Als ich neu im Camping war, kaufte ich nur Zelt und Schlafsack und dachte nie an Strom. Beim ersten Mal nahm ich nur Powerbanks mit. Handy, Kamera, Campingleuchten – alles hing an der Powerbank, die viel zu schnell leer war und manche Geräte gar nicht laden konnte. Später, als ich mit Freunden campen war, sah ich ihre tragbare Powerstation. Dieses Ding ist einfach eine "Steckdose zum Mitnehmen"! Es hat verschiedene Anschlüsse, lädt gleichzeitig Handys, Laptops, Drohnen und betreibt sogar einen kleinen Ventilator oder Eierkocher. Der große interne Akku bedeutet: Kein Suchen nach Steckdosen mehr, überall und jederzeit Strom – das gibt ein wahnsinniges Sicherheitsgefühl in der Wildnis. Seitdem weiß ich: Eine Powerstation ist der heimliche MVP beim Camping. Abgesehen davon, welche wirklich genialen Camping-Gadgets könnt ihr noch empfehlen? Her mit den Tipps
David D. schrieb: > Als ich neu im Camping war, kaufte ich nur Zelt und Schlafsack und > dachte nie an Strom. Du mußt auch nicht an Strom denken, mach halt camping. geht auch ohne Strom, Wie haben das denn die Generationen vor uns gemacht? Sind die alle verhungert, oder verblödet ? Gruß
Papa P. schrieb: > Wie haben das denn die Generationen vor uns gemacht? Das ist ja nun zielsicher immer die dümmste Antwort vom Dümmsten der Runde.
Inzwischen nehme ich eine Kabeltrommel und beziehe Strom vom Campingplatz. Wichtig ist dabei eine große Steckdosenleiste, Ladegeräte; Lampe; Wasserkocher und ganz wichtig der Heizlüfter fürs Vorzelt, alles will sein Steckplatz haben. Früher ging das auch ohne, aber inzwischen bin ich älter geworden und möchte das nicht mehr missen. Kosten liegen je nach Platz bei ca 2,50€/Tag.
David D. schrieb: > Kein Suchen nach Steckdosen mehr Für Gaskocher braucht man keine Steckdose. Der ist sogar nützlich, wenn mal der Strom weg sein sollte wie neulich in Berlin.
David D. schrieb: > Später, als ich mit Freunden campen war, sah ich ihre tragbare > Powerstation. Und das ist exakt dasselbe wie eine Powerbank, bloß mit mehr Kapazität. Wow.
Frank D. schrieb: > Inzwischen nehme ich eine Kabeltrommel und beziehe Strom vom > Campingplatz. Wichtig ist dabei eine große Steckdosenleiste, Ladegeräte; > Lampe; Wasserkocher und ganz wichtig der Heizlüfter fürs Vorzelt, alles > will sein Steckplatz haben. > Früher ging das auch ohne, aber inzwischen bin ich älter geworden und > möchte das nicht mehr missen. Kosten liegen je nach Platz bei ca > 2,50€/Tag. Mit einem elektrischen Heizpilz kann man auch gut die Saison verlängern, in der man sich noch vor dem Vorzelt sonnen kann.
Harald K. schrieb: > David D. schrieb: >> Später, als ich mit Freunden campen war, sah ich ihre tragbare >> Powerstation. > > Und das ist exakt dasselbe wie eine Powerbank, bloß mit mehr Kapazität. Und einem eingebauten Wechselrichter.
Das mit Abstand genialste Camping-Gadget wünscht sich 100pro jeder, der es braucht und nicht dabei hat: Kackpapier
Icke ®. schrieb: > Das mit Abstand genialste Camping-Gadget wünscht sich 100pro jeder, der > es braucht und nicht dabei hat: Kackpapier In der Wüste, ja. Aber wer macht dort Camping, ausser ein paar Globetrottern?
Der TO soll erstmal sagen wo genau er "Camping" macht, denn was der da oben schreibt, passt irgendwie nicht zusammen: David D. schrieb: > Handys, Laptops, Drohnen ... einen kleinen Ventilator oder Eierkocher > in der Wildnis. Es ist schon ein kleiner Unterschied, ob man im Winter in Sibirien oder im Sommer in Spanien campt. Da braucht man jeweils andere "Gadgets".
Wer nicht auf all diese Errungennschaften der modernen Zivilisation verzichten kann/will, braucht kein Camping. Der soll ins Hotel einchecken. Camping ist für mich etwas anderes.
David D. schrieb: > welche wirklich genialen Camping-Gadgets könnt ihr noch > empfehlen? Mit sowas kannst Du sogar auf Zalt und Schlafsack verzichten: https://dietsche-camping.ch/thumbnail/a4/4f/g0/1700807535/astella-704hp-front_1920x1920.png?ts=1700807536
Schorsch M. schrieb: > Camping ist für mich etwas anderes. +1 Das wesentliche auf den Punkt gebracht.
Den Dachdecker-Hammer für die Heringe vergesse ich nie wieder mit zu nehmen.
Schorsch M. schrieb: > Camping Ein Frau hat mal im Fernsehen gesagt, dass sie alle Freunde immer durch Camping austestete, ob die was taugen.
