Forum: Offtopic Aufzug steht tiefer als die unterste Etage


von Henrik S. (Gast)


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Hey guys

Bei uns an der Uni gibt es einen Aufzug, der in den letzten Jahren 
mehrfach mit den gleichen Symptomen ausgefallen ist. Was fehlt diesem 
Aufzug?

Ich beschreibe zunächst den Fehler:

* Die Kabine steht ca. 10 cm tiefer als das unterste Stockwerk.
* Die Türen sind offen, das Licht in der Kabine ist an.
* Die Außen- und Innendisplays zeigen "Außer Betrieb"; das Stockwerk 
wird korrekt angezeigt.
* Ich habe diesen Aufzug bereits mehrmals in genau diesem Zustand, wie 
beschrieben, angetroffen, im Schnitt ca. 1x pro Jahr (+ eventuelle 
Dunkelziffer, wenn ich längere Zeit nicht in diesem Gebäude war).
* Dieser Zustand hielt jeweils für ein paar Tage an, danach 
funktionierte der Aufzug wieder normal. Ich kann jedoch nicht sagen, ob 
die Aufzugfirma (Tepper) zwischenzeitlich da war und irgendwas repariert 
hat.

Noch ein paar Eckdaten zum Aufzug:

* Ursprüngliche Installation wahrscheinlich 1970er/frühe 1980er Jahre
* Modernisiert 2008 durch Tepper
* Ist ein Seilaufzug, also hydraulische Ursachen ausgeschlossen
* Aufzug gehört zu einer Zweiergruppe; es ist jedoch immer derselbe 
Aufzug, bei dem das Problem auftritt.

Was ist hier die wahrscheinlichste Ursache für den Fehler?

Ich bin nicht mit diesem Aufzug gefahren, als der Fehler auftrat; habe 
ihn nur von außen gesehen.

(Falls es eine passendere Rubrik hier im Forum gibt, bitte verschieben. 
Ich habe hier schon Aufzug-Fragen gesehen, die waren aber oft auch unter 
Offtopic.)

MfG
@letsdancer

von Ralf X. (ralf0815)


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Henrik S. schrieb:
> Was ist hier die wahrscheinlichste Ursache für den Fehler?

Muss ja kein Fehler sein, sondern kann auch eine programmierte Reaktion 
auf  diverse Fehlermeldungen sein:
Elektronik erkennt einen Fehler, der aber noch einen Notbetrieb zulässt.
Gewollt: Aufzug fährt nach unten, aber etwas zu weit, aber so, dass alle 
Insassen noch aussteigen können und neue Fahrgäste sofort erkennen, dass 
ein Fehler vorliegt..

von Rene K. (xdraconix)


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Wie wäre es, das naheliegendste, einfach mal bei Firma Tepper 
anzufragen!? Oh schau an... Die sind sogar auf Insta, Facebook, YouTube 
etc... Da mal ne kurze PN geschickt und da hast Ruhe und kannst Nachts 
wieder völlig ohne Sorgen durchschlafen.

von Nick (b620ys)


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Henrik S. schrieb:
> Was fehlt diesem Aufzug?

Einhaltung der verpflichtenden Wartungsintervalle durch eine Fachfirma.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Da ein Serviceeinsatz des Herstellers sicherlich nicht gerade 
kostengünstig ist und sowohl der Hauseigentümer als auch der Hersteller 
da eigentlich überhaupt keine Lust drauf haben kannst du dir sicher sein 
das da schon etliche Leute versucht haben was rauszufinden aber es ist 
noch keinem gelungen.
Das wird auch hier im Forum nicht passieren.

Und mit solchen Maschinen ist es halt wie es in der Realität auch ist: 
es gibt etliche identische, aber manche laufen besser wie andere.
Dieser geht halt auf Störung, vmtl. weil irgendwelche Idioten scheiße 
bauen (in der Kabine rumspringen oder irgendwas in Schlitze oder Löcher 
stecken oder gießen) und dann klinkt irgendeine Sicherheit aus und Ruhe 
ist bevor sich jemand umbringt.

von Thomas S. (thommi)


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Ich denke schon, dass in einer Uni die Wartungsintervalle eingehalten 
werden. Wenn nicht, dann muss er stillgelegt werden. Der Tipp, die Firma 
Tepper anzumailen, wäre das naheliegendste, ist aber doof, wenn man 
diesen Fehler nicht provozieren kann. Es kann aber sein, dass dieser 
Fehler bei Tepper bekannt ist, sie aber keine Kenntnis haben, dass 
dieser auch an dem Aufzug der Uni vorliegt.

Daher Hausmeister informieren, er gibt es dann normalerweise weiter.

von Rene K. (xdraconix)


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Jens M. schrieb:
> ls auch der Hersteller
> da eigentlich überhaupt keine Lust drauf haben

Du kannst aber mal absolut sicher sein das der Hersteller da Lust drauf 
hat. Mit Serviceverträgen und Serviceeinsätzen mach diese nämlich den 
meisten Umsatz / Gewinn.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Rene K. schrieb:
> Mit Serviceverträgen und Serviceeinsätzen mach diese nämlich den
> meisten Umsatz / Gewinn.

Mit dem "Ölwechsel" hast du Recht.
Immer wieder zu einem einzigen Gerät gerufen zu werden weil immer wieder 
der gleiche Fehler auftritt und den keiner wegbekommt wirft ein 
schlechtes Licht auf den Besitzer, den Zuständigen, , den Monteur und 
den Hersteller, weil "die sind zu doof das zu finden".
Oder "der Hausmeister ist zu doof einen zu finden der das wegmacht".
Oder "der Eigentümer ist zu knauserig, der spart an der Sicherheit".

