Wenn es irgendwie geht, lasst die Finger davon. Grundlegende Dinge funktionieren nicht, wie soll man damit arbeiten? Beispiel: Asymmetrische Fase, Funktion vorhanden, geht aber nicht.
Ich hatte an sich keine grundlegenden Probleme mit der Funktionalität. Was mich eher stört ist, wie langsam das Programm einfach läuft. Welche Version benutzt du?
PEBKAC ich gebe aber gerne zu, dass es bei komplizierten Geometrien manchmal zickig ist. (Oder ich den Dreh noch nicht raus habe.)
:
Bearbeitet durch User
Beitrag #7999170 wurde vom Autor gelöscht.
Danke für die Demo. Ja, jetzt kann ich das Problem auch nicht mehr reproduzieren. Ich habe es aber wie beschrieben sowohl im 1.0.1 Release als auch im Nightly geschafft. Ich habe dabei ohne Umwege die Fase erstellt und hatte immer an einer Kante die umgekehrte Steigung. Das ist kein PEBKAC, sondern ein Bug und der ist auch hier: https://github.com/FreeCAD/FreeCAD/issues/11017 und hier: https://forum.freecad.org/viewtopic.php?style=2&t=62084&sid=1c27fa5e06cf9aa6ce583aa4f62b5697&start=10 dokumentiert. Und so ist es halt nach meiner Erfahrung immer in FreeCAD. Es gibt (wie in jedem CAD Programm) 10 Wege zum Ziel. Alle Wege sind in FreeCAD prinzipiell möglich, aber bei 9 Wegen geht halt das Modell kaputt. Und der eine Weg der geht ist selten der offensichtliche oder direkte.
Cyblord -. schrieb: > PEBKAC Ja das sagen die FreCADler immer bis dann rauskommt, dass es ein Bug ist! Gruss Chregu
Thomas B. schrieb: > Wenn es irgendwie geht, lasst die Finger davon. Kommt drauf an, was man davon erwartet, was man damit machen will. Ich hab FC mal wieder vor ca. 1 Jahr ausprobiert. Naja, es ist besser geworden. Aber irgendwie haben die kein Projektmanagment. https://forum.freecad.org/viewtopic.php?t=84479&start=160 PR stats: since the previous report, 50 pull requests have been merged (including backports to the v1.1 branch), and 36 new pull requests have been opened. Issue stats: overall, there are 3178 open issues in the tracker, up by 14 from last week. There are 10 release blockers for v1.1 currently, up by 4 from last week. Das geht so seit einem Jahr dahin. Wenn ich das mit KiCAD vergleich, liegen da Welten dazwischen. Was für mich für FC spricht, ist dass es auch CAM kann. Probiert hab ich das nie. Falls das taugt, könnte man ja ein 3D-Modell nach FC importieren nnd dann nur das CAM verwenden. Aber wer braucht schon ein 3D-CAM? Ich! Ich komm von Catia V4, das kann sich aber keiner privat leisten. Und ist auch nicht die Messlatte für FC. Ich hatte mal ein Jahr lang Fusion360, das ist durchaus brauchbar. Deren Geschäftsmodell ist aber eine Frechheit. Wenn Du nicht mehr zahlst, kannst Du auf deine bisherige Arbeit nicht mehr zugreifen. Alles weg! Alibre macht das anders: Du kaufst einmal und die gekaufte Version gehört dir bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und Du kannst damit weiterarbeiten. Natürlich gibt es einen Wartungsvertrag, aber den kann man sogar aussetzen und sich wieder für 20% des Neupreises reinkaufen. Die "Hobby-Version" bringt preislich niemanden ernsthaft um. 215 € ohne Wartungsvertrag. Ich wollte mir Alibre kaufen, aber das fehlende Gewinde-Feature hat mich davon abgehalten. Inzwischen geht das, ich werde Alibre dann nochmal beizeiten ausprobieren. Allerdings hatte ich bei Alibre Probleme mit dem Export von 3-D-Modellen (für KiCAD). Das lag aber an Alibre, irgendwie kommen die mit Transparenz nicht klar. Kann aber an mir liegen.
Ich nutze es seit Jahren für Teile für den 3D Drucker. Klar sucht mann manchmal und es ändert sich beim Realease was. Im großen und ganzen ist es ein Top Programm wie z.b. auch Inkscape oder der Doublecommander aus der open Source Gemeinde. Das muß hier nicht schlecht geredet werden weil es in einer nightly Version nicht fehlerfrei funktioniert.
Bernd B. schrieb: > Im großen und ganzen ist es ein Top Programm wie z.b. auch Inkscape oder > der Doublecommander aus der open Source Gemeinde. Das sagen die freeware-Verfechter immer. In der Praxis sind die halt nur halb fertig "funktioniert bei mir- bei anderen nicht". Es lohnt sich, vor Benutzung bei open source Programmen mal im Quelltext nach TODO zu gucken. Da wird einem schlecht.
Thomas B. schrieb: > Wenn es irgendwie geht, lasst die Finger davon. Michael B. schrieb: > In der Praxis sind die halt nur halb fertig "funktioniert bei mir- bei > anderen nicht". > > Es lohnt sich, vor Benutzung bei open source Programmen mal im Quelltext > nach TODO zu gucken. > > Da wird einem schlecht. Das ist doch alles ganz einfach zu lösen: verwendet einfach ein anderes Programm. Niemand zwingt irgend jemanden, freecad zu benutzen. Oliver
Michael B. schrieb: > Bernd B. schrieb: >> Im großen und ganzen ist es ein Top Programm wie z.b. auch Inkscape oder >> der Doublecommander aus der open Source Gemeinde. > > Das sagen die freeware-Verfechter immer. > > In der Praxis sind die halt nur halb fertig "funktioniert bei mir- bei > anderen nicht". Dafür, dass es nur halb fertig ist, funktioniert es schon seit einigen Jahren sehr gut. > Es lohnt sich, vor Benutzung bei open source Programmen mal im Quelltext > nach TODO zu gucken. > Da wird einem schlecht. Immerhin kann man die Liste einsehen. Man solle nicht meinen, dass die Liste in kommerzieller Software wesentlich kürzer ist. Daher mitmachen: Fehlerbeschreibungen schicken. Mitprogrammieren. Spenden. Oliver S. schrieb: > Das ist doch alles ganz einfach zu lösen: verwendet einfach ein anderes > Programm. Niemand zwingt irgend jemanden, freecad zu benutzen. So ist es. Ich werde weiterhin unsere Spritzgiessformen und auch alle anderen Konstruktionen unter FreeCAD erstellen und mit dem CAM auf die Fräse bringen. Das funktioniert sehr gut. Und ich werde weiterhin jährlich spenden. Bei den gesparten Lizenzkosten ist das locker drin.
