Forum: Offtopic Idee: verdeckte Satelliten-Boxen - sinnvoll?


von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Anbei einige Skizzen und ein Quick'n Dirty-3D-Entwurf für sehr 
unauffällig montierbare Satelliten-Boxen (z.B. hinter dem Sideboard).

Das Gehäuse im 3D-Druck, Lautsprecher-Durchmesser ca. 8cm, die ganze Box 
ca. 20cm hoch, an der dicksten Stelle etwa 30mm, am "Auslass" ca 10mm. 
Ob es wohl sinnvoll ist, das mal zu probieren? Soll als Satellit am 
AV-Receiver dienen, einen "richtigen" Subwoofer gibt es dabei natürlich.

Die Erkenntnis, dass etwas nicht (gut) funktioniert, ist schließlich 
auch eine Erkenntnis :-)

Schönen Sonntag noch ...

Wie gesagt, nur ein erster Entwurf, die Form kann man natürlich im 
Detail noch optimieren.

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von Oliver S. (oliverso)


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Versuch macht kluch.
Wird vermutlich klingen wie Philipp Reis erstes Telephon, aber egal.

Oliver

von Mario M. (thelonging)


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Das Design hat gewisse Ähnlichkeit mit einer Orgelpfeife und 
wahrscheinlich ähnliche, für diesen Zweck unbrauchbare Eigenschaften.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Mario M. schrieb:
> Das Design hat gewisse Ähnlichkeit mit einer Orgelpfeife und
> wahrscheinlich ähnliche, für diesen Zweck unbrauchbare Eigenschaften.

Resonanzen? Verstehe ... könnte man evtl. durch irgendwelche "Kanäle" 
oder andere Oberflächen-Strukturen im Inneren aus dem gewünschten 
Frequenzbereich weg verschieben.

Ich habe eigentlich recht gute Erfahrungen mit winzigen Lautsprechern in 
der Form von so Einclips-Halogenlampen (alledings ohne "Schall-Schacht" 
davor), von ca. 6cm Durchmesser, in Verbindung mit einem guten 
Subwoofer. Zumindest für 0815-Radio- oder TV-Progamm ohne auffällig 
unangenehme Verzerrungen. HiFi sicher nicht, aber erträglich.

Ich werds probieren ...

von Nemopuk (nemopuk)


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Bis bei solchen Wunderkonstruktionen mal ein gut klingendes Produkt 
heraus kommt, können Jahrelange Experimente nötig sein. Und dann 
funktioniert es nur mit exakt den gleichen Bauteilen im gleichen Raum 
mit der gleichen Ausstattung.

Wenn man nicht so viel Zeit und Geld zum Rauswerfen hat, sollte man 
besser beim klassischen Aufbau mit passendem Volumen bleiben.

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Nemopuk schrieb:
> Bis bei solchen Wunderkonstruktionen mal ein gut klingendes
> Produkt
> heraus kommt können Jahrelange Experimente nötig sein. Und dann
> funktionierg es mur mit exakt den gleichen Bauteilen im gleichen Raum
> mit der gleichen Ausstattung.

Die Spannweite von "unglaublich faszinierend" bis "unerträglich" 
verläuft zum Glück nicht nur über 2...3 Stufen. :-)

Ich will damit ja auch keine Konzertsaal-Atmosphäre erreichen, sonden 
einfach nur optisch Platz schaffen und es muss für Radio und TV 
ausreichend sein.  Aus diesem Grunde benutze ich auch einen 
Kurzdistanz-Beamer (Größe: Ziegelstein) anstatt eines klassischen 
Flat-TV. Ist dieser nämlich nicht gerade eingeschaltet, hat man ein 
riesiges schwarzes Monster an der Wand, was momentan zu nix nützlich 
ist. Ich hab auch keine Leinwand, sondern einfach eine matt weisse Wand 
- genügt mir vollkommen ...

