Hallo zusammen! Auf dem Weg zu einer Indoor Breitband Antenne für Kurzwelle brauche ich eine 1m Schleife. Gerne würde ich Aluverbundrohre benutzen, aber die äußere Schicht sauber und ansehnlich abzumachen dürfte nicht einfach sein. Habe das noch nie gemacht und wenn ich eine Drehbank hätte dann wüsste ich schon alleine weiter. Es gibt so habe ich heute gesehen Schälwerkzeuge für ein andere Variante solcher Rohre. Hat jemand schon mal damit was gemacht und kann was erzählen. Es gäbe auch noch Alu Flachmaterial, das auch gut rund zu biegen ist wenn man sich eine hölzerne Lehre macht. Auf "rund" lege ich schon wert auch wenn meine Welt aufgrund einer Hornhautverkrümmung recht schief daher kommt. Das ändert die Brille. Aluverbundrohr wäre leicht und steif genug und federt bei biegen nicht wieder auf. Außerdem schaut es auch gut aus. MfG
Herbert Z. schrieb: > Gerne würde ich Aluverbundrohre benutzen, aber die > äußere Schicht sauber und ansehnlich abzumachen dürfte nicht einfach > sein. Warum nicht direkt nacktes Alurohr kaufen?
Ralf X. schrieb: > Warum nicht direkt nacktes Alurohr kaufen? Das Alu Rohr sauber zu biegen ist nicht so einfach. Ich habe mal eine Schleife 80cm aus Flach Alu 60x6mm gebogen. War selbst mit einer uralten Biegemaschine in einer Schlosserei nicht einfach. Das Verbundrohr kann man gut von Hand verformen. Das Alurohr im Verbund hat eine Wandstärke von 0,25 -0,4mm je nach Hersteller.
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Herbert Z. schrieb: > Das Alu Rohr sauber zu biegen ist nicht so einfach. Ich habe mal eine > Schleife 80cm aus Flach Alu 60x6mm gebogen. War selbst mit einer uralten > Biegemaschine > in einer Schlosserei nicht einfach. Teilweise kommt es auf die Liegezeit an. Saubere Biegungen bekommt man besser ohne Rohrbiegemaschine hin, wenn man das Rohr feste mit Sand stopft und die Enden natürlich verschliesst und nicht bis an die Enden biegen muss. Ggf. also Überlänge nehmen und nach dem Biegen kürzen.
Dimensionen? Also das Zeug mit den Si-Einheiten. Keine Zoll, Füße, Furlong, Inches, Miles, Biegeradius?
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Die für Aluverbundrohr vorgesehenen Fittinge (sowohl Press- als auch Schraub-) verbinden normalerweise den Alu-Teil nicht sauber elektrisch miteinander. Du brauchst also eine irgendwie improvisierte Verbindungsstelle die das Ganze sowohl mechanisch also auch elektrisch sauber miteinander verbindet. Da das sowieso improvisiert ist, könntest Du das z.B. alles hinterher für die mechanische Stabilität mit Epoxy-Knete zusammenkleben. Da würde dann die Optik an der elektrischen Verbindungsstelle keine Rolle spielen, da das hinterher sowieso alles unter der Knete verschwindet. Um die Alu-Schicht zu kontaktieren könntest Du das aufschleifen, z.B. mit nem Dremel oder ähnlichem Werkzeug. Löten wird vermutlich nichts, also vielleicht ein Loch reinbohren und damit Kabelschellen befestigen. Vermutlich noch einfacher: nimm irgendein Kunststoffrohr und führe im Inneren einen Draht entlang.
Herbert Z. schrieb: > Gerne würde ich Aluverbundrohre benutzen, aber die > äußere Schicht sauber und ansehnlich abzumachen dürfte nicht einfach > sein. Habe das noch nie gemacht und wenn ich eine Drehbank hätte dann > wüsste ich schon alleine weiter. Vermutlich hast Du weder mit Verbundrohr noch mit ner Drehbank jemals gearbeitet.
Rainer D. schrieb: > Vermutlich hast Du weder mit Verbundrohr noch mit ner Drehbank jemals > gearbeitet. Mit Verbundrohr noch nicht, hatte ich noch nicht mal in der Hand. Mit Drehmaschinen allerdings da irrst du dich aber gewaltig. Ich kenne alle Maschinen die ein Werkzeugmacher ,Feinmechaniker je benötigt nicht nur vom ansehen. Und jetzt? weißt du ,ich bin keiner der immer den Kopf schüttelt und "geht nicht " sagt. Ich probiere das einfach und dann sehe ich schon ,ob es geht oder nicht. Das Rohr würde ich sachte und mit Gefühl einspannen, natürlich mit passendem Kern, damit sich nichts verdrückt. Vorgelege rein und dann mit einem Guten Seitenstahl mit Hirn und viel Gefühl Zehntel um Zehntel abnehmen. Das Rohr schaut an der Pinole zwar lang raus, aber da kann man was improvisieren. Wenn das so nicht geht, habe ich wieder etwas gelernt. Probieren würde ich das immer. Ist halt meine Natur. Schwätzen ist das eine ,tun das andere. MfG Ach ja ich habe einen Hulla Hop Reifen aus Alu gefunden. 90cm und 15mm dick. Schön ,aber knapp 30 Euronen... Man gönnt sich ja sonst nichts... Wenn alle Stricke reißen wäre das schon was....in blau zb oder grün...
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Herbert Z. schrieb: > Gerne würde ich Aluverbundrohre benutzen, aber die > äußere Schicht sauber und ansehnlich abzumachen dürfte nicht einfach > sein. Mit Jokari schlitzen und die Hülle abziehen... Habe das noch nie gemacht und wenn ich eine Drehbank hätte dann > wüsste ich schon alleine weiter. Was willst Du mit einer Drehbank an einem weichen Verbundrohr tun?
Mani W. schrieb: > Was willst Du mit einer Drehbank an einem weichen Verbundrohr tun? Für uns Alle ein unterhaltsames Video drehen.
Nick schrieb: > Für uns Alle ein unterhaltsames Video drehen. Würden sicher viele Leute gerne sehen!
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Nick schrieb: > Mani W. schrieb: >> Was willst Du mit einer Drehbank an einem weichen Verbundrohr tun? > > Für uns Alle ein unterhaltsames Video drehen. Seilspringen sollte da sehr unterhaltsam sein.
