Moin Zusammen, Studi hier, suche für ein paar Hobbyprojekte mit kleineren Teilen, sowie für die allgemeinverwendung eine Wärmebildkamera. Spezifisch suche ich eine Thermal Master P3. Mein Budget ist leider nur bei ungefähr 100€, vielleicht habe ich Glück und jemand braucht seine nicht mehr. Warum ich gerade die Wärmebildkamera möchte? Ich will mir später zu meinem Setup sowas wie ein Oszilloskop und ein Trinokular-Mikroskop hinzufügen, wenn ich ein etwas größeres Budget zur Verfügung habe (als 200€, vielleicht in 1 Jahr). Da will ich dafür die kleine Wärmebildkamera haben, die ich dann an ein Stativ dran machen kann und dann beim löten oder so manchmal auch auf dem Computer mir das ganze anschauen kann, diese auch gut verstellbar ist und mir genug Genauigkeit bietet.
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Crazy A. schrieb: > Mein Budget ist leider nur bei ungefähr 100€, vielleicht habe ich Glück > und jemand braucht seine nicht mehr. Für gewöhnlich kaufen sich die Leute so ein Zeug, um es dann für ein Drittel wieder abzugeben. Wie wäre es mit arbeiten? Wurde früher so gemacht, wenn man "ich will" haben muss.
Frank O. schrieb: > Crazy A. schrieb: >> Mein Budget ist leider nur bei ungefähr 100€, vielleicht habe ich Glück >> und jemand braucht seine nicht mehr. > > Für gewöhnlich kaufen sich die Leute so ein Zeug, um es dann für ein > Drittel wieder abzugeben. > Wie wäre es mit arbeiten? Wurde früher so gemacht, wenn man "ich will" > haben muss. In der einsehbaren ebay-Historie wurde da weltweit im letzten viertel Jahr keine einzige gebrauchte Termal Master 3 überhaupt angeboten . Und bei kleinanzeigen ist einsam und alleine die Suchanzeige vom TE zu der Cam zu sehen. Sehr wenige Master 2 wurden gebraucht angeboten, teilweise auch verkauft. Allerdings einiges höher, als der TE sich für die 3er vorstellt..
Crazy A. schrieb: > Warum ich gerade die Wärmebildkamera möchte? Das wird mir nicht klar - es gibt doch inzwischen mehrere chinesische Kameras in dem Format und 256x192 Auflösung auch für weniger Geld, Tooltop T7 bspw. bei Aliexpress, mit Gutscheinen für etwas über 100€.
Ralf X. schrieb: > In der einsehbaren ebay-Historie wurde da weltweit im letzten viertel > Jahr keine einzige gebrauchte Termal Master 3 überhaupt angeboten . > Und bei kleinanzeigen ist einsam und alleine die Suchanzeige vom TE zu > der Cam zu sehen. Ralf, es ist mir schon aufgefallen, dass du wohl Sachen "die durch die Blume gesagt werden" nicht verstehst. Das was ich schrieb fällt unter Sarkasmus. Manchen ist das leider nicht gegeben. Und das ist auch nicht schlimm, denn so wird man geboren. Vielleicht wartest du erst ein paar Beiträge ab und erkennst daran worum es geht. Ich hasse diese Schmarotzer. Und leider finden die immer einen lieben und gutmütigen Menschen, der denen den Arsch zu schmiert.
Frank O. schrieb: > Crazy A. schrieb: >> Mein Budget ist leider nur bei ungefähr 100€, vielleicht habe ich Glück >> und jemand braucht seine nicht mehr. > > Für gewöhnlich kaufen sich die Leute so ein Zeug, um es dann für ein > Drittel wieder abzugeben. > Wie wäre es mit arbeiten? Wurde früher so gemacht, wenn man "ich will" > haben muss. Ich studiere dual mit 28 Arbeitsstunden die Woche, nur geht 80% meines Werkstudentengehalts an die Miete (und von etwas leben muss ich auch ja). Wenn es so einfach wäre einfach 4 Stunden draufzupacken, würde ich das natürlich auch machen, wenn ich mir dafür Sachen fürs Hobby leisten könnte.