Thomas S. schrieb:
> Daher Hausmeister informieren, er gibt es dann normalerweise weiter.

Ich denke der weiß Bescheid. Der Thread ist ein Neugierde-Thread, weil 
sich mal einer der überhaupt nix damit zu tun hat, keine Ahnung hat und 
auch nichts machen kann sich einfach mal gefragt hat was da passiert.
In allen mir bekannten Installationen mit Aufzügen melden die Störungen 
automatisch, entweder an einen Hausmeister/verwalter oder gleich an den 
Hersteller/Servicetechniker.
Da weiß einer das die Sicherung raus ist.
Und ich gehe fast davon aus, das da jemand einfach "Error Reset" und 
"Selftest" macht und es tut wieder ein paar Monate.

von Alexander (alecxs)


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Jens M. schrieb:
> In allen mir bekannten Installationen mit Aufzügen melden die Störungen
> automatisch

Mit der 2G Abschaltung dann nicht mehr..

https://wohnungswirtschaft-heute.de/abschaltung-des-2g-netzes-herausforderung-und-chance-fuer-aufzugsbetreiber

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> In allen mir bekannten Installationen mit Aufzügen melden die Störungen
>> automatisch
>
> Mit der 2G Abschaltung dann nicht mehr..

Die meisten Menschen wissen ja auch nicht, dass fast alle Aufzüge durch 
modifizierte Nokia 1110 gesteuert und überwacht werden..

von Soul E. (soul_eye)


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Henrik S. schrieb:
> * Die Kabine steht ca. 10 cm tiefer als das unterste Stockwerk.

Im Zweifelsfall wieder einer der Endschalter. Wenn die kein plausibles 
Signal geben, geht der Fahrstuhl ins Failsafe. Irgendwo abstellen und 
Türen auf.


Hier war doch mal ein Aufzugstechniker aktiv -- lebt der noch?

von Ralf X. (ralf0815)


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Soul E. schrieb:
> Hier war doch mal ein Aufzugstechniker aktiv -- lebt der noch?

Auf jeden Fall hat(te) er sich immer mehr seinem zweiten "Fachgebiet" 
zugewand..

von Mike J. (linuxmint_user)


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Henrik S. schrieb:
> Was ist hier die wahrscheinlichste Ursache für den Fehler?

Das kann alles mögliche sein, von einem verschlissenen Teil welches die 
Kabine in Position hält über irgend welche Sensoren.
Wir sind hier aber eher Elektrotechnik Ingenieure, es gibt hier aber 
glaube ich einen der sich mit Aufzügen auskennt.

=>  Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)

Wenn du das Problem lösen willst, dann gilt immer: Fotos machen, 
Innenleben zeigen, alle Problemstellen analysieren und anfassen.
Das wirst du offenbar eh nicht machen, also lass die Firma da ran und 
das ausprobieren. Es ist vielleicht ein kritisches mechanisches Teil 
welches sich ab und zu verschiebt, aber beim hoch fahren wieder raus 
gezogen wird. Nur ein Fachmann kann genau sagen was es sein könnte.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Angemeldet ist unser Aufzugsexperte noch:

https://www.mikrocontroller.net/user/show/winne

Namaste... :-)

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wenn Aufzug, Kuhfuss!

Zumindest, denkste Dir das,
wenn man schon 2mal steckengeblieben ist.

von Peter N. (alv)


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Henrik S. schrieb:
> im Schnitt ca. 1x pro Jahr

Das fällt doch unter "normales Unlustverhalten".

Wir hatten in der Firma mal einen Aufzug, der blieb mindestens 1* pro 
Woche stecken...

von Mario M. (thelonging)


Angehängte Dateien:

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von Teo D. (teoderix)


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Der Stockwerk Schalter wird immer wieder locker werden. Schrauben werden 
immer wieder nur festgezogen, keiner fühlt sich genötigt die einstmals 
vergessenen Zahn/Federscheiben zu ergänzen...
...
Sorry, hatte grade meine Kristallkugel poliert. 8-}

von Alexander (alecxs)


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Mario M. schrieb:
> 😂
>
> 
https://www.vice.com/de/article/techniker-ist-informiert-hinter-der-viralsten-tur-deutschlands-steckt-eine-grosse-luge/

Mainz/Wiesbaden, elitär und hochnäsig, Germanistik im zwölften Semester, 
keine Fragen.

von Nick (b620ys)


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Irgendwie komm ich nicht klar:

"Gesetzlich vorgeschriebene Wartungsintervalle für Aufzüge

In Deutschland sind regelmäßige Überprüfungen von Aufzügen gesetzlich 
vorgeschrieben. Diese als „wiederkehrende Prüfungen” bezeichneten 
Inspektionen sind gemäß der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) 
vorgeschrieben und müssen verpflichtend alle zwei Jahre von einer 
„zugelassenen Überwachungsstelle” (ZÜS), wie z.B. dem TÜV SÜD, 
durchgeführt werden (Gesetzliche Vorschriften für Aufzüge). Alle 
Aufzugsanlagen unterliegen gemäß der BetrSichV dieser Prüfpflicht, 
unabhängig davon, ob sie für Personenbeförderung ausgelegt sind, 
überwachungsbedürftig sind oder nur von Mitarbeitern genutzt werden 
(Warum eine Wiederkehrende Prüfung für Aufzüge Pflicht ist). "

https://www.tkelevator.com/de-de/blog/wie-oft-muss-ein-aufzug-gewartet-werden.htm
Das ist von einer der 1000 Wartungsfirmen.

