Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Antennenpositioner synchron


von Robert F. (femi)


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Ich frage einmal nach der Realisierbarkeit 2 Satellitenpositioner 
syncron laufen zu lassen. Einer im Zimmer, der andere in unmittelbarer 
Umgebung der Antenne, 20-30 m auseinander. Der Prozessor und EEprom 
müssten Atmels sein.

Nachdem ich weder das Gerät entworfen habe, und ich hier nur Anwender 
bin, ist meine Frage erst einmal ob sich bei dieser Entfernung so etwas 
realisieren lässt und wenn dann wie?

von Hmmm (hmmm)


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Robert F. schrieb:
> Ich frage einmal nach der Realisierbarkeit 2 Satellitenpositioner
> syncron laufen zu lassen.

Was ist für Dich ein "Satellitenpositioner"? Ein Standalone-Gerät, um 
DiSEqC-Signale an den Motor zu schicken, oder der Motor selbst?

Robert F. schrieb:
> Der Prozessor und EEprom müssten Atmels sein.

?

Robert F. schrieb:
> ist meine Frage erst einmal ob sich bei dieser Entfernung so etwas
> realisieren lässt

Vielleicht solltest Du Dein Problem erstmal so schildern, dass jemand, 
der nicht weiss, was Du da vorhast, es versteht. Eine Zeichnung sagt oft 
mehr als 1000 Worte.

von Robert F. (femi)


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Nur wenn meine Frage mit ja beantwortet werden kann, macht es Sinn 
weiter zu schreiben.
Zwei Lichtschalter eine Lampe, mit beiden kannst sie einschalten.
Ganz so simpel ist es leider nicht, das Prinzip schon. Es ist hier 
Steuerung, Anzeige und Datenspeicherung betroffen.

Der/die Positioner sind Stand-Alone Geräte, welche man mit bis zu 240 
Positionen programmieren kann. Die Steuerung kann am Gerät oder mit der 
Fernbedienung erfolgen.
Positionen werden über Spannung und Rückmeldung der Pulse angesteuert. 
Theoretisch wäre diese auch über Diseqc möglich, es handelt sich aber um 
KEINE Diseqc-Motoren.

Natürlich kann man die Daten auslesen, auf den PC spielen und am 2. 
Gerät einspielen, das man dann zur Antenne schleppt, anschließt und dort 
bedienen könnte. Ist man mit den Einstellungen fertig, geht das Spiel in 
umgekehrter Richtung abermals los.
Daher entstand mein Gedanke zwei Geräte syncron laufen zu lassen.

Strom- und Pulseleitungen zu splitten ist das Geringste; es geht um die 
Daten welche an einem Ort in BEIDEN Geräten abgespeichert werden sollen. 
Also egal welches der beiden Geräte soll jeweils in BEIDE EEproms 
schreiben, und ebenso die gleichen Werte am Display aufscheinen und das 
in den 30 Metern Entfernung.

von Hmmm (hmmm)


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Robert F. schrieb:
> Strom- und Pulseleitungen zu splitten ist das Geringste; es geht um die
> Daten welche an einem Ort in BEIDEN Geräten abgespeichert werden sollen.
> Also egal welches der beiden Geräte soll jeweils in BEIDE EEproms
> schreiben, und ebenso die gleichen Werte am Display aufscheinen und das
> in den 30 Metern Entfernung.

Wenn die beiden Geräte wirklich identisch sind, also die EEPROM-Inhalte 
bei identischen Einstellungen exakt übereinstimmen, und es externe 
EEPROMs (also nicht in der MCU integrierte) sind, könnte man sowas 
bauen.

Auf beiden Seiten ein kleiner Controller, der im gerade bedienten Gerät 
lauscht mit (dürfte I2C sein, evtl. auch SPI) und überträgt bei 
Schreibzugriffen Startadressen und geschriebene Daten zur Gegenstelle 
(z.B. per RS485), dort wird dann alles ins EEPROM geschrieben.

Voraussetzung: Auf dem Gerät, das gerade nicht bedient wird, laufen 
keine I2C-/SPI-Übertragungen, die zu Kollisionen führen könnten. 
Ebenfalls ungünstig wäre, wenn die Daten im RAM vorgehalten werden und 
später wieder überschrieben werden könnten.

Wäre also alles ein ziemlich ekliger Hack.

von Wolf17 (wolf17)


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Wie arbeitet der Positionierer INTERN? Über Motorumdrehungen und 
Anfangspositionsschalter, oder teurem Absolutpositionsgeber, oder doch 
klassisch simpel mit einem Positionspotentiometer, das eine 
Gleichspannung ausgibt?
Nach extern wird dann ein Controller sitzen, der die Befehle auswertet 
und eine DC Position vom Poti anfährt.

Dann ist die Lösung, die DC Positionsspannung von A abzugreifen und den 
Motor von B direkt mittels Differenzkomparator mit Hysterese zu steuern. 
(Oder über eine MCU mit zwei Analogeingängen plus Software.)

Positionierer B folgt dann der Stellung von A.

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert F. schrieb:
> Nachdem ich weder das Gerät entworfen habe, und ich hier nur Anwender
> bin, ist meine Frage erst einmal ob sich bei dieser Entfernung so etwas
> realisieren lässt und wenn dann wie?

Wichtig wäre erstmal, welche Form die Gehäuse haben oder haben sollen.

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> Ich frage einmal nach der Realisierbarkeit 2 Satellitenpositioner
> syncron laufen zu lassen.

Du kannst nicht irgendwelche Satelliten positionieren. Die sitzen in 
ihrem Orbit und empfangen ihre Steuerkommandos vom Betreiber, d.h. ohne 
den passenden Schlüssel fallen die stur nach festen Spielregeln 
(hauptsächlich Gravitationsgesetz) um die Erde.

Was sind "Satellitenpositioner"?

: Bearbeitet durch User
von Robert F. (femi)


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@rawi
Ich versuche dir ein wenig das Thema näher zu bringen, hat aber mir 
meiner eigentlichen Frage nichts zu tun.

Satellitenpositioner sind Geräte welche Satellitenantennen über Motoren 
die Empfangsposition verändern können.
Die Satelliten selbst, werden damit natürlich nicht positioniert.
NUR GEOSTATIONÄRE Satelliten scheinen im Orbit zu sitzen.
Ich betone scheinen, weil sie Schwankungen im Raum, als auch um die 
eigenen Achsen haben können, die ausgeglichen werden müssen.
Bei Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Satellitenorbit findest die 
verschiedenen Orbits von Satelliten.
Mit dem EGIS Positioner ließen sich auch polarumlaufende Satelliten 
verfolgen.

Mein Ansinnen war nur dahingehend 2 identische Steuergeräte an EINER 
Antenne synchron laufen zu lassen. So wie parallel geschaltete Akkus, 
denen man beiden gleichzeitig Strom entnimmt oder auflädt, vereinfacht 
dargestellt.

@ralf0815
Die Gehäuse sind ca L 300 x B 300 x H 140
Ich verstehe die Relevanz der Größe nicht. Sie könnten auch die Maße 
einer Gartenhütte haben. Für die permanente Nutzung im Freien müsste 
ohnehin ein Wetterschutz her, wo man das Gerät unterbringen kann.

@wolf17
Über Motorumdrehungen, mit elektronischer Begrenzung im Positioner und 
mechanischen Begrenzungsschaltern im Motor.
Deiner Ausführung zur Folge habe ich Zweifel an der eigenständigen 
Machbarkeit, was auch das Posting von hmmm erkennen läßt.

@hmmm
DANKE, das ist schon mal eine gute Einschätzung.

von Nemopuk (nemopuk)


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Müsste man nicht langsam mal verraten, um welches Gerät es hier geht, 
wenn man hier hier voran kommen will?

> Der Prozessor und EEprom müssten Atmels sein.

Schau nal nach, wie viele "Prozessoren" (du meinst wohl Mikrocontroller) 
und EEProms Atmel angeboten hatte. Und dann bedenke, daß dessen Funktion 
von einem uns unbekanntem Programm bestimmt wird. In Kombination ergibt 
das unendlich viele Möglichkeiten, wie das Ding funktionieren könnte. 
Und da sollen wir jetzt erraten, wo man ansetzten bzw. Modifizieren 
kann. So wird das nichts.

Die Entfernung zwischen den Geräten ist jedenfalls kein unüberwindbares 
Hindernis.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Robert F. schrieb:
> 2 identische Steuergeräte an EINER Antenne synchron laufen zu lassen.
??? Wie soll das mechanisch gehen?
Oder sollte das zwei Positionierer an einem Receiver heißen?

Laut https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Satellite_Equipment_Control
ist Diseq erst ab 2.0 bidirektional

Ein Positionierer der Diseq 1.2 versteht, antwortet also nicht
https://www.wiltanet.de/skyrevolt-diseqc-motor-sat-antennen-motor-svm-p-diseqc-1-3-antennen-bis-zu-1-20m-kompatibel-mit-allen-diseqc-1-2-receivern_122306_10922
https://www.satking.de/moteck-digipower-diseqc-1.2-motor-sg-2100a

Dann sollte es doch nur ein Problem der verfügbaren Stromstärke des 
steuernden Receivers sein, zwei Positionierer parallel zu schalten.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (dachs)


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Robert F. schrieb:
> 2 identische Steuergeräte an EINER
> Antenne synchron laufen zu lassen.

Welches Problem soll damit gelöst werden?

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> Satellitenpositioner sind Geräte welche Satellitenantennen über Motoren
> die Empfangsposition verändern können.
> Die Satelliten selbst, werden damit natürlich nicht positioniert.

Also geht es um Nachführeinrichtungen von Antennen - das macht die Sache 
klarer.
Ob sich die synchron steuern lassen, hängt davon ab, wie sie gesteuert 
werden. Dazu müsstest du dann ein paar Infos geben.
Es gibt Antennenrotoren, wo der Vergleich zwischen Soll- und 
Ist-Ausrichtung im Steuergerät stattfindet. Da würde man sich dann etwas 
schwer damit tun, zwei Antennenrotoren anzuschließen. Und es gibt 
welche, wo die Positionsregelung im Rotor sitzt, so dass er nur die 
Sollposition mitgeteilt bekommen muss. Es kommt also drauf an.
Ein anderer Punkt für die Nachführung von Satelliten ist, wie sich die 
Steuerung benimmt, wenn während der laufenden Bewegung die Zielposition 
geändert wird. Ungünstig ist, wenn immer erst ein bestehender Fahrbefehl 
abgearbeitet würde, bevor ein neue Zielposition empfangen werden kann. 
Das führt dann zum Leapfrog-Effekt. Wenn ein Satellit nahe an der 
Drehachse vorbei fliegt, kann es immer passieren, dass der Rotor zu 
langsam ist und nicht sauber folgen kann.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Rainer W. schrieb:
> Es gibt Antennenrotoren, wo der Vergleich zwischen Soll- und
> Ist-Ausrichtung im Steuergerät stattfindet. Da würde man sich dann etwas
> schwer damit tun, zwei Antennenrotoren anzuschließen
Bei Steuergeräten mit großem Positionssollwertdrehknopf: Für die Typen, 
bei denen die abgesetzten analogen Steuergeräte je mit drei Leitungen 
zum Positionsistwertpoti und zwei zum Motor verbunden sind, muss man nur 
die Spannung vom Sollpoti A ins Steuergerät B statt dessen Potispannung 
einspeisen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Wolf17 schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Es gibt Antennenrotoren, wo der Vergleich zwischen Soll- und
>> Ist-Ausrichtung im Steuergerät stattfindet. Da würde man sich dann etwas
>> schwer damit tun, zwei Antennenrotoren anzuschließen
> Bei Steuergeräten mit großem Positionssollwertdrehknopf: Für die Typen,
> bei denen die abgesetzten analogen Steuergeräte je mit drei Leitungen
> zum Positionsistwertpoti und zwei zum Motor verbunden sind, muss man nur
> die Spannung vom Sollpoti A ins Steuergerät B statt dessen Potispannung
> einspeisen.

Schwierig würde das, falls die Bedienung von beiden Orten aus möglich 
sein soll.

: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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In den 70er Jahren gab es mal von Conrad einen Antennenrotor, der genau 
das gemacht hat was der TO beabsichtigt, allerdings damals in analog.

Das Steuergerät besaß den gleichen Motor wie der Rotor, allerdings 
drehte der nur die Windrose auf dem Steuergerät. Da zwei scheinbar 
gleiche Motoren jedoch niemals genau gleich laufen, musste man hin und 
wieder die Anzeige nacheichen.

Vielleicht will der TO etwas ähnliches bauen.

Den Rotor habe ich sogar noch hier liegen.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Robert F. schrieb:
> @ralf0815
> Die Gehäuse sind ca L 300 x B 300 x H 140
> Ich verstehe die Relevanz der Größe nicht. Sie könnten auch die Maße
> einer Gartenhütte haben. Für die permanente Nutzung im Freien müsste
> ohnehin ein Wetterschutz her, wo man das Gerät unterbringen kann.

An sich wollte ich Dich damit lediglich dazu animieren, einmal selber 
Deine desolate Informationsstrategie zu reflektieren.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Robert F. schrieb:
> Satellitenpositioner sind Geräte welche...
Allem voran ist "Satellitenpositioner" ein selbsterfundenes Wort.

Das, was da benötigt wird, ist einfach eine "synchrone Achse". Oder eher 
2 dsvon: eine für den Drehwinkel und eine für die Neigung.

Robert F. schrieb:
> Daher entstand mein Gedanke zwei Geräte syncron laufen zu lassen
Diese Aufgabe ist prinzipiell uralt und zigtausendfach gelöst. Und jetzt 
kommt es darauf an, was du schon hast (Mechanik, Motoren, Geber, 
Ansteuerung, ...) bzw. was davon du noch brauchst oder gar selber machen 
willst.

Robert F. schrieb:
> Deiner Ausführung zur Folge habe ich Zweifel an der eigenständigen
> Machbarkeit
Das steht auf einem anderen Blatt und kann ggf. durch fiskalischen 
Einsatz ausgeglichen werden.

von Robert F. (femi)


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@nepomuk
Es ist ein AT89S52 auf der Hauptplatine

@wolf17
Wieso mechanisch?
2 Motoren werden mit EINEM Positioner aktuell gesteueert. Es soll ein 
zweiter Positioner zum ersten synchron laufen.
Dabei müssten beide Geräte auf die gleiche Position schalten und die 
Pulse der Motoren empfangen.
Welche der beiden Steuergeräte den/die Motoren dreht, muss egal sein.
Mit Receiver hat es NICHTS zu tun!

@Matthias S. (dachs)
Der Vorteil: Bei der Positionierung an der Antenne können weitere 
Einstellungen vorgenommen werden, die man vom Zimmer aus nicht machen 
kann.

@Rainer W. (rawi):
Nachführung im eigentlichen Sinn ist es nicht, da es sich bei meinem 
System um geostationäre Satelliten handelt.
Die Positionierung erfolgt über zwei 24V Aktuatoren (Azimuth und 
Elevation)
Das ursprüngliche Probleme, so dachte ich, es sei der labile, originale 
Polarmount. Ich besorgte mir dann einen stabilen aus Edelstahl, stellte 
alles mühsam ein und nach und nach stimmen inzwischen keine Counts mehr 
überein. Ursache unbekannt, mit Vermutung, dass ständiges Rütteln durch 
den Wind selbst die Schnecken in den Actuatoren zum Drehen veranlasst

Da die Winkeländerung nicht linear zum Motor ist, sind es auch die 
Counts nicht. Dadurch sind Einstellungen outdoor ebenfalls einfacher, 
zumindest wenn es wieder wärmer wird.

@Schorsch M. (schorschm)
Den Conrad Rotor habe ich noch im Archiv liegen, es hat damit rein gar 
nichts zu tun.
Ich will auch keine zwei Motoren synchron laufen lassen, sondern in zwei 
Steuergeräten die gleichen Werte vom/zum Motor übermitteln, egal welches 
Steuergerät benutzt wird.
Gleichzeitig ist es ohnehin nicht möglich.

@ralf0815
>An sich wollte ich Dich damit lediglich dazu animieren, einmal selber Deine 
desolate Informationsstrategie zu reflektieren.
Meine Grundfrage nach der Möglichkeit war eindeutig, die Maßangabe aber 
unnötig.

@Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller)
> Allem voran ist "Satellitenpositioner" ein selbsterfundenes Wort.
Wenn dann vom Handel, nicht von mir erfunden, gelegentlich auch 
Antennenpositioner genannt.
Die Moteck oder VBoxen sind eine einfachere Ausgabe dieser Art von 
Positionern.

Die Achsen existieren ja, das Steuergerät ebenfalls, ebenso ein zweites, 
nur das eine soll wissen was das andere gerade macht.

> bzw. was davon du noch brauchst oder gar selber machen willst.
Was ich noch brauche spielt im Bereich der Elektronik. Einfache 
Nicht-SMD bekomme ich wahrscheinlich slebst hin
> Das steht auf einem anderen Blatt und kann ggf. durch fiskalischen Einsatz 
ausgeglichen werden.
Damit könnte ich auch leben, solange es angemessen ist.