Genug der Scherze, ich denke, mit Jokari kommt er ans Ziel...
Herbert Z. schrieb: > Gerne würde ich Aluverbundrohre benutzen, aber die > äußere Schicht sauber und ansehnlich abzumachen dürfte nicht einfach > sein. Habe das noch nie gemacht und wenn ich eine Drehbank hätte dann > wüsste ich schon alleine weiter. Du meinst das Rohr für Sanitärinstallation? Habe ich hier, ebenso wie eine Drehbank. Aber wie man das eine mit dem anderen sinnvoll bearbeiten soll wüsste ich wirklich nicht. > Aluverbundrohr wäre leicht und steif genug und federt bei biegen nicht > wieder auf. Sicher? Hast du es versucht? Ich habe schon einige Meter verlegt: Das federt augrund der Kombination Alu-Kunststoff ganz übel zurück weil der Kunststoff ganz andere Mateerialeigenschaften hat und immer wieder zurück kriechen will. Ich halte das ganze für eine suboptimale Idee. Einfach Alu-Rohr kaufen ist zu einfach? https://www.aluscout.de/Alu-Rundrohr-Pressblank
Thomas F. schrieb: > Einfach Alu-Rohr kaufen ist zu einfach? Also das geht nicht, weissu!? Er will das mit Verbundrohr machen, weil er dann den Kunststoffmantel auf der Rundmache runterdrehen will. Dann will er die Macken mit Schleifleinen rausmachen. Danach, weil ihm die Farbe nicht gefällt will er es lackieren. Er könnte ja das Verbundrohr gleich lackieren (k.A. mit welchen Kunststoff "das Verbundrohr"[tm] ummantelt ist). Herbert Z. schrieb: > Das Rohr schaut an der Pinole zwar lang raus, aber da kann man > was improvisieren. "Ist der Dreher eine Flasche, hat er Schmirgel in der Tasche". Also lieber Herr Dreher, ich würde gerne wissen, wie aus der Pinole einer Drehbank das Werkstück rausschauen kann. Die einzige Pinole an einer manuellen Drehbank ist am Reitstock. Da wird üblicherweise ein Körner oder ein Bohrfutter drin sein, kein Werkstück. Das Werkstück ist in der Spindel. Wie man auf einer "haushaltsüblichen" Drehmaschine 3 m lange Werkstücke bearbeitet würde ich dann gerne auf dem Video sehen. Privat hab ich: eine Haas TL-2 (https://www.haascnc.com/de/machines/lathes/toolroom-lathe/models/tl-2.html#gsc.tab=0) eine nicht erwähnenserte Manuelle. In der Arbeit hab ich: Zwei Biglia B565 YS (https://www.maschinensucher.de/biglia-b565ys/i-19413106) eine B620YS (https://www.teamtec-gmbh.de/cnc-maschinen/cnc-vorfuehrmaschinen/biglia-b-620ys-vorfuehrmaschine/) Alle drei mit 3 m Stangenlader.
Wahrscheinlich habt ihr alle eine völlig falsche Vorstellung davon was da passieren soll. Ich brauche an den Enden jeweils 20 mm ab für eine Schelle an die ich den Verstärker anschließen muss. Ich hatte so ein Rohr noch nicht in den Händen ,aber wenn der das im youtube Hersteller Video mit den Händen verbiegt federt da gar nichts. Merke: Es gibt verschiedene Rohre, die nicht gleich aufgebaut sind, nur fast gleich aussehen. Es gibt Schälvorrichtungen die man mit einem Akkuschrauber drehen muss, im Prinzip eine einfachste Drehbank und für diese Art Rohre gemacht. Was mit dem Schälwerkzeug zu machen ist , geht in jeder Drehbank auch. Wenn ich daran denke was ich schon alles in einer kleinen Mechaniker Drehbank bearbeitet habe... Man muss halt sehen ob es geht oder nicht. Der Drehstahl muss schneiden...ist aber Vorrausetzung. Versuch macht kluch! Wenn ich zeit habe schaue ich mir dieses Material im Baumarkt mal an. Dass es nicht besonders Fest ist ist mir klar.
Ah, nur die Enden bearbeiten. Ja, dann schauen halt 2,5 m links aus der Spindel raus. Was dann passiert, da gibts schon genug Videos dazu, also nichts Neues. Kann man machen, wenn man das Werkstück abstützt. Sollte man nicht machen, wenn die Berufsgenossenschaft vorbeischaut oder es einen Sicherheitsbeauftragten gibt. Ich hab sowas ähnliches schon mal gemacht als ich etwa 30 m Kantaldraht für eine neue Heizwendel wickeln musste. Das war sehr lustig und ist gut gegangen. Die Drehzahl hatte aber beinahe nichts mit Schnittgeschwindigkeit zu tun. Nimm halt einfach ein Messer statt irgendwelcher Fieberträume von Drehmaschinen.
Nick schrieb: > Die einzige Pinole an > einer manuellen Drehbank ist am Reitstock. Da wird üblicherweise ein > Körner oder ein Bohrfutter drin sein, kein Werkstück. Das Werkstück ist > in der Spindel. Ich meine schon, dass wir zu dem Teil mit dem die Spannzangen festgezogen wurden "Pinole "gesagt haben. Der "Reitstock" war immer nur der "Reitstock. Es ist lang her... ist aber total unwichtig jetzt "Spannzangenaufnahme " wäre auch ein schönes Wort;-) Heute bekommen die Dreher das Programm von der AV und lesen das ein. Ansonsten gucken sie nur noch zu...
Nick schrieb: > ann man machen, wenn man das Werkstück abstützt. Sollte man nicht > machen, wenn die Berufsgenossenschaft vorbeischaut oder es einen > Sicherheitsbeauftragten gibt. Macht man Nachts ,wenn alle Bedenkenträger schlafen. Ja, improvisieren kann schon abenteuerlich aussehen... aber für zwei lächerliche Rohrenden... Zwischen dem Alu und der Außenschicht soll noch eine Kleberschicht sein. Deswegen ist diese Arbeit nicht ganz einfach wenn es danach sauber aussehen soll. Murks bekommt man auch mit dem Teppichmesser oder ähnlichem hin. Nick schrieb: > Ah, nur die Enden bearbeiten. Was habt ihr denn gedacht?