Wenn der Verantwortlich für den Aufzug nicht umgehend mit einer 
erfolgreichen Reparatur reagiert, würde ich knallhart eskalieren und mir 
dazu z.B. Rat vom TÜV einholen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer D. (rainer4x4)


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Nick schrieb:
> Wenn der Verantwortlich für den Aufzug nicht umgehend mit einer
> erfolgreichen Reparatur reagiert, würde ich knallhart eskalieren und mir
> dazu z.B. Rat vom TÜV einholen.

Der wird Dir dann erklären das er für den Service nicht zuständig ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Nick schrieb:
> Wenn der Verantwortlich für den Aufzug nicht umgehend mit einer
> erfolgreichen Reparatur reagiert, würde ich knallhart eskalieren und mir
> dazu z.B. Rat vom TÜV einholen.

Sag mir dass du keine Ahnung von diesen Dingen hast, ohne mir zu sagen 
dass du keine Ahnung von diesen Dingen hast.

von Nick (b620ys)


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Rainer D. schrieb:
> Der wird Dir dann erklären das er für den Service nicht zuständig ist.

Klappts mit dem Leseverständnis?
Ich würde Rat vom TÜV einholen wie gegen den Betreiber vergegangen 
werden kann. Die gesetzliche Verpflichtung hat der Betreiber, der TÜV 
ist einer der Dienstleister.

von Nick (b620ys)


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Cyblord -. schrieb:
> Sag mir dass du keine Ahnung von diesen Dingen hast, ohne mir zu sagen
> dass du keine Ahnung von diesen Dingen hast.

Lass mich raten: Du hast Deine Ausbildung bei Winne erfolgreich 
abgebrochen.

von Michael B. (laberkopp)


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Henrik S. schrieb:
> Was ist hier die wahrscheinlichste Ursache für den Fehler?

Der Schalter für das unterste Geschoss gibt keinen Kontakt, aber der 
Schalter für den unteren Endanschlag funktioniert noch.

Kann je nach Modell ein induktiver Näherungsschalter sein.

von Soul E. (soul_eye)


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Nick schrieb:
> Ich würde Rat vom TÜV einholen wie gegen den Betreiber vergegangen
> werden kann. Die gesetzliche Verpflichtung hat der Betreiber, der TÜV
> ist einer der Dienstleister.

Warum soll der TÜV gegen irgendwas vorgehen? Der TÜV verlangt, dass der 
Aufzug bei erkanntem Fehler einen sicheren Zustand einnimmt. Das 
bedeutet z.B. dass er ganz nach unten fährt und die Türen aufmacht. Wenn 
ich den Eingangspost richtig gelesen habe, ist exakt dies der Fall. Also 
sind sämtliche gesetzlichen Auflagen erfüllt.

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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ohne Worte.

ciao
gustav

von Matthias S. (da_user)


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Nick schrieb:
> Wenn der Verantwortlich für den Aufzug nicht umgehend mit einer
> erfolgreichen Reparatur reagiert, würde ich knallhart eskalieren und mir
> dazu z.B. Rat vom TÜV einholen.

Hmhm...
An unserem Aufzug ging mal der Führungsschuh kaputt. Sonderanfertigung. 
Wenn du den TÜV dazu bekommen hättest, das Teil sofort herzubekommen 
statt 2 Wochen auf die Anfertigung zu warten, wären dir einige warme 
Handedrücke der Verantwortlichen sicher gewesen.
Der Motor für die Türe der letztens kaputt ging, hatte eine Lieferzeit 
von einer Woche.

von L. (lah)


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Ganz unten im Schacht sind Puffer eingebaut, die aber im Normalbetrieb 
nicht berührt werden. Ich könnte mir vorstellen, dass die Steuerung ihre 
Kabine bei Störungen ganz bewusst unten auf diese Puffer abstellt. Da 
steht sie dann gesichert, unabhängig vom Seil, Hydraulik, Bremse etc., 
bloß etwas tiefer als das Stockwerk.

von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:
> Der TÜV verlangt, dass der
> Aufzug bei erkanntem Fehler einen sicheren Zustand einnimmt.

Aber auch nur genau dann wenn ich von ihm einen Stempel möchte und dafür 
bezahle. Keine Sekunde früher und keine Sekunde mehr danach. Er ist vor 
allem keine Meldestelle für unsichere Aufzüge.

von Matthias S. (da_user)


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Da muss ich jetzt schon ein ganz klein wenig korrigieren:
Der TÜV hat grundsätzlich auch eine beratende Funktion. Und auch wenn 
der TÜV keine Meldestelle für unsichere Aufzüge ist, kann einem der TÜV 
i.d.R. sagen, an wen man sich wenden kann. Und ich bin mir sicher, dass 
man diese Auskunft dort, auch kostenlos bekommt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Matthias S. schrieb:
> Und auch wenn
> der TÜV keine Meldestelle für unsichere Aufzüge ist, kann einem der TÜV
> i.d.R. sagen, an wen man sich wenden kann. Und ich bin mir sicher, dass
> man diese Auskunft dort, auch kostenlos bekommt.

