Liebe Leute Ich habe noch ~4kg in Rollen mit VERBLEITEM Lötzinn, Etikett unlesbar, wohl in der Art Sn60Pb40/2-3%. Wunderbare Fließeigenschaften, auch nach 2-3 Mal nacherhitzen perfekt, exakt was ich liebe für Reps und Protos... Nur leider mit 1.5mm etwas zu dick für feine Arbeiten. Habe probiert es zwischen Daumen + ZFinger mit Druck + Zugkraft schrittweise 'dünner-zu-ziehen', ~0.7mm klappten und reichen völlig aus und Löt-Eigenschaften bleiben perfekt erhalten! Ist echt mein Lieblings-Zinn im Blei-Bereich. Nur leider reisst es beim 'ziehen' alle paar Dezimeter, weil ich Druck + Zug halt nicht exakt dosieren kann und die Finger anfangen weh zu tun, iss ja klar. Nun frage ich mich, ob dies 'Verfahren' per DIY-Werkstatt zu verbessern ist, wenigstens für ein paar Meter-am-Stück. Ein (unprobierter) Gedanke: Rolle im Wasserkocher/etc. erhitzen, geschmeidiger machen, dachte so 80-100 Grad, nur wäre es dann wenig Finger-kompatibel... Mit Handschuh wären Zug + Druck noch weniger kontrollierbar.... Hat jemand Ideen was man als 'Homemade-Ziehstein' probieren könnte? Oder völlig andere Gedanken dazu? Technik-Feuilleton zum Samstag, da hängt kein Leben von ab. Aber Ideen wären toll und womöglich versuchtswert... Vorab Dank an Euch!
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Dazu fallen mir sogenannte Ziehsteine ein. Z.B.: https://goldschmiedebedarf.de/de/product_info.php?products_id=42949 Gibt es bestimmt auch preiswerter und in anderen Dimensionen. Ob Du damit Erfolg hast kann ich Dir aber nicht versprechen. Andere Variante in billiger und mehr Löchern. Daher teurer. :-) https://goldschmiedebedarf.de/de/product_info.php?products_id=5003
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Ist Lötzinn nicht ein kolophiumgefülles Rohr? Das wird schwierig mit dem dünner ziehen.
Christoph db1uq K. schrieb: > Ist Lötzinn nicht ein kolophiumgefülles Rohr? Das wird schwierig > mit dem > dünner ziehen. Nö, das geht prima. Die Hersteller machen das nicht anders.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lot_(Metall)#Zinnlote Röhrenlote (Radiolot oder Elektroniklot) besitzen eine oder mehrere eingearbeitete Seelen aus organischen, säurefreien Baumharzen wie z. B. Kolophonium, die beim Löten als Flussmittel wirken.
Christoph db1uq K. schrieb: > Röhrenlote (Radiolot oder Elektroniklot) besitzen eine oder mehrere > eingearbeitete Seelen a Oh! Da hast Du ja ganz was neues entdeckt! Das wusste hier wohl noch kein Einziger!!!!111elf
das müsste man walzen. Also Rollen mit entsprechenden Rillen besorgen oder evtl auch selbst herstellen. Bei Lötzinn könnte ich mir vorstellen, dass die auch aus Kunststoff sein können
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > das müsste man walzen. Solltest Du dann endlich mal den Herstellern erklären. https://www.youtube.com/shorts/250XQJ7Tzvs https://www.youtube.com/watch?v=ZFyeyPG4PNs
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