> Da wird einem schlecht.
Yep, das wird leider immer schlimmer. Kaum noch ein groesseres Programm
laesst sich uebersetzen ohne gleich eine Doktorarbeit daraus zu machen.
Aber kommerziell muss nicht unbedingt besser sein. Ich bin jetzt leider
zu einem Update meines Programms (Viacad) gezwungen worden. Im Ergebnis
habe ich nun 5-10neue Funktionen die ich nicht brauche und einige neue
Bugs die es frueher nicht gab und die ich auch nicht brauche....
Das Problem mit Programmierern ist das sie nicht anerkennen wollen das
ihre Arbeit wie jede andere auch ist. Das man etwas fertigt, dann ist es
fertig und dann kann man es fuer immer so nutzen. Ich hoffe wirklich das
Programmierer mal auf Handwerker treffen die ihre Einstellungen teilen
wenn sie sich ein Haus bauen und dann zweimal im Jahr die Fenster ein
Update brauchen, die Tuer ein Bug hat und das Dach regelmaessig von
Wuermern befallen wird. Und ausserdem sollen sie bitter fuer die Nutzung
des Hauses monatlich Zahlen! :-D
Vanye
Es steht auch jedem frei sich ein issue anzunehmen und es zu fixe. Das ist ja gerade das schöne an OpenSource.
Michael B. schrieb: > Es lohnt sich, vor Benutzung bei open source Programmen mal im Quelltext > nach TODO zu gucken. > > Da wird einem schlecht. Zum Glück werden bei kommerziellen Software meist keine Todo-Listen veröffentlicht. Schlecht werden kann es einem dann nur noch beim Preis :)
Einfach ne Solidworks, Autodesk oder Catia Lizenz kaufen. Wo ist das Problem?
:
Bearbeitet durch User
Bernd B. schrieb: > Das muß hier nicht schlecht geredet werden weil es in einer nightly > Version nicht fehlerfrei funktioniert. Das Problem besteht seit mindestens 2023. Oliver S. schrieb: > Das ist doch alles ganz einfach zu lösen: verwendet einfach ein anderes > Programm. Niemand zwingt irgend jemanden, freecad zu benutzen. Das war ja auch meine Empfehlung. Michael B. schrieb: > Es lohnt sich, vor Benutzung bei open source Programmen mal im Quelltext > nach TODO zu gucken. > > Da wird einem schlecht. Überzogene Kritik. Die Leute arbeiten unbezahlt und dafür kann man dankbar sein. Dennoch sehe ich leider bei FreeCAD dass dort deutlich mehr nicht funktioniert als z.B. bei Inkscape, Kicad, LibreCAD (die ich gerne seit vielen Jahren nutze).
Thomas B. schrieb: > Das war ja auch meine Empfehlung. Dein Alternativvorschlag habe ich wohl überlesen. Ein weibisch hysterisches: "XYZ geht bei mir nicht, lasst die Finger von dem Programm" bringt halt niemanden weiter.
:
Bearbeitet durch User
Thomas B. schrieb: > Inkscape, Kicad, LibreCAD (die ich > gerne seit vielen Jahren nutze). Ist halt alles 2D.
Thomas B. schrieb: > Überzogene Kritik. Die Leute arbeiten unbezahlt und dafür kann man > dankbar sein. Dennoch sehe ich leider bei FreeCAD dass dort deutlich > mehr nicht funktioniert als z.B. bei Inkscape, Kicad, LibreCAD (die ich > gerne seit vielen Jahren nutze). Wo mag wohl der Unterschied von FreeCAD zu den genannten Programmen sein? Vielleicht in der dritten Dimension? Ich durfte während des Studiums mal mit Unigraphics arbeiten: Sauteuer, aber auch nicht perfekt. Oder das 3D-Gebasten von AutoCAD. Die Programme haben einfach nur eine historische Daseinsberechtigung (oder hatten sie noch vor 20 Jahren), weil irgendwelche Firmen die mal angeschafft hatten und einen entsprechenden Datenbestand hatten. Chris D. schrieb: > Ich werde weiterhin unsere Spritzgiessformen und auch alle anderen > Konstruktionen unter FreeCAD erstellen und mit dem CAM auf die Fräse > bringen. Das funktioniert sehr gut. Für mich wäre es schön, wenn für Leute, die nur gelegentlich damit arbeiten (, weil sie von einem anderen aufgrund dessen Lizenzpolitik umsteigen), es etwas intuitiver / mausorientierter wäre.
Rahul D. schrieb: > Thomas B. schrieb: >> Überzogene Kritik. Die Leute arbeiten unbezahlt und dafür kann man >> dankbar sein. Dennoch sehe ich leider bei FreeCAD dass dort deutlich >> mehr nicht funktioniert als z.B. bei Inkscape, Kicad, LibreCAD (die ich >> gerne seit vielen Jahren nutze). > > Wo mag wohl der Unterschied von FreeCAD zu den genannten Programmen > sein? > Vielleicht in der dritten Dimension? > Ich durfte während des Studiums mal mit Unigraphics arbeiten: Sauteuer, Im Studium haben wir Siemens NX benutzt. War auch sehr angenehm. Dank meiner damaligen Studierendenlizenz habe ich aber mit Autodesk Inventor gearbeitet. M.m.n. das beste CAD Program. Leider aber sehr teuer.
:
Bearbeitet durch User
Rahul D. schrieb: > Für mich wäre es schön, wenn für Leute, die nur gelegentlich damit > arbeiten (, weil sie von einem anderen aufgrund dessen Lizenzpolitik > umsteigen), es etwas intuitiver / mausorientierter wäre. "Intuitiv" ist praktisch immer subjektiv und hat sehr viel mit der eigenen Vorgeschichte zu tun.. Für Leute, die von Eagle auf KiCad umstiegen, war es wenig intuitiv. Ich habe neulich Fusion360 genutzt - das war für mich wenig intuitiv, während FreeCad fluppt ;-) Man muss aber auch dazu sagen, dass ein 3D-CAD wie FreeCAD extrem viele Funktionen hat, es gibt Dutzende Erweiterungen usw. Irgendwann wird es einfach schwer, das so aufzubauen, dass man quasi mit einer 30-minütigen Einführung arbeiten kann. Ich kenne dasselbe Problem von mir bei LaTeX -> LibreOffice. LaTeX ist toll (gerade bei halbautomatischer Verarbeitung) - aber wenn man es nur drei-, viermal im Jahr anfasst, dann ist die Einarbeitung jedes Mal ein nicht zu vertretender Aufwand.