Nur weil man beim Bäcker vielleicht auch Auskunft über das Wetter 
bekommt ist es trotzdem falsch zu behaupten der Bäcker wäre dafür 
zuständig.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (da_user)


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Cyblord -. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Und auch wenn
>> der TÜV keine Meldestelle für unsichere Aufzüge ist, kann einem der TÜV
>> i.d.R. sagen, an wen man sich wenden kann. Und ich bin mir sicher, dass
>> man diese Auskunft dort, auch kostenlos bekommt.
>
> Nur weil man beim Bäcker vielleicht auch Auskunft über das Wetter
> bekommt ist es trotzdem falsch zu behaupten der Bäcker wäre dafür
> zuständig.

Habe ich auch nicht behauptet, nur dass man dort Auskunft bekommen kann. 
Ich bin mir übrigens sicher: Wenn ich meinen SV vom TÜV anrufe und über 
einen unsicheren Aufzug informiere, denn er regelmäßig prüft, wäre er 
daran nicht uninteressiert, insbesondere wenn vielleicht sogar die 
nächste Prüfung anstehen sollte.
Kommt aber ggf. auch darauf an, wie gut man seinen Bäcker kennt und wie 
viel Geld man bei dem so regelmäßig einwirft... ;-)

von Wolf17 (wolf17)


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L. schrieb:
> Ich könnte mir vorstellen, dass die Steuerung ihre
> Kabine bei Störungen ganz bewusst unten auf diese Puffer abstellt. Da
> steht sie dann gesichert, unabhängig vom Seil, Hydraulik, Bremse etc.,
Dass bei einem klassischen Treibscheibenaufzug eine leere Kabine weniger 
wiegt wie das Gegengewicht, ist aber schon bekannt?
Preisfrage: was passiert, wenn man ohne Antrieb die Bremse löst?

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Wolf17 schrieb:
> Preisfrage: was passiert, wenn man die Bremse löst?

Hab ich mal gemacht. Der Aufzug war so mit einer Drehbank überlastet, 
das die Kabine ca. 5-7cm zu tief anhielt und der Hubwagen...
Ich wollte sie mit der Hand hoch drehen. Als ich aber die Bremse löste, 
passierte NICHTS. Was mich gelinde gesagt, mal so garnicht überraschte. 
;D

von H. H. (Gast)


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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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trotzdem:
issoch ganz klar, hier muss man das seil kürzen

[-:

von H. H. (Gast)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> trotzdem:
> issoch ganz klar, hier muss man das seil kürzen
>
> [-:

https://fr.wikipedia.org/wiki/Pendez-les_haut_et_court

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kommt drauf an, obs ein hydraulischer Antrieb oder ein 
Seilscheiben-Antrieb ist. Bei ersteren könnte der Halt-Taster des 
Stockwerks eine Macke haben, die Seile oder die Bremse könnten 
durchgerutscht sein. Es gibt ja immer wieder Deppen, die in solchen 
Aufzügen herumspringen und sich dann wundern wenn sie steckenbleiben.

Bei hydraulischen Aufzügen ist evtl. das Abwärtsfahrt-Ventil niemals 
völlig dicht, dann sinken sie ganz langsam ab. Das sollten sie 
allerdings merken und dann starten sie gelegentlich die Hydraulikpumpe, 
um die Kabine wieder auf Sollhöhe zu bringen. Bei manchen merkt man das 
wenn die Kabine nach einer längeren Standzeit beladen wird, dann starten 
sie ebenfalls die Hydraulikpumpe und gleichen die Kabine neu an das 
Stockwerk an. Allerdings weichen sie dabei keine 10 Zentimeter ab, 
sondern vielleicht zwei im absoluten Maximum.

Aber wenn die Hydraulikpumpe aus welchen Gründen auch immer nicht 
gestartet werden kann, dann sinkt der Aufzug irgendwann auf den Puffer.

von Clara (clara)


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Henrik S. schrieb:
> * Ist ein Seilaufzug, also hydraulische Ursachen ausgeschlossen

von Michael B. (alter_mann)


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von Cihan S. (cihan_s)


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Da es ein Seiler ist wird der Aufzug Probleme mit der Kopierung haben. 
Ein Hydrauliker ob direkt oder indirekt holt nach.
Im Regelfall sagt dir die Steuerung auch welcher Magnetschalter nicht 
gekommen ist. Im untersten Halt bleiben aber auch nicht Optionen. Ich 
arbeite als First Level Supporter bei einem der 4 Großen.

Tepper verbaut meistens Lisa Steuerungen oder ganz früher auch Rekoba.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alles gut, solange der nichtleere Aufzug tiefer faellt, als die unterste 
Etage.

von Harald K. (kirnbichler)


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Tatsächlich wollten die Leute im geheimen Keller einfach nur ihre Ruhe 
haben und haben ein paar alte Möbel im Fahrstuhlschacht gestapelt ... 
ein paar Zentimeter fehlen hat noch.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Wenn er im untersten Stockwerk zu tief steht, ist es eine Überfahrt. 
Weil von unten kann er nicht kommen.

Was ich bei einem 60er-Jahre-Aufzug mit Relaissteuerung kenne ist daß er 
witterungsabhängig mal zwei Zentimeter Über- und mal Unterfahrt hat. Als 
es vier cm waren, kam der Techniker, hat einen halben Tag rumgeflucht 
und beim nächsten Wetterwechsel wars doch statt einem cm in die eine 
wieder einer in die andere Richtung.

