zuletzt 2 Receiver nebeneinander probiert (@selber Versorgung), > einer macht das, der andere nicht. Waren beide Toslink Receiver ein "RS 805-1671"? Falls der nicht schwingende ein anderer war, bitte ich um dessen Typenbezeichnung. So einen suche ich schon lange. Bitte auch probieren, ob er nach mehrmaligen Wiederverbinden der Versorgung oder an/abstecken einer aktiven Faser auch reproduzierbar nicht schwingend bleibt. (Darauf bin ich schon hereingefallen) Und bitte seine Empfindlichkeit durch langsames rausziehen der aktiven Faser vergleichen. Möglicherweise schwingt er nur nicht, weil seine AGC nicht arbeitet und er fast taub ist.
Gerd E. schrieb: > Manchester ist auch nicht Gleichspannungsfrei. Wie meinst du das? Die Dauer der Phasen mit High- und Low-Level ist immer gleich, d.h. du kannst das Signal über einen Kondensator schicken, ohne dass der Pegel abhängig vom Dateninhalt weg driftet.
Alexander N. schrieb: > ein Verhalten, > bei dem ein 8-10MHz Signal am Ausgang anliegt, selbst wenn keine > Faser/Leitung angesteckt ist. Offener Eingang (keine Faser) ist ein normaler Betriebszustand. Millionen von unbenutzten Receivern fristen so ihr Dasein. Daher lehne mich mal aus dem Fenster und sage > sind die Dinger einfach Schrott? Ja. Ich meine alleine das Datenblatt sieht so aus als ob die Hälfte der Zeichnungen schon drei mal durch einen Photokopierer geschoben wurden. Oder jemand hat die aus einem PDF als Snapshot raus kopiert. Teile vom Text sind nicht mal für einen Receiver: >> ... the input signal is TTL compatible. ... >> The unit has ... steady light output Sicher, sicher ... Bei einem Receiver ... Alles ganz schlampig gemacht. Jedenfalls wird RS die nicht selber herstellen, sondern die branded irgend einen China-Krempel als "RS Pro" ohne sich große Mühe zum geben. Bleiben wir aber mal bei der Zeichnung "Measuring Method", besonders Punkt "*3". Die Messung kann nur funktionieren wenn den 16 Mb/s nicht eine zufällige 8-10 MHz Schwingung überlagert ist. Das gäbe nur Matsch. D.h. für mich wären die Dinger nach der im Datenblatt vorgegebenen Messmethode Schrott wenn es eine 8-10 MHz Schwingung gäbe. Jetzt kann es aber sein dass dieses Schrott-Verhalten mittlerweile als normal gilt. Weil alles billiger China-Krempel. Ich würde vorschlagen: a) Versuch mal die Messung nach "*3" nachzustellen b) Erhöhe mal die 30pF und messe jeweils die Änderung der Frequenz. c) Umgekehrt, vermindere die 30pF mal und messe die Frequenz. d) Füge einen Lastwiderstand hinzu und messe die Frequenz. Das beschissene Datenblatt redet was von "TTL kompatibel", aber das ist in dem Teil den sie wohl hirnlos aus einem Datenblatt für einen Transmitter kopiert haben. Ich würde bei vorsichtiger Erhöhung der Last die Signalpegel beobachten. Vielleicht findest du eine RC-Kombination die die Schwingung so weit dämpft dass dass du mit den Bauteilen arbeiten kannst.