:
Bearbeitet durch Moderator
Cyblord -. schrieb: > Ist halt alles 2D. Wenn der 2D Teil von FreeCAD nur so gut wäre wie die anderen genannten wäre es schon ein großer Fortschritt.
Thomas B. schrieb: > Wenn der 2D Teil von FreeCAD nur so gut wäre wie die anderen genannten > wäre es schon ein großer Fortschritt. Was ist daran schwer, contraints und Parameter festzulegen? Woran hakt es denn? Chris D. schrieb: > Ich kenne dasselbe Problem von mir bei LaTeX -> LibreOffice. LaTeX ist > toll (gerade bei halbautomatischer Verarbeitung) - aber wenn man es nur > drei-, viermal im Jahr anfasst, dann ist die Einarbeitung jedes Mal ein > nicht zu vertretender Aufwand. Jups. Das meinte ich. Wobei die FreeCAD-Bedienung bei mir inzwischen besser flutscht.
Chris D. schrieb: > Ich werde weiterhin unsere Spritzgiessformen und auch alle anderen > Konstruktionen unter FreeCAD erstellen und mit dem CAM auf die Fräse > bringen. Das funktioniert sehr gut. Oha. Das ist eine wertvolle Information. Danke! Ich suche seit 2011 nach einem bezahlbaren 3d-CAM. (Allerdings nicht sehr intensiv...)
Walter T. schrieb: > Ich suche seit 2011 nach einem bezahlbaren 3d-CAM. (Allerdings nicht > sehr intensiv...) ESTLCam?!
Dann sollte ich mir mal eine neuere Version von ESTLCam angucken. Die, die ich damals getestet habe, konnte noch kein 3d.
Oliver S. schrieb: > Das ist doch alles ganz einfach zu lösen: verwendet einfach ein anderes > Programm. Niemand zwingt irgend jemanden, freecad zu benutzen. Das ist tatsächlich eine Lösung! In der Firma habe ich Fusion 360, damit geht das sehr flott, bei FreeCAD bekomme ich es auch nicht hin. Könnte es eventuell ein Bug sein?
Walter T. schrieb: > Dann sollte ich mir mal eine neuere Version von ESTLCam angucken. Die, > die ich damals getestet habe, konnte noch kein 3d. AFAIR geht das ab Version 10.
Thomas B. schrieb: > Wenn der 2D Teil von FreeCAD nur so gut wäre wie die anderen genannten > wäre es schon ein großer Fortschritt. Ja wenn meine Tante Eier hätte wäre sie mein Onkel. Vielleicht ist FreeCad einfach nichts für dich. Das gibts. Ihr passt nicht zusammen. Niemand hat Schuld. Es nur einfach kein allgemeines Problem von FreeCad. Es ist schlicht dein Problem.
:
Bearbeitet durch User
Ich gebe ja auch alle halbe Jahre FreeCAD mal eine Chance. Aber ernsthaft... FreeCAD ist tatsächlich keine Software welche sich die OpenSource Community an die Große Fahne hängen sollte. FreeCAD kommt mir immer vor wie eine Ausgeburt Frankensteins mit zig, aber zig zusammengeschusterten Bestandteilen, welche in sich zwar gut sind aber im Zusammenschluss zu FreeCAD aber ein absoluter Schund. Selbst einfache Formen sind da nur mit tausend Klimmzügen möglich. Abhängigkeiten festlegen ist teilweise ein absolutes Glückspiel, ach da gibts so viele Sachen was einem teilweise die Haare zum raufen bringt... Also ist es wie so oft und wie so immer, immer mal das aktuelle Build geladen - bissle rumprobiert und dann wieder von der Platte gelöscht. Leider, weil wie man bei KiCAD, Libre- / OO, Inkscape, Gimp sieht - geht das auch alles anders und tausendmal besser. Ich glaube aber, das ist ein rein organisatorisches Problem da bei FreeCAD. Und wer wirklich einiges macht in 3D CAD - da tun die paar Euro für Fusion oder Inventor nicht wirklich weh - und da liegen Welten, ja ganze Galaxien, zwischen denen und FreeCAD!
Rene K. schrieb: > Leider, weil wie man bei KiCAD, Libre- / OO, Inkscape, Gimp sieht - geht > das auch alles anders und tausendmal besser. Zeig mal wie du ein 3D Modell in diesen Programmen machst. > Und wer wirklich einiges macht in 3D CAD Jeder mit 3D Drucker benötigt die Möglichkeit 3D Modelle zu bauen.
Cyblord -. schrieb: > Zeig mal wie du ein 3D Modell in diesen Programmen machst. Hä? Da geht es um OpenSource Software. EDIT: Okay, tatsächlich, habe ich in diesem Satz nicht geschrieben. Ich wollte damit sagen das es in der OpenSource Community auch besser geht. Cyblord -. schrieb: > Jeder mit 3D Drucker benötigt die Möglichkeit 3D Modelle zu bauen. Für jeden der "gelegentlich" mal was macht, reicht die kostenfreie Fusion 360 Edition voll zu.
:
Bearbeitet durch User
Rene K. schrieb: > Cyblord -. schrieb: >> Zeig mal wie du ein 3D Modell in diesen Programmen machst. > > Hä? Da geht es um OpenSource Software. > > EDIT: Okay, tatsächlich, habe ich in diesem Satz nicht geschrieben. Ich > wollte damit sagen das es in der OpenSource Community auch besser geht. Macht aber keinen Sinn völlig unterschiedliche Programme zu vergleichen. 3D CAD ist komplex und anspruchsvoll. > Für jeden der "gelegentlich" mal was macht, reicht die kostenfreie > Fusion 360 Edition voll zu. Und Fusion 360 ist selbsterklärend? Evt. liegt es DIR mehr. Aber dass diese Software grundlegend einfacher sein soll stimmt nicht.
