News Raspberry Pi-USB-Stick, Rust-Update, Spaß mit 3D-Druckern uvam


von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Die Messe Brünn vermeldet Neuigkeiten zur Lieblingsmesse der Community, während Nutzer des Raspberry Pi nun einen USB-Stick von der Raspberry Pi PLC kaufen können. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.

Amper – Skillmessung von 17.3 bis 19.3

Die TerInvest hat die Veranstaltung der - in den letzten Jahren heruntergeskillten - Lieblingsmesse der Community dieses Jahr an das Messegelände Brünn abgetreten. In eigener Regie schaffte die Messe Brünn nun das Unmögliche - viele Aussteller, die dem Skillplatz den Rücken zugewandt hatten, kehren zurück. Spezifischerweise beteiligen sich ABB, Rittal, Eplan BALLUFF, TURCK und MURRELEKTRONIK wieder an den Spielen. Außerdem vermeldet man mit Hitachi und Innomotics die Teilnahme zweier zusätzlicher Aussteller, die ihre Fähigkeiten noch nie auf der Ampere demonstrierten. Zu guter Letzt können an Drohnen interessierte Personen ebenfalls skillen. Die Abbildung zeigt die neuen Kongressprogramme, die wahrscheinlich zumindest teilweise auch in Englisch abgehalten werden.

Bildquelle: Messe Brünn

Raspberry Pi: USB 3.0-Sticks verfügbar.

Die Raspberry Pi PLC ist seit einiger Zeit bestrebt, die Zubehör-Budgets der Rechtgläubigen einzukassieren.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-flash-drive-available-now-from-30-a-high-quality-essential-accessory/

Als neuestes Werkzeug schickt man einen USB-Stick ins Rennen, der mit entweder 128 oder 256 GB Kapazität verfügbar ist:

1
It can sustain a write speed of 75MB/s (128GB variant) or 150MB/s (256GB variant), and our thorough testing has made sure it can handle the demands of real life when it comes to sudden disconnection and power failure.
2
. . .
3
There are significant advantages to doing this: for short periods, the sequential write speed can be almost as fast as USB 3.0 will go.
4
This cache does, however, make benchmarking challenging. For this reason, the USB 3.0 performance figures we quote are sustained figures,

Die folgenden Abbildungen zeigen zwei Preistrends. Hervorzuheben ist, dass die Sticks bei Digikey derzeit besonders billig zu sein scheinen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20SC2140

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2141

X-CUBE-MATTER – Version 1.5 verfügbar

Wer das STMicroelectronics-Matter-Treiberpaket verwendet, sollte die URL https://www.st.com/en/embedded-software/x-cube-matter.html#overview besuchen - vor rund zwei Tagen erschien die Version 1.5 des Produkts. Wer das rund 800 MB große Archiv herunterlädt und extrahiert, findet den in der Abbildung gezeigten changelog. Interessant ist, dass STMicroelectronics hier den 12. Dezember als Release-Zeitpunkt der Erweiterung angibt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Lustiges: Intentionen für 3-D-Drucker und CNC-Fräsenverbot

Wo legislativer Übereifer und technisches Verständnis miteinander kollidieren, ist Lustigkeit oft nicht fern. Der Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Elektronic Design berichtet unter der URL https://www.electronicdesign.com/blogs/nonlinearities/blog/55352019/electronic-design-states-ban-guns-mags-and3d-printers-and-cnc-machines über einen demokratischen Versuch, in den USA den Vertrieb von 3D-Druckern, CNC-Fräsen und ähnlichen Fertigungsgeräten zu verunmöglichen:

1
several states, including Washington, California, and New York, have jumped on the Karen wagon and drafted legislation to ban 3D printers and CNC machines from sale. Thats until they can run software recognizing whether or not theyre printing a prohibited item, like the lower receiver of an AR-15 rifle/pistol. A registry of prohibited items would be listed by the state attorney general, updated annually.

Zum Zeitpunkt der Abfassung ist völlig unklar, wie dies technisch bewerkstelligt werden soll. Lustig wird es auf jeden Fall - zumindest so lange, bis sich die Erwachsenen in Administration und Department of War um das Schließen dieses Kindergartens kümmern.