Hannes J. schrieb: > Jedenfalls wird RS die nicht selber herstellen, sondern die branded > irgend einen China-Krempel als "RS Pro" ohne sich große Mühe zum geben. Der Chinese ist ziemlich britisch. https://www.cliffuk.co.uk/products/optical/FCR684205R.pdf
Hannes J. schrieb: > a) Versuch mal die Messung nach "*3" nachzustellen > > b) Erhöhe mal die 30pF und messe jeweils die Änderung der Frequenz. > > c) Umgekehrt, vermindere die 30pF mal und messe die Frequenz. > > d) Füge einen Lastwiderstand hinzu und messe die Frequenz. Das > beschissene Datenblatt redet was von "TTL kompatibel", aber das ist in > dem Teil den sie wohl hirnlos aus einem Datenblatt für einen Transmitter > kopiert haben. Ich würde bei vorsichtiger Erhöhung der Last die > Signalpegel beobachten. In forumstypischer Manier, versucht man wieder an den Symptomen herumzukurieren. Dabei ist die Lösung doch so einfach: Musst halt dein asynchrones Geklingel auf einen 2 MHz Träger per Manchester aufmodulieren. Der einfachste Modulator wäre ein: "*a)" Der einfachste Demodluator besteht aus: "*b)" und einem "*c)". Die Batterien aus Manchester sind mittlerweile leer, und damit hinreichend gleichspannungsfrei. ☺ Qualifizierte Leser kennen die Antworten auf *a, *b und *c.
Cartman E. schrieb: > Qualifizierte Leser kennen die Antworten auf *a, *b und *c. "Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht"
H. H. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Qualifizierte Leser kennen die Antworten auf *a, *b und *c. > > > "Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht" Der Abend ist noch lang. Warum sollte man da vorzeitig die Luft rauslassen. ☺ Den Metronom, aka Taktgeber, gibt es natürlich umsonst
H. H. schrieb: > Der Chinese ist ziemlich britisch. > > https://www.cliffuk.co.uk/products/optical/FCR684205R.pdf Der stellt in UK her? Glaube ich eher nicht. Ich sehe die Quelle irgendwo in China. Zum Beispiel Aixin Opto-electrical https://german.alibaba.com/product-detail/Optical-Audio-Toslink-Spdif-Out-DLR1140-1984610678.html
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Hannes J. schrieb: > https://german.alibaba.com/product-detail/Optical-Audio-Toslink-Spdif-Out-DLR1140-1984610678.html Merkwürdig, dass die kein Distri gelistet hat.
Hallo, Cartman E. schrieb: > Qualifizierte Leser kennen die Antworten auf *a, *b und *c. Würde es dir etwas ausmachen uns unqualifizierten Lesern Antworten auf *a,*b und *c zu geben? rhf
Roland F. schrieb: > Hallo, > Cartman E. schrieb: >> Qualifizierte Leser kennen die Antworten auf *a, *b und *c. > > Würde es dir etwas ausmachen uns unqualifizierten Lesern Antworten auf > *a,*b und *c zu geben? > > rhf Als kleines Motivationsleckerli: *a: ein XOR-Gatter (braucht natürlich einen symmetrischen Takt). ☺ Bei nur zwei Eingängen, sollte sich die Frage nach der Beschaltung wohl erübrigen... Und nicht mogeln! Nicht die K.I. fragen! Die weiss sowas sowieso nicht!
Vielen Dank für die rege Diskussion!! @Martin: Das mit der AGC erscheint mir definitiv plausibel, daran dass die Dinger da eine aktive Regelung drin haben könnten hab ich gar nicht gedacht. Ich hab jetzt auf die Schnelle auch keinen Receiver (für TosLink Leitung) gefunden, der einen einfachen Transistorausgang hat. Ich denke ich zerleg mal einen von den Empfängern, vielleicht schaff ich es, ihm die Regelung abzustellen... Resultate werden natürlich geteilt.
Gerd E. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Musst halt dein asynchrones Geklingel auf einen 2 MHz Träger >> per Manchester aufmodulieren. > > Manchester ist auch nicht Gleichspannungsfrei. Aber sicher, der Mittelwert ist konstant! Das ist er einfachste, gleichspannungsfreie Code, der je benutzt wurde! > Es kann sein dass die konkret verwendeten TosLink-Bausteine damit > umgehen können, garantiert ist das aber nicht. Das schon eher. Es gibt welche, die bis DC runter kommen, andere nicht. RTFM.