Vanye R. schrieb: > Kaum noch ein groesseres Programm > laesst sich uebersetzen ohne gleich eine Doktorarbeit daraus zu machen. Ich hab’s mir vor Kurzem gebaut, weil ich mir die 1.1-RCs angucken wollte. War mit einem Befehl und etwas Zeit erledigt. Ähnlich bei Blender, Qt, […] – welche Programme meinst du also? Ansonsten ist’s halt so, dass keiner gezwungen wird, OSS zu nutzen. Kann sich jeder, der mag, für ’nen monatlichen Betrag abhängig von ’nem Anbieter machen. Sobald dieser den Level „Entshittification“ erreicht hat, soll das ganz besonders viel Spaß mit sich bringen, wie man so hört.
Rene K. schrieb: > Für jeden der "gelegentlich" mal was macht, reicht die kostenfreie > Fusion 360 Edition voll zu. Nick schrieb: > Ich hatte mal ein Jahr lang Fusion360, das ist durchaus brauchbar. Deren > Geschäftsmodell ist aber eine Frechheit. Wenn Du nicht mehr zahlst, > kannst Du auf deine bisherige Arbeit nicht mehr zugreifen. Alles weg! Und wer von beiden hat nun Recht? Meine Erfahrung mit Fusion entspricht der von Nick. Von RS gab es eine 3D-CAD-Version für lau (mit gewissen Einschränkungen wie "kein Text als Modell"). Das reichte wohl vielen, um es halbwegs professionell zu nuten, was dazu führte, dass diverse Export-Formate (DXF, STL) jetzt bezahlt werden müssen. Edit: In der 3D-Drucker-Community ist Blender ziemlich verbreitet.
:
Bearbeitet durch User
Rahul D. schrieb: > In der 3D-Drucker-Community ist Blender ziemlich verbreitet. Nun, Blender ist halt ein Polymodeller. Wenn du was mit Bemaßungen brauchst bist du auch erstmal nicht am richtigen Fleck. Blender ist aber top, arbeite ich gerne mit! Jack V. schrieb: > Sobald dieser den Level „Entshittification“ erreicht > hat, soll das ganz besonders viel Spaß mit sich bringen, wie man so > hört. Nun, ich arbeite seit gut 20 Jahren mit Inventor. Bis dato hat dieser die "Entshitification" noch nicht erreicht. -.O.-
> Es steht auch jedem frei sich ein issue anzunehmen und es zu fixe. Das > ist ja gerade das schöne an OpenSource. Das stimmt natuerlich. Es gibt immer viele Leute die gut im fordern sind aber selber nix auf die Reihe bringen. Aber wie ich ja schon sagte, ich bin mir ziemlich sicher das sich die Software bei mir nicht mal eben so uebersetzen liess. Falsche Version des Compiler, glibc bestimmt veraltet, irgendwelche Libraries sind nicht vorhanden oder zu alt oder zu neu. Anstatt Make bestimmt cmake, natuerlich genau in der richtigen version. Aendert man etwas zerstoert man sich den Rest des Systems. Und selbst wenn es bei einem seltenen Programm mal nicht so ist, die Erfahrungen mit anderen Programmen sorgen dafuer das man es gar nicht erst versucht. Vanye
Rene K. schrieb: > Also ist es wie so oft und wie so immer, immer mal das aktuelle Build > geladen - bissle rumprobiert und dann wieder von der Platte gelöscht. DAS ist oftmals das Problem. Man meint, das "neue Programm" müsste so funktionieren wie das gut bekannte, man klickt mal hier, mal da, hat aber eigentlich keinerlei Plan davon, wie Objekte in FC aufgebaut sind, welche WB es gibt und wie man sie sauber verwendet. Dazu reicht es eben nicht, alle halbe Jahre mal eine Stunde "ein bisschen rumzuprobieren" und beim ersten Hindernis direkt zu löschen. Mit anderen Worten heisst das aber auch: Du hast praktisch keine Ahnung von FreeCAD. > Und wer wirklich einiges macht in 3D CAD - da tun die paar Euro für > Fusion oder Inventor nicht wirklich weh - und da liegen Welten, ja ganze > Galaxien, zwischen denen und FreeCAD! Solche Sätze sagen halt nichts aus, wenn man die andere Welt so gar nicht kennt.
:
Bearbeitet durch Moderator
Chris D. schrieb: > Ich habe neulich Fusion360 genutzt - > das war für mich wenig intuitiv, während FreeCad fluppt ;-) Du bist versaut! ;-) Von Catia kommend bin ich in Fusion360 ganz schnell zurecht gekommen. Gleiches bei Alibre. Wobei ich das sogar besser empfand. Wobei -nochmal- Gewinde in Alibre eine komplette Lachnummer sind/waren. Um überhaupt welche zustande zu bekommen brauchte es die Pro-Version für gut 2000 €. Und dann immer noch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. *) Mein erstes EDA war EAGLE und ich hatte erhebliche Probleme damit, KiCAD war die Erlösung. Schade nur, dass KiCAD es nicht zustande bringt Schaltsymbole von der Gehäusebauform zu entkoppeln. Auch LTSpice treibt mich regelmässig in den Wahn. Spice in KiCAD ist aber auch noch nicht mein Ding, liegt aber wohl an mir. Nochmal: Jeder hat andere Forderungen und kann nur für sich entscheiden was "richtig" ist. *) Weil ich nicht glauben wollte, dass ein mechanische CAD keine Gewinde kann, hab ich nach der Lösung gesucht und bin dabei auf eine Diskussion mit dem Importeur von Alibre gestoßen. Der hat doch glatt behauptet, dass das einfach Unfähige sind die ein Gewinde in der Zeichnungsableitung normgerecht dargestellt haben wollen. "Da kann man ja eine Annotation dazu schreiben." Und "Wer zu blöd ist meine Schmierzettel richtig zu lesen fliegt sofort aus der Werkstatt" Technische Kommunikation ist immer noch Neuland.
Thomas B. schrieb: > Wenn es irgendwie geht, lasst die Finger davon. Zum Glück hast du nur eine Warnung ausgesprochen, weil du etwas nicht auf die Reihe gekriegt hast. Gott sei Dank hast du die Benutzung des Programms nicht gleich verboten.