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert F. schrieb:
> Die Positionierung erfolgt über zwei 24V Aktuatoren (Azimuth und
> Elevation)

Mit einem normalen Polarmount und Konzentration auf die geostationären 
Satelliten ist nur ein Motor/Aktuator angebracht.

von Robert F. (femi)


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Einzig fix eingestellt darf nur die Deklination sein, sie ist vom 
Standort abhängig. Ich habe auch schon Anlagen von Unbedarften gesehen, 
welche die Elevation fix machten und über einen Deklinationsmotor 
ausgleichen, das ist Murks und Pfusch.

Ohne Elevationsmotor kann man kein Signal der "inclined Orbit" 
Satelliten optimieren oder gar empfangen, selbst wenn der Polarmount 
optimal eingestellt ist.

Unterschiedliche Beams, wie der Türkei-Beam auf 42°E, als auch 
unterschiedliche Frequenzbänder können andere LNB-Tilts aufweisen; muss 
man dann natürlich manuell optimieren. Ein LNB-Rotor wäre ein tolles 
Teil.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Mein Ansinnen war nur dahingehend 2 identische Steuergeräte an EINER
> Antenne synchron laufen zu lassen. So wie parallel geschaltete Akkus,
> denen man beiden gleichzeitig Strom entnimmt oder auflädt, vereinfacht
> dargestellt.

Komische Analogie, da das eine nur Strom betrifft (wo man da nur 
einmalig auf die Polarität achten muss), das andere Steuersignale, die 
bei unterschiedlichen Pegeln für Kurzschlüsse auf der Leitung sorgen.

Mach mal "Butter bei die Fische":
1. Was soll der Aufbau? Eine lokale Steuerung an der Antenne, und eine 
in der warmen Bude?
Dafür gibt es Trennschalter mit deren Hilfe man eine der Steuerungen 
bevorzugen kann.
2. Wie sehen die Steuersignale aus?
Wird die Antenne von der Steuerung durch analoge Spannungen/Ströme oder 
über einen digitalen Datenstrom angesteuert?

Hör mal bitte auf, irrelevante Informationen zu liefern:
 - Atmel-Controller gibt es viele seit vielen Jahren, genauso wie deren 
EEPROMs
 - Was interessiert Normalsterbliche, ob andere die Steuerung falsch 
machen?

Eine Zeichnung / Blockbild des (Wunsch-) Aufbaus hätte die Sache 
vermutlich auch schon vereinfacht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Es ist immer noch völlig unklar, welche Hardware gesteuert werden soll 
und wie sie steuerbar ist (Schnittstelle). Die vielen Rückfragen haben 
nichts gebracht, außer ausweichendes Geschwurbel.  Ich denke, das wird 
nichts mehr.

von Matthias S. (dachs)


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Robert F. schrieb:
> stimmen inzwischen keine Counts mehr überein. Ursache unbekannt, mit
> Vermutung, dass ständiges Rütteln durch den Wind selbst die Schnecken in
> den Actuatoren zum Drehen veranlasst

Das behebt man üblicherweise mit einem Referenzpunkt, den die Steuerung 
mit ihren internen Werten vergleicht/abgleicht.

Aber die Antworten lassen wenig Hoffnung.
:-((

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Robert F. schrieb:
> Die Achsen existieren ja, das Steuergerät ebenfalls, ebenso ein zweites,
> nur das eine soll wissen was das andere gerade macht.
Mein derzeitiger Stand dieser "Ratestunde" ist also, dass du eigentlich 
nur eine "Fernsteuerung" für dieses eine, immer noch geheime 
"Steuergerät" brauchst.

Aber sei's drum: es wäre an der Zeit, die vielfach ausgesprochenen 
Fragen nach dem Typ oder Namen diesem "Steuergerät" zu beantworten. Denn 
sonst kann man nur "Raten" statt zu "Beraten".

: Bearbeitet durch Moderator
von Stefan M. (derwisch)


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Robert F. schrieb:
> Ich frage einmal nach der Realisierbarkeit 2 Satellitenpositioner
> syncron laufen zu lassen. Einer im Zimmer, der andere in unmittelbarer
> Umgebung der Antenne, 20-30 m auseinander. Der Prozessor und EEprom
> müssten Atmels sein.

@ Robert F.

Was hast du davon, wenn ein Rotorsystem für eine Sat Antenne in deinen 
Zimmer steht?
Soll diese nur als Anzeige dienen? Damit man die Position der 
"wirklichen" Antenne (draussen) ablesen kann?

Bitte beachte, dass nur dann sinnvolle Antworten kommen können, wenn das 
Problem so genau wie möglich beschrieben wird.
Fotos oder Zeichnungen helfen dabei.
Eine Beschreibung mit Worten wird nicht von jedem Hirn so verstanden, 
wie Du es möglicherweise meinst.

von Chris V. (nagut)


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Robert F. schrieb:
> Ich will auch keine zwei Motoren synchron laufen lassen, sondern in zwei
> Steuergeräten die gleichen Werte vom/zum Motor übermitteln, egal welches
> Steuergerät benutzt wird.
>
> (...)
>
> gelegentlich auch Antennenpositioner genannt.
> Die Moteck oder VBoxen sind eine einfachere Ausgabe dieser Art von
> Positionern.
>
> Die Achsen existieren ja, das Steuergerät ebenfalls, ebenso ein zweites,
> nur das eine soll wissen was das andere gerade macht.

Wie Du an vielen Antworten hier merkst, stellst Du Dein Ansinnen hier 
leider nicht sonderlich verständlich dar. Mit "Motek" und "Vbox" findet 
man zumindest sowas hier:
https://www.sciteq.com.au/product/moteck-v-box-satellite-positioner/

Du hast aber offenbar ein anderes Produkt, dessen Hersteller und Typ Du 
uns nicht verraten willst. Die für Dich schlechte Nachricht lautet: Wenn 
so eine Verwendung von zwei Steuergeräten an einem Rotor (mit zwei 
Achsen) nicht vom Hersteller vorgesehen ist, dann kann man das auch 
nicht mit einfachen Mitteln (wie einen Akku parallel anklemmen) 
hinfrickeln.

Die Bedienung von mehreren Orten aus ist dabei durchaus bei manchen 
Herstellern möglich. (hier z.B. über einen Webserver)
http://www.egis.org/aroto_de.html

Grundsätzlich bauen kann man sowas durchaus. Nur günstig von der Stange 
unde "irgendwas" kaufen wird nicht gehen.

von Chris V. (nagut)


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Diese Kisten können z.B. ihr GUI per VNC an mobile Geräte übertragen. 
Die angesprochenen 30m sind ja vermutlich noch in machbarer 
WLAN-Reichweite.
https://www.microham.com/contents/en-us/d50_ARCO.html

von Robert F. (femi)


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von Rahul D. (rahul)

>Komische Analogie, da das eine nur Strom betrifft (wo man da nur
>einmalig auf die Polarität achten muss), das andere Steuersignale, die
>bei unterschiedlichen Pegeln für Kurzschlüsse auf der Leitung sorgen.
Welche Kurzschlüsse? Aktiv ist es doch immer nur einer der beiden 
Positioner und ob ich einen oder zwei Pulszähler laufen habe...

>Mach mal "Butter bei die Fische":
>1. Was soll der Aufbau? Eine lokale Steuerung an der Antenne, und eine in der 
warmen Bude?
>Dafür gibt es Trennschalter mit deren Hilfe man eine der Steuerungen bevorzugen 
kann.
Ja
Soll mir auch recht sein

>2. Wie sehen die Steuersignale aus?
>Wird die Antenne von der Steuerung durch analoge Spannungen/Ströme oder über 
einen digitalen Datenstrom angesteuert?
Spannungen/Ströme je Umdrehung Pulse, die gezählt werden

>Hör mal bitte auf, irrelevante Informationen zu liefern:
> - Atmel-Controller gibt es viele seit vielen Jahren, genauso wie deren EEPROMs
Siehe Posting 17.01.2026 17:56

> - Was interessiert Normalsterbliche, ob andere die Steuerung falsch machen?
Die Steuerung ist nicht falsch, die ist bei allen Anwendungen mit 
Actuatoren in dem Bereich gleich.

>Eine Zeichnung / Blockbild des (Wunsch-) Aufbaus hätte die Sache vermutlich auch 
schon vereinfacht.
Sicher sogar. Ich werde aber keinen Schaltplan ohne ausdrückliche 
Zustimmung des Urhebers veröffentlichen!

********************

von Nemopuk (nemopuk)
> Es ist immer noch völlig unklar, welche Hardware gesteuert werden soll
Wer lesen kann ist klar im Vorteil 17.01.2026 17:56
> und wie sie steuerbar ist (Schnittstelle).
Ergibt sich schon aus den Motoren + - und Pulse
> Die vielen Rückfragen haben nichts gebracht, außer ausweichendes Geschwurbel. 
Ich denke, das wird nichts mehr.
Ich fürchte es liegt am Nicht-Lesen der Antworten

********************

von Matthias S. (dachs)
> Das behebt man üblicherweise mit einem Referenzpunkt, den die Steuerung mit 
ihren internen Werten vergleicht/abgleicht.
Im Azimuth Bereich ja, meist der südlichste Satellit oder geogr. Süden, 
letzter ist deutlich schwieriger zu justieren.
Die Elevation darf sich dabei aber nur um den verschobenen Wert als 
Konstante ändern oder der ursprüngliche Wert eingestellt werden.
Dieser existiert aber nicht mehr, sobald man den Referenz-Satelliten 
angepasst und abgespeichert hat.

********************

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller)
Robert F. schrieb:
> Mein derzeitiger Stand dieser "Ratestunde" ist also, dass du eigentlich nur eine 
"Fernsteuerung" für dieses eine, immer noch geheime "Steuergerät" brauchst.
Nein, keine Ratestunde, keine Fernsteuerung, kein geheimes Steuergerät, 
es ist nur nicht kommerziell im Handel
Im Prinzip funktioniert es wie die kommerziellen Moteck oder V-Boxen

> Aber sei's drum: es wäre an der Zeit, die vielfach ausgesprochenen Fragen nach 
dem Typ oder Namen diesem "Steuergerät" zu beantworten.
> Denn sonst kann man nur "Raten" statt zu "Beraten".
Ich kann auch hier nur auf Posting 17.01.2026 17:56, womit sich das 
Raten schon mal reltiviert, auch wenn die Microcontroller nicht 
zwangsweise gleichen Typs sind.

********************

von Stefan M. (derwisch)

@ Robert F.
> Was hast du davon, wenn ein Rotorsystem für eine Sat Antenne in deinen Zimmer 
steht?
> Soll diese nur als Anzeige dienen? Damit man die Position der "wirklichen" 
Antenne (draussen) ablesen kann?
Normalerweise steuert man die Antenneposition nur aus dem Zimmer, wo es 
meist angenehmer als draußen ist.
Passen die Counts nicht mehr zu den programmierten, wird es schwieriger, 
hier ist man an der Antenne die Steuerung vorzunehmen, die bessere Wahl.

> Bitte beachte, dass nur dann sinnvolle Antworten kommen können, wenn das Problem 
so genau wie möglich beschrieben wird.
> Fotos oder Zeichnungen helfen dabei.
Verstehe ich ja, aber mit zwei Rechtecken und je zwei 5-poligen Kabeln 
zu den Motoren oder Bildern davon wird auch niemand gedient sein.
(Vom zweiten Gerät zu den gleichen Motoren, zumindest vom Prinzip her)
> Eine Beschreibung mit Worten wird nicht von jedem Hirn so verstanden, wie Du es 
möglicherweise meinst.
Das war auch der Grund mehr als notwendig zu erklären, wurde als 
nutzloses Geschwafel deklariert.

********************

von Chris V. (nagut)

> Wie Du an vielen Antworten hier merkst, stellst Du Dein Ansinnen hier leider 
nicht sonderlich verständlich dar.
> Mit "Motek" und "Vbox" findet man zumindest sowas hier:
> https://www.sciteq.com.au/product/moteck-v-box-satellite-positioner/
korrekt

> Du hast aber offenbar ein anderes Produkt, dessen Hersteller und Typ Du uns 
nicht verraten willst.
Das Produkt ist ein Eigenbau eines französischen Freaks, nichts 
kommerzielles, mehr Speicherplatz, Firm- und Software programmierbar.
Da ich es als autarkes gerät nutze, benötige ich das Diseqc-Signal eines 
Receiver nicht, wäre aber ebenfalls möglich.

> Die für Dich schlechte Nachricht lautet: Wenn so eine Verwendung von zwei 
Steuergeräten an einem Rotor (mit zwei Achsen)
> nicht vom Hersteller vorgesehen ist, dann kann man das auch nicht mit einfachen 
Mitteln (wie einen Akku parallel anklemmen) hinfrickeln.
Im Prinzip sind es zwei Motoren mit je einer Achse.

Allerdings hast mich auf eine andere Möglichkeit gebracht:
Mein Positioner verfügt auch über eine 36V DC Spannungsversorgung.
Eingeschaltet bleiben die Werte erhalten, auch bei abgezogenen Kabeln 
und somit der Weg von Drinnen nach Draussen und umgekehrt möglich.
Schönheitsfehler ander Sache ist das Gewicht der 3 Bleiakkus samt 
Gewicht des Positioners durch den garten und dann in den 1. Stock
Natürlich bleibt die AC Option mit Daten speichern, und Kabel umstecken 
direkt im Garten oder ins Haus.

> Die Bedienung von mehreren Orten aus ist dabei durchaus bei manchen Herstellern 
möglich. (hier z.B. über einen Webserver)
> http://www.egis.org/aroto_de.html
Meine andere Anlage ist mit einen Egis, allerdings hat diese noch keine 
Webserver Option.

> Grundsätzlich bauen kann man sowas durchaus. Nur günstig von der Stange und 
"irgendwas" kaufen wird nicht gehen.
Von der Stange habe ich auch nicht erwartet, zusätzliche Platinen und 
Datenkabel waren schon in den Gedanken.

********************

von Chris V. (nagut)
> Diese Kisten können z.B. ihr GUI per VNC an mobile Geräte übertragen.
> Die angesprochenen 30m sind ja vermutlich noch in machbarer WLAN-Reichweite.
Es handelt sich um keinen Rotor, sondern Actuatoren
In einem Haus mit 50 cm Steinmauern schafft es das WLAN nicht einmal aus 
dem Haus raus.
Heuer wird die letzte Aussenkamera auf LAN getauscht, um mir den 
täglichen Ärger mit WLAN zu sparen.

************************************************************

Nach den eher nicht so guten Prognosen wird es darauf hinauslaufen, dass 
ich die Motorkabel mit Steckverbinder versehen muss. Eine kurze 
Verlängerung führt zum Positioner wenn dieser im Garten steht, die lange 
wird angeschlossen, wenn dieser im Haus ist. Vor dem Transport und 
Netztrennung ist dann speichern obligatorisch.

von Ralf X. (ralf0815)


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Robert F. schrieb:
> In einem Haus mit 50 cm Steinmauern schafft es das WLAN nicht einmal aus
> dem Haus raus.

Schade, dass die Repeater für aussen auf alle Zeiten ausverkauft sind..

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Welche Kurzschlüsse? Aktiv ist es doch immer nur einer der beiden
> Positioner und ob ich einen oder zwei Pulszähler laufen habe...
Zu den Steuersignalen hast du ja immer noch keine Angaben gemacht.
Schließ mal zwei Ausgänge zusammen, die unterschiedliche Sapnnungen 
liefern. Dann weißt du, welche Kurzschlüsse gemeint sind.

Robert F. schrieb:
> Sicher sogar. Ich werde aber keinen Schaltplan ohne ausdrückliche
> Zustimmung des Urhebers veröffentlichen!

Ein Blockbild von DEINEM  Aufbau, oder wie du ihn dir vorstellst.
Dafür hast du die Urheberrechte. Wenn du aber damit schon Probleme hast: 
Lass es!

von Robert F. (femi)


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Ralf X. schrieb:
> Schade, dass die Repeater für aussen auf alle Zeiten ausverkauft sind..

Die musst erst per Kabel nach aussen verlegen

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
>>Hör mal bitte auf, irrelevante Informationen zu liefern:
>> - Atmel-Controller gibt es viele seit vielen Jahren, genauso wie deren EEPROMs
> Siehe Posting 17.01.2026 17:56

> von Nemopuk (nemopuk)
>> Es ist immer noch völlig unklar, welche Hardware gesteuert werden soll
> Wer lesen kann ist klar im Vorteil 17.01.2026 17:56

Meinst du nicht, dass es einfacher zu lesen ist, wenn du die "Markierten 
Text zitieren"-Funktion benutzt, damit die Forensoftware einen Link auf 
den Beitrag erzeugt?
Das würde dem Leser viel Sucherei ersparen, also z.B.

Robert F. schrieb:
> Es ist ein AT89S52 auf der Hauptplatine

Robert F. schrieb:

Und bitte bring es auf den Punkt. Wenn du in einem längeren Beitrag auf 
sieben Leute eingehst, wäre es deutlich übersichtlicher, wenn du genau 
verlinkst, worauf du dich beziehst, statt frech zu schreiben "Wer lesen 
kann ist klar im Vorteil 17.01.2026 17:56".