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Alexander N. schrieb: > Ich hab jetzt auf die Schnelle auch keinen Receiver (für TosLink > Leitung) gefunden, der einen einfachen Transistorausgang hat. Das ist gar nicht das Thema, sondern ob der Empfänger DC mag oder nicht. Es gibt genügend davon. Nicht direkt TOSLINK, wohl aber allgmein für POF. https://www.digikey.de/de/products/filter/faseroptik-empf%C3%A4nger/117 Such dir den schönsten aus.
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Alexander N. schrieb: > Ich denke ich zerleg mal einen von den Empfängern, vielleicht schaff ich > es, ihm die Regelung abzustellen... Sinnlos! Drin ist sowas: https://everlightamericas.com/index.php?controller=attachment&id_attachment=807 Helfen würde nur eine aktive Prüfung des Ausgangssignals auf Gültigkeit. Ein fertiges Modul dafür kenne ich nicht, das müsste man selber in Software lösen. Wenn es immer der gleiche Sendetakt ist, könnte man den vielleicht detektieren und sonst den Ausgang sperren ...
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Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ Einen Toslink für DC kann es auch nicht geben. Dann müsste man ja die Sendeleistung und die Streckendämpfung kennen. Ein typischer Forumsmurx wäre es, die Regelspannung der AGC des Empfängers anzuzapfen. ☺ Den richtigen, und damit aussichtsreichen Weg, habe ich ja schon beschrieben.
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Cartman E. schrieb: > Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ Toshiba ist anderer Meinung. > Einen Toslink für DC kann es auch nicht geben. Hat Toshiba aber verkauft. Wer halt nur Jubelelektronik kennt...
H. H. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ > > Toshiba ist anderer Meinung. > > >> Einen Toslink für DC kann es auch nicht geben. > > Hat Toshiba aber verkauft. Wer der dann mit Feld-, Wald- und Wiesen-POF funktioniert, ist ja alles gut. Verbauen würde ich sowas trotzdem nicht. Erinnert mich an die ersten optischen Mäuse, die schon bei einer Halogenschreibtischlampe kapituliert haben.
TOSLink bzw. S/PDIF wurde m.E. für Audioübertragung im Home-Entertainment konzipiert, und nicht zur Datenübertragung in TV- oder Computernetzen. Also nutzt einfach das was für euren Einsatzzweck vorgesehen ist, dann müsst ihr auch keine Experimente machen.
Nur dass die Audiosignale als Daten über Toslink übertragen werden. Also wo ist das Problem?
> Wer der dann mit Feld-, Wald- und Wiesen-POF funktioniert, > ist ja alles gut. Verbauen würde ich sowas trotzdem nicht. Ich finde den Gedanken das darin eine Regelung ist auch etwas overengineared. In der Regel braucht man da ja nur Kabel von 1-2m laenge. Das ist das was in 99% der Faelle bei den Anwendern rumsteht. Als ich echt mal 10m gebraucht habe musste ich mir das selber machen. Von daher liegt es nahe das es beides gibt. Kann es sein das sowas eingefuehrt hat als man von 32/44.1/48 auf 96 erweitert hat? > Erinnert mich an die ersten optischen Mäuse, die schon bei > einer Halogenschreibtischlampe kapituliert haben. Ist mir nie aufgefallen. Haben immer funktioniert solange sie auf ihrer speziell codierten Mausmatte waren. Vanye
Mario M. schrieb: > Nur dass die Audiosignale als Daten über Toslink übertragen werden. Also > wo ist das Problem? Die Audiogeräte funktionieren anders. Man könnte jetzt hergehen und ein Pseudosignal senden, wenn es keine zu übertragende Daten gibt. Dafür einfach das Kabel stecken lassen und per Software irgendetwas senden.