P. S. schrieb: > Crazy A. schrieb: >> Warum ich gerade die Wärmebildkamera möchte? > > Das wird mir nicht klar - es gibt doch inzwischen mehrere chinesische > Kameras in dem Format und 256x192 Auflösung auch für weniger Geld, > Tooltop T7 bspw. bei Aliexpress, mit Gutscheinen für etwas über 100€. Vielleicht habe ich mich da dann nicht ausführlich genug damit befasst. Ich habe mir verschiedene Listen und Foren auf Reddit angeschaut und dann kam ich auf die Thermal Master P3 und vielleicht auf die Topdon tc002 duo, weil die nochmal hochskalieren auf die 512x384 Pixel. Da ich aber sehe, dass die Tooltip T7 auch eine Macro lens hat und viel günstiger als die von mir aufgeführten ist, wäre das auf jeden Fall auch eine Möglichkeit. Ich lese mich dann auf jeden Fall in die chinesischen Varianten ein! :)
Crazy A. schrieb: > Da will ich dafür die kleine Wärmebildkamera haben, die ich dann an ein > Stativ dran machen kann und dann beim löten oder so manchmal auch auf > dem Computer mir das ganze anschauen kann, Was soll eine Wärmebildkamera beim Löten an Erkenntnis bringen? Es erscheint mir sinnvoller, erst mal einen Oszi zu kaufen. Ich warne vor Messtechnik, die nur mit APP läuft. Irgendwann ist die nicht mehr auf neuen Handys nutzbar.
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Wolf17 schrieb: > Crazy A. schrieb: >> Da will ich dafür die kleine Wärmebildkamera haben, die ich dann an ein >> Stativ dran machen kann und dann beim löten oder so manchmal auch auf >> dem Computer mir das ganze anschauen kann, > Was soll eine Wärmebildkamera beim Löten an Erkenntnis bringen? Es > erscheint mir sinnvoller, erst mal einen Oszi zu kaufen. Ein Oszi will ich mir auch auf jeden Fall holen, macht es so einen großen Unterschied? Mein Gedanke bei der Wärmebildkamera war diese für das feststellen von Kurzschlüssen statt Alkohol zu benutzen, sowie ein generelles Verständnis von Wärmeleitungen und Luftströmen zu bekommen.
Crazy A. schrieb: > Mein Gedanke bei der Wärmebildkamera war diese für das feststellen von > Kurzschlüssen statt Alkohol zu benutzen, sowie ein generelles > Verständnis von Wärmeleitungen und Luftströmen zu bekommen. Ich glaube, du überschätzt die Möglichkeiten von Wärmebildkameras. Um Lufströmungen zu sehen, muss der Temperaturunterschied schon recht hoch sein. Sich aufheizende Bauteile sieht man damit in der Tat gut, aber da gibt es Alternativen – zum Oszi hingegen nur sehr begrenzt. Kurzschlüsse finde zumindest ich auch eher mit ’nem Multimeter als der Wärmebildkamera. Gerade fürs Reparieren und für den Erkenntnisgewinn durch Ausprobieren und Rumexperimentieren hab ich deutlich(!) häufiger ein Oszi im Gebrauch, als die Wärmebildkamera. Wenn du mittelfristig eh beides willst, dann würde ich ebenfalls zuerst zu einem Oszi raten.