Rust 1.93.0 verfügbar

Im Hause der C-Alternative Rust gibt es ebenfalls eine Aktualisierung. Interessantestes Feature ist, dass Inline-Assembler-Blöcke nun wie in der Abbildung gezeigt flexibler konfiguriert werden können.

Bildquelle: https://blog.rust-lang.org/2026/01/22/Rust-1.93.0/

Angemerkt sei, dass Inline-Assembler-Blöcke - per Definitionem - die diversen von Rust-Promotern als Vorteile angeführten Speichersicherheitssysteme kurzschließen. Ob ein weiteres Reduzieren der Einstiegs-Schwelle für dieses selbst in C-Programmen durchaus haarige Feature eine vernünftige Vorgehensweise ist, überlässt der News-Autor der Diskussion des geschätzten Quorums.

Bunnie: Vorbestellungs-Kampagne für Baochip-1x-Evaluationsboard beginnt

Der auch als Bunnie bekannte Hardwarehacker Andrew Huang genießt in der Branche geradezu legendären Ruf. Vor einigen Wochen kündigte er an, einen - fast zur Gänze - quelloffenen RISC/V-Mikrocontroller lancieren zu wollen. Auf CrowdSupply beginnt nun die Vorbestellungsphase für ein als Dabao bezeichnetes Board, das in einem Raspberry Pi Pico-ähnlichen Formfaktor die Inbetriebnahme des Mikrocontrollers zu erleichtern sucht.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/baochip/dabao

Phoenix Contact: kompakte, SMD-freundliche M8/M12-Stecker

Steckverbinder gelten als „Schrecken der Pick and Place-Maschine“. Die Schwierigkeit, Dupont-Header sicher automatisiert zu verlöten, ist eine der Gründe dafür, warum viele Development Boards in einer teureren Variante mit eingelöteten Pins angeboten werden. Sei dem wie es sei, lanciert Phoenix nun - wie in der Abbildung gezeigt - eine Gruppe von M8- und M12-Steckverbindern, die erstens sehr kompakte Dimensionen aufweisen und zweitens für SMD-Bestückungsverfahren bekömmlich sein sollen.

Bildquelle: https://www.phoenixcontact.com/de-de/events-und-news/news/m8-und-m12-geraetesteckverbinder-fuer-automatisierte-produktionsprozesse

Ebenda findet sich auch noch die folgende Beschreibung:

1
Die Steckverbinder sind für die automatisierte Bestückung entwickelt und ermöglichen dadurch effiziente Produktionsprozesse. In Kombination mit den Push-Pull-Gehäuseverschraubungen bieten die Steckverbinder eine zukunftssichere Anschlusstechnik.
2
Das neue Design bringt weitere Vorteile mit sich:
3
Das optimierte Schirmkonzept reduziert Montage- und Federkräfte, erleichtert die Montage und sorgt für eine sichere Schirmübertragung. Durch die verkürzten Alignment-Pins ist es möglich, die Leiterplatte beidseitig zu bestücken.

CartoType nun mit auf geringen RAM-Verbrauch optimiertem Routingsystem

Wer ein Big Tech- und Cloud-freies Analogon zu Google Maps und Co sucht, wird von der in Großbritannien ansässigen CartoType (siehe https://www.cartotype.com/) seit Jahr und Tag gut bedient. Bisher galt allerdings, dass das - ohne Cloud erfolgende - Berechnen von Routen vergleichsweise viel Arbeitsspeicher in Anspruch nahm. In einer vor wenigen Stunden an Kunden verschickte Meldung kündigt man ein neues Routingverfahren an, das - wie im folgenden detailliert - mit sehr wenig Arbeitsspeicher auskommt:

1
Heres a map of Britain, Ireland and part of NW France including Paris. Its over 16Gb in size, yet runs comfortably on an iPhone 11 with 4Gb RAM.
2
3
4
The RAM footprint of CartoType when displaying this map peaks at less than 300Mb and is less than 40Mb when the app is idle.