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> wenn du genau verlinkst
Und das geht hier ganz einfach: den zu zitierenden Text markieren und 
dann auf "Markierten Text zitieren" klicken. Dann siehst du, dass vor 
dem zitierten Text ein Link auf das Zitat eingefügt wird.

Robert F. schrieb:
> Das Produkt ist ein Eigenbau eines französischen Freaks, nichts
> kommerzielles, mehr Speicherplatz, Firm- und Software programmierbar
Wenn es keinerlei Unterlagen und keinen Link zu dem Gerät gibt (oder du 
sie nicht teilen willst) und du nicht mal ein Foto vom Innenleben hier 
posten kannst, dann wirst du nur den Entwickler selber fragen können.

> Ich werde aber keinen Schaltplan ohne ausdrückliche Zustimmung des
> Urhebers veröffentlichen!
Hast du den denn mal gefragt?

: Bearbeitet durch Moderator
von Rahul D. (rahul)


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Lothar M. schrieb:
> den zu zitierenden Text markieren und
> dann auf "Markierten Text zitieren" klicken.

oder nichts markieren, "Markierten Text zitieren" und irrelevvantes 
löschen.
Das ist in manchen Fällen einfacher...

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Zu den Steuersignalen hast du ja immer noch keine Angaben gemacht.
Doch habe ich
> Schließ mal zwei Ausgänge zusammen, die unterschiedliche Sapnnungen
> liefern. Dann weißt du, welche Kurzschlüsse gemeint sind.
Es sollen ja an beiden Stellen Steuersignale empfangen und auch NICHT 
GLEICHZEITIG gesendet werden.
Wird an einen Posi Signal an den Motor gesendet, ist das Relais des 
anderen ja offen und es kann dort schon mal kein Strom fließen. 
Diesbezüglich ist eine Gleichzeitigkeit ausgeschlossen, da ich wohl 
schwer im Garten und im Haus sein kann, ich bin nun mal nicht 
Schrödingers Katze. Ist das sooo schwer zu verstehen?

> Ein Blockbild von DEINEM Aufbau, oder wie du ihn dir vorstellst.
> Dafür hast du die Urheberrechte. Wenn du aber damit schon Probleme hast:
> Lass es!
Nochmals, ICH bin NICHT der Urheber des Grund-Aufbaus des Positioners, 
also ohne Einverständnis gibt es erst nur einmal "das gleiche Prinzip" 
(wie es auch bei der VBox Verwendung findet und auch schon erwähnt 
wurde)
https://de.scribd.com/document/459583624/V-Box-II-User-Guide-Manual-pdf

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> von Rahul D. (rahul)
>
> ... <längerer Text>
>>Eine Zeichnung / Blockbild des (Wunsch-) Aufbaus hätte die Sache vermutlich auch
>> schon vereinfacht.
> Sicher sogar. Ich werde aber keinen Schaltplan ohne ausdrückliche
> Zustimmung des Urhebers veröffentlichen!

Abgesehen davon, dass du ihn fragen könntest, verlangt auch keiner, dass 
du den Originalschaltplan hier einstellst. Schon ein ausreichend 
detailliertes Blockschaltbild mit den Typenbezeichnungen beteiligter 
Komponenten und Angaben, welche Signale auf was für Leitungen in welche 
Richtung fließen, würde deutlich helfen - gerne auch handgezeichnet.
Mit den aktuellen, sparsamen Informationen und den über viele Beiträge 
verteilten, teilweise uneindeutigen Textbrocken, angereichert mit vielem 
wenig hilfreichen Beiwerk, wird das jedenfalls nichts.

edit:

Robert F. schrieb:
> Skizze_Positioner.png

Die Tatsache, dass es Kabelverbindungen zwischen den Baugruppen gibt - 
und mehr gibt diese Skizze nicht her - dürfte hier jedem klar sein. Um 
dort einzugreifen, muss man aber wissen, was auf den Kabeln genau 
passiert.

: Bearbeitet durch User
von Robert F. (femi)


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Lothar M. schrieb:
> Und das geht hier ganz einfach: den zu zitierenden Text markieren und
> dann auf "Markierten Text zitieren" klicken. Dann siehst du, dass vor
> dem zitierten Text ein Link auf das Zitat eingefügt wird.
Stimmt nur bedingt, denn Allgemeininformationen werden dann noch mehr 
überlesen. In einer Zusammenfassung hatte ich zumindest die Hoffnung, 
dass der persönliche Filter ausgeblendet wird; war nicht so.

> Robert F. schrieb:
> Wenn es keinerlei Unterlagen und keinen Link zu dem Gerät gibt (oder du
> sie nicht teilen willst) und du nicht mal ein Foto vom Innenleben hier
> posten kannst, dann wirst du nur den Entwickler selber fragen können.
>> Ich werde aber keinen Schaltplan ohne ausdrückliche Zustimmung des
>> Urhebers veröffentlichen!
> Hast du den denn mal gefragt?
Ja, leider keine Rückmeldung, werde es aber aus beiden Gründen nochmals 
versuchen.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> ich bin nun mal nicht
> Schrödingers Katze. Ist das sooo schwer zu verstehen?

Eher tot als lebendig? SCNR

Mit der Angabe "VBOX II" aus  dem Plan, kommt man doch schon weiter:
Unter
https://www.ariasat.de/en/sat-heavy-actuator-36v-with-reed-sensor-34-inch-85cm-push.html
findet man eine Beschreibung, wie die Motoren angesprochen werden:
Einfach nur mit einem DC-Signal, dessen Polarität je nach Richtung 
geändert wird.
Da könnte man einfach jedem Motor einen dickeren Umschalter vorschalten 
und damit die Steuerung auswählen, wie ich oben schon angedeutet habe.
Wenn die Motoren auch noch eine Rückmeldung liefern (Was auch immer 
"Reed Sensor" bedeuten mag...), muss man die Leitungen halt auch 
zwischen den beiden Controllern umschalten.

von Robert F. (femi)


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Rainer W. schrieb:
> Robert F. schrieb:
>> von Rahul D. (rahul)
>>
> Schon ein ausreichend
> detailliertes Blockschaltbild mit den Typenbezeichnungen beteiligter
> Komponenten und Angaben, welche Signale auf was für Leitungen in welche
> Richtung fließen, würde deutlich helfen - gerne auch handgezeichnet.
Zur Erinnerung, ich bin nur Anwender der Technik

> Mit den aktuellen, sparsamen Informationen und den über viele Beiträge
> verteilten, teilweise uneindeutigen Textbrocken, angereichert mit vielem
> wenig hilfreichen Beiwerk, wird das jedenfalls nichts.
Uneindeutig? Die "wenig hilfreichen Beiwerke" haben zumindest jenen 
geholfen, den Sinn des Positioners zu verstehen.

> Robert F. schrieb:
>> Skizze_Positioner.png
>
> Die Tatsache, dass es Kabelverbindungen zwischen den Baugruppen gibt -
> und mehr gibt diese Skizze nicht her - dürfte hier jedem klar sein. Um
> dort einzugreifen, muss man aber wissen, was auf den Kabeln genau
> passiert.
Richtig, deshalb habe ich es auch gelassen. Aus den Actuatoren ergibt 
sich
2 x Motor, 2 x Reedkontakt
Die in der Skizze angeführte T-Verbindung zum zweiten Positioner ist 
aktuell natürlich nicht vorhanden, wäre aber verhältnismäßig einfach zu 
realisieren.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Zur Erinnerung, ich bin nur Anwender der Technik

Dann solltest du das lieber jemandem überlassen, der Ahnung von der 
Technik hat. Das kostet vermutlich Geld, aber uns weniger Nerven.

Robert F. schrieb:
> Uneindeutig? Die "wenig hilfreichen Beiwerke" haben zumindest jenen
> geholfen, den Sinn des Positioners zu verstehen.

Schrödingers Katze fällt z.B. unter "wenig hilfreichen Beiwerke".
Das ist hier ein technischorientiertes Forum: Wer rumlamentieren möchte, 
sollte lieber ein esotherisches oder kaumännisches Forum aufsuchen.

Robert F. schrieb:
> Ich frage einmal nach der Realisierbarkeit 2 Satellitenpositioner
> syncron laufen zu lassen.
Alleine die Formulieren ist doch Tinnef:
Du willst wechselweise deine Antenne mit zwei Positionieren betreiben 
(warum auch immer).

> Einer im Zimmer, der andere in unmittelbarer
> Umgebung der Antenne, 20-30 m auseinander.
"wenig hilfreichen Beiwerke"; und wenn die nebeneinander stehen: 
Irrelevante Informationen.

> Der Prozessor und EEprom müssten Atmels sein.
"wenig hilfreichen Beiwerke", da es beim Controller auf den Inhalt 
ankommt.
Das EEPROM enthält höchstens Konfigurationsdaten oder die Maße des 
Playmate des Jahres... (genauso hilfreich bei der Problemlösung).

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
> Eher tot als lebendig? *SCNR*
Was die noch Lebenserwartung betrifft, ja

> Da könnte man einfach jedem Motor einen dickeren Umschalter vorschalten
> und damit die Steuerung auswählen, wie ich oben schon angedeutet habe.
Im nicht benutzten Positionen würde die DC Spannung ohnehin am offenen 
Relais enden, daher ist mir der Umschalter nicht klar

> Wenn die Motoren auch noch eine Rückmeldung liefern (Was auch immer
> "Reed Sensor" bedeuten mag...), muss man die Leitungen halt auch
> zwischen den beiden Controllern umschalten.
Nein, denn diese Werte sollen in beiden wahrgenommen werden.

Ich habe es mit der roten unterbrochenen Linie eingezeichnet und 
betrifft in erster Linie die Funktionen des Controllers, wie zum 
Beispiel drücken der speichern Taste, was auch die relevanteste Funktion 
ist.
Mitunter, ich weiß es nicht, könnte eine 2-polige Verbindung des Tasters 
schon reichen.

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> Zur Erinnerung, ich bin nur Anwender der Technik
Dann wirst du vom Hersteller nicht vorgesehene Funktionen nicht umsetzen 
können. Eine Modifikation am System setzt etwas tieferes Verständnis als 
"mitgelieferte Kabel einstecken" voraus.

> Aus den Actuatoren ergibt sich 2 x Motor, 2 x Reedkontakt

Wo sind die Reedkontakte?
In der Skizze sind die nicht erkennbar bzw. als solche identifizierbar?

Robert F. schrieb:
> Skizze_Positioner.png

Robert F. schrieb:
> Die in der Skizze angeführte T-Verbindung zum zweiten Positioner ist
> aktuell natürlich nicht vorhanden, wäre aber verhältnismäßig einfach zu
> realisieren.

Was meinst du, was passiert, wenn ZWEI Geräte gleichzeitig versuchen, 
EINEN Motor zu steuern? Wo sitzen die Endstufen/Kontakte, die den 
Motorstrom steuern.
Ohne zu wissen, was genau auf den Leitungen passiert, kann eine 
T-Verbindung ein ernstes Problem sein. Und es wird sich wohl auch kaum 
um einadrige Kabel handeln.
Was soll die rot eingezeichnete Verbindung machen?
Wie erfolgt die Anzeige auf der/den Bedieneinheiten?

von Matthias S. (dachs)


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Robert F. schrieb:
>> ... Referenzpunkt
> Im Azimuth Bereich ja, meist der südlichste Satellit oder geogr. Süden,

Es geht um einen Referenzpunkt im Positionierungssystem z.B. eine der 
Endlagen, nicht um einen Referenzsatelliten.

Zudem scheint mir die Bezeichnung "Positionierer" nicht nur frei 
erfunden, sondern auch noch logisch falsch zu sein. Die Positionierung 
machen die Motoren.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
>
> Dann solltest du das lieber jemandem überlassen, der Ahnung von der
> Technik hat. Das kostet vermutlich Geld, aber uns weniger Nerven.
In China? In einen Umkreis von 50 km sicher nicht

> Robert F. schrieb:
> Schrödingers Katze fällt z.B. unter "wenig hilfreichen Beiwerke".
> Das ist hier ein technischorientiertes Forum: Wer rumlamentieren möchte,
> sollte lieber ein esotherisches oder kaumännisches Forum aufsuchen.
>
> Robert F. schrieb:
>> Ich frage einmal nach der Realisierbarkeit 2 Satellitenpositioner
>> syncron laufen zu lassen.
> Alleine die Formulieren ist doch Tinnef:
> Du willst wechselweise deine Antenne mit zwei Positionieren betreiben
> (warum auch immer).
NEIN, sie sollen mit Ausnahme des Motorantriebs synchron laufen, nicht 
wechselweise, was die Daten betrifft.

>> Einer im Zimmer, der andere in unmittelbarer
>> Umgebung der Antenne, 20-30 m auseinander.
> "wenig hilfreichen Beiwerke"; und wenn die nebeneinander stehen:
> Irrelevante Informationen.
Wer über den Signalabfall im Bezug auf die Kabellänge Bescheid weiß, 
wundert sich weniger über die Frage der Länge, selbst wenn es hier sehr 
kleine Leistungen sind, betrachtete ich es als relevant.

>> Der Prozessor und EEprom müssten Atmels sein.
> "wenig hilfreichen Beiwerke", da es beim Controller auf den Inhalt
> ankommt.
> Das EEPROM enthält höchstens Konfigurationsdaten oder die Maße des
> Playmate des Jahres... (genauso hilfreich bei der Problemlösung).
Den µC Typ mußte ich mir erst einmal ansehen, war obendrein noch 
zugeklebt, habe sehr wohl geschrieben.
Dass im EEPROM nur die Daten stehen, ist mir schon bekannt.
Durch die sich unbekannterweise ändernden Pulse (Counts) stehen ohnehin 
schon mehr Playmate Daten drin, als mir lieb ist.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> NEIN, sie sollen mit Ausnahme des Motorantriebs synchron laufen, nicht
> wechselweise, was die Daten betrifft.

Was soll das bringen? Zeigt dein Controller irgendwelche Positionen an?
Haben die Motoren mehr als die Reed Sensoren als Rückmeldung?
Was ist so geheim daran, dass du nicht mal irgendwelche Typbezeichnungen 
lieferst?
Wie viele Adern haben denn die Kabel überhaupt?

von Robert F. (femi)


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Rainer W. schrieb:
>> Aus den Actuatoren ergibt sich 2 x Motor, 2 x Reedkontakt
>
> Wo sind die Reedkontakte?
> In der Skizze sind die nicht erkennbar bzw. als solche identifizierbar?
In den Aktuatorn, egal ob Jaeger oder Summit. Sie unterscheiden sich 
aber im Fahrweg/Umdrehung (nicht relevant).

> Robert F. schrieb:
>> Skizze_Positioner.png
>
> Robert F. schrieb:
>> Die in der Skizze angeführte T-Verbindung zum zweiten Positioner ist
>> aktuell natürlich nicht vorhanden, wäre aber verhältnismäßig einfach zu
>> realisieren.
> Was meinst du, was passiert, wenn ZWEI Geräte gleichzeitig versuchen,
> EINEN Motor zu steuern? Wo sitzen die Endstufen/Kontakte, die den
> Motorstrom steuern.
Ich habe es schon geschrieben, eine gleichzeitige Motorbetätigung kann 
es nicht geben, da diese erst dann erfolgt, wenn ich die Taste drücke 
und sonst das Relais nicht durchschaltet.

> Ohne zu wissen, was genau auf den Leitungen passiert, kann eine
> T-Verbindung ein ernstes Problem sein. Und es wird sich wohl auch kaum
> um einadrige Kabel handeln.
> Was soll die rot eingezeichnete Verbindung machen?
> Wie erfolgt die Anzeige auf der/den Bedieneinheiten?
Die Kabel sind 5-adrig, 4 davon genutzt
Das rote Kabel soll die Daten synchronisieren. Dabei könnte mitunter das 
Betätigen der Speichertaste reichen (2-polig verbunden), sofern auch die 
Pulse am Zweitgerät mitgezählt werden.
Mehrzeiliges Display mit Menüfuhrung.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
>> NEIN, sie sollen mit Ausnahme des Motorantriebs synchron laufen, nicht
>> wechselweise, was die Daten betrifft.

> Was soll das bringen? Zeigt dein Controller irgendwelche Positionen an?
Natürlich zeigt er Positionen an, aussen läßt sich eine 
Fehlpositionierung besser einschätzen, das bringt es, sowie LNB-Tilt als 
auch F/D Wert ändern um eine Signaloptimierung durchzuführen.

> Haben die Motoren mehr als die Reed Sensoren als Rückmeldung?
Nein
> Was ist so geheim daran, dass du nicht mal irgendwelche Typbezeichnungen
> lieferst?
Weil nur Diseqc-Positioner draufsteht und ich dann wieder irrelevant 
lesen muss.
> Wie viele Adern haben denn die Kabel überhaupt?
Im nächsten Leben werde ich ein Papagei
Es sind zwei 5-polige 2.5 mm2 Kabel zu den Motoren. Je 4 davon, also in 
Summe 8 werden genutzt.

von Axel R. (axlr)


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Ich scrolle dann doch noch mal nach oben und lese 
ganz.langsam.alles.von.vorn.