Hmmm, ich bin bei meinen Elektronikbasteleien (auch an Maschinen, KFZ usw.) gut 55 Jahre ohne WB-Kamera ausgekommen und dann sollte es eine HIKMICRO Mini2 sein. Damit habe ich etwas "herumgespielt", doch begeistert hat die nicht, ging also zurück. Hauptsächlich, weil die Auflösung miserabel war, für Kleinteile völlig ungeeignet. Kurz danach habe ich eine HIKMICRO Mini2-Plus V2 geschenkt bekommen, diese kann man fokussieren und damit gehen auch gut Kleinteile auf Leiterplatten (selbst einzelne 1206er SMD) noch gut. Beim Löten sehe ich aber keinerlei Nutzwert. Old-Papa
hallo, ich haette noch eine "TOOLTOP ET14C" uebrig, die hatte ich mir zum test besorgt und hab ich dann doch fuer ein anderes modell entschieden (uA wegen der makro linse) die ist also unbenutzt und wuerde ich zum EK weitergeben. da gibts ein video darueber: https://www.youtube.com/watch?v=QndFwhNT53Q und hier eine art datasheet: https://device.report/manual/18124973 gruss, -- randy
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> Ich glaube, du überschätzt die Möglichkeiten von Wärmebildkameras. Um > Lufströmungen zu sehen, muss der Temperaturunterschied schon recht hoch > sein. Sich aufheizende Bauteile sieht man damit in der Tat gut, aber da > gibt es Alternativen – zum Oszi hingegen nur sehr begrenzt. Kurzschlüsse > finde zumindest ich auch eher mit ’nem Multimeter als der > Wärmebildkamera. > > Gerade fürs Reparieren und für den Erkenntnisgewinn durch Ausprobieren > und Rumexperimentieren hab ich deutlich(!) häufiger ein Oszi im > Gebrauch, als die Wärmebildkamera. Wenn du mittelfristig eh beides > willst, dann würde ich ebenfalls zuerst zu einem Oszi raten. Danke für die Aufklärung, wahrscheinlich überschätze ich es wirklich, weil ich einfach nur bis jetzt keine hatte. Dann lese ich mich mal rein in Oszilloskop. Bis jetzt habe ich öfters gelesen, dass man lieber ein 4-Channel Oszilloskop holen sollte.
Crazy A. schrieb: > Bis jetzt habe ich öfters > gelesen, dass man lieber ein 4-Channel Oszilloskop holen sollte. Gerade wenn man nicht viel Geld zur Verfügung hat sollte man doch erst wissen wofür man ein Gerät benötigt bevor man dafür Geld ausgibt. Das sehe ich bei Dir im Moment weder bei der Wärmebildkamera noch beim Oszi.
Crazy A. schrieb: .... > Dann lese ich mich mal rein in Oszilloskop. Bis jetzt habe ich öfters > gelesen, dass man lieber ein 4-Channel Oszilloskop holen sollte. Zugegeben, ich bin mit Oszis reich gesegnet (geht Richtung 2. Dutzend), doch Vierkanal habe auch ich erst seit letztem Jahr und auch nur einen einfachen/preiswerten von OWON. Bisher hatte ich nie Situationen, wo ich vier Signale gleichzeitig untereinander darstellen musste (auch im letzten Jahr nur drei). ich empfehle immer halbwegs große Bandbreite (mind. 40MHz), natürlich heute digital, und zum Einstieg nicht unbedingt irre teure Flagschiffe. Auch "Marke" muss nicht sein, für Amateuranfänge reicht ein ChinaBöller allemal. Für Wald&Wiese nehme ich derzeit meinen Owon HDS242, einfach weil der handlich ist. Der Viekanal ist ein OWON SFDS1104 (baugleich ist ein VOLTCRAFT-DSO-2104, von dem das deutsche Handbuch perfekt passt), wie geschrieben, nur wenn es unbedingt mehr als zwei Signale zeitgleich übereinander sein müssen. Meine ersten Digitalen waren von HP, die sind alle verkauft. In der Elektronikwerkstatt steht ein "gepimpter" Rigol MSO2072A (jetzt zum MSO2302A gehackt), der aber dank OWON HDS nur noch selten an ist. Doch kurz vor Weihnachten kam noch ein Fnirsi DPOS350P (2 Kanal, 350MHz, war Sonderangebot) ins Haus, den muss ich noch ausgiebig testen. Von irgendwelchen überteuerten gebrauchten Analogkisten rate ich ab, es sei denn Du hast (wie ich) Freude am basteln/restaurieren.... Für ein Paar Euro geht aber auch sowas, doch meistens sollen die noch in Gold aufgewogen werden. Old-Papa