Die im Rahmen der Aussendung mitgelieferte Karte präsentiert sich dann wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: CartoType.

E-Call in Deutschland fortan mit 4G bzw. 5G.

Die Nicht-Abkündigung von 2G-Funksystemen lag unter anderem daran, dass sie in diversen Autos für das von der EU verlangte Notruf-Absetzungssystem verantwortlich sind. In einer vor wenigen Minuten ausgegebenen Presseaussendung verkünden diverse Netzbetreiber gemeinsam, fortan eine 4G-bzw. 5G-Variante anbieten zu wollen:

1
Vodafone, Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben heute das neue Auto-Notrufsystem Next Generation Emergency Call (NG eCall) offiziell in ihren Netzen gestartet. Im Gegensatz zum bisherigen System wird der Notruf bei NG eCall nicht mehr über die rund 40 Jahre alte Mobilfunk-Technologie 2G (GSM) aufgebaut. Stattdessen wird die Verbindung über das modernere 4G-(LTE)-Netz und perspektivisch über das 5G-Netz hergestellt.

Aus der Logik folgt, dass dieses „Mehr an Bandbreite“ auch mit einem „Mehr an potenziell exfiltrierbaren Informationen“ einhergeht:

1
Auch die bisherigen Einschränkungen bei der Übertragung von Daten fallen weg. Dritte können so perspektivisch neue Anwendungen im Zusammenhang mit Notrufen entwickeln. Denkbar ist beispielsweise eine optionale Übertragung von zusätzlichen Informationen wie den medizinischen Daten der Fahrzeuginsassen über die schnellere Verbindung – wenn die Insassen damit einverstanden sind. Auch Live-Bilder von im Auto verbauten Kameras könnten übertragen werden. 

Lesestoff: LinkedIn-Newsletter zu Neuigkeiten in Sachen RISC/V.

Wer an der allgemeinen Weiterentwicklung der quelloffenen ISA Interesse hat, sollte den als Bildquelle angezeigten Link nutzen. Er ermöglicht die Anmeldung bei einem wöchentlichen Newsletter, der unter anderem von der Linux Foundation beworben wird.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/newsletters/7227299605665779713/?displayConfirmation=true

Lesestoff, zur Zweiten - Auswahl der für Elektroniker interessanten FOSDEM-Tracks.

Auch dieses Jahr werden sich Horden von Technikern in Belgien treffen: die FOSDEM findet statt. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX-Software hat unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/01/24/fosdem-2026-schedule-embedded-risc-v-robotics-rust-open-hardware/ nun eine Liste von Tracks veröffentlicht, die besonders interessant sein könnten.

edit jan 25 14h th - kleine Tippfehler repariert


: Bearbeitet durch NewsPoster
von Harald A. (embedded)


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Bei der Flut an lausigen USB-Sticks teilweise auch von etablierten 
Marken finde ich die Initiative der Raspberry Foundation begrüßenswert. 
Ein Anlaufpunkt, auf den man sich vermutlich verlassen kann.

von Harald K. (kirnbichler)


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Tam H. schrieb:
> die Erwachsenen in Administration und Department of War

Da sind keine, da sind nur übelste faschistische Psychopathen.

von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Harald A. schrieb:
> Bei der Flut an lausigen USB-Sticks teilweise auch von etablierten
> Marken finde ich die Initiative der Raspberry Foundation begrüßenswert.
> Ein Anlaufpunkt, auf den man sich vermutlich verlassen kann.

Hallo Harald,
danke dir.

Wir kaufen firmenintern nur noch Sandisk, und das n u r noch bei 
vertraubaren Distributoren. Annette hatte einmal eine gefälschte 
Sandisk-MicroSD, seither sind wir paranoid.

von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Harald K. schrieb:
> Tam H. schrieb:
>> die Erwachsenen in Administration und Department of War
>
> Da sind keine, da sind nur übelste faschistische Psychopathen.

Hallo,
bin mit Sicherheit kein Trumpist. Aber: wenigstens verbietet er nicht 
die 3D-Drucker.