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Herbert Z. schrieb: > Nick schrieb: >> Ah, nur die Enden bearbeiten. > > Was habt ihr denn gedacht? Dein erster Beitrag klang so als wolltest du diese Schicht über die kompletten 1m entfernen: Herbert Z. schrieb: > Auf dem Weg zu einer Indoor Breitband Antenne für Kurzwelle brauche ich > eine 1m Schleife. Gerne würde ich Aluverbundrohre benutzen, aber die > äußere Schicht sauber und ansehnlich abzumachen dürfte nicht einfach > sein.
Udo S. schrieb: > Dein erster Beitrag klang so als wolltest du diese Schicht über die > kompletten 1m entfernen: Es ging und wenn man nur ein wenig Ahnung hat von einer Breitband Loop Antenne nur um den Bereich den man elektrisch benötigt um die Schleife mit der Elektronik zu verbinden. Es ist wohl einfacher einen "Witz" anzunehmen weil es sich dann leichter "lästern" lässt? Gut, ich kann nicht erwarten ,dass jeder weiß was ich vorhabe. Jemand der weiß was ich baue, dem muss man nichts erklären. Lasst es gut sein... Ps: 1 Meter ist der Durchmesser der gebogenen Loop. Über 3 Meter ist das Rohr gestreckt lang. Zum abisolieren über diese Länge würde ich das Rohr Trump mitgeben und hoffen ,dass er sich dabei das Leben verscherzt.
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Dann würde ich am Ende ein Holzvierkant einschieben, das ganze
plattklopfen und mit nem Forstner-Bohrer vorsichtig anbohren, bis das
Alu zu sehen ist. Oder mit ner Oberfräse den Teil dort abtragen. Wie
sehr hält denn die Beschichtung auf dem Alu? ist doch sicher verklebt,
oder? Sonst könnte man einfach mit einem Abisoliermesser oder
vergleichbarem Werkzeug ("Jokari" wurde genannt) die Stelle abmanteln?
Aber ich hab mit Alu-Verbundrohr noch nicht gebastelt. Wie sieht denn da
der Aufbau / Querschnitt aus?
Ich würde einfach weiches Kupferrohr nehmen. Das kommt auf der Rolle.
Aber gut: probiers halt aus.
Herbert Z. schrieb: > würde ich das Rohr > Trump mitgeben und hoffen ,dass er sich dabei das Leben verscherzt. Sowas hat hier nichts zu suchen. Also: finde ich! Edit. Wennschon. ich würds dem "senelski" schicken
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Herbert Z. schrieb: > Auf dem Weg zu einer Indoor Breitband Antenne für Kurzwelle brauche ich > eine 1m Schleife. Nimm eine coax Leitung! Du willst möglichst nur das H-feld empfangen, weil Indoor recht viele E-feld störer sind.... zusätzlich zu denen im H-feld... Im einfachsten Fall nimmst du eine Alu/Zink Druckguss gehäuse (unbehandelt!) und machst da z.b. 2 BNC Buchsen links und rechts dran. Dann bastelst du dir eine BNC Kupplung, die den Schirm nicht verbindet. Wenn du jetzt 2bnc Kabel (2xb1,5m) mit der Kupplung verbindest und die dann an das gehäuse anschließt, hast du schonmal ein gutes Grundgerüst für die Antenne Wenn du nur empfangen willst, bist du dort einen Vorverstärker rein - ansonsten anpassnetzwert+balun. Beim Kabel übrigens nicht sparen... RG59 ist nicht super. Das Zeug von Amazon&Co ist noch viel schlechter! Rg223 ist wesentlich (!!!) besser externe störer zu unterdrücken. Hätte das so nie geglaubt, wenn ich es nicht selbst probiert hätte! Statt der Kupplung kann man auch einfach den Schirm in deritte des Kabels auftrennen...geht bei dickeren Coax Kabeln zu.b mit einem Dremel ganz passabel. Bis zu einem gewissen Grad ist die Dimension egal. Ich hab das auch schonmal überlappen lassen (Kabel abgeschnitten, Schirm zurückgebogen, Dielektrikum getrimmt und zusammengelötet. Ein paar lagen schrumpfschlauch um elf. Verbindungen zu vermeiden und fertig. Das geht bis ca 100mhz eigentlich problemlos. 73
Axel R. schrieb: > Ich würde einfach weiches Kupferrohr nehmen. Wenn ich das selber biegen muss, dann würde ich Alu Flachmaterial (30x2 ) nehmen und zum biegen einen viertel vom Radius in Holz als Biegelehre machen. Oder auch einen Halbkreis in Holzplatte. Stichsäge habe ich und Holzplatte auch. Wenn das gebogen ist kommt flexibler Kabelkanal drüber und gut ist es. Ja, man könnte auch 16 mm2 Erdungskabel nehmen oder Koaxkabel. Aber mehr Oberfläche ist halt besser. 30x2 entspricht einem 20 mm Rohr.
Herbert Z. schrieb: > Aber mehr > Oberfläche ist halt besser. In der Theorie, ja... Aber der Gewinn ist minimal da du ja nicht im E-feld operierst, sondern im H-feld. Dort hilft dir der Durchmesser nur bei der eigeninduktivität. Die Oberfläche ist egal bzw sogar kontraproduktiv! Bei 1m lopp Durchmesser ist sind 10mm mehr Durchmesser am Leiter nicht wirklich relevant. Bei E-feld Antennen ist das natürlich etwas anderes. 73
man kann um solch einen Kreis aber auch zuviel TamTam machen.
Wenn das eine stinknormale Loop-Antenne werden soll, warum denn überhaupt komplett abschälen? Reicht doch, nur die Enden elektrisch leitend herzustellen durch "Abschälen" der KS-Schicht.
Dr. T. schrieb: > warum denn überhaupt komplett abschälen? das habe sogar ich gelesen, dass das nicht komplett werden soll.
Hans W. schrieb: > Nimm eine coax Leitung! Ich kenne alle Möglichkeiten, elektrisch und mechanisch. Ist nicht meine erste Loop die baue. Siehe Anhang, die immer noch im Dachboden aktiv ist seit 30 Jahren. Bauanleitungen habe ich viele gelesen. Die Leute haben Ideen! Das Teil stünde bei mir im Wohnzimmer und sollte gefällig aussehen ,außerdem hasse ich hin gepfuschte Arbeit auch im Detail. Nur Funktion ist mir zu wenig. Ich habe einen Beruf und ich habe Ehrgeiz...und scharfe Augen... Anbei Bilder: War sehr anstrengend das Flachmaterial 60x6mm zu biegen. Würde ich heute anders machen. Damals war ich jung und voller Power.