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Udo S. schrieb: > Gerade wenn man nicht viel Geld zur Verfügung hat sollte man doch erst > wissen wofür man ein Gerät benötigt bevor man dafür Geld ausgibt. > Das sehe ich bei Dir im Moment weder bei der Wärmebildkamera noch beim > Oszi. Da gebe ich dir teils recht, aber ich denke auch, dass es kein Sinn macht 6+ Stunden sich zu informieren nur wegen einer Wärmebildkamera. Da kann man zu Oszillatoren sich viel mehr einlesen / schauen, weil die natürlich viel mehr Funktionien bieten und komplizierter sind. Aber genau deswegen meinte ich weiter oben, dass ich mich mehr zu diesen informieren werde. :)
Oszi braucht man, keine Frage, aber wie oft? Ich habe mir irgendwann ein Tischmultimeter gekauft, weil es ein Schnapper war. Es ist das Gerät welches ich am meisten nutze. Natürlich habe ich auch einige Handgeräte, aber ich messe am liebsten am Tischmultimeter. Eher als ein Oszi brauchte ich dann doch einen LA. Gut, gerade hatte ich noch eine Uhr repariert und da war das Oszi mit im Spiel. Wenn man alles hat, dann ist eine Wärmebildkamera eine tolle Sache, aber davor gibt es eine Menge anderer Werkzeuge, angefangen von normalen Handwerkzeugen und Lötstation, die man sicher mehr braucht. Die Abkürzung über Wärmebilder Fehler zu finden, das ist zwar schön, aber um richtig zu lernen muss man messen.
Frank O. schrieb: > Oszi braucht man, keine Frage, aber wie oft? > Ich habe mir irgendwann ein Tischmultimeter gekauft, weil es ein > Schnapper war. > Es ist das Gerät welches ich am meisten nutze. Natürlich habe ich auch > einige Handgeräte, aber ich messe am liebsten am Tischmultimeter > Eher als ein Oszi brauchte ich dann doch einen LA. > Gut, gerade hatte ich noch eine Uhr repariert und da war das Oszi mit im > Spiel. > Wenn man alles hat, dann ist eine Wärmebildkamera eine tolle Sache, aber > davor gibt es eine Menge anderer Werkzeuge, angefangen von normalen > Handwerkzeugen und Lötstation, die man sicher mehr braucht. > Die Abkürzung über Wärmebilder Fehler zu finden, das ist zwar schön, > aber um richtig zu lernen muss man messen. Ein Multimeter nutze ich natürlich auch, ich wollte in der hinsicht es mir leichter machen und nun mal nicht immer messen, wenn ich es kann. Wenn sich jemand bis zu 150€ mit einer guten, und der Thermal Master p3 vergleichbaren Wärmebildkamera meldet, würde ich diese sehr wahrscheinlich immernoch annehmen, aber dann spare ich ansonsten auf ein gutes Oszi solange.
Randy schrieb: > hallo, > > ich haette noch eine "TOOLTOP ET14C" uebrig, die hatte ich mir zum test > besorgt und hab ich dann doch fuer ein anderes modell entschieden (uA > wegen der makro linse) > > die ist also unbenutzt und wuerde ich zum EK weitergeben. > > gruss, > -- randy Großen Dank für das Angebot! Leider denke ich eher im Moment an Modelle wie der Infiray P2 pro und dem tc002 duo (und dem davor genannten), weil ich gerne die hochskalierung auf 512×382 Pixel hätte. Und preislich wahrscheinlich eher an 150€ statt 100€ (weil ich selbst gemerkt habe, dass 100€ wirklich viel zu stark unter deren Neupreis ist.)