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Alexander N. schrieb: > Hab ich da was flasch verstanden, oder sind die Dinger einfach Schrott? Ja, da hast du etwas flasch verstanden. Meist benehmen die sicher eher wie ein Funkempfänger. Solange dein zugehöriger Sender nicht das Rauschen der Welt übertönt, hört der Empfänger irgendetwas und deine Aufgabe ist es, daraus DEINE Daten herauszupicken. Deine Datenpakete müssen also anständig verpackt sein (Sync, Start, Daten, CRC o.ä) René H. schrieb: > Man könnte jetzt hergehen und ein Pseudosignal senden, wenn es keine zu > übertragende Daten gibt. So ein Idle Signal hat man teilweise schon beim Funkfernschreiben verwendet. Das Problem bleibt aber ähnlich: Auch da muss sich der Empfänger die Datenpakete heraus fischen, also u.a. den Start sicher erkennen und die Länge irgendwie ableiten.
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René H. schrieb: > TOSLink bzw. S/PDIF wurde m.E. für Audioübertragung im > Home-Entertainment konzipiert, Toslink lag bei Toshiba in der Schublade, da hat man es eben auch für Audio verwendet. Sony und Philips reichte Koaxleitung.
Hallo H. H. und Cartman E. H. H. schrieb: >> Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ > > Toshiba ist anderer Meinung. > > >> Einen Toslink für DC kann es auch nicht geben. > > Hat Toshiba aber verkauft. > > Wer halt nur Jubelelektronik kennt... Vor 25 - 30 Jahren habe ich viel Toslink verbaut. Und die verhielten sich genauso wie ein "verlängerter Optokoppler". ;O) Waren TOTX193 bzw. TOTX173 und TORX193 bzw. TORX173. Das Design hatte ursprünglich Agilent HFBR Optische Sender/Empfänger, die genauso funktionierten, aber wesentlich mehr Reichweite hatten. Es wurden aber nur wenige dutzend cm benötigt, und so wurde aus Kostengründen auf Toslink umgebaut. Das ganze war in einer extrem gestörten Umgebung (Industriell), und hat sehr zuverlässig funktioniert. Ich meine mich aber auch zu erinnern, das da ein Fehler im Datenblatt war, und man den Teilen deutlich mehr Strom geben musste, als die Vorbildschaltung aus dem Datenblatt. Siehe TOSLINK-Beschaltung_TOTX193-TOTX193.png im Anhang. Ich habe dann später HFBR über mehr als 10m in Fertigungsstrassen gesehen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiteten, und auch sehr zuverlässig waren. Zuverlässiger als der RS485 Kram, der konkurierend verwendet wurde. Cartman E. schrieb: >>> Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ >> >> Toshiba ist anderer Meinung. >> >> >>> Einen Toslink für DC kann es auch nicht geben. >> >> Hat Toshiba aber verkauft. > > Wer der dann mit Feld-, Wald- und Wiesen-POF funktioniert, > ist ja alles gut. Verbauen würde ich sowas trotzdem nicht. > > Erinnert mich an die ersten optischen Mäuse, die schon bei > einer Halogenschreibtischlampe kapituliert haben. Erfahrungsgemäß musstest Du schon mit einer sehr starken Taschenlampe bei abgestöpseltem LWL genau gerade in den Empfänger leuchten, um ein Signal zu produzieren. Und die LWL hatten natürlich eine Lichtdichte Hülle. ;O) Das System wurde gerade wegen seiner Einfachheit so gewählt. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Passend zum Thema: https://media.ccc.de/v/38c3-going-long-sending-weird-signals-over-long-haul-optical-networks
