Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Gehäuse mit interner Wärmeregelung (z.B. auf 35°C bis 50°C)?


von Tobias C. (tobias_claren)


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Hallo.

Ich will einige Pico1 in einer Dose unterbringen.
Zuerst Blech (Fleischkonserve etc.) als faradayscher Käfig, aber nun 
würde ich die Pico1 gerne auch noch auf konstanter Temperatur halten.
Kühlen und wärmen ist zu aufwendig, eine Temperatur die über der 
höchsten Außen/Zimmer-Temperatur liegt reicht aus. Also z.B. 35°C bis 
45°C.
Die Temperatur kann also auch in dem Bereich (bis 50°C) festgelegt sein.
Ich könnte runde Heizfolien und Sand nutzen, aber gibt es evtl. auch 
Gehäuse (auch aus Kunststoff, die kann ich ja innen oder mit Folie oder 
Blech aus/um-kleiden) mit eigener Temperaturkontrolle?
Wenn das selbst die Wärme regelt, muss ich nicht Heiz-Folien/Platten und 
einen dazu passenden USB-Heizregler (wenn es das gibt, noch nicht 
nachgesehen) für die Folien/Platten einsetzen.

Wenn es das nicht gibt, dann auch Sets mit denen man ein Gehäuse 
Wärmeregeln kann.
Und existiert das nicht, Hinweise wonach ich für die Einzelteile suchen 
müsste, wenn es da fertige selbst regelnde Teile gibt.
Also Heizplatte, Regler und Thermosensor.
Dann wäre es aber evtl. sinnvoll, ich frage das noch mal im passenden 
Bereich.


Danke.

: Bearbeitet durch User
von Roland P. (pram)


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Suche mal nach Quarzofen

von Cartman E. (cartmaneric)


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Von TI gibt es eine Appnote, die mit einem TMS320-Controller, die
Temperatur ihres Öfchens, auf maximal 0,002 K Regelabweichung
geregelt haben.

Das sollte sicher konstant genug sein?

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Tobias C. schrieb:
> aber nun
> würde ich die Pico1 gerne auch noch auf konstanter Temperatur halten.

Was versprichst du dir denn davon?

Gruss
WK

von Tobias C. (tobias_claren)


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Mit Quarzofen finde ich eher gekapselte Bauteile in denen wohl ein 
temperaturkonstant-geregelter Quarz ist.
Keine Gehäuse in die ich z.B. 16 Pico 1 (~51x21x1mm plus USB-Stecker von 
~30mm Länge und 6mm Dicke) auf konstanter Temperatur halten kann, um die 
Zufallsbits des Ring-Oszillator unter immer gleichen Bedingungen 
auszulesen.
0,002°K/C klingen gut, um so genauer um so besser, aber es reichen wohl 
auch 1°K/C oder die scheinbar üblichen 0,1°K/C, wenn ein Gehäuse mit 
0,002°K/C nicht existiert, oder der Aufbau aufwendiger oder teurer ist 
als Alternativen.
Aber fertige autonome Lösungen wären einfacher.
Auch kleinere Gehäuse in die Einzelne oder mehrere Pico1 passen.
Dann teile ich die auf Mehrere auf, wenn es sich lohnt.
Man kann ja zur Kontrolle noch die Temperaturen der Pico1 auslesen, um 
zu wissen wann diese die Wunschtemperatur haben.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Tobias C. schrieb:
> Mit Quarzofen finde ich eher gekapselte Bauteile in denen wohl ein
> temperaturkonstant-geregelter Quarz ist.
> Keine Gehäuse in die ich z.B. 16 Pico 1 (~51x21x1mm plus USB-Stecker von
> ~30mm Länge und 6mm Dicke) auf konstanter Temperatur halten kann, um die
> Zufallsbits des Ring-Oszillator unter immer gleichen Bedingungen
> auszulesen.

Ich dachte schon du willst die ausbrüten. ☺

In der Vorinternetzeit nahm Mann Styroporplatten, und einen passenden
Styroporschneider, und machte sich seine winddichte Umhäusung selbst.
Das Ganze packte man dann in 2 1 mm Aluminium-Us, und war mit
der Mechanik praktisch schon fertig.

> 0,002°K/C klingen gut, um so genauer um so besser, aber es reichen wohl
> auch 1°K/C oder die scheinbar üblichen 0,1°K/C, wenn ein Gehäuse mit
> 0,002°K/C nicht existiert, oder der Aufbau aufwendiger oder teurer ist
> als Alternativen.

0,002 K sind übrigens geradezu rekordverdächtig!

Einen einfachen PID-Regler wirst du ja wohl selbst zustandebringen.
Den darf man auch analog aufbauen.

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