> *) Weil ich nicht glauben wollte, dass ein mechanische CAD keine Gewinde > kann, hab ich nach der Lösung gesucht und bin dabei auf eine Diskussion Wieso braucht man fuer alles ein Tool? Zeichne einfach eine Spirale mit der Steigung deiner Wahl, setze deine gewuenschte Zahnflanke darauf und lass sie auf der Spirale als 3D rumlaufen. Dauert keine 10s. Ich denke mal der Grund wieso sich viele traditionelle CAD Systeme mit Gewinde schwer tun liegt darin das man sowas traditionell nicht gebraucht hat weil sowas mit einem Gewindebohrer/former gemacht wurde. Das wir heute auch schonmal ein Gewinde drucken wollen konnten die Leute frueher nicht ahnen. .-) Vanye
Beitrag #7999782 wurde von einem Moderator gelöscht.
Vanye R. schrieb: > Ich denke mal der Grund wieso sich viele traditionelle CAD Systeme mit > Gewinde schwer tun liegt darin das man sowas traditionell nicht > gebraucht hat weil sowas mit einem Gewindebohrer/former gemacht wurde. > Das wir heute auch schonmal ein Gewinde drucken wollen konnten die Leute > frueher nicht ahnen. .-) Manchmal ist es aber schon sinnvoll, z.B. wenn man ein Schneckengetriebe konstruieren möchte. Ich nutze zwar Solid Edge in der kostenlosen Hobbyversion aber nunja, es ist möglich, nur nicht ohne die KI dafür zu Rate zu ziehen. Anstatt Durchmesser und Modul will dieses Programm übertragene Kräfte und Drehzahlen haben. Etwas kompliziert, vor allem, wenn es eine zu druckende Geschichte sein soll, die nur 90° Drehbereich haben braucht. Dafür konstruiert es das dann komplett selbst und man kann in der animierten Darstellung prüfen, ob es funktioniert oder praktisch gesehen funktionieren könnte, bevor man es druckt.
Vanye R. schrieb: > Wieso braucht man fuer alles ein Tool? Zeichne einfach eine Spirale mit > der Steigung deiner Wahl, setze deine gewuenschte Zahnflanke darauf und > lass sie auf der Spirale als 3D rumlaufen. Dauert keine 10s. Dauert länger als 10 Sekunden. Erfordert die Pro-Version, weil nur die boolsche Operationen mit Körpern kann. So, dann konstruier mal im Kopf ein IG M6, 18 lang. Erst mal die Bohrung setzen, bei einem vernünftigen CAD ist das Gewinde gleich ein Feature und das kennt natürlich den Kernlochdurchmesser. Bohrungsachse anwählen, da dran eine Helix konstruieren mit richtiger Länge, richtigen Durchmesser, richtiger Steigung. An die Helix ortogonal zur Achse eine Zeichnungsebene pappen in der das Profil zu zeichnen ist. Gewindeprofil zeichnen, um die Helix rotieren lassen und den Körper dann vom Anderen abziehen. Du machst das natürlich in unter 10 Sekunden, aber nur, weil du es noch nie gemacht hast und auch nie in der Situation sein wirst das an einem Teil 10 Mal, 100 Mal machen zu müssen. Üblicherweise läuft das Gewinde so ab: Auf die Fläche clicken, Bohrung setzen anwählen. Im Menue Form des Bohrungsgrunds anwählen, Bohrungstiefe angeben, Anwählen, dass du da ein Gewinde haben willst, Gewinde auswählen, Gewindetiefe angeben, Form der Senkung angeben. Zuguterletzt die Bohrung maßlich positionieren. Vanye R. schrieb: > ch denke mal der Grund wieso sich viele traditionelle CAD Systeme mit > Gewinde schwer tun liegt darin das man sowas traditionell nicht > gebraucht hat weil sowas mit einem Gewindebohrer/former gemacht wurde. > Das wir heute auch schonmal ein Gewinde drucken wollen konnten die Leute > frueher nicht ahnen. .-) Traditionelle CAD für Maschinenbau tun sich nicht mit Gewinden schwer. Ich denke eher, dass Du absolut keine Ahnung hast. Gewinde werden nach wie vor gebohrt/gedreht/geformt/gefräst. Und jetzt halt gedruckt. Ein Gewinde ist aber essentieller Teil einer Konstruktion und muss auch auf der Zeichnung erscheinen und auch im 3D-Modell sichtbar sein. Bastler wie Du können sich das natürlich merken dass genau da genau das Gewinde rein muss. Bastler sind auch bereit mit dem Würsteldrucker Gewinde zu drucken um dann festzustellen, dass es doch nix taugt. Ich hab auch keinen Würschtlquetscher. Ich hab privat eine Maho MH 700C und eine Hass TL-2. Nur damit du mehr Kontext hast.
Nick schrieb: > Ein > Gewinde ist aber essentieller Teil einer Konstruktion und muss auch auf > der Zeichnung erscheinen und auch im 3D-Modell sichtbar sein. Das tut es natürlich, seit hundert Jahre. In der 2D-Zeichnung als paralleler Strich zu Bohrungswand, mit der Beschriftung „M16 …“. Auskonstruierte Gewindegänge, die es für den 3D-Druck braucht, hat es da nie gebraucht und auch nie gegeben. Oliver
Nick schrieb: > Üblicherweise läuft das Gewinde so ab: > Auf die Fläche clicken, Bohrung setzen anwählen. Im Menue Form des > Bohrungsgrunds anwählen, Bohrungstiefe angeben, Anwählen, dass du da ein > Gewinde haben willst, Gewinde auswählen, Gewindetiefe angeben, Form der > Senkung angeben. > Zuguterletzt die Bohrung maßlich positionieren. Luxus-Version... Am Ende ist das auch nur ein Programmmodul / Makro, dass dir die Arbeit abnimmt. Das könnte sogar mit dem OpenSCAD-Modul von FreeCAD gehen (habe ich noch nicht getestet). Wenn man manuell mehrfach Gewinde modelliert hat, werden die Handgriffe auch besser sitzen, so dass man sowas immer schneller hinbekommt. Da braucht man höchstens noch ein Tabellenbuch für die Parameter. Damit sollte soweiso jeder, der an mechanischer Fertigung interessiert ist, umzugehen wissen. Nick schrieb: > Ich hab privat eine Maho MH 700C > und eine Hass TL-2. Nur damit du mehr Kontext hast. Wer's braucht... Fangen wir hier jetzt mit einem Größenvergleich männlicher Genitalien an?