Bernd W. schrieb: > Hallo H. H. und Cartman E. > > H. H. schrieb: > >>> Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ >> >> Toshiba ist anderer Meinung. >> >> >>> Einen Toslink für DC kann es auch nicht geben. >> >> Hat Toshiba aber verkauft. >> >> Wer halt nur Jubelelektronik kennt... > > Vor 25 - 30 Jahren habe ich viel Toslink verbaut. Und die verhielten > sich genauso wie ein "verlängerter Optokoppler". ;O) > Waren TOTX193 bzw. TOTX173 und TORX193 bzw. TORX173. Hallo Bernd Echte Multimode-LWL habe ich schon vor 40 Jahren in Verbindung mit passiven IR-Empfängern als Triggersignal verwendet. Die Sende- und Empfangsdioden waren für die LWL auch passend mit Buchsen konfektioniert. Das wird wohl ST gewesen sein. Um die Auswertung musste man sich selbst kümmern. Reichweite und Störsicherheit war da auch überhaupt kein Problem, und die Reichweite wurde auch gebraucht. > Ich meine mich aber auch zu erinnern, das da ein Fehler im Datenblatt > war, und man den Teilen deutlich mehr Strom geben musste, als die > Vorbildschaltung aus dem Datenblatt. > Siehe TOSLINK-Beschaltung_TOTX193-TOTX193.png im Anhang. Das Datenblatt des "DC-tauglichen" Toshiba-Toslinkempfängers, spezifiziert auch keine optischen Leistungen für die Logikpegel. Es wird ja im eigentlichen Sinne auch kein DC übertragen, sondern Logikpegel. Unscharf spezifiziert ist nur, dass bei Abwesenheit eines Eingangssignals, ein "L" am Ausgang lesbar ist. > Cartman E. schrieb: >>>> Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ Bei der Aussage würde ich auch bleiben, und es als die beste Lösung ansehen, die Daten auf einen Träger zu modulieren, der sich an der Audioübertragung orientiert. Passive Optokoppler sind eben etwas anderes als ein Tpslinkpärchen. >>> Toshiba ist anderer Meinung. >>> Hat Toshiba aber verkauft. Die wollen halt Geld verdienen. Egal wie krumm das Signal auf der Empfängerseite aussieht. Immerhin garantieren sie, dass "Dunkel" ein "L" ergibt. > Erfahrungsgemäß musstest Du schon mit einer sehr starken Taschenlampe > bei abgestöpseltem LWL genau gerade in den Empfänger leuchten, um ein > Signal zu produzieren. Und die LWL hatten natürlich eine Lichtdichte > Hülle. ;O) So etwas habe ich nie probieren müssen. Eher Pulsgenerator und Sendediode. Bei echten Glasfasern, würde es auch ohne lichtdiche Aussenhülle schwerfallen, nennenswerte optische Leistung seitlich in die Faser einzukoppeln. POF ist aber Consumerkram mit schwankender Qualität. Schönen Sonntag
Hallo Cartman. Cartman E. schrieb: > > Das Datenblatt des "DC-tauglichen" Toshiba-Toslinkempfängers, > spezifiziert auch keine optischen Leistungen für die Logikpegel. > Es wird ja im eigentlichen Sinne auch kein DC übertragen, sondern > Logikpegel. Unscharf spezifiziert ist nur, dass bei Abwesenheit > eines Eingangssignals, ein "L" am Ausgang lesbar ist. Naja, die üblichen Logikfamilien haben ja teilweise auch enorme Toleranzen für ihre Pegel. > >> Cartman E. schrieb: >>>>> Ein Toslink ist halt kein verlängerter Optokoppler. ☺ > > Bei der Aussage würde ich auch bleiben, und es als die beste > Lösung ansehen, die Daten auf einen Träger zu modulieren, der > sich an der Audioübertragung orientiert. > Passive Optokoppler sind eben etwas anderes als ein Tpslinkpärchen. ~~~ ~~ ~ > Die wollen halt Geld verdienen. Egal wie krumm das Signal auf > der Empfängerseite aussieht. Immerhin garantieren sie, dass > "Dunkel" ein "L" ergibt. Du willst Breitband über mehrere 100km übertragen. Ich habe 1Mb oder gar nur statische Signale über Centimeter bis Meter übertragen. ;O) Maschinensteuerungen halt. > >> Erfahrungsgemäß musstest Du schon mit einer sehr starken Taschenlampe >> bei abgestöpseltem