Du hast zwei Schüsseln, die auf einen Satelliten gleichzeitig zeigen 
sollen;
Eine Schüssel steht Im Garten und eine andere hängt am Haus.

Du hast eine Ferbedienigung und ein Steuergerät oder zwei Steuergeräte 
und zwei Fernbed.?
Kommerzielle Aktuatoren (Verschiebe/Drehmotoren mit Getriebe) und 
selbstgebauten Controller hierzu.
Auch wieder 2x das gleiche?

Mit einer Ferbedienung stellst Du im Haus die Position ein und willst 
diese Position nun auf das Gerät im Garten in Echtzeit clonen, damit die 
Antenne im Garten mitläuft. und vice versa. Sowas in der Art?

Wenn ja- - schreib das doch.

Gibts zu den Positionierungs-Controllern irgendwelche Unterlagen? Was 
man im Netz an kommerzieller Technik findet, scheint ja (mit zB RS232, 
9600Bd) alles alter Kram zu sein.

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Im nächsten Leben werde ich ein Papagei

Für solche Fälle kann man sich auch selbst zitieren.
(Was natürelich toll ist, wenn die Informationen im eigenen Beitrag 
direkt über der eigenen Anwort steht).

Dein Positionierer bekommt offensichtlich keine Rückmeldung vom 
Stellmotor.
Kann aber auch sein, dass diese Information mal wieder zwischen dem 
"vielen
wenig hilfreichen Beiwerk" untergegangen ist.

von Axel R. (axlr)


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Hab alles glesen, langsam. Bin aber trotzdem nicht dabei, tut mir leid.

Die Teile haben einen Endanschlag und liefern Einen Impuls pro mm 
Verfahrweg.
https://www.ariasat.de/en/sat-heavy-actuator-36v-with-reed-sensor-34-inch-85cm-push.html
Davon werden dann wohl zwei Stück an einer Schüssel befestigt sein, 
Azimuth und Deklination. Das Teil fährt wahrscheinlich in die beiden 
Endlagen und steuert dann die Motoren an, zählt dabei die Impulse (1 pro 
mm) und "merkt" die sich, wenn man die Wunschposition erreicht hat und 
auf "speichern" drückt.
Würde ich nicht an den vorhandenen Geräten rumfummeln, sondern mir was 
eigenes basteln.
Aber da bin hier nicht tief genug in der Materie drinnen und die 
mechanischen Kräfte, die hier wirken (dürfen), übersteigen mein Mut zum 
Risiko.
Es sind jedenfalls keine "teuern" Absolutgeber, sondern ein simpler 
Reed-Kontakt, der jeden verfahrenen Millimeter des Aktors 1x "klickt".
Wolf17 schrieb:
> Wie arbeitet der Positionierer INTERN? Über Motorumdrehungen und
> Anfangspositionsschalter, oder teurem Absolutpositionsgeber, oder doch
> klassisch simpel mit einem Positionspotentiometer, das eine
> Gleichspannung ausgibt?

Lediglich zur Positionskorrektur müsste man beide Aktionststellen 
trennen um separat die Speicherplätze mit den aktuellen Weginformationen 
in Bezug zur Sollposition zu belegen.
Wird also nicht viel nützen, die Rohdaten zwischen den Geräten ständig 
auszutauschen, sondern nur die (korrekt programmierten) Speicherplätze 
der Sollpositionen zu übermitteln. Dann fahren auch beide System diese 
an, egal ob die im Garten nun 17 klicks und die im Haus 20 klicks von 
der Wuschposition entfernt ist.
Aber wie man das mit deinen vorhandenen Geräten hinbekommt, kann ich 
nicht sagen.

Wers mein Kram, würde ich die Steuerung neu bauen. Isses aber nicht, ich 
bin auch nicht vor Ort, würde auch viel zu teuer werden und mir zu 
riskant (siehe oben -> die mechanisch erlaubten Kräfte sind mir zu hoch)

Viel Erfolg noch, vielleicht baut die jemand was mitm Arduino.

von Wolf17 (wolf17)


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Sich in diesem thread die wichtigen Informationen zusammenzusuchen ist 
extrem mühselig.
Im Bild Skizze_Positioner.png sind zwei Aktuatoren (Azimut und 
Elevation) an ein Steuergerät angeschlossen, das im PDF aber nur vier 
Anschlüsse für einen Aktuator hat. Wie soll das gehen?

Von den vier Anschlüssen werden zwei zum umpolbaren DC-Motor gehen, dann 
bleiben zwei zum Umdrehungssensor (Reedswitch) für die Position, es 
werden max. 2000 Pulse gezählt. Die Anfangsposition wird wahrscheinlich 
durch einen strombegrenzten Referenzlauf auf Anschlag ermittelt, oder 
(mit Motorendschalter) wenn die Pulse ausbleiben.

Da ein Reedschalter keine Richtungsinformation liefert, kann das 
Steuergerät das hoch/runterzählen nur anhand der Motorrichtung, also der 
aktiven Polung vornehmen.

Wenn zwei Steuergeräte die Reedpulse parallel erhalten, fehlt dem 
passiven die Zählrichtung. Das kann also ohne Eingriff in die interne 
Elektronik nicht funktionieren.
Zudem muss man beim anfangs passivem Steuergerät den Positionszähler 
nullen, wenn das aktive Steuergerät die Referenzposition angefahren hat.

von Klaus F. (klaus27f)


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Robert F. schrieb:
> von
>
>         Robert F.
>         (femi)
>
>
>
>
>
>
>
>
>       19.01.2026 11:31


Wahnsinnig viel Text,
aber ganz wenig Inhalt.

Ist vielleicht besser, du suchst dir jemand vorort mit etwas mehr 
Ahnung.
Oder du kippst das Ding in den Müll und lässt was funktionierendes 
installieren.
Aber BITTE nicht selbst.

von Dieter W. (dds5)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn zwei Steuergeräte die Reedpulse parallel erhalten, fehlt dem
> passiven die Zählrichtung. Das kann also ohne Eingriff in die interne
> Elektronik nicht funktionieren.

Ja, das passive Gerät müsste dann die Richtungsinformation anstelle von 
den Richtungstasten aus der Polung der Motorspannung gewinnen.

Wolf17 schrieb:
> Zudem muss man beim anfangs passivem Steuergerät den Positionszähler
> nullen, wenn das aktive Steuergerät die Referenzposition angefahren hat.

Da denke ich kann man beide Geräte parallel an den Referenzkontakt 
schalten.

von Wolf17 (wolf17)


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Dieter W. schrieb:
>> Referenzposition anfahren
> Da denke ich kann man beide Geräte parallel an den Referenzkontakt
> schalten.
Welcher Referenzkontakt? Ich sehe im PDF nur 4 Anschlüsse, 2x Motor, 2x 
Reed für Umdrehungen.

von Jens (iirational)


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Du hast keine Ahnung was für µC und Speicherchip verbaut sind, aber 
weißt, daß es ein EEPROM ist, und was darin steht.

Der ganze Thread kommt mir als verarsche vor.
Keine ordentlichen Infos, verweigerung korrekter Antworten, weil der 
Hersteller was dagegen haben könnte.

Und: Am Freitag gepostet.

von Dieter W. (dds5)


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Wolf17 schrieb:
> Welcher Referenzkontakt? Ich sehe im PDF nur 4 Anschlüsse, 2x Motor, 2x
> Reed für Umdrehungen.

Tja, dann fährt entweder der Motor gegen einen Endanschlag oder eine 
interne Abschaltung verhindert das. In der Folge bleiben die Zählimpulse 
aus und das lässt sich zum Nullen der Anzeige nutzen.

von Rainer W. (rawi)


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Axel R. schrieb:
> Davon werden dann wohl zwei Stück an einer Schüssel befestigt sein,
> Azimuth und Deklination.

Azimuth und Deklination werden es wohl nicht sein. Die gehören zu 
verschieden Koordinatensystemen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Azimut
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quatoriales_Koordinatensystem#Ortsfestes_%C3%A4quatoriales_Koordinatensystem
Wenn in der Skizze "Azimuth" und "Elevation" steht, wäre es doch 
naheliegend, dass die Motoren Azimuth und Elevation der Antenne 
einstellen, oder?

Robert F. schrieb:
> Skizze_Positioner.png

: Bearbeitet durch User
von Robert F. (femi)


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Axel R. schrieb:
> Ich scrolle dann doch noch mal nach oben und lese
> ganz.langsam.alles.von.vorn.

> Du hast zwei Schüsseln, die auf einen Satelliten gleichzeitig zeigen
> sollen;
> Eine Schüssel steht Im Garten und eine andere hängt am Haus.
ganz.langsam.alles.von.vorn.
Falsch. Ich habe 9 Schüsseln, es gaht aber nur um EINE einzige, deren 
beide Motoren (Actuatoren) mit zwei Positionieren synchron gesteuert 
werden soll

> Du hast eine Ferbedienigung und ein Steuergerät oder zwei Steuergeräte
> und zwei Fernbed.?
2/2
> Kommerzielle Aktuatoren (Verschiebe/Drehmotoren mit Getriebe) und
> selbstgebauten Controller hierzu.
> Auch wieder 2x das gleiche?
Ja

> Mit einer Ferbedienung stellst Du im Haus die Position ein und willst
> diese Position nun auf das Gerät im Garten in Echtzeit clonen, damit die
> Antenne im Garten mitläuft. und vice versa. Sowas in der Art?
Ja, in beide Richtungen

> Gibts zu den Positionierungs-Controllern irgendwelche Unterlagen? Was
> man im Netz an kommerzieller Technik findet, scheint ja (mit zB RS232,
> 9600Bd) alles alter Kram zu sein.
Der Serial-Port wird nur über USB zum Programmieren verwendet, mehr aber 
trotzdem nicht genug Speicher, AC/DC Stromversorgung, aber auch der alte 
Kram.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:

> Dein Positionierer bekommt offensichtlich keine Rückmeldung vom Stellmotor.
Soweit richtig. Es kommt aber zu einer Fehlermeldung wenn die 
Endschalter im Motor erreicht sind, oder die max. eingestellte Pulse im 
Gerät.

von Robert F. (femi)


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Wolf17 schrieb:
> Von den vier Anschlüssen werden zwei zum umpolbaren DC-Motor gehen, dann
> bleiben zwei zum Umdrehungssensor (Reedswitch) für die Position, es
> werden max. 2000 Pulse gezählt.
Die Software kommt auch mit 10000 Pulsen zurecht

> Die Anfangsposition wird wahrscheinlich
> durch einen strombegrenzten Referenzlauf auf Anschlag ermittelt, oder
> (mit Motorendschalter) wenn die Pulse ausbleiben.
Nein, der Referenzpunkt ist die Südrichtung. Beispielsweise mit 2000 
Pulsen am Azimuth-Motor und 1000 am Elevationsmotor.
Den Endschalter erreiche ich nie, da dort ohnehin kein Empfang mehr 
möglich ist. Theoretisch läßt sich ein Limit setzen. In beiden Fällen 
käme es zu einer Fehlermeldung.

> Da ein Reedschalter keine Richtungsinformation liefert, kann das
> Steuergerät das hoch/runterzählen nur anhand der Motorrichtung, also der
> aktiven Polung vornehmen.
Ein Argument, das mir als solches, aber weniger von der Tatsache 
gefällt.

> Wenn zwei Steuergeräte die Reedpulse parallel erhalten, fehlt dem
> passiven die Zählrichtung. Das kann also ohne Eingriff in die interne
> Elektronik nicht funktionieren.
Ist halt die Frage, wie kompliziert gestaltet sich das.

von Robert F. (femi)


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Klaus F. schrieb:
> Robert F. schrieb:

> Ist vielleicht besser, du suchst dir jemand vorort mit etwas mehr Ahnung.
Ich kenne niemand hier, oder er wird erst geboren.
> Oder du kippst das Ding in den Müll und lässt was funktionierendes
> installieren.
Quelle?

Zumindest der bislang sinnloseste Beitrag, damit sich die Mitleser 
wieder darüber ärgern.

von Robert F. (femi)


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Jens schrieb:
> Du hast keine Ahnung was für µC und Speicherchip verbaut sind, aber
> weißt, daß es ein EEPROM ist, und was darin steht.
Erstes stimmt nicht, sonst ja

> Der ganze Thread kommt mir als verarsche vor.
> Keine ordentlichen Infos, verweigerung korrekter Antworten, weil der
> Hersteller was dagegen haben könnte.
>
> Und: Am Freitag gepostet.

Unterlasse diese Unterstellungen!
Um den Typ zu eruieren musste ich erst ein Gerät aufschrauben oder weißt 
du auswendig welcher µC in einen Gerät drin steckt?

Beschämend deinen Beitrag als lesenswert zu deklarieren.

von Robert F. (femi)


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Rainer W. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Davon werden dann wohl zwei Stück an einer Schüssel befestigt sein,
>> Azimuth und Deklination.
>
> Azimuth und Deklination werden es wohl nicht sein. Die gehören zu
> verschieden Koordinatensystemen.

> Wenn in der Skizze "Azimuth" und "Elevation" steht, wäre es doch
> naheliegend, dass die Motoren Azimuth und Elevation der Antenne
> einstellen, oder?

Die Deklination ist eigentlich ein durch den Standort gegebener Fixwert.
Bei den Polarmounts gibt es eine, ich sag mal Fehlkonstruktion, wo man 
die Elevation nicht nachführen kann. Daher montieren einige zum 
Ausgleich den 2. Motor statt der Deklinationsschraube.
Korrekt ist es nicht, hat aber den Vorteil, dass die Deklination oft 
besser zugänglich an der ganzen Konstruktion ist.

von Axel G. (axelg) Benutzerseite


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Du bist verstockt und unwillig die Hilfsbereitschaft andere 
wertzuschätzen.

Dein Angaben sind in ihrer Ungenauigkeit eine Zumutung.

von Robert F. (femi)


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Axel G. schrieb:
> Du bist verstockt und unwillig die Hilfsbereitschaft andere
> wertzuschätzen.
Ich schätze ALLE Beiträge, die mit der Verbindung zweier solcher Geräte 
zu tun haben, ob erfolgversprechend oder nicht.

Dein Beitrag hat schon mal nichts damit gemein.

> Dein Angaben sind in ihrer Ungenauigkeit eine Zumutung.
Wie wäre es mit Fragen, was du wissen willst? Sofern ich es kann oder 
rechtlich gesehen auch darf, habe ich es bisher getan, selbst wenn ich 
den Eindruck gewann, dass derjenige nicht viel Ahnung von der 
Actuatorsteuerung hat - man kann nicht alles wissen, selbst im eigenen 
Fachbereich.

von Jens (iirational)


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Robert F. schrieb:
> Jens schrieb:
>> Du hast keine Ahnung was für µC und Speicherchip verbaut sind, aber
>> weißt, daß es ein EEPROM ist, und was darin steht.
> Erstes stimmt nicht, sonst ja

Und warum schreibst Du: "Der Prozessor und EEprom
müssten Atmels sein."?

>
>> Der ganze Thread kommt mir als verarsche vor.
>> Keine ordentlichen Infos, verweigerung korrekter Antworten, weil der
>> Hersteller was dagegen haben könnte.
>>
>> Und: Am Freitag gepostet.
>
> Unterlasse diese Unterstellungen!
> Um den Typ zu eruieren musste ich erst ein Gerät aufschrauben oder weißt
> du auswendig welcher µC in einen Gerät drin steckt?

Stimmt6 das etwa nicht?

>
> Beschämend deinen Beitrag als lesenswert zu deklarieren.
Nö.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Um den Typ zu eruieren musste ich erst ein Gerät aufschrauben oder weißt
> du auswendig welcher µC in einen Gerät drin steckt?

Nutzloses Wissen. Wen interessiert der Controller-Typ, wenn man nicht 
weiß, was dessen Programm macht, oder was in dem EEPROM steht?

Das Thema ist doch geklärt: Dein Wunschaufbau ist in dieser 
Konstellation nicht möglich.

von Axel R. (axlr)


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Rainer W. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Davon werden dann wohl zwei Stück an einer Schüssel befestigt sein,
>> Azimuth und Deklination.
>
> Azimuth und Deklination werden es wohl nicht sein. Die gehören zu
> verschieden Koordinatensystemen.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Azimut
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quatoriales_Koordinatensystem#Ortsfestes_%C3%A4quatoriales_Koordinatensystem
> Wenn in der Skizze "Azimuth" und "Elevation" steht, wäre es doch
> naheliegend, dass die Motoren Azimuth und Elevation der Antenne
> einstellen, oder?
>
> Robert F. schrieb:
>> Skizze_Positioner.png

Was soll denn das ?!?!
Ist doch wohl klar, was gemeint ist.
Maaan - eine Motor für hoch und runter und eine Motor für rechts und 
links.
Spitze Rainer! Zielführender Kommentar, best ever

Und: wie bekommt er nun beides Synchronisiert? Weisste nämlich auch 
nicht.

