Hallo, kann man den Leitwert einer Flüssigkeit durch 3mm Plastik durch messen? Der Plastik Typ ist augenblicklich nicht bekannt, versuche ich aber in Erfahrung zu bringen. Anwendungszweck: Salzsole wird zum Reinigen/Refreshen von Kalkfilter in Enthärtungsanlagen benutzt. Es ist festzustellen, ob gut gesättigte Salzsole oder nur wenig salziges Wasser vorhanden ist. Einen passenden Sensor könnte man schon in die Salzbrühe reinlegen, doch außerhalb wäre schon besser und er würde länger halten. Mit Kapazitätssensoren kann man das schon messen, da ist der Salzgehalt der Flüssigkeit aber egal. Da gibt es keine "Kapazitätsänderung" bei unterschiedlichen Salzgehalten. Hat jemand eine Idee wie das klappen könnte? Danke + MfG Wolfgang
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Wolfgang S. schrieb: > Mit Kapazitätssensoren kann man das schon messen, da ist der Salzgehalt > der Flüssigkeit aber egal. Da gibt es keine "Kapazitätsänderung" bei > unterschiedlichen Salzgehalten. Du widersprichst dir selbst, also kann man es nicht über die Kapazität messen. Und den Leitwert durch einen Isolator (Kunststoffrohr) kann man auch nicht messen. Also benötigst du entweder salzwasserfeste Elektroden in der Brühe und dann mit Wechselstrom messen damit es keine Elektrolyseprobleme gibt. Oder optisch den Brechungsindex bestimmen. Wie beim Refraktometer.
durch eine Tankwand kannst du wahrscheinlich nicht messen, isoliert geht aber. https://control.com/textbook/continuous-analytical-measurement/conductivity-measurement/ sg
Es gibt diese "Messgeräte" mit einer Metallkugel vorne, die man an eine Wand hält, um Information über deren Feuchtegehalt zu bekommen. Die funktionieren glaube ich mit "dielektrischer Absorption?". Vielleicht kann man damit unterschiedliche Salzkonzentrationen unterscheiden.
Versuch es mit einer gravimetrieschen Messung. wenig Salz drin, Körper taucht ein, viel Salz drin, Körper schwimmt auf.
Moin, Wolfgang S. schrieb: > Hat jemand eine Idee wie das klappen könnte? Naja, ich denk' mal, die Salzbruehe hat eine bestimmte (konzentrationsabhaengige) Leitfaehigkeit und ein bestimmtes Epsilon_r und der Kunststoff auch - mit jeweils stark unterschiedlichen Werten. Nun ist halt die Frage, ob man, wenn man z.b. an Vorder- und Rueckseite des Tanks jeweils eine Elektrode mit vernuenftiger Groesse anbringen kann, die Kombination aus 3mm Kunststoff + ?? mm Salzpampe + 3mm Kunststoff "durchstromen" kann, daraus Real- und Imaginaerteil der Impedanz des Ganzen bestimmen kann, aus den Werten dann verlaesslich Rueckschluesse auf die Leitfaehigkeit und damit Konzentration der Pampe ziehen kann... Muesst' man halt mal gucken, was fuer Werte einen da jeweils so erwarten wuerden, um zu erahnen, mit was fuer Sensorflaechen, Frequenzen und Spannungen man da so operieren koennte. Gruss WK
> Hat jemand eine Idee wie das klappen könnte?
Klar, induktive Leitfaehigkeitsmessung. In der Industrie durchaus
verbreitet. Hab ich selber schon mal entwickelt. Kannst du von jeder
Menge Firmen fertig kaufen.
Vanye
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