LWL genau gerade in den Empfänger leuchten, um ein >> Signal zu produzieren. Und die LWL hatten natürlich eine Lichtdichte >> Hülle. ;O) > > So etwas habe ich nie probieren müssen. Eher Pulsgenerator und > Sendediode. > Taschenlampen haben Servicetechniker sowieso dabei. Und damit lässt sich dann ein "Tod oder Lebendig" Test einfach machen. Und leichter als Stimulus einkoppelbar als mit Leitungen auf der Platine rummzufummeln. Viele hochwertige Messmittel waren damals nicht tragbar, nur schleppbar. ;O) > Bei echten Glasfasern, würde es auch ohne lichtdiche Aussenhülle > schwerfallen, nennenswerte optische Leistung seitlich in die Faser > einzukoppeln. POF ist aber Consumerkram mit schwankender Qualität. Richtig. Aber solange die Qualität immer ausreichend ist....;O) Fehler an LWL und LWL-TX/RX waren immer mechanisch begründet. Gegen rohe Gewalt hilft nur wenig. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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> Bei echten Glasfasern, würde es auch ohne lichtdiche Aussenhülle > schwerfallen, nennenswerte optische Leistung seitlich in die Faser > einzukoppeln. POF ist aber Consumerkram mit schwankender Qualität. Vermutlich laengst ausgestorben, aber es gab zu hochzeiten der DATs auch mal Toslinkkabel mit echten Glasfasern drin. Wenn ich mich recht erinnere lagen die damals so bei 50DM pro Stueck und waren fuer Goldohren designt. .-) Ausserdem weiss ich nicht ob das abwertende "Consumerkram" hier angebracht ist. Toslink ist fuer Entfernungen bis zu 10m gedacht und ist dort auch sehr zuverlaessig und problemlos. Daher ist der Gedanke es auch anderweitig zu nutzen schon naheliegend. Der ist mir auch schon 1-2x gekommen. Klar, es ist nicht industriell im Sinne von Trittsicher und IP68 bei -40 bis +85. :-D Vanye
Vanye R. schrieb: > Toslink ist fuer Entfernungen bis zu 10m gedacht Das Kabel ist nicht das Problem, sondern die Technik dazwischen. Wobei teuer nicht unbedingt besser sein muss.
Neuester Standard (nur zur Vollständigkeit): https://www.jeita.or.jp/japanese/standard/book/RC-5720C/
M. G. schrieb: > Neuester Standard (nur zur Vollständigkeit): > https://www.jeita.or.jp/japanese/standard/book/RC-5720C/ Ist aber nur der mechanische Teil.
M. G. schrieb: > Neuester Standard (nur zur Vollständigkeit): Wer wie ich solche Blätter-Seiten hasst, freut sich vielleicht hierüber: https://www.jeita.or.jp/cgi-bin/standard/file.cgi?jk_n=256
Harald K. schrieb: > René H. schrieb: >> dazwischen > > Dazwischen ist der Lichtleiter; Du meinst wohl eher an den Enden. Ich meinte die "Umsetzer". Irgendwie müssen die Daten ja zum "Umsetzer" (z.B. vom LAN-Anschluss des Routers) die aus den "analogen Daten" Licht machen und wieder zurück.
Die AGC der Reciever die ich hab ist wie befürchtet direkt am Chip / Die. Nix mit quick-and-dirty fix. Wie oben schon von jemandem geschrieben: Der Receiver von Toshiba TORX1350A(F) wäre bis DC spezifiziert, eine AGC hat der aber auch. https://toshiba.semicon-storage.com/info/TORX1350A(F)_datasheet_en_20200312.pdf?did=35629&prodName=TORX1350A(F) Vielleicht werd ich den noch versuchen, ich seh aber ein dass die 'nachhaltigere' Lösung wohl eher ist, auf ein anderes Fasersystem zu setzen. Wie so oft 'wär ja zu schön gewesen'... Danke, Alex
Alexander N. schrieb: > Vielleicht werd ich den noch versuchen, ich seh aber ein dass die > 'nachhaltigere' Lösung wohl eher ist, auf ein anderes Fasersystem zu > setzen. Du hast ne merkwürde Logik . . .
