Wir erlebten vor ein paar Tagen ein von einer eBike Batterie verursachten Großfeuer: https://www.cbc.ca/news/canada/edmonton/edmonton-fire-january-jasper-avenue-9.7047836 https://globalnews.ca/news/11617314/edmonton-apartment-e-bike-battery-fire/ Die Frage ist ob die Batterie Packs unbekannter Hersteller ein unzulässiges Risiko darstellen? Bekanntlich sind viele billige Chinesische eBikes im Umlauf. Auch Werkzeuge, Rasenmäher und ähnliche batteriebetriebene Gartenwerkzeuge verdienen ähnliche Aufmerksamkeit. Es fragt sich nun, inwieweit solche Energieversorger sicher in der üblichen Handhabung und Aufbewahrung sind. Inwieweit unterscheiden sich in der Betriebssicherheit, Batterie Packs Chinesischer und (teueren) Deutschen Markenprodukten? Unweigerlich spielt hier auch das Design und Qualität der Ladegeräte und deren BMS eine kritische Rolle, nebst deren Einsatzprofil. Die Frage stellt sich auch, inwieweit die Ladegeräte in der realen Welt von meist Laienbetreiber korrekt betrieben werden (z.B. Überladungssicherheit). Werden Instruktionen der Hersteller gelesen und befolgt? Inwieweit sind z.B. alte herumliegende, nichtgebrauchte Geräte wie Smartphones oder Laptop ein unnötiges (Langzeit) Brandrisiko? Es geht hier nicht um "pöse" Batteriegattungen zu verteufeln, sondern dass man vielleicht wieder einmal die Risiken rational einschätzen kann oder sollte. EBikes und batteriebetriebene Geräte mit solchen Batterie Einheiten sind ja mittlerweile ziemlich verbreitet und stellen ein reales latentes Risiko dar. Die Brandbekämpfung und das Eingrenzen von Lithium Batterie Feuern ist ja bekanntlich sehr problematisch und heikel. Vielleicht interessiert Euch das Thema. Ich habe keine Ahnung wie oft solche Vorkommnisse in DE passieren und Größe der verursachten Sachschäden.
Ojeh, ziemlich übel, das Feuer... Gerhard O. schrieb: > Es fragt sich nun, inwieweit solche Energieversorger sicher in der > üblichen Handhabung und Aufbewahrung sind. Inwieweit unterscheiden sich > in der Betriebssicherheit, Batterie Packs Chinesischer und (teueren) > Deutschen Markenprodukten? Gemessen an der inzwischen an der großen bzw. riesigen Verbreitung der LiIon-Akkus sind solche Vorfälle wie in Edmonton immerhin noch vergleichsweise selten. "Deutsche Markenprodukte" gibt es wohl kaum, meiner Meinung nach kommt es auf möglichst zuverlässige Akku-Zellen an, z.B. von Samsung, Sony, Molicel, LG, Panasonic... > Die Frage stellt sich auch, inwieweit die Ladegeräte in der realen Welt > von meist Laienbetreiber korrekt betrieben werden (z.B. > Überladungssicherheit). Werden Instruktionen der Hersteller gelesen und > befolgt? Inwieweit sind z.B. alte herumliegende, nichtgebrauchte Geräte > wie Smartphones oder Laptop ein unnötiges (Langzeit) Brandrisiko? Meines bescheidenen Wissens nach geht von bloß herumliegenden und nicht gebrauchten Geräten eher kein nennenswertes Risiko aus. Was die Instruktionen der Hersteller angeht: Akkus sollen nicht bei tiefen Temperaturen geladen werden. Ob das möglicherweise der Fall war in Edmonton, wo sich der Akku bei winterlichen Temperaturen auf dem Balkon befunden hat? Übrigens bin ich inzwischen soweit sensibilisiert, dass ich Li-Ion-Akkus nicht mehr nachts lade, sondern tagsüber und fast unter Aufsicht, z.B. wenn ich am PC sitze. Das mag übertrieben sein, ist bei den kurzen Ladezeiten für mich aber problemlos einzurichten. Man muss es sich nur angewöhnen. > Es geht hier nicht um "pöse" Batteriegattungen zu verteufeln, sondern > dass man vielleicht wieder einmal die Risiken rational einschätzen kann > oder sollte. EBikes und batteriebetriebene Geräte mit solchen Batterie > Einheiten sind ja mittlerweile ziemlich verbreitet und stellen ein > reales latentes Risiko dar. Ja, ist so. Aber wie schrieb schon Erich Kästner? "Wirds besser? Wirds schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich." > Die Brandbekämpfung und das Eingrenzen von Lithium Batterie Feuern ist > ja bekanntlich sehr problematisch und heikel. > Vielleicht interessiert Euch das Thema. Ich habe keine Ahnung wie oft > solche Vorkommnisse in DE passieren und Größe der verursachten > Sachschäden. Manchmal fackelt in Deutschland ein E-Auto ab. Das können Benziner aber auch (oder sogar besser).
Das Problem betrifft nicht nur "billige Chinesen". Auch großen Herstellern passiert das, z.B.Samsung. Auch bei bekannten E-Bike-Marken kann das jederzeit passieren. Selbst bei NiMH-Akkus ist ein ungewollter Brand möglich.
Rainer Z. schrieb: > Akkus sollen nicht bei tiefen Temperaturen geladen werden Das gilt für alle Batterien. Zuerst in der Wohnung warm werden lassen. Am besten auf den Fliesen im Bad, aber nur wenn es trocken ist (nicht direkt nach dem Baden oder nach der Nutzung von Trocknern) und niemals in der Badewanne.
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