Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Neuwertiger20V Makita Akku lädt nicht mehr (Makita BL1830B Akku Li-Ion 3,0 A)


von Wolf-Dietmar P. (wodipo)


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Sorry, wenn das Thema schonmal behandelt wurde.

Da nimmt man Abstand von den 18650-China Akkupacks, kauft gute und 
richtig teure Makitaware und fällt gleich auf die Nase.

Der Akku ist etwas über 1 Jahr alt, war vom Nichtbenutzen bei rund 16 
Volt Gesamtspannung. Also immerhin noch bei knapp 3,1V Zellenspannung, 
was ja nichts Böses ist.
Er betreibt das Gerät noch, zeigt keine Fehlermeldung, ausser das die 
Batteriestandsanzeige bei "rot" ist.

Steckt man den Akku in das orignale Makita-Ladegerät, werden rund 4 Watt 
gezogen und nach ca. 20 Sekunden wird die Ladung abgeschaltet. Toll.

Habe dann den Akku extern auf rund 18V hochgeladen, keine Änderung im 
Abschaltverhalten. = Richtig toll.

Abgesehen davon, dass Makita das Teil zurück bekommt, weiss jemand wie 
der Tiefentladung zu begegnen wäre?

von Jörg R. (solar77)


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Wolf-Dietmar P. schrieb:
> (..)
> Abgesehen davon, dass Makita das Teil zurück bekommt, weiss jemand wie
> der Tiefentladung zu begegnen wäre?

Bei längerer Nichtbenutzung hin und wider mal etwas nachladen, aber 
nicht auf 100%.


> Steckt man den Akku in das orignale Makita-Ladegerät, werden rund 4 Watt
> gezogen und nach ca. 20 Sekunden wird die Ladung abgeschaltet. Toll.

> Habe dann den Akku extern auf rund 18V hochgeladen, keine Änderung im
> Abschaltverhalten. = Richtig toll.

Sieht für mich nach einem anderen Problem aus.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Lagerware? Vom liegen im Regal werden Akkus selten besser. Mancher zu 
leere Akku kann auch das Ladegerät durch zu hohen Ladestrom ärgern. In 
Deinem Fall würde ich eher vermuten, dass eine Zelle schwächelt und 
hochohmig wird.

GANZ *allgemein*: Bei dieser Gelegenheit sollte man auch gleich mal alle 
wertvollen Batteriegeräte auf alte, ausgelaufene Batterien untersuchen. 
Gern vergisst man das.

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Von "originalen" Makita Akkus habe ich mehr Versionen gesehen als meine 
Hände Finger haben, alles Fälschungen.

Da wird selbst der gelbe Kammstecker am Akku bestückt obwohl es im Akku 
selbst dafür überhaupt keine Bauteile gibt.

von TT (stromer808)


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Dir ist aber schon bewusst dass dein, extern auf 18V geladener Akku, 
auch nur ein 18V Akku ist?!?

Makita hat doch meines Wissens nach überhaupt keine 20V Serie.

Unabhängig davon sollte er natürlich bei 16V laden. Was zeigt denn die 
schöne Anzeige?

von Papa P. (papa_p)


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Wolf-Dietmar P. schrieb:

> und fällt gleich auf die Nase

Hat ja ein Jahr gedauert, bis du gefallen bist.

Gruß

von Armin X. (werweiswas)


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Es exisiert auch die Geschichte, dass sich so ein Akku auch totstellt 
wenn er, in der Maschine eingesetzt wurde und mit der Maschine 
mindestens dreimal eine Abschaltung durch Tiefentladung proviziert 
wurde.
Ein Akku der im Leerlauf nur noch 16V hat ist praktisch schon ganz leer!

von Rainer D. (rainer4x4)


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Hab schon einige tote Makita Akkus mit NoName Ersatz-Ladegeräten "für 
Makita Akkus" wieder zum Leben erwecken können. Offensichtlich reagieren 
die NoName Geräte nicht so pingelig.
Ob das Zeugs dadurch besser oder schlechter wird .......

von Wolf-Dietmar P. (wodipo)


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Einen Fake Akku kann ich ausschliessen, weil ich es als Set für rund 
200,- Euro, auch inkl. Ladegerät, gekauft hatte.

18V, 20V, 21V ist doch egal was draufsteht, wenn 5 x 2 Zellen drin sind.

Entladeschlussspannung liegt bei rund 3 Volt, und max. 4,1V.

Und Einzelzellenschluss ist auch unwahrscheinlich, weil er mit der 
Unterspannung auch noch passende Power hatte.

Und auslaufen tut Li-Ion auch nicht.

Und es ist kein Einzelfall, dass sich ein Makitaakku dieser Baureihe 
dann nicht mehr laden lässt.

Und, der (gelbe) BMS und Thermonaschluss verhindert, dass man ihn mit 
China Ladegerät laden kann.

Toll.

von Ralf X. (ralf0815)


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Wolf-Dietmar P. schrieb:
> Der Akku ist etwas über 1 Jahr alt, war vom Nichtbenutzen bei rund 16
> Volt Gesamtspannung. Also immerhin noch bei knapp 3,1V Zellenspannung,
> was ja nichts Böses ist.

16 durch 5 ergibt 3,2-
Mit Deiner Messerei und Rechnerei nimmst Du es also ebenso nicht so 
genau, wie bei anderen Dingen.