Da es Längen gibt, die hinkommen dürften: Lamellen von Jalousien passen sich sehr leicht an. Und ja auch Alu lässt sich löten. Zur Not unter einem Tropfen (hochtemperatur)Schmierfett.
Ich habe es damals so gelöst (s. Anhang). IM KG-Muffenstück ist der Aktiv-Verstärker untergebracht. Verbundrohr - wie oben vom TO erwünscht.
Dr. T. schrieb: > Ich habe es damals so gelöst (s. Anhang). IM KG-Muffenstück ist der > Aktiv-Verstärker untergebracht. Verbundrohr - wie oben vom TO > erwünscht. Schaut gut aus und den Verstärker kenne ich. Was sind deine Erfahrungen mit deiner Kreuz-Loop?
Ja, der Verstärker ist von Chavdar Levkov, LZ1AQ, fix und fertig aufgebaut im Netz zu bekommen. Vorher betrieb ich eine „Mini-Whip“ auf'm Dachboden. Davor hatte ich schon einmal eine kreuzgekoppelte Loop (Zwei Ringe untereinander) gebaut. Diese jetzige gefiel mir nicht nur optisch besser - sie hat auch durch viel Empirie die besseren Ergebnisse erzielt - egal ob Sommer oder Winter (hauptsächlich 20-80m und eher DX). Der Verstärker ermöglicht eine perfekte Ankopplung (einfaches CAT7-Kabel reicht). Einzig, die Höhe ist noch nicht optimal; sie steht auf einer ausgezogenen Baustütze (...).
Herbert Z. schrieb: > Hans W. schrieb: >> Nimm eine coax Leitung! > > Ich kenne alle Möglichkeiten, elektrisch und mechanisch. Ist nicht meine > erste Loop die baue. Siehe Anhang, die immer noch im Dachboden aktiv ist > seit 30 Jahren. Bauanleitungen habe ich viele gelesen. Die Leute haben > Ideen! > Das Teil stünde bei mir im Wohnzimmer und sollte gefällig aussehen > ,außerdem hasse ich hin gepfuschte Arbeit auch im Detail. Nur Funktion > ist mir zu wenig. Ich habe einen Beruf und ich habe Ehrgeiz...und > scharfe Augen... > Anbei Bilder: War sehr anstrengend das Flachmaterial 60x6mm zu biegen. > Würde ich heute anders machen. Damals war ich jung und voller Power. Ich Verstehe deinen Post nicht ganz. Dass so eine Coax-Leitung nicht schön ist... ja, stimmt... kann man aber entsprechend verkleiden. im Wohnzimmer wird dein Aufbau ohne elektrostatischen Schirm verhältnismäßig viel QRM von E-Feld Störern aufnehmen. Rein auf das war mein Vorschlag mit der Coax-Leitung bezogen. Übrigens könnte auch Quadratisch gut aussehen... Rund, da gebe ich dir recht, schaut schnell optisch unansprechend aus wenn es zu oval wird. ggf. ist quadratisch mit geraden Kupferstücken einfacher herzustellen. Das Kupfer mit Stahlwolle auf glänzend getrimmt und einmal mit Klarlack drüber macht imho etwas her. Aber wie gesagt: ich würde versuchen da einen elektrostatischen Schirm umzusetzen.... 73
Hans W. schrieb: > im Wohnzimmer wird dein Aufbau ohne elektrostatischen Schirm > verhältnismäßig viel QRM von E-Feld Störern aufnehmen. Rein auf das war > mein Vorschlag mit der Coax-Leitung bezogen. Eher nicht, da es sich um eine magnetische Antenne handelt und nicht um eine elektrische. Mein mag Loop im Dachboden ist extrem ruhig im Vergleich zu einem Kurzdipol wenn die Loop in Resonanz ist. Bei einer Breitband-Loop die wegen der Breitbandigkeit im Kurzschlussbetrieb arbeitet ist es ähnlich. Deswegen ist so eine Schleife eine ideale Indoor -Antenne. Die bessere Leistungsfähigkeit von Drahtantennen im freien ist relativ. Viele hängen nicht so , dass die Antenne die "Prospektdaten" erzielen könnte. Draht ist elektrisch und je nach dem wie es mit dem Smog ausschaut zumindest beim empfangen kein Ohrenschmaus. Hans W. schrieb: > im Wohnzimmer wird dein Aufbau ohne elektrostatischen Schirm > verhältnismäßig viel QRM von E-Feld Störern aufnehmen. Experten meinen, das wäre "Folklore"...
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Herbert Z. schrieb: > Ich meine schon, dass wir zu dem Teil mit dem die Spannzangen > festgezogen wurden "Pinole "gesagt haben. Das nennt sich "Zugrohr". Wenn (temporäre) Kapierschwäche vorliegt: "Zugrohr für die Spannzange". Mir persönlich wäre es zu blöd eine Maschine von 3-Backenfutter auf Spannzange (ich gehe hier von einer manuellen Drehe aus) umzubauen, denn selbst so extrem empfindliche Teile lassen sich auch im 3-Backenfutter ohne Macken spannen. Pinole ist es, wenn man das Teil (Werkzeughalter oder Werkstückhalter) verschieben kann. Wenn man einen gesteuert verschiebbaren "Reitstock" hat, dann ist es eine Subspindel oder Gegenspindel. Kann man auch als Reitstock misbrauchen/gebrauchen, ist dann aber immer noch keine Pinole. Sondern eine Reitstockspitze in der Gegenspindel.
Nick schrieb: > Das nennt sich "Zugrohr". Noch nie gehört in Verbindung mit einer Drehbank. Aber ich habe das schon auf "Spannzangenaufnahme" korrigiert...und damit sollte der Kaas gebissen sein. Ob es dafür noch andere Begriffe gibt, zb im Osten ...weiß ich nicht. Ist alles recht lange her und wenn ich so ein Teil zu Hause hätte hätte ich diesen Begriff nicht im Dunst der Jahre verloren. Lass gut sein, baust auch Antennen?