Wir erleben ein "Race to the bottom". Und wie Einstein schon sagte - die 
Dummheit ist uneingeschränkt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Tam H. schrieb:
> Hallo,
> bin mit Sicherheit kein Trumpist. Aber: wenigstens verbietet er nicht
> die 3D-Drucker.

Auch wenn ot:
Niemand kann heute sagen, auf welche dumme Ideen in Zukunft kommt.
Und die Zukunft ist bei ihm ja besonders nahe...

von Harald K. (kirnbichler)


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Tam H. schrieb:
> Aber: wenigstens verbietet er nicht
> die 3D-Drucker.

Unbestritten: Dieser Ansatz (Verbieten von Druckern oder Fräsen) ist 
komplett schwachsinnig - man könnte meinen, die Restintelligenz der 
"Demokraten" ist irgendwie verschüttgegangen oder aber dahinter steckt 
ein "republikanisches" U-Boot.

Die USA sind aber sowieso vollkommen kaputt, egal, wer dort gerade den 
Oberhoncho gibt. Dazu ist die Gesellschaft viel zu tief gespalten, und 
es wird bestenfalls einige Generationen dauern, bis sich das wieder 
repariert. Bestenfalls.

Zurück zum eigentlichen Thema:

Interessant wird, zu welchen Preisen diese USB-Sticks hierzulande in den 
Einzelhandel kommen werden. Eine Quelle für zuverlässige (hoffentlich), 
schnelle und sauber spezifizierte USB-Sticks wäre schon gut.

Denn was hat man bislang als "gute" USB-Sticks verwendet? Irgendwas von 
Sandisk, trotz aller üblen Erfahrungen, die man mit anderen 
Speichermedien von denen gemacht hat?

von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Ralf X. schrieb:
> Tam H. schrieb:
>> Hallo,
>> bin mit Sicherheit kein Trumpist. Aber: wenigstens verbietet er nicht
>> die 3D-Drucker.
>
> Auch wenn ot:
> Niemand kann heute sagen, auf welche dumme Ideen in Zukunft kommt.
> Und die Zukunft ist bei ihm ja besonders nahe...

Hallo,
ja, durchaus. Stimme ich zu.

Aber: im Moment ist die andere Seite, die uns früher mit Gekreische über 
Internetsucht und Co genervt hat, für uns Techniker lästiger.

Am Ende sind wir als Ingenieure (Verweis beispielsweise Melenzinek - 
Ingenieurpedagogik) sowieso "Spielball der Politik"; im Moment werden 
wir aus geopolitischen Gründen gebraucht.

Aus dem Grund: ich lache über beide Seiten und nehme mit, was ich 
kann...

Tam

von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Harald K. schrieb:
> Tam H. schrieb:
>> Aber: wenigstens verbietet er nicht
>> die 3D-Drucker.

> Zurück zum eigentlichen Thema:
>
> Interessant wird, zu welchen Preisen diese USB-Sticks hierzulande in den
> Einzelhandel kommen werden. Eine Quelle für zuverlässige (hoffentlich),
> schnelle und sauber spezifizierte USB-Sticks wäre schon gut.
>
> Denn was hat man bislang als "gute" USB-Sticks verwendet? Irgendwas von
> Sandisk, trotz aller üblen Erfahrungen, die man mit anderen
> Speichermedien von denen gemacht hat?


Hallo,
DigiKey hat sie derzeit. Du hast oben die OEMSecrets-Links zum direkt 
einkaufen gehen!

Tam

von Richard W. (richardw)


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Tam H. schrieb:
> die uns […] für uns […] sind wir […] werden wir

Bleibe doch bitte beim Singular wenn du deine weltanschaulichen 
Ansichten ausbreitest. Danke.

von Harald K. (kirnbichler)


Angehängte Dateien:

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Tam H. schrieb:
> Hallo,
> DigiKey hat sie derzeit.

Das hab' ich gesehen, aber die Versandkosten von Digikey sind ...

von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Harald K. schrieb:
> Tam H. schrieb:
>> Hallo,
>> DigiKey hat sie derzeit.
>
> Das hab' ich gesehen, aber die Versandkosten von Digikey sind ...

