Frisch gebackener Nachrichtentechniker. Was machen? Ich habe gehört, dass es zu viele Entwickler gibt gerade, vieles wird outgesourced... Lieber Vetrieb? Entwicklung kann für mich auch ein Hobby sein.
Wenn du Entwickler werden willst, und jemand einen Entwickler (mit
passenden Fertigkeiten) sucht, dann kann dir doch egal sein wie der
Markt insgesamt aussieht.
> Lieber Vetrieb?
Das kannst nur du für dich entscheiden.
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Hannes schrieb: > Frisch gebackener Nachrichtentechniker. Was machen? Och nö, nicht schon wieder. Mama, AA fertig.. Benutzername nightrider Vorname Hannes Nachname Firma Angemeldet seit 19.01.2026 17:49 Beiträge 1
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Moin, Hannes schrieb: > Frisch gebackener Nachrichtentechniker. Was machen? Tja, wer kennt das nicht? Da denkt man sich nix boeses, und auf einmal - ZACK BOING - ist man frischgebackener Nachrichtentechniker, ohne dass man auch nur einen blassen Schimmer hat, wie's dazu kommen konnte. Wie kommt man nur aus der Nummer wieder raus? ;-) scnr, WK
Hannes schrieb: > Frisch gebackener Nachrichtentechniker. Was machen? Was war denn dein Plan, als du angefangen hast? Du wirst ja nicht eines Morgens aufgewacht sein und dachtest dir "Ich werd' jetzt Nachrichtentechniker!"
Sebastian R. schrieb: > Hannes schrieb: >> Frisch gebackener Nachrichtentechniker. Was machen? > > Was war denn dein Plan, als du angefangen hast? > Du wirst ja nicht eines Morgens aufgewacht sein und dachtest dir "Ich > werd' jetzt Nachrichtentechniker!" Mein Plan war es in der Entwicklung unterzukommen. Langfristig sehe ich die Entwicklung auf dem absteigenden Ast. Da geht immer mehr Richtung China und Indien. Ganze F&E Abteilungen verschwinden aus DE. Das stimmt mich pessimistisch... Man darf nicht vergessen, dass die Inder günstige Arbeitskräfte darstellen und die setzen auch viel auf Bildung im Bereich Technik. Die Gehälter werden da meines Erachtens weiter purzeln dank dem indischen Überschuss und die Konkurrenz um Entwicklerstellen ist mittlerweile riesig (gibt eben immer weniger Stellen). Die aktuelle Situation in Deutschland ist auch äußerst schwierig. Wo ich unterkommen könnte ist eventuell in der Rüstung (was ich aber nicht will, zumal die einen da auch komplett durchleuchten wollen und da habe ich keine Lust drauf.)
A) Bevor man etwas Gescheites entwickeln kann, sollte man wissen, dass es so wirklich gebraucht wird. B) Zum Verkäufer muß man geboren sein, wenn man auch faule Eier verkaufen soll. C) Vieles ist auch online beschaffbar und wird irgendwo billiger hergestellt. Nun wähle zwischen a, b und C!
Oder D), bedingungsloses Grundeinkommen, oder liege ich da falsch?
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Dieter D. schrieb: > oder liege ich da falsch? Ja - Du liegst wie immer falsch. Mit jedem deiner Beiträge.
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Hannes schrieb: > Langfristig sehe ich die Entwicklung auf dem absteigenden Ast. Da geht immer > mehr Richtung China und Indien. Für das, was von dort kommt, braucht man bald auch keine Verkäufer mehr, das verkauft sich von selbst, über den Preis und über Online-Marktplätze. Und nun? Besser Paketbote werden. Oder Lkw-Fahrer. Oder nein, geht auch nicht, ausgeliefert wird ja demnächst per Drohne oder autonomem Kastenwagen. Was also machen? Zukunftsforscher auf Bürgergeldbasis ...
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Hannes schrieb: > Man darf nicht vergessen, dass die Inder günstige > Arbeitskräfte darstellen und die setzen auch viel auf Bildung im Bereich > Technik. Na ja, sooooo toll ist die MINT-Ausbildung der Inder auch nicht. Habe schon öfter mit indischen Kollegen zusammengearbeitet. Deren (Aus-)Bildung/Studium läuft etwas anders als bei uns in DE/EU. > Die Gehälter werden da meines Erachtens weiter purzeln dank dem > indischen Überschuss und die Konkurrenz um Entwicklerstellen ist > mittlerweile riesig Und wenn die KI erst richtig durchstartet, werden auch die meisten aktuell noch in Lohn und Brot stehenden Entwickler auf der Straße stehen! Also wenn ich heute mit dem Studium fertig wäre, würde ich mir auch schwer tun, Entscheidungen zu treffen. Ist gerade nicht so einfach. Aber so negative Threads wie diesen gibt's schon eine ganze Zeit lang (auch als die subjektive Situation noch deutlich besser war). Jedenfalls würde ich mir heute schon Gedanken um die Zukunftsfähigkeit meines Jobs machen. Das hat damals(tm) für mich gar keine Rolle gespielt. Aber ich bin auch ein wenig blauäugig an die Sache rangegangen. Ich wusste tatsächlich schon früh, dass ich "Elektronikingenieur" werden will, da ich schon total mit dem Elektronikfieber infiziert war. :-) ciao Marci
Wenn du schon fragst, wird die vermutlich beides ein wenig liegen. Es gibt genügend Stellen, die sowohl nah an der Technik als auch nah am Kunden sind. Das sind in der Regel auch die interessanteren und dann kann man sich auch später in die eine oder andere Richtung entwickeln. Nach ein paar Jahren weiß man dann, ob man Kundenkontakte einem liegen oder man lieber 'weggesperrt' werden möchte. Also nur mal als Beispiel: Sales Engineer Pre-Sales Consultant Solution Architect Product Manager Technical Account Manager Wenn du das gegenüber HR kommunizierst (und du das entsprechende Auftreten hast), werden die meisten Firmen da auch etwas in petto für dich haben.
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Marci W. schrieb: > Und wenn die KI erst richtig durchstartet, werden auch die meisten > aktuell noch in Lohn und Brot stehenden Entwickler auf der Straße > stehen! Stimmt. Aber die Entwickler in Indien dann auch.
Hannes schrieb: > Mein Plan war es in der Entwicklung unterzukommen. Langfristig sehe ich > die Entwicklung auf dem absteigenden Ast. Da geht immer mehr Richtung > China und Indien. Voellig richtig erkannt. Was dagegen nicht nach China oder Indien gehen kann, ist die Fütterung der einheimischen Enten im öffentlichen Bereich. Nutze diese Chance... scnr, WK
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