Herbert Z. schrieb: > Heute bekommen die Dreher das Programm von > der AV und lesen das ein. Ansonsten gucken sie nur noch zu... Ich schreib meine Programme selber. Den zusammengestöpselten G-Code irgendwelcher Kollegen oder Vorgänger hab ich oft genug gesehen. Mein code ist wartbar und verständlich. Die dumme Suppe aus einem CAM kenn ich, brauch ich nicht, haben wir nicht. Ich vermeide auch verfügbare Zyklen für komplexere Konturen weil die oft nur sinnlos in der Gegend rumfahren. Das ist alles verschwendete Zeit die den Gewinn des Arbeitgebers schmälern. Und wenn ich die Laufzeit für eine Klasse von Teilen von 2 Minuten (vom gelernte Vorgänger) auf 40 Sekunden runterbring, dann freut sich der Arbeitgeber. Ich mach auch aus 10 Programmen von Dumpfbacken ein einziges Programm das parametrisiert ist. Das ist dann auch so dokumentiert (da hab ich ganz was neues eingeführt 8-/ ), dass es jeder bedienen kann, nachdem man es einmal erklärt hat. Wenn es die Steuerung zulässt, dann benamse ich Variablen, statt dumm "#501 = 12.3;" zu schreiben. Das heißt dann "[#Abgreifpos] = 12.3;". Bin halt auch Softwareentwickler statt Zerspanungsmechaniker. Heute in der Früh, als ich um 9:00 angefangen hab, hat der Chef schon eine Maschine umgebaut und gestartet. Dass er eine linke Abstechplatte einsetzen muss, stand ganz oben im code. Und er hats auch brav gemacht. :-) Das Teil lief, als ich dort vor Jahren angefangen hab, mit ständig Ärger und nicht passenden Toleranzen, ein Haufen Nacharbeit und Ausschuss. Als ich es übernommen hab, hab ich mir den Senf angeschaut und gesagt, dass ich das anders mach. Komplett anders. Das waren zwar 2 Tage tüfteln, aber jetzt läuft es so, dass man 3 Mal am Tag kontrolliert und alles passt. Ursprünglich verwendete minderwertige Werkzeughalter hab ich in die Schrottmulde befördert und einfach was ordentliches selbst gemacht. Bei 40000 Stück im Jahr lohnt sich das. Und ich hab Zeit für sinnvollere Sachen. So viel zu den Schafen die sich von den Oberschafen (= AV) füttern lässt.
Herbert Z. schrieb: > Hans W. schrieb: >> im Wohnzimmer wird dein Aufbau ohne elektrostatischen Schirm >> verhältnismäßig viel QRM von E-Feld Störern aufnehmen. > > Experten meinen, das wäre "Folklore"... ähm... ich habe sowas tatsächlich nachgemessen in meiner GTEM. Für EMV Loop-Antennen gibts eine Anforderung, dass du die Antenne aus dem Feld drehst, und du dadurch den Empfangspegel um min 20dB reduzieren können sollst. Das geht sich tatsächlich nicht aus ohne E-Shield! Du darfst gerne bei mir vorbeikommen (Oberösterreich) und wir versuchen das mal in Groß in der Absorberkammer nachzustellen (meine selbstgebaute Mess-Loop hat ca 30cm Durchmesser und kann daher in meiner GTEM kalibriert werden). Im Nahbereich kann das E-Feld tatsächlich ein größeres Problem sein. Darum kann ich mir gut vorstellen, dass das am Dachboden wirklich ruhig ist. Übrigens sind bei E-Feld Antennen gerne auch die Coax Leitungen ein Problem... wenn das matching nicht wirklich zu 100% Passt, dann ist der Schrim Teil der Antenne. Da helfen ein paar 100Ohm per Ferrit am Kabel Wunder. Auch das habe ich tatsächlich bei mir in der Absorberkammer nachgemessen! BTW: RG223 und RG58 habe ich auch befeldet weil ich den angeblichen Unterschied in Bezug auf eingekoppelte Störungen nicht glauben wollte... er existiert tatsächlich! Wie dem auch sei... ich finde die Fotos vom oben übrigens höchst interessant. Hast du da Fotos vom Inneren deines Anpassgerätes an der Antenne? Einen Schrittmotor kann ich erahnen... geht der an ein Winkelgetriebe, oder fährst du da einen Schleifer auf und ab? 73
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Herbert Z. schrieb: > Aber ich habe das > schon auf "Spannzangenaufnahme" korrigiert...und damit sollte der Kaas > gebissen sein. Tja, wenn Du Zugrohr noch nie gehört hast und dich dann rauswindest das mit einer Pinole verwechselt zu haben, dann stellt sich Deine Eingangs behauptete Kompetenz deutlich anders dar. Spannzangenaufnahme ist halt wieder was anderes. An der Manuellen wird eine Spannzangenaufnahme statt des 3-Backenfutters montiert. Üblicherweise (aber nicht zwangsweise) wird die Spannzange dann mit einer Spannzangenmutter angezogen. Ich geh jetzt von einer ER-Spannzange aus. Es ist absolut keine Problem, wenn Du etwas nicht weißt. Darum frägst Du ja hier. Wenn Du dich aber als so ein Gscheidhaferl darstellst, dann musst Du auch den Gegenwind verkraften. Wald rein/raus und so.
Herbert Z. schrieb: > Wahrscheinlich habt ihr alle eine völlig falsche Vorstellung davon was > da passieren soll. Ich brauche an den Enden jeweils 20 mm ab für eine > Schelle an die ich den Verstärker anschließen muss. Ich hatte es so verstanden, dass Du das ganze Rohr außen abschälen willst... Herbert Z. schrieb: > Was mit dem Schälwerkzeug zu machen ist , geht in jeder > Drehbank auch. Stell ich mir gut vor mit einem 3m Verbundrohr in der Drehbank nur die Enden abzudrehen... Herbert Z. schrieb: > Wenn ich zeit habe schaue ich mir dieses Material > im Baumarkt mal an. Dass es nicht besonders Fest ist ist mir klar.
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Nick schrieb: > Es ist absolut keine Problem, wenn Du etwas nicht weißt. Darum frägst Du > ja hier. Wenn Du dich aber als so ein Gscheidhaferl darstellst, dann > musst Du auch den Gegenwind verkraften. > Wald rein/raus und so. ...und jetzt?