Crazy A. schrieb: > Großen Dank für das Angebot! Leider denke ich eher im Moment an Modelle > wie der Infiray P2 pro und dem tc002 duo (und dem davor genannten), weil > ich gerne die hochskalierung auf 512×382 Pixel hätte. Und preislich > wahrscheinlich eher an 150€ statt 100€ (weil ich selbst gemerkt habe, > dass 100€ wirklich viel zu stark unter deren Neupreis ist.) Verstehe ich nicht. Es gibt WB-Kameras, die haben von Hause aus 512x384. Warum das (verlustbehaftete) Gehampel mit dem Hochskalieren? Old-Papa
Versprich dir von der Hochskalierung da nicht zu viel, so viel mehr Informationen bekommst du dadurch nicht. (Da können je nach Anwendung andere Modi interessanter sein, allerdings fallen die bei Elektronik wegen der Makrolinse meist aus.) Wichtiger ist daher die native IR-Auflösung. Wobei es allerdings im Moment da noch keine so großen Ausreißer gibt, und eine bestimmte skalierte Auflösung bei nahezu allen Modellen dann auch mit einer bestimmten nativen Auflösung im Zusammenhang steht. Das kann sich aber schnell ändern. Ansonsten: Der große Nachteil der Ansteckkameras wurde ja schon genannt: Softwareabhängigkeit beim Handy. Ich würde daher jegliche Kameras ausschließen, die nur am Mobiltelefon arbeiten. Sonst steht man nachher ganz schnell ohne nutzbare Kamera da. Wenn es eine Ansteckkamera sein soll, dann eine, die zusätzlich auch an einem PC funktioniert. (Habe das bei den von dir genannten Modellen nicht geprüft.) Da hat man zumindest noch mehr Möglichkeiten, als am Handy alte Hardware weiterzuverwenden. Persönlich habe ich eine Handheld (Tooltop ET639C), für die ich mir einen Makrolinsenhalter selbst ausgedruckt habe (Modell hatte ein YouTuber auf Thingiverse bereitgestellt) und eine Makrolinse als 3-Euro-Sonderangebot – wegen unkonventioneller Abmessungen – in den Linsenhalter gesetzt habe. Funktioniert astrein. Mittlerweile gibt es aber auch fertige Makrolinsen zu kaufen, gab es vor ein paar monaten für dieses Modell noch nicht. Ist aber halt größer und daher nicht für jede Aufbausituation geeignet. Crazy A. schrieb: > Wenn sich jemand bis zu 150€ mit einer guten, und der Thermal Master p3 > vergleichbaren Wärmebildkamera meldet, würde ich diese sehr > wahrscheinlich immernoch annehmen, Das „Traurige“ ist, dass die P3 bis vor Kurzem noch für 170 Euro Neupreis zu bekommen war. Dann ging sie durch verschiedene Rezensionen durch die Decke – und schwupp, war sie bei 300 Euro. Ich wollte sie mir auch zulegen: Mittags in der Firma war sie noch bei etwas über 160 Euro. Hatte aber keine Lust, mich da komplett mit meinen Privatdaten anzumelden oder das als Privatkauf über unseren Einkauf laufen zu lassen, und habe gedacht: Kaufst du sie dann heute Abend daheim – bist da ja angemeldet … Abends war sie dann bei 290 Euro, und nur das Vorgängermodell war noch für 160 Euro zu bekommen. Schnell über VPN mit meinem Firmenrechner nachgesehen – und auch da war der Preis angepasst … Die Tooltop ET639C ist seit meinem Kaufzeitpunkt mittlerweile auch merklich gestiegen, aber bei Weitem nicht so gravierend wie die P3. Gruß Carsten
Old P. schrieb: > Bisher hatte ich nie Situationen, wo ich > vier Signale gleichzeitig untereinander darstellen musste (auch im > letzten Jahr nur drei). > ich empfehle immer halbwegs große Bandbreite (mind. 40MHz), natürlich > heute digital, und zum Einstieg nicht unbedingt irre teure Flagschiffe. > Auch "Marke" muss nicht sein, für Amateuranfänge reicht ein ChinaBöller > allemal. Es kommt halt darauf an in welchen Bereichen man aktiv ist. Der NF und Analogradiobastler wird kaum in die Situation kommen wo ein fehlernder 3. oder gar 4. Kanal ein echtes Hindernis ist. Jemand der im µC Bereich mit Datenübertragung unterwegs ist, der ist das schon ganz anders vom Bedarf her. Schon SPI kann für volle Überwachung 3 oder gar vier Kanäle brauchen. Minimal, wenn einem eine Richtung reicht, sind es aber schon zwei. Will man dann noch gleichzeitig