> Er betreibt das Gerät noch, zeigt keine Fehlermeldung, ausser das die
> Batteriestandsanzeige bei "rot" ist.

Mehr ist bei einer Anzeige aus drei farbigen LED auch nicht zu erwarten.

> Steckt man den Akku in das orignale Makita-Ladegerät, werden rund 4 Watt
> gezogen und nach ca. 20 Sekunden wird die Ladung abgeschaltet. Toll.

Die vier Watt konntest Du messen, aber die dabei anliegende Spannung 
nicht?

> Habe dann den Akku extern auf rund 18V hochgeladen, keine Änderung im
> Abschaltverhalten. = Richtig toll.

Nichtssagend..

> Abgesehen davon, dass Makita das Teil zurück bekommt, weiss jemand wie
> der Tiefentladung zu begegnen wäre?

Hast Du nach Kauf innerhalb der Vierwochenfrist die Voraussetzungen für 
die erweiterte Garantie erfüllt?
Gilt die überhaupt für Dein Kombipack?

von Wolf-Dietmar P. (wodipo)


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Die Eingangsleistung ist die 230V-Eingangsleistung.

Was soll die Haarspalterei um Zehntel Volt, was technisch überhaupt 
nicht relevant ist.

Tatsache ist, das er sich durch Nichtbenutzen tief entladen hat. Und die 
Spannungsanzeige ist mit 4-5 LED's, aber das ist genauso irrelevant.

Und es ist nicht nichtsagend, wenn man probiert die Schlussspannung 
extern hochzubringen um zu testen, ob dann das Ladegerät anfängt 
aufzuwachen.

Bei der Reklamation wird man direkt nach Makita geleitet und bekommt 
kommentarlos einen Rücksendeschein.
Die fragen noch nicht mal ab, was aus dem Set relevant ist.

von Ralf X. (ralf0815)


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Wolf-Dietmar P. schrieb:
> Die Eingangsleistung ist die 230V-Eingangsleistung.

Die ~230 V am Netz-/Ladeteileingang ist eine Spannung und keinse 
Leistung, aber hier eh uninteressant.
Interessant wäre die Spannung des Akkupacks, die das Ladeteil erreicht, 
während es Leistung bezieht,  bzw. diesen Test durchführt.

> Was soll die Haarspalterei um Zehntel Volt, was technisch überhaupt
> nicht relevant ist.

Du hast also von Elektronik überhaupt keine Ahnung....

> Tatsache ist, das er sich durch Nichtbenutzen tief entladen hat. Und die
> Spannungsanzeige ist mit 4-5 LED's, aber das ist genauso irrelevant.

Ops, über drei hast Du schon Zählprobleme? *gg

> Und es ist nicht nichtsagend, wenn man probiert die Schlussspannung
> extern hochzubringen um zu testen, ob dann das Ladegerät anfängt
> aufzuwachen.

Natürlich nicht.
Und augenscheinlich brachte es nichts.

> Bei der Reklamation wird man direkt nach Makita geleitet und bekommt
> kommentarlos einen Rücksendeschein.
> Die fragen noch nicht mal ab, was aus dem Set relevant ist.

Und?

von Wolf-Dietmar P. (wodipo)


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Ausser Haare spalten und sich an banalen Dumm-Krümmeln zu ergötzen 
reicht es nicht?

Die Leistung messe ich auf der 230Volt Seite mit einem Wattmeter. Und 
das Wattmeter misst Watt, oder wat?

Und was was bringt und was nicht, welche Messung überhaupt erst was 
ergibt, das gibt auch deine eingebaute Kristallkugel nicht her, auch 
wenn du die hier gerne missbrauchst um dich wichtiger ;))  erscheinen zu 
lassen.

Hilfe, lass Hirn regnen. Besonders in diesem Forum.

von Max (mcic)


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Nach mehreren Probekäufen bei den verschiedensten Anbietern (nicht 
Temu), kann ich bestätigen, dass die angeblichen Makita Akkus höchst 
wahrscheinlich vielfach Fälschungen sind und die angegebenen Werte (z.B. 
5500 mAh) nicht einmal zur Hälfte erfüllen.
Ich habe auch einige davon auseinandergenommen, die einzelnen Akkus 
(18650) vermessen (mit professionellen Messgeräten, mit hohen und auch 
niedrigen Strömen). Kurz gesagt, Katastrophe und reiner Betrug. Die 
meisten Akkus habe ich zurückgeschickt. Behalten habe ich Akkus, die 
wenigstens 80% der angegeben Kapazitäten erreichten. Bin mir aber auch 
bei denen nicht sicher, ob das Originale sind.

: Bearbeitet durch User
von Wolf-Dietmar P. (wodipo)


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Max schrieb:
> die angeblichen Makita Akkus höchst
> wahrscheinlich vielfach Fälschungen sind und die angegebenen Werte (z.B.
> 5500 mAhh) nicht einmal zur Hälfte erfüllen.

Das ist ein anderes Thema, kann jeder aber bestätigen. 5,5 Ah Akkus habe 
ich auch,5x  2 x 2Ah sind drin. Usw.

Aber bei meinem High-Power China Schlagschrauber sind 6 Ah dabei, und 
die sind real und haben auch passend niedrigen Zellen-Innenwiderstand.

Das hat alles nichts mit meinem Makita-Kauf zu tun.

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