Und genau deshalb schreibt hier niemand mehr von den Leuten, die sich 
prizipiell Gedanken machen und helfen wollen

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> Um den Typ zu eruieren musste ich erst ein Gerät aufschrauben oder weißt
> du auswendig welcher µC in einen Gerät drin steckt?

Welche Rolle spielt der Typ des µC?
Ohne die Software ist der ein totes Stück Silizium, genauso wie jeder 
andere Typ.

von Rainer W. (rawi)


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Axel R. schrieb:
> Und genau deshalb schreibt hier niemand mehr von den Leuten, die sich
> prizipiell Gedanken machen und helfen wollen

Axel G. schrieb:
> Du bist verstockt und unwillig die Hilfsbereitschaft andere
> wertzuschätzen.
>
> Dein Angaben sind in ihrer Ungenauigkeit eine Zumutung.

Irgendeinen Grund wird es schon haben.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
> Nutzloses Wissen. Wen interessiert der Controller-Typ, wenn man nicht
> weiß, was dessen Programm macht, oder was in dem EEPROM steht?
Es ist sicher nicht jeder µC dafür geeignet, schränkt aber die 
Möglichkeiten ein.
Nach dem EEPROM Inhalt wurde nicht gefragt; die Counts (Positionsdaten) 
der einzelnen Satelliten stehen im Wesentlichen drin, welches LNB 
(Frequenzband) und Polarität, sofern sie jemand verwendet.

> Das Thema ist doch geklärt: Dein Wunschaufbau ist in dieser
> Konstellation nicht möglich.
Gut, ist eine Ansage und auch im Bezug zu Posting #1

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> Es ist sicher nicht jeder µC dafür geeignet, schränkt aber die
> Möglichkeiten ein.

Ungefähr so, wie wenn du zwei Kiste Wasser vom Supermarkt kaufen willst 
und fragst, welches Fahrzeug man wohl für den Transport benötigt ...

von Robert F. (femi)


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Es beginnt aber schon damit mir vorzuwerfen, dass ich den Controllertyp 
nicht kenne, wie denn, solange ich das Gerät nicht geöffnet hatte.
Dann schreibe ich den Typ, gelesen offensichtlich nur von einigen und 
Rahul D. kommt mit der Ansage "unwichtig",

Wenn es ohnehin unwichtig ist, muss man nicht herum nörgeln was den Typ 
betrifft.

> Ohne die Software ist der ein totes Stück Silizium, ..
Ich bezweifle, dass ohne Hardware die binäre Firmware geholfen hätte.

Ich könne nicht Satelliten positionieren, zwei Motoren synchronisieren, 
die in unterschiedliche Richtungen waren so Aussagen die mich am 
Verständnis zweifeln ließen. Gut, ist nicht jedermanns Fachgebiet oder 
Hobby. Deswegen veranlasst es mich aber nicht herum zu motzen.

Kein 2-rädriges Fahrzeug, beim Puch 500 musst vermutlich den 
Beifahrersitz mitbenutzen oder ich hätte gezielt nach dem Fahrzeugtyp 
gefragt.

von Rainer W. (rawi)


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Robert F. schrieb:
> Gut, ist nicht jedermanns Fachgebiet oder Hobby.
Richtig - bei mir läuft als Hobby eine Steuerung für Nachführung auf 
u.a. LEO-Satelliten (Geo geht natürlich auch), steuerbar von mehreren 
Kontrolleinheiten, Nachführgenauigkeit im Bereich einiger Bogensekunden, 
allerdings nicht für Antennen. Von ein paar Grundkenntnissen kannst du 
da schon ausgehen, ist aber wohl ganz etwas anderes, als du dort 
betreibst.

Die Informationen zu deiner Antennensteuerung sind hier im Thread 
dermaßen verteilt, gar nicht vorhanden oder bewusst zurückgehalten, dass 
mir ehrlich gesagt immer noch nicht klar ist, wie das Ding genau läuft 
(Positionsregelung/-steuerung/-rückmeldung), ob es darum geht, dass die 
"Satellitenpositioner" irgendetwas anzeigen (was?) oder nur steuern, was 
die Dinger für Schnittstellen besitzen (verfügbare Signale, 
Signalrichtung), wie genau und schnell das alles auflaufen muss u.s.w.

Da kommt ein gewisser Frust bezüglich des Fortgangs im Thread auf. Wenn 
der Hersteller einen Betrieb mit mehreren "Satellitenpositionern" nicht 
vorgesehen hat, wird es auf reinem Anwenderniveau ohne tieferen Einstieg 
in die Technik wohl schwierig.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Dann schreibe ich den Typ, gelesen offensichtlich nur von einigen und
> Rahul D. kommt mit der Ansage "unwichtig",
> Wenn es ohnehin unwichtig ist, muss man nicht herum nörgeln was den Typ
> betrifft.
Wie Rainer schon schrieb: Der Typ ist unwichtig.

Robert F. schrieb:
> Es ist sicher nicht jeder µC dafür geeignet, schränkt aber die
> Möglichkeiten ein.
Eigentlich schon - zumindest moderne.
Wenn man bedenkt, dass jemand mit einem (für heutige Verhältnisse) 
"popeligen" Prozessor und minimalem Speicher auf den Mond geflogen ist, 
ist deine Anwendung Pippifax.
Wie kommst du zu der Aussage bzw. dazu, das beurteilen zu können?

Robert F. schrieb:
> Ich könne nicht Satelliten positionieren, zwei Motoren synchronisieren,
Synchrone Motoren für zwei Achsen würdenn die Schüssel immer nur in der 
Diagonalen bewegen
> die in unterschiedliche Richtungen waren so Aussagen die mich am
> Verständnis zweifeln ließen.
Wessen Verständnis? Deins? Richtig!

> Gut, ist nicht jedermanns Fachgebiet oder
> Hobby. Deswegen veranlasst es mich aber nicht herum zu motzen.
Als hätte noch nie jemand eine Positionssteuerung gebaut...
Mehr ist das doch nicht. Sowas ähnliches gab es vor ca. 40 Jahren schon 
von Fischertechnik als Bausatz.

Du machst das alles komplizierter als es ist.
Einfache Aussage: Dein Wunschaufbau funktioniert nicht.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
>> Ich könne nicht Satelliten positionieren, zwei Motoren synchronisieren,
> Synchrone Motoren für zwei Achsen würdenn die Schüssel immer nur in der
> Diagonalen bewegen
>> die in unterschiedliche Richtungen waren so Aussagen die mich am
>> Verständnis zweifeln ließen.
> Wessen Verständnis? Deins? Richtig!

ICH habe niemals geschrieben ZWEI MOTOREN synchronisieren zu wollen!
Das wäre einfach in dem man beide Motorkabel am gleichen Ausgang klemmt.
Zwar ergibt sich dadurch der Schönheitsfehler mit dem geringen Fahrweg 
des Elevationsmotors, dass der Drehbereich des Azimuth-Motors wohl auf 
wenige Grad beschränkt.
Eine Diagonale wäre es am Polarmount ohnehin nicht, ob Motoren synchron 
laufen oder nicht.
Genau genommen könntest damit genau EINEN geostationären Satelliten 
empfangen, wennst dies so verstehen willst.

Ich kann nicht beurteilen, was deine Kenntnisse in anderen Bereichen der 
Elektronik anbelangt HIER solltest lieber schweigen.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Ich kann nicht beurteilen, was deine Kenntnisse in anderen Bereichen der
> Elektronik anbelangt HIER solltest lieber schweigen.

Ich zitiere mal eine der beiden Weihnachtstassen: "Immer zwei mal mehr 
als du!".

Robert F. schrieb:
> ICH habe niemals geschrieben ZWEI MOTOREN synchronisieren zu wollen!

Dann ist dein Bild widersprüchlich.
Wie soll das denn deiner Meinung nach gehen?
Zwei Motoren, zwei "Positionierer" - was könnte man daraus schließen?

Ob du nun eine Satllitenschüssel oder irgedwas was anderes damit 
positionieren willst: Deine Kisten unterstützen jeweils nur einen Motor.
Und man kann - mangels Positionsrückmeldung des Antriebs - nicht zwei 
Geräte wahlweise zum Anfahren einer Position verwenden.
Dazu müsste dein Positionierobjekt seine Position als Absolutwert 
ausgeben.

Robert F. schrieb:
> Eine Diagonale wäre es am Polarmount ohnehin nicht, ob Motoren synchron
> laufen oder nicht.
Wenn man nicht mal diese Analogie versteht...

Robert F. schrieb:
> Genau genommen könntest damit genau EINEN geostationären Satelliten
> empfangen, wennst dies so verstehen willst.

Zack! Wieder unnütze Informationen.

Die Frage wäre doch ganz einfach:
"Ich will einen Linearantrieb wahlweise von Stellen ansteuern. Geht das 
mit den vorhandenen Geräten?" - "Nein!"
"Kann ich die Position, die mit dem einen Gerät eingestellt habe, für 
den anderen übernehmen und mit dem dann anfahren?" - "Nein."
Zumindest nicht so, wie du es möchtest.

Das ist nix synchrones.

PS: Erinnert mich an den "FreeStyle Libre"-Sensor-Thread des alten 
Knackers.

von Robert F. (femi)


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Rainer W. schrieb:
> Robert F. schrieb:
> Richtig - bei mir läuft als Hobby eine Steuerung für Nachführung auf
> u.a. LEO-Satelliten (Geo geht natürlich auch), steuerbar von mehreren
> Kontrolleinheiten, Nachführgenauigkeit ....
Genau um die Steuerbarkeit zweier Kontrolleinheiten geht es.
Kontaktiert hätte ich den Hersteller; ich werde das nochmals per Email 
versuchen.

> Die Informationen zu deiner Antennensteuerung sind hier im Thread
> dermaßen verteilt, gar nicht vorhanden oder bewusst zurückgehalten, dass
> mir ehrlich gesagt immer noch nicht klar ist, wie das Ding genau läuft
> (Positionsregelung/-steuerung/-rückmeldung), ob es darum geht, dass die
> "Satellitenpositioner" irgendetwas anzeigen (was?) oder nur steuern, was
> die Dinger für Schnittstellen besitzen (verfügbare Signale,
> Signalrichtung), wie genau und schnell das alles auflaufen muss u.s.w.
Es gibt kogrett eine AC und eine DC Spannungsversorgung, eine 
Schnittstelle zum Programmieren, einen von mir nicht genutzten 
Receiveranschluss wo auch die Steuerung über Diseqc möglich wäre, 
Eingabetastatur oder über FB und dann eben die beiden Motoranschlüsse 
mit + - und die beiden Anschlüsse zum Read-Sensor, in Summe 2 x 4 
Leitungen.

Das Problem, auch weshalb ich hier fragte, ist, dass eben beide 
Kontrolleinheiten bei Änderung die aktuellen Daten haben sollen.

Display ist mehrzeilig, angezeigt werden auch Untermenüs z.B. 
Einstellungen des Azimuth-Motors.
Referenz ist eigentlich die Südposition, eine frei wählbare Zahl. Die 
Satellitenposition ergibt sich aus der Pulse Differenz.
Sowohl Einzel- als auch eine Gesamtkorrektur der Werte ist möglich.

Für alle Variationen (Positionen x LNB(=Frequenzbereich) gibt es nicht 
genug Speicher, weshalb ich im Wesentlichen nur auf die ersten 5 Daten 
pro Zeile zugreife, also Name, Az 7D0 = 2000 und El 3E8 = 1000 hier im 
Referenzwert Sued:

;NAME POSH POSB ELVH ELVB POLAR LIN INP1 INP2 USALS POLAR CIR SETTINGS
"Ref. Sued 
15.55E",007H,0D0H,003H,0E8H,087H,02DH,000H,000H,004H,000H,078H,03CH,000H 
,09BH
"Astra 1P 
19.2E",008H,003H,003H,0E8H,087H,02DH,000H,000H,004H,024H,078H,03CH,000H, 
0C0H
"USA 164 
19.0E",008H,000H,003H,0E8H,087H,02DH,000H,000H,004H,022H,078H,03CH,000H, 
0BEH
"Amos 17 
17.0E",007H,0E4H,003H,0E8H,087H,02DH,000H,000H,004H,00EH,078H,03CH,000H, 
0AAH
"TianLian 1E 
16.8E",007H,0E1H,003H,0E8H,087H,02DH,009H,000H,004H,00CH,078H,03CH,000H, 
0A8H
"Eutelsat 16A 
16.0E",007H,0D6H,003H,0E8H,087H,02DH,000H,000H,004H,004H,078H,03CH,000H, 
0A0H
"Hotbird 13FG 
13.0E",007H,0ADH,003H,0E8H,087H,02DH,000H,000H,003H,0E6H,078H,03CH,000H, 
082H

Eine Ziffer (Satellitennummer) gibt es auch noch, ist aber abhängig von 
der Reihenfolge in der asm Datei, Änderung sollte man vermeiden.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
>> ICH habe niemals geschrieben ZWEI MOTOREN synchronisieren zu wollen!
>
> Dann ist dein Bild widersprüchlich.
> Wie soll das denn deiner Meinung nach gehen?
> Zwei Motoren, zwei "Positionierer" - was könnte man daraus schließen?
In der Skizze gehen BEIDE Motoren zu BEIDEN Positionierern
nicht eine für den einen, der andere für das andere

> Ob du nun eine Satllitenschüssel oder irgedwas was anderes damit
> positionieren willst: Deine Kisten unterstützen jeweils nur einen Motor.
NEIN, zwei

> Und man kann - mangels Positionsrückmeldung des Antriebs - nicht zwei
> Geräte wahlweise zum Anfahren einer Position verwenden.
Die Positionsrückmeldung kommt sehr wohl vom Motor.
Allerdings müsste dieser Wert auf das zweitgerät übertragen werden.

> Robert F. schrieb:
>> Genau genommen könntest damit genau EINEN geostationären Satelliten
>> empfangen, wennst dies so verstehen willst.
> Zack! Wieder unnütze Informationen.
War nicht mein Ansinnen, die Motoren synchron laufen zu lassen.
Wenn du die Information endlich verstanden hast, war sie nicht unnütz.

> Die Frage wäre doch ganz einfach:
> "Ich will einen Linearantrieb wahlweise von Stellen ansteuern. Geht das
> mit den vorhandenen Geräten?" - "Nein!"
Habe ich mir auch ohne zusätzlichen Verbindungen oder Elektronik auch 
nicht erwartet, deshalb auch dir rote unterbrochene Linie in der Skizze.

> "Kann ich die Position, die mit dem einen Gerät eingestellt habe, für
> den anderen übernehmen und mit dem dann anfahren?" - "Nein."
Sofern sich die Information der Richtung übertragen läßt "Ja"

> Zumindest nicht so, wie du es möchtest.
WIE sich die Daten nach der Aktualität abgleichen, stand nicht an.
Es sollte nur selbständig erfolgen.
Im Menü eingebunden wäre nicht schlecht, obliegt aber den Software 
Schreiber.
> Das ist nix synchrones.
Dann wäre es synchron, analog zu gespiegelten Festplatten im 
Raid-System.

von Wolf17 (wolf17)


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Robert F. schrieb:
> ICH habe niemals geschrieben ZWEI MOTOREN synchronisieren zu wollen!
> Das wäre einfach in dem man beide Motorkabel am gleichen Ausgang klemmt.
Einfach? Mangelnde Praxiskenntnis! Die Drehzahl von parallelgeschalteten 
DC-Motoren in Aktoren ist neben vielen Parametern wie z.B. von der Last 
abhängig, da läuft nichts synchron!

von Nemopuk (nemopuk)


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Nach 5 Tagen und 80 Beiträgen ist immer noch nicht klar

- Welche Produkte hast du?
- Wie funktionieren/kommunizieren sie?
- Was macht der aktuelle Aufbau?
- Was ist das Ziel der Änderung?

: Bearbeitet durch User
von Ulrich P. (uprinz)


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Im Grunde hast Du eine Menge Probleme und die Antworten verteilen sich 
hier, einige Dinge gehen verloren...

1) Du willst eine Satschüssel steuern über einen oder mehrere Antriebe.
Dazu gibt es verschiedene Lösungen, je nachdem welche Art Aktuator du 
verwenden möchtest. Alle lassen sich letztendlich von einem Arduino 
kompatiblen System programmieren. Je näher Du am Motortreiber ansetzt, 
desto mehr Freiheiten hast Du aber desto mehr musst Du auch selber 
programmieren.
Letztendlich brauchst Du Motoren mit Feedback, damit Du mechanische 
Ungleichheiten durch Messung ausgleichen kannst. Ob Du da 
Linearmessaufnehmer oder Optische Geber an Achsen oder Hallsensoren 
verwendest ist eine Frage der Mechanik. Ohne mehr Zeichnungen oder 
Detailvorstellungen hast Du da ein viel größeres Problem als die 
einfache parallele Nachführung in Software und Kommunikation. Am Ende 
kann man mit einem pro Schüssel angepassten PID Regler oder KI 
optimierte Kennfelder für die Motoren sehr synchron werden.