Vanye R. schrieb: > Vermutlich laengst ausgestorben, aber es gab zu hochzeiten der DATs auch > mal Toslinkkabel mit echten Glasfasern drin. Wenn ich mich recht > erinnere lagen die damals so bei 50DM pro Stueck und waren fuer > Goldohren designt. .-) In der Preislage lagen Multimode-LWL-Jumperkabel mit ordentlichen ST-Verbindern in vergangenen Zeiten aber auch. > Ausserdem weiss ich nicht ob das abwertende "Consumerkram" hier > angebracht ist. Toslink ist fuer Entfernungen bis zu 10m gedacht und ist > dort auch sehr zuverlaessig und problemlos. Daher ist der Gedanke es > auch anderweitig zu nutzen schon naheliegend. Der ist mir auch schon > 1-2x gekommen. Mir nicht. Es gibt genügend Alternativen, die LWL und bessere Steckverbinder benutzen. Notfalls künnte man sogar Sende- und Empfangsdiode in jeweils eine ST/ST-Buchse einbauen. > Klar, es ist nicht industriell im Sinne von Trittsicher und IP68 bei -40 > bis +85. :-D Klar, es ist Consumerkram. Es ist nicht trittsicher und die Steckverbinder sind naja... S/PDIF mache ich über Koax. @TO: Dein Problem löst sich sofort, wenn du das Ganze eben analog zu einem digitalen (Audio-)Toslink betreiben würdest. Dann könntest du auch "Jubelelektronik"-Receiver problemlos benutzen. Oder die, die du schon hast...
Alexander N. schrieb: > Jetzt haben manche der Receiver (RS 805-1671) offenbar ein Verhalten, > bei dem ein 8-10MHz Signal am Ausgang anliegt, selbst wenn keine > Faser/Leitung angesteckt ist. Das Problem hatte ich mit den Empfaengern von Cliff auch. Bei mir war es ausreichend, die Betriebsspannung auf 3.3V zu verringern, das laeuft jetzt seit 10 Jahren problemlos. Mit Signal (Audio wie vorgesehen) haben die Empfaenger auch an 5V korrekt funktioniert. Vanye R. schrieb: > In der Regel braucht man da ja nur Kabel von 1-2m > laenge. Das ist das was in 99% der Faelle bei den Anwendern rumsteht. Bei mir sind es 15m vom PC zum Verstaerker, sowas kommt also durchaus auch vor. Das Kabel ist fertig gekauft, und dabei war nicht die Laenge das Problem, sondern einen Haendler zu finden, der nicht nur die zentimeterdicken Audiophilen-Kabel mit vergoldeten Steckern anbietet (die haette ich nicht mehr in den Kabelkanal reinbekommen, schon gar nicht um eine 90°-Ecke). Auch mit dem billigen, duennen Kabel hat der Cliff-Empfaenger noch mehr als genug Signal (man kann den Stecker ein Stueck rausziehen, bevor die Verbindung abbricht) -- allerdings hat ein moderner PC vielleicht auch eine staerkere Sende-LED als ein CD-Player aus den 80ern.
Ich hatte letztes Jahr einen Toslink Receiver für ein Projekt verbaut. Toshiba Torx 1952. Der wurde mit 5V versorgt und hat sich wie ein Optokoppler verhalten, was er prinzipiell auch ist. DC war kein Problem. Wäre auch für den Receiver dahinter ärgerlich, wenn bei offenem Anschluss ständig irgend ein Pseudomüll dekodiert und wieder verworfen werden muss
> Wäre auch für den Receiver dahinter ärgerlich, wenn bei offenem > Anschluss ständig irgend ein Pseudomüll dekodiert und wieder verworfen > werden muss Wenn er gut programmiert ist dann sollte dem das nichts ausmachen. Sowas ist wichtig fuer Systeme die stabil und zuverlaessig sind damit sie jederzeit wieder aufsyncronisieren koennen. Eigentlich testet man seine Datenverbindungen sogar indem man da mal einen Berg unsinn reinpiped. Jedenfalls wenn dir Zuverlaessigkeit wichtig und du nicht willst das deine Hardware irgendwann auf dem CCC besprochen wird. :-D Vanye
Als Experte (tm) auf diesem Gebiet kann ich Dir sagen, dass die "DC-tauglichkeit" nicht gegeben ist, weil der Empfänger mit relativen Beleuchtungsstärken arbeitet. Das muss auch so sein, um unterschiedliche Leitungslängen, Steckerqualitäten etc. auszugleichen. Du musst Dir also eine Art Modulation verwenden, die zyklische Signalwechsel vorsieht.