Aus HU nen Zehner, wenn du mich reitest. tamhan aeht tamoggemon 
rundesding komm und ich schicke es dir weiter aus HU als Einschreiben.

von Christoph Z. (christophz)


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Wer mehr Informationen zum Baochip-1x und den Beweggründen für seine 
Entwicklung bzw. Architektur sucht, dem kann ich den Vortrag vom 39C3 
empfehlen:
https://media.ccc.de/v/39c3-xous-a-pure-rust-rethink-of-the-embedded-operating-system

von Jens K. (jensky)


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Tam H. schrieb:
> Und wie Einstein schon sagte - die
> Dummheit ist uneingeschränkt.

Das hat er aber so nie gesagt!

von Harald K. (kirnbichler)


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Tam H. schrieb:
> und ich schicke es dir weiter aus HU als Einschreiben.

Vielen Dank für das großzügige Angebot!

Ich werde gegebenenfalls darauf zurückkommen.

von Rbx (rcx)


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Tam H. schrieb:
> Angemerkt sei, dass Inline-Assembler-Blöcke - per Definitionem - die
> diversen von Rust-Promotern als Vorteile angeführten
> Speichersicherheitssysteme kurzschließen. Ob ein weiteres Reduzieren der
> Einstiegs-Schwelle für dieses selbst in C-Programmen durchaus haarige
> Feature eine vernünftige Vorgehensweise ist,

Wie, du hast keine eigene Sichtweise dazu?

Rust hat ja unsafe, was bei so Sachen wie dem BeagleBoard durchaus 
hilfreich sein kann.
Darüberhinaus gibt es bei Intel eigene Kontrollchecks in Asm z.B. sowas 
wie cpuid
Und warum sollte man die nicht selbst in Asm machen (statt eine 
Betriebssystemhilfe aufzurufen), wenn man es kann?
Natürlich braucht man das nicht - totale Ignoration (kann nur C) führt 
allerdings gelegentlich dazu, in furchtbare Fettnäpfchen zu treten, ohne 
das selbst überhaupt zu merken.
Andererseits kann "kann nur C" wiederum an anderen Stellen lachen, da 
muss man nicht humorlos werden.
("wir können doch Asm lesen" - tja..)
Die ursprünglichen C-Sprach-Entwickler konnten jedenfalls noch Asm und 
im Systemprogrammcoding ist beides können (c und asm) i.d.R. ein 
deutlicher (auch von der Kundschaft spürbarer) Vorteil.
Hardwarespezifikationen kann es immer wieder mal geben - und kann nur c 
muss dann halt auf die neueste Compilerversion warten - vorausgesetzt, 
der Spezialfall wird berücksichtigt.

Rust mag ja gut im Sinne vom Speicherschutz in höher abstrakten 
Programmiersprachen sein - hilft aber nicht bei logischen Fehltritten, 
und auch da ist man mit Assembler meistens auf einer sichereren Seite.
Generell bekomme ich die mathematischen Kniffe besser in die Birne mit 
00 als abstrakt mit true und false. Sieht man doch so - oder auch auf 
Wertetabellen viel besser, wie da die Verhältnisse liegen.
Überhaupt hat man das Problem mit dem Speicherschutz in Assembler gar 
nicht, wenn man es darauf anlegt.
Letztlich gehört es ja auch dazu, in Assembler gewissermaßen blind durch 
den Stackspeicher zu navigieren bzw. das sehr gut zu können - das können 
viele gar nicht, weswegen die dann lieber C oder Python nutzen ;)

Beitrag #8001237 wurde vom Autor gelöscht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Rbx schrieb:
> Rust hat ja unsafe, was bei so Sachen wie dem BeagleBoard durchaus
> hilfreich sein kann.
> [...]
> Letztlich gehört es ja auch dazu, in Assembler gewissermaßen blind durch
> den Stackspeicher zu navigieren bzw. das sehr gut zu können - das können
> viele gar nicht, weswegen die dann lieber C oder Python nutzen ;)

Könntest Du bitte so lieb sein und mir erklären, worüber Du redest? 
Danke.

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