2) Du möchtest zwei (oder mehr) Schüsseln auf das gleiche Objekt im Raum 
ausrichten.
Bei Geostationär reicht es sicher, beide Schüsseln parallel zu fahren, 
bei LEO oder MEO und 30m Anstand wird eine Parallaxen-Anpassung nötig 
sein, wenn man Messungen mit Phasenverschiebung durchführen will. 
Letztendlich alles eine Frage der zentralen Steuerung, die den 
Steuerungen für Ele / Azi die richtigen Sollwerte für alle beteiligten 
Schüsseln vorgeben muss.

3) Du möchtest die Schüsseln quasi zeit-parallel führen.
Das kannst Du realisieren, in dem Du beiden Systemen den gleichen Takt 
zur Verfügung stellst, oder besser sogar noch die gleiche Zeit. Mit 
Befehlen, die sagen, wann und wie lange gedreht werden soll, ist jeder 
Schüssel klar was sie zu tun hat. Mit einem einfachen GPS Modul pro 
Steuerung vor Ort kann man nicht nur eine recht genaue Takterzeugung für 
jeder der Steuerungen realisieren, man hat auch die identische Zeit.

4) 30m Abstand, dicke Wände und Blitzschlag
Hier schlage ich vor bei den neueren ESP32 Arduino Modulen nachzuschauen 
oder gleich kleinen Linux Embedded Boards zu nutzen.
Die neueren ESP32 Boards gibt es mit integriertem Ethernet Interface und 
Du kannst mit einem einfachen Medienkonverter von Kupfer RJ45 auf 
Beliebige Glasfasern wechseln. Damit hast Du keine Probleme mit 
Ableitströmen über die Ethernet Kabel oder deren Abschirmungen. Die 
Medienkonverter mit STP+ Port kosten nix, die Glasfaser STP Module sind 
viel Billiger und sparsamer als die Kupfer SPT Module und Glasfasern 
kann man fertig konfektioniert mit Steckern an beiden Enden auf 
beliebige Länge kaufen. Ich verbinde hier ebenfalls Funk-Anlagen und 
Gebäudeflügel über Glas, so bleibt der Blitz draußen.

Setzt Du auf ein Linux Embedded Board, dann achte darauf, dass seine 
Ethernet Schnittstelle PTP unterstützt. Dann brauchst Du keine GPS 
Module, denn PTP ist ein Netzwerkprotokoll das hoch genaue Zeit 
Synchronisation ermöglicht.
+++++++++++++++++++++++
Final überlege ich gerade, ob es nicht viel sinnvoller wäre, die beiden 
Schüsseln mit einer eigenen Tracking-Logik völlig unabhängig laufen zu 
lassen und nur parallel per Kommando auf das gleiche Objekt 
auszurichten. Das Ausrichten macht aber jede Schüssel völlig autark 
anhand ihrer eigenen hoch genauen Position auf der Erde zusammen mit den 
Bahndaten aus dem Almanach. Die mechanischen Ungleichheiten dürften sich 
dabei durch ihre Zufälligkeit ausnullen. Steuert man beide Schüsseln 
absolut synchron, würden mechanische Ungleichheiten immer exakt gleich 
zum Tragen kommen und die Messung immer gleich verfälschen.
Im Sinne von "Der Zufall erhöht das Rauschen, die Präzision den 
Messfehler"

von Rainer W. (rawi)


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Ulrich P. schrieb:
> Bei Geostationär reicht es sicher, beide Schüsseln parallel zu fahren,
> bei LEO oder MEO und 30m Anstand wird eine Parallaxen-Anpassung nötig
> sein, ...

Das rechne noch mal nach bzw. vor.
Selbst ein LEO liegt eigentlich immer über 200 km hoch. Was denkst du, 
wie groß die Antennen sein müssten, damit bei 11 GHz die durch 30 m 
Abstand verursachte Parallaxe eine Rolle spielt?

Außerdem geht es wohl nur um EINE Schüssel.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (dachs)


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Rainer W. schrieb:
> Außerdem geht es wohl nur um EINE Schüssel.

Nicht einmal das ist bisher klar.

von Dieter W. (dds5)


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Ich hatte das so verstanden, dass für eine Horizontal/Vertikal 
Rotormimik neben der "normalen" Bedieneinheit eine zusätzliche Bedienung 
direkt neben der Antenne eingerichtet werden soll.

von Ulrich P. (uprinz)


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Ah!

Der TO will zwei Steuerungen eine Positionierung steuern lassen?

Vielleicht will der TO ja noch mal bestätigen:

Es gibt ein Gerät, das 240 Positionen speichern kann und die Motoren 
aktiv auf eine Position aus den 240 fährt. Dieses Gerät kann per PC oder 
Fernbedienung gesteuert werden.

Es soll woanders (in der Nähe der Schüssel) draußen eine Bedienkonsole 
aufgebaut werden, die ebenfalls eine dieser 240 Positionen anfahren 
kann.

An Beiden Orten soll eine Reprogrammierung der 240 Positionen möglich 
sein.
An beiden Orten soll dann die reprogrammierte Position angefahren werden 
können.

Nicht ganz klar ist, ob man die Reprogrammierung und Ansteuerung der 
Positionen wirklich per PC machen kann, oder ob der TO das als 
komplizierten und ungewünschten Weg beschreibt.

Im Post vom 21.01.2026 13:54 steht aber, dass es eine Serielle 
Schnittstelle mit einem bekannten Protokoll gibt.

Meine Frage:
Warum unbedingt eine zweite originale Steuereinheit? Warum nicht einen 
Controller und eine Bedienplatte, die so aussieht wie die originale, 
aber nur per Netzwerk / Ethernet->UART adapter den einen echten 
Controller steuert?

Wenn der UART nur in einer Richtung funkioniert, oder das Pollen der auf 
dem LCD erscheinenden Daten nicht vorgesehen ist, dann Plan B:

Bau mit einem Controller einen LCD-Knopf-Emulator. Wenn wir hier von 
einem HD44780 LCD sprechen, dann kann man diese sehr einfach auslesen 
bzw. mit einem Controller emulieren. Auch das Drücken von Knöpfen, 
besonders bei Matrix Schaltung von Knöpfen, kann man super emulieren. 
Noch besser ist es, wenn diese Teile im Gerät bereits per I2C Expander 
angebunden sind. Da hat man die Daten fertig auf den Tablett serviert.

Dann baut man mit dem original Bedienfeld einen Steuerungs-Emulator. 
Hier tut man dem LCD und den Knöpfen gegenüber so, als wäre man das 
original Gerät. Dieser Aufbau kann dann auch mit anderen Komponenten in 
ähnlicher Anordnung reproduziert werden. Frontblenden, Platinen, kann 
man alles beim freundlichen Chinesen um die Ecke machen lassen.

Statt Loch in die Wand für die Glasfaser (aus meinem ersten Post) kann 
man da auch einen Outdoor Access Point hin hängen und die originale 
umgebaute Bedientafel mit WiFi versehen (ESP32).
Aber es gibt auch ESP32 Boards mit physischem Ethernet, für die weiter 
oben bevorzugte feste Installation.

Da das Protokoll dann bereits im Netz ist, kann man auch darüber 
nachdenken eine komfortable PC API zu schreiben, die die Seriellen 
Telegramme nutzt, aber das LCD auswertet um ein grafisch emuliertes 
identisches Bedienfeld darzustellen.

+++++++++++++
Kann man mit einem PC alle nötigen Daten mit dem Steuergerät 
austauschen, dann bau WiFi ans Haus und nimm ein Tablet mit VNC mit. 
Steuere den PC fern, der das Bediengerät steuert.
Alternativ, wenn die 2.5GHz oder 5GHz in der Nähe der Schüssel 
unerwünscht sind, steck einen USB-Ethernet Adapter ans Tablet.

von Ralf X. (ralf0815)


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Ulrich P. schrieb:
> Ah!

Könntest Du das alles noch etwas genauer ggf. als gebundenes Buch 
herausbringen?

von Chris V. (nagut)


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Dieter W. schrieb:
> Ich hatte das so verstanden, dass für eine Horizontal/Vertikal
> Rotormimik neben der "normalen" Bedieneinheit eine zusätzliche Bedienung
> direkt neben der Antenne eingerichtet werden soll.

Exakt so habe ich das (nach etlichen Salami-Scheiben hier im Thread) 
dann auch verstanden.

Ferner gibt es die "normale" Bedieneinheit bereits und sie funktioniert 
wohl auch. Es handelt sich aber nicht um ein kommerzielles Gerät, 
sondern um einen Selbstbau eines unbekannten Tüftlers. :)

Robert F. hat sich auch bereits aus unbekannten Quellen eine zweite, 
identische Bedieneinheit organisiert. Das soll idealerweise die zweite 
Bedienmöglichkeit an der Antenne werden. Am liebsten würde er sie 
einfach an die gleiche Steuerleitung parallel schalten, ahnt aber schon, 
dass das wohl nicht funktionieren wird (womit er auch recht hat).



@ Robert F. :
Wie schon gesagt ist so eine zusätzliche Steuerungsmöglichkeit 
grundsätzlich natürlich möglich. Es muss aber vom Entwickler des Gerätes 
auch vorgesehen sein.

Den Entwickler erreichst Du nicht (mehr). Das ist schlecht.

Wenn er seine Entwicklung irgendwo veröffentlicht hat, könnten andere 
interessierte Leute sie aufgreifen und weiterentwickeln - und auch 
solche Dinge ermöglichen, wie sie Dir jetzt vorschweben.

Du hast offenbar Entwicklungsunterlagen dazu - das ist gut.

Du bist aber unsicher, ob Du sie weitergeben darfst. Das ist tragisch, 
insbesondere da der originale Entwickler nicht (mehr) reagiert.

Aus Interesse: Wie bist Du an die Geräte gekommen? Hat der originale 
Entwickler die selbst vermarktet? Oder ist es eine Art 
Community-Produkt? Wenn ich jetzt auch Interesse an diesen Steuerungen 
hätte, wie könnte ich eine bekommen? Hast Du irgendwelche Links?, 
Beiträge aus anderen Foren? Irgendwas, was uns in die Lage versetzen 
könnte, an diesem Gerät weiterzuentwickeln?

: Bearbeitet durch User
von Klaus F. (klaus27f)


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Ralf X. schrieb:
> als gebundenes Buch herausbringen

.

Ich möchte auch ein Exemplar.

  NEIN !

Ich möchte 2 synchrone Bücher.

.

von Armin X. (werweiswas)


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Ich habe jetzt einiges beim Lesen ausgelassen und überflogen...
Mich erinnert die Geschichte mit dem Polarmount an meine, anfang der 
90er Jahre installierte Nokia Schüssel.
Da gab es zusätzlich noch einen einstellbaren Deklinationswinkel der die 
Neigung der Geostationären Bahn zum Azimuth beschreibt.
Mit so einem Halter ist man in der Lage mit einem Linearantrieb die 
geostationäre Bahn abzufahren. Das habe ich bei den später installierten 
Schüsseln in der Verwandtschaft und bei Bekannten so nicht mehr gesehen.

von Michael W. (miks)


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Matthias S. schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Außerdem geht es wohl nur um EINE Schüssel.
>
> Nicht einmal das ist bisher klar.

Soso:

Robert F. schrieb:
> Mein Ansinnen war nur dahingehend 2 identische Steuergeräte an EINER
> Antenne synchron laufen zu lassen.

: Bearbeitet durch User
von Sandra (sdr_f169)


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Robert F. schrieb:
>
> Der/die Positioner sind Stand-Alone Geräte, welche man mit bis zu 240
> Positionen programmieren kann. Die Steuerung kann am Gerät oder mit der
> Fernbedienung erfolgen.
> Positionen werden über Spannung und Rückmeldung der Pulse angesteuert.
>
> … mein Gedanke zwei Geräte syncron laufen zu lassen.
>
> Strom- und Pulseleitungen zu splitten ist das Geringste; es geht um die
> Daten welche an einem Ort in BEIDEN Geräten abgespeichert werden sollen.
> Also egal welches der beiden Geräte soll jeweils in BEIDE EEproms
> schreiben, und ebenso die gleichen Werte am Display aufscheinen und das
> in den 30 Metern Entfernung.

Da die „Positionierer“ mit einer Fernbedienung bedienbar sind, könnte 
man die Fernbedienungs-Signale zwischen beiden „Positionieren“ 
übertragen, so dass beide gleichzeitig das Selbe ausführen. Wobei nur 
ein „Positionierer“ die aktive Steuerung der Motoren ausführen muss und 
der andere nur passiv die Impulse von den Motoren mitzählen muss, um die 
selbe Programmierung machen zu können und die selbe Positions-Anzeige zu 
haben.

Wenn es z.B. eine Infrarot-Fernbedienung ist, könnte man (eventuell die 
Ausgangssignale der Infrarot-Empfänger in den beiden „Positionierern“ 
(eventuell entkoppelt) über ein Kabel miteinander verbinden, so dass 
beide „Positionierer“ gleichzeitig mit der Fernbedienung in der selben 
Art gesteuert werden, egal welcher der beiden „Positionierer“ direkt mit 
der Fernbedienung bedient wird.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Man nimmt einen(!) Positioner und sorgt dafür, diesen von beiden Orten 
bedienen zu können.
Also entweder eine IR-Verlängerung aus dem Wohnzimmer zum Positioner 
und/oder Tasten, die im blödesten Fall per Relais die Tasten am 
Positioner 'drücken'.

Gruß
Jobst

von Rahul D. (rahul)


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Jobst M. schrieb:
> Man nimmt einen(!) Positioner und sorgt dafür, diesen von beiden Orten
> bedienen zu können.
> Also entweder eine IR-Verlängerung aus dem Wohnzimmer zum Positioner
> und/oder Tasten, die im blödesten Fall per Relais die Tasten am
> Positioner 'drücken'.

Dann weiß der jeweils andere aber nicht die Schüsselposition.
Das ist inzwischen dann doch klar geworden.
Einzig darum geht es. Man kann die Daten wohl per USB auslesen, was dem 
TO aber zu aufwendig ist, weil der PC dann hin- und hergeschleppt werden 
muss.

von Micha (e-nomo)


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Jobst M. schrieb:
> Man nimmt einen(!) Positioner und sorgt dafür, diesen von beiden Orten
> bedienen zu können...

Rahul D. schrieb:
> Dann weiß der jeweils andere aber nicht die Schüsselposition...

Welcher andere? (Im Falle Jobst M.s Idee)

: Bearbeitet durch User
von Rahul D. (rahul)


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Micha schrieb:
> Welcher andere?

Muss ich jetzt den ganzen Kram wiederholen?
Der TO will eine Satellitenschüssel von zwei Stellen aus ansteuern (in 
der warmen Bude und direkt an der Schüssel).

So ein "Positionierer" wird wohl per DiSEqC angesteuert und fährt die 
Schüssel zu einer programmierten Position.
Diese Position würde der TO aber gerne vorort bei der Schüssel 
programmieren oder die Programmierung korrigieren können.
Da die Ansteuerung der Antriebe aber nur eine relative Position liefert 
(Pulse / mm seit Referenzpunkt), wird es schwierig / unmöglich, die 
Dinger wie gewünscht zu verschalten.

Vielleicht kennt ja jemand die ungenannten "Positionierer". (Kann 
natürlich auch sein, dass das hier inzwischen untergegangen ist).

von Jobst M. (jobstens-de)


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Rahul D. schrieb:
> Muss ich jetzt den ganzen Kram wiederholen?

Nö.

> Der TO will eine Satellitenschüssel von zwei Stellen aus ansteuern (in
> der warmen Bude und direkt an der Schüssel).

Das erfüllt meine Idee.

> So ein "Positionierer" wird wohl per DiSEqC angesteuert und fährt die
> Schüssel zu einer programmierten Position.

Ist bei meiner Idee nebensächlich.

> Diese Position würde der TO aber gerne vorort bei der Schüssel
> programmieren oder die Programmierung korrigieren können.

Kann er gerne machen.

> Da die Ansteuerung der Antriebe aber nur eine relative Position liefert
> (Pulse / mm seit Referenzpunkt), wird es schwierig / unmöglich, die
> Dinger wie gewünscht zu verschalten.

Deshalb ja auch nur eine Ansteuerung.

> Vielleicht kennt ja jemand die ungenannten "Positionierer". (Kann
> natürlich auch sein, dass das hier inzwischen untergegangen ist).

Alles uneheblich. Man muss nur die Bedienung eines Gerätes duplizieren.
Ein zweites Gerät ist dann nicht mehr notwendig.