Hans W. schrieb: > Hast du da Fotos vom Inneren deines Anpassgerätes an der Antenne? > Einen Schrittmotor kann ich erahnen... geht der an ein Winkelgetriebe, > oder fährst du da einen Schleifer auf und ab? Den Stepper kann man sehen. Auf seiner Welle läuft ein Schneckenrad und treibt das Zahnrad auf der Welle des Annecke Drehkos weil der Schrittwinkel mit 1,8° des Steppers viel zu groß ist. Das Kastl im Shack hat einen eingebauten Schrittzähler der mir alle Schritte die der Motor macht anzeigt....in jede Richtung also auch minus. 14MHz ist die Kalibrierfrequenz für 0000. In einem Durchlauf habe ich alle Bandanfänge notiert, so dass ich recht schnell im Bilde bin. Das steigert den ansonsten eingeschränkten Komfort. Als Antenne zum über die Frequenzen drehen ist sie trotzdem nichts. Da freue ich mich auf die Breitbandloop. Ich hätte gerne bessere Bilder vom inneren gemacht , aber der Eimer stört sehr. Für die Etagenbleche und deren Justage habe ich Gewindestangen genommen, weil ich da einfach den Abstand zum Drehko anpassen kann. In der Nähe der Resonanz kann ich tatsächlich jeden einzelnen Schritt am Kreuzzeiger SWR Messgerät sehn. Das freut einem ...
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Nick schrieb: > Dimensionen? > Also das Zeug mit den Si-Einheiten. Keine Zoll, Füße, Furlong, Inches, > Miles, Da kommen dann so schwachsinnig erscheinende Abmessungen wie 2,54 mm, 3,81 mm oder 19,05 mm heraus, ohne zugegeben zu müssen, dass es bei Verwendung der passenden Einheiten einfache, runde Maße von 1/10" (100 mil), 1.5/10" (150 mil) bzw. 3/4" sind. Übertroffen wird das nur noch, wenn der Metrisierungswahn dazu führt, dass es im gleichen Programm Stecker mit RM 2,50 mm und Stecker mit RM 2,54 mm gibt. Die pragmatische Variante der "Universal"-Stecker mit RM 2,52 mm aus CN für kleine Pin-Anzahl hat sich wohl doch nicht durchgesetzt ;-)
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Mani W. schrieb: > Stell ich mir gut vor mit einem 3m Verbundrohr in der > Drehbank nur die Enden abzudrehen... Meine freistehende und voll justierbare Lünette sorgt dafür, dass die Stange keinen Blödsinn macht und der in diese Schandtat eingeweihte Kollege hat auch zwei Augen drauf...;-)
Nick schrieb: > Herbert Z. schrieb: >> ...und jetzt? Jetzt verzichtest auf jegliches "Freilegen" und "Blankmachen". Aus Deiner Anforderung "Breitbandantenne" entnehme ich, daß Du nur empfangen willst, also nimm eine kräftige Blechschraube und schraub sie radial durch den Rohrmantel und lege eine Ringschelle unter. Die Schraube wird die Alulage kontaktieren, an der Ringschelle nimmst Du den Kontakt auf. Gruß... Bert
Herbert Z. schrieb: > Auf dem Weg zu einer Indoor Breitband Antenne für Kurzwelle brauche ich > eine 1m Schleife. Soll das eine magnetic Loop werden? Falls ja, ich habe mir sowas aus Kupferrohr aus dem Baumarkt gebaut. Das Zeug ist dort bereits in ca. 1m Durchmesser Spiralen im Regal. Habe mir genau eine Windung abschneiden lassen. Perfekt rund und lötbar (Kupfer eben). Welche Wandstärke hat die Aluschicht im Verbundrohr? Im Falle einer Loopantenne braucht es einen guten Leitwert...
Hallo zusammen! Ich habe schon realisiert, dass die Anforderung an die Loop Schnittstellen am Verstärker bei weitem nicht so hoch sind wie bei einer sendetauglichen Loop mit entsprechender 50R Koppelschleife und Drehko. Momentan habe ich noch etwas Zeit mich festzulegen, weil ich bei dieser Kälte momentan keinen Bock habe einen Baumarkt aufzusuchen. Bin schon froh wenn ich meine 15km Frühsport mit dem Rad hinter mir habe. Ja, Diabetiker müssen sich bewegen... Derweil mache ich zwei Platinen mit unterschiedlichen Verstärkern, was bei dem Wetter gerade die richtige Arbeit ist... Gute Zeit noch...
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Mach das Rohr warm und du kannst den Kunststoff einfach runterziehen. Walta
Walta S. schrieb: > Mach das Rohr warm und du kannst den Kunststoff einfach runterziehen. > Walta Du weisst, dass diese Verbundrohre verklebt sind und bis rund 100°C langzeitstabil sein sollten? Auch wenn die Dauerlast auf ~70° beschränkt ist, wenn die Lebensdauer über 50 Jahre halten soll.... Was ist in Deinen Augen/Händen "warm"?
Über 50 Beiträge, und der TO hat noch nicht mal das Verbundrohr gekauft. Ich glaub, der ist ein Praxistheoretiker. Da geht es nicht ums Machen, sondern um ... NICHTS.