Open-Source-Projekte funktionieren dann gut, wenn a) die Entwickler ebenfalls intensive und kreative Nutzer der Software sind oder b) das Projekt so einfach gestrickt ist, dass es von einer einzigen Person durchgezogen werden kann (wodurch a) wahrscheinlicher wird) oder c) finanzstarke Organisationen die Entwicklung steuern und bezahlen. Damit krankt FreeCAD an der Kombination zweier Probleme: 1. 3d-CAD ist zu komplex für ein Ein-Entwickler-Projekt und 2. 3d-CAD ist eine Anwendung, wo allgemein Entwickler und Nutzer nur sehr, sehr wenig Überschneidung haben.
:
Bearbeitet durch User
Es gibt Bestrebungen, open source-Arbeit als Ehrenamt anzuerkennen. Damit hätten die Helfer wenigstens ein paar Steuervorteile.
> Erfordert die Pro-Version, weil nur die boolsche Operationen mit Körpern > kann. Mein 50-100Euro Viacad kann es. :-p > So, dann konstruier mal im Kopf ein IG M6, 18 lang. > Erst mal die Bohrung setzen, bei einem vernünftigen CAD ist das Gewinde > gleich ein Feature und das kennt natürlich den Kernlochdurchmesser. > Bohrungsachse anwählen, da dran eine Helix konstruieren mit richtiger > Länge, richtigen Durchmesser, richtiger Steigung. Das ist natuerlich alles richtig wenn du krass auf Maschinenbau-Ing machst der das naechste DSG mit 10Gaengen designt. Ich dagegen hab nur einen billigen Creality K1 der sowieso nur +/-0.1mm kann und von Unwaegbarkeiten beim drucken der schraegen Zahnflanken garnicht zu reden. Deshalb habe ich mir einmal einen gut druckbaren Zahn konstruiert und lasse den um eine Spirale rumlaufen. Zugegeben, war beim erstenmal 2-3h Aufwand mit mehreren Probedrucken. Aber ich erfinde das Rad ja nicht jedes mal neu. Ich aender nur die Spirale und fertig. Ich haenge mal eine Schraube mit Mutter als Beispiel an. Kann ich hier drucken und sofort perfekt zusammenschrauben. Und ja, das entspricht in keiner weise einer DIN-Norm. Vanye
Oliver S. schrieb: > Auskonstruierte Gewindegänge, die es für den 3D-Druck braucht, hat es da > nie gebraucht und auch nie gegeben. Das sind zwei Welten: Die Zeichnungsableitung in der Gewinde nun mal dargestellt werden müssen, damit das Teil gefertigt werden kann. Willst Du da drüber diskutieren? Die Modellerstellung. Aus der wird die Zeichnung abgeleitet und Änderungen im Modell werden in die Zeichnung übertragen. Wenn man im Modell die Gewindelänge ändert, muss die Änderung auch in der Zeichnung erscheinen. Softwareentwickler kennen das als "double maintennance" Problem. Wenn ich jetzt mit irgendeinem Helix-Gebastle im Modell ein Gewinde darstelle, ist das leider nicht in der Zeichnung richtig abgeleitet. Vor allem fehlen essentielle Informationen wie: Gewindedurchmesser, Gewindesteigung, Gewindelänge Toleranzfeld des Gewindes. Natürlich wurde die Gewinde im 3D-Modell irgendwie dargestellt. Wie sonst soll man wissen, dass da ein Gewinde ist. Die Darstellung wird unterschiedlich gehandhabe, mir ist es auch reichlich egal ob das jetzt aus einem DIN-gerechten Profil ist oder nur schematisch mit 60° Flankenwingel. Die exakte Geometrie regelt das Werkzeug. Z.B. Vollprofilplatten. In FC kann man die "exakte" Gewindedarstellung ein und aus schalten. Saubere Lösung über die sich niemand beklagen kann. Rahul D. schrieb: > Das könnte sogar mit dem OpenSCAD-Modul von > FreeCAD gehen (habe ich noch nicht getestet). Ich hab nichts gegen die Gewinde in FC gesagt. Also sinnloses Ablenkungsmanöver. Rahul D. schrieb: > Da braucht man höchstens noch ein Tabellenbuch für die Parameter. > Damit sollte soweiso jeder, der an mechanischer Fertigung interessiert > ist, umzugehen wissen. Schade, dass du ein Tabellenbuch dafür brauchst. Aber es ändert nichts daran, dass die Alibre-"Lösung" ein unterirdisches Gefrickle war (wie gesagt, ich hab die aktuelle Version noch nicht ausprobiert). Rahul D. schrieb: > Wer's braucht... > Fangen wir hier jetzt mit einem Größenvergleich männlicher Genitalien > an? Ist OK wenn du das nicht brauchst. Ich wollte nur etwas Kontext herstellen damit Du dir Gedanken machst, ob es weiter sinnvoll ist mich als Dummerchen darzustellen. Ist ganz einfach: Wer Gewinde braucht, braucht sie, wer keine braucht kann auch glücklich werden. Vanye R. schrieb: > Mein 50-100Euro Viacad kann es. :-p Danke! Gerne schau ich mir das an. Ich brauch halt Freiformflächen um Gußformen und Gußmodelle zu erstellen. Dass ich Zeifel hab, dass das mit Viacad geht, hält mich nicht ab, es mir einfach anzuschauen. Vanye R. schrieb: > Ich dagegen hab nur > einen billigen Creality K1 der sowieso nur +/-0.1mm kann und von > Unwaegbarkeiten beim drucken der schraegen Zahnflanken garnicht zu > reden. Das ist doch völlig in Ordnung wenn das Deinen Anforderungen entspricht. Da gibt es keinen Diskussionsbedarf. "Does the job for me" ist genug. Ich muss nicht mit Deinem CAD zufrieden sein, sondern Du. Vanye R. schrieb: > Ich dagegen hab nur > einen billigen Creality K1 der sowieso nur +/-0.1mm kann und von > Unwaegbarkeiten beim drucken der schraegen Zahnflanken garnicht zu > reden. Deshalb habe ich mir einmal einen gut druckbaren Zahn konstruiert > und lasse den um eine Spirale rumlaufen. Wenn Du damit zufrieden bist, was soll ich dagegen argumentieren? Bei mir sieht das halt so aus: https://www.youtube.com/watch?v=h1Xs6Exx3XQ (ist ja schon 12 Jahre her!) Ich schleif mir das passende Werkzeug auf meiner Werkzeugschleifmaschine selbst. Und schreib mir den G-Code natürlich auch selbst. Das geht in LinuxCNC sehr gut (naja, mit paar Hindernissen). Für sowas brauch ich weder CAD noch CAM, das lässt sich mit Mathe einfach lösen: https://www.youtube.com/watch?v=s1X4zaE_tms
Beitrag #7999891 wurde vom Autor gelöscht.