Gruß
Jobst

von Uwe (uhi)


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Jobst M schlägt das Konzept vor, dass es eine (!) Steuerbox gibt, und 
deren Nutzerinterface an die zweite Stelle gespiegelt wird. Finde ich 
zielführender als zwei Originalboxen, die vermutlich nicht für 
Multi-master entwickelt wurden, zu modifizieren.
Praktisch könnte ein ESP32-Kameramodul das Display filmen und ein paar 
Taster drücken. Draußen dann auf dem Handy eine kleine Webseite die das 
Kamerabild zeigt und ein paar html-Buttons bereitstellt.

von Rahul D. (rahul)


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Jobst M. schrieb:
> Alles uneheblich. Man muss nur die Bedienung eines Gerätes duplizieren.
> Ein zweites Gerät ist dann nicht mehr notwendig.

entspricht aber nicht den Vorstellungen / Wünschen des TO ;)

von Uwe (uhi)


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Les ich anders im Eingangspost: er möchte die Schüssel von zwei 
verschiedenen Orten bedienen, und dabei die Datenlage konsistent halten, 
also an beiden Bedienstellen die gleichen Daten sehen/nutzen. Das ist 
mit Spiegeln der Bedienoberfläche erfüllt. Wenn's der Webcam-Ansatz 
wird, sogar vom Urlaubsstrand aus.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Rahul D. schrieb:
> entspricht aber nicht den Vorstellungen / Wünschen des TO ;)

Ja. Aber es löst sein Problem, für das er sich eine komplizierte Lösung 
vorstellt.

Gruß
Jobst

von Robert F. (femi)


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von Wolf17 (wolf17) 21.01.2026 14:44
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"

>Einfach? Mangelnde Praxiskenntnis! Die Drehzahl von parallelgeschalteten
>DC-Motoren in Aktoren ist neben vielen Parametern wie z.B. von der Last
>abhängig, da läuft nichts synchron!
Nicht gelesen oder nicht verstanden!
Es werden keine Aktuatoren/Motoren parallel geschaltet.

von Nemopuk (nemopuk) 21.01.2026 16:43
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
>- Welche Produkte hast du?
>- Wie funktionieren/kommunizieren sie?
>- Was macht der aktuelle Aufbau?
>- Was ist das Ziel der Änderung?
Kein Serien produkt, wurde schon geschrieben. Ebenfalls Punkt 2.
Der aktuelle Aufbau funktioniert wie er soll.
Ziel wäre es an zwei Orten die Anlage bedienen zu können und ohne 
manuellen Eingriff die Daten am Zweitgerät synchron zu haben.

von Ulrich P. (uprinz) 23.01.2026 10:53
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Danke für deine umfangreiche Ausführung
Ich muss aber zu 2) sagen, dass ich keine zwei Antennen synchron laufen 
lassen will, steht sich bei 2m auch nicht dafür, sondern eben die beiden 
Steuergeräte.
Punkt 4) hatte ich bereits angedacht, wenn ich einmal die "normalen" 
Antennen wegen Baumwuchs versetzen muss.
Hier gibt es gewerbliche Produkte via Glasfaser, doe Kosten aber 
4-stellig; aufbuddeln tue ich mir aber sicher nicht mehr an.

von Matthias S. (dachs) 23.01.2026 11:58
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
>Nicht einmal das ist bisher klar.
Doch, => Skizze

von Ulrich P. (uprinz) 23.01.2026 13:27
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Eine PC-Steuerung gab es bei vorigen Software-Versionen; möglicherweise 
lässt sich diese wieder reaktivieren.
Gleich zu Beginn deiner Frage, dies hat mir der Hersteller mitgeteilt:

"Die Verwendung zweier vollständiger Positionierer wäre zu komplex.
Eine externe Tastatur (mit optionalem Display) ließe sich hingegen recht 
einfach konstruieren.
Die Verbindung würde entweder über I2C oder seriell (3 oder 4 Adern) 
erfolgen."

von Ralf X. (ralf0815) 23.01.2026 13:42
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Ich würde es lesen, Grund: neue Ideen und Interesse.

von Chris V. (nagut) 23.01.2026 14:16
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Es gibt zwei Versionen a) für Egis Rotor und b) für Aktuatoren
https://www.satellites.co.uk/forums/threads/home-made-diseqc-positioner.176589/
Die Geräte waren vom Entwickler selbst, Gehäuse, Netzteile, Stecker, 
Buchsen, etc. wurden von mir gestellt, da ich u.a. auf ein
stabiles Metallgehäuse wert legte und in einem Exemplar die Teile bohrte 
und fräste.

von Klaus F. (klaus27f) 23.01.2026 14:27
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
> Ich möchte 2 synchrone Bücher.
Bekommst aus 2 Druckmaschinen, umblättern kannst auch noch mit der 
linken und rechten Hand.
Beim Lesen wirst wohl in eine Art Computer-Task schalten müssen.

von Armin X. (werweiswas) 23.01.2026 14:53
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Motorgesteuerte Antenne gab es nie recht viele. Kleine Exemplare ware 
häufig mit dem Technirotor ausgestattet und über Diseqc gesteuert.
Größere Anlagen in Privatbesitz sind überwiegend mit Actuatoren 
ausgestattet und funktionieren nach dem gleichen Prinzip.
Wer sich in die Abhängigkeit eines kabel- oder Internetanbieters begibt, 
hat schon verloren.
Das Angebot richtet sich nach den Verdienst des betreibers und nicht 
danch was der Kunde sehen will, oder es wird noch teurer.

von Sandra (sdr_f169) 23.01.2026 19:21
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Da die „Positionierer“ mit einer Fernbedienung bedienbar sind, ...
Leider keine Verbindung zum Gerät via FB aus dem Garten.
Zu Bedenken ist aber auch, dass die Pulse mitgezählt werden müssen, da 
sonst das Gerät mit einer Fehlermeldung stoppt.
Bei "nur FB" fehlt mir wiederum das Display.

von Jobst M. (jobstens-de) 24.01.2026 14:31
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
> Man nimmt einen(!) Positioner und sorgt ...
Nah dran, aber die Anzeige fehlt. Laut Harsteller aber über seriell oder 
i2C machbar.

von Rahul D. (rahul) 24.01.2026 14:37
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
korrekt

von Micha (e-nomo) 24.01.2026 14:42
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Zwar kein anderer Positioner, aber am zweiten Ort fehlt dir dann die 
Anzege zur Kontrolle.

von Rahul D. (rahul) 24.01.2026 14:50
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Kleine Korrektur: Der Positioner KÖNNTE via Receiver und Diseqc 
angesteuert werden.
Diese Funktion nutze ich nicht, sondern betreibe ihn autark.
Die Eingangssignale gehen an Tuner-Karten im PC.
Mit der Rechner-IP lassen sich die Signale auch an andern Rechnern im 
lokalen (LAN-)Netz auswerten.

von Uwe (uhi) 24.01.2026 15:06
Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
Das Konzept von Jobst M ist schon sehr ähnlich jenes des Erbauers des 
Positioners.
Für die Funktion benötige ich kein Kamera Bild, für die Position schon.
Internet über Mobilfunk am erwähnten Handy bedeutet zusätzliche Kosten 
und auf diesen Mini-Display, noch dazu wenn vielleicht doch einmal 
wieder die Sonne drauf scheinen sollte, sieht man nichts mehr.

Es Stimmt schon was Rahul D. schrieb:
"entspricht aber nicht den Vorstellungen / Wünschen des TO"

@Rahul D., Jobst M.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich von meinem zweiten ohnehin 
vorhandenen Gerät einmal ausgegangen bin.
Ob ich dann einfach eine zweite Tastatur mit Display habe, kann mir auch 
recht sein.
Bedienen, der optische Vergleich zwischen der Counts-Differenz und der 
tatsächlichen Antennenbewegung
(auch wenn diese in einer Relation sein sollte), sowie das speichern der 
Daten ist eben relevant.

@all:
Ich werde den Urheber des Positioners ersuchen, mir ein Bedienteil mit 
Display zu bauen.
Je nach Nutzungs-Häufigkeit kann ich mir immer noch überlegen, das Kabel 
temporär oder permanent zu verlegen.

: Bearbeitet durch User
von Klaus F. (klaus27f)


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Robert F. schrieb:
> von Klaus F. (klaus27f) 23.01.2026 14:27
> Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
>> Ich möchte 2 synchrone Bücher.
> Bekommst aus 2 Druckmaschinen, umblättern kannst auch noch mit der
> linken und rechten Hand.
> Beim Lesen wirst wohl in eine Art Computer-Task schalten müssen.


Vielen Dank für deine umfangreiche Antwort auf meinen Wunsch.

Aber natürlich will ich die beiden synchronen Bücher nicht am selben Ort 
lesen.
Sondern, wenn ich im Wohnzimmer weiterlese bis Seite 56 sagen wir mal, 
dann soll das 2. Buch im Schlafzimmer auch automatisch dahin 
weitergeblättert werden.
ALSO GENAU WAS AUCH  D E I N  PROBLEM IST.

Gerne verfolge ich den Thread weiter.
Bestimmt wird dir dein Urheber in Kürze die Lösung präsentieren.

Halte uns auf dem Laufenden.

von Sandra (sdr_f169)


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Robert F. schrieb:
>
> Es gibt zwei Versionen a) für Egis Rotor und b) für Aktuatoren
> https://www.satellites.co.uk/forums/threads/home-made-diseqc-positioner.176589/
> Die Geräte waren vom Entwickler selbst, Gehäuse, Netzteile, Stecker,
> Buchsen, etc. wurden von mir gestellt, da ich u.a. auf ein
> stabiles Metallgehäuse wert legte und in einem Exemplar die Teile bohrte
> und fräste.
>

Du bist schon eine merkwürdige Type. Machst erst ein großes Geheimnis, 
welche „Positionierer“ du hast, statt gleich am Anfang den Link mit der 
Entwicklung der „Positionierer“ zu posten. Da findet man zumindest die 
Schaltpläne mit den Bauteilwerten.

>
> von Sandra (sdr_f169) 23.01.2026 19:21
> Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
> Da die „Positionierer“ mit einer Fernbedienung bedienbar sind, ...
> Leider keine Verbindung zum Gerät via FB aus dem Garten.
> Zu Bedenken ist aber auch, dass die Pulse mitgezählt werden müssen, da
> sonst das Gerät mit einer Fehlermeldung stoppt.
> Bei "nur FB" fehlt mir wiederum das Display.
>

Du hast nicht ganz verstanden, wie ich es meinte. Die Pulse sollen und 
können beide „Positionierer“ gleichzeitig zählen, wenn man die 
Reed-Kontakte an beide anschließt.

Du sollst nicht die Infrarot-Strahlung der Fernbedienung irgendwie an 
beide „Postionierer“ leiten können, sondern das Ausgangssignal der 
IR-Empfänger von beiden „Positionierern“ über Kabel miteinander 
verbinden.

> von Jobst M. (jobstens-de) 24.01.2026 14:31
> Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
>> Man nimmt einen(!) Positioner und sorgt ...
> Nah dran, aber die Anzeige fehlt. Laut Harsteller aber über seriell oder
> i2C machbar.
>

Wenn das machbar ist, hat sich das Problem ja fast erledigt.

>
> @all:
> Ich werde den Urheber des Positioners ersuchen, mir ein Bedienteil mit
> Display zu bauen.
> Je nach Nutzungs-Häufigkeit kann ich mir immer noch überlegen, das Kabel
> temporär oder permanent zu verlegen.

Damit ist das Problem ja dann endgültig gelöst.

Letztlich viel Wirbel um Nichts, statt gleich dort

https://www.satellites.co.uk/forums/threads/home-made-diseqc-positioner.176589/

nach einer Lösung zu fragen.

von Robert F. (femi)


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Sandra schrieb:

> Du bist schon eine merkwürdige Type. Machst erst ein großes Geheimnis,
> welche „Positionierer“ du hast, statt gleich am Anfang den Link mit der
> Entwicklung der „Positionierer“ zu posten. Da findet man zumindest die
> Schaltpläne mit den Bauteilwerten.
Die Positioner sind zwar im Wesentlichen gleich, unterscheiden sich aber 
individuell. Bei meinen z.B. die duale Spannungsversorgung. Die 
Diseqc-Steuerung versorgt den LNB-Rotor. Um nicht noch mehr 
Unverständnis hervorzurufen, habe ich ihn erst gar nicht erwähnt, 
außerdem kann man ihnvor Ort steuern.
Die Steuerung der Motoren ist aber bei den Moteck Positionern gleich, 
sie sind nur nicht per PC programmierbar. Zwei dieses Typs im 
ursprünlich gedachten Sinn zu verbinden, wäre ebenso gescheitert

> Du hast nicht ganz verstanden, wie ich es meinte. Die Pulse sollen und
> können beide „Positionierer“ gleichzeitig zählen, wenn man die
> Reed-Kontakte an beide anschließt.
Wäre ja in der Skizze so gedacht gewesen, da kam aber auch "so wird es 
nicht gehen"

> Letztlich viel Wirbel um Nichts, statt gleich dort nach einer Lösung
> zu fragen.
Der Entwickler war auch in einen deutschen Board eine Zeit lang 
vertreten, aktuell extrem selten. Durch die gegenseitige Sprachbarriere 
war es so und so trotz google oft mühsam.
In meiner Pflichtschulzeit existierte noch kein Englichunterricht. Der 
Englischlehrer an der Fachschule machte aus 50 Unterrichtsminuten 10, 
die andere Zeit war er beschäftigt, mit seinen Kollegen einen Doppler 
(2L Weinflasche) zu leeren. Von diesen sinnbefreiten Freigegenstand habe 
ich mich letztendlich abgemeldet.

von Chris V. (nagut)


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Robert F. schrieb:
> von Chris V. (nagut) 23.01.2026 14:16
> Beitrag "Re: Antennenpositioner synchron"
> Es gibt zwei Versionen a) für Egis Rotor und b) für Aktuatoren
> https://www.satellites.co.uk/forums/threads/home-made-diseqc-positioner.176589/
> Die Geräte waren vom Entwickler selbst, Gehäuse, Netzteile, Stecker,
> Buchsen, etc. wurden von mir gestellt, da ich u.a. auf ein
> stabiles Metallgehäuse wert legte und in einem Exemplar die Teile bohrte
> und fräste.

Danke.

Wie Sandra schon schrieb: dieser Link und die Hinweise zusammen mit der 
Skizze Deines Aufbaus (gern auch mit dem Diseqc-Rotor, der dann bei Dir 
vermutlich den Drehwinkel des LNB verstellen kann, und somit auch zur 
Anlage dazugehört) hätten in den Eröffnungspost gehört. Das hätte ganz 
viel Verwirrung hier verhindert.

In Post #18 schreibt der Erbauer übrigens:
https://www.satellites.co.uk/forums/threads/home-made-diseqc-positioner.176589/#post-1087176
> my model is free of charge i can share schematics and firmware
> for those who want build it !

Damit kann Dir jeder, der sich ein wenig mit Mikrocontrollern auskennt 
und Lust dazu hat, die beschriebene zweite Bedienmöglichkeit inkl. 
zweitem Display dazu bauen. Die kann dann in Dein gewünschtes Gehäuse 
eingebaut werden, sodass es sich genauso anfühlt, als säßest Du vor dem 
eigentlichen Gerät.

Deine ursprüngliche Idee, die Daten zweier kompletter Geräte im Betrieb 
zu synchronisieren, ist zwar auch möglich, aber wie Dir schon vom 
Erbauer selbst geschrieben wurde viel komplizierter. Sowas zu machen 
würde sich nur lohnen, wenn Du die zusätzliche Redundanz (eins der 
Geräte kann jederzeit ausfallen, und Du könntest von jetzt auf gleich 
mit dem zweiten weitermachen) tatsächlich brauchst.

von Sandra (sdr_f169)


Angehängte Dateien:

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Robert F. schrieb:
> Sandra schrieb:
>> Du hast nicht ganz verstanden, wie ich es meinte. Die Pulse sollen und
>> können beide „Positionierer“ gleichzeitig zählen, wenn man die
>> Reed-Kontakte an beide anschließt.
> Wäre ja in der Skizze so gedacht gewesen, da kam aber auch "so wird es
> nicht gehen"
>

Wer da meinte, dass “es so nicht gehen wird“, hat überhaupt keine 
Vorstellung davon, wie es praktisch funktionieren würde. Selbst ohne den 
Schaltplan der „Positionierer“ und ohne Kenntniss, wie sie mit den 
Motoren und ihren Reed-Kontakten funktionieren könnten, ist eigentlich 
klar, dass die Reed-Kontakte einfach nur Eingänge des Mikrocontrollers 
vom „Positionierer“ ansteuern. Derartige Eingänge von zwei 
„Positionierern“ sind also fast immer parallel und gleichzeitig mit dem 
selben Signal ansteuerbar. Da die Infrarot-Empfänger in den 
„Positionieren“ Low aktive OpenCollector Ausgänge haben, kann man zwei 
derartige Signale miteinander verbinden, solange immer nur ein 
Infrarot-Empfänger das Infrarotlicht der Fernbedienung empfängt, was bei 
entsprechender räumlicher Entfernung der beiden „Positionerer“ gegeben 
ist. Ob das mit einer einfachen Kabelverbindung, die 30m lang ist/sein 
soll, noch störungsfrei funktioniert oder man die Ausgangssignale erst 
noch „verstärken“ muss, muss man mal probieren. Mit gut 10m langen 
Kabeln hab ich sowas schon ohne zusätzliche Maßnahmen störungsfrei 
gemacht.

