Hallo, ich möchte irgendwie einen Buck converter, bzw. den Feedback loop eines buck converters so beeinflussen das ich seine Ausgangsspannung einstellen kann. Ich brauche das ganze als Vorstufe für einen Linearregler, also der mitlauft falls ich die Ausgangsspannung LR ändere. Habe jetzt schon mal versucht an den Feedback pin einen zusätzlichen Widerstand anzuhängen und über den eine Spannung einzufügen. Mit dieser Methode habe ich es aber nur geschaft Vout nur um ein paar 100mV anzuheben. Jetzt habe ich über einen NPN Transistor einen Widerstand dazu geschalten um ihn darüber anzusteuern, funktioniert aber auch nur so wie oben, und die Spannung fängt an zu schwingen. Durch einen Parallen Kondensator (500nF CerCap) zum Injektion Widerstand hat sich das etwas in den Griff bekommen, aber wirklich sauber ist die Spannung dadurch auch nicht. Noch zusätzlich: Die Spannung muss nicht super schön sein, also ein etwas höherer Ripple ist nicht so schlimm da dahiner eh noch ein Linearer Regler ist. Ich weiß nicht ob das irgendwie so funktionieren kann und realistisch ist. Ich brauche halt irgendwie eine Möglichkeit, die Ausgangsspannung eines (hab den schaltplan mal angehänt) Buckconvertes mit Vin = 20V so von 2V bis 16V zu verstellen.
Thomas Ö. schrieb: > Habe jetzt schon mal versucht an den Feedback pin einen zusätzlichen > Widerstand anzuhängen und über den eine Spannung einzufügen. Ja, so kann man das machen. Eben über diesen Widerstand einen DAC anschließen.
Thomas Ö. schrieb: > Habe jetzt schon mal versucht an den Feedback pin einen zusätzlichen > Widerstand anzuhängen und über den eine Spannung einzufügen. Mit dieser > Methode habe ich es aber nur geschaft Vout nur um ein paar 100mV > anzuheben. Wenn du es noch nicht mal schaffst, uns zu sagen, mit welcher Spannung Du da operiert hast, muss man sich auch nicht wundern, dass da nix gezieltes draus wird ... Vsense+ ist bekannt (Datenblatt), R4, R5, R16 sind bekannt. Ja dann kannst Du doch ausrechnen, bei welcher INJ-Spannung Du welche Ausgangsspannung erhälst. Vsense+/R16 ergibt einen Strom durch R16, den die beiden oberen R in Summe liefern müssen. Der Rest ist Anwendung von zweimal R=U/I über beide R4+R5 .... Wozu soll die D4 sein? Und warum ist L2 ausgekreuzt?
Thomas Ö. schrieb: > Habe jetzt schon mal versucht an den Feedback pin einen zusätzlichen > Widerstand anzuhängen und über den eine Spannung einzufügen. Mit dieser > Methode habe ich es aber nur geschaft Vout nur um ein paar 100mV > anzuheben. Im Zweig von der Spannung zum FB des Reglers eine Diode und von der anderen Stellgröße ebenfalls eine Diode, damit die sich nicht gegenseitig bekriegen. Dann ist die Logik "höher gewinnt". Besonders präzise muß das ja nicht sein, es soll lediglich die maximal mögliche Spannung begrenzt werden, die wichtige Stellgröße ist der Eingang des Linearreglers.
Nein, da braucht man keine Dioden. Einfach über einen 3. Widerstand einen DAC anschließen.
Thomas Ö. schrieb: > Habe jetzt schon mal versucht an den Feedback pin einen zusätzlichen > Widerstand anzuhängen und über den eine Spannung einzufügen. Mit dieser > Methode habe ich es aber nur geschaft Vout nur um ein paar 100mV > anzuheben. Mit dieser Methode wird ja auch Vout lediglich abgesenkt... Thomas Ö. schrieb: > Die Spannung muss nicht super schön sein, also ein etwas höherer Ripple > ist nicht so schlimm da dahiner eh noch ein Linearer Regler ist. Und wie gut kann der den Ripple dieses 2,5 MHz Schaltreglers rausbügeln?
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Lothar M. schrieb: >> Methode habe ich es aber nur geschaft Vout nur um ein paar 100mV >> anzuheben. > Mit dieser Methode wird ja auch Vout lediglich abgesenkt ... Gut, genau dieses Detail habe ich übersehen, Denkfehler beim Design. Ich würde den Regler auf die Maximalspannung auslegen und dann, abhängig vom Ausgang, diese verringern. Schaue mal in den Anhang, Doppeldiode D101. Über rechts A4 wird der Ausgang auf ungefähr 5 Volt gehalten, wenn über die Shunts R106..109 zuviel Strom fließt, zieht der OP über die linke Diode den FB hoch und drückt damit die Ausgangsspannung des Reglers runter. Das ist zwar ein anderer Regler und eine andere Anwendung als bei Thomas, aber funktioniert vom Prinzip her genauso.
Manfred P. schrieb: >> Mit dieser Methode wird ja auch Vout lediglich abgesenkt ... > > Gut, genau dieses Detail habe ich übersehen, Denkfehler beim Design. Dafür gibt es DACs die mit der Mittenspannung starten beim Power-Up.
Lothar M. schrieb: > Thomas Ö. schrieb: >> Habe jetzt schon mal versucht an den Feedback pin einen zusätzlichen >> Widerstand anzuhängen und über den eine Spannung einzufügen. Mit dieser >> Methode habe ich es aber nur geschaft Vout nur um ein paar 100mV >> anzuheben. > Mit dieser Methode wird ja auch Vout lediglich abgesenkt... Wenn man einen negativen Strom in den Sense Knoten einspeist, sollte die Ausgangsspannung auch ansteigen.
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