Rolf E. schrieb: > Als Experte (tm) auf diesem Gebiet kann ich Dir sagen, dass die > "DC-tauglichkeit" nicht gegeben ist, weil der Empfänger mit relativen > Beleuchtungsstärken arbeitet. Grundsätzlich und vom Prinziep her hast Du recht, aber..... Das ist für ein paar Meter und Led voll an oder aus eigentlich zimlich egal. Die Toleranzen die Du z.B. bei den Pegeln von Logik Familien hast, sind auch teilweise heftig. > Das muss auch so sein, um unterschiedliche > Leitungslängen, Steckerqualitäten etc. auszugleichen. Du musst Dir also > eine Art Modulation verwenden, die zyklische Signalwechsel vorsieht. Das ist so für z.B. optisches LAN auch wichtig. Wenn Du aber eine Geräte interne Verbindung in z.B. einer Drehbank hast hast, über einige dutzend Zentimeter oder wenige Meter, dann ist das egal. Und es werden ja nur geringe Datenraten oder statische Signale übertragen. Agilent HFBR oder die angesprochenen TOTX/TOTR193 sind genau dafür gemacht, wie Du aus den entsprechenden Datenblättern sehen kannst. Und inerhalb von Geräten ist Trittsicherheit auch meist egal, und dagegen und gegen agressive Verschmutzung werden die LWL halt in einen Schlauch gezogen. Man muss nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Es erleichtert jedenfalls den Service ungemein, wenn Du z.B. statische Signalverbindungen mit der Taschenlampe testen kannst. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Johannes schrieb: > Toshiba Torx 1952. Der wurde mit 5V versorgt und hat sich wie ein > Optokoppler verhalten, was er prinzipiell auch ist. DC war kein Problem. Gute Erfahrungen habe ich mit TORX173 gemacht, Versuche mit TORX1952 sind hier aber in die Hose gegangen. Gruß Jobst
Vanye R. schrieb: > Ich finde den Gedanken das darin eine Regelung ist auch etwas > overengineared. Ist es nicht. Das ist, was man benutzt, wenn man die Fehlerrate einer AC-Übertragung minimieren will. Und es funktioniert unabhängig vom konkret verwendeten Encoding. Einfach durch die Optimierung des SNR. Nur eben nicht bei DC. Dann regelt die Verstärkung unkontrolliert hoch und beim Empfänger tröpfelt hochverstärktes Rauschen raus. Mein Gott, das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein.
> Ist es nicht. Das ist, was man benutzt, Das ist mir schon klar. Bloss bei 1m Kabel IMHO etwas uebertrieben. Es haben auch schon Leute geschafft mit einem Optokoppler 1mm zu ueberbruecken, manche sogar mit rein analogen "Datenprotokollen". .-) > Mein Gott, das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein. Bis auf die Anrufung nicht existenter Wesen denke ich das auch oft.... Vanye
Hat ein wenig länger gedauert als erhofft, aber immerhin: Ich hab die Receiver von Toshiba (TORX1350A(F)) besorgt, die sind auch für DC spezifiziert. Damit läuft die Geschichte jetzt so wie ich das ursprünglich wollte. Was mir auch aufgefallen ist: Die RS-Receiver (aber auch die Transmitter) --- Relabels der CLIFF-Teile ---, sind m.E. nach wirklich Schrott. Die LWL wackeln in den Steckern nur so rum, ich dachte das wär normal bis ich den originalen Toshiba Receiver gesehen hab. Jedenfalls nochmal danke allen Beteiligten für die Hilfe bei der Fehlersuche, Alex
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