Dieter D. schrieb: > Ein Frau hat mal im Fernsehen gesagt, dass sie alle Freunde immer durch > Camping austestete, ob die was taugen. Häng mal weniger vor der Glotze rum
Cyblord -. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Ein Frau hat mal im Fernsehen gesagt, dass sie alle Freunde immer durch >> Camping austestete, ob die was taugen. > > Häng mal weniger vor der Glotze rum ... und kümmere Dich um die Frauen. Der wahre Gentleman wäscht im Urlaub ab (und nicht nur dann).
Das wichtigste beim Camping ist möglichst wenig. Esbit-Kocher, BW-Essbesteck, Isomatte, Schlafsack, für den Notfall ein kleines Zelt. 3 Liter Wasser in Trinkbeuteln. Klamotten und Essen. Passt alles aufs Fahrrad auf den Gepäckträger (ohne Gepäcktaschen). Lediglich Schlafsack, Isomatte und Zelt sind am Triatlonlenker, da das die leichten Teile sind. Handy mit 10 Ah und 20 Ah Powerpack langt für 1000 km. Gutes Licht mit Nabendynamo reduziert die Abhängigkeit. Mehr brauchts nicht. Das Schlafen unter freien Himmel macht Spaß und Freude, nicht Luxus und unnötiges Gedöns. Selbstversorger, kein Hotel, keine Pension. OK, einen Kaffee gönn ich mir schon. Das Fahrrad hat natürlich keinen Akku, ich kann nicht 3 mal am Tag laden. Es macht so dann richtig Spaß jeden eBiker zu überholen.
Harald K. schrieb: > Und das ist exakt dasselbe wie eine Powerbank, bloß mit mehr Kapazität. Die schlimmste Steigerung von Camping-"Powerbanks" sind Teslas. Es gibt eine Bewegung die Teslas mit einer Liegefläche und einem speziellen Kühlschrank ausrüsten. Die Klimaanlage des Tesla läuft auch die Nacht durch, denn man will ja angenehm schlafen. Strom ist genug da für Klima, Kühlschrank, Unterhaltungselektronik aller Art und einen Wechselrichter für 240V zum Betrieb von Küchenmaschinen. Nur, warum?
Nick schrieb: > Das Schlafen unter freien Himmel macht Spaß und Freude, nicht Luxus und > unnötiges Gedöns. Ein kleines Iglu-Zelt habe ich mir schon gegönnt, nicht nur für den Notfall. Passt in die Satteltasche und ist schnell aufzubauen (Befestigung am Boden muss nicht sein, wenn man drinnen liegt). Nick schrieb: > Handy mit 10 Ah und 20 Ah Powerpack langt für 1000 km. Hatte ich seinerzeit nicht, würde ich heute aber dabei haben wollen, weil viiiel zu praktisch: vereint/ersetzt Landkarten, Fotoapparat, Taschenlampe, zeigt Wetterbericht (auch Regenradar!) und ist gut für etwaige Notrufe.
Was an Elektronik beim Camping meiner Meinung nach Sinn macht ist ne ordentliche Taschenlampe. Die sollte wechselbare Batterien haben, also entweder Eneloop-AA, 18650 oder was ähnlich gängiges. Dann kann man ganz einfach geladene Ersatzbatterien mitnehmen ohne sich mit Ladegeräten, Powerbanks etc. rumschlagen zu müssen. Gerade die 18650 halten selbst bei Nachtwanderung mehrere Stunden. Wenn man da nicht grade mehrere Wochen am Stück Nachtwandern will, kommt man z.B. mit 2 18650ern ganz schön weit.
Nick schrieb: > Esbit-Kocher Sind Mist. Teure Tabletten, vernachlässigbare Heizleistung. Damit kann man vielleicht einen Fingerhut erhitzen.
Gerd E. schrieb: > Was an Elektronik beim Camping meiner Meinung nach Sinn macht ist ne > ordentliche Taschenlampe. > > Die sollte wechselbare Batterien haben, also entweder Eneloop-AA, 18650 > oder was ähnlich gängiges. Ja, da gibt es inzwischen schöne Sachen. Heute würde zu meiner Ausstattung ein Nabendynamo gehören und eine Schaltung zum Aufladen des Handys und der Taschenlampe während der Rad-Fahrt. Harald K. schrieb: > Nick schrieb: >> Esbit-Kocher > > Sind Mist. Teure Tabletten, vernachlässigbare Heizleistung. Damit kann > man vielleicht einen Fingerhut erhitzen. Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Ich hatte nix zum Kochen dabei. Es gibt Märkte, Dönerbuden in Deutschland. Anders schaut's aus beim Rad-Urlaub in der Wüste...
David D. schrieb: > welche wirklich genialen Camping-Gadgets könnt ihr noch > empfehlen? Her mit den Tipps Kompressor zum Aufpumpen der Luftmatratzen oder der Schlauchboote. Eventuell noch ein Zeitschriftenabo. Gerd E. schrieb: > Was an Elektronik beim Camping meiner Meinung nach Sinn macht ist ne > ordentliche Taschenlampe. Taschenlampen mit Kurbelgenerator halten zwar nicht lange, aber für so einen Campingurlaub sollten die schon reichen.
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