Nick schrieb: > Über 50 Beiträge, und der TO hat noch nicht mal das Verbundrohr gekauft. Der TO hat gerade 2 Layer gemalt ,damit die Antenne ordentliche Verstärker bekommt. Zwei deshalb , weil der TO gerne experimentiert. :-)
Ralf X. schrieb: > Walta S. schrieb: >> Mach das Rohr warm und du kannst den Kunststoff einfach runterziehen. >> Walta > > Du weisst, dass diese Verbundrohre verklebt sind und bis rund 100°C > langzeitstabil sein sollten? > Auch wenn die Dauerlast auf ~70° beschränkt ist, wenn die Lebensdauer > über 50 Jahre halten soll.... > Was ist in Deinen Augen/Händen "warm"? Er will es als Antenne verwenden, nicht als Wasserrohr. Funkt eine Antenne besser wenn sie 70 Grad heiß ist? So warm, dass der Kunststoff runtergeht. Da brauchts nicht besonders viel, geht gerade noch mit den Händen, wenn man schnell ist. Walta
Das mit dem Erwärmen z.B. per Heißluftpistole mit Temperaturbegrenzung wäre auch mein Gedanke. Ggfs mit nem Dorn drin. Hab die Dinger bislang nur für Wasser verwendet. Und die Rohre sind als - na wie nenne ich es "Nicht Dauer Heißwasserbeständig" bzw. Lebenszeitverkürzend bei z.B. hohen Tempeeraturen z.B. durch zu hohe Vorlauftemperaturen gefürchtet. Das kommunizieren zumindest viele der Hersteller in ihren Unterlagen. Das, wie ein Vorposter schrieb, ein Heißkleber im Spiel ist, ist interessant. Ich glaube ich muß mal ein Reststück aus dem Abstellraum kramen und das mit der Heißluftpistole und nem Jokari oder Rohrschneider für eine hübsche Kante verarzten. Hoffentlich sind nicht nacher meine Finger entmantelt und das Rohr heil.. vy73 Maik
Maik .. schrieb: > Ich glaube ich muß mal ein Reststück aus dem Abstellraum > kramen und das mit der Heißluftpistole und nem Jokari oder Rohrschneider > für eine hübsche Kante verarzten. Hoffentlich sind nicht nacher meine > Finger entmantelt und das Rohr heil.. vy73 Maik Ein hübsches Foto von deiner Arbeit wäre durchaus interessant, nicht nur für mich.... MfG
Für Mittelspannungskabel gibt es für das Freilegen der Schirmung spezielle Abschälmesser die man exakt auf den gewünschten Durchmesser einstellen kann. Ist aber nicht ganz billig. Beispiel: https://www.ebay.de/itm/405816926506
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.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Profi-Zeugs ist nie billich Wenn du so etwas von Klauke oder ähnlichen Herstellern meinst: da liegt dieses Werkzeug im deutlich 4-stelligen Bereich. Aber der Chinamann kann das wohl auch in der niedrigen dreistelligen Klasse anbieten; ob ich das aber für eine 20kV Anwendung machen wollte? Für den vorliegenden Fall aber völlig unkritisch nur eben für EINE Antenne immer noch teuer. Oder man kann sich so ein Werkzeug irgendwo leihen? Hinweis: das ebay Angebot ist AB 20mm spezifiziert! Also nicht für die ganz kleinen 16mm Verbundrohre geeignet....
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Thomas R. schrieb: > Hinweis: das ebay Angebot ist AB 20mm spezifiziert! Also nicht für die > ganz kleinen 16mm Verbundrohre geeignet.... Ich habe mir schon mal eine provisorische Oberfräse gebaut um den Ausschnitt für einen Bass Lautsprecher in meinen Boxen zu erweitern für die neuen etwas größeren Teile. Siehe Bilder: Ich denke , mit 3 Alten Kugellager und einem Proxxon Drehstahl und etwas Holz drumherum lässt sich was simples auch für dünnere Rohre bauen. MfG
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Ich verstehe aber warum du dir das antun willst. Du weißt nicht, ob das mit dem Verbund Rohr funktionieren wird und ob das Endresultat ansprechend wird. Nebenbei hast du schon eine fertige Alternative gefunden: Herbert Z. schrieb: > Ach ja ich habe einen Hulla Hop Reifen aus Alu gefunden. 90cm und 15mm > dick. Man findet übrigen zwischen 90cm und 1,2m durchaus mehr fertige lösungen... 1m Durchmesser halte ich im Wohnzimmer immer noch gewagt. Meine breitbandige Messloop hat gerade Mal a4 größe und ist geschirmt. Da kommt schon ein netter Pegel auf 3m Distanz rein. Du müsstest auf nochmal 20dB mehr qrm kommen - und noch viel mehr, weil dir ein E-feld Schirm fehlt. Amateurfunk empfänger können gut sein. Ob du aber so großsignalfest bist... Mach lieber etwas viel kleineres. 30..50cm Durchmesser ist bei weitem genug um das Induktionskochfeld vom Nachbarn gut zu sehen. Zur Einordnung ein paar üblich grösen aus der emv: 30cm durchmesser für 3m Abstand und haushaltsgrenzwerte 60cm und 10m Abstand für haushaltsgrenzwerte 30cm und 10m Abstand für industriegrenzwerte Wie gesagt, ich glaube dir schon, dass das am Dach ruhig ist, aber hast du das im Wohnzimmer schonmal ausprobiert? Ich bin mir zu 100% sicher, dass das bei mir nicht gehen würde. Ich habe nämlich eine ziemlich empfindliche "whip-tail" gebaut... Da kommen locker 100te mV(!) raus (1k-400kHz hab ich das bandbegrenzt), wenn man zu.b USB oder Ethernet Leitungen in 1-2m Abstand hat. Energiesparlampen, Halogen Balken udgl sind noch tötlicher... Mit 5m Kabel Outdoor siehst du nur mehr ADC rauschen. Mit einer geschirmen Loop geht das besser. Ungeschirmt verhält sich die Loop parasitär wie ein breitbandiger 1m Monopol für das fernfeld. Im nahfeld kommt dann noch die kapazitive Kopplung dazu. Mit dicken strokos in den Kabeln von der Loop zum Vorverstärker kannst du das verbessern - wirklich gut wird das nicht. Auch den Verstärker musst du richtig sauber schirmen. Wie gesagt, ich habe das bei mir im Labor tatsächlich nachgemessen. Bei ca 1,5V/m in der gtem und die Loop aus dem H-feld gedreht hast du ohne Schirm keine 20dB Abfall im Vergleich zum Fall bei dem das H-feld perfekt rechtwinklig zur Loop ist. Wenn du mir nicht glaubst, bitte Lies dir Mal da ein paar Seiten durch: https://www.oe3hkl.com/hf-measurements/rx-tx-messloopsystem.html 73