: Bearbeitet durch User
von Mi. W. (mikuwi)


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Frank E. schrieb:
> Anbei einige Skizzen und ein Quick'n Dirty-3D-Entwurf für sehr
> unauffällig montierbare Satelliten-Boxen (z.B. hinter dem Sideboard).
>
> Das Gehäuse im 3D-Druck, Lautsprecher-Durchmesser ca. 8cm, die ganze Box
> ca. 20cm hoch, an der dicksten Stelle etwa 30mm, am "Auslass" ca 10mm.
> Ob es wohl sinnvoll ist, das mal zu probieren? Soll als Satellit am
> AV-Receiver dienen, einen "richtigen" Subwoofer gibt es dabei natürlich.
>
> Die Erkenntnis, dass etwas nicht (gut) funktioniert, ist schließlich
> auch eine Erkenntnis :-)
>
> Schönen Sonntag noch ...
>
> Wie gesagt, nur ein erster Entwurf, die Form kann man natürlich im
> Detail noch optimieren.

Ich hab mich früher lang beruflich mit Lautspecherbau beschäftigt und 
bin heute, viele Jahre später, dennoch jedes mal wieder erstaunt was mit 
dem kleinen Platikkrempl, der zB. in Laptops verbaut wird, möglich 
ist....


Daher - warum liest Du dich nicht in die durchaus frei zugängliche 
Literatur ein bischen ein und machst es nicht einfach anstelle das dem 
nach Ideen zerreißen süchtigem Forum vorzulegen?

Viel Erfolg!

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Mi. W. schrieb:

> Ich hab mich früher lang beruflich mit Lautspecherbau beschäftigt und
> bin heute, viele Jahre später, dennoch jedes mal wieder erstaunt was mit
> dem kleinen Platikkrempl, der zB. in Laptops verbaut wird, möglich
> ist....
> Daher - warum liest Du dich nicht in die durchaus frei zugängliche
> Literatur ein bischen ein und machst es nicht einfach anstelle das dem
> nach Ideen zerreißen süchtigem Forum vorzulegen?
> Viel Erfolg!

Danke für den Zuspruch.

Gutes Beispiel: Ich nutze ein Macbook Air M2 14 Zoll. Das ist ca. 1cm 
dick und hat keinerlei sichtbare Schall-Öffnungen. Vermutlich sind die 
als schmale Schlitze irgendwo zwischen Body und Display hinten am 
Scharnier.

Trotzdem macht es ordentlich Sound, deutlich besser als das Macbook Pro 
15 Zoll mit seinen gelochten Bereichen rechts und links neben der 
Tatstatur. Das Air hat für diese Größe einen völlig unwerwarteten Bass 
und eine sehr gute Stereo-Differrnzierung, wenn man normal davor sitzt.

>Daher - warum liest Du dich nicht in die durchaus frei zugängliche
>Literatur ein bischen ein und machst es nicht einfach anstelle das dem
>nach Ideen zerreißen süchtigem Forum vorzulegen?

Du weisst doch: Was uns nicht umbringt, macht uns hart :-

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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"Nur" für TV sagt sich leicht. Du willst also eine gute Wiedergabe von 
Sprache, nehme ich an. Ab etwa 50 Jahren wird das noch wichtiger als in 
jüngeren Jahren.

Man denkt, das sei einfach, doch viele kompakte Lautsprecher klingen mit 
Musik annehmbar, während Sprache genuschelt klingt.

Deswegen empfehle ich immer, mit einer Aufnahme der Tagesschau zu 
testen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Frank E. schrieb:
> Wie gesagt, nur ein erster Entwurf, die Form kann man natürlich im
> Detail noch optimieren.

Die Idee ist nicht neu sondern in modernen Opernhäusern zur 
Klangoptimierung heute Stand der Technik. Es gab hierzu auch einen 
Bericht im bayrischen Rundfunk vor wenigen Jahren.

https://mediengewerk.de/2025/03/03/immersive-audio-und-raumakustik-vergleich-traditioneller-konzertsaele-mit-virtueller-akustik/

"Dazu wurden neben den Lautsprechern modernste akustische Messtechnik 
und digitale Steuerungssysteme in den Raum integriert."

Es gibt Ko0nzertsäle, wo tausende von verdeckten Lautsprechern verbaut 
wurden zur Klangoptimierung. Was diese in der Regel alle gemeinsam 
hatten, war eine Exponentialtrichterform (gerade oder gebogen) vom 
Lautsprecher in den Raum. Diese Exponentialform dient der 
Impedanzanpassung des Lautsprechers an das Medium Luft.