die Betriebsspannung (einbrüche/Störsignale) oder aber z.B. das Analoge Eingangssignal des AD Wandlers mit SPI Out beobachten, dann war es das und das gehampel fängt an. Klar, ging früher auch, aber wozu bei den heutigen SChleuderpreisen für absolut brauchbare 4 Kanäler. Ein Gebrauchtes DS1054z das durch Tastendruck auf 100MHz eingestellt werden kann im guten Zustand gibt es für unter 200 Euro. Ein aktuelles Neugerät mit etwas mehr Leistung (von den Messfunktionen) das auf vergleichbare Bandbreite gebracht werden kann liegt so bei 400 Euro. Und aktuelle Oszis die weniger als 70MHz Bandbreite haben muss man selbst in der deutlich unter 500 Euro Preisklasse richtig suchen. Unter 50MHz wird es dann ganz mau... Old P. schrieb: > Von irgendwelchen überteuerten gebrauchten Analogkisten rate ich ab, es > sei denn Du hast (wie ich) Freude am basteln/restaurieren.... Für ein > Paar Euro geht aber auch sowas, doch meistens sollen die noch in Gold > aufgewogen werden. Da stimme ich zu. Gebrauchtgeräte teuer zu kaufen, macht nur noch Sinn bei hochspezialisierten Geräten, bei denen man genau weiß, was man braucht – nicht bei einer 08/15-Kiste, bloß weil „HP“, „Tektronix“ etc. draufsteht. Die Kisten sind zwar so gebaut, dass die meisten 30 Jahre halten – was die günstigen Chinakisten meist nicht mehr schaffen werden –, nur haben diese alten Geräte die 30 Jahre dann auch meist schon auf dem Buckel (wenn nicht noch mehr). Daher ist die tatsächliche Restnutzungszeit oft kleiner als bei einer aktuellen Chinakiste, die für weniger Geld mehr Leistung bietet. Wenn man aber sparen muss, jedoch das Glück hat, ein funktionierendes Hameg 205 (oder auch nur 203) für um die 50 Euro zu bekommen – wie sie auch hier schon für ähnliche Summen abgegeben wurden –, dann kann man mit diesem Gerät in Kombination mit einem günstigen LA (Saleae-Klon für unter 10 Euro oder ein anderes Gerät der unteren Preisklasse) auch schon sehr, sehr weit kommen. Für 100 Euro+ bekommt man auch schon mal ein funktionierendes 100 MHz Hantek 2CH-DSO. Komplexe Datenübertragungen analysiert bzw. debuggt man sinnvollerweise ohnehin in der Regel mit einem Logik-Analyzer am PC. Ein Oszi zur Kontrolle der Pegel und Flanken ist aber trotzdem sehr ratsam – das geht notfalls sogar rein analog. Ein gutes MSO ist dennoch manchmal nicht zu verachten, gerade wenn es nur um wenige Telegramme in einem komplexen Umfeld geht. Aber wir reden hier vom günstigen Einstieg, und da kann man mit einem Analogspeicheroszilloskop + Billigst-LA, zusammen für 50–70 Euro (wenn man die Augen aufhält), schon sehr, sehr weit kommen. Gruß Carsten
Carsten schrieb: > Das „Traurige“ ist, dass die P3 bis vor Kurzem noch für 170 Euro > Neupreis zu bekommen war. Dann ging sie durch verschiedene Rezensionen > durch die Decke – und schwupp, war sie bei 300 Euro. > Ich wollte sie mir auch zulegen: Mittags in der Firma war sie noch bei > etwas über 160 Euro. Hatte aber keine Lust, mich da komplett mit meinen > Privatdaten anzumelden oder das als Privatkauf über unseren Einkauf > laufen zu lassen, und habe gedacht: Kaufst du sie dann heute Abend > daheim – bist da ja angemeldet … > Abends war sie dann bei 290 Euro, und nur das Vorgängermodell war noch > für 160 Euro zu bekommen. > Schnell über VPN mit meinem Firmenrechner nachgesehen – und auch da war > der Preis angepasst … > > Carsten Danke für die Info, finde ich tatsächlich voll interessant. Das mit dem nicht zu viel erhoffen durch upscaling nehme ich auch mit, dann werden nämlich Varianten wie der davor mal genannte Tooltip K7 und der von dir genannte ET639C auf Aliexpress auch zu einer Möglichkeit, vermutlich das in der Richtung des 2. sogar besser, da wie hier geschrieben wurde es dann keine App braucht oder wenn, dann am Pc anschließbar ist. Und da ist der Preis auf Aliexpress auch nur Leicht über den 150€. Dann müsste ich schauen, ob es in dem Preissegmwnt (~150€) etwas besseres gibt.