Hans W. schrieb: > Wie gesagt, ich habe das bei mir im Labor tatsächlich nachgemessen. Nicht jeder der so eine Antennenvariante betreibt hat ein Labor zum nachmessen. EMV Kammer hatte ich in der Firma , ist aber Geschichte. Als Mieter in einem Mietshaus hat man antennenmäßig immer Kompromisse einzugehen. Ich habe einen Breitbanddipol im Dachboden ,von daher weiß ich was man an QRM haben kann. Die Loop ist natürlich sehr viel ruhiger ,aber damit sende ich auch und muss nicht breitbandig suchen. Plus-minus 150KHz auf den QRP Frequenzen lassen sich gut überwachen. Nur zum Kurzwelle hören ist diese Antenne zu umständlich. Schaun mer mal, an dem Verstärkern wird man die Schleife wechseln können. Ich habe für die Transistoren auf den Platinen Fassungen vorgesehen, so dass ich auch mit den Halbleitern experimentieren kann. Der IP3 meines RX hat gut 30db ohne Selektion davor. MfG
Herbert Z. schrieb: > Nicht jeder der so eine Antennenvariante betreibt hat ein Labor zum > nachmessen. Ich glaube, du hast meinen Kommentar noch immer nicht ganz durchblickt. Herbert Z. schrieb: > Hans W. schrieb: >> im Wohnzimmer wird dein Aufbau ohne elektrostatischen Schirm >> verhältnismäßig viel QRM von E-Feld Störern aufnehmen. > > Experten meinen, das wäre "Folklore"... Hans W. schrieb: > ich habe sowas tatsächlich nachgemessen in meiner GTEM. Genau weil eben nicht jeder das tatsächlich nachprüfen kann, habe ich überhaupt deinen Thread kommentiert! Eine Loop, wie du sie baust, ist immens empfindlich gegen QRM von E-Feld Störern im Nahbereich...zumindest verglichen mit geschirmten Loops. Genau deshalb würde ich unbedingt einen E-Feld Schirm vorsehen. Unterm Dach ist das alles viel weniger ein Problem. Selbst mit deinem Wasserrohr ist das machbar! Erde einfach an eine Seite und die andere wird isoliert. Für den eigentlichen Empfang, fädle einfach irgendeine Leitung (mit ggf. irgendeinen Abstandhalter drum herum, um die kapazität zwischen rohr und Leiter zu optimieren) durch dein Rohr. Das macht die Sache schon besser. Wenn du dir den Link von oben ansiehst, dann wird dir auffallen, dass die den Schirm (geometrisch) gegenüber vom Vorversträrker aufgetrennt haben (also quasi 2 "Hörner" von der Box mit dem Verstärker weg, die oben dann zwar mechanisch, aber nicht elektrisch verbunden sind). Das ist am oberen Ende vom Spektrum nochmals besser als links Erde und rechts offen... habe ich auch nachgemessen. Ist natürlich deine Sache das auszuprobieren oder eben nicht. Wenn du den Verstärker zufälligerweise schon hast, nimm einfach ein Stück Coax, trenne den Schirm in der Mitte auf, erde beide Hälften vom Schirm und schau mal was am Innenleiter an Signal daherkommt. Du wirst überrascht sein, wie der Rauschpegel steigt, wenn du die Erde vom Schirm nimmst. Zumindest ist das hier bei mir im Büro so und war auch an meinem alten Standort ein Problem bei der Entwicklung von der "Mini Whip". Ein Vorverstärker ist übrigens oben auch im Link drinnen... ich habe als Frontend direkt einen Differenzverstärker aus HF bibolartransistoren (FT>1GHz) genommen. Also kein Übertrager oder so... alles nur über Kondensatoren AC gekoppelte Verstärkerstufen. 73
Hans W. schrieb: > Selbst mit deinem Wasserrohr ist das machbar! Erde einfach an eine Seite > und die andere wird isoliert. Für den eigentlichen Empfang, fädle > einfach irgendeine Leitung (mit ggf. irgendeinen Abstandhalter drum > herum, um die kapazität zwischen rohr und Leiter zu optimieren) durch > dein Rohr. Solange ich noch nichts gekauft habe ,bin ich noch flexibel. Ich weiß auch, dass nicht alles was angeraten ist zwingend erforderlich ist. Aber: Wenn man maximal Vorsorge auch bei extremen QTH´s treffen will ist eine abgeschirmte Loop und das einbauen des Verstärkers in ein Metallgehäuse doch angeraten. Es gibt günstige Lunchboxen aus Weißblech für 6,99€ (18x11x5,5cm) die machen auch noch was fürs Auge was her. Zum bohren muss man halt ein Holzbrettchen mit Doppelseitigem Klebeband unter die Bohrstelle Kleben damit das sauber mit einem Stufenbohrer bei größeren Bohrungen zu machen ist. Die Schleife mache ich aus RG 213 oder ähnlichem was ich dann in einen Hula Hop Reifen einfädele. Oben trenne ich den Schirm auf und lege ihn beidseitig auf Masse. 80cm wird das Teil dann haben, der Durchmesser bestimmt auch die Signalstärke in Abhängigkeit der Frequenz. Später kann man auch mal mit kleineren Schleifen (60cm) experimentieren. MfG
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So luchnboxen oder Keksdosen sind mit Vorsicht zu genießen. Die sind gerne hf-undicht weil die nur an ein paar wenigen Stellen guten Kontakt (mit entsprechenden Druck!) haben. https://www.tme.eu/at/details/alu-g0473/universal-gehause/gainta/g-0473/ Sowas bekommst du locker um 6.- und ist wesentlich besser Ideal wären Schrauben alle 5cm oder so .. bei 30MHz wird wahrscheinlich aber auch eine gute Keksdose funktionieren weil die Wellenlänge so groß ist. Weißblech ist übrigens im niedrigen Bereich tatsächlich die bessere Wahl. Alu muss da schon eine gewisse dicke haben, damit es wirkt. Da ist das mu_r vom Eisen hilfreich. 73
Hans W. schrieb: > Die sind gerne hf-undicht weil die nur an ein paar wenigen Stellen guten > Kontakt (mit entsprechenden Druck!) haben. Die Weißblechboxen sind dicht. Alu Boxen mit Schraubdeckel habe ich in diversen Größen eingelagert, ebenfalls lötbare Weißblech Gehäuse von Otto Schubert. Eventuell müsste ich die Platinen Maße anpassen. Ich kann ja mal mein Handy reinlegen und über Festnetz anrufen...schaun mer mal ob es bimmelt... Ich habe jetzt 3 Verstärker Platinen gemalt, 1x Mit 2x BFR90A und Augangstrafo, einmal mit 4x 2n2222 symetrisch und mit Ausgangstrafo, einmal mit 2x BC547 auch symetrisch und Trafo. Versuch macht Kluch? MfG
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