Lötzinn dünner-ziehen, DIY-Ideen?

#7995335
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Liebe Leute Ich habe noch ~4kg in Rollen mit VERBLEITEM Lötzinn, Etikett unlesbar, wohl in der Art Sn60Pb40/2-3%. Wunderbare Fließeigenschaften, auch nach 2-3 Mal nacherhitzen perfekt, exakt was ich liebe für Reps und Protos... Nur leider mit 1.5mm etwas zu dick für feine Arbeiten.

Habe probiert es zwischen Daumen + ZFinger mit Druck + Zugkraft schrittweise 'dünner-zu-ziehen', ~0.7mm klappten und reichen völlig aus und Löt-Eigenschaften bleiben perfekt erhalten! Ist echt mein Lieblings-Zinn im Blei-Bereich.

Nur leider reisst es beim 'ziehen' alle paar Dezimeter, weil ich Druck + Zug halt nicht exakt dosieren kann und die Finger anfangen weh zu tun, iss ja klar. Nun frage ich mich, ob dies 'Verfahren' per DIY-Werkstatt zu verbessern ist, wenigstens für ein paar Meter-am-Stück.

Ein (unprobierter) Gedanke: Rolle im Wasserkocher/etc. erhitzen, geschmeidiger machen, dachte so 80-100 Grad, nur wäre es dann wenig Finger-kompatibel... Mit Handschuh wären Zug + Druck noch weniger kontrollierbar....

Hat jemand Ideen was man als 'Homemade-Ziehstein' probieren könnte? Oder völlig andere Gedanken dazu?

Technik-Feuilleton zum Samstag, da hängt kein Leben von ab. Aber Ideen wären toll und womöglich versuchtswert... Vorab Dank an Euch!

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#7995344
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Dazu fallen mir sogenannte Ziehsteine ein. Z.B.: https://goldschmiedebedarf.de/de/product_info.php?products_id=42949

Gibt es bestimmt auch preiswerter und in anderen Dimensionen. Ob Du damit Erfolg hast kann ich Dir aber nicht versprechen.

Andere Variante in billiger und mehr Löchern. Daher teurer. :-) https://goldschmiedebedarf.de/de/product_info.php?products_id=5003

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#7995879
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Gerald B. schrieb:

Hab ich übersehen, sorry. Scheint höchstwahrscheinlich dem Versandgewicht geschuldet zu sein. Wolframcarbid hat mit 15,63 eine höhere Dichte, als Blei mit 11,

Nö, die meisten wollen für Platte mit 52 Löchern um die guten 30,-€ haben, egal ob bei Ali, Amazon oder ebay. Und manche machen es preiswerter, um dann bei den VSK richtig unverschämt zu werden. Falls die Platte tatsächlich aus Wolframcarbid gefertigt ist, liegt sie bei ~800 g.

#7995898
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Nick schrieb:

.● Des|ntegrator ●. schrieb:

das müsste man walzen.

Solltest Du dann endlich mal den Herstellern erklären.

https://www.youtube.com/shorts/250XQJ7Tzvs https://www.youtube.com/watch?v=ZFyeyPG4PNs

Die Hersteller wissen schon wie das geht. Und deshalb wird zuerst gewalzt und dann gezogen. https://www.youtube.com/watch?v=c3H4D8Jx-4o

Beim Ziehen kann man nur einstellige Prozente vom Querschnitt verringern, sonst reißt dass Material ab. Das ist nicht das was der TO will.

#7995936
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Michael B. schrieb:

Beim Ziehen kann man nur einstellige Prozente vom Querschnitt verringern, sonst reißt dass Material ab. Das ist nicht das was der TO will.

Das ist aber genau das, was als (zumindest) letzte Schritte gemacht wird. Siehe die 20-stufige Ziehmaschine in einem meiner verlinkten Videos.

Arno H. schrieb:

Bei "normalen" Metallen muss zwischendurch auch mal weichgeglüht werden.

Das ist dann nötig, wenn sich die Metalle kaltverfestigen (durch Umformung). Z.B. Messing oder Kupfer. Oder höherlegierte Stähle. Da ist das sogar tw. erwünscht, siehe Drahtseile.

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