Anbei einige Skizzen und ein Quick'n Dirty-3D-Entwurf für sehr unauffällig montierbare Satelliten-Boxen (z.B. hinter dem Sideboard). Das Gehäuse im 3D-Druck, Lautsprecher-Durchmesser ca. 8cm, die ganze Box ca. 20cm hoch, an der dicksten Stelle etwa 30mm, am "Auslass" ca 10mm. Ob es wohl sinnvoll ist, das mal zu probieren? Soll als Satellit am AV-Receiver dienen, einen "richtigen" Subwoofer gibt es dabei natürlich. Die Erkenntnis, dass etwas nicht (gut) funktioniert, ist schließlich auch eine Erkenntnis :-) Schönen Sonntag noch ... Wie gesagt, nur ein erster Entwurf, die Form kann man natürlich im Detail noch optimieren.
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Versuch macht kluch. Wird vermutlich klingen wie Philipp Reis erstes Telephon, aber egal. Oliver
Das Design hat gewisse Ähnlichkeit mit einer Orgelpfeife und wahrscheinlich ähnliche, für diesen Zweck unbrauchbare Eigenschaften.
Mario M. schrieb: > Das Design hat gewisse Ähnlichkeit mit einer Orgelpfeife und > wahrscheinlich ähnliche, für diesen Zweck unbrauchbare Eigenschaften. Resonanzen? Verstehe ... könnte man evtl. durch irgendwelche "Kanäle" oder andere Oberflächen-Strukturen im Inneren aus dem gewünschten Frequenzbereich weg verschieben. Ich habe eigentlich recht gute Erfahrungen mit winzigen Lautsprechern in der Form von so Einclips-Halogenlampen (alledings ohne "Schall-Schacht" davor), von ca. 6cm Durchmesser, in Verbindung mit einem guten Subwoofer. Zumindest für 0815-Radio- oder TV-Progamm ohne auffällig unangenehme Verzerrungen. HiFi sicher nicht, aber erträglich. Ich werds probieren ...
Bis bei solchen Wunderkonstruktionen mal ein gut klingendes Produkt heraus kommt, können Jahrelange Experimente nötig sein. Und dann funktioniert es nur mit exakt den gleichen Bauteilen im gleichen Raum mit der gleichen Ausstattung. Wenn man nicht so viel Zeit und Geld zum Rauswerfen hat, sollte man besser beim klassischen Aufbau mit passendem Volumen bleiben.
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Nemopuk schrieb: > Bis bei solchen Wunderkonstruktionen mal ein gut klingendes > Produkt > heraus kommt können Jahrelange Experimente nötig sein. Und dann > funktionierg es mur mit exakt den gleichen Bauteilen im gleichen Raum > mit der gleichen Ausstattung. Die Spannweite von "unglaublich faszinierend" bis "unerträglich" verläuft zum Glück nicht nur über 2...3 Stufen. :-) Ich will damit ja auch keine Konzertsaal-Atmosphäre erreichen, sonden einfach nur optisch Platz schaffen und es muss für Radio und TV ausreichend sein. Aus diesem Grunde benutze ich auch einen Kurzdistanz-Beamer (Größe: Ziegelstein) anstatt eines klassischen Flat-TV. Ist dieser nämlich nicht gerade eingeschaltet, hat man ein riesiges schwarzes Monster an der Wand, was momentan zu nix nützlich ist. Ich hab auch keine Leinwand, sondern einfach eine matt weisse Wand - genügt mir vollkommen ...
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Frank E. schrieb: > Anbei einige Skizzen und ein Quick'n Dirty-3D-Entwurf für sehr > unauffällig montierbare Satelliten-Boxen (z.B. hinter dem Sideboard). > > Das Gehäuse im 3D-Druck, Lautsprecher-Durchmesser ca. 8cm, die ganze Box > ca. 20cm hoch, an der dicksten Stelle etwa 30mm, am "Auslass" ca 10mm. > Ob es wohl sinnvoll ist, das mal zu probieren? Soll als Satellit am > AV-Receiver dienen, einen "richtigen" Subwoofer gibt es dabei natürlich. > > Die Erkenntnis, dass etwas nicht (gut) funktioniert, ist schließlich > auch eine Erkenntnis :-) > > Schönen Sonntag noch ... > > Wie gesagt, nur ein erster Entwurf, die Form kann man natürlich im > Detail noch optimieren. Ich hab mich früher lang beruflich mit Lautspecherbau beschäftigt und bin heute, viele Jahre später, dennoch jedes mal wieder erstaunt was mit dem kleinen Platikkrempl, der zB. in Laptops verbaut wird, möglich ist.... Daher - warum liest Du dich nicht in die durchaus frei zugängliche Literatur ein bischen ein und machst es nicht einfach anstelle das dem nach Ideen zerreißen süchtigem Forum vorzulegen? Viel Erfolg!