Für FreeCAD und Gewinde gibt es doch die Fasteners WB, einfacher gehts kaum... https://wiki.freecad.org/Fasteners_Workbench/de
Nick schrieb: > ... > Mein erstes EDA war EAGLE und ich hatte erhebliche Probleme damit, KiCAD > war die Erlösung. Schade nur, dass KiCAD es nicht zustande bringt > Schaltsymbole von der Gehäusebauform zu entkoppeln. > .. Hä? Das war der Kritikpunkt all der Eagle- und Altiumumsteiger, dass am Symbol kein Footprint hängt und man die manuell zuordnen musste. Ich habe mir die aktuelle Version noch nicht wieder angesehen. Aber die Gehäuse sind bei KiCAD (6) nur sehr lose mit dem Symbol verknüpft und erst relevant wenns ins Layout gehen soll.
Roland E. schrieb: > Hä? Das war der Kritikpunkt all der Eagle- und Altiumumsteiger, dass > am Symbol kein Footprint hängt und man die manuell zuordnen musste. Ja, das hat mich zu Anfang auch gestört in EAGLE. Bis ich dann den Hintergrund kapiert hab: Ein PIC16F1575 hat im SOIC14 14 Pins, im UQFN16 16 Pins. Geht nur, indem man 2 verschiedene Symbole macht. Eines für SOIC14 (PDIP14, TSSOP14) und eines für UQFN16.
Oh Gott, um 11:15 hatte ich ja erhebliche Schwierigkeiten mit dem schreiben. :-((
Bei der Qualität und dem Rabulismus des Eingangsbeitrages kann ich nur zur Lösung vorschlagen jemanden zu bezahlen, der das Programm bedienen kann.
Keks F. schrieb: > Bei der Qualität und dem Rabulismus des Eingangsbeitrages kann ich nur > zur Lösung vorschlagen jemanden zu bezahlen, der das Programm bedienen > kann. Er kann ja nicht mal eine Lizenz für ein kommerzielles Produkt bezahlen.
Hallo Rene K. Nick und Chris D. Rene K. schrieb: > FreeCAD kommt mir > immer vor wie eine Ausgeburt Frankensteins mit zig, aber zig > zusammengeschusterten Bestandteilen, welche in sich zwar gut sind aber > im Zusammenschluss zu FreeCAD aber ein absoluter Schund. Du kannst die Einzelbestandteile von FreeCAD in vielen Fällen auch als einzelnes Programm nutzen. Ich nutze z.B. gerne openSCAD als eigenständiges Programm, weil ich damit halt relativ einfach 3D-Dateien für den 3D-Druck erstellen kann. Eine Zeichnung wäre zwar nett, muss aber nicht sein. Nick schrieb: > Mein erstes EDA war EAGLE und ich hatte erhebliche Probleme damit, KiCAD > war die Erlösung. Schade nur, dass KiCAD es nicht zustande bringt > Schaltsymbole von der Gehäusebauform zu entkoppeln. Nun, wenn ich Symbole in KiCad anlege, sind die im allgemeinen ohne Footprint. Verwende ich welche mit hinterlegtem Footprint, so ist es einfach, diesen zu löschen. Bleibt das Pinning....das kann das wichtig werden, wenn das Pinning bei verschiedenen Footprintvarianten abweichend ist (Beispiel UC3844/UC3845 in 8 Pin DIP, 8 Pin SO8 und 14 Pin SO14). In den Fällen ist es dann doch wieder sinnvoll, unterschiedliche Symbole für unterschiedliche Pinnings zu haben, aber es sind dann nicht notwendigerweise auch Footprints hinterlegt, weil z.B. das Pinning für UC3844/UC3845 in 8 Pin DIP und 8 Pin SO8 ist gleich, auch wenn die Footprints anders sind. Eigentlich ist KiCAD wesentlich freier, wie Du Sachen miteinander verknüpfst oder auch nicht als Eagle. Diese fixe Verbindung in Eagle fand ich immer etwas lästig. > Nochmal: > Jeder hat andere Forderungen und kann nur für sich entscheiden was > "richtig" ist. Absolut Richtig. Chris D. schrieb: > Man muss aber auch dazu sagen, dass ein 3D-CAD wie FreeCAD extrem viele > Funktionen hat, es gibt Dutzende Erweiterungen usw. > Irgendwann wird es einfach schwer, das so aufzubauen, dass man quasi mit > einer 30-minütigen Einführung arbeiten kann. Eben. Mann ließt sich das an, was man gerade braucht, und versucht mit dem Happen an Wissen möglichst weit zu kommen. Sich "richtig" einzuarbeiten kostet Zeit, und wenn man es nicht regelmäßig braucht, dann ist das auch schnell wieder vergessen. > > Ich kenne dasselbe Problem von mir bei LaTeX -> LibreOffice. LaTeX ist > toll (gerade bei halbautomatischer Verarbeitung) - aber wenn man es nur > drei-, viermal im Jahr anfasst, dann ist die Einarbeitung jedes Mal ein > nicht zu vertretender Aufwand. Genau so sehe ich das auch, aber eher umgekehrt. Ich habe mir für LaTeX halt Vorlagen gemacht, die ich immer und immer wieder kopiere..... geht schnell und zuverlässig. Vorlagen kann ich mir für LibreOffice zwar genauso machen und verwenden, aber die sind deutlich komplizierter und vor allem wesentlich weniger "offensichtlich" als irgendwelche LaTeX Befehle. Für meine Buch Projekte ist LaTeX sehr einfach und praktisch. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
:
Bearbeitet durch User
Roland E. schrieb: > Nick schrieb: >> ... >> Mein erstes EDA war EAGLE und ich hatte erhebliche Probleme damit, KiCAD >> war die Erlösung. Schade nur, dass KiCAD es nicht zustande bringt >> Schaltsymbole von der Gehäusebauform zu entkoppeln. >> .. > > Hä? Das war der Kritikpunkt all der Eagle- und Altiumumsteiger, dass > am Symbol kein Footprint hängt und man die manuell zuordnen musste. Nur derjenigen, die sich KiCad offenbar nie wirklich auch nur eine Stunde angesehen haben/hatten. Ich habe dieses Nichtwissen über die Jahre immer wieder hier im Forum zu korrigieren versucht. Genau DAS war ja auch mein Kritikpunkt an Bewertungen von FC: man (ver-)urteilt schlicht ohne das geringste Wissen. Denn die Möglichkeit der festen Zuweisung direkt beim Anlegen des Bauteils gibt es schon durchgehend seit mindestens 2006(!) - das war der Zeitpunkt, an dem ich (von Eagle) umgestiegen bin. Aber es scheint sinnlos zu sein, immer wieder dagegen anzuschreiben. Der Unsinn hält sich hartnäckig.