Wegen dem Schnee und Glatteis draußen mach ich jetzt erstmal Homeoffice 
und kann man in „kreativen Pausen“ auch mal schnell was für‘s Hobby 
machen. Hab mal mit den relevanten Schaltplanausschnitten der 
„Postionierer“ deren Verbindungen untereinander gezeichnet, siehe 
Anhang.

von Nemopuk (nemopuk)


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Sandra schrieb:
> Da die Infrarot-Empfänger in den
> „Positionieren“ Low aktive OpenCollector Ausgänge haben, kann man
...

Wer sagt denn, dass der TO zwei Infrarot-Fernbedienungen an einem 
Gerät benutzen will?

Robert F. schrieb:
> es geht um die Daten welche an einem Ort in BEIDEN Geräten
> abgespeichert werden sollen.
> Also egal welches der beiden Geräte soll jeweils in BEIDE EEproms
> schreiben, und ebenso die gleichen Werte am Display aufscheinen und das
> in den 30 Metern Entfernung.

Beachte, dass da auch noch zwei Displays beteiligt sein sollen.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Sandra schrieb:
> Wer da meinte, dass “es so nicht gehen wird“, hat überhaupt keine
> Vorstellung davon, wie es praktisch funktionieren würde. Selbst ohne den
> Schaltplan der „Positionierer“ und ohne Kenntniss, wie sie mit den
> Motoren und ihren Reed-Kontakten funktionieren könnten, ist eigentlich
> klar, dass die Reed-Kontakte einfach nur Eingänge des Mikrocontrollers
> vom „Positionierer“ ansteuern. Derartige Eingänge von zwei
> „Positionierern“ sind also fast immer parallel und gleichzeitig mit dem
> selben Signal ansteuerbar.

Und woher weiß die passive Box, ob sie hoch- oder herunterzählen muss?

von Robert F. (femi)


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Das Display ist ohnehin obligatorisch. Man benötigt es zur Menüführung, 
egal ob FB oder Tastatur, und aus den gezählten Counts lässt sich die 
Drehung der Antenne in ° errechnen.
Schon aus Gewohnheit wäre die Nutzung der FB eine gute Sache.

von Sandra (sdr_f169)


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Wolf17 schrieb:
> Sandra schrieb:
>> Wer da meinte, dass “es so nicht gehen wird“, hat überhaupt keine
>> Vorstellung davon, wie es praktisch funktionieren würde. Selbst ohne den
>> Schaltplan der „Positionierer“ und ohne Kenntniss, wie sie mit den
>> Motoren und ihren Reed-Kontakten funktionieren könnten, ist eigentlich
>> klar, dass die Reed-Kontakte einfach nur Eingänge des Mikrocontrollers
>> vom „Positionierer“ ansteuern. Derartige Eingänge von zwei
>> „Positionierern“ sind also fast immer parallel und gleichzeitig mit dem
>> selben Signal ansteuerbar.
>
> Und woher weiß die passive Box, ob sie hoch- oder herunterzählen muss?

Da die Motoren gar keine Rückmeldung zur Drehrichtung liefern, ist es 
eine ganz simple Steuerung durch die „Positionierer“. Die Zählweise der 
Impulse von den Reed-Schaltern ergibt sich aus der jeweils gedrückten 
Taste (Ost/West oder hoch/runter) der Fernbedienung. Da beide 
„Positionierer“ das selbe Signal vom Infrarot-Empfänger durch die 
Kabelverbindung dieser erhalten, zählen beide „Positionierer“ 
gleichzeitig auch in der selben Weise und zeigen auch im Display das 
Selbe an. Es wird eben genau die geforderte „Synchron-Bedienung“ beider 
„Positionierer“ erreicht, wobei nur einer von beiden aktiv die Motoren 
entsprechend ansteuert.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Das wird sicherlich ein großer Spaß, wenn der offene Regelkreis aus dem 
Tritt kommt, beide Steuergeräte wieder überein zu bringen.

Gruß
Jobst

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Robert F. schrieb:
> Das Display ist ohnehin obligatorisch.

Das Display, oder die Displays? Ist es wirklich unmöglich, dein Ziel 
klar zu kommunizieren? Und wurde die Fotografie mit Androhung der 
Todesstrafe verboten?

: Bearbeitet durch User
von Sandra (sdr_f169)


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Jobst M. schrieb:
> Das wird sicherlich ein großer Spaß, wenn der offene Regelkreis aus dem
> Tritt kommt, beide Steuergeräte wieder überein zu bringen.
>
> Gruß
> Jobst

Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind, 
die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig 
verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben. Genau das 
wurde gefordert und wird mit der einfachen Kabelverbindung zwischen 
beiden „Positionierern“ erreicht.

Wenn zur Bedienung der/des „Positionierer/s“ die Display-Anzeige 
„optional“ ist und man mit der Infrarot-Fernbedienung auch „blind“ 
bedienen kann, braucht man nur den einen „aktiven Positionierer“, der 
die Motoren steuert, und einfach einen externen IR-Empfänger, der 
zusätzlich über eine Kabelverbindung angeschlossen wird.

von Rahul D. (rahul)


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Sandra schrieb:
> Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind,
> die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig
> verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben.

Du hast es doch auf den Punkt gebracht:
Bei dem Szenario müssen immer beide immer eingeschaltet sein.
Wenn einer der beiden nicht eingeschaltet ist, und die Position durch 
den anderen geändert wird, bekommt der ausgeschaltete das natürlich 
nicht mit.
Das Problem inkrementaler Positionsbestimmung.

von Chris V. (nagut)


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Sandra schrieb:
> Jobst M. schrieb:
>> Das wird sicherlich ein großer Spaß, wenn der offene Regelkreis aus dem
>> Tritt kommt, beide Steuergeräte wieder überein zu bringen.
>
> Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind,
> die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig
> verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben. Genau das
> wurde gefordert und wird mit der einfachen Kabelverbindung zwischen
> beiden „Positionierern“ erreicht.

Ich glaube Dir sofort, dass Du mit so einer Lösung wunderbar klar 
kämst, weil Du genau weißt, was da passiert. Aber ein unbedarfter 
Anwender wie Robert F. braucht eine zuverlässig funktionierende Lösung.

Es reicht schon ein (versehentlicher) Druck auf eine der Tasten am 
Bedienfeld, um Dein Konzept mit der "Synchonität durch gleichzeitige 
Bedienung" aus dem Tritt zu bringen. Vermutlich gibt's sogar schon beim 
Einschalten der "Positionierer" Probleme, wenn beide die initialen 
Referenzfahrten der Motoren machen wollen, und das z.B. durch 
unterschiedliche Einschaltzeitpunkte nicht 100%ig synchron passiert. Von 
unterschiedlichen Konfigurationen im EEPROM oder Störungen auf der 
IR-Verbindungsleitung, die ja über weite Strecken parallel zu den 
Motorleitung liegen dürfte, fangen wir besser gar nicht erst an.

von Harald K. (kirnbichler)


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Eine sinnvolle Lösung des Problems bestünde darin, nur einen 
Positionierer zu verwenden, aber dessen Bedien- und Anzeigeelemente zu 
vervielfachen.

Aber das wäre vermutlich zu einfach, und man hätte jetzt nicht schon 
geschlagene zwei Wochen sich an der gründlichen Unfähigkeit des 
Threadstarters ergötzen können, sich verständlich und eindeutig 
auszudrücken.

von Chris V. (nagut)


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Harald K. schrieb:
> Eine sinnvolle Lösung des Problems bestünde darin, nur einen
> Positionierer zu verwenden, aber dessen Bedien- und Anzeigeelemente zu
> vervielfachen.
>
> Aber das wäre vermutlich zu einfach,

Nein, denn genau das will der Threadersteller jetzt machen:

Robert F. schrieb:
> @all:
> Ich werde den Urheber des Positioners ersuchen, mir ein Bedienteil mit
> Display zu bauen.

Okay, vielleicht trägt er auch den einen, bereits vorhanden "Positioner" 
immer rein und raus. Das war eine frühere gute Idee dazu:

Robert F. schrieb:
> Mein Positioner verfügt auch über eine 36V DC Spannungsversorgung.
> Eingeschaltet bleiben die Werte erhalten, auch bei abgezogenen Kabeln
> und somit der Weg von Drinnen nach Draussen und umgekehrt möglich.
> (...)
> Natürlich bleibt die AC Option mit Daten speichern, und Kabel umstecken
> direkt im Garten oder ins Haus.
> (...)
> Nach den eher nicht so guten Prognosen wird es darauf hinauslaufen, dass
> ich die Motorkabel mit Steckverbinder versehen muss. Eine kurze
> Verlängerung führt zum Positioner wenn dieser im Garten steht, die lange
> wird angeschlossen, wenn dieser im Haus ist. Vor dem Transport und
> Netztrennung ist dann speichern obligatorisch.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Sandra schrieb:
> Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind,
> die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig
> verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben.

Aha. Da wird ein schlechtes Signal von der FB empfangen und der eine 
Prozessor dekodiert den Befehl richtig und der andere verwirft ihn.

Und das passiert schnell ...


Gruß
Jobst

von Robert F. (femi)


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Nemopuk schrieb:
> Robert F. schrieb:
>> Das Display ist ohnehin obligatorisch.
>
> Das Display, oder die Displays? Ist es wirklich unmöglich, dein Ziel
> klar zu kommunizieren? Und wurde die Fotografie mit Androhung der
> Todesstrafe verboten?

Auf allen Geräten, sei es gewerbliche oder Eigenbau gibt es Displays.
So gesehen ist diese Frage nur wieder mal lästern.
Das Display, gemeint als zweites im System ist obligatorisch, sonst 
fehlt dir vor Ort die Information. Also auch nötig, wenn man nur eine 
Steuereinheit und kein Komplettgerät verwendet.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Sandra schrieb:
>> Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind,
>> die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig
>> verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben.
>
> Du hast es doch auf den Punkt gebracht:
> Bei dem Szenario müssen immer beide immer eingeschaltet sein.
> Wenn einer der beiden nicht eingeschaltet ist, und die Position durch
> den anderen geändert wird, bekommt der ausgeschaltete das natürlich
> nicht mit.
> Das Problem inkrementaler Positionsbestimmung.

Man müsste sehr benebelt sein, Geräte synchron betreiben zu wollen und 
lässt eines davon ausgeschaltet; entbehrt doch jeder Logik.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Man müsste sehr benebelt sein, Geräte synchron betreiben zu wollen und
> lässt eines davon ausgeschaltet; entbehrt doch jeder Logik.

Ist denn sichergestellt, dass beide Geräte immer im selben 
Einschaltzustand sind?

von Robert F. (femi)


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Chris V. schrieb:
> Sandra schrieb:
>> Jobst M. schrieb:
>>> Das wird sicherlich ein großer Spaß, wenn der offene Regelkreis aus dem
>>> Tritt kommt, beide Steuergeräte wieder überein zu bringen.
>>
>> Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind,
>> die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig
>> verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben. Genau das
>> wurde gefordert und wird mit der einfachen Kabelverbindung zwischen
>> beiden „Positionierern“ erreicht.
>
> Ich glaube Dir sofort, dass Du mit so einer Lösung wunderbar klar
> kämst, weil Du genau weißt, was da passiert. Aber ein unbedarfter
> Anwender wie Robert F. braucht eine zuverlässig funktionierende Lösung.
>
> Es reicht schon ein (versehentlicher) Druck auf eine der Tasten am
> Bedienfeld, um Dein Konzept mit der "Synchonität durch gleichzeitige
> Bedienung" aus dem Tritt zu bringen. Vermutlich gibt's sogar schon beim
> Einschalten der "Positionierer" Probleme, wenn beide die initialen
> Referenzfahrten der Motoren machen wollen, und das z.B. durch
> unterschiedliche Einschaltzeitpunkte nicht 100%ig synchron passiert. Von
> unterschiedlichen Konfigurationen im EEPROM oder Störungen auf der
> IR-Verbindungsleitung, die ja über weite Strecken parallel zu den
> Motorleitung liegen dürfte, fangen wir besser gar nicht erst an.

Es gibt nur einen aktiven Positioner im System.
Erst die Speichertaste überschreibt den alten wert im Eeprom.
Es gibt auch keine Referenzfahrten. Selbst bei Egis-Rotoren werden sie 
nur nach Total-reset gefordert und eher destruktiv als nützlich.
Vor oder nach "SAVE" stehen im EEPROM die gleichen Werte und die 
IR-Verbindungsleitung gibt es ja aktuell auch nicht, liegen also nicht 
parallel zu anderen, keine Sorge.

von Robert F. (femi)


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Rahul D. schrieb:
> Robert F. schrieb:
>> Man müsste sehr benebelt sein, Geräte synchron betreiben zu wollen und
>> lässt eines davon ausgeschaltet; entbehrt doch jeder Logik.
>
> Ist denn sichergestellt, dass beide Geräte immer im selben
> Einschaltzustand sind?
Ja, aktuell wäre es manuell, lässt sich aber auch automatisieren.

von Rahul D. (rahul)


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Robert F. schrieb:
> Ja, aktuell wäre es manuell, lässt sich aber auch automatisieren.

Nur so am Rande: Jeder normalle Wensch würde eine Steuerung verwenden, 
die man sowohl lokal, als auch über eine Fernsteuerung steuern kann.
Wenn der Kasten das nicht unterstützt, ist er ungeeignet / falsch 
ausgewählt.
Wenn der eine Möglichkeit zur Fernsteuerung bietet (z. B. 
USB-Port/serielle Schnittstelle), sollte man die nutzen und nicht direkt 
in die Regelung eingreifen.

von Sandra (sdr_f169)


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Robert F. schrieb:
> Chris V. schrieb:
>> Sandra schrieb:
>>> Jobst M. schrieb:
>>>> Das wird sicherlich ein großer Spaß, wenn der offene Regelkreis aus dem
>>>> Tritt kommt, beide Steuergeräte wieder überein zu bringen.
>>>
>>> Da beide „Positionierer“, wenn sie denn gleichzeitig eingeschaltet sind,
>>> die selben Signale vom IR-Empfänger und den Reed-Kontakten gleichzeitig
>>> verarbeiten, kann es keine Differenzen zwischen beiden geben. Genau das
>>> wurde gefordert und wird mit der einfachen Kabelverbindung zwischen
>>> beiden „Positionierern“ erreicht.
>>>>
>> Es reicht schon ein (versehentlicher) Druck auf eine der Tasten am
>> Bedienfeld, um Dein Konzept mit der "Synchonität durch gleichzeitige
>> Bedienung" aus dem Tritt zu bringen. Vermutlich gibt's sogar schon beim
>> Einschalten der "Positionierer" Probleme, wenn beide die initialen
>> Referenzfahrten der Motoren machen wollen, und das z.B. durch
>> unterschiedliche Einschaltzeitpunkte nicht 100%ig synchron passiert. Von
>> unterschiedlichen Konfigurationen im EEPROM oder Störungen auf der
>> IR-Verbindungsleitung, die ja über weite Strecken parallel zu den
>> Motorleitung liegen dürfte, fangen wir besser gar nicht erst an.
>
> Es gibt nur einen aktiven Positioner im System.
> Erst die Speichertaste überschreibt den alten wert im Eeprom.
> Es gibt auch keine Referenzfahrten. Selbst bei Egis-Rotoren werden sie
> nur nach Total-reset gefordert und eher destruktiv als nützlich.
> Vor oder nach "SAVE" stehen im EEPROM die gleichen Werte und die
> IR-Verbindungsleitung gibt es ja aktuell auch nicht, liegen also nicht
> parallel zu anderen, keine Sorge.

Nicht so viel schnacken, sondern machen.

Ein 4…6 adriges Verbindungskabel zwischen den beiden „Positionierern“ 
ist doch schnell angeschlossen. Und selbst in einer Einraumwohnung sind 
die beiden „Positionierer“ so aufstellbar, dass immer nur einer von 
beiden mit der IR-Fernbedienung direkt bedient wird.

von Nemopuk (nemopuk)


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Robert F. schrieb:
> So gesehen ist diese Frage nur wieder mal lästern.
> Das Display, gemeint als zweites im System ist obligatorisch, sonst
> fehlt dir vor Ort die Information.

Das ist keineswegs Lästern. Ich woll damit hinterfragen, ob du an beiden 
Standorten neben dem Bedienfeld auch die Displays brauchst, also zwei 
Displays. Einige (alle?) der bisher diskutierten Ansätze sind damit 
nämlich ungeeignet.

: Bearbeitet durch User
von Robert F. (femi)


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Ursprünglich waren ja zwei Positioner angedacht, somit auch zwei 
Displays.
Der Erbauer der Positioner hat mir auf Anfrage eine Bedieneinheit mit 
oder ohne Display über Kabel angeboten.
Ohne Display gibt es aber vor Ort keinen Zusammenhang zwischen Counts 
und dem tatsächlichen Fahrweg der Actuatoren, weshalb das für mich erst 
recht keinen Sinn ergäbe.

Aktueller Stand:
Gehäuse für eine Steuereinheit bestellt.
Danach sind Bohr- und Fräsarbeiten für Tastatur und Display angesagt.

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