Mi. W. schrieb: > Ich hab mich früher lang beruflich mit Lautspecherbau beschäftigt und > bin heute, viele Jahre später, dennoch jedes mal wieder erstaunt was mit > dem kleinen Platikkrempl, der zB. in Laptops verbaut wird, möglich > ist.... > Daher - warum liest Du dich nicht in die durchaus frei zugängliche > Literatur ein bischen ein und machst es nicht einfach anstelle das dem > nach Ideen zerreißen süchtigem Forum vorzulegen? > Viel Erfolg! Danke für den Zuspruch. Gutes Beispiel: Ich nutze ein Macbook Air M2 14 Zoll. Das ist ca. 1cm dick und hat keinerlei sichtbare Schall-Öffnungen. Vermutlich sind die als schmale Schlitze irgendwo zwischen Body und Display hinten am Scharnier. Trotzdem macht es ordentlich Sound, deutlich besser als das Macbook Pro 15 Zoll mit seinen gelochten Bereichen rechts und links neben der Tatstatur. Das Air hat für diese Größe einen völlig unwerwarteten Bass und eine sehr gute Stereo-Differrnzierung, wenn man normal davor sitzt. >Daher - warum liest Du dich nicht in die durchaus frei zugängliche >Literatur ein bischen ein und machst es nicht einfach anstelle das dem >nach Ideen zerreißen süchtigem Forum vorzulegen? Du weisst doch: Was uns nicht umbringt, macht uns hart :-
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"Nur" für TV sagt sich leicht. Du willst also eine gute Wiedergabe von Sprache, nehme ich an. Ab etwa 50 Jahren wird das noch wichtiger als in jüngeren Jahren. Man denkt, das sei einfach, doch viele kompakte Lautsprecher klingen mit Musik annehmbar, während Sprache genuschelt klingt. Deswegen empfehle ich immer, mit einer Aufnahme der Tagesschau zu testen.
Frank E. schrieb: > Wie gesagt, nur ein erster Entwurf, die Form kann man natürlich im > Detail noch optimieren. Die Idee ist nicht neu sondern in modernen Opernhäusern zur Klangoptimierung heute Stand der Technik. Es gab hierzu auch einen Bericht im bayrischen Rundfunk vor wenigen Jahren. https://mediengewerk.de/2025/03/03/immersive-audio-und-raumakustik-vergleich-traditioneller-konzertsaele-mit-virtueller-akustik/ "Dazu wurden neben den Lautsprechern modernste akustische Messtechnik und digitale Steuerungssysteme in den Raum integriert." Es gibt Ko0nzertsäle, wo tausende von verdeckten Lautsprechern verbaut wurden zur Klangoptimierung. Was diese in der Regel alle gemeinsam hatten, war eine Exponentialtrichterform (gerade oder gebogen) vom Lautsprecher in den Raum. Diese Exponentialform dient der Impedanzanpassung des Lautsprechers an das Medium Luft.
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Dieter D. schrieb: > Die Idee ist nicht neu sondern in modernen Opernhäusern zur > Klangoptimierung heute Stand der Technik. Aber sein Entwurf ist ganz weit weg vom "Stand der Technik". Was der TO scheinbar nicht bedenkt ist, das sich Schall als Welle ausbreitet. Was denkt der TO wo sich die Welle in seiner "Konstruktion" hinbewegt? Was denkt der TO WO und WIE sich die Welle an den Wänden gegenkoppelt und überlagert? Soll er halt ausprobieren - Sowas ist ja schnell gedruckt, ist ne Sache von ner halben Stunde. Aber ich denke das hört sich an wie eine Konservendose auf Koks und Helium.
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Frank E. schrieb: > ca. 20cm hoch, an der dicksten Stelle etwa 30mm, Es kommt auch auf die Frequenz an. In ungünstigen Fällen kommt das dünne Gehäuse in Resonanz. WAF > Hörgenuss. Probieren ist nicht verboten.
Frank E. schrieb: > Ist dieser nämlich nicht gerade eingeschaltet, hat man ein > riesiges schwarzes Monster an der Wand, was momentan zu nix nützlich > ist Dazu gibt es doch Kaminfeuer- und Aquarium-DVDs...
wer sich ansonsten auch mono Bluetooth Lautsprecher antut?
Generell kein ungewöhnlicher Ansatz, und ein wenig rechnen kann man auch noch, wenn man möchte: https://de.wikipedia.org/wiki/Transmissionline-Geh%C3%A4use
Ich habe ier eine wunderbare Software zur Aufnahme von Frequenzgängen gefunden: https://www.roomeqwizard.com/ Gibts für Win, Mac und Linux und kann jeweils den/das interne oder externe Mikrofon/Lautsprecher benutzen.
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Frank E. schrieb: > Gibts für Win, Mac und Linux und kann jeweils den/das interne oder > externe Mikrofon/Lautsprecher benutzen. Was soll dabei herauskommen, wenn der Software weder der Frequenzgang des Mikrofons, noch der der Lautsprecher bekannt ist? Auf der Seite sind die Anforderungen definiert: "The simplest configuration for most acoustic measurement purposes is a calibrated USB microphone (miniDSP's UMIK-1 is recommended) and your computer's headphone or HDMI output. An analog measurement microphone (Dayton Audio's EMM-6, for example) will need a suitable interface with a mic preamp and phantom power, such as Steinberg's UR22C or the Focusrite Scarlett 2i2." Das Projekt ist sowas wie die Reinkarnation des Brüllwürfels der frühen 90er. Irgendein Sound aus dem PC war besser als kein Sound. Für sehr geringe Ansprüche an die Klangqualität OK, aber guter Klang wird aus der Plastikbüchse nicht zu hören sein.
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Icke ®. schrieb: > Das Projekt ist sowas wie die Reinkarnation des Brüllwürfels der frühen > 90er. Irgendein Sound aus dem PC war besser als kein Sound. Für sehr > geringe Ansprüche an die Klangqualität OK, aber guter Klang wird aus der > Plastikbüchse nicht zu hören sein. Man könnte auch die Ohrmuscheln von den Kopfhörern in einen Stiefel stecken, um etwas mehr Bass zu bekommen.
Je nach gewünschte Frequenz braucht man schon etwas größeres. Unauffällig kann auch sichtbar sein: Ikea SYMFONISK Rahmen mit WiFi-Speaker, schwarz/smart Mehr Daten gibt es für folgende Modelle: * WaveOnWall-TL (Hobby Hifi 1/2020) * VisaWall (Hobby Hifi 4/2019) * Tabula, Kompaktbox (Klang+Ton 5/2011) * Visaton Portrait (Klang+Ton CT 212)
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