:
Bearbeitet durch Moderator
Mit FreeCAD komme ich (sehr) gut klar. Nach etwas Gebastel mit AutoCAD und ProE ist das sehr schön um Modelle für den 3D-Drucker zu machen. Und das mit den Tabellenblättern ist zwar etwas umständlich aber funktional gelöst. Echte Probleme habe ich bisher noch nicht gehabt.
Soul E. schrieb: > Es gibt Bestrebungen, open source-Arbeit als Ehrenamt > anzuerkennen. > Damit hätten die Helfer wenigstens ein paar Steuervorteile. Es gibt einen einzigen Phantasten, der den Wunsch mal geäußert hat. Oliver
Oliver S. schrieb: > Soul E. schrieb: >> Es gibt Bestrebungen, open source-Arbeit als Ehrenamt >> anzuerkennen. >> Damit hätten die Helfer wenigstens ein paar Steuervorteile. > > Es gibt einen einzigen Phantasten, der den Wunsch mal geäußert hat. Immerhin hat er in gut 2 Monaten bundesweit (oder auch weltweit?) schon 8000 Stimmen eingesammelt.. :-)
Ralf X. schrieb: > Immerhin hat er in gut 2 Monaten bundesweit (oder auch weltweit?) schon > 8000 Stimmen eingesammelt.. > > :-) Sind ja immerhin 0,01% wenn es Bundesweit war - da hat sich die Petition ja gelohnt. Da wird nun das Bundesministerium des Inneren selbstverständlich seinen gesamten Verwaltungsapparat in Gang bringen um dieser Bitte nachzukommen...
KiCad ist in dem Thread der unausgesprochene Referenzpunkt: stabil, verlässlich, Basics funktionieren einfach. Genau deshalb vergleichen Leute damit. Klar, es hat Schwächen: UI teils sperrig, Projekt- und Datenmanagement nicht besonders elegant. Trotzdem stimmt das Fundament. Wenn ich genug Geld hätte, würde ich KiCad gern spürbar unterstützen - weil es liefert, nicht aus Prinzip.
M. M. schrieb: > stabil, > verlässlich, Basics funktionieren einfach. Ist’s denn jetzt schon unter Wayland voll lauffähig? Wenn nicht, würde ich auch nicht behaupten, dass die Basics funktionieren, sondern dass vielmehr wesentliche Teile fehlen: Die Mainstream-DEs haben den Schritt zu Wayland weitestgehend vollzogen, sodass die „Nur-Anwender“ (nicht wertend gemeint) früher oder später drüber stolpern werden. Da’s hier ja um FreeCAD geht: Das nutze ich problemlos unter Wayland.
:
Bearbeitet durch User
Jack V. schrieb: > Ist’s denn jetzt schon unter Wayland voll lauffähig? > > Wenn nicht, würde ich auch nicht behaupten, dass die Basics > funktionieren, sondern dass vielmehr wesentliche Teile fehlen Wie sagen die Linuxianer dann so schön: dann nimm doch XFCE oder setz auf den X Server ansich. Geht doch immer alles super und reibungslos unter Linux. Ansonsten, unter Windows läuft das bombe, halt einfach über Wine emulieren. Kein Ding...
Rene K. schrieb: > Wie sagen die Linuxianer dann so schön: dann nimm doch XFCE oder setz > auf den X Server ansich. Geht doch immer alles super und reibungslos > unter Linux. Du halluzinierst schlimmer als ein LLM, was „die Linuxianer“ angeht. Abgesehen davon: Bei Xfce4 wurde nun mit der Entwicklung eines Wayland-Compositors begonnen, entsprechend wird die Option auch absehbar wegfallen. Rene K. schrieb: > Ansonsten, unter Windows läuft das bombe, halt einfach über > Wine emulieren. Den Windows-Port einer unter Linux entwickelten Software mittels Wine unter Linux nutzen – auf so eine bescheuerte Idee muss man auch erstmal kommen m( Und mal einen Schritt zurückgetreten: Meiner Aussage „wesentliche Funktionalität fehlt“ entgegnest du sinngemäß mit „Nein, ist alles vollständig! Du darfst halt nur das benutzen wollen, was da ist!“ – fällt es dir selbst auf, oder soll ich das Problem damit ausführen?
Jack V. schrieb: > Ist’s denn jetzt schon unter Wayland voll lauffähig? Also ich hab das unter Fedora mit Wayland am laufen(ca2 Jahre). Das einzige Problem das ich sehr ist, dass gelegentlich ctrl-c ignoriert wird. Nervig, aber definitiv kein deal-breaker. Die Grafik Probleme, von denen viel zu lesen ist/war habe ich nie nachstellen können... Intel Grafik ist unter Linux einfach mit Abstand am besten supported. Wenn man die Reaktionen auf den kicad Blog Eintrag verfolgt, dann liegt ein nicht unbedeutender Teil der Probleme bei wxWidgets. Aber auch dort tut sich was, wenn man den changelog nach Wayland durchstöbert. Zu FreeCad... Nutze ich seit Ewigkeiten. Ja, ist in einigen Situationen tricky und sicher ist die Funktionalität für viele anspruchsvolle Aufgabenstellungen unzureichend. Wenn ich mir aber anhöre welche workarounds in anderen packages üblich sind, dann ist eine generelle Warnung davor definitiv unangebracht! Meine use-cases drehen sich meist um gehäuse. Also entweder from-scratch um ein PCB herum, oder ein step-file von gehäusehersteller, in das dann die PCB outline reindesigned wird (+Modifikationen am gehäuse bzw. an den Fronten). Dafür reicht das eigentlich immer! Selbst den kicad step-export ins Gehäuse zu integrieren um Distanzen nachzumessen und die löcher in den Fronten zu kontrollieren geht eigentlich akzeptabel. 73
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