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Dieter D. schrieb:
> Die Idee ist nicht neu sondern in modernen Opernhäusern zur
> Klangoptimierung heute Stand der Technik.

Aber sein Entwurf ist ganz weit weg vom "Stand der Technik". Was der TO 
scheinbar nicht bedenkt ist, das sich Schall als Welle ausbreitet. Was 
denkt der TO wo sich die Welle in seiner "Konstruktion" hinbewegt? Was 
denkt der TO WO und WIE sich die Welle an den Wänden gegenkoppelt und 
überlagert?

Soll er halt ausprobieren - Sowas ist ja schnell gedruckt, ist ne Sache 
von ner halben Stunde. Aber ich denke das hört sich an wie eine 
Konservendose auf Koks und Helium.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Frank E. schrieb:
> ca. 20cm hoch, an der dicksten Stelle etwa 30mm,

Es kommt auch auf die Frequenz an. In ungünstigen Fällen kommt das dünne 
Gehäuse in Resonanz. WAF > Hörgenuss. Probieren ist nicht verboten.

von Peter N. (alv)


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Frank E. schrieb:
> Ist dieser nämlich nicht gerade eingeschaltet, hat man ein
> riesiges schwarzes Monster an der Wand, was momentan zu nix nützlich
> ist

Dazu gibt es doch Kaminfeuer- und Aquarium-DVDs...

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wer sich ansonsten auch mono Bluetooth Lautsprecher antut?

von Rbx (rcx)


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Generell kein ungewöhnlicher Ansatz, und ein wenig rechnen kann man auch 
noch, wenn man möchte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transmissionline-Geh%C3%A4use

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ich habe ier eine wunderbare Software zur Aufnahme von Frequenzgängen 
gefunden:

https://www.roomeqwizard.com/

Gibts für Win, Mac und Linux und kann jeweils den/das interne oder 
externe Mikrofon/Lautsprecher benutzen.

: Bearbeitet durch User
von Icke ®. (49636b65)


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Frank E. schrieb:
> Gibts für Win, Mac und Linux und kann jeweils den/das interne oder
> externe Mikrofon/Lautsprecher benutzen.

Was soll dabei herauskommen, wenn der Software weder der Frequenzgang 
des Mikrofons, noch der der Lautsprecher bekannt ist? Auf der Seite sind 
die Anforderungen definiert:

"The simplest configuration for most acoustic measurement purposes is a 
calibrated USB microphone (miniDSP's UMIK-1 is recommended) and your 
computer's headphone or HDMI output. An analog measurement microphone 
(Dayton Audio's EMM-6, for example) will need a suitable interface with 
a mic preamp and phantom power, such as Steinberg's UR22C or the 
Focusrite Scarlett 2i2."

Das Projekt ist sowas wie die Reinkarnation des Brüllwürfels der frühen 
90er. Irgendein Sound aus dem PC war besser als kein Sound. Für sehr 
geringe Ansprüche an die Klangqualität OK, aber guter Klang wird aus der 
Plastikbüchse nicht zu hören sein.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Icke ®. schrieb:
> Das Projekt ist sowas wie die Reinkarnation des Brüllwürfels der frühen
> 90er. Irgendein Sound aus dem PC war besser als kein Sound. Für sehr
> geringe Ansprüche an die Klangqualität OK, aber guter Klang wird aus der
> Plastikbüchse nicht zu hören sein.

Man könnte auch die Ohrmuscheln von den Kopfhörern in einen Stiefel 
stecken, um etwas mehr Bass zu bekommen.

von Achim H. (anymouse)


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Je nach gewünschte Frequenz braucht man schon etwas größeres.

Unauffällig kann auch sichtbar sein:
Ikea SYMFONISK Rahmen mit WiFi-Speaker, schwarz/smart

Mehr Daten gibt es für folgende Modelle:
* WaveOnWall-TL (Hobby Hifi 1/2020)
* VisaWall (Hobby Hifi 4/2019)
* Tabula, Kompaktbox (Klang+Ton 5/2011)
* Visaton Portrait (Klang+Ton CT 212)

: Bearbeitet durch User
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