Ganz selten fuhr der auch mal ein Stockwerk weiter. Ich nehme an, da hat 
dann ein Taubenschiß am offenen Relais geklebt, das so einen Impuls 
verloren hat.

Unterstes Geschoß statt Erdgeschoß wundert mich, weil da will in einem 
Brandfall, Stromausfall-Fall oder egal wann eigentlich niemand hin. Und 
10 cm Absatz will auch niemand. Ergo ist das keine geplante Stellung 
sondern Ausdruck eines anderen Fehlers.

Am plausibelsten klingt, daß der Aufzug nicht mehr weiß wo er ist und 
deshalb weiterfährt, bis er über einen weiteren Mechanismus das 
Schachtende mitgeteilt bekommt.

So ähnlich wie die 1541-Floppy beim Formatieren einfach 50 Spuren 
Richtung abwärts fuhr, damit sie am Nullanschlag war. Egal ob sie auf 
Spur 1 oder 40 stand, was zu einem fürchterlichern Rattern und letztlich 
Dejustierung führte. Die Löcher für die nötige Lichtschranke um das zu 
vermeiden waren noch im Gußteil drin, und ich glaube sogar die Blende 
auf dem Schlitten, aber rattern war halt billiger.

Vielleicht knallt der hier beschriebene Aufzug ja auch zehnmal in den 
Bodenpuffer, bevor endlich die Thermosicherung am Motor rausspringt. :)

Aufzugstechniker dürfen nicht an Platinen löten, das heißt das wird nur 
jemand der Elektronik nicht als Hobby hat und daher nicht in diesem 
Forum zu finden ist.

von Rainer W. (rawi)


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Matthias S. schrieb:
> Kommt aber ggf. auch darauf an, wie gut man seinen Bäcker kennt und wie
> viel Geld man bei dem so regelmäßig einwirft... ;-)

Eben, der TÜV ist ein privatwirtschaftlich arbeitendes Unternehmen. 
Gegen gutes Geld wird da auch schon mal ein Staudamm der Firma Vale 
abgesegnet, der vielleicht zu dem Zeitpunkt doch nicht so ganz in 
Ordnung war.

von Peter N. (alv)


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Wollvieh W. schrieb:
> So ähnlich wie die 1541-Floppy beim Formatieren einfach 50 Spuren
> Richtung abwärts fuhr, damit sie am Nullanschlag war.

Mit Track-0-Lichtschranke hätte es aber auch keine "Drive-Musik" 
gegeben. :)

von Matthias S. (da_user)


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Wollvieh W. schrieb:
> Unterstes Geschoß statt Erdgeschoß wundert mich, weil da will in einem
> Brandfall, Stromausfall-Fall oder egal wann eigentlich niemand hin.

Unser Aufzug fährt im Brandfall tatsächlich auch in das Kellergeschoß. 
Aber mir gehts da wie dir. Eine Erklärung dafür habe ich aber auch 
nicht. Eigentlich würde ich gerne mal nachfragen, aber wer weiß, welche 
schlafenden Hunde ich dann wecke...
Immerhin gibt es von unserem KG aus einen direkten Fluchtweg in die 
benachbarte Tiefgarage, man ist auf diesen Weg dann sogar deutlich 
schneller am Sammelpunkt - zumindest was die X- & Y-Koordinaten angeht. 
Die Z-Koordinate ist da "ein Stockwerk zu tief".

von Alexander (alecxs)


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Da man den Aufzug im Brandfall nicht benutzen darf, ist es auch völlig 
egal wo Du aussteigen willst. Der Aufzug fährt wohl eher wegen möglicher 
Absturzgefahr an den tiefsten Punkt.

von Teo D. (teoderix)


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Den Abriss, machts auch leichter. Was bereits unten is, fällt keinem 
mehr auf den Kopf.

von Soul E. (soul_eye)


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Matthias S. schrieb:
> Unser Aufzug fährt im Brandfall tatsächlich auch in das Kellergeschoß.

Vielleicht ist das ein offizieller Fluchtweg. Schau mal nach grünen 
"Notausgang"-Schildern mit einem Pfeil und einer laufenden Person vor 
einem weissen Rechteck. Ob ein Fluchtweg durch das Erdgeschoss oder 
durch die Tiefgarage ins Freie führt ist ja erstmal egal, solange die 
gesetzlichen Anforderungen an Gangbreite und Türen erfüllt sind.

Im privaten Bereich kommt die Feuerwehr einmal nach Fertigstellung 
gucken und das war's. Im Gewerblichen ist alle paar Jahre 
Brandschutzbegehung.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Alexander schrieb:
> Da man den Aufzug im Brandfall nicht benutzen darf, ist es auch völlig
> egal wo Du aussteigen willst. Der Aufzug fährt wohl eher wegen möglicher
> Absturzgefahr an den tiefsten Punkt.

Da (bis halb-)leere Aufzüge nach oben "stürzen" wäre das wenig 
hilfreich.

Es gibt aber wegen einer Mischung aus Bestandsschutz und 
Nachrüstpflichten alles mögliche, was im Brandfall passiert oder nicht 
passiert.

Beim hier geschilderten Fehler kann man (falsche) Brandfallmeldung aber 
getrost ausschließen. Es sei denn, die 10 cm hohe Stufe wird absichtlich 
gebildet, damit die Leute durch den Sturz beim Aussteigen wachwerden und 
dann aufmerksamer sind. :)

Soul E. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Unser Aufzug fährt im Brandfall tatsächlich auch in das Kellergeschoß.