Carsten S. schrieb: > Ich wollte sie mir auch zulegen: Mittags in der Firma war sie noch bei > etwas über 160 Euro. Hatte aber keine Lust, mich da komplett mit meinen > Privatdaten anzumelden oder das als Privatkauf über unseren Einkauf > laufen zu lassen, und habe gedacht: Kaufst du sie dann heute Abend > daheim – bist da ja angemeldet … > Abends war sie dann bei 290 Euro, und nur das Vorgängermodell war noch > für 160 Euro zu bekommen. > Schnell über VPN mit meinem Firmenrechner nachgesehen – und auch da war > der Preis angepasst … Ich finde bei realen Shopshistorien und Tests der letzten Monate zurück bis Mitte 2025 auschliesslich Preise zwischen 280 und 300 Euro. Aber bei diesem Shop lag sie mal bei 161, ist dort aber inzwischen auf 99,-€ gefallen. Aber ob sie geliefert werden würde? *gg https://www.ghogispa.com/Produkt-p-988308.html
Carsten S. schrieb: > > Aber wir reden hier vom günstigen Einstieg, und da kann man mit einem > Analogspeicheroszilloskop + Billigst-LA, zusammen für 50–70 Euro (wenn > man die Augen aufhält), schon sehr, sehr weit kommen. > > Gruß > Carsten Danke für die Infos, ich werde wahrscheinlich mich dazu belehren die nächsten Tage und dann die nächsten Wochen oder Monate auch hier ausschau halten nach den Werkzeugen, so wie es mir zumindest mein erspartes für Hobbys erlaubt. :)
ich habe die Infiray- für Android - und bin absolut zufrieden damit Ja, man braucht das Handy dazu - aber das Handy ist auch immer geladen und Einsatzbereit
Crazy A. schrieb: > Und da > ist der Preis auf Aliexpress auch nur Leicht über den 150€. Dann müsste > ich schauen, ob es in dem Preissegmwnt (~150€) etwas besseres gibt. Aufpassen! Gerade die preiswerten Angebote verschweigen gerne die tatsächliche Sensorauflösung und geben nur eine Auflösung vom Wärmebild an, die intern aber schon hochskaliert wurde. Wenn das Bild auch bei kurzer Entfernung noch scharf ist, reicht auch eine kleinere Auflösung. Vier wichtiger ist, wie viel Millikelvin unterschieden werden können.
Carsten S. schrieb: > Schon SPI kann für volle Überwachung 3 oder gar vier Kanäle brauchen. Deshalb LA.
Wolf17 schrieb: > Crazy A. schrieb: >> Und da >> ist der Preis auf Aliexpress auch nur Leicht über den 150€. Dann müsste >> ich schauen, ob es in dem Preissegmwnt (~150€) etwas besseres gibt. > Aufpassen! Gerade die preiswerten Angebote verschweigen gerne die > tatsächliche Sensorauflösung und geben nur eine Auflösung vom Wärmebild > an, die intern aber schon hochskaliert wurde. > Wenn das Bild auch bei kurzer Entfernung noch scharf ist, reicht auch > eine kleinere Auflösung. Vier wichtiger ist, wie viel Millikelvin > unterschieden werden können. Danke, werde ich beachten! Ich habe sowas auch bei ein paar Fällen auf Reddit beobachtet, wo die Leute das dann erst in dem digitalen Handbuch gelesen haben.
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