Gerade öffentliche Gebäude haben ja oft auch eine ungewöhnliche 
Geometrie, verglichen mit einem Einfamilienhaus.

Da führt dann das 1. oder 2. "Untergeschoß" schon mal ebenerdig direkt 
ins Freie, weil dort die Laderampe mit einer breiten Auffahrt ist, oder 
wegen Hanglage dort "auch" Erdgeschoß ist.

An der Ruhruni Bochum z.B. ist das gesamte "Erdgeschoß" eigentlich eine 
hektargroße schwebende Betonplatte, die man im zweiten oder dritten 
Stock zwischen allen Hochhäusern aufgehängt hat.

> Vielleicht ist das ein offizieller Fluchtweg. Schau mal nach grünen
> "Notausgang"-Schildern mit einem Pfeil und einer laufenden Person vor
> einem weissen Rechteck. Ob ein Fluchtweg durch das Erdgeschoss oder
> durch die Tiefgarage ins Freie führt ist ja erstmal egal, solange die
> gesetzlichen Anforderungen an Gangbreite und Türen erfüllt sind.

Was ich schon bei einer Evakuierungsübung im Rechenzentrum gesehen habe, 
ist daß die Leute im Treppenhaus einfach weiter nach unten gelaufen 
sind, weil sie die Stahltür mit dem Notausgang im Erdgeschoß verpaßt 
haben. Die hatte zwar ein grünes Männchen obendrüber, aber beim 
Treppenrennen schaut man ausschließlich auf seine Füße und die Stufen.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Wollvieh W. schrieb:
> Da (bis halb-)leere Aufzüge nach oben "stürzen" wäre das wenig
> hilfreich.

Wenn durch Hitze das Seil reisst?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Heutige Aufzüge sollten alle eine Seilriss-Sicherung haben. Also wenn 
die Seile reißen wird eine Feder entlastet, die dann Keile in die 
Führungsschienen treibt oder so, wo die sich dann verklemmen.

Frühere Aufzüge hatten sowas nicht bzw. nur eine 
Geschwindigkeitsicherung über ein Hilfsseil, was dann durch einen 
mechanischen Schutz an der Umlenkrolle blockiert wurde und dadurch die 
Absturzsicherung auslöst. Schneidet man bei diesen Anlagen das Hilfsseil 
zuerst durch und dann die Tragseile, marschiert die Kabine ungebremst 
bis in den Keller ab.

von Teo D. (teoderix)


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Ben B. schrieb:
> Frühere Aufzüge hatten sowas nicht

Erst diese Erfindung, machte Personenaufzüge Marktfähig und da waren die 
noch aus Holz(?).

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Eine Absturzsicherung muss nicht eine Seilriss-Sicherung sein. Wie ich 
geschrieben habe, bei alten Anlagen lässt sich diese Absturzsicherung 
ganz leicht mit einem Bolzenschneider deaktivieren...

von Teo D. (teoderix)


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Ben B. schrieb:
> Schneidet man bei diesen Anlagen das Hilfsseil
> zuerst durch und dann die Tragseile, marschiert die Kabine ungebremst
> bis in den Keller ab.

Definitiv NICHT!
Beide Systeme, sind und waren schon immer unabhängig von einander!!!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Definitiv NICHT!
Definitiv DOCH!

Kann ich Dir 'nen Video aus den 90ern von schicken. Alte Fabriken kurz 
vor dem Abriss waren damals tolle Spielplätze...

von Ralf X. (ralf0815)


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Ben B. schrieb:
>> Definitiv NICHT!
> Definitiv DOCH!
>
> Kann ich Dir 'nen Video aus den 90ern von schicken. Alte Fabriken kurz
> vor dem Abriss waren damals tolle Spielplätze...

Verlinken geht nicht?
Oder ist die KI mit dem Fake-Video noch nicht fertig?

von Ben S. (bensch123)


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Wo ist WInfried, wenn man ihn mal braucht?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben S. schrieb:
> Wo ist WInfried, wenn man ihn mal braucht?

Beim Reparieren und hat dann keine Zeit hier zu posten.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Vielleicht lade ich das Video mal bei Youtube hoch. Nach fast 30 Jahren 
sollte das mutwillige Abstürzenlassen von Aufzügen (insofern es ohne 
Insassen erfolgt) eigentlich verjährt sein.

von Matthias S. (da_user)


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Soul E. schrieb:
> Vielleicht ist das ein offizieller Fluchtweg. Schau mal nach grünen
> "Notausgang"-Schildern mit einem Pfeil und einer laufenden Person vor
> einem weissen Rechteck. Ob ein Fluchtweg durch das Erdgeschoss oder
> durch die Tiefgarage ins Freie führt ist ja erstmal egal, solange die
> gesetzlichen Anforderungen an Gangbreite und Türen erfüllt sind.

Dass das ein Fluchtweg ist, habe ich bereits erwähnt. Da kannst du davon 
ausgehen, dass es diese Schilder gibt. Und ja.. irgendwie finde ich 
schon ziemlich herablassen, dass du jemanden erklärst wie ein Notweg 
Piktogramm aussieht.
Dass da ein Fluchtweg ist, der den gesetzlichen Anforderungen genügt, 
heißt ja noch lange nicht, dass dies auch der optimale Fluchtweg ist. Im 
EG steigst du aus unseren Aufzug aus du siehst sofort dass es nach 
rechts oder links rausgeht - ohne Beschilderung, und ohne Treppen. Da 
dies quasi auch die öffentliche Eingangshalle ist, sind die meisten 
darüber auch reingekommen, was die Orientierung nachmals erleichtert.
Im KG müssten sich die meisten erstmal orientieren. Und beide Fluchtwege 
führen über Treppen. Und es gibt Personen mit Handicap, die 
transportierst du nicht mal eben so über eine Treppe.

Wollvieh W. schrieb:
> Was ich schon bei einer Evakuierungsübung im Rechenzentrum gesehen habe,

Bei uns hat eine Abteilung erstmal Telefoniert, ob das ein Feueralarm 
ist.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Matthias S. schrieb:
> Bei uns hat eine Abteilung erstmal Telefoniert, ob das ein Feueralarm
> ist.

Erinnert mich an einen verschrobenen Physiklehrer in der Schule:
Feueralarm (es war "nur" eine Übung). Eine Lehrerin/Kollegin des 
Physiklehrers öffnete die Tür zum Klassenraum und rief: "Herr Sch..., es 
brennt!"
Der Physiklehrer (an der Tafel stehend): "Ja, ich weiß! Ich bin gleich 
fertig."

von Matthias S. (da_user)


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Gerade übrigens gefunden und irgendwie finde ich das passend:

Am 28.07.1945 flog aufgrund von Nebel ein draufgängerischer junger Pilot 
einen B-25 Bomber in das Empire State Building.
"Betty Lou Oliver, die bei der Kollision Verbrennungen erlitt, sollte 
mit einem Lift in die Lobby fahren, doch die Tragseile des Aufzuges 
waren beschädigt worden und so fiel sie 75 Stockwerke (mehr als 300 
Meter) in die Tiefe. Sie überlebte den Absturz und erhielt einen Eintrag 
im Guinness-Buch der Rekorde für den höchsten überlebten Fall mit einem 
Aufzug. Durch Teile des beschädigten Aufzugs und die sich im engen 
Fahrstuhlschacht stark komprimierende Luft wurde der Sturz ausreichend 
gebremst.[3]"

https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkollision_mit_dem_Empire_State_Building

von Soul E. (soul_eye)


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Matthias S. schrieb:
> "Betty Lou Oliver, die bei der Kollision Verbrennungen erlitt, sollte
> mit einem Lift in die Lobby fahren, doch die Tragseile des Aufzuges
> waren beschädigt worden und so fiel sie 75 Stockwerke (mehr als 300
> Meter) in die Tiefe.

Dabei hatte der Herr Otis bereits einige Jahre vorher eine 
Sicherheitsbremse erfunden, die bei einem Seilriss vollautomatisch die 
Kabine in den Tragschienen blockiert: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Elisha_Graves_Otis

Das System ist auch heute noch üblich, und die Fa Otis existiert auch 
noch.

von Teo D. (teoderix)


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Soul E. schrieb:
> Dabei hatte der Herr Otis bereits einige Jahre vorher eine
> Sicherheitsbremse erfunden, die bei einem Seilriss vollautomatisch die
> Kabine in den Tragschienen blockiert:

Ohne, werden sie den auch nicht eingebaut haben.
Nur wenn die Tragseile durchtrennt werden, dann wirken auch einige 
Kräfte auf die Führungsschienen. Die wurden sicher über mehrere/viele 
Stockwerke, aus der Verankerung gerissen. Das dabei die Kabine raus 
springt... Shit happens.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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von Wolf17 (wolf17)


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Soul E. schrieb:
> Dabei hatte der Herr Otis bereits einige Jahre vorher eine
> Sicherheitsbremse erfunden, die bei einem Seilriss vollautomatisch die
> Kabine in den Tragschienen blockiert:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Elisha_Graves_Otis
> Das System ist auch heute noch üblich, und die Fa Otis existiert auch
> noch.

Otis arbeitete mit der bei Seilriss am Aufhängepunkt wegfallenden 
Zugkraft.
Heutige Sicherheitsbremsen sind als Geschwindigkeitsbegrenzer 
konstruiert. Es gibt ein extra Steuerseil, das über eine Rolle läuft. 
Dreht die zu schnell, verhakt sich ein Gewicht und das blockierte Seil 
aktiviert die Bremse an der Kabine. Funktioniert in beide 
Fahrtrichtungen.
https://www.youtube.com/watch?v=rxymB49x9DA

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hm. Das Aufzug-Crashvideo ist doch erst 24 Jahre alt. Bekommt man 
irgendwo straf- und zivilrechtliche Sicherheit, daß man dafür nicht mehr 
verknackt werden kann wenn man solche Jugendsünden zeigt?

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wolf17 schrieb:
> Es gibt ein extra Steuerseil, das über eine Rolle läuft.
> Dreht die zu schnell, verhakt sich ein Gewicht und das blockierte Seil
> aktiviert die Bremse an der Kabine. Funktioniert in beide
> Fahrtrichtungen.

Für den Fall dass die Kabine artillerieartig nach oben geschossen wird?

von Matthias S. (da_user)


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Entsprechend Anonym veröffentlichen.

Oder als Versuch deklarieren. Wenn du nicht zu viel rumquatscht, weiß ja 
niemand wer alles darüber informiert und eingebunden war und wie die 
Sicherheitsmaßnahmen ausgesehen haben.

von Alexander (alecxs)


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Über welche "Straftat" reden wir denn? Kann doch maximal 
Hausfriedensbruch § 123 o. § 124 StGB gewesen sein, ist wohl nach 3-5 
Jahren verjährt.

von Soul E. (soul_eye)


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Alexander schrieb:
> Über welche "Straftat" reden wir denn? Kann doch maximal
> Hausfriedensbruch § 123 o. § 124 StGB gewesen sein, ist wohl nach 3-5
> Jahren verjährt.

Auch verlassene bzw derzeit ungenutzte Gebäude gehören jemandem. Schon 
der normale lost places-Fotograf muss mit einer Anzeige wegen Einbruchs 
rechnen. Wer dann noch Metallteile mitnimmt oder Sachen demoliert, 
begeht Diebstahl oder Sachbeschädigung.

Ob das jemanden interessiert wenn die Bude ohnehin abgerissen werden 
soll steht auf einem anderen Blatt.

von Alexander (alecxs)


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nach 24 Jahren ist so ziemlich alles verjährt

von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:
> Auch verlassene bzw derzeit ungenutzte Gebäude gehören jemandem. Schon
> der normale lost places-Fotograf muss mit einer Anzeige wegen Einbruchs
> rechnen. Wer dann noch Metallteile mitnimmt oder Sachen demoliert,
> begeht Diebstahl oder Sachbeschädigung.
>
> Ob das jemanden interessiert wenn die Bude ohnehin abgerissen werden
> soll steht auf einem anderen Blatt.

Es geht um die Verjährung

von Nick (b620ys)


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Wurde der Aufzug inzwischen repariert oder ging es lediglich ums 
Jammern?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nach meiner heutigen Rechtsauffassung wars damals wohl Hausfriedensbruch 
und Sachbeschädigung. Wobei ich halt nicht einschätzen kann, wie man den 
Schaden evtl. zivilrechtlich beziffern würde wenn später sowieso der 
Abrissbagger einmal quer durch die Hütte fährt. Dabei wäre der Aufzug 
wahrscheinlich auch nicht wesentlich kontrollierter auf den Boden 
gekommen und Metall usw. haben wir keines geklaut, so daß der 
Schrottwert vorher wie nachher vorhanden war.

Um es anonym zu posten ist es wohl zu spät wenn ich es hinterher hier im 
Thread verlinke. Auch wenn man das Video auf die "interessanten 
Sekunden" zusammenkürzt, so daß keine Personen erkennbar sind. Es fehlt 
nur noch die Zuordnung welcher Aufzug es denn genau war und das würde 
ich dann doch gerne für mich behalten...

Vertraut mir einfach, so eine alte Aufzugskabine schmiert ab bis in die 
Hölle wenn man zuerst das Bremsseil (über der sich bei zu schneller 
Drehung blockierenden Seilscheibe) durchschneidet und danach erst die 
Tragseile. Übrigens hat ein Tragseil ausgereicht, um die leere Kabine zu 
halten. Da ist nichts gerissen oder so, obwohl die Hütte bereits 10..12 
Jahre dem Verfall preisgegeben war.

von Nick (b620ys)


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Kann jetzt schon blöd ausgehen:
https://www.youtube.com/shorts/ydf880vBT-c
Womit ich nicht sagen will, dass ich als Jugendlicher reichlich Blödsinn 
gemacht habe.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nachtrag:

>> Funktioniert in beide Fahrtrichtungen.
> Für den Fall dass die Kabine artillerieartig
> nach oben geschossen wird?
Nicht Artillerie-artig, aber soweit ich weiß passiert es bei Aufzügen 
sogar wesentlich häufiger, daß die gegen die Decke fahren anstatt auf 
dem Boden aufzusetzen. Ursache dafür ist das Gegengewicht, das so viel 
wiegt wie eine halb beladene Kabine. Sprich wenn die Bremse versagt, 
beginnt die leere oder nur minimal beladene Kabine selbständig nach oben 
zu fahren, bis sie an der Decke des Aufzugsschachts einrastet oder das 
Gegengewicht unten angekommen ist.

von Stephan S. (plonk)


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Manchmal will der Zonenschalter nicht mehr und dann verzählt sich eine 
einfache Steuerung im Stockwerk. Es sei denn, es ist eine 
Absolutwertkopierung eingebaut. Die 10cm sehen stark nach unterem 
Endschalter aus. Normalerweise behebt sich so ein Fehler aber nicht von 
selbst, wenn da niemand per Rückholung oder Inspektionsfahrt den 
Fahrkorb wieder nach oben fährt. Außer, der Endschalter wurde bereits 
überbrückt   und der Fehler ist "trotzdem" noch da ;-).
Hab da auch schon vieles gesehen...
Wurde denn das Modell der Steuerung schon genannt?

Grüße,
Stephan

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Matthias S. schrieb:
> Durch Teile des beschädigten Aufzugs und die sich im engen
> Fahrstuhlschacht stark komprimierende Luft wurde der Sturz ausreichend
> gebremst.

Das war übrigens eine Sicherungmethode, falls die Bremsen versagen 
sollten, die zu aufwendig und restriktiv war. Bis auf wenige Beispiele 
war diese schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Nachteile wären 
zum Beispiel teure enge Wartungsunfreundliche erreichbare Einzelschächte 
und stabile schwere Türen in den unteren Stockwerken. Im Jahre 1999 
hatte noch eine Werfthalle in Hamburg so einen Aufzug.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Kante der unteren Etage anschrägen,
dann kommt auch